Dolce far niente, Justus van Maurik, Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Stefano Benni, Marcellus Emants, Naoki Higashida, Anthony Swofford

Dolce far niente

 

 
Avond op de Dam in Amsterdam door George Hendrik Breitner, ca. 1890

 

Uit: Amsterdam bij dag en nacht

“Bij half zeven!
De gaslantaarn voor mijn deur wordt uitgedraaid, ’t zwakke roode weêrschijntje, dat ’t eikenhout van mijn boekenkast naast ’t venster doet blozen, verdwijnt.
Dáár gaat de ‘lantaarnopsteker’ met zijn karpoetsmuts over de ooren, zijn bouffante om den hals en zijn stok onder den arm; hij blaast op zijn vingers en loopt op een drafje voort, met kromme knieën.
Nu is hij aan den overkant; daar draait hij weer een lantaarn uit, – een politie-agent komt hem tegen. Ik zie aan hun bewegingen dat ze tot elkaâr zeggen: ‘koud weertje!’ Hij tikt even aan zijn muts en draaft verder; weer een lantaarn uit, nog een en nog een in de verte. Hij gaat de straat in; dáár is ’t nog bijna donker. Hij verdwijnt, als opgeslokt door de schemering.
’t Wordt levendiger op straat; een paar werklui en jongens komen voorbij met hun blikken keteltje onder den arm of over den schouder. ‘k Zie rook uit de schoorsteenen opstijgen, grijs tegen de allengs helderder blauwe lucht; hier en daar gaat een deur open en aan het eind der gracht verschijnt een ‘morgenster,’ een voddenraper, die met omhoog getrokken schouders, de pet in den nek, den grooten, grauwen zak op den rug en een langen haakstok in de hand, langs den walkant loopt. Hij tuurt wrevelig naar ’t ijs; hij houdt niet van den winter, die zijn terrein zoo eensklaps overmeestert. Een ‘water lansier’ heeft natuurlijk het land, als ’t water ontbreekt, waarin hij visschen wil naar lappen en drijvend afval, omdat op straat voor hem niet meer te ‘rapen’ valt, sedert de straatreiniging zóó vroeg bij de hand is. Een uur van te voren heeft hij zich reeds geërgerd over die ‘stasmensen’ die geen vuilnisbak meer ontzien en hutje met mutje in hun kar omkeeren.
Nu staat hij te praten met een baanveger, die er heel vroeg bij is om een bruggetje te maken; hij wijst op een paar planken en stokken, die de man op een handkar voortrijdt.
Hun gesprek wordt levendiger, ze maken gebaren die allen twijfel omtrent het onderwerp van hun gesprek opheffen en… de kar blijft een oogenblik aan den walkant onbeheerd staan; de baanveger verdwijnt met den ‘morgenster,’ die ondergaat in den schaftkelder, op den hoek ginds waar ‘’t vroolijke schippertje’ uithangt.”


Justus van Maurik (16 augustus 1846 – 18 november 1904)
Een kroonlantaarn uit 1883 op de Keizersgracht in Amsterdam, de geboorteplaats van Justus van Maurik

 

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Joseph und seine Brüder

„Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?
Dies nämlich dann sogar und vielleicht eben dann, wenn nur und allein das Menschenwesen es ist, dessen Vergangenheit in Rede und Frage steht: dies Rätselwesen, das unser eigenes natürlich-lusthaftes und übernatürlichelendes Dasein in sich schließt und dessen Geheimnis sehr begreiflicherweise das A und das O all unseres Redens und Fragens bildet, allem Reden Bedrängtheit und Feuer, allem Fragen seine Inständigkeit verleiht. Da denn nun gerade geschieht es, daß, je tiefer man schürft, je weiter hinab in die Unterwelt des Vergangenen man dringt und tastet, die Anfangsgründe des Menschlichen, seiner Geschichte, seiner Gesittung, sich als gänzlich unerlotbar erweisen und vor unserem Senkblei, zu welcher abenteuerlichen Zeitenlänge wir seine Schnur auch abspulen, immer wieder und weiter ins Bodenlose zurückweichen. Zutreffend aber heißt es hier »wieder und weiter«; denn mit unserer Forscherangelegentlichkeit treibt das Unerforschliche eine Art von foppendem Spiel: es bietet ihr Scheinhalte und Wegesziele, hinter denen, wenn sie erreicht sind, neue Vergangenheitsstrecken sich auftun, wie es dem Küstengänger ergeht, der des Wanderns kein Ende findet, weil hinter jeder lehmigen Dünenkulisse, die er erstrebte, neue Weiten zu neuen Vorgebirgen vorwärtslocken.


De voormalige villa van Thomas Mann in Pacific Palisades, Los Angeles, is sinds kort het Thomas-Mann-Haus en dient als cultuurcentrum

 

So gibt es Anfänge bedingter Art, welche den Ur-Beginn der besonderen Überlieferung einer bestimmten Gemeinschaft, Volkheit oder Glaubensfamilie praktisch-tatsächlich bilden, so daß die Erinnerung, wenn auch wohl belehrt darüber, daß die Brunnenteufe damit keineswegs ernstlich als ausgepeilt gelten kann, sich bei solchem Ur denn auch national beruhigen und zum persönlich-geschichtlichen Stillstande kommen mag.
Der junge Joseph zum Beispiel, Jaakobs Sohn und der lieblichen, zu früh gen Westen gegangenen Rahel, Joseph zu seiner Zeit, als Kurigalzu, der Kossäer, zu Babel saß, Herr der vier Gegenden, König von Schumir und Akkad, höchst wohltuend dem Herzen Bel-Marudugs, ein zugleich strenger und üppiger Gebieter, dessen Bartlöckchen so künstlich gereiht erschienen, daß sie einer Abteilung gut ausgerichteter Schildträger glichen; – zu Theben aber, in dem Unterlande, das Joseph »Mizraim« oder auch »Keme, das Schwarze«, zu nennen gewohnt war, seine Heiligkeit der gute Gott, genannt »Amun ist zufrieden« und dieses Namens der dritte, der Sonne leiblicher Sohn, zum geblendeten Entzücken der Staubgeborenen im Horizont seines Palastes strahlte; als Assur zunahm durch die Kraft seiner Götter und auf der großen Straße am Meere, von Gaza hinauf zu den Pässen des Zederngebirges, königliche Karawanen Höflichkeitskontributionen in Lapislazuli und gestempeltem Golde zwischen den Höfen des Landes der Ströme und dem Pharaos hin und her führten; als man in den Städten der Amoriter zu Beth-San, Ajalon, Ta’anek, Urusalim der Aschtarti diente, zu Sichem und Beth-Lahama das siebentägige Klagen um den Wahrhaften Sohn, den Zerrissenen, erscholl und zu Gebal, der Buchstadt, El angebetet ward, der keines Tempels und Kultus bedurfte:…“

 
Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)
Thomas en Katia Mann met hun kleinzonen Frido en Tonio bij de villa in Pacific Palisades

 

De Duitse dichter en schrijver en germanist Hans-Ulrich Treichel werd geboren op 12 augustus 1952 in Versmold. Zie ook alle tags voor Hans-Ulrich Treichel op dit blog.

Uit: Der Verlorene

„Mein Bruder hockte auf einer weißen Wolldecke und lachte in die Kamera. Das war während des Krieges, sagte die Mutter, im letzten Kriegsjahr, zuhaus. Zuhaus, das war der Osten, und der Bruder war im Osten geboren worden. Während die Mutter das Wort »Zuhaus« aussprach, begann sie zu weinen, so wie sie oft zu weinen begann, wenn vom Bruder die Rede war. Er hieß Arnold, ebenso wie der Vater. Arnold war ein fröhliches Kind, sagte die Mutter, während sie das Photo betrachtete. Dann sagte sie nichts mehr, und auch ich sagte nichts mehr und betrachtete Arnold, der auf einer weißen Wolldecke hockte und sich freute. Ich weiß nicht, worüber Arnold sich freute, schließlich war Krieg, außerdem befand er sich im Osten, und trotzdem freute er sich. Ich beneidete den Bruder um seine Freude, ich beneidete den Bruder um die weiße Wolldecke, und ich beneidete ihn auch um seinen Platz im Photoalbum. Arnold war ganz vorn im Photoalbum, noch vor den Hochzeitsbildern der Eltern und den Porträts der Großeltern, während ich weit hinten im Photoalbum war. Außerdem war Arnold auf einem ziemlich großen Photo abgebildet, während die Photos, auf denen ich abgebildet war, zumeist kleine, wenn nicht winzige Photos waren. Photos, die die Eltern mit einer sogenannten Box geschossen hatten, und diese Box konnte anscheinend nur kleine beziehungsweise winzige Photos machen. Die Photos, auf denen ich abgebildet war, mußte man schon sehr genau betrachten, um überhaupt irgend etwas erkennen zu können. Eines dieser winzigen Photos zeigte beispielsweise ein Wasserbecken mit mehreren Kindern, und eines dieser Kinder war ich. Allerdings war von mir nur der Kopf zu sehen, da ich, der ich damals noch nicht schwimmen konnte, im Wasser saß, das mir wiederum fast bis zum Kinn reichte. Außerdem war mein Kopf teilweise verdeckt von einem im Wasser und vor mir stehenden Kind, so daß das winzige Photo, auf dem ich abgebildet war, nur einen Teil meines Kopfes direkt über der Wasseroberfläche zeigte. Darüber hinaus lag auf dem sichtbaren Teil des Kopfes ein Schatten, der wahrscheinlich von dem vor mir stehenden Kind ausging, so daß von mir in Wahrheit nur das rechte Auge zu sehen war. Während mein Bruder Arnold schon zu Säuglingszeiten nicht nur wie ein glücklicher, sondern auch wie ein bedeutender Mensch aussah, war ich auf den meisten Photos meiner Kindheit zumeist nur teilweise und manchmal auch so gut wie überhaupt nicht zu sehen. So gut wie überhaupt nicht zu sehen war ich beispielsweise auf einem Photo, das anläßlich meiner Taufe aufgenommen worden war. Die Mutter hielt ein weißes Kissen auf dem Arm, über dem eine wiederum weiße Decke lag. Unter dieser Decke befand ich mich, was man daran erkennen konnte, daß die Decke sich am unteren Ende des Kissens verschoben hatte und die Spitze eines Säuglingsfußes darunter hervorschaute.“


Hans-Ulrich Treichel (Versmold, 12 augustus 1952)

 

De Italiaanse schrijver, satiricus en journalist Stefano Benni werd geboren op 12 augustus 1947 in Bologna. Zie ook alle tags voor Stefano Benni op dit blog.

Uit:Terra! (Vertaald door Pieke Biermann)

“In der Nacht zum 30. August 2039 wurden die Vereinigten Staaten von einer außergewöhnlichen Hitzewelle überrollt. In New York stieg das Thermometer auf 42 Grad Celsius; gegen Mitternacht brachten die Duschen nur noch das heulende Elend hervor, und die Wasserrohre taten krächzend kund, daß das Wasser bis morgen früh um acht abgestellt bleiben würde. Die Hälfte der Bevölkerung verstopfte, auf der Suche nach dem nächsten Weg ans Meer, die Straßen. Der Coca-Cola-Konzern verkaufte allein in jener Nacht 40 Millionen Liter seines Getränks; dieses gezuckerte Schwarzmeer hätte für die gesamte US-Flotte gereicht. Eiswürfel waren kostbarer als Diamanten, und es geht die Sage, daß so manche Familie ihren Swimmingpool leersoff.
Im Herzen der kalifornischen Wüste, in einem Zementbunker mit dem Codenamen Hölltel, wo sich die geheime Operationszentrale des Pentagon befand, wachten zwei Techniker sowie General Kingwen, der Vertrauensmann des Präsidenten, an der Schalttafel mit den Knöpfen für den weltweiten Atomschlag. Exakt 20 Minuten nach Mitternacht fiel die Klimaanlage des Bunkers aus: Irgend etwas hatte die Außenleitungen verstopft. Eine Stunde später hingen die gut 100 Mann der Festungsbesatzung ziemlich in den Seilen, die Hemden klebten ihnen am Rücken, Bierdosenverschlüsse knallten wie Böllerschüsse aus einem Bombenteppich.
Um 1.30 Uhr beschloß General Kingwen, die gepanzerten äußeren Fenster öffnen zu lassen, damit ein bißchen frische Luft hereinkam. Das Licht des Wüstenmondes fiel auf die weißen Bunkerwände und betrachtete sein eigenes elektronisches Bild, das von den Monitoren der Raketenabwehr zurückgeworfen wurde.
Um 2.02 Uhr war alles normal. General Kingwen ging, nachdem er sich einen Cuba libre genehmigt und mit seinen Soldaten die Ergebnisse der Fußball-Sommerliga durchgehechelt hatte, ins Bett. Die Wüste lag in absolutem Schweigen, sogar die Koyoten schienen auf ihre allabendliche Serenade verzichten zu wollen.
Um 3.10 Uhr hörte der für die Geheimknöpfe zuständige Techniker ein schwaches Geräusch durch das Fenster über seinem Kopf. Er alarmierte augenblicklich eine Wache, die Außenscheinwerfer wurden angeschaltet: niemand zu sehen.“


Stefano Benni (Bologna,12 augustus 1947)

 

De Nederlandse schrijver Marcellus Emants werd op 12 augustus 1848 in Voorburg geboren. Zie ook alle tags voor Marcellus Emants op dit blog.

