Bert Wagendorp, Andreas Stichmann, Hanns-Josef Ortheil, Joyce Maynard, Maurice Kilwein Guevara, Ulla Berkéwicz, Dmitri Prigov, Ella Wheeler Wilcox, Anna Maria van Schurman

De Nederlandse schrijver en journalist Bert Wagendorp werd geboren in Groenlo op 5 november 1956. Zie ook alle tags voor Bert Wagendorp op dit blog.

Uit: Masser Brock

“Ze trok haar jasje uit en wachtte tot de premier was uitgesproken. Ze vond het altijd weer verbazingwekkend dat het land werd bestuurd vanuit deze Hollandse huiskamer – en ook wel weer toepasselijk. Buiten landden een paar eenden in de Hofvijver – misschien waren het als eend vermomde drones met een explosieve lading, dacht Mia. Het zou niet lang meer duren voor het luchtruim rond het Torentje zou worden gesloten, ook voor alle soorten van gevogelte, want het waren rare tijden.
‘Mia!’ riep de premier. ‘Ik ben blij dat je er bent. Godsamme, wat een toestand. Iets drinken?’
‘Watertje,’ zei Mia. Ze pakte de afstandsbediening van de tv en zette hem vast aan – over vijf minuten begon het zesuurjournaal.
De premier schonk een glas in. ‘Als je een tekstje hebt voor Twitter, gooi het er dan meteen op. Een snelle reactie van de premier is belangrijk.’
‘Staat er al op,’ zei Mia. ‘Getroffen en geschokt door gebeurtenissen in Pantsjagan. Mijn diepe medeleven aan alle familieleden.’
‘Heel sterk en to the point. Moet er nog een scherpe veroordeling van de aanslag in? Of past dat niet in 140 tekens? Oké, dat is misschien meer iets voor mijn toespraak op tv. Heb je een Engelse vertaling? Knal ik die er meteen achteraan zodat mijn reactie ook wordt opgepikt door de internationale media.’
‘Ik heb het wel zo’n beetje in mijn hoofd,’ zei Mia. ‘In de eerste plaats staan we stil bij de slachtoffers. Hebben we hun namen? Oké, dat is belangrijk, dat trekt die jongens uit de anonimiteit. Waarom waren ze daar? Ik bedoel, waarom zijn wij daar eigenlijk, in die ellendige woestijn?’
Mia wist dat ze vrijuit kon praten en dat ze tegenover de premier geen façade hoefde op te houden. Andersom gold dat ook.
‘Voor de vrijheid,’ zei de premier. ‘En voor de westerse waarden. We strijden daar tegen de laffe terroristen. En voor de vrouwenrechten, geloof ik. En er zit veel olie in de grond, maar dat doet niet ter zake. Wél natuurlijk, maar niet voor de speech.’
‘Eén ding tegelijk,’ zei Mia, ‘we moeten het niet te ingewikkeld maken. De bestrijding van het laffe terrorisme lijkt me in dit geval het best, want daardoor zijn die jongens per slot van rekening omgekomen. En dan fiets ik het woord vrijheid er nog wel even tussendoor, dat is ook altijd goed.”

 
Bert Wagendorp (Groenlo, 5 november 1956)

 

De Duitse schrijver Andreas Stichmann werd op 5 november 1983 in Bonn geboren. Zie ook alle tags voor Andreas Stichmann op dit blog.

Uit: Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk

“Die Bewohner, diese Herzchen, sind alle mit irgendwas beschäftigt. Der lange Dürre, dessen Namen sie sich nicht merken kann, heizt auf dem fahrbaren Rasenmäher über die Wiese hinter dem Kräutergarten. Es kommt kein Gras mehr hinten raus, er war gestern schon fertig, aber er heizt einfach weiter, weil er wohl Bock drauf hat. Und wenn er gerade keinen Bock auf gar nichts hat, parkt er hinter den krummen Bäumen, wo das Moor beginnt, und macht ein Nickerchen im Sitz – anstatt zum Beispiel den Hühnerstall auszumisten. Das ist so eine der Sachen, über die Ramafelene sich beschwert. Ludwig, der alte Mann, steht mit einer Forke in der Hand neben dem Komposthaufen. Er kratzt sich den dicken weißen Bart und scheißt, so wie er schaut, wahrscheinlich in diesem Moment in seine Windeln. Die meiste Zeit ist er auf seine heißgeliebte Vogelscheuche konzentriert, er scharwenzelt um sie rum. Die beiden haben eine Art Lovestory am Laufen. Aber am coolsten ist Wendy, die Zwergen-Omi. Gerade kommt sie mit dem Stützräder-Fahrrad angefahren. Sie hält vor ihrem Häuschen und lädt Jutebeutel aus dem Fahrradanhänger. Bibi geht zu ihr. Wendy ist so unkompliziert und herzlich, dass sie gleich mit ihr klarkam. Sie hat zwar ein Faible für Reime, das manchmal irritiert, aber sie kann auch ganz normal reden, und eigentlich ist sie gar nicht so absonderlich. Ihr eines Auge sieht aus wie ein Spiegelei, wo einer mit einer Gabel reingepikst hat. Auf ihrem Kopf sitzt eine selbstgehäkelte Reggaemütze. «Moin, Wendy.» «Bibi! Hast du Sorgen? Guten Morgen!»
Wendy zeigt ihre sich kreuzenden Vorderzähne, als sie lächelt. Mit ihren kräftigen Händen reicht sie Beutel voll abgelaufener Lebensmittel aus dem Fahrradanhänger. Sie ist besonders gut darin, in Supermarktcontainer reinzuklettern, und weil der Sonnenhof chronisch pleite ist, macht sie das fast jeden Tag.”

 
Andreas Stichmann (Bonn, 5 november 1983)

 

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook alle tags voor Hanns-Josef Ortheil op dit blog.

Uit: Was ich liebe – und was nicht

“Der französische Zeichendeuter und Schriftsteller Roland Barthes hat viele Bücher geschrieben. Über den Eiffelturm, die Mode, die Sprache der Liebe. Als er sechzig war, stellte er solche Themen aber einmal zurück und schrieb ein entspanntes Buch nur über sich selbst. Warum er gerne Zigarren raucht. Wie er sich hinter einem Vortragspult fühlt. Was er besonders liebt (Salat, Zimt, Käse, Rosen, Schreibfedern etc.) und was er überhaupt nicht mag (Geranien, das Telefonieren, das Cembalo etc.). Es wurde ein übermütiges und auch heiteres Buch, in dem der Autor sich in vielen Facetten porträtiert. Mit bloßen Benennungen seiner Passionen begnügte er sich jedoch nicht. Vielmehr ging er ihnen detailliert nach: Wie waren sie entstanden (Ursprünge)? Woraus bestanden sie (Strukturen)? Und als welchen Typus oder Charakter ließen sie ihren Darsteller erscheinen (Zugehörigkeit zu einer Spezies)? In Barthes’ Buch Über mich selbst habe ich seit seinem Erscheinen (1975) immer wieder gelesen. Und jedes Mal erlebte ich während der Lektüre, wie »anregend« es wirkte und dass es mich darüber nachdenken ließ, was ich selbst liebe und was eben nicht. Als befragte das Buch mich ganz direkt und redete auf mich ein: Gib doch zu …, lass mal hören …, denk mal drüber nach …!
Oft legte ich es schon nach wenigen Seiten Lektüre zur Seite und überließ mich meinen Ideen und Gedanken. Viele davon habe ich aufgeschrieben und mit den Jahren gesammelt. Jetzt sind die meisten in dieses Buch eingegangen. Insgeheim schielen sie danach, dass auch die Leserin oder der Leser sich selbst befragen. Damit das Ganze nicht nur mein eigenes Selbstporträt in kurzen Fragmenten bleibt, sondern zu einer Art Spiegel wird, in dem Leserin oder Leser sich selbst genauer erkennen.
Im Grunde handelt es sich bei einem solchen Vorhaben um ein traditionsreiches, schon seit der Antike bekanntes Projekt. Es geht dabei um so etwas wie Lebenskunst, das heißt um die Fragen, wie ich mein Leben einrichte und meine fortlaufenden Überlegungen dazu begründe. Einerseits schaut man dabei auf all die subjektiven Passionen, die sich in einem Leben mehr oder minder zufällig herausgebildet haben, schließlich aber bewusst angenommen und kultiviert wurden. Der Ursprung dieser Passionen liegt in der Kindheit und Jugend. Daher werde ich, um viele von ihren Ursprüngen her genauer zu erkennen, immer wieder in diese frühen Zeiträume zurückgehen müssen.
Andererseits schaut man aber auch darauf, welche Strukturen und Hintergründe die gelebten Passionen im Zusammenhang mit den Überlegungen, die sie stabilisieren und formen, im Laufe der Zeit ausgebildet haben. Solche Fragen betreffen Räume und Zeiten, Architekturen des Lebens und lebenslang ausgebildete Rituale.”

 
Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire. Zie ook alle tags voor Joyce Maynard op dit blog.

Uit:An 18-Year-Old Looks Back On Life

“Every generation thinks it’s special–my grandparents because they remember horses and buggies, my parents because of the Depression. The over-30’s are special because they knew the Red Scare of Korea, Chuck Berry and beatniks. My older sister is special because she belonged to the first generation of teen-agers (before that, people in their teens were adolescents), when being a teen-ager was still fun. And I–I am 18, caught in the middle. Mine is the generation of unfulfilled expectations. “When you’re older,” my mother promised, “you can wear lipstick.” But when the time came, of course, lipstick wasn’t being worn. “When we’re big, we’ll dance like that,” my friends and I whispered, watching Chubby Checker twist on “American Bandstand.” But we inherited no dance steps, ours was a limp, formless shrug to watered-down music that rarely made the feet tap. “Just wait till we can vote,” I said, bursting with 10-year-old fervor, ready to fast, freeze, march and die for peace and freedom as Joan Baez, barefoot, sang “We Shall Overcome.” Well, now we can vote, and we’re old enough to attend rallies and knock on doors and wave placards, and suddenly it doesn’t seem to matter any more.
My generation is special because of what we missed rather than what we got, because in a certain sense we are the first and the last. The first to take technology for granted. (What was a space shot to us, except an hour cut from Social Studies to gather before a TV in the gym as Cape Canaveral counted down?) The first to grow up with TV. My sister was 8 when we got our set, so to her it seemed magic and always somewhat foreign. She had known books already and would never really replace them. But for me, the TV set was, like the kitchen sink and the telephone, a fact of life.
We inherited a previous generation’s hand-me-downs and took in the seams, turned up the hems, to make our new fashions. We took drugs from the college kids and made them a high-school commonplace. We got the Beatles, but not those lovable look-alikes in matching suits with barber cuts and songs that made you want to cry. They came to us like a bad joke–aged, bearded, discordant. And we inherited the Vietnam war just after the crest of the wave–too late to burn draft cards and too early not to be drafted. The boys of 1953–my year–will be the last to go.
So where are we now? Generalizing is dangerous. Call us the apathetic generation and we will become that. Say times are changing, nobody cares about prom queens and getting into the college of his choice any more–say that (because it sounds good, it indicates a trend, gives a symmetry to history) and you make a movement and a unit out of a generation unified only in its common fragmentation. If there is a reason why we are where we are, it comes from where we have been.”

