Thomas Mann, Aleksandr Poesjkin, Sarah Dessen, Jean Cayrol, Pierre Corneille, Hendrik van Teylingen, V. C. Andrews, Frank Gericke

De Duitse schrijver Thomas Mann werd geboren in Lübeck op 6 juni 1875. Zie ook alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Buddenbrooks

„Die Feder eilte weiter, glatt, behende, und indem sie hie und da einen kaufmännischen Schnörkel ausführte, und redete Zeile für Zeile zu Gott. Zwei Seiten weiter hieß es: »Ich habe meiner jüngsten Tochter eine Police von 150 Courant-Thalern ausgeschrieben. Führe du sie, ach Herr! auf deinen Wegen, und schenke du ihr ein reines Herz, auf daß sie einstmals eingehe in die Wohnungen des ewigen Friedens. Denn wir wissen wohl, wie schwer es sei, von ganzer Seele zu glauben, daß der ganze liebe süße Jesus mein sei, weil unser irdisches kleines schwaches Herz …« Nach drei Seiten schrieb der Konsul ein »Amen«, allein die Feder glitt weiter, sie glitt mit feinem Geräusch noch über manches Blatt, sie schrieb von der köstlichen Quelle, die den müden Wandersmann labt, von des Seligmachers heiligen, bluttriefenden Wunden, vom engen und vom breiten Wege und von Gottes großer Herrlichkeit. Es kann nicht geleugnet werden, daß der Konsul nach diesem oder jenem Satze die Neigung verspürte, es nun genug sein zu lassen, die Feder fortzulegen, hinein zu seiner Gattin zu gehen oder sich ins Comptoir zu begeben. Wie aber! Wurde er es so bald müde, sich mit seinem Schöpfer und Erhalter zu bereden? Welch ein Raub an Ihm, dem Herrn, schon jetzt einzuhalten mit Schreiben … Nein, nein, als Züchtigung gerade für sein unfrommes Gelüste, citierte er noch längere Abschnitte aus den heiligen Schriften, betete für seine Eltern, seine Frau, seine Kinder und sich selbst, betete auch für seinen Bruder Gotthold, – und endlich, nach einem letzten Bibelspruch und einem letzten, dreimaligen Amen, streute er Goldsand auf die Schrift und lehnte sich aufatmend zurück. Ein Bein über das andere geschlagen, blätterte er langsam in dem Hefte zurück, um hie und da einen Abschnitt der Daten und Betrachtungen zu lesen, die sich von seiner Hand dort vorfanden, und sich wieder einmal dankbar der Erkenntnis zu freuen, wie immer und in aller Gefahr Gottes Hand ihn sichtbar gesegnet.

Iris Berben als Konsulin Bethsy Buddenbrook en Armin Mueller-Stahl als Konsul Jean Buddenbrook. Scene uit de verfilming van „Buddenbrooks“ uit 2008.

Er hatte die Pocken gehabt so stark, daß alle Leute ihm das Leben absprachen, aber er war gerettet worden. Einmal – er war noch ein Knabe – hatte er den Vorbereitungen zu einer Hochzeit beigewohnt, wobei viel Bier gebraut wurde (denn es bestand die alte Sitte, das Bier im Hause zu brauen), und zu diesem Ende stand ein großes Brau-Küben vor der Thüre aufgerichtet. Nun, dasselbe schlug nieder und die Bodenseite auf den Knaben, mit solchem Knall und solcher Gewalt, daß die Nachbarn vor die Thüre kamen und ihrer sechs genug zu thun hatten, es wieder aufzurichten. Sein Kopf ward gequetscht, und das Blut rann heftig über alle seine Gliedmaßen. Er wurde in einen Laden getragen, und da noch ein wenig Leben in ihm war, ward zum Doktor und zum Wundarzt geschickt. Dem Vater aber sprach man zu, er möge sich in Gottes Willen schicken, es sei unmöglich, daß der Knabe am Leben bliebe … Und nun höre: Gott der Allmächtige segnete die Mittel und half ihm wieder zur vollkommenen Gesundheit! – Als der Konsul diesen Unglücksfall im Geiste aufs neue erlebt hatte, ergriff er noch einmal die Feder und schrieb hinter sein letztes Amen: »Ja, Herr, ich will dich loben ewiglich!« -Ein anderes Mal, als er, ein ganz junger Mensch noch, nach Bergen gekommen war, hatte Gott ihn aus großer Wassersgefahr errettet. »Indem wir«, stand dort, »in der Stromzeit, wenn die Nordfahrer angekommen sind, sehr viel arbeiten mußten, durch die Jagden zu kommen und zu unserer Brücke zu gelangen, so ging es mir dabei so, daß ich auf dem Rande der Schute stand, die Füße gegen die Dollen und den Rücken gegen die Jagd gestützt, um die Schute immer näher zu bringen; zu meinem Unglück brechen die eichnen Dollen, wogegen ich die Füße gesetzt hatte, und ich falle über Kopf ins Wasser.“

Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)
Rond 1939

 

De Russische dichter en schrijver Aleksandr Poesjkin werd geboren in Moskou op 6 juni 1799. Zie ook alle tags voor Aleksandr Poesjkin op dit blog.

Uit: Evgeny Onegin (Vertaald door G. R. Ledger)

IV

Tatyana, (to her heart’s core a Russian,
Herself not knowing the reason why),
With all their cold and frigid beauty,
Loved Russian winters with great passion:
The sun-lit hoar-frost on frozen days,
Sledge rides, and from the sunset’s glow
The rosy radiance on the snow;
The foggy nights of Epiphany,
Evenings which, by ancient rule,
They celebrated in the old time ways:
The servants from the house and yard
All told the fortunes of their mistresses,
Each year they gave them the blissful word:
An army husband and a trip abroad.

V.

Tatyana implicitly believed the tales
Of the simple country folk of old;
Dreams, fortune by cards, the cold
Predictions which the moon reveals.
All omens used to make her shudder,
All objects spoke mysteriously,
Pronouncing one thing or another,
Forebodings crowded her anxiously.
The curious cat, on the stove shelf sitting,
Purrs and washes its paws with its tongue:
A sure sign to her that guests would come;
Then suddenly, seeing up above,
The face of the two-horned waxing moon,
On the left hand side, almost in a swoon,

VI.

She shook and grew pale as any waif.
And, whenever a falling star
Through the sky’s darkness cut a path,
And then dispersed, — then in utter fear
Tatyana hastened, in confusion,
(And while the star was still on fire)
To whisper to it her heart’s desire.
Whenever it happened, in her delusion,
That she met a black monk, or in the fields,
A racing hare would suddenly
Strike across her way, and run obliquely,
Then in very fear not knowing what remedy
To take, and full of sad expectation
She sensed bad fortune in anticipation.

Aleksandr Poesjkin (6 juni 1799- 10 februari 1837)
Poesjkin Afscheid van de Zee door Ivan Aivazovsky en Ilya Repin, 1877

 

De Amerikaanse schrijfster Sarah Dessen werd geboren op 6 juni 1970 in Evanston, Illinois. Zie ook alle tags voor Sarah Dessen nop dit blog.

Uit: The Rest of the Story

“The wedding was over. But the party had just begun.
“It’s just so romantic,” my best friend Bridget said, picking up the little glass jar of candy from her place setting and staring at it dreamily. “Like a fairy tale.”
“You think everything is like a fairy tale,” my other best friend Ryan told her, wincing as she reached down yet again to rub her sore feet. None of us were used to dressing up very much, especially in heels. “All those days of playing Princess when we were kids ruined you.”
“I seem to remember someone who had a Belle fixation,” Bridget said, putting the candy down with a clank. She tucked her short, choppy dark bob behind her ears. “Back before you decided that being cynical and depressed was much cooler.”
“I was the one who liked Belle,” I reminded her. We all had our roles: they were always bickering about our shared history, while I was the one who remembered all the details. It had been like this since we’d met on the playground in second grade. “Ryan was all about Jasmine.”
“She’s right,” Ryan said. “And I’ll remind you again that I’m not cynical or depressed, I’m realistic. We can’t all see the world as rainbows and unicorns.”
“I don’t even like rainbows and unicorns,” Bridget muttered. “They’re so overdone.”
“The truth is,” Ryan continued, “even with cute candy favors, the divorce rate in this country is over fifty percent.”
“Oh, my God. Ryan!” Bridget looked horrified. Ryan was right about one thing: she was the biggest optimist I knew. “That is a horrible thing to say at Emma’s dad’s wedding.”
“Seriously,” I added. “Way to jinx my future. Was my past not bleak enough for you?”
Ryan looked at me, worried. “Oh, crap. Sorry.”
“I’m kidding,” I told her.
“And I hate your humor,” she replied. “Have I mentioned that lately?”
She had not. But she didn’t need to. Everyone seemed to have a problem with what I found funny. “Despite the statistics,” I said, “I really do feel Dad and Tracy will make it.”