Uit: Een dag van ijdelheid

“Zo lang heeft hij voor het ontbijt nog nooit doorgestudeerd, dacht Mina Koever, terwijl zij de laatste hand legde aan het vlechten van Jetjes blonde haren, en de uiteinden der tressen met een rood strikje omwond.
Ook Jetje had al tweemaal gevraagd, of pa vanmorgen niet met piano-spelen ophield.
‘Zeker studeert hij een stuk voor de aanstaande uitvoering van de kwartet-vereniging; maar haast je nu wat, kind; ’t is al zo laat.’
Aan dergelijke vermaningen gewoon beijverde Jetje zich in ’t minst niet om haar moeders wens te vervullen. Mina zelf bergde zo snel mogelijk de kammen en de haarborstels weg, wierp Hendriks gedragen manchetten in de vuil-goed-mand, en maakte zijn benen knopen in een schoon paar vast. Al opredderend, wat er nog op het zeildoek van de tafel was blijven liggen, vroeg zij zich enigszins angstig af, of juffrouw Kraijenhof de les van half negen had verschikt. Was dit niet het geval, dan viel er niet meer aan te twijfelen, dat Hendrik zijn tijd aan de piano vergat. Het was al kwart over acht; binnen het kwartier kon hij onmogelijk het andere einde van de stad bereiken.
‘Pa speelt heel mooi, niet waar, moes? Anna van Klaveren zegt, dat haar oom pa de knapste van alle muziekmeesters uit de stad vindt.’
Mina’s bruine kijkers glansden van voldoening.
‘Anna’s oom heeft gelijk, kind. Pa speelt prachtig; maar haast je toch, dan kunnen wij ten minste naar beneden gaan. Kijk nu eens aan: je jurk is weer helemaal scheef toegehaakt! Hoe kan je zo lomp wezen?’
Tranen blonken in Jetjes ogen en terwijl moes de jurk weer loshaakte, begon zij te snikken.
‘Nu, nu; wees maar stil. Als je huilt, kunnen wij immers geen van beiden horen, hoe mooi pa speelt.’
Deze laatste aanmaning was niet alleen een middel om Jetje tot bedaren te brengen. Mina had inderdaad haar man nog nooit zo wegslepend horen spelen als juist deze morgen, en zij kon niet nalaten aan de heerlijke akkoorden, die uit de beneden-voorkamer het ganse huisje doorgalmden, haar volle aandacht te wijden. Onder de invloed van Koevers muziek, haakte zij zelf Jetjes jurk voor de tweede maal scheef toe, en hoorde zij ’t niet eens, dat het kind ongeduldig uitriep:
‘U doet het net zo slecht als ik.’


Marcellus Emants (12 augustus 1848 – 14 oktober 1923)
Cover

 

De Japanse dichter, romancier en essayist Naoki Higashida werd geboren op 12 augustus 1992 in Kimitsu. Zie ook alle tags voor Naoki Higashida op dit blog.

Uit:Fall Down 7 Times Get Up 8

“If I couldn’t communicate via my alphabet grid, my questions would go unanswered and I’d be sad to my core about how little I understood. As it is, I was able to consult my mother about how she identified the rain by the sound alone. She told me: “Well, because that sound’s the sound of rain and when it starts raining, we bring in the washing. The weather forecast was saying it might rain today, remember?” I did recall the weather forecast, although to have done so of my own volition would have been impossible. As I remembered the relevant section of the report, the forecaster’s words returned and I understood a little more clearly why the rain appeared from nowhere, which eased my confusion and frustration.
What remains a mystery is how to infer that it’s raining purely from the noise. To me, the sound of rain is an abstract. Identifying the voices of my family or the trill of a phone, the barking of dogs or meowing of cats, these are relatively easy. Some sounds, however, take me forever to figure out, like the chirruping of cicadas at the start of summer.
I sense that I’ve heard these sounds before but without further clues their origins remain obscure. Even if I could identify the source of rain-noise, making the jump from the thought It’s raining! to bringing in the laundry would be virtually out of the question. I’d be too occupied just sitting there, entranced.
Rain is a special case. I have certain memories within which rain has left a lasting impression. When I see rain, bitter incidents I have come to associate with it come back to haunt me. Fun things must have happened on rainy days as well, yet somehow it’s only the sad scenes which summon themselves up. I have to put a lot of effort into distinguishing “memory rain” from real rain if I want to avoid triggering bad flashbacks. To do so, my mind tends to give first priority to organizing my memories ahead of thinking about what actions I need to take right at this moment. All these transactions are a part of what I need to factor in as I work toward behaving like a neurotypical person.


Naoki Higashida (Kimitsu, 12 augustus 1992)

 

De Amerikaanse schrijver Anthony Swofford werd geboren op 12 augustus 1970 in Fairfield, California. Zie ook alle tags voor Anthony Swofford op dit blog.

Uit: Exit A

“This boy is an American, born on the third of July, 1972. While his mother spat and screamed through the life-endangering birth, his father and the orderlies and janitors lit illegal fireworks in the hospital parking lot. The men drank from bottles of bourbon and beer while leaning down to light Bottle Rockets and Flaming Marys and Wailing Jennys. His father supplied the armament and the devil’s milk, and the matches, and most of the boisterous ranting and raving about God and Country and the Founding Fathers and the Mayflower and Plymouth Rock and the Salem witch trials and the Red Threat, that ungainly, bloody bear from the East.
The doctor held the boy upside down, and the safety of the womb became history. The room above the mother spun one hundred times, and she went under.
No one found the father, not even the orderly sent to look. So they slapped the boy’s bottom and placed him in a crib, where he waited for someone with his same blood to come to consciousness. His aunt Mirtha was the first to appear at the hospital, and after cursing the father’s name, she picked up the boy and performed an auntly show for him, baby talk and ego stroking and burp and bowel sounds. Because his aunt was present and cogent, and the nurses wanted to get down to the parade grounds for the base general’s midnight fireworks display, they asked her to name the boy, and she did. This boy’s name is SeverinBoxx.
This girl’s name is Virginia Sachiko Kindwall. She is the daughter of General Oliver Kindwall and Mrs. Oliver Kindwall, once known as Olive, though that was not her given name but simply a shortening of her husband’s. Her given name was Nakashima Sachiko. Olive died on the birthing table at Travis Air Force Base in California, in July 1972. While she died giving birth to Virginia Sachiko, her husband, a major at the time, paced the base morgue while overseeing the identification and shipment home of the newest dead boys from Vietnam, some of the last. Later, Kindwall would tell his daughter that on the day of her mother’s death and her own birth, the dead boys from Vietnam seemed much more dead than usual. He spent that night wide awake with his back ramrod straight, flat against the gray concrete floor of the hospital morgue, while his daughter, a few buildings away, slept with other military babies, some born to mothers whose husbands had died in Vietnam.”

 
Anthony Swofford (Fairfield, 12 augustus 1970)

 

Zie voor de schrijvers van de 12e augustus ook mijn blog van 12 augustus 2015 en ook mijn blog van 12 augustus 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Judith Herzberg, Robert Graves, Johan Andreas der Mouw, Banana Yoshimoto, Rosemarie Schuder, Katia Mann, Junichirō Tanizaki, Betje Wolff

Dolce far niente

 

 
All Summer In A Day door Peter Graham, 2015

 

Er is nog zomer en genoeg

Er is nog zomer en genoeg
wat zou het loodzwaar
tillen zijn wat een gezwoeg
als iedereen niet iedereen
terwille was
als iedereen niet iedereen
op handen droeg.

 

 
Judith Herzberg (Amsterdam, 4 november 1934)
Amsterdam op een zomeravond

 

De Engelse dichter en schrijver Robert Graves werd geboren in Londen (Wimbledon) op 24 juli 1895. Zie ook alle tags voor Robert Graves op dit blog.

Uit: I, Claudius

“I came into the inner cavern, after groping painfully on all-fours up the stairs, and saw the Sibyl, more like an ape than a woman, sitting on a chair in a cage that hung from the ceiling, her robes red and her unblinking eyes shining red in the single red shaft of light that struck down from somewhere above. Her toothless mouth was grinning. There was a smell of death about me. But I managed to force out the salutation that I had prepared. She gave me no answer. It was only some time afterwards that I learnt that this was the mummied body of Deiphobe, the previous Sibyl, who had died recently at the age of 110; her eyelids were propped up with glass marbles silvered behind to make them shine. The reigning Sibyl always lived with her predecessor. Well, I must have stood for some minutes in front of Deiphobe, shivering and making propitiatory grimaces – it seemed a lifetime. At last the living Sibyl, whose name was Amalthea, quite a young woman too, revealed herself. The red shaft of light failed, so that Deiphobe disappeared – somebody, probably the novice, had covered up the tiny red-glass window – and a new shaft, white, struck down and lit up Amalthea, seated on an ivory throne in the shadows behind. She had a beautiful mad-looking face with a high forehead and sat as motionless as Deiphobe. But her eyes were closed. My knees shook and I fell into a stammer from which I could not extricate myself. `O Sib … Sib … Sib … Sib … Sib …’ I began. She opened her eyes, frowned, and mimicked me: ‘O Clau Clau Clau… ‘
That shamed me and I managed to remember what I had come to ask. I said with a great effort: ‘0 Sibyl: I have come to question you about Rome’s fate and mine.’ Gradually her face changed, the prophetic power overcame her, she struggled and gasped, and there was a rushing noise through all the galleries, doors banged, wings swished my face, the light vanished, and she uttered a Greek verse in the voice of the God:
Who groans beneath the Punic Curse And strangles in the strings of purse, Before she mends must sicken worse.
Her living mouth shall breed blue flies, And maggots creep about her eyes. No man shall mark the day she dies. Then she tossed her arms over her head and began again: Ten years, fifty days and three, Clau – Clau – Clau shall given be A gift that all desire but he.”

 
Robert Graves (24 juli 1895 – 7 december 1985)
Cover biografie

 

De Nederlandse dichter Johan Andreas dèr Mouw (Adwaita) werd geboren op 24 juli 1863 in Westervoort. Zie ook alle tags voor Johan Andreas dèr Mouw op dit blog.

Nagelaten Verzen

1
‘T is lang geleden; ‘k was nog maar een kind.
Toen dacht ik: Als ik maak, dat ik nooit meer
Ondeugend ben, en dat ‘k op school goed leer,
Dan word ik vast ‘een kind, van God bemind’.

En – dacht ik – als ik dood ga, nou, dan vind
Ik in de lucht bij onze Lieven Heer
De menschen, waar ‘k van hou, allemaal weer,
Mijn vader en mijn moeder en mijn vrind.

In ons salon, boven ’t antiek buffet,
Hing aan de muur een prachtig-mooi portret,
Van hoe een moeder slaapt; ze is zeker moe;

En naast haar ligt een kindje dood in ’t bed;
Een engel hangt erbij; ‘k begreep niet, hoe;
En draagt het kindje naar de hemel toe.

 

2
Zoo zou ik eenmaal naar de hemel gaan,
En vleugels krijgen, wit als een kapel,
En vliegen door de lucht, zoo hoog, zoo snel,
Sneller dan vogels, hooger dan de maan;

En ‘k zou misschien op Zondag mogen staan
Vlak bij de troon van God, naast Gabriël;
Jesus vond ’t zeker goed: die wist het wel,
Dat ik op school mijn best zoo had gedaan.

En dan zongen ze vast een kerkgezang;
Alleen: als ’t licht maar niet te helder was:
Zoo dicht bij God – een heele Zondag lang –

Als ‘k daaraan dacht, werd ‘k om mijn oogen bang.
Maar groen is goed voor de oogen: een stuk glas
Hield men zich voor ’t gezicht, daar, groen als gras.

           

3
Maar – één ding was er, dat ‘k niet prettig vond:
Ik kende een plaat, waarop een neger vloog
Met de armen om een blanke, in ’t donker. Hoog
Zag je veel licht; beneden was de grond.

Werd hij nu ook een engel? Met zoo’n mond?
En met dat griez’lig witte van zijn oog?
Ik hoopte, dat grootmoeder zich bedroog,
En hij niet was bij God, als ik er stond.

Grootmoeder zei – ‘k hoor nog haar lieve stem -:
De kleur was niets; God zag alleen de harten;

En was dàt goed, dan kwam je vast bij Hem;
Hij hield niet meer van blanken dan van zwarten.

En ik begreep ‘t: gelijk zijn al de dooden,
De menschen en de negers en de Joden.