 
Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en hoogleraar Maurice Kilwein Guevara werd geboren op 5 november 1961 in Belencito. Zie ook alle tags voor Maurice Kilwein Guevara op dit blog.

My Grandmother’s White Cat

When fiber-optic, sky blue hair became the fashion, my father began the
monthly ritual of shaving his head. It was August, and we were still living in the
Projects without a refrigerator. The sound of my mother fluttering through the
rosaries in another room reminded me of the flies I’d learned to trap in mid-
flight and bring to my ear.
“Vecchio finally died,” my father said, bending to lace his old boots. “You
want to come help me?”
My grandparents lived in a green-shingled house on the last street before
the Jones & Laughlin coke furnaces, the Baltimore & Ohio switching yard, and
the sliding banks of the Monongahela. The night was skunk-dark. The spade
waited off to the side.
Before I could see it, I could smell the box on the porch.
We walked down the tight alley between the houses to get to the back yard
where fireflies pushed through the heat like slow aircraft and tomato plants hung
bandaged to iron poles. My father tore and chewed a creamy yellow flower from
the garden.
After a few minutes of digging, he said, “Throw him in.”
I lifted the cardboard box above my head, so I could watch the old white
cat tumble down, a quarter moon in the pit of the sky.

 
Maurice Kilwein Guevara (Belencito, 5 november 1961)
Cover

 

De Duitse schrijfster, uitgeefster en actrice Ulla Berkéwicz werd geboren op 5 november 1948 in Gießen als Ursula Schmidt. Zie ook alle tags voor Ulla Berkéwicz op dit blog.

Uit: Überlebnis

“Zunehmend hysterischer agierend erlebt sie die Apparatemedizin als unmenschliches Schauspiel im letzten Akt des Lebens. Mit Haut und Haaren verteidigt sie ihre Daseinsberechtigung, lässt sich nicht vertreiben, ignoriert Vorschriften und Weisungen. Drastisch, derb und ohne Rücksichtnahme schildert Berkéwicz den Krankenhausalltag aus der Sicht ihrer Ich-Erzählerin, die am Bett ihres sterbenden Mannes den Verstand zu verlieren droht und an das „Ende seiner Kraft“ gelangt, wie es heißt. Auf dem Balkon raucht sie Kippen, die auf dem Boden liegen und kotzt sich in der Toilette den Inhalt ihres Magens heraus; dem Krankenhauspersonal ist sie in Feindschaft verbunden. Ihre subjektive Suada steigert sich zu einem kräftezehrenden Monolog der Verzweiflung und des Widerstands.
Die Tage auf der Intensivstation sind der Höhepunkt in diesem Drama des Leids und der Trauer. Berkéwicz schreibt darüber wie im Wahn, rasend vergreift sie sich immer wieder im Ton, wird anmaßend: der kahlköpfige Pfleger wird kurzerhand zum „Fascho“ degradiert, die Ärzteschaft auf Visite als „Herrenmenschentheater“ verunglimpft. Die Beschimpfungen sind Ausdruck des Außer-sich-Seins, und doch wirkt die mit der Wortwahl intendierte Pose des Naziopfers deplaziert.
Ohne Distanz zu sich selbst, sich vielmehr in Selbstmitleid und Schmerz windend, schildert die Erzählerin, was um sie herum geschieht. Dabei entwickelt der Text eine unbändige Kraft. Am Nebenbett liegt derweil ein fremder Mann im Sterben. Während die Ärzte zu ihm eilen und versuchen, sein Herz wieder in Gang zu bringen, erzählen sie sich, was sie zu Mittag gegessen haben:
„Am Nebenbett schrillt der Alarm, Herzstillstand! Alle rennen. Ich höre: ‚Laden!‘, ‚Hundertsechzig, hundertachtzig, zweihundert‘, höre ich, ‚zweihundertzehn!‘ Elektroschock, ein Menschenopfer. Die Bühne eines Dramas oder totgeborenes Theater?
Brüllen und Stille, Schrecken und Mitgefühl. Im Theater ist immer die Nacht, während draußen die Tage vergehn. Ich sitze auf dem Hocker, der Mann schläft schwerer, ich halte ihm die Ohren zu, der Schlauch läuft leer.Erich, den Vaterbruder, haben sie so umgebracht, in einer Klinkerkliniknacht. Wer ahndet solche Klinikarbeit? Wer zahlt sie heim, wer rächt Totgestorbenwordensein? Das Blut blieb in ihm stehn, die Blase platzte, der Onkel war noch keine sechzig Jahre alt. ‚Schock‘, schreit es hinter der weißen Plastikwand, ‚zweihundertzwanzig‘, schreit es, ‚zweihundertfünfundzwanzig‘. ‚Gestern‘, schreit es, gab’s bei uns Lachs, zweihundertdreißig, zweihundertfünfunddreißig, in Dillrahm‘, schreit es, ‚lecker!‘, schreit es und schreit, ‚zweihundertfünfundvierzig, hab ich in meiner Küche keinen Umluftofen.‘“

 
Ulla Unseld-Berkéwicz (Gießen, 5 november 1948)

 

De Russische dichter en beeldend kunstenaar Dmitri Aleksandrovitsj Prigov werd geboren in Moskou op 5 november 1940. Zie ook alle tags voor Dmitri Prigov op dit blog.

Seven New Stories about Stalin

 

1.
One day, in his youth, Stalin and a friend walked by a butcher shop. Stalin grabbed a piece of meat and took off. They caught him and asked him, “did you steal it?” “No,” he answered, “he did it.” And his friend was torn to pieces.

2.
Life had gotten completely awful for the people. Riots were breaking out. The tsar summoned Stalin and said: “line up the people on Senate Square.” Stalin brought the people there, and gendarmes were waiting. They began to fire, and killed everyone. Over a million.

3.
One day Trotsky, Zinov’ev and Bukharin came to Stalin and said, “you’re not right. Let’s talk about it.” Stalin whipped out a pistol from his desk and killed them right on the spot. And he ordered that the corpses be buried quickly.

 
Dmitri Prigov (5 november 1940 – 16 juli 2007)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook alle tags voor Ella Wheeler Wilcox op dit blog.

The Song Of The Allies

We are the Allies of God to-day,
And the width of the earth is our right of way.
Let no man question or ask us why,
As we speed to answer a wild world cry;
Let no man hinder or ask us where,
As out over water and land we fare;
For whether we hurry, or whether we wait,
We follow the finger of guiding fate.

We are the Allies. We differ in faith,
But are one in our courage at thought of death.
Many and varied the tongues we speak,
But one and the same is the goal we seek.
And the goal we seek is not power or place,
But the peace of the world, and the good of the race.
And little matters the colour of skin,
When each heart under it beats to win.

We are the Allies; we fight or fly,
We wallow in trenches like pigs in a sty,
We dive under water to foil a foe,
We wait in quarters, or rise and go.
And staying or going, or near or far,
One thought is ever our guiding star:
We are the Allies of God to-day,
We are the Allies-make way! make way!

 
Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)
Cover

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook alle tags voor Anna Maria van Schurman op dit blog.

Uit: Brief aan prinses Anne de Rohan

“Mevrouw,
Ik ben eerder van mening geweest dat, om uw uitnemende deugden op waarde te schatten en te eren, men ze liever zou moeten bedekken met een sluier van gewijde stilte dan ze door de laagheid van mijn eenvoudige stijl onrecht aan te doen. Maar nadat meneer Rivet mij de brief heeft doorgegeven waar u hem onlangs genadiglijk mee heeft willen vereren, moet ik bekennen dat uw goedheid die er zo helder van afstraalt meer reden was om mijn hand aan de pen te zetten dan die overwegingen van eerbied die mijn hand nog langer zouden laten zwijgen.
Want, eerlijk gezegd, zou dat het negeren van mijn geluk en van de waarde van uw goedgunstigheid zijn, om er niet onmiddellijk op in te gaan wanneer u even grootmoedig bent om ze mij aan te bieden als ik onbekwaam ben haar aan mij te bieden. Om toegang verleend te worden tot zo’n groot goed, dat is om deel te nemen aan de kostbaarste schatten van de deugd zelf, die geen behoefte heeft om ons andere wetten te geven dan deze die zich vormen uit uw voorbeeld.
Ik heb niet de verwaandheid om een loftrompet uit te steken, maar ik zal slechts zeggen dat in u twee dingen zijn gecombineerd die normaalweg onverenigbaar zijn, namelijk aanzien in de wereld gecombineerd met christelijke wijsheid. Hoezeer ook al de hoge staat van uw zeer illustere Huis me nooit zal toelaten om mijn ziel met de uwe te verenigen door een vriendschapsband – dit vereist immers dat men op gelijke voet staat – is het toch zo dat zij zich verbindt door een vastere knoop dan deze van de politiek, in zoverre dat al mijn wensen overeenkomen met de uwe in de liefde van deze hemelse deugd, namelijk wijsheid die, zoals de meest wijze der Koningen zegt: beter is dan robijnen, en al wat men begeren mag, is met haar niet te vergelijken.
Ik ontken niet dat de voortgang die ik in dit strijdperk gemaakt heb zeer klein is, maar dat zal me niet verhinderen om me uw voorbeeld ter harte te nemen als een schitterende ster temidden van de duisternissen van deze verdorven eeuw, en dat ik mijn hele leven zal blijven,
Mevrouw,
uw zeer-nederige en zeer toegewijde dienares
Anna Maria van Schurman

 
Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e november ook mijn blog van 5 november 2017 deel 2.