Sarah Dessen (Evanston, 6 juni 1970)

 

De Franse dichter en schrijver Jean Cayrol werd geboren op 6 juni 1911 in Bordeaux. Zie ook alle tags voor Jean Cayrol op dit blog.

Marguerite…

Marguerite, tu me réponds :
je ris trop dans le couchant
quand le vent
se plaint de mon comportement.
Avec mes pétales
un p’tit coin de bal
j’ai le sentiment.

Marguerite,
mon rire blanc,
choisie pour des rites
jamais décevants.

Marguerite des champs
connais-tu celle des villes,
la marguerite qui file
l’amour entre les dents ?

Toutes les marguerites sont reines
en plein été ;
les rosières se déchaînent,
au corsage est leur secret.

Marguerite
tu donnes la paix
aux hommes sans gîte

la marguerite est la clef
soleil quand tu m’invites.

Jean Cayrol (6 juni 1911 – 10 februari 2005)
Cover

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Corneille werd geboren in Rouen op 6 juni 1606. Zie ook alle tags voor Pierre Corneille op dit blog.

Amourettes de jeune homme

J’ai fait autrefois de la bête,
J’avais des Philis à la tête,
J’épiais les occasions,
J’épiloguais mes passions,
Je paraphrasais un visage.
Je me mettais à tout usage,
Debout, tête nue, à genoux,
Triste, gaillard, rêveur, jaloux,
Je courais, je faisais la grue
Tout un jour au bout d’une rue.
Soleil, flambeaux, attraits, appas,
Pleurs, désespoir, tourment, trépas,
Tout ce petit meuble de bouche
Dont un amoureux s’escarmouche,
Je savais bien m’en escrimer.
Par là je m’appris à rimer,
Par là je fis, sans autre chose,
Un sot en vers d’un sot en prose.

 

Chagrin

Usez moins avec moi du droit de tout charmer ;
Vous me perdrez bientôt si vous n’y prenez garde.
J’aime bien a vous voir, quoi qu’enfin j’y hasarde ;
Mais je n’aime pas bien qu’on me force d’aimer.

Cependant mon repos a de quoi s’alarmer ;
Je sens je ne sais quoi dès que je vous regarde ;
Je souffre avec chagrin tout ce qui m’en retarde,
Et c’est déjà sans doute un peu plus qu’estimer.

Ne vous y trompez pas, l’honneur de ma défaite
N’assure point d’esclave à la main qui l’a faite,
Je sais l’art d’échapper aux charmes les plus forts,

Et quand ils m’ont réduit à ne plus me défendre,
Savez-vous, belle Iris, ce que je fais alors ?
Je m’enfuis de peur de me rendre.

 

Espérance

D’un accueil si flatteur, et qui veut que j’espère,
Vous payez ma visite alors que je vous vois,
Que souvent à l’erreur j’abandonne ma foi,
Et croîs seul avoir droit d’aspirer à vous plaire.

Mais si j’y trouve alors de quoi me satisfaire,
Ces charmes attirants, ces doux je ne sais quoi,
Sont des biens pour tout autre aussi bien que pour moi,
Et c’est dont un beau feu ne se contente guère.

D’une ardeur réciproque il veut d’autres témoins,
Un mutuel échange et de vœux et de soins,
Un transport de tendresse à nul autre semblable.