 
Johan Andreas dèr Mouw (24 juli 1863 – 8 juli 1919)
Cover

 

De Japanse schrijfster Banana Yoshimoto werd geboren op 24 juli 1964 inTokyo. Zie ook alle tags voor Banana Yoshimoto op dit blog.

Uit: The Lake (Vertaald door Michael Emmerich)

“No, I know that, it’s just … I know I can’t express it very well, no matter how I phrase it, but you’re just right. This sounds kind of odd, but your proportions are just right.” I sort of knew what he was trying to say. Considering how smart Nakajima was, I bet he could have found a way to express more precisely what it was like to push his body to the limit while studying, or his perspec-tive on the way my emotions were structured inside me. He was just being nice, communicating on my level. That’s what made it sound vague. Still, I had the sense that right then it helped for him to be talking about something, and so I decided to draw him out. I intentionally cocked my head slightly, feigning puzzle-ment. “I mean, for you love is more important than anything else, right, Chihiro?” Nakajima said. “But you don’t try to control other people, do you?” “I guess that’s pretty true,” I replied. “And you cherish the memory of your mother? Of course, everyone has little knots in their hearts, no matter what their families are like—but wouldn’t you say that in your case you feel love and hate in ordinary, healthy amounts? Even if one may seem a bit stronger at times?” “Yeah, I’d agree with that.” “And you don’t hate your father, do you?” “No, I don’t. If anything I think he’s kind of lovable. The environment we lived in wasn’t ideal, but I suspect that it actually made it easier for us to express our love than in your average family. We didn’t fit into any ready category, so we all had to work that much harder.” “Exactly—you don’t have that sense that you can take your family for granted, that’s why I feel so comfortable with you. You see your family members for what they are, and you look at me in an ordinary way, without wishing that I was some-how different,” Nakajima said, his tone very level. “That’s what I like about you. I’m extremely, almost pathologically sensitive to violence, and I pick up on it immediately when something violent is happening. Most people are constantly perpetrating little acts of violence on others, even when they don’t mean to. You almost never do that, Chihiro.” “How about you?” I asked. “I’ve never been able to discuss this before,” Nakajima said, “but honestly, I felt oppressed the whole time until my mother died, because of the way she was always fretting over me—no one else mattered.”

 
Banana Yoshimoto (Tokyo, 24 juli 1964)

 

De Duitse schrijfster Rosemarie Schuder werd geboren op 24 juli 1928 in Jena. Zie ook alle tags voor Rosemarie Schuder op dit blog.

Uit: In der Mühle des Teufels

„Je mehr Furcht und Schmerz Siegmund verspürte, desto frecher redete er, er wollte sich selbst Mut machen.
“Gut, daß ihr gekommen seid”, rief er dem Hauptmann zu, “ich wollte sowieso zum Statthalter. Nun komme ich viel schneller hin. Und so vornehm zu Pferde.”
“Was wolltest du denn bei ihm?” fragte einer der Reiter. Sie hatten Spaß an ihren Gefangenen.
“Was Wichtiges sagen”, rief Siegmund, “was sehr Wichtiges.” Er wollte sich wertvoll machen, vielleicht würden sie ihn besser behandeln und die Stricke nur ein ganz klein wenig lockern.
“Kennst du Anführer?” fragte der Hauptmann, aufmerksam geworden.
Siegmund bedachte sich kurz.
“Ja, ich kenne sie alle”, sagte er entschlossen.
“Willst du darum zum Statthalter?” vergewisserte sich der Hauptmann.
“Ja”, sagte Siegmund schroff, “aber eh wir da sind, werd ich vor Schmerzen tot sein. Dann kannst du Herrn Adam einen schönen Gruß von mir bestellen.”
“Nehmt ihm die Fesseln ab!” ordnete der Hauptmann an. Er berechnete rasch, daß für ihn auf alle Fälle etwas dabei herausspringen würde; es wäre wirklich dumm gewesen, wenn der Mann vorher unbrauchbar zu einer Aussage geworden wäre.
Der Färbergeselle atmete auf. Er vermied es, hinzusehen zu dem Wirt von Baumgarting. Der war auch gefragt worden:
“Kennst du Namen von Anführern?”
“Nein!” hatte der geschrien. Und man hatte seine Fesseln noch enger zusammengezogen.
Während des Rittes nach Vöcklabruck, wo der Statthalter Quartier genommen hatte, sprach Siegmund kein Wort mehr. Die Reiter, die ihn ins Gespräch zu ziehen versuchten, fertigte er mit einem Knurren ab. Er mußte viel denken. Anne, dachte er, Anne Preiner, ich könnt deinen Mann angeben, dann wärst du los und ledig. Er spielte weiter mit dem Gedanken. Ich könnte dann hingehen zu dir und sagen, nun muß ich dich beschützen. Niemand wird wissen, daß ich den Namen gesagt hab. Dem Wirt hast du pfui gesagt, entgegnete er sich selbst, ihn Verräter genannt.“

 
Rosemarie Schuder (Jena, 24 juli 1928)

 

De Duitse schrijversvrouw Katia Mann, steun en toeverlaat van de Duitse schrijver Thomas Mann, werd geboren als Katharina Pringsheim op 24 juli 1883 in Feldafing. Zie ook alle tags voor Katia Mann op dit blog.

Uit:Katia Mann: Meine ungeschriebenen Memoiren

„Meine Eltern machten, wie man sagt, ein ziemliches Haus. Sie hatten ein ganz angesehenes und vielfältig besuchtes Haus und gaben große Gesellschaften.
Durch den Beruf meines Vaters und seine persönlichen Neigungen war es ein wissenschaftliches Haus mit musikalischen Interessen. Zur Literatur hatte er kein sehr lebhaftes Verhältnis, im Gegensatz zu meiner Mutter. Es kamen sehr viele Leute in die Arcisstraße, auch Literaten, besonders aber Musiker und Maler. Richard Strauss kam zu uns und Schillings, es kamen Fritz August Kaulbach, Lenbach, Stuck und viele andere aus Münchens gesellschaftlich-künstlerischen Kreisen. Mein Vater war ein begeisterter Früh-Wagnerianer und hatte auch seine Eltern veranlaßt, Anteilscheine, Patronatsscheine nannte man sie, für den Bau des Theaters in Bayreuth zu nehmen. Er kannte Wagner persönlich und besaß einen oder zwei Briefe von ihm, die seine Heiligtümer waren. 1876 bei den Proben für den >Ring< war er in Bayreuth, aber er hat nie intim in Wahnfried verkehrt. Weil er sich einmal Wagners wegen in Bayreuth duellierte, hatte er sich seine persönliche Beziehung zu Wahnfried verscherzt. Es hatte sich in einem Restaurant irgend jemand in seiner Nähe abschätzig über Wagner geäußert, und da mein Vater sehr jähzornig war, schlug er diesem Mann mit seinem Bierglas auf den Kopf und wurde darauf der »Schoppenhauer« genannt. Der andere forderte ihn, es kam zu einem Pistolenduell, welches aber unblutig verlief. Nun, in Wahnfried haben sie sich darüber furchtbar geärgert. Das wollten sie nicht; sie wollten keinen Skandal. Aber mein Vater blieb zeit seines Lebens ein leidenschaftlicher Wagnerianer und hat eine Menge Sachen für Klavier, auch zu vier Händen, gesetzt. Diese Arrangements wurden dann bei uns zu Hause gespielt. Bei uns wurde sehr viel und sehr oft Hausmusik gemacht. Wir hatten einen sehr hübschen Musiksaal. Es kamen oft erste Sänger von der Oper. Da gab es eine hervorragende Wagnersängerin, die Primadonna, sie nannte sich Ternina, und mein Vater verehrte sie über alle Maßen.“

 
Katia Mann (24 juli 1883 – 25 april 1980)
V.l.n.r. Alfred en Hedwig Pringsheim (Katia’s ouders), Katia, Thomas, Elisabeth, Monika en Golo Mann in 1931

 

De Japanse schrijver Junichirō Tanizaki werd geboren in Tokio op 24 juli 1886. Zie ook alle tags voor Junichirō Tanizaki op dit blog.

Uit: Kinderjaren. Herinneringen (Vertaald door Tinke Davids)

“Ik heb twee of drie herinneringen die lijken te stammen uit de tijd dat ik vier of vijf jaar was, maar het is geen gemakkelijke opgave uit te zoeken welke daarvan de allereerste is.
De mensen beginnen meestal redelijk duidelijke herinneringen te krijgen vanaf de leeftijd van een jaar of vijf; er zijn er een paar die zich dingen uit hun vierde jaar herinneren, maar die zijn relatief zeldzaam. En er is nauwelijks iemand die veel weet op te halen uit zijn derde jaar — afgezien van Yoshitsune zoals beschreven in de scène van `Kumagais kamp’. Hoewel ik er niet helemaal zeker van ben dat ik destijds vier was, herinner ik me dat ik op een dag, heel lang geleden, in een riksja reed, en op en neer hupte op mijn moeders schoot; we kwamen bij een huis in de wijk Yanagiharain het district Kanda, in het centrum, een gebouw van rode baksteen, wat nog ongewoon was in het laatnegentiende-eeuwse Japan. We stapten uit de riksja en gingen naar binnen, en daar zagen we Vader zitten aan een toonbank, met tralies voor zich.
Moeder en ik bogen en begroetten hem van bij de ingang — dat alles herinner ik me, weliswaar vaag, maar niet als een droom — als werkelijkheid. Wat ik me herinner, dat is dat gebouw van rode baksteen, de uitdrukking op mijn vaders gezicht, de toonbank met de tralies, de hoge drempel van de tatami-kamer daarachter, en het feit dat het mooi weer was. Ik herinner me niet wat ik of mijn moeder of vader voor kleren droegen, of welk jaargetijde het was.
Toch weet ik om de een of andere reden dat het kantoor in de wijk Yanagihara in Kanda lag, en dat het was in de periode dat mijn vader een agentschap voor lantarenopstekers had. Waarschijnlijk hebben mijn moeder en mijn verzorgster me dat destijds verteld.
Toch heb ik me lange tijd afgevraagd waar Moeder en ik die dag vandaan waren gekomen: woonden we misschien bij mijn vader in Yanagihara en waren we net teruggekomen van een tochtje naar een of andere tempel, of van een bezoek aan het familiehuis in de wijk Kakigara-cho in Nihombashi? Maar goed, omdat mijn herinneringen aan dat huis in Yanagihara beperkt blijven tot dit fragment van één dag (als één enkele opname uit een scène in een film), vermoed ik dat ze dateren uit mijn vierde jaar, en dat ze dus mijn `allervroegste’ herinneringen zijn. Toen ik bij de voorbereidingen voor dit boek naar deze dingen informeerde bij mijn jongste oom, de enige die nog leeft, en bij mijn inmiddels overleden neef, vertelden ze me dat het gebouw in Yanagihara de plaats was waar mijn vader hoofdzakelijk werkte, niet waar hij woonde; en dat wij destijds woonden in het familiehuis in Kakigaracho, vanwaar Vader elke dag naar zijn werk ging.

 
Junichirō Tanizaki (24 juli 1886 – 30 juli 1965)
Cover

 

De Nederlandse schrijfster Betje Wolff (eig. Elizabeth Bekker) werd geboren in Vlissingen op 24 juli 1738. Zie ook alle tags voor Betje Wolff op dit blog.

Uit:Historie van mejuffrouw Sara Burgerhart (Samen met Aagje Deken)

Veele deezer menschen, ik spreek van de besten uit de zôô, meenden dat haar grimmige uitkyk, haar grommig voorkomen, haar nutteloze berisping, de zoete vrugtjes waren van eene naauw gezette godsvrugt. Die goede Slooven dagten, dat Tante los was van de Waereld, om dat de wyze schikkingen der Voorzienigheid nooit de eer hadden van haar Wel Edele te voldoen. Hoe zeer zy ook de Fyne uithing, zy beviel evenwel méér aan de Zusjes, dan aan de Broedertjes: men moet bekennen, dat Juffrouw Holland juist niet heel oogelyk is. Met myn zesde jaar hielt ik al meé Oeffening by Tante. De Vriendjes hadden veel met my op. Men zag wat goeds in my. Ik hielt ook veel van Tantes Oeffening; want, met myn zak en peperhuizen vol Lekken, kwam ik altoos thuis, zie daar de genoegzame rede Hoe zeidt WOLFF, de ratio sufficiens der dingen? Zo veele middelen bleven niet ongezegend. Ik verlangde altoos naar Tantes oeffendag. Wat zal ik meer zeggen? Gy kent my: medelydend, meëgaande, en zo voords. Toen kon ik al geene droefheid zien zonder ook te kryten; en er werdt ook meest altyd eens geweent, (waarom weet Joost; want me dunkt, dat zy het nog al zo taamlyk wél hadden.) Deeze weekheid behaagde. Myne Tante zelf, of schoon ik hare gehaate Zusters dochtertje was, kreeg my, op hare wys, recht lief. Zy mydde ons huis niet meer, om dat ik me’è oeffening hield, en me’è huilde Twaalfjaren leefde ik zo gelukkig, als een gehoorzaam en gelieft kind leven kan. Toen keerde myn lot. Myn waarde Vader, zich op eenen heten dag, door het inpakken en afzenden van Thee, zeer verhit hebbende, kreeg een pleuris, en stierf binnen drie dagen, nog geen veertig jaren oud zynde. Geene V AN MERKEN zou u kunnen afbeelden, hoe groot myner Moeders en myne droefheid was. Wy verloren alles, en myne tederlievende Moeder voelde alles wat zy verloor; meer zeg ik niet. Oordeel nu. Myne Moeder deedt den handel aan iemand onzer Kantoorbedienden over, vertrok naar de …. gragt, en hielt maar eene onzer meiden; daar leefden wy stil en proper. Maar haar verlangen naar stilte was te gunstig voor haar, om toch onafgebroken aan haar Overledenen te denken! Myne Ouders hadden elkander hartlyk bemint: de dood myn’s Vaders stortte haar in de aller diepste zwaarmoedigheid. Zy sneedt alle uitspanningen af, zag niemand, sprak weinig, zuchtte veel, en stortte veele droeve tranen.”