Ella Wheeler Wilcox, Hans Sachs, Ulla Berkéwicz, Mikhail Artsybashev, James Elroy Flecker, Washington Allston

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook alle tags voor Ella Wheeler Wilcox op dit blog en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

As You Go Through Life

Don’t look for the flaws as you go through life;
And even when you find them,
It is wise and kind to be somewhat blind
And look for the virtue behind them.
For the cloudiest night has a hint of light
Somewhere in its shadows hiding;
It is better by far to hunt for a star,
Than the spots on the sun abiding.

The current of life runs ever away
To the bosom of God’s great ocean.
Don’t set your force ‘gainst the river’s course
And think to alter its motion.
Don’t waste a curse on the universe –
Remember it lived before you.
Don’t butt at the storm with your puny form,
But bend and let it go o’er you.

The world will never adjust itself
To suit your whims to the letter.
Some things must go wrong your whole life long,
And the sooner you know it the better.
It is folly to fight with the Infinite,
And go under at last in the wrestle;
The wiser man shapes into God’s plan
As water shapes into a vessel.

 
Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)

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Ella Wheeler Wilcox, Hans Sachs, Ulla Berkéwicz, Mikhail Artsybashev, James Elroy Flecker, Washington Allston

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook alle tags voor Ella Wheeler Wilcox op dit blog en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

A Baby In The House

I knew that a baby was hid in that house,
Though I saw no cradle and heard no cry;
But the husband was tip-toeing ‘round like a mouse,
And the good wife was humming a soft lullaby;
And there was a look on the face of the mother,
That I knew could mean only one thing, and no other.

The mother, I said to myself, for I knew
That the woman before me was certainly that;
And there lay in a corner a tiny cloth shoe,
And I saw on a stand such a wee little hat;
And the beard of the husband said, plain as could be,
‘Two fat chubby hands have been tugging at me.’

And he took from his pocket a gay picture-book,
And a dog that could bark, if you pulled on a string;
And the wife laid them up with such a pleased look;
And I said to myself, ‘There is no other thing
But a babe that could bring about all this, and so
That one thing is in hiding somewhere, I know.’

I stayed but a moment, and saw nothing more,
And heard not a sound, yet I know I was right;
What else could the shoe mean that lay on the floor,
The book and the toy, and the faces so bright;
And what made the husband as still as a mouse?
I am sure, very sure, there’s a babe in that house.

 
Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)

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Joyce Maynard, Hanns-Josef Ortheil, Andreas Stichmann, Ulla Berkéwicz, Mikhail Artsybashev

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Dochters van het land (Vertaald door Anke ten Doeschate)

Oktober 1949

Het begint met een zwoele noordoostenwind die over de velden waait en merkwaardig warm is voor de tijd van het jaar. Al voordat de wind het huis bereikt, ziet Edwin Plank hem aankomen. Hij ruist door het droge gras en door de laatste rijen maïs die nog op het veld beneden bij de schuur staan, de enige

plek waar hij met de tractor nog niet is geweest.

In de tijd die het kost om een kop koffi e in te schenken en de hond binnen te roepen (hoewel de wind Sadie allang tot een spurt naar het huis heeft aangezet), wordt de lucht donker. Kraaien en spreeuwen cirkelen boven de schuur, op zoek naar de dakspanten. Het is nog geen vier uur en binnenkort loopt

de zomertijd af, maar nu de zon is verdwenen achter de brede, platte wolkenbank die komt opzetten, zou het evengoed al schemerdonker kunnen zijn. Misschien dat het vee daarom met langgerekte, lage geluiden zijn beklag doet. De dieren voelen haarfi jn aan dat dingen niet zijn zoals ze zouden moeten

zijn op de boerderij.

Als Edwin met zijn koffi e op de veranda staat, roept hij zijn vrouw Connie. Ze staat met een mand op het erf en haalt de was van de lijn die ze die ochtend te drogen heeft gehangen. Vier dochters betekent veel was. Katoenen jurkjes, bloesjes en broeken, alles in het roze, en natuurlijk luiers. En haar eigen degelijke, witte katoenen ondergoed, maar daar heeft Connie het liever niet over.

Terwijl ze de laatste, nog niet helemaal droge kledingstukken van de lijn haalt, net voordat de wind ze te pakken krijgt, spookt het al door haar hoofd dat als de stroom door het noodweer uitvalt, wat hoogstwaarschijnlijk gaat gebeuren, en haar man niet naar het honkbal op de radio kan luisteren, hij

vanavond misschien met haar naar bed zal willen. Ze had gehoopt dat de World Series hem een tijdje zouden bezighouden. De Boston Red Sox doen dan wel niet mee nu ze, zoals altijd, in september zijn uitgeschakeld, maar toch slaat Edwin de Series nooit over.“

 

Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

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Joyce Maynard, Hanns-Josef Ortheil, Andreas Stichmann, Ulla Berkéwicz, Mikhail Artsybashev, Ella Wheeler Wilcox, James Elroy Flecker, Washington Allston, Anna Maria van Schurman, Hans Sachs

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Uit: The Good Daughters

“My father told me I was a hurricane baby. This didn’t mean I was born in the middle of one. July 4, 1950, the day of my birth, fell well before hurricane season.
He meant I was conceived during a hurricane. Or in its aftermath. “Stop that, Edwin,” my mother would say, if she overheard him saying this. To my mother, Connie, anything to do with sex, or its consequences (namely, my birth, or at least the idea of linking my birth to the sex act), was not a topic for discussion.
But if she wasn’t around, he’d tell me about the storm, and how he’d been called out to clear a fallen tree off the road, and how fierce the rain had been that night, how wild the wind. “I didn’t get to France in the war like my brothers,” he said, “but it felt like I was doing battle, fighting those hundred-mile-an-hour gusts,” he told me. “And here’s the funny thing about it. Those times a person feels most afraid for their life? Those are the times you know you’re alive.” He told me how, in the cab of his truck, the water poured down so hard he couldn’t see, and how fast his heart was pounding, plunging into the darkness, and how it was, after—outside in the downpour, cutting the tree and moving the heavy branches to the side of the road, his boots sinking into the mud and drenched from rain, his arms shaking.
“The wind had a human sound to it,” he said, “like the moaning of a woman.”
Later, thinking back on the way my father recounted the story, it occurred to me that much of the language he used to describe the storm might have been applied to the act of a couple making love. He made the sound of the wind for me, then, and I pressed myself against his chest so he could wrap his big arms around me. I shivered, just to think of how it must have been that night.
For some reason, my father liked to tell this story, though I—not my sisters, not our mother—was his only audience. Well, that made sense perhaps. I was his hurricane girl, he said. If there hadn’t been that storm, he liked to say, I wouldn’t be here now.

It was nine months later almost to the day that I arrived, in the delivery room of Bellersville Hospital, high noon on our nation’s birthday, right after the end of the first haying season, and just when the strawberries had reached their peak.“

maynard

Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook mijn blog van 5 november 2006 en ook mijn blog van 5 november 2007 en ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Uit: Die Moselreise

Die Moselreise im Sommer 1963 war die erste längere Reise, die ich allein mit meinem Vater unternahm. Sie hinterließ in der Geschichte unserer Familie so auffällige und merkwürdige Spuren, dass es sich lohnt, diese Spuren noch ein wenig weiterzuverfolgen. Die erste, sichtbarste Spur war natürlich die hier erstmals gedruckt vorliegende Reise-Erzählung, die ich nach unserer Rückkehr nach Köln aus all den vielen während der Reise gemachten Notizen komponierte. Ich schenkte sie schließlich meinen Eltern, und ich erlebte schon bald, dass dieses Geschenk auf sie einen außerordentlich starken Eindruck machte. Immer wieder lasen beide Eltern darin, und immer wieder kreisten die Gespräche um Themen und Motive dieser Erzählung.
Zwar erfuhr ich als Kind nicht genau, was meine Eltern an meinem Text so beeindruckte, doch konnte ich späteren Kommentaren entnehmen, dass mein Vater die Moselreise vor allem deshalb als einen Erfolg betrachtete, weil ein Reisen in genau dieser Form mir offensichtlich viel von der immer virulenten Angst vor der Fremde und allem Unvertrauten nahm. Als kleines Kind hatte ich mich nämlich viele Jahre tagsüber mit der Mutter in einem nur sehr begrenzten Terrain im Norden Kölns aufgehalten. An den Vormittagen waren wir spazieren gegangen oder hatten kleinere Einkäufe gemacht, die übrige Zeit aber waren wir meist in der Wohnung geblieben.
Meine Mutter hatte sehr viel gelesen, von Beruf war sie Bibliothekarin, und ich hatte in den vielen Bilderbüchern und all den Kinderzeitschriften und Zeitungen geblättert, die der Vater an den Abenden oft mit nach Hause brachte. Seit dem vierten Lebensjahr hatte ich darüber hinaus Klavier gespielt und viele Stunden des Tages mit Klavierüben verbracht. Diese Tätigkeit hatte mich noch enger an die Wohnung und das vertraute Haus gebunden, so dass ich schon bei geringer Entfernung von diesem Zuhause oft unruhig geworden war und zu fremdeln begonnen hatte.”

ortheil

Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

De Duitse schrijver Andreas Stichmann werd op 5 november 1983 in Bonn geboren. Stichmannn kwam door het tekenen van strips tot schrijven. Hij verbleef langere tijd in Zuidafrika en Iran. Ervaringen die hij daar opdeed zijn in zijn werk verwerkt. Hij studeerde aan het Deutsche Literaturinstitut Leipzig. In 2008 verscheen de verhalenbundel »Jackie in Silber«,waarvoor hij de Clemens Brentano Preis 2009 ontving en bovendien het Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin. Stichmann woont nu in Hamburg. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2009.

Uit: Alleinstehende Herren

Wenn der Nachmittag schwer wird und Schatten aus den Wolken fallen, wenn die Ameisen in Ritzen flüchten, weil es draußen kalt wird, wenn es drinnen warm wird, gehst du raus und kackst hinter die Hochhäuser. Aus der Grube krähen Fahrradspeichen, Kühlschrankleichen und Rostgerippe. Ein Hauch von Abenteuer. Du schreitest durch das pudrige Licht der Laternen, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Du siehst imaginäre Passanten laufen, grüßt mit dem Nicken eines Generals. Erschrickst, wenn du dich im Schaufenster lachen siehst. Nur selten begegnest du wirklich noch einer späten Oma, die istdann plötzlich sehr echt.