C’est là ce qui remplit un cœur fort amoureux :
Le mien le sent pour vous ; le vôtre en est capable.
Hélas ! si vous vouliez, que je serais heureux !

Pierre Corneille (6 juni 1606 – 1 oktober 1684)
Musée Pierre Corneille in Rouan

 

De Nederlandse dichter en vertaler Hendrik van Teylingen werd geboren op 6 juni 1938 in IJmuiden. Zie ook alle tags voor Hendrik van Teylingen op ditt blog.

Had ik nooit een vers gelezen

Had ik nooit een vers gelezen,
Mocht ik nu geen dichter wezen:
Had ik van het geitenweitje
Met zijn klaaglijk krijtend geitje

In mijn jonkheid niet vernomen.
Was het er niet van gekomen
Dat het beieren der rijmen
Me nu schreiend doet bezwijmen

Van een huiverend genieten
Dat ik in elk vers wil gieten
Opdat in betraande horden
Al mijn lezers dichter worden.

 

Ceder

Een zilte windbazuin
blies uw bladerkruin
heen en weer weder.

Een zilvergrijze vrouw
knielde neer in rouw,
krakend als leder,

en klom in u omhoog.
Boven keek haar oog
nog even neder.

Ze hing zich in u op
– sluier werd tot strop –
en deinde teder.

Nu wiegt ge weer alleen.
Haar last woei van u heen,
licht als een veder.

Hendrik van Teylingen (6 juni 1938 – 25 december 1998)

 

De Amerikaanse schrijfster V. C. Andrews (eig. Cleo Virginia Andrews) werd geboren in Portsmouth op 6 juni 1923. Zie ook alle tags voor V. C. Andrews op dit blog.

Uit:Seeds of Yesterday

“And so it came to pass the summer when I was fifty-two and Chris was fifty-four that our mother’s promise of riches, made long ago when I was twelve and Chris was fourteen, was at last realized. We both stood and stared at that huge, intimidating house I’d never expected to see again. Even though it was not an exact duplicate of the original Foxworth Hall, still I quivered inside. What a price both Chris and I had paid to stand where we were now, temporary rulers over this mammoth house that should have been left in charred ruins. Once, long ago, I’d believed he and I would live in this house like a princess and prince, and between us we’d have the golden touch of King Midas, only with more control. I no longer believed in fairy tales. As vividly as if it had happened only yesterday, I remembered that chill summer night full of mystical moonlight and magical stars in a black velvet sky when we’d first approached this place, expecting only the best to happen. We had found only the worst. At that time Chris and I had been so young, innocent, and trusting, believing in our mother, loving her, believing as she led us and our five-year-old twin brother and sister through the dark and somehow scary night, to that huge house called Foxworth Hall, that all our future days would be colored green for wealth and yellow for happiness.
What blind faith we’d had when we tagged along behind. Locked away in that dim and dreary upstairs room, playing in that dusty, musty attic, we’d sustained ourselves by our belief in our mother’s promises that someday Foxworth Hall and all its fabulous riches would be ours. However, despite all her promises, a cruel and heartless old grandfather with a bad but tenacious heart refused to stop beating in order to let four young and hopeful hearts live, and so we’d waited, and waited, until more than three long-long years passed, and Momma failed to keep her promise.”

V. C. Andrews (6 juni 1923 – 19 december 1986
James Maslow (Bart), Sammi Hanratty (Cindy), Jason Lewis (Christopher) en Rachael Carpani (Cathy) in de film “Seeds of Yesterday” uit 2015

 

De Nederlandse dichter en publicist Frank Gericke (pseudoniem van Derk Gerhardus Hoek) werd geboren in Hoogvliet op 6 juni 1887. Zie ook alle tags voor Frank Gericke op dit blog.

Hei

Kleintjes, duistertjes
Groeit op de hei,
Aan den blinkenden grindweg,
Een pijnboomrij.

De wolkjes schuiven,
De vogeltjes slaan,
En ik zie er een eenzaam
Boerinnetje gaan.

Aan de wijkende blauwte drijft
Helder en ijl,
Op het briesje gestuwd, een
Zonnewit zeil.