 
Betje Wolff (24 juli 1738 – 5 november 1804)
De schrijfkamer in het Betje Wolff Museum in Middenbeemster

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e juli ook mijn blog van 24 juli 2017 en ook mijn blog van 24 juli 2016 deel 2.

Thomas Mann, Aleksandr Poesjkin, Sarah Dessen, Jean Cayrol, Pierre Corneille, Hendrik van Teylingen, V. C. Andrews, Frank Gericke

De Duitse schrijver Thomas Mann werd geboren in Lübeck op 6 juni 1875. Zie ook alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Doktor Faustus

Ich breche aufs neue ab, indem ich mich daran erinnere, daß ich auf das Genie und seine jedenfalls dämonisch beeinflußte Natur nur zu sprechen kam, um meinen Zweifel zu erläutern, ob ich zu meiner Aufgabe die nötige Affinität besitze. Möge denn nun gegen den Gewissensskrupel geltend gemacht sein, was immer ich dagegen ins Feld zu führen habe. Es war mir beschieden, viele Jahre meines Lebens in der vertrauten Nähe eines genialen Menschen, des Helden dieser Blätter, zu verbringen, ihn seit Kinderzeiten zu kennen, Zeuge seines Werdens, seines Schicksals zu sein und an seinem Schaffen in bescheidener Helfersrolle teilzuhaben. Die librettistische Bearbeitung von Shakespeares Komödie »Verlorene Liebesmüh«, Leverkühns mutwilligem Jugendwerk, stammt von mir, und auch auf die textliche Zubereitung der grotesken Opernsuite »Gesta Romanorum« sowie des Oratoriums »Offenbarung S. Johannis des Theologen« durfte ich Einfluß nehmen. Das ist das eine, oder es ist bereits das eine und andere. Ich bin aber ferner im Besitz von Papieren, unschätzbaren Aufzeichnungen, die der Heimgegangene mir und keinem anderen in gesunden Tagen oder, wenn ich so nicht sagen darf, in vergleichsweise und legaliter gesunden Tagen letztwillig vermacht hat, und auf die ich mich bei meiner Darstellung stützen werde, ja, aus denen ich mit gebotener Auswahl einiges direkt in dieselbe einzuschalten gedenke. Letztens und erstens aber — und diese Rechtfertigung war noch immer die gültigste, wenn nicht vor den Menschen, so doch vor Gott: ich habe ihn geliebt — mit Entsetzen und Zärtlichkeit, mit Erbarmen und hingebender Bewunderung — und wenig dabei gefragt, ob er im mindesten mir das Gefühl zurückgäbe. Das hat er nicht getan, o nein.

 
Jon Finch als Adrian Leverkühn en Marie-Hélène Breillat als Marie Godeau in de film uit 1982

 

In der Verschreibung der nachgelassenen Kompositionsskizzen und Tagebuchblätter drückt sich ein freundlich-sachliches, fast möchte ich sagen: gnädiges und sicherlich mich ehrendes Vertrauen in meine Gewissenhaftigkeit, Pietät und Korrektheit aus. Aber lieben? Wen hätte dieser Mann geliebt? Einst eine Frau — vielleicht. Ein Kind zuletzt — es mag sein. Einen leichtwiegenden, jeden gewinnenden Fant und Mann aller Stunden, den er dann, wahrscheinlich eben weil er ihm geneigt war, von sich schickte — und zwar in den Tod. Wem hätte er sein Herz eröffnet, wen jemals in sein Leben eingelassen? Das gab es bei Adrian nicht. Menschliche Ergebenheit nahm er hin — ich möchte schwören: oft ohne sie auch nur zu bemerken. Seine Gleichgültigkeit war so groß, daß er kaum jemals gewahr wurde, was um ihn her vorging, in welcher Gesellschaft er sich befand, und die Tatsache, daß er sehr selten einen Gesprächspartner mit Namen anredete, läßt mich vermuten, daß er den Namen nicht wußte, während doch der andere ein gutes Recht zur Annahme des Gegenteils hatte. Ich möchte seine Einsamkeit einem Abgrund vergleichen, in welchem Gefühle, die man ihm entgegenbrachte, lautlos und spurlos untergingen. Um ihn war Kälte — und wie wird mir zumute, indem ich dies Wort gebrauche, das auch er in einem ungeheuerlichen Zusammenhange einst niederschrieb! Einzelnen Vokabeln können Leben und Erfahrung einen Akzent verleihen, der sie ihrem alltäglichen Sinn völlig entfremdet und ihnen einen Schreckensnimbus verleiht, den niemand versteht, der sie nicht in ihrer fürchterlichsten Bedeutung kennengelernt hat.“

 
Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)

 

De Russische dichter en schrijver Aleksandr Poesjkin werd geboren in Moskou op 6 juni 1799. Zie ook alle tags voor Aleksandr Poesjkin op dit blog.

Uit: Evgeny Onegin (Vertaald door G. R. Ledger)

Book 5

I
That year the autumn weather lingered
Over the field and around the yards,
Winter held back, Nature awaited,
In January only snow fell at last
On the third, at night. And waking early
Tatyana saw through the window clearly
The yard all covered with morning whiteness,
The flower beds, roofs, and all the fences;
On the window glass the leaves of frost,
The trees in their winter silveriness,
And cheerful magpies in the snow.
The hills all covered with the soft glow
Of winter’s carpet glistening bright,
Around all was shining, all was white.
II
Winter ! The peasant breathes a sigh,
Renews his sledge, and makes his way.
His horse, snorting in the fresh snow
With a finicky trot gets along somehow.
And now the dashing kibitka flies,
In the powdery snow cutting feathery furrows.
The coachman sits huddled upon his box,
In a sheepskin coat and a scarlet sash.
A yard boy runs out, and on his sledge
His favourite ‘Dasher’ is the driver,
While he himself is the willing puller;
The rascal struggles with frozen hands;
What fun it is, but so painful too,
While his mother scolds him above at the window.
III
But perhaps recollection of winter’s scenes
Does not arouse you, gentle reader:
It is all base, lowly, and vulgar Nature,
But not much here of refinement breathes.
Warmed by the inspiration of the Muse,
Another poet, in luxuriant gloss,
Has painted for us the first fallen snow,
And all the shades of winter’s sloth.
I am sure that he more than ever enchants you,
Depicting in his flamboyant verse
The charm of a secret rendezvous,
On a sledge; yet to fight I am somewhat averse,
With him, or with that other minstrel
Of the Finnish maiden, as bright as tinsel.

 
Aleksandr Poesjkin (6 juni 1799- 10 februari 1837)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster Sarah Dessen werd geboren op 6 juni 1970 in Evanston, Illinois. Zie ook alle tags voor Sarah Dessen nop dit blog.

Uit: Just Listen

“I taped the commercial back in April, before anything had happened, and promptly forgot about it. A few weeks ago, it had started running, and suddenly, I was everywhere. On the rows of screens hanging over the ellipticals at the gym. On the monitor they have at the post office that’s supposed to distract you from how long you’ve been waiting in line. And now here, on the TV in my room, as I sat at the edge of my bed, fingers clenched into my palms, trying to make myself get up and leave. “It’s that time of year again….” I stared at myself on the screen as I was five months earlier, looking for any difference, some visible proof of what had happened to me. First, though, I was struck by the sheer oddness of seeing myself without benefit of a mirror or photograph. I had never gotten used to it, even after all this time. “Football games,” I watched myself say. I was wearing a baby-blue cheerleader uniform, hair pulled back tight into a ponytail, and clutching a huge megaphone, the kind nobody ever used anymore, emblazoned with a K. “Study hall.” Cut to me in a serious plaid skirt and brown cropped sweater, which I remembered feeling itchy and so wrong to be wearing just as it was getting warm, finally. “And, of course, social life.” I leaned in, staring at the me on-screen, now outfitted in jeans and a glittery tee and seated on a bench, turning to speak this line while a group of other girls chattered silently behind me. The director, fresh-faced and just out of film school, had explained to me the concept of this, his creation. “The girl who has everything,” he’d said, moving his hands in a tight, circular motion, as if that was all it took to encompass something so vast, not to mention vague. Clearly, it meant having a megaphone, some smarts, and a big group of friends. Now, I might have dwelled on the explicit irony of this last one, but the on-screen me was already moving on. “It’s all happening this year,” I said. Now I was in a pink gown, a sash reading HOMECOMING QUEEN stretched across my midsection as a boy in a tux stepped up beside me, extending his arm. I took it, giving him a wide smile. He was a sophomore at the local university and mostly kept to himself at the shooting, although later, as I was leaving, he’d asked for my number. How had I forgotten that?”

 
Sarah Dessen (Evanston, 6 juni 1970)

 

De Franse dichter en schrijver Jean Cayrol werd geboren op 6 juni 1911 in Bordeaux. Zie ook alle tags voor Jean Cayrol op dit blog.

 

Retour

À feu et à sang
belle fille qui se repent
les oiseaux sont dans le vent
à chercher qui vous attend

À feu et à sang
les villes tendres de la mort
les hauts jardins les fruits les corps
le désastre au premier rang

À feu et à sang
sans qu’on puisse dire une prière
un fleuve qui trouve la barque éphémère
un homme haletant

À feu et à sang
la guerre comme chevreau mort
sur tes épaules et tout ce qui dort
sur la rive d’Avant

À feu et à sang
j’ai de grands vergers qui hantent le soir
j’ai de grands amis qui peuvent me voir
des plaies qui s’en vont

À feu et à sang
la porte n’est jamais fermée
entends-tu au fond de l’année
l’écho, le démon

À feu et à sang
reviens mon enfant
inlassablement.


Jean Cayrol (6 juni 1911 – 10 februari 2005)

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Corneille werd geboren in Rouen op 6 juni 1606. Zie ook alle tags voor Pierre Corneille op dit blog.

Uit: Le Cid

« LE COMTE
Je l’avoue entre nous, mon sang un peu trop chaud
S’est trop ému d’un mot, et l’a porté trop haut ;
Mais puisque c’en est fait, le coup est sans remède.
DON ARIAS
Qu’aux volontés du roi ce grand courage cède :
Il y prend grande part, et son cœur irrité
Agira contre vous de pleine autorité.
Aussi vous n’avez point de valable défense :
Le rang de l’offensé, la grandeur de l’offense,
Demandent des devoirs, et des soumissions
Qui passent le commun des satisfactions.
LE COMTE
Le roi peut à son gré disposer de ma vie.
DON ARIAS
De trop d’emportement votre faute est suivie.
Le roi vous aime encore ; apaisez son courroux.
Il a dit : « Je le veux ; » désobéirez-vous ?
LE COMTE
Monsieur, pour conserver tout ce que j’ai d’estime,
Désobéir un peu n’est pas un si grand crime ;
Et quelque grand qu’il soit, mes services présents
Pour le faire abolir sont plus que suffisants.
DON ARIAS
Quoi qu’on fasse d’illustre et de considérable,
Jamais à son sujet un roi n’est redevable.
Vous vous flattez beaucoup, et vous devez savoir
Que qui sert bien son roi ne fait que son devoir.
Vous vous perdrez, Monsieur, sur cette confiance. »


Pierre Corneille (6 juni 1606 – 1 oktober 1684)
Cover

 

De Nederlandse dichter en vertaler Hendrik van Teylingen werd geboren op 6 juni 1938 in IJmuiden. Zie ook alle tags voor Hendrik van Teylingen op ditt blog.

 

Antoine

In deze winternacht
is de gracht belegd
met een kruimige vacht
van bierschuim en licht.

Geëerde Stoffeerder,
zend thans uw borduurders.
Stuur uwe woerden
en eenden in horden.

Roep op uit de wakken.
Laat ze haast maken.
Dat al wat kan kwaken
guirlanden trappele

rondom de bijt
waarin Antoine, door de hik
van de wal gewipt,
allengs berijpt.