Paul, der im ersten Stock wohnt, macht jetzt alles. Du gehst mittags raus, da steht er mit seinem Hot-Dog-Stand an der Straße. Du gehst wieder rein und rufst beim Kinoprogrammservice an, Paul ist dran und sagt: »Sie wünschen?« Du gehst in die Fußgängerzone, da steht Paul als Känguru und verteilt Reisebürowerbung. Wahrscheinlich ist er einsam, du kennst das, du kennst das. Oft genug wachst du verdattert auf und denkst: Hier bin ich wieder, mit wem rede ich denn? Dann drehst du dich noch mal um und willst dem ganzen Quatsch entgehen, aber etwas sagt dir: Schlaf nicht so lange, Schlaf kann Menschen trinken. Putz Zähne, steck eine Münze in den Tag. Schließlich bist du der Hootscha-Kutscha-Mann.

Und du stehst auf und richtest die Wohnung her, denn gleich kommen die Jungs vom Club der einsamen Männer. Da will das Fruchtgummi auf den Tisch gestellt sein, da will die ganze Wohnung im warmen Gewand sich zeigen. Go on, zwitschert das Radio, der neueste Hit der Zitronengirls.“

stichmann

Andreas Stichmann (Bonn, 5 november 1983)

 

De Duitse schrijfster, uitgeefster en actrice Ulla Berkéwicz werd geboren op 5 november 1948 in Gießen als Ursula Schmidt. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Uit: Golem in Bayreuth

“In den vierhundert Jahren, seit der Hohe Rabbi Löw in Prag einen Golem erschaffen haben soll, wurde der Vertrag mit der Aufklärung geschlossen, die Magie durch Ideologie ersetzt und die Wissenschaft zum Götzen erklärt. In den fünfzig Jahren, seit Norbert Wiener jene »Wissenschaft von Mensch und Maschine« begründete, die er Kybernetik nannte, mußte der Mensch lernen, sich in einer von Daten bestimmten Welt zurechtzufinden, die nicht vollständig beschreibbar sind, da es die hierfür notwendige Mathematik noch nicht gibt. Und da nun nicht mehr ganz auszuschließen ist, daß die Mathematik am Ende doch nichts weiter sein könnte als eine magische Ideologie, wird der Vertrag mit der Aufklärung derzeit diskutiert, steht die Kündigung im Raum.

Rabbi Löw war geistiger Urahn von Norbert Wiener, der die Grundlagen zu jener mathematischen Magie schuf, die den Golem unserer Tage, den Computer, hervorbrachte. Norbert Wiener ist der geistige Ahn all jener Wissenschaftler und Ingenieure, Gelehrten und Schlawiner, die nicht mehr auf das Verständnis von Welt, sondern auf deren pure Simulation hinarbeiten, deren Ziel es ist, Denkmaschinen aus DNS-Strängen statt aus Silikon herzustellen, und die behaupten, daß in informationsverarbeitenden Systemen Bewußtsein entstehen kann.

Rabbi Löw, Metaphysiker im Sinne der talmudischen Gesetze und Mystiker im Sinne der Kabbala, hat die Schöpfung als ein Hinabsteigen Gottes in die eigenen Urgründe begriffen, »wo alle Dinge urbildlich entfaltet sind«, ein Hinabsteigen in sein eigenes Nichts, aus dem alles hervorkommt. Norbert Wiener ging von der Annahme aus, daß alle Lebewesen »Muster« sind, die sich für immer selbst erhalten, und daß »ein Muster eine Botschaft ist und als Botschaft übertragbar«. Wenn nun Wieners geistige Kinder meinen, ein neues Muster würde gar nicht geschaffen, sondern verließe nur seinen unmanifesten Zustand, um sich in der stofflichen Welt zu etablieren, und Menschen seien nichts weiter als Informationsmuster wie Maschinen, Körper seien lediglich temporäre Behältnisse für die in ihnen enthaltenen Informationen, hören sie das weiße auschen des Vakuums, des Bereichs aller Möglichkeiten, des Subquantenfelds, werden sie zurück und vorwärts geworfen auf Gott und sein Nichts, beginnen sie das kabbalistische Alefbet neu zu buchstabieren.”

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Ulla Berkéwicz (Gießen, 5 november 1948)

 

De Russische schrijver Mikhail Artsybashev werd geboren op 5 november 1878 in Dubroslavovka. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Uit: Sanin (Vertaald door Percy Pinkerton)

„Such kindliness and courtesy seemed to come naturally from him as the light from a lamp which shines with equal radiance on all objects.

They went out to the garden terrace and sat down on the steps. Lida sat on a lower one, listening in silence to her brother. At her heart she felt an icy chill. Her subtle feminine instinct told her that her brother was not what she had imagined him to be. In his presence she felt shy and embarrassed, as if he were a stranger. It was now evening; faint shadows encircled them. Sanine lit a cigarette and the delicate odour of tobacco mingled with the fragrance of the garden. He told them how life had tossed him hither and thither; how he had often been hungry and a vagrant; how he had taken part in political struggles, and how, when weary, he had renounced these.

Lida sat motionless, listening attentively, and looking as quaint and pretty as any charming girl would look in summer twilight.

The more he told her, the more she became convinced that this life which she had painted for herself in such glowing colours was really most simple and commonplace. There was something strange in it as well. What was it? That she could not define. At any rate, from her brother’s account, it seemed to her very simple, tedious and boring. Apparently he had lived just anywhere, and had done just anything; at work one day, and idle the next; it was also plain that he liked drinking, and knew a good deal about women. But life such as this had nothing dark or sinister about it; in no way did it resemble the life she imagined her brother had led. He had no ideas to live for; he hated no one; and for no one had he suffered. At some of his disclosures she was positively annoyed, especially when he told her that once, being very hard up, he was obliged to mend his torn trousers himself.

“Why, do you know how to sew?” she asked involuntarily, in a tone of surprise and contempt. She thought it paltry; unmanly, in fact.

“I did not know at first, but I soon had to learn,” replied Sanine, who smilingly guessed what his sister thought.

The girl carelessly shrugged her shoulders, and remained silent, gazing at the garden. It seemed to her as if, dreaming of sunshine, she awoke beneath a grey, cold sky.“

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Mikhail Artsybashev (5 november 1878 – 3 maart 1927)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Friendship

Dear friend, I pray thee, if thou wouldst be proving
Thy strong regard for me,
Make me no vows. Lip-service is not loving;
Let thy faith speak for thee.

Swear not to me that nothing can divide us-
So little such oaths mean.
But when distrust and envy creep beside us
Let them not come between.

Say not to me the depths of thy devotion
Are deeper than the sea;
But watch, lest doubt or some unkind emotion
Embitter them for me.

Vow not to love me ever and for ever,
Words are such idle things;
But when we differ in opinions, never
Hurt me by little stings.

I’m sick of words: they are so lightly spoken,
And spoken, are but air.
I’d rather feel thy trust in me unbroken
Than list thy words so fair.

If all the little proofs of trust are heeded,
It thou are always kind,
No sacrifice, no promise will be needed
To satisfy my mind.

 

Joy

My heart is like a little bird
That sits and sings for very gladness.
Sorrow is some forgotten word,
And so, except in rhyme, is sadness.

The world is very fair to me –
Such azure skies, such golden weather,
I’m like a long caged bird set free,
My heart is lighter than a feather.

I rise rejoicing in my life;
I live with love of God and neighbour;
My days flow on unmarred by strife,
And sweetened by my pleasant labour.

O youth! O spring! O happy days,
Ye are so passing sweet, and tender,
And while the fleeting season stays,
I revel care-free, in its splendour

 wilcox

Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)

 

De Engelse dichter en schrijver James Elroy Flecker werd geboren op 5 november 1884 in Londen. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

A ship, an isle, a sickle moon

A ship, an isle, a sickle moon–
With few but with how splendid stars
The mirrors of the sea are strewn
Between their silver bars!

An isle beside an isle she lay,
The pale ship anchored in the bay,
While in the young moon’s port of gold
A star-ship–as the mirrors told–
Put forth its great and lonely light
to the unreflecting Ocean, Night.
And still, a ship upon her seas,
The isle and the island cypresses
Went sailing on without the gale:
And still there moved the moon so pale,
A crescent ship without a sail!

flecker

James Elroy Flecker (5 november 1884 – 3 januari 1915)

 

De Amerikaanse schilder en dichter Washington Allston werd geboren op 5 november 1779 in de buurt van Charleston, South Carolina. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

On Rembrant
Occasioned by His Picture of Jacob’s Dream

As in that twilight, superstitious age
When all beyond the narrow grasp of mind
Seem’d fraught with meanings of supernal kind,
When e’en the learned philosophic sage,
Wont with the stars thro’ boundless space to range,
Listen’d with rev’rence to the changeling’s tale;
E’en so, thou strangest of all beings strange!
E’en so thy visionary scenes I hail;
That like the ramblings of an idiot’s speech,
No image giving of a thing on earth,
Nor thought significant in Reason’s reach,
Yet in their random shadowings give birth
To thoughts and things from other worlds that come,
And fill the soul, and strike the reason dumb.

allston

Washington Allston (5 november 1779 – 9 juli 1843)
Zelfportret, 1805

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook mijn blog van 5 november 2006. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Uit: Hebreeuwse Brief aan Dorothea Moore

„Aan de grote stad Dublin,
voor de geachte meesteres Dorothea Moore,
weduwe van de geachte man, zoon van Gorim Moore Meir uit de stad Utrecht.

 Vrede aan de vrouw die ik eer!

 Ik heb uw nieuws vernomen, vriendin en geachte meesteres. En ik juichte en was blij over het goede dat de hemel nu aan ons schenkt door de eer van uw volk te vernieuwen. Want onwetend zei ik dat de wijsheid na de dood van Lady Jane Gray en koningin Elizabeth – mag hun nagedachtenis gezegend zijn – geopenbaard is temidden van de vrouwen in Engeland. Werkelijk, wijsheid heeft in uw hart haar intrek genomen en inzicht in uw ziel. Ze is een bron van vreugde voor u. God heeft u uitgekozen om een kroon van heerlijkheid te zijn voor al de vrouwen. De wijsheid heeft leiding gegeven en was tevreden over u en jullie zullen verborgen schatten vinden. Daarom was ik erg blij met uw boek, net zoals met het licht van de zon wanneer hij opkomt. Vol verlangen was ik om u lief te hebben en ik zei in mijn hart: ‘Ik kom voor de eer van uw heerlijkheid met deze tien woorden van mijn mond: de armoede van mijn kennis om een zoutverbond te sluiten tussen u en mij. Laten we samen besluiten om rond te kijken en om wijsheid en inzicht te verwerven, want dat is goed. Haar winst is die van goud en zilver. Zij zullen naar haar komen.