Hendrik van Teylingen (6 juni 1938 – 25 december 1998)
IJmuiden, Het Zee-en Havenmuseum

 

De Amerikaanse schrijfster V. C. Andrews (eig. Cleo Virginia Andrews) werd geboren in Portsmouth op 6 juni 1923. Zie ook alle tags voor VC Andres en eveneens alle tags voor V. C. Andrews op dit blog.

Uit:Petals on the Wind

“How young we were the day we escaped. How exuberantly alive we should have felt to be freed, at last, from such a grim, lonely and stifling place. How pitifully delighted we should have been to be riding on a bus that rumbled slowly southward. But if we felt joy, we didn’t show it. We sat, all three, pale, silent, staring out the windows, very frightened by all we saw.
Free. Was ever a word more wonderful than that one? No, even though the cold and bony hands of death would reach out and drag us back, if God wasn’t up there somewhere, or maybe down here on the bus, riding with us and looking out for us. At some time in our life we had to believe in someone.
The hours passed with the miles. Our nerves grew frazzled because the bus stopped often to pick up and let off passengers. It stopped for rest breaks, for breakfast, then to pick up a single huge black lady who stood alone where a dirt road met the concrete interstate. It took her forever to pull herself onto the bus, then lug inside the many bundles she carried with her. Just as she was finally seated, we passed over the state line between Virginia and North Carolina.
Oh! The relief to be gone from that state of our imprisonment! For the first time in years, I began to relax—a little.
We three were the youngest on the bus. Chris was seventeen years old and strikingly handsome with long, waving blond hair that just touched his shoulders, then curled upward. His darkly fringed blue eyes rivaled the color of a summer sky, and he was in personality like a warm sunny day—he put on a brave face despite the bleakness of our situation. His straight and finely shaped nose had just taken on the strength and maturity that promised to make him all that our father had been—the type of man to make every woman’s heart flutter when he looked her way, or even when he didn’t. His expression was confident; he almost looked happy. If he hadn’t looked at Carrie he might have even been happy. But when he saw her sickly, pale face, he frowned and worry darkened his eyes. He began to pluck on the strings of the guitar strapped to his shoulder.”


V. C. Andrews (6 juni 1923 – 19 december 1986)
Scene uit de gelijknamige film uit 2014 met Wyatt Nash (Christopher) en Rose McIver (Cathy)

 

De Nederlandse dichter en publicist Frank Gericke (pseudoniem van Derk Gerhardus Hoek) werd geboren in Hoogvliet op 6 juni 1887. Zie ook alle tags voor Frank Gericke op dit blog.

 

De naaister

Weken na weken, jaren na jaar, met een duldenden glimlach,
Minzaam, bescheiden en oud, komt zij en zet zich aan ’t raam.
Kraaloogend volgde, uit mijn wieg, ik het bezig geheim van heur handen;
Morgen… Wie weet het hoe snel zij ook mijn doodslaken naait?
Wàt verzilvert heur taak, wàt doet haar, van ’t deemstren des morgens,
IJvrend tot Helios daalt, ’t zonnegoud zaamle’ in heur oog?
Dieper dan ’t staamrend verstand van den zinnenden dichter, den wijsgeer,
Weet zij hoe de eeuwigheid bloeit, bloeit uit een mensch en zijn taak.

 

Het renteniertje

Parkwaart stiert hij den tred: hij kiest, onder ’t loof der platanen,
‘T plekje dat, vroolijk en wijd, uitzicht en lommer hem biedt;
Volgt, met de baby, het meisje, en let hoe de wieletjes glijden; –
Krachtig stort de muziek volkwaart uit schaduw en tent.
Doet, in ’t grauw van zijn baard, u zijn blik geen monkellach raden?
Heimelijk loert hij, en lonkt, pinkoogt en monkellacht weêr…
De ure verstilt; de kilte doorhuivert zijn leden… Zoo keert hij
Schoorvoetend weder, en steels pinkt hij uit d’ ooghoek een traan.

 
Frank Gericke (6 juni 1887 − 14 december 1976)
Hoogvliet, kerk

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e juni ook mijn blog van 6 juni 2015 deel 2.

Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Petra Morsbach, Colleen McCullough, Macedonio Fernández, Wilfred Campbell, Vicky Francken

De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

Uit: Tout le pouvoir aux soviets

« Ma dernière nuit à Moscou, capitale de la Russie lubrique et poétique. La ville où les piétons sont dans les escaliers des passages souterrains et les automobilistes au-dessus d’eux dans les embouteillages. Avenues larges et longues comme des pistes d’atterrissage. Retrouver la chambre 5515 du Métropole ou aller boire un verre ailleurs ? J’aime sortir, mais aussi rentrer. Il y a ce club libertin sur Tverskaïa, où mes clients étaient sans moi hier soir, après la signature de notre contrat. Jamais dans un club libertin avec des clients, même après la signature d’un contrat : photos, puis photos sur les réseaux sociaux. Je travaille dans l’argent, et l’argent, c’est la prudence.
Va pour le club. Dans le goulet d’étranglement de l’entrée, un distributeur de billets qui annonce la couleur : celle de l’argent. L’air mélancolique des deux gros videurs. À droite le bar, à gauche des seins. Il y a aussi des seins au bar. Je compte – c’est mon métier – quatorze filles nues ou en sous-vêtements pornographiques. Peaux d’enfant, visages d’anges. Elles me dansent dessus à tour de rôle. Obligé d’en choisir une pour échapper aux autres. Je prends la plus habillée, ça doit être la moins timide. Et j’aurai une occupation : la déshabiller. C’est une Kazakh ne parlant ni anglais ni français, dans une courte robe qui, dans la pénombre, semble bleue. On discute du prix à l’aide de nos doigts. Je l’emmène dans une chambre aux murs noirs et sans fenêtres qui se loue à la demi-heure. Le cachot du plaisir. Le point faible de la prostitution moderne : l’immobilier. Les bordels de nos grands-pères avaient des fenêtres. Et parfois des balcons.
Au cours des trente minutes suivantes, m’amuserai à soulever puis à rabaisser la robe de la Kazakh sur ses fesses rondes et fraîches. Je veux bien payer une femme à condition de ne pas coucher avec elle. La fille m’interroge, par petits gestes inquiets, sur ce que je veux. Étonnée d’échapper à l’habituel viol. Je ne lui ai pas dit que je parle russe. Tout le monde n’a pas eu la chance d’avoir un papa communiste. S’il s’était douté que la langue de Lénine me servirait autant dans la finance, mon père m’aurait obligé à en apprendre une autre.
C’était juste après la mort de maman qui m’a toujours parlé français par haine de sa terre natale soviétique.”

 
Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)
Cover

 

De Engelse dichter en schrijver John Edward Masefield werd geboren op 1 juni 1878 in Ledbury, in Herefordshire. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor John Masefield op dit blog.

 

Trade winds

In the harbour, in the island, in the Spanish seas,
Are the tiny white houses and the orange trees,
And day-long, night-long, the cool and pleasant breeze
Of the steady Trade Winds blowing.

There is the red wine, the nutty Spanish ale,
the shuffle of the dancers, and the old salt’s tale,
The squeaking fiddle, and the soughing in the sail
Of the steady Trade Winds blowing.

and o’nights there’s the fire-flies and the yellow moon,
And in the ghostly palm trees the sleepy tune
Of the quiet voice calling me, the long low croon
Of the steady Trade Winds blowing.

 

I never see the red rose crown the year

I never see the red rose crown the year,
Nor feel the young grass underneath my tread,
Without the thought “This living beauty here
Is earth’s remembrance of a beauty dead.
Surely where all this glory is displayed
Love has been quick, like fire, to high ends,
Here, in this grass, an altar has been made
For some white joy, some sacrifice of friends;
Here, where I stand, some leap of human brains
Has touched immortal things and left its trace,
The earth is happy here, the gleam remains;
Beauty is here, the spirit of the place,
I touch the faith which nothing can destroy,
The earth, the living church of ancient joy.”

 
John Edward Masefield (1 juni 1878 – 12 mei 1967)
Portret door Jack B. Yeats, 1905

 

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Raimund werd geboren op 1 juni 1790 in Wenen. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Ferdinand Raimund op dit blog.

Uit: Der Diamant des Geisterkönigs

„FEUERGEIST (ganz rot gekleidet, rotes Gesicht und rote Hände; er hat die ganze Szene behorcht). Potz Pech und Schwefel, das ist zuviel! Ich bin Feuergeist, Oberfeuerwerker und Kanonier des Zauberkönigs! Wer kann sagen, daß seit drei Jahren eine menschliche Seele in seinen Palast gekommen ist? Bin ich nicht auf seine Kosten nach Neapel gereist, um den Vesuv aufzunehmen und einen ähnlichen über seinen Palast zu bauen? Ist das nicht geschehen? Blausäure und Vitriolöl!
FEE APRIKOSA. Und warum ist es geschehen? Damit wir ihn nicht sooft belästigen und mit unserm Wolkenwagen jetzt durch den Krater fahren müssen, wie die Hexen durch den Rauchfang.
FEUERGEIST. Nein! Potz Pech und Schwefel! Damit er von der Menschheit, die sich durch verschiedene magische Künste in sein Reich filoutiert hatte, um ihn mit Betteleien zu belästigen, Ruhe bekomme.
ZWEITER ZAUBERER. Ja, ja, so ist der Kaffee.
ERSTER ZAUBERER. Das müssen Sie Narren weismachen.
FEUERGEIST. Aber, ins Geiers Namen, das tue ich ja; und wer’s nicht glauben will, den sollen alle kongreveschen Raketen –
ZWEITER ZAUBERER (gleich einfallend). Nun, nun, mein Herr Feuergeist und Oberkanonier, moderieren Sie sich nur! Sie zünden ja sonst den Palast an mit Ihren Raketen.
ALLE Werft ihn hinaus! Hinaus mit ihm!
FEUERGEIST. Was? Einen Feuergeist hinauswerfen?
ZWEITER ZAUBERER. Da haben wir schon andere hinausgeworfen.
FEUERGEIST. Beim Brand von Moskau, das ist zuviel! (Mit geballter Faust) Wer mir in die Nähe kommt, dem werf’ ich eine Leuchtkugel an den Kopf, daß ihm das bengalische Feuer aus den Augen spritzen soll.“

 
Ferdinand Raimund (1 juni 1790 – 5 september 1836)
Cover

 

De Duitse schrijver, essayist, journalist, biograaf en uitgever Peter de Mendelssohn werd op 1 juni 1908 in München geboren. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Peter de Mendelssohn op dit blog.

Uit: Der Zauberer

“Der Krieg war rundherum und ganz und gar verloren. Das große Rückzugsgefecht des Unpolitischen, mit Bravour und im nahezu sicheren Wissen um seinen schlechten Ausgang geführt, war zu Ende. Die heile Welt der machtgeschützten Innerlichkeit, das festgefügte wilhelminische Obrigkeits-Deutschland, in welchem der Künstler Thomas Mann sich an seinem legitimen Platz gewußt hatte, zerbarst Stück für Stück vor seinen Augen. Die »Katastrophe und Weltniederlage dieser Geistesrichtung und Sympathie« des konservativen Deutsch-land, so schrieb er am 5. Oktober 1918, sei da, und fügte hinzu: »Es ist auch die meine. « Freilich, »so lange noch ein Kaiser an der Spitze steht«, meinte er zwölf Tage später, »ist das roman-tische, das mittelalterliche Deutschland nicht tot«. Aber er wußte und notierte für sich: »Der Kaiser wird abdanken.« Hellsichtig war er nicht; aber er war auch nicht vor Gram und Enttäuschung blind. Am z1. Oktober notierte er: »Wilhelm II. als Privatmann in Civil an einem Schweizer See spazieren ge-hend ist auch eine wunderliche Vorstellung«. Die ganze Welt war ihm zu einer wunderlichen Vorstellung geworden. Im Sturm der politischen Ereignisse des Winters 1918-1919, in dem aus den Trümmern des Kaiserreichs notge-drungen und widerwillig die Republik hervorkam, und noch lange danach, war er, nicht anders als viele Deutsche, wohl gar die meisten, eine schwankende Gestalt. Er mußte seinen Standort von Woche zu Woche, ja von einem Tag zum näch-sten neu zu bestimmen suchen. »Man sieht heute keine drei Schritte weit, wer weiß denn, was in 8 Monaten sein wird …«, schrieb er. Indessen erwies sich ihm allmählich, daß die zerbro chene, unheile Welt, in der er sich fand, noch genug unver-sehrte Elemente der heilen enthielt, damit er sie, zumindest für sich selbst und vielleicht auch für andere, wieder zusammen-fügen und womöglich in nicht allzu veränderter Gestalt wie-der heilen konnte. In einer Trümmerwelt konnte und wollte er weder leben noch schaffen. Seine ganze zweite Lebenshälfte ist ein einziges, viele Phasen der Hoffnung und Enttäuschung durchlaufendes verbissenes Streben, für sich und sein Werk die Ordnung einer heilen Welt wiederzugewinnen, in Deutsch-land, in der Schweiz, in Amerika und endlich, an seinem Lebensabend, abermals in der Schweiz. Wenn diese Lebenshälfte überhaupt auf eine Kurzformel zu bringen ist, dann wäre es am ehesten noch diese.“

 
Peter de Mendelssohn (1 juni 1908 – 10 augustus 1982)
Cover

 

De Duitse schrijfster Petra Morsbach werd geboren op 1 juni 1956 in Zürich. Zie ook alle tags voor Petra Morsbach op dit blog.