En nu, als ik genade in uw ogen vind, laat mij al uw wensen weten.

Mag u door Jahweh gezegend zijn, en mag er eer en heerlijkheid voor uw volk zijn.“

schurman

Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)
Portret door Jan Lievens, 1649

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Sachs werd op 5 november 1494 in Nürnberg geboren als zoon van een kleermaker. Zie ook mijn blog van 5 november 2006. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009.

Der arm kriechisch poet

10. juli 1548.

1.
Keiser Augustus het
lieb glerte leut und tet
auch an der stet
sie all reichlich begaben;
Derhalb in die stat Rom
manch glerter man auch kom,
die er annom,
tet groß freud mit in haben.
Einsmals aus Kriechenlant
ein poet hochgeleret
gen Rom bracht sein gedicht,
darin er zugericht
het kunstlich mit verstant
des keisers wird und lob,
het das weit ob
andern weisen gemeret.

 sachs

Hans Sachs (5 november 1494 -19 janauari 1576)

Hanns-Josef Ortheil, Ulla Berkéwicz, Joyce Maynard, Anna Maria van Schurman, Hans Sachs, Washington Allston, Mikhail Artsybashev, James Elroy Flecker, Ella Wheeler Wilcox

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook mijn blog van 5 november 2006 en ook mijn blog van 5 november 2007 en ook mijn blog van 5 november 2008.

 

Uit: Die Erfindung des Lebens

Damals, in meinen frühen Kindertagen, saß ich am Nachmittag oft mit hoch gezogenen Knien auf dem Fensterbrett, den Kopf dicht an die Scheibe gelehnt, und schaute hinunter auf den großen, ovalen Platz vor unserem Kölner Wohnhaus. Ein Vogelschwarm kreiste weit oben in gleichmäßigen Runden, senkte sich langsam und stieg dann wieder ins letzte, verblassende Licht. Unten auf dem Platz spielten noch einige Kinder, müde geworden und lustlos. Ich wartete auf Vater, der bald kommen

würde, ich wusste genau, wo er auftauchte, denn er erschien meist in einer schmalen Straßenöffnung zwischen den hohen Häusern schräg gegenüber, in einem langen Mantel, die Aktentasche unter dem Arm.

Jedes Mal sah er gleich hinauf zu meinem Fenster, und wenn er mich erkannte, blieb er einen Moment stehen und winkte. Mit hoch erhobener Hand winkte er mir zu, und jedes Mal winkte ich zurück und sprang wenig später vom Fensterbrett hinab auf den Boden. Dann behielt ich ihn fest im Blick, wie er den ovalen Platz überquerte und sich dem Haus näherte, er schaute immer wieder zu mir hinauf, und jedes Mal ging beim Hinaufschauen ein Lachen durch sein Gesicht.

Wenn er nur noch wenige Meter von unserem Haus entfernt war, eilte ich zur Wohnungstür und wartete darauf, dass sich die schwere Haustür öffnete. Ich blieb im Flur stehen, bis Vater oben bei mir angekommen war, meist packte er mich sofort mit beiden Armen, hob mich hoch und drückte mich fest. Für einen Moment flüchtete ich mich in seinen schweren Mantel, schloss die Augen und machte mich klein, dann gingen wir zusammen in die Wohnung, wo Vater den Mantel auszog und die Tasche

ablegte, um nach Mutter zu schauen.

Das Erste, was er in der Wohnung tat, war jedes Mal, nach Mutter zu schauen. Wo war sie? Ging es ihr gut? Sie saß meist im Wohnzimmer, in der Nähe des Fensters, heute kommt es mir beinahe so vor, als habe sie in all meinen ersten Kinderjahren ununterbrochen dort gesessen. Kaum ein anderes Bild habe ich aus dieser Zeit so genau in Erinnerung wie dieses: Mutter hat den schweren Sessel schräg vor das Fenster gerückt und die helleGardine beiseite geschoben. Neben dem Sessel steht ein

rundes, samtbezogenes Tischchen, darauf eine Kanne mit Tee und eine winzige Tasse, Mutter liest.

Oft liest sie lange Zeit, ohne sich einmal zu rühren, und oft schleiche ich mich in diesen stillen Leseraum, ohne dass sie mich bemerkt. Ich kauere mich leise irgendwohin, gegen eine Wand oder vor das große Bücherregal, ich warte. Irgendwann wird sie etwas Tee trinken und von ihrer Lektüre aufschauen, das ist der Moment, in dem sie auf mich aufmerksam wird. Sie schaut etwas erstaunt, ich schaue zurück, ich versuche, herauszubekommen, ob ich mich zu ihr ans Fenster setzen darf …

 

ortheil

Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

De Duitse schrijfster, uitgeefster en actrice Ulla Berkéwicz werd geboren op 5 november 1948 in Gießen als Ursula Schmidt. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

Uit: Überlebnis

 

“Die einzige Angst, die ich jetzt noch habe, ist die, zu vergessen. Vergessen ist eine Frage der Zeit. Jenseits des Vergessens ist die Zeitlosigkeit. Jenseits der Zeit die Ewigkeit.

Ich hatte ihm meine Swatch geschenkt, weil seine Rolex stehngeblieben war. Er hat sie anbehalten. Jetzt tickt sie in seinem Grab.

Die Zeit tickt. Die Zeit setzt aus und nie wieder ein. Erinnern und Erwarten aber lebt alles Sterben auf, und die Gegenwartsgewalt bringt mich doch nicht um die Ecke, oder?

Seit ich aufgestanden war aus unserm alten Bett, fünf Stunden oder sechs nach unserm Zeitende, war die Einsicht dagewesen, die Aufsicht, Übersicht: Der irdische Schauplatz, der Ort der Handlung, hing wie ein Spielkreis, eine kleine, grell erleuchtete Arena im dunklen Riesenraum vor, hinter, unter mir. Theater, eine Bühne, Epidavros, wo er vor gar nicht lange noch gesessen, wo er gehört, gesehn, wie ich da in der heiligen Mitte Mätzchen für ihn mache, wo die Stecknadel, die der Spieler in den Kreis wirft, noch den letzten Rang erschauern läßt, wo kurz vor Torschluß der Eukalyptushaine kein Sterblicher mehr unterwegs ist, nur er und ich, nur wir, und ich in meiner Spielkreismitte flüstre ihm alles, was ich habe, zu.

Ob der Spielspieler hier, vom wundesten Punkt aus, wo es krankt und stirbt, auch gehört wird, wenn er Hilfe schreit, dort oben in den Rängen?

Die Arena grellt, die Welt ist in vollem Gange. Und während Klingeln schrillen, Kameras aus den Büschen blitzen, während Leute, überweltigt, wie sie sind, durch Türen brechen, an mir zerren, reißen und mich trösten:

»Das Schlimmste kommt erst noch, du wirst sehr einsam sein«

während ich in der Morgenfrühe nach der Todesstille meinen zitternden Mund nicht in den Griff kriege und meine Hand mir wehtut während der Klingelsturm ausschrillt und sie sich trollen ohne Witwenbeute während die Windgardinen wehn und ich in meinem roten Jäckchen im Durchzug stehe und weiß, daß ich vergessen habe, mein schwarzes anzuziehn

während es stiller wird im Haus und sich die Schmerzgemeinschaft rottet

während es dunkler wird und sich die Angstgemeinschaft duckt während die Swatch tickt und die Fenster schlagen während es klirrt und bricht im Haus,  während sie heulen und ihn anschaun, ihm ins Gesicht schaun, in die offenen Hände während die Swatch an seiner Linken immer lauter tickt, sie wegtickt, raustickt, damit sie ihm nichts abschaun, damit sein Bild, das Abbild, das sich von ihm gebildet hat, nicht abgeschaut wird, abgenutzt, damit es nicht verbraucht wird und verdaut und ausgeschieden wie alles sonst auf dieser Welt…(…)“

 

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Ulla Berkéwicz (Gießen, 5 november 1948)

 

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

Uit: The Usual Rule

“Louie wasn’t allowed to watch TV unsupervised anymore, because you never knew when they were going to break into the programming with some piece of news, and it was never good.

Louie was in the family room, eating his cereal. Nobody had gotten around to turning on the lights. Josh had taken the batteries out of hte remote control, so he couldn’t turn the television on. Now he sat there in his elf costume, with his cereal bowl set on the tray table they used to put their food on, video nights, when Josh had a gig and their mom let them eat their meals with a movie. His back was strangely straight, as if he was balancing a book on his head, and he was holding his spoon in midair. The way he was sitting reminded Wendy of squirrels you’d see in the park–the way one would freeze halfway up a tree, or in a patch of grass, and lock its eyes on some random spot for long seconds, before it got back to whatever it was doing before.

Come on into my room, Louie, she said. I’ll read to you.

She’d told him to bring a pile of books into bed, the way her motehr had done with her when she was little. They had already read Katy and the Big Snow and Cloudy With a Chance of Meatballs and Curious George. Now he wanted Goodnight, Moon.

Don’t you want a more grown-up book than that, Louie? she asked. Their mother used to read Goodnight Moon to him way back, when he still slept in his crib.

I want this one. He put the old familiar book in her hands. They were in her bed now. He adjusted his body so he was curled up against her tight. She started reading.

“In the great green room there was a telephone and a red balloon,” she began. “And a picture of the cow jumping over the moon.”

As she read the words, he placed his finger ont he part of hte picture she was talking about, the same way their mother had taught her to do when she was very little. When she got to the part about the quiet old lady murmuring hush, Louie put his finger up to his lips the same way Wendy used to when she was little. SHe’d forgotten how her mother always did that on this page.“

 

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Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook mijn blog van 5 november 2006. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

Uit:  Brief aan Dorothea Moore

 

Utrecht, 1 April 1641,

Aan Mevrouw Moore,

Uw brieven waren zoeter voor mij dan honing. Omdat ik me erg verheug om met u van gedachten te kunnen wisselen, zou ik ook veel sneller gereageerd hebben, ware het niet dat ik lang heb moeten wachten op mijn broer die van plan was naar Engeland te gaan en u mijn antwoord zou overbrengen. Hij zal u vertellen hoe ik leef en mijn diepe gevoelens tegenover u verklaren. Ik wil echter onmiddellijk ingaan op de serieuze argumenten van uw brief.

U vraagt me dus hoe ik mijn zaken regel en orden om met de minste ergernis door de moeilijkheden van het leven te gaan, vooral in deze rampzalige tijden. Ik aanvaard het als een bewijs van uw buitengewone bescheidenheid en beleefdheid dat u mijn voorbeeld niet onwaardig vindt om na te volgen. Toch twijfel ik niet, als we door Gods genade ooit het geluk zouden mogen smaken om in hetzelfde huis samen te wonen dat we elkaar in samenwerking van tot studiegeneigde geesten wederzijds tot grotere deugd aan kunnen sporen. Hoe dan ook, ik zal u kort vertellen op welk doel ik mik – niet dat ik het altijd bereik. De kortste en verreweg de veiligste weg laat de Poolster van de Heilige waarheid ons zien. Een inderdaad waar woord is door de grote Graaf van Mirandola gezegd:

Filosofie zoekt de waarheid, Theologie vindt de waarheid, Religie bezit de waarheid. Maar om nu niet te ver van m’n doel af te wijken, stellen wij met de grote filosoof Epictetus dat menselijke zaken op twee manieren aangepakt kunnen worden.

Niet, zoals hij zegt, dat de een slechts geschikt en de andere meest ongeschikt is, nee, allebei zijn uiterst geschikt als ze op de juiste manier aangepakt worden. Ongetwijfeld moet alles wat strekt tot een goed en mooi leven noodzakelijk aan de goddelijke voorzienigheid of aan onze plicht toegeschreven worden.

Wat de eerste manier betreft, is mijn enigste zorg dat ik in zaken die buiten onze macht liggen, om al mijn zorgen op God te werpen, volgens het advies van de Apostel: Werpt al uw zorgen op hem want Hij zorgt voor u. Immers, dit is de bron van al onze onrust, dat wij gewoonlijk al te bezorgd de afloop van dingen in onze geest heen en weer rollen terwijl die alleen afhangen van het oordeel van de Hoogste Macht.”

 

schurman

Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)
Portret van Anna Maria van Schurman, door P.W.M. Trap

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Sachs werd op 5 november 1494 in Neurenberg geboren als zoon van een kleermaker. Zie ook mijn blog van 5 november 2006. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

Der 146 psalm Davit

Lauda anima mea dominum.

 

1526.

 

1.

Mein sel lobe den heren rein,

ich wil loben den heren,

Die weil ich hab das leben mein

got lob singen zu eren.

Verlaßt euch auf die fürsten nicht,

noch auf die menschenkint mit icht;

sie können euch nit helfen.

 

2.

Dan sein geist hat kein bleiben, hert!

er muß wider ausfaren

Und wider kumen zu der ert,

sein anschleg sint verlaren.

Wol dem, des hilf got Jacobs ist!

wol dem, des hofnung alle frist

stet auf got, seinen heren!

 

3.

Der himel, erden und das mer

und alles, was ist drinen,

Gemachet hat on alle schwer,

er ist ob serafinen

Und helt gelauben ewiklich,

der schaffet recht wunderbarlich

dem, der hie unrecht leidet;

 

4.

 

Der dem hungrigen gibt das brot,

der her, löst die gefangen;

Der her macht gesehent on spot,

die blinden mit verlangen;

Der her richt auf, welch durch die feint

alhie nidergeschlagen seint;

 

sachs

Hans Sachs (5 november 1494 -19 janauari 1576)

 

De Amerikaanse schilder en dichter Washington Allston werd geboren op 5 november 1779 in de buurt van Charleston, South Carolina. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

To A Lady Who Spoke Slightingly Of Poets (Fragment)

 

OH, censure not the Poet’s art,

Nor think it chills the feeling heart

To love the gentle Muses.

Can that which in a stone or flower,

As if by transmigrating power,

His gen’rous soul infuses;

 

Can that for social joys impair

The heart that like the lib’ral air

All Nature’s self embraces;

That in the cold Norwegian main,

Or mid the tropic hurricane

Her varied beauty traces;

 

That in her meanest work can find

A fitness and a grace combin’d

In blest harmonious union,

That even with the cricket holds,

As if by sympathy of souls,

Mysterious communion;

 

Can that with sordid selfishness

His wide-expanded heart impress,

Whose consciousness is loving;

Who, giving life to all he spies,

His joyous being multiplies,

In youthfulness improving?

 

Allston

Washington Allston (5 november 1779 – 9 juli 1843)

 

De Russische schrijver Mikhail Artsybashev werd geboren op 5 november 1878 in Dubroslavovka. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

Uit: The Revolutionist

 

„Gabriel Andersen, the teacher, walked to the edge of the school garden, where he paused, undecided what to do. Off in the distance, two miles away, the woods hung like bluish lace over a field of pure snow. It was a brilliant day. A hundred tints glistened on the white ground and the iron bars of the garden railing. There was a lightness and transparency in the air that only the days of early spring possess. Gabriel Andersen turned his steps toward the fringe of blue lace for a tramp in the woods.

“Another spring in my life,” he said, breathing deep and peering up at the heavens through his spectacles. Andersen was rather given to sentimental poetising. He walked with his hands folded behind him, dangling his cane.

He had gone but a few paces when he noticed a group of soldiers and horses on the road beyond the garden rail. Their drab uniforms stood out dully against the white of the snow, but their swords and horses’ coats tossed back the light. Their bowed cavalry legs moved awkwardly on the snow. Andersen wondered what they were doing there Suddenly the nature of their business flashed upon him. It was an ugly errand they were upon, an instinct rather that his reason told him. Something unusual and terrible was to happen. And the same instinct told him he must conceal himself from the soldiers. He turned to the left quickly, dropped on his knees, and crawled on the soft, thawing, crackling snow to a low haystack, from behind which, by craning his neck, he could watch what the soldiers were doing.

There were twelve of them, one a stocky young officer in a grey cloak caught in prettily at the waist by a silver belt. His face was so red that even at that distance Andersen caught the odd, whitish gleam of his light protruding moustache and eyebrows against the vivid colour of his skin. The broken tones of his raucous voice reached distinctly to where the teacher, listening intently, lay hidden.”

 

Artsybashev

Mikhail Artsybashev (5 november 1878 – 3 maart 1927)

 

De Engelse dichter en schrijver James Elroy Flecker werd geboren op 5 november 1884 in Londen. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

Hassan’s Serenade

 

HOW splendid in the morning glows

the lily; with what grace he throws

His supplication to the rose:

do roses nod the head, Yasmin?

But when the silver dove descends

I find the little flower of friends

Whose very name that sweetly ends

I say when I have said, ‘Yasmin’.

 

The morning light is clear and cold,

I dare not in that light behold

A deeper light, a deeper gold

a glory too far shed, Yasmin.

But when the deep red eye of day

is level with the lone highway,

And some to Mecca turn to pray,

and I toward thy bed, Yasmin,

 

Or when the wind beneath the moon

is dazzling like a soul aswoon,

And harping planets talk love’s tune

with milky wings outspread, Yasmin,

Shine down thy love, O burning bright!

for one night or the other night

Will come the Gardener in white,

and gather’d flowers are dead, Yasmin!

 

flecker

James Elroy Flecker (5 november 1884 – 3 januari 1915)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook mijn blog van 5 november 2008.

 

A Golden Day

 

The subtle beauty of this day

Hangs o’er me like a fairy spell,

And care and grief have flown away,

And every breeze sings, “all is well.”

I ask, “Holds earth or sin, or woe?”

My heart replies, “I do not know.”

 

Nay! all we know, or feel, my heart,

Today is joy undimmed, complete;

In tears or pain we have no part;

The act of breathing is so sweet,

We care no higher joy to name.

What reck we now of wealth or fame?

 

The past–what matters it to me?

The pain it gave has passed away.

The future–that I cannot see!

I care for nothing save today–

This is a respite from all care,

And trouble flies–I know not where.

 

Go on, oh noisy, restless life!

Pass by, oh, feet that seek for heights!

I have no part in aught of strife;

I do not want your vain delights.

The day wraps round me like a spell

And every breeze sings, “All is well.”

 

EllaWheelerWilcox

Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)

Hanns-Josef Ortheil, Ulla Berkéwicz, Joyce Maynard, Anna Maria van Schurman, Hans Sachs, Washington Allston, Mikhail Artsybashev, James Elroy Flecker, Ella Wheeler Wilcox

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook mijn blog van 5 november 2006 en ook mijn blog van 5 november 2007.

 

Uit: Die geheimen Stunden der Nacht

 

“GEORG VON HEUKEN verläßt sein Haus kurz nach neun, es ist ein herbstlicher Montag, Wochenbeginn also, einer dieser Tage, an denen es auf seine Anwesenheit ankommt, mittags gegen zwölf zum Beispiel während der großen Konferenz mit den Lektoren des Verlages, den von Heuken seit erst zwei Jahren leitet. Auf dem Weg zur Garage schaut er kurz hinunter zum Rhein, das Haus liegt kaum zweihundert Meter vom Ufer entfernt in Rodenkirchen, einem südlichen Stadtteil von Köln. Jeden Morgen scheint das bekannte Bild für einen kurzen Vertrautheits-Moment stillzustehen: der graublaue Fluß-Fries mit dem Wellenrelief, der milchige Dunst des anderen Ufers mit seinen fleckigen Wiesen, wo längst die Jogger von ihren herumeilenden Hunden eingekreist werden.
Der Rhein hier bei Köln mit dem dicht gestaffelten Parcours der Brücken und den darunter hergleitenden Schiffen ist eines der frühsten Kindheitsbilder, das von Heukens Leben begleitet, nicht weit von diesem Ufer, im nobleren Stadtteil Marienburg, wurde er vor zweiundfünfzig Jahren geboren, manchmal verbindet das Rheinbild sich mit einem schwachen Ölgeruch, der vom Ufer heraufflackert, dann sind die Szenen der Kindheit plötzlich da: barfuß mit den Geschwistern am schimmernden Ufer, die Hosen hochgekrempelt, ein scharfes Sonnenätzen im Nacken und das weiße Unterhemd, das ein Windzug manchmal kurz aufbläht.