Uit: Dichterliebe

“Eine Frau kommt über den Rasen auf mich zu und fragt: »Ist das hier das Künstlerhaus?. Ich muß in der Hitze eingenickt sein auf meinem Plastestuhl, das Hemd klebt mir am Rücken, Schweiß rinnt in die Augen. Vor dem weißen Rock die dunk-len Schlieren eines Traums. Alptraum, was sonst … Ich kam zu spät zur Lesung, suchte vergeblich den Ort, landete in der fal-schen Stadt, rannte durch einen Bahnhof ohne Anzeigetafeln. Eine Durchsage meldete zwanzig Minuten Verspätung, aber von welchem Zug? Bahnbedienstete standen herum und er-klärten: -Das alles geht uns nichts mehr an.• Eine Schaffnerin rief: •Geschieht Ihnen recht!. Endlich fand ich die Bibliothek, Zuhörer waren auch da, aber es stellte sich heraus, ich war gar nicht eingeladen. Der weiße Rock jetzt vor mir. Eine blaue Bluse mit silbernen Blättchen auf der Brust — die Silhouette eines Einhorns. Wieso Einhorn? Frau mit Sonnenbrille, Typ Westschnepfe: So stelle ich mir eine Zahnarztgattin auf Kulturtourismus vor. »Ja«, seufze ich, •das ist das Künstlerhaus.• »Dann sind Sie sicher ein Künstler?. »Ja.« Was sonst? »Ich auchl« Sie strahlt mich an. Streckt mir die Hand entge-gen: »Sidonie Fellgiebel. Ich trete heute mein Stipendium an!. Eine Mitbewohnerin, o Gott. Ich stehe mühsam auf und reiche ihr die Hand. »Heinrich Steiger?. Den Namen hört sie sichtlich zum ersten Mal. Natürlich hört sie ihn zum ersten Mal. Deine Zeit ist vorbei, gewöhne dich daran. •Sonntags ist das Büro nicht besetzt•, bemerke ich lahm. »Ich weiß. Irene Ammann vom Appartement vier soll meinen Schlüssel haben. Aber vorn macht niemand auf. Das ist doch das Haupthaus? Wohnen Sie auch dort?. Nein, ich wohne nicht don, ich wohne hier im Schafstall, im sogenannten. Und was geht mich Irene Ammann an? Wahr-scheinlich ist sie drüben bei den Bildenden Künstlern und kocht. Warum kocht sie nicht mit mir? Seit Tagen habe ich sie nicht gesehen, immer hockt sie auf ihrer Bude, na, vielleicht ist sie krank. Bei schönem Wetter sitzt sie manchmal abends mit ei-nem Schreibblock auf dem Mäuerchen und notiert Einfälle für ihre Extremlyrik. Aber noch ist nicht Abend. •Was ist Extremlyrik?. Habe ich laut gesprochen? Auch das noch. »Vielleicht erklärt Ihnen besser Irene selbst … Entschuldigen Sie mich, ich bin … Hof der Bildenden Künstler ist das nächste große Haus, die Straße entlang links …« »Vielen Dank!« Die Schnepfe hüpft davon. Nicht mehr ganz jung, Mitte Dreißig vielleicht, etwas schwerer Hintern. Wirkt wie eine Anfängerin. Westanfängerin. Wehe, sie schenkt mir ihr Erstlingswerk. Zwei Stunden später taucht sie wieder auf und erkundigt sich, wo sie was zu essen bekäme.“

 
Petra Morsbach (Zürich, 1 juni 1956)

 

De Australische schrijfster Colleen McCullough werd geboren op 1 juni 1937 in Wellington. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Colleen McCullough op dit blog.

Uit: The Thorn Birds

“She was yanking inexpertly at a large knot when the dreadful thing happened. Off came the hair, all of it, dangling in a tousled clump from the teeth of the comb. Above Agnes’s smooth broad brow there was nothing; no head, no bald skull. Just an awful, yawning hole. Shivering in terror, Meggie leaned forward to peer inside the doll’s cranium. The inverted contours of cheeks and chin showed dimly, light glittered between the parted lips with their teeth a black, animal silhouette, and above all this were Agnes’s eyes, two horrible clicking balls speared by a wire rod that cruelly pierced her head.
Meggie’s scream was high and thin, unchildlike; she flung Agnes away and went on screaming, hands covering her face, shaking and shuddering.
Then she felt Frank pull at her fingers and take her into his arms, pushing her face into the side of his neck. Wrapping her arms about him, she took comfort from him until his nearness calmed her enough to become aware of how nice he smelled, all horses and sweat and iron.
When she quietened, Frank made her tell him what was the matter; he picked up the doll and stared into its empty head in wonder, trying to remember if his infant universe had been so beset by strange terrors.
But his unpleasant phantoms were of people and whispers and cold glances. Of his mother’s face pinched and shrinking, her hand trembling as it held his, the set of her shoulders.
What had Meggie seen, to make her take on so? He fancied she would not have been nearly so upset if poor Agnes had only bled when she lost her hair. Bleeding was a fact; someone in the Cleary family bled copiously at least once a week.
“Her eyes, her eyes!” Meggie whispered, refusing to look at the doll.
“She’s a bloody marvel, Meggie,” he murmured, his face nuzzling into her hair. How fine it was, how rich and full of color!
It took him half an hour of cajoling to make her look at Agnes, and half an hour more elapsed before he could persuade her to peer into the scalped hole. He showed her how the eyes worked, how very carefully they had been aligned to fit snugly yet swing easily opened or closed.”


Colleen McCullough (1 juni 1937 – 29 januari 2015)
Cover Azerbeidzjaanse uitgave

 

De Argentijnse schrijver Macedonio Fernández werd geboren op 1 juni 1874 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Macedonio Fernández op dit blog.

Uit: From The Museum of Eterna’s Novel (Vertaald door Margaret Schwartz)

“I leave only the title finished, since:
A prologue that starts right away is really sloppy: the perfume of its preceding is lost, just as I said that futurism can only be genuinely practiced by leaving it for later.
I will also have said, earlier, that this is one of the twenty-nine prologues of a novel that’s impossible to prologue, as a critic, who surely born in that tranquil country of “ask questions later,” has recently predicted; there’s another, more sympathetic, book, that is, one that’s more given to length and limited in prologues—which can still be remedied—which was going to be called “The Man Who Would Be President But Wasn’t.”
* * *

Or, an equivalent:
“Buenos Aires hysterical, torn between the hilarious faction and the faction of eternity, and saved by its splendid compatriot, who unifies humorism and passion.” But the title I’ve got left for “the novel permitted a beginning,” which although it begins late has no less of a beginning, and, if he reads it, the reader will wish it were all made of continuations, such as “Novel of Eterna, and of the Child of Melancholy, Sweetheart, of-a-love that was kept unknown.”
This last is the title a certain gentleman preferred; he began to read it and promised to come
back right away, to finish finding out how the novel is named.”

 
Macedonio Fernández (1 juni 1874 – 10 februari 1952)
Cover

 

De Canadese dichter en schrijver William Wilfred Campbell werd geboren rond 1 juni 1858 in Berlin, Ontario, tegenwoordig Kitchener. Zie ook alle tags voor William Campbell op dit blog.

 

An October Evening

The woods are haggard and lonely,
The skies are hooded for snow,
The moon is cold in Heaven,
And the grasses are sere below.

The bearded swamps are breathing
A mist from meres afar,
And grimly the Great Bear circles
Under the pale Pole Star.

There is never a voice in Heaven,
Nor ever a sound on earth,
Where the spectres of winter are rising
Over the night’s wan girth.

There is slumber and death in the silence,
There is hate in the winds so keen;
And the flash of the north’s great sword-blade
Circles its cruel sheen.

The world grows agèd and wintry,
Love’s face peakèd and white;
And death is kind to the tired ones
Who sleep in the north to-night.

 
Wilfred Campbell (1 juni 1858 – 1 januari 1918)

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichteres Vicky Francken werd geboren in 1989 in Boxmeer. Zie ook alle tags voor Vicky Francken op dit blog.

 

[de lucht vouwt zich een]

de lucht vouwt zich een
zakdoek om onze hoofden
zoals de wind zich bolt
in de holten van was, we
neuriën absurde melodietjes

zoals in oude films van kleine
meisjes rennen we rond met
emmertjes om de regen op te vangen
voordat we de jongste uit het

oog verliezen, zij met haar
mooiste kaplaarsjes de vijver
instapt en zich afvraagt hoeveel
belletjes ze maakt op het

wateroppervlak dat zich boven
haar hoofd als een deur sluit

 
Vicky Francken (Boxmeer, 1989)

Antoon Coolen, Vincent Corjanus, Nick Hornby, Ida Boy-Ed, Thornton Wilder, David Wagner, R.J. Pineiro, Helen Meier, Karen Blixen

De Nederlandse schrijver Antoon Coolen werd geboren in Wijlre in Zuid-Limburg op 17 april 1897. Zie ook alle tags voor Antoon Coolen op dit blog.

Uit: Het donkere licht

“Toen Simon Wijnands zag, dat het donkeravond begost te worre over de peel, toen lee hij zijn tuig aan den kant. Hij stond in de laagte van de afgraving en kwam mee ’t bovenlijf uit boven den rand waar den klot niet gesteken was. Hij kwamp tegen dien zwarten wand van klot en tuschlagen staan en lee zijn twee armen op den grond voor hem in de ruigte die er woekerde. Hij zag de grif witte striep aan den boord, die tusschen hemel en aarde is. Daar konde ge in kijken naar verre en hoogere werelden, waar wij ver af zijn. Maar daar houdt eenen peelwerker zijn eigen niet mee bezig. Boven die witte striep groeide het lichte donker van den zomernacht. Aan een vloer van mijlen hoog in een blauw van klaar water stond een ster te blinken. Er stak een wind op over de peel. Toen hief Simon Wijnands zijn eigen op zijn armen uit den kuil en hij stond vervolgens overeind voor den hemel. Hij stond er gekomen uit den peelgrond en hij zag rontelom naar alle einders verspreid dichtbij en ver de hooge en lage, de korte en lange klotmijten. Het leken hutten. Het leken ook dieren, die heel stil stonden. Stil aan den komenden nacht. Ergens in een van de gegraven slooten lag dezelfde striep, die in den hemel was aan den boord van de aarde gindswijd. Maar eenen peelwerker houdt zijn eigen daarmee niet bezig. Simon Wijnands loopt voorzichtig den klot langs, zijnen klot die-t-ie hier heeft gezet om te drogen, een heel rij, drie turven hoog, elken turf los van den ander, zoodat de wind vrij tochten kan door al die turfbreede openingen. Dan gaat Simon naar een stapeltje opgemijten klot. Hij heeft stukken baalzak om zijn beenen gebonden, want hij heeft beneden in de vochtigheid gestaan. Het slijk en het klotgemul zitten tegen zijn bokspijpen geklonterd. Simon Wijnands vat bij het stapeltje klot, dat te drogen is gezet, zijnen jas, dien hij daar had neergelegd, hij doet zijnen jas aan. Dan vat hij zijnen knik en zijn drinkenskruik, gooit die aaneengebonden over zijnen schouder, en gaat naar huis.
Simon loopt over den weeken, drabbigen grond. Hij neemt zijnen sprong over den loop, hij loopt over een wankei drijvend bruggetje en komt op den pad naar zijn huis. Nu loopt hij en komt langs een peelvlooske, wit van het vlokkige bloeiende pluimgras, en ziet in ’t water de klaarte der vloeiing van het licht. Eenen vogel vliegt er mee ‘nen korten schreeuw laag overheen. Simon Wijnands loopt mee stevige stappen en de verre nacht komt hem tegemoet, langs de wondere klaarte van den hemel. De peel heeft haar stem. Het gegons van de stilte, het ontstaan van de dooltochten van den wind door het klagende halmgras en de hei, de wind die stroomt, stroomt als koel water. Simon Wijnands houdt den kop gebogen.”

 
Antoon Coolen (17 april 1897 – 9 november 1961)
In 1959

 

De Nederlandse dichter Vincent Daniel Corjanus werd geboren op 17 april 1995 in Zwolle. Zie ook alle tags voor Vincent Corjanus op dit blog.

 

Mijn lief ging uit fietsen

Je weet
het huis wacht.
Geef me.
Geef me
nog even warmte voor ik ga.
Voor de reis naar de stad
van dromen.
Lief,
mijn mooie, schone lief.
Je weet
ik kom altijd veilig thuis
voor jou,
bij mij.

 

Draaideur-romantiek

Hoe hij het
omschreef.
Een meesterlijk plan
onvoltooid.
Kramp van het lachen naar
bushokjesdames.
Even was er
een interactie voorbij.

 


Vincent Corjanus (Zwolle, 17 april 1995)

 

De Engelse schrijver Nick Hornby werd geboren op 17 april 1957 in Redhill. Zie ook alle tags voor Nick Hornby op dit blog.

Uit: Funny Girl

“She didn’t want to be a beauty queen, but as luck would have it, she was about to become one.
There were a few aimless minutes between the parade and the announcement, so friends and family gathered round the girls to offer congratulations and crossed fingers. The little groups that formed reminded Barbara of licorice Catherine wheels: a girl in a sugary bright pink or blue bathing suit at the center, a swirl of dark brown or black raincoats around the outside. It was a cold, wet July day at the South Shore Baths, and the contestants had mottled,
bumpy arms and legs. They looked like turkeys hanging in a butcher’s window. Only in Blackpool, Barbara thought, could you win a beauty competition looking like this.
Barbara hadn’t invited any friends, and her father was refusing to come over and join her, so she was stuck on her own. He just sat there in a deck chair, pretending to read the Daily Express. The two of them would have made a tatty, half-eaten Catherine wheel, but even so, she would have appreciated the company. In the end, she went over to him. Leaving the rest of the girls behind made her feel half naked and awkward, rather than glamorous and poised, and she had to walk past a lot of wolf-whistling spectators. When she reached her father’s spot at the shallow end, she was probably fiercer than she wanted to be.
“What are you doing, Dad?” she hissed.
The people sitting near him, bored, mostly elderly holidaymakers, suddenly went rigid with excitement. One of the girls! Right in front of them! Telling her father off !
“Oh, hello, love.”
“Why wouldn’t you come and see me?”
He stared at her as if she’d asked him to name the mayor of Timbuktu.
“Didn’t you see whateveryone else was doing?”
“I did. But it didn’t seem right. Not for me.”
“What makes you so different?”
“A single man, running . . . amok in the middle of a lot of pretty girls wearing not very much. I’d get locked up.”
George Parker was forty-seven, fat, and old before he had any right to be. He had been single for over ten years, ever since Barbara’s mother had left him for her manager at the tax office, and she could see that if he went anywhere near the other girls he’d feel all of these states acutely.”

 
Nick Hornby (Redhill, 17 april 1957) 

 

De Duitse schrijfster Ida Boy-Ed werd geboren op 17 april 1852 in Bergedorf (Hamburg). Zie ook alle tags voor Ida Boy-Ed op dit blog.

Uit: Thomas Mann: Betrachtungen eines Unpolitischen

“Es gibt Bücher, über die man lange schweigen möchte, um sich mit ihnen immer wieder prüfend, genießend, erhoben, zweifelnd zu beschäftigen, ehe man ihr Dasein laut ausruft. Ein solches Buch, den Leser auf das dringlichste in Anspruch nehmend, ist das neue Werk von Thomas Mann, das den Titel führt, der über diesen Zeilen steht. Das Inventarium einer Seele, die durch den Krieg Offenbarungen in sich erlebte und (fast unvermutete) neue Zusammengesetztheiten in sich entdeckte, die nun dargelegt werden mit jener ergründenden psychologischen Analyse, die immer in genialster Genauigkeit auch das erfassende Wort findet – wie es eben nur Thomas Mann, dem unerbittlichen Selbstbeobachter und unerhörten Sprachkünstler, möglich ist. – Aber es eilt mir, dies Buch anzuzeigen, denn es erscheint zu einer Stunde, wo es manchem Nachdenklichen und unsicher Tastenden helfen kann, auch in sich hineinzuleuchten. Dies Werk ist im höchsten Grade »aktuell«. Das klingt paradox, wenn ich hinzufüge, daß es sich gegen Politisierung und Demokratisierung des deutschen Volkes, als seiner Art und Bestimmung nicht gemäß, wendet. Indes, wer Geschichte kennt, weiß auch, daß die demokratische Welle, an deren Ufersaum Jean-Jacques Rousseaus »Du contrat social« lag, eines Tages wieder abebben muß. – Die Gezeiten der Weltgeschichte freilich brauchen für ihre Flut und Ebbe Jahrhunderte. Und wer kann wissen, ob nicht abermals ein Buch, Thomas Manns »Betrachtungen eines Unpolitischen«, einst als Markierung am Strome der Entwicklung der Bolschewikismus beweisen, was in intellektuell konstruierter Staatsform alles möglich ist.
Es gereicht mir zur Genugtuung, daß auch ich in meinem Aufsatz über die Münchener Oper (April, in Velhagen & Klasings Monatsheften) es ebenfalls aussprach, daß das politische Leben bedrohlich für unsere Kultur werden kann, ich zitierte Nietzsche: »Notwendig gerät ein Volk von der unbedingten Geltung der politischen Triebe aus in die Bahn äußerster Verweltlichung usw.
Thomas Mann sagt: »Ich bekenne mich tief überzeugt, daß das deutsche Volk die politische Demokratie niemals wird lieben können«, er ist sicher, »daß der vielverschriene ›Obrigkeitsstaat‹ die dem deutschen Volk angemessene, zukömmliche und von ihm im Grunde gewollte Staatsform ist und bleibt. Dieser Überzeugung Ausdruck zu geben, dazu gehört heute ein gewisser Mut.“
erkannt werden wird? Schon die Gegenwart drängt brutale Lehren auf: der Autokrat Wilson einerseits und andererseits

 
Ida Boy-Ed (17 april 1852 – 13 mei 1928)
Cover

 

De Amerikaanse schrijver Thornton Niven Wilder werd geboren op 17 april 1897 in Madison, Wisconsin. Zie ook alle tags voor Thornton Wilder op dit blog

Uit:The Angel That Troubled the Waters

“The Pool – A vast gray hall with a hole in the ceiling open to the sky. Broad stone steps lead up from the water on its four sides. The water is continuously restless and throws blue reflections upon the walls. The sick, the blind and the malformed are lying on the steps.The long stretches of silence and despair are broken from time to time when one or another groans and turns in his rags, or raises a fretful wail or a sudden cry of exasperation at long continued pain. A door leads out upon the porch where the attendants of the sick are playing at dice, waiting for the call to fling their masters into the water when the angelof healing stirs the pool. Beyond the porch there is a glimpse of the fierce sunlight and the empty streets of an oriental noonday.
Suddenly the ANGEL appears upon the top step. His face and robe shine with a colour that is both silver and gold, and the wings of blue and green, tipped with rose, shimmer in the tremulous light. He walks slowly down among the shapeless sleepers and stands gazing into the water that already trembles in anticipation of its virtue.
(A new invalid enters.)
THE NEWCOMER
Come, long-expected love. Come, long-expected love. Let the sacred finger and the sacred breath stir up the pool. Here on the lowest step I wait with festerin limbs, with my heart in pain. Free me, long-expected love, from this old burden. Since I cannot stay, since I must return into the city, come now, renewal, come, release.”


Thornton Wilder (17 april 1897 – 7 december 1975))

 

De Duitse schrijver David Wagner werd geboren op 17 april 1971 in Andernach. Zie ook alle tags voor David Wagner op dit blog.

Uit: Drüben und drüben (Samen met Jochen Schmidt)

„Spielzeug lag nicht nur in meinem Zimmer, Spielzeug sammelte sich auch im Keller, Spielkeller genannt. Wir hatten viel gekauft, vererbt, geschenkt bekommen: Bauklötze, Lego,
Spielzeugsoldaten, -cowboys und -indianer sowie ein Kasperletheater mit Handpuppen aus Kunststoff und älteren, holzgeschnitzten Puppen – wir besaßen zwei Krokodile und zwei Wachtmeister, die gegeneinander antreten konnten, einer der Wachtmeister hieß immer Dimpflmoser. Ich hatte Play-BIG-Figuren, die etwas größer waren als Playmobil-Figuren und ihre Füße bewegen konnten, außerdem frühe Playmobil-Figuren und ein Playmobil-Polizeiauto, die Playmobil-Welt war noch schlicht, sie war erst dabei, sich zu entwickeln, Playmobil gab es noch nicht lange, seit 1974 erst. Für meine älteste Schwester blieb Playmo, wie wir es schon bald abkürzten, «Spielen wir Playmo?», immer das neue Spielzeug, ihr gefiel Lego besser. Sie baute sich Lego-Puppenhäuser und ließ die batteriebetriebene Lego-Eisenbahn fahren, auf blauen Lego-Schienen, die mit Lego-Schwellen zusammengesetzt werden mussten.
Die Legosteine, alte und neue gemischt, steckten zusammen in großen Tonnen, sie verteilten sich in meinem Zimmer auf dem Boden, im Esszimmer und im Wohnzimmer, die Schiffe, Flugzeuge und Flugzeugträger, die ich konstruierte, mussten ja durchs ganze Haus. Es gab das Lego-Geräusch, das Lego-Rasseln, wenn wir in den Tonnen wühlten oder die Steine auskippten, in meinem Zimmer versuchte ich jedoch immer, einen Pfad von meinem Bett bis zur Tür freizuhalten, ich wusste ja, wie weh es tat, nachts barfuß auf dem Weg ins Bad auf einen Legostein zu treten.
Ich hatte viel und wünschte mir immer mehr, Spielzeug hatte ich nie genug. Ich wünschte mir mehr Piraten und das Wikingerschiff von Play-BIG, mehr Ritter für die Ritterburg
und Weichen, Waggons, Signale und Lokomotiven für die LGB, meine Eisenbahn, Spurweite fünfundvierzig Millimeter. Die LGB war eine große Modellbahn, eine Groß-Bahn, zu Weihnachten und zum Geburtstag bekam ich Gleise und Waggons. Das erste Paket hatte ich ebenfalls zu Weihnachten bekommen, es war ein Starter-Paket und bestand aus einem Schienenkreis, einige Geraden gab es extra. Später kamen Weichen, Signale und eine Kreuzung hinzu.”

 
David Wagner (Andernach, 17 april 1971)
Wager (links) en Jochen Schmidt

 

De Amerikaanse schrijver R.J. Pineiro werd geboren op 17 april 1961 in Havana. Zie ook alle tags voor R. J. Pineiro op dit blog.

Uit: Cyberterror

“Karen Frost regards me while holding a drink in her hands. Her voice is on the raspy side, and she’s wearing black leather cowboy boots with her black jeans. But what puts her over the top isn’t her slim figure or the full breasts beneath that silk blouse, or the brown eyes, or the high cheekbones, or the voice, or her confident but feminine stance. What turns my insides into mush is the tiny freckle hovering just above her upper lip, near the right corner of her mouth.
Man, such beauty marks should be illegal.
Now, don’t get me wrong here. I’m no pervert, just a guy who doesn’t get laid enough, mostly because up until six months ago, I had moved around too damned much, which left little room to develop a relationship. Of course, just as I was actually beginning to enjoy my first sedentary stretch in years at Langley, where I was hoping to meet someone and have a shot at a normal relationship, I was kidnapped by this nomadic tribe. That, of course, means no sex in the foreseeable future, especially since I’m a firm believer in not paying for it.
“Tom? Anybody home?”
Karen is still looking at me, expecting a response. At her inquisitive glare I wink and say, “Ah, well … I could tell you, boss, but then I’d have to kill you.”
“Remember our agreement,” she warns, crossing her legs while narrowing her eyes in that you’d-better-keep-no-secrets-from-me look that she has already shot me a couple of times since I was assigned to be a hired hand in this task force.
I reply, “You ever heard the one where the FBI, the CIA, and the NYPD are all trying to prove that they are the best at catching terrorists?”
Karen sighs in resignation before sipping her soda. Two young agents in the row in front of ours, both also new CCTF recruits, but from the FBI, turn their heads, obviously interested. The big one is a borderline albino with ash-blond hair, hazel eyes, and chiseled features. The other, about half his size, has a complexion as dark as his hair, brown eyes, and a neatly-trimmed mustache. One’s named Paul and the other Joe.
“No, Tom,” Karen finally says, “but I get the feeling that I’m about to.”

 
R.J. Pineiro (Havana, 17 april 1961)
Havanna

 

De Zwitserse schrijfster Helen Meier werd geboren op 17 april 1929 in Mels, Kanton St. Gallen. Zie ook alle tags voor Helen Meier op dit blog.