Heute morgen aber ist keine Zeit für sentimentale Schübe, von Heuken schaut wieder zu Boden, wie er es oft tut bei diesen wenigen ersten Schritten am Morgen ins Freie, am liebsten wäre er unsichtbar zu dieser Uhrzeit oder höchstens ein blasser Schatten, dem ein paar stumme Helfer alle Handgriffe abnehmen. Das Tor der Garage springt langsam und schwerfällig auf, von Heuken duckt sich und drängt sich leicht gebückt in den kühlen, etwas zu niedrigen Bau, wo der neue rote Mazda RX mit seinen schwarzroten glänzenden Ledersesseln nur auf ihn wartet, er steht da wie ein exotisches fettes Insekt, das in solchen Standboxen auf ideale Weise gedeiht und bei Sonnenlicht ausrastet. Vier Türen, vier Sitze – das war der Kompromiß, auf den von Heuken sich gerade noch eingelassen hatte, dafür ist der Wagen für seinen Geschmack immer noch Sportwagen genug, auf den Punkt getrimmt und mit einem leicht arroganten Design, durchaus also etwas für Fahrer, die ihre Runden auch einmal allein drehen wollen.
Er startet den Wagen und läßt ihn aus der Garage rollen, er glaubt förmlich zu spüren, wie scharf dieses Auto darauf ist, loszubrausen, und wie es sich denn doch zurückhält, um fast lautlos auf die schmale Straße vor seinem Haus zu gleiten. Neun Uhr vier, denkt von Heuken, exakt in der Zeit, in seinem Büro schaltet Joana jetzt das Schreibtisch-Licht ein und stimmt es mit dem Dimmer ab auf das mulmige Dunkel des Herbstes. Der Glaspalast des Konzerns, der aussieht, als habe man einen gewaltigen Haufen glänzender Gelatine mitten in eine wüste Leere gestellt, liegt im Kölner Norden, vom frühen Morgen an bekommen die Mitarbeiter die Veränderungen des Wetters bis in jedes Detail mit, das ist lästig und kostet nur Zeit, insgeheim war von Heuken immer gegen solche angeblich radikalen Extravaganzen, Pa aber war davon begeistert, Pa mit seinem koreanischen Star-Architekten, der ihm etwas von Transparenz und Klarheit vorgeschwärmt hatte, jetzt war es zu spät, und Transparenz und Klarheit waren nichts anderes als lächerlich gewordene Begriffe eines asiatischen Snobs, der nicht einmal an das Kölner Wetter gedacht hatte.“

 

Ortheil

Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

De Duitse schrijfster, uitgeefster en actrice Ulla Berkéwicz werd geboren op 5 november 1948 in Gießen als Ursula Schmidt. Na het gymnasium bezocht zij de toneelschool en de Hogeschool voor Muziek in Frankfurt am Main. In de jaren zeventig werkte zij als actrice bij verschillende theaters in München, Stuttgart, Köln, Hamburg, Bochum en West-Berlijn. In die tijd vertaalde zij verschillende stukken van Calderón, Shakespeare en Synge. In 1980 vestigde zij zich als zelfstandig schrijfster in Frankfurt am Main. Na haar eerste huwelijk hertrouwde zij met de uitgever Siegfried Unseld en werd na diens dood in de leiding van uitgeverij Suhrkamp opgenomen.

 

Werk o.a.: 1988: Maria, Maria, 1992: Engel sind schwarz und weiß, 1999: Der Golem in Bayreuth, 1999: I
ch weiß, daß du weißt

 

Uit: Überlebnis (2008)

 

„Die einzige Angst, die ich jetzt noch habe, ist die, zu vergessen. Vergessen ist eine Frage der Zeit. Jenseits des Vergessens ist die Zeitlosigkeit. Jenseits der Zeit die Ewigkeit.

Ich hatte ihm meine Swatch geschenkt, weil seine Rolex stehngeblieben war. Er hat sie anbehalten. Jetzt tickt sie in seinem Grab. Die Zeit tickt. Die Zeit setzt aus und nie wieder ein. Erinnern

und Erwarten aber lebt alles Sterben auf, und die Gegenwartsgewalt bringt mich doch nicht um die Ecke, oder?

Seit ich aufgestanden war aus unserm alten Bett, fünf Stunden oder sechs nach unserm Zeitende, war die Einsicht dagewesen, die Aufsicht, Übersicht: Der irdische Schauplatz, der Ort der Handlung, hing wie ein Spielkreis, eine kleine, grell erleuchtete Arena im dunklen Riesenraum vor, hinter, unter mir. Theater, eine Bühne, Epidavros, wo er vor gar nicht lange noch gesessen, wo er gehört, gesehn, wie ich da in der heiligen Mitte Mätzchen für ihn mache, wo die Stecknadel, die der Spieler in den Kreis wirft, noch den letzten Rang erschauern läßt, wo kurz vor Torschluß der Eukalyptushaine kein Sterblicher mehr unterwegs ist, nur er und ich, nur wir, und ich in meiner Spielkreismitte flüstre ihm alles, was ich habe, zu.

Ob der Spielspieler hier, vom wundesten Punkt aus, wo es krankt und stirbt, auch gehört wird, wenn er Hilfe schreit, dort oben in den Rängen? Die Arena grellt, die Welt ist in vollem Gange. Und während Klingeln schrillen, Kameras aus den Büschen blitzen, während Leute, überweltigt, wie sie sind, durch Türen brechen, an mir zerren, reißen und mich trösten: »Das Schlimmste kommt erst noch, du wirst sehr einsam sein« während ich in der Morgenfrühe nach der Todesstille meinen zitternden Mund nicht in den Griff kriege und meine Hand mir wehtut während der Klingelsturm ausschrillt und sie sich trollen ohne Witwenbeute

während die Windgardinen wehn und ich in meinem roten Jäckchen im Durchzug stehe und weiß, daß ich vergessen habe, mein schwarzes anzuziehn

während es stiller wird im Haus und sich die Schmerzgemeinschaft rottet

während es dunkler wird und sich die Angstgemeinschaftduckt

während die Swatch tickt und die Fenster schlagen

während es klirrt und bricht im Haus, während sie heulen und ihn anschaun, ihm ins Gesicht schaun, in die offenen Hände

während die Swatch an seiner Linken immer lauter tickt, sie wegtickt, raustickt, damit sie ihm nichts abschaun, damit sein Bild, das Abbild, das sich von ihm gebildet hat, nicht abgeschaut wird, abgenutzt, damit es nicht verbraucht wird und verdaut und ausgeschieden wie alles sonst auf dieser Welt

während die Swatch zu schlagen anfängt

während sie aus der Tür schlägt, was nicht ins Haus gehört

während die letzten sich geschlagen geben, der Wind auf Sturm steht, die Sturmgardinen wehn, die Polenmädchenvor dem Bettrand knien

während die Hand tickt und es stürmt im Haus, die Swatch wehtut, die Polenmädchenzöpfe stürmen

während ich weiß, nur weil er nicht mehr ist, kann es ihm ähnlich sehn, und ihm das Laken übern Kopf hochziehe, so daß die schönen großen Füße, die Füße, deren Nägel ich geschnitten habe, die Nägel, die jetzt weiterwachsen, ohne daß ich sie weiterschneiden kann, die weiterwachsen wie der Bart, obwohl wir endlich einen Türken haben, der gut balbiert

während die schönen großen Füße da sind, fängt alles an, ohne ihn zu sein.

 

Berkewicz

Ulla Berkéwicz (Gießen, 5 november 1948)

 

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. In 1971 ging zij naar Yale en stuurde zij een selectie van haar werk naar de The New York Times Magazine. Haar werd gevraagd een artikel te schrijven en dat werd ook geaccepteerd en verscheen als “An Eighteen Year Old Looks Back On Life”. Het artikel baarde veel opzien en trok ook de aandacht van de schrijver J. D. Salinger. Er volgde een lange briefwisseling en Maynard verliet Yale om bij Salinger in te trekken. Daar schreef zij haar eerste boek, Looking Back. Vlak voor het verschijnen ervan verbrak Salinger de relatie met haar. Zij wilde kinderen en de 53 jaar oude schrijver vond zich daar te oud voor. In 1992 had zij groot succes met haar boek To Die For, dat in 1995 werd verfilmd met Nicole Kidman, Matt Dillon en Joaquin Phoenix. In de late jaren negentig werd Joyce Maynard een van de eerste schrijvers die dagelijks via internet communiceerde met haar lezers op het forum The Domestic Affairs Message Board.

 

Uit: Where Love Goes

 

“They were the only two people in the world that day who could understand all the thousands of things that contributed to the dizzying sadness of this moment. They had stopped at a VFW hall on their first date and danced the polka and an old man named Heinz had bought Sam a shot of whiskey and told him “There’s nothing better in life, son, than the love of a good woman.” He raised his glass with the prayer that they’d be dancing the polka on their fiftieth anniversary one day. Downed his drink in a single gulp.

 

Walking home through the streets of Ann Arbor with Sam that night, something had possessed Claire to say to him, “Show me a trick.” Why she asked him that she still doesn’t know. It’s not a question she asked any other man, before or since.

 

“Alright,” he said. There in the middle of the street he stood on his right leg and held the other, bent in front him, with his right hand. Then he jumped , lifting his right leg off the ground and through the hoop his other leg and arm had formed , and he landed solidly on the other side. Sometimes Claire actually thinks that was the moment she decided to marry him.

 

The first time she cooked him dinner she made potato chips from scratch. Twelve of them. He painted their names on the mailbox at the end of their road: Mr. and Mrs. Sam Temple. For their first anniversary he gave her a card with a rose on the front and the words “To My Treasured Wife”.

 

He was the only other person who had been there that night they lay in each other’s arms and he whispered, “I want to have a baby with you” and she whispered back, “Me too.” She can still see him walking through the rooms of their old house in the middle of the night while Sally screamed inconsolably, singing her “You Picked a Fine Time to Leave Me Lucille”.

 

She remembered the day they were so broke they couldn’t buy diapers, and she was crying, and he had taken out his paintbrush and made a stack of thousand- dollar bills that he showered over her head like confetti. He knew, if he remembered, what her body looked like before babies. She had seen him catch a flyball in deep center field, in mid air, to make the third out of his softball league’s championship game.”

 

Maynard

Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook mijn blog van 5 november 2006.  