Uit: Kleine Beweise der Freundschaft

„Er ist am Schaufeln einer Grube. Statt aufzuhören, macht er weiter. Aufhören ist schwer. Schaufeln ist leichter. Leicht ist das Gefühl, die Anzahl seiner Jahre seien weggewischt. Er könnte wieder einmal Goethe lesen. Jeder sehe zu, wie er’s treibe. Zusehen, wie’s der getrieben hat, mit achtzig noch an seinem Hauptwerk, ist schwerer als schwer. Er schaufelt. Das ist besser als Nichtstun. Nichtstun macht ihn depressiv. Sein Lebensmut wird erschüttert. Früher hat er sich mit gut Essen und Trinken noch aufgeheitert. Das geht nicht mehr. Sein Appetit hat nachgelassen. Hat die Bedeutung, die er sich selbst gegeben hat, nachgelassen? Die Bedeutung, die die Welt ihm schuldete und auch gab. Den Blick auf die Folge seiner Werke an der Wand im Zimmer mit Sicht auf den See meidet er. Er will keine Beunruhigung. Er könnte versucht sein, eines der Bücher herabzunehmen, und die Seiten wären mit irgendwas Falschem gefüllt. Das ihn nichts angeht. Das nicht sein Wort ist. Kann Lebensarbeit verschwinden? Nicht nur das Nicht-mehr-verlangt-gekauft-geschätzt-Werden ist es, das Vergrabensein in Bibliotheken, tief in den hintersten Ablagerungen, platzmangelhaft entsorgt, digitalisiert, in Behälter gesperrt, nicht nur das mit Bits und Bites der Vergessenheit Anheimgefallene ist es, was ihn beunruhigt. Nicht solch zermürbende Folgerichtigkeit ist es, die ihn treffen wird, die auch alle andern, unter seinem Rang, getroffen hat. Es ist das Gelöschtsein im Hirn seiner ehemaligen Bewunderer, mehr noch der Bewunderinnen, nebst all den unvermeidlichen Kränkungen der Vergänglichkeit, was ihn verletzt, ängstigt und zwingt, weiterzumachen. Um den beschleunigten Verschleiss der Schriftsteller weiss er, hochgelobt und alsbald niedergeschmettert werden die meisten, aber ihm geschieht das nicht, ihm nicht.“

 
Helen Meier (Mels, 17 april 1929)

 

De Deense schrijfster Karen Blixen (eig. barones von Blixen-Finecke) werd geboren op 17 april 1885 te Rungsted. Zie ook alle tags voor Karen Blixen op dit blog.

Uit: Last Tales (The Cardinal’s Last Tale, onder pseudoniem Isak Dinesen)

“Who are you?” the lady in black asked Cardinal Salviati. The Cardinal looked up, met the gaze of her wide-open eyes and smiled very gently. “Who am I?” he repeated. “Verily, Madame, you are the first of my penitents who has ever asked me that question—the first, indeed, who has ever seemed to presume that I might have an identity of my own to confess to. I was not prepared for your question.” The lady remained standing up straight before him; with-out taking her eyes off his face, she mechanically pulled on her long gloves. “Men and women,” the Cardinal went on, “in the course of time have come to me and have asked my advice. Many of them have come in deep distress . . .”
“As I myself!” she exclaimed. “In deep distress and anguish,” he continued, “which, however, have never been deeper than my compassion with each of them—and have put their problems before me in all kinds of terms. Madame, the multitude of statements and arguments have been but so many variations of one single cry of the heart, of one single question: ‘Who am I?’ If I could but answer that question, if I could but solve that riddle for them, my consultants would be saved.” “As I myself!” she cried out for the third time. “When I first told you of the horrible conflict, of the cruel dilemma which was rending my heart, I put before you, I know, a number of details, in themselves unconnected and contra-dictory, and so jarring that I had to stop the ears of my mind to them. In the course of our talks together all these fragments have been united into a whole. Oh, not into an idyll—I am well aware that I am in for a furioso—-but into a harmony without a discordant note to it. You have shown me myself! I might tell you that you had created me, and that I had come to life under your hands, and surely it would have been both happiness and pain to have been thus created. But it is not so; my happiness and my pain are greater still, for you have made me see that I was already created—aye, created by the Lord God Himself and issued from His hands. From this hour, what on earth or in heaven can harm me? To the eyes of the world, it is true, I am standing at the edge of an abyss, or walking in a blizzard in wild mountains, but the abyss and the blizzard are the work of God and are infinitely and magnificently beautiful!” She closed her eyes, then after a second looked up again. “Yet,” she said, her voice soft, like the voice of a violin, “I shall be asking one more favor from you. I beg you to an-swer my question. Who are you?”


Karen Blixen (17 april 1885 – 7 september 1962)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e april ook mijn blog van 17 april 2017 deel 1 en eveneens deel 2.

Dolce far niente, Justus van Maurik, Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Stefano Benni, Marcellus Emants, Naoki Higashida

Dolce far niente

 


Amsterdam, Gemeentearchief vanaf de Weesperzijde

 

Uit: Amsterdam bij dag en nacht

“Evenals ’t licht zich ’t allereerst aan den uitersten rand van den gezichteinder vertoont, zóó ontwaakt ook ‘het leven’, de bedrijvigheid het eerst aan den zoom der stad.’t Is nog donker op den Sloter- en Amstelveenschen weg en de Weesper- en Utrechtsche zijden dommelen in grauw en nevelig duister. Op Y en Amstel glinstert ’t maanlicht nog over ’t ijs of spiegelt in de wakken, maar van alle kanten komen reeds ‘de boeren’ naar Amsterdam; zij brengen voedsel naar de slapende stad; voor hen is ’t reeds dag en werktijd.
Ziet! daar naderen ze van Sloten, uit de polders, van Ouwerkerk en van Amstelveen. Met wagens en karren komen ze aangereden, – de groenteboeren het eerst; zij brengen kool, wortelen, rapen en meer andere wintergroenten voor de groenmarkt en lokken de negotianten uit het warme bed, naar de Prinsengracht. Dáár komen de kinderen Israëls hun te gemoet; zij hebben den naam van ‘vroeg op te staan’ – maar ze doen ’t ook in werkelijkheid. Als er wat te verdienen is zijn zij, met loffelijken ijver, bij de hand, vóór anderen; zij duwen hun handkar voort en – moeder de vrouw zit er in! Waarom zou ze niet rijden? ’t Kost niets meer en straks zal ze nog genoeg moeten loopen, als ze haar groenten gaat uitventen, want ‘moeder’ loopt even hard met de savooie kool of rapen, als ‘vader’ met Hoornsche wortelen en uien.
Na de groenten, de melk.
De melkboeren komen iets later naar stad, maar toch zijn ze van vijf uur af al op weg, omdat tusschen vijf en zes uur de ‘tollen’ open zijn. Achter en naast elkander rijden ze voort tot aan het ‘Stuivertje,’ op den hoek van de Vondel- en Stadhouderskade; dáár wordt ’s morgens vroeg en ook tegen den avond, de melkmarkt gehouden. Alles en iedereen is daar druk in de weer; vóór de klok zes uur heeft geslagen wordt in ‘het Stuivertje’ reeds geloofd en geboden, gebitterd en gegeten, gekibbeld en weer vrede gemaakt.
De opkoopers wachten in die herberg de boeren af en voorzien zich van de noodige hoeveelheid melk die zij, op hunne beurt weer, aan de ‘slijters’ over doen. Veel buiten-boeren gaan zelf met hun wagens de stad in en enkelen onder hen bedienen zelfs particulieren, die liever niet van de Amsterdamsche melk-inrichtingen koopen, omdat ‘hun boer’ geen duinwater in zijn melk doet. – Gelukkig dat de kikkersloten niet klappen!”


Justus van Maurik (16 augustus 1846 – 18 november 1904)
Amsterdam, Overtoom. Vanaf de Stadhouderskade tot ongeveer bij de Anna Vondelstraat werd de Overtoom tot oktober 1901 de Vondelkade genoemd. Justus van Maurik werd geboren in Amsterdam.

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Thomas Mann, Aleksandr Poesjkin, Sarah Dessen, Frank Gericke, Jean Cayrol, Pierre Corneille, Hendrik van Teylingen, V. C. Andrews

De Duitse schrijver Thomas Mann werd geboren in Lübeck op 6 juni 1875. Zie ook mijn blog van 6 juni 2010 en eveneens alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Joseph und seine Brüder

„Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen? Dies nämlich dann sogar und vielleicht eben dann, wenn nur und allein das Menschenwesen es ist, dessen Vergangenheit in Rede und Frage steht: dies Rätselwesen, das unser eigenes natürlich-lusthaftes und übernatürlich-elendes Dasein in sich schließt und dessen Geheimnis sehr begreiflicherweise das A und das 0 all unseres Redens und Fragens bildet, allem Reden Gedrängtheit und Feuer, allem Fragen seine Inständigkeit verleiht. Da denn nun gerade geschieht es, daß, je tiefer man schürft, je weiter hinab in die Unterwelt des Vergangenen man dringt und tastet, die Anfangsgründe des Menschlichen, seiner Geschichte, seiner Gesittung. sich als gänzlich unerlotbar erweisen und vor unserem Senkblei, zu welcher abenteuerlichen Zeitenlänge wir seine Schnur auch abspulen, immer wieder und weiter ins Bodenlose zurückweichen. Zutreffend aber heißt es hier: wieder und weiter.; denn mit unserer Forscherangelegendichkeit treibt das Unerforschliche eine Art von foppendem Spiel: es bietet ihr Scheinhalte und Wegesziele, hinter denen, wenn sie erreicht sind, neue Vergangenheitsstrecken sich auftun, wie es dem Küstengänger ergeht, der des Wanderns kein Ende findet, weil hinter jeder lehmigen Dünenkulisse, die er erstrebte, neue Weiiten zu neuen Vorgebirgen vorwärtslocken. So gibt es Anfänge bedingter Art, welche den Ur-Beginn der besonderen Überlieferung einer bestimmten Gemeinschaft, Volkheit oder Glaubensfamilie praktisch-tatsächlich bilden, so daß die Erinnerung, wenn auch wohl belehrt darüber, daß die Brunnenteufe damit keineswegs ernstlich als ausgepeilt gelten kann, sich bei solchem Ur denn auch national beruhigen und zum persönlich-geschichtlichen Stillstande kommen mag.

 
Jozef vertelt de droom aan zijn broers door Rafaël, fresco in het Vaticaan, ca. 1515/18.

 

Der junge Joseph zum Beispiel, Jaakobs Sohn und der lieblichen, zu früh gen Westen gegangenen Rahel, loseph zu seiner Zeit, als Kurigalzu, der Kossäer, zu Babel saß, Herr der vier Gegenden, König von Schumir und Akkad, höchst wohltuend dem Herzen Bel-Marudugs, ein zugleich strenger und üppiger Gebieter, dessen Bartlöckchen so künstlich gereiht erschienen, daß sie einer Abteilung gut ausgerichteter Schildträger glichen;— zu Theben aber, in dem Unterlande, das Joseph »Mizraime oder euch »Kerne, das Schwarze«, zu nennen gewohnt war, seine Heiligkeit der gute Gott, genannt .Antun ist zufrieden« und dieses Namens der dritte, der Sonne leiblicher Sohn, zum geblendeten Entzücken der Staubgeborenen im Horizont seines Palastes strahlte; als Assur zunahm durch die Kraft seiner Götter und auf der großen Straße am Meere, von Gaza hinauf zu den Pässen des Zederngebirges, königliche Karawanen Höflichkeitskontributionen in Lapislazuli und gestempeltem Golde zwischen den Höfen des Landes der Ströme und dem Pharaos hin und her führten; als man in den Städten der Amoriter zu Beth-San, AjaInn, Ta’anek, Urusalini der Aschtarti diente, zu Sichern und Beth-Lahama das siebentägige Klagen um den Kehrhaften Sohn, den Zerrissenen, erscholl und zu Gebal, der Buchstadt, El angebetet ward, der keines Tempels und Kultus bedurfte: Joseph also, wohnhaft im Distrikte Kenana des Landes, das ägyptisch das Obere Retenu hieß, in seines Vaters von Terebinthen und immergrünen Steineichen beschattetem Familienlager bei Hebron, ein berühmt angenehmer Jüngling, angenehm namentlich in erblicher Nachfolge seiner Mutter, die hübsch und schön gewesen war, wie der Mond. wenn er voll ist, und wie lschtars Stern, wenn er milde im Reinen schwimmt, außerdem aber, vom Vater her, ausgestattet mit Geistesgaben, durch welche er diesen wohl gar in gewissem Sinne noch übertraf, – Joseph denn schließlich (zum fünften- und sechstenmal nennen wir seinen Namen und mit Befriedigung; denn um den Namen steht es geheimnisvoll, und uns ist, als gäbe sein Besitz uns Beschwörerkraft über des Knaben zeitversunkene, doch einst so gesprächig-lebensvolle Person) – Joseph für sein Teil erblickte in einer südbabylonischen Stadt namens Uru, die er in seiner Mundart »Ur Kaschdim«, »Ur der Chaldäer« zu nennen pflegte, den Anfang aller, das heißt: seiner persönlichen Dinge.“

 
Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)
Portret door Max Oppenheimer, 1926

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