 

Uit: Franse brief aan prinses Anne de Rohan

 

„Ce seroit une grande presomption de vouloir attribuër à mon merite, et non pas à vostre pure bonté, qu’ il vous a plû de recevoir si gracieusement les offres de mon tres-humble service, et, qui plus est, de les recompenser d’une lettre de vostre main, laquelle porte autant de marques de vos illustres faveurs qu’ elle a de lignes, et de periodes. Que si Mons. Rivet m’a peint d’un pinceau d’Appelles; et y a donné quelques beaux traits de son eloquence, il faut pardonner à l’affection d’un tel ami, lequel s’est servi, peut estre, de cest artifice, pour m’acquerir la vostre; d’autant qu’ il n’ y avoit pas d’apparence de pouvoir l’attirer par l’objet des choses vulgaires. Quoy qu’ il en soit, puis que ny la loy de la prudence, ny celle de la sincerité ne me commandent de decouvrir une erreur, dont la cognoissance ne sçauroit accroistre le contentement de personne, mais bien diminuer le nostre, je n’ ay garde de me defigurer moy-mesme, afin que pour une verité non necessaire, je ne coure hasard de perdre vos bonnes graces. C’est là un tresor, dont je fais plus d’estat que des richesses de l’Orient et de l’Occident. Et si je me le puis conserver, je seray riche et heureuse mesme parmy les disgraces de ce monde.“

 

schuurman

Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Sachs werd op 5 november 1494 in Nürnberg geboren als zoon van een kleermaker. Zie ook mijn blog van 5 november 2006. 

 

Der Teufel beim Tanz.

 

(8. Mai 1544.)

 

Einmal der Teufel kam zur Erd’,

Zur Ruhe eine Stätt’ begehrt’,

Ging aus zu suchen stillen Ort;

Das ging nach seinem Willen.

    Er kam an eines Fürsten Hof,

Da spielte man, flucht’, hurt’ und soff,

Trieb Schinderei, Krieg, Raub und Mord,

Der Fürst sah durch die Brillen.

    Der Teufel dacht’: »Da ist gut sein,

Weil all’ in Sünden schweben!«

Doch sah er ein’ge Räth’ allein

Dem Uebel widerstreben,

Zu reformiren alle Ständ’

Dort in des Fürsten Regiment –

Von Hofe sich der Teufel stahl

(Mocht’ nicht bei Guten leben)

 

Und schnell zum Hof des Bischofs kam:

Viel gottlos Wesen er wahrnahm,

Die Pfaffen hatten Dirnen viel,

Die Gottesfurcht war kleine;

Er fand Wucher und Simonei,

 

Viel abgöttischer Gleißnerei;

Dem Teufel alles dies gefiel

Doch kränkt ihn das alleine:

Ein Theil, der fragt’ nach Gottes Wort;

Da ward sein’ Freud’ zu nichte.

Drum sucht’ er einen andern Ort,

Kam an das Stadtgerichte:

Da fand er Arglist und Meineid,

Betrug und Lug zu seiner Freud’;

Doch waren welche gerecht und fromm,

Nicht lügnerische Wichte.

 

Das konnt’ er auch nicht leiden ganz

Und kam zu einem Abendtanz:

Da ist Hochfahrt und Uebermuth,

Unkeuschheit viel gewesen;

Da fand er Eifer, Neid und Haß,

Unzucht und Buhlen, über das

Auch Zorn und Hader bis aufs Blut

Und alles üble Wesen.

Von den Zuschauern jedermann

Thät gift’ge Nachred’ treiben,

Hing jedem eine Schelle an;

Bei Männern und bei Weiben

Ersah der Teufel Gutes nit

Und setzt’ sich in der Tänzer Mitt’;

Dort seine volle Ruh’ er fand

Und thut noch jetzt dort bleiben.

 

sachs2

Hans Sachs (5 november 1494 -19 janauari 1576)

 

De Amerikaanse schilder en dichter Washington Allston werd geboren op 5 november 1779 in de buurt van Charleston, South Carolina. Zie ook mijn blog van 5 november 2006. 

 

ON A FALLING GROUP IN THE LAST JUDGMENT OF MICHAEL ANGELO,

IN THE CAPPELLA SISTINA

 

HOW vast, how dread, overwhelming is the thought

Of Space interminable! to the soul

A circling weight that crushes into nought

Her mighty faculties! a wond’rous whole,

Without or parts, beginning, or an end!

How fearful then on desp’rate wings to send

The fancy e’en amid the waste profound!

Yet, born as if all daring to astound,

Thy giant hand, oh Angelo, hath hurl’d

E’en human forms, with all their mortal weight,

Down the dread void–fall endless as their fate!

Already now they seem from world to world

For ages thrown; yet doom’d, another past,

Another still to reach, nor e’er to reach the last!

 

Allstone

Washington Allston (5 november 1779 – 9 juli 1843)
Portret door Edward Greene Malbone

 

De Russische schrijver Mikhail Artsybashev werd geboren op 5 november 1878 in Dubroslavovka als zoon van een provincie-ambtenaar. Hij wilde oorspronkelijk schilder worden, maar wijdde zich tenslotte toch aan het schrijven en werd met zijn psychologische romans, novellen en dramatisch werk als een belangrijke Jong-Russische schrijver gevierd. Zijn bekendste roman Sanine baarde in 1907 groot opzien door de titelheld die alle sociale conventies negeerde en door de beschrijvingen van de vrije liefde en werd in veel landen verboden. Zijn latere werk wordt eerder gekenmerkt door pessismisme, nihilisme en erotische frustratie. Artsybashev was een fervent tegenstander van het Bolsjevisme. In 1923 emigreerde hij naar Polen waar hij een krant uitgaf waarin het Sovjet-regime kritisch bejegend werd.

 

Uit: Sanine (Vertaald door Percy Pinkerton)

 

That important period in his life when character is influenced and formed by its first contact with the world and with men, was not spent by Vladimir Sanine at home, with his parents. There had been none to guard or guide him; and his soul developed in perfect freedom and independence, just as a tree in the field.

He had been away from home for many years, and, when he returned, his mother and his sister Lida scarcely recognized him. His features, voice, and manner had changed but little, yet something strange and new, and riper in his whole personality gave a light to his countenance and endowed it with an altered expression. It was in the evening that he came home, entering the room as quietly as if he had only left it five minutes before. As he stood there, tall, fair, and broad- shouldered, his calm face with its slightly mocking expression at the corners of the mouth showed not a sign of fatigue or of emotion, and the boisterous greeting of his mother and sister subsided of itself.

While he was eating, and drinking tea, his sister, sitting opposite, gazed steadfastly at him. She was in love with him, as most romantic girls usually are with their absent brother. Lida had always imagined Vladimir to be an extraordinary person, as strange as any to be found in books. She pictured his life as one of tragic conflict, sad and lonely as that of some great, uncomprehended soul.

“Why do you look at me like that?” asked Sanine, smiling.

This quiet smile and searching glance formed his usual expression, but, strange to say, they did not please Lida. To her, they seemed self- complacent, revealing nought of spiritual suffering and strife. She looked away and was silent. Then, mechanically, she kept turning over the pages of a book.

When the meal was at an end, Sanine’s mother patted his head affectionately, and said:

“Now, tell us all about your life, and what you did there.”

“What I did?” said Sanine, laughing. “Well, I ate, and drank, and slept; and sometimes I worked; and sometimes I did nothing!”

It seemed at first as if he were unwilling to speak of himself, but when his mother questioned him about this or that, he appeared pleased to narrate his experiences. Yet, for some reason or other, one felt that he was wholly indifferent as to the impression produced by his tales. His manner, kindly and courteous though it was in no way suggested that intimacy which only exists among members of a family.”

 

artzybashev

Mikhail Artsybashev (5 november 1878 – 3 maart 1927)

 

De Engelse dichter en schrijver James Elroy Flecker werd geboren op 5 november 1884 in Londen. Hij kreeg een opleiding aan de Dean Close School, in Cheltenham, waar zijn vader hoofdonderwijzer was en studeerde later aan het Trinity College, in Oxford en het Caius College in Cambridge. In Oxford geraakte hij onder de invloed van de esthetische beweging van John Addington Symonds. Zijn bekendste gedicht is “To a poet a thousand years hence”.

 

TO A POET A THOUSAND YEARS HENCE

 

WHO am dead a thousand years,

And wrote this sweet archaic song,

Send you my words for messengers

The way I shall not pass along.

 

I care not if you bridge the seas,

Or ride secure the cruel sky,

Or build consummate palaces

Of metal or of masonry.

 

But have you wine and music still,

And statues and a bright-eyed love,

And foolish thoughts of good and ill,

And prayers to them who sit above?

 

How shall we conquer? Like a wind

That falls at eve our fancies blow,

And old Mæonides the blind

Said it three thousand years ago.

 

O friend unseen, unborn, unknown,

Student of our sweet English tongue,

Read out my words at night, alone:

I was a poet, I was young.

 

Since I can never see your face,

And never shake you by the hand,

I send my soul through time and space

To greet you. You will understand.

 

Flecker

James Elroy Flecker (5 november 1884 – 3 januari 1915)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. De familie verhuisde spoedig naar Madison. Wilcox schreef al heel vroeg gedichten en was in haar eigen staat al een beroemde dichteres toen zij de middelbare school verliet. Op de leeftijd van 28 jaar trouwde zij met Robert Wilcox. Zij kregen een kind dat echter al kort na de geboorte stierf. Kort na hun huwelijk ontwikkelde het echtpaar interesse voor theosofie en spiritualisme. Zij beloofden elkaar dat degene die het eerst zou sterven, contact zou opnemen met de ander. Robert stierf in 1916 na een huwelijk van dertig jaar. Wilcox werd overmand door smart toen er week na week maar geen boodschap van haar overleden echtegenoot kwam. Kort voor haar eigen dood verscheen haar autobiografie The Worlds and I. Haar beroemdste gedicht Solitude verscheen voor het eerst op 25 februari 1883 in de New York Sun.

 

A Fallen Leaf

   

 A trusting little leaf of green,

A bold audacious frost;

A rendezvous, a kiss or two,

And youth for ever lost.

Ah, me!

The bitter, bitter cost.

A flaunting patch of vivid red,

That quivers in the sun;

A windy gust, a grave of dust,

The little race is run.

Ah, me!

Were that the only one.

 

 

Solitude

 

LAUGH, and the world laughs with you;

Weep, and you weep alone.

For the sad old earth must borrow it’s mirth,

But has trouble enough of it’s own.

Sing, and the hills will answer;

Sigh, it is lost on the air.

The echoes bound to a joyful sound,

But shrink from voicing care.

 

Rejoice, and men will seek you;

Grieve, and they turn and go.

They want full measure of all your pleasure,

But they do not need your woe.

Be glad, and your friends are many;

Be sad, and you lose them all.

There are none to decline your nectared wine,

But alone you must drink life’s gall.

 

Feast, and your halls are crowded;

Fast, and the world goes by.

Succeed and give, and it helps you live,

But no man can help you die.

There is room in the halls of pleasure

For a long and lordly train,

But one by one we must all file on

Through the narrow aisles of pain.

 

ellawilcox[1]

Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)