Het licht is zoo glanzend,
Mijn hart zoo blij,
Want ik min de heide
En de heide mij!

 

Magnolia

Hoe wektet Gij Uw leven
In ’t levenlooze hout!
Nauw deed Uw glimlach even
Hun tengre luchters beven
Of, de open kelk geheven,
Ontploken ze in Uw goud.

En dekt, geslecht, geslagen,
Hun glanzend weefsel ’t pad,
Nog ronden, onder ’t vragen
Naar Uw begeerd behagen,
Hun schelpen zich en dragen
D’ Onwelkbre in ’t welkend blad.

Frank Gericke (6 juni 1887 − 14 december 1976)


 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e juni ook mijn blog van 6 juni 2015 deel 2.

Wiel Kusters, Arie van den Berg, Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Petra Morsbach, Wilfred Campbell, Macedonio Fernández

De Nederlandse dichter, schrijver en letterkundige Wiel Kusters werd geboren in Spekholzerheide op 1 juni 1947. Zie ook alle tags voor Wiel Kusters op dit blog.

Vader Aarde, Moeder Wereld

Ik moet de wegen tonen die mijn vader liep,
maar ook de plaatsen die mijn moeder meed.
Die diepte waarin vader zich versliep
was voor mijn moeder eerder lang en breed:
de maten van haar waken in hun bed.

Haar wereld was niet groot, tien straten nauw.
De kleine dingen waar je dan op let.
Bewuste rondgang. God en wereld trouw.

De diepte en het oppervlak, het waken en de slaap.
De wouden van de droom, de perken van het licht.
Ik houd die twee maar moeilijk uit elkaar.

Maar nu ik hier mijn woorden samenraap,
ontbindt zich, vader, moeder, haast uw paar.
Kom toch te bed, en slaap en waak in dit gedicht.

 

Spreek

Spreek

als je kunt.

Drie vuurpotten in de open lucht,
als het ware in de lucht.

Even was ik bang.
Alles verdween voor mijn ogen
als een brandende grashelling.
Ik moest mijn handen warmen in een leeg hoofd…

Uit nacht en rook stegen maanschijven.

Daar liep je, ik dacht dat ik je hoorde huiveren.

Dat was de kunst.

 

Brief in een nachtkastje gevonden

Het was een zomerdag, een slap begin
voor een gedicht dat me verwonden wil.
Maar niets zo onbedaarlijk als de spin
die in haar web zit. Dus ik houd me stil.

Je kwam van ver, pas nu zie ik de draad
waarlangs je leven zich toen leiden liet
naar waar ik nooit meer op mezelf besta.
Onzichtbaar worden, nee, ik kon het niet.

Ik zou willen zeggen dat de aarde beefde,
de bomen schudden, struiken struikelden,
de hemel zon en maan tot botsen bracht,
dat onontwarbaar werden dag en nacht.
Dan kon ik menen dat ik huichelde
of vragen: ‘Weet je of ik toen nog leefde?

Wiel Kusters (Spekholzerheide, 1 juni 1947)

 

De Nederlandse dichter en essayist Arie van den Berg werd geboren in Alkmaar op 1 juni 1948. Zie ook alle tags voor Arie van den Berg op dit blog.

Want liefde

4.
want liefde is dingen, delen leren
in wat stil groeit, de beelden
van de ander willen zien
‘wat heeft een zwaan meer nodig dan
een zwaan,’ herkenning kiemt in eigen vijver

snel verwaterd: wat ik zag en
dacht werd weldra rimpel
op rimpeling weer uitgewist

alleen de namen bleven, overleefde
pijnen in een nieuw maar even dwingend lijf

dus mijd ik maar te noemen wat ik wil,
want wat ik zei en wilde miste
wortel, droeg nooit vrucht

ontrimpel dus schuchter je landschap, beducht
voor de minzame onmin met woorden

 

Drinklied

hoe kan wie zoals wij zijn klei
goed nat houdt prooi zijn van de wind?
hoe wie zo dronk en drinkt sleets stof
want knekels zijn, of as?

wie zich bedrinkt heeft slecht gedronken,
wie nooit iets dronk een dor bestaan –
de liefde dood? dan helpt jenever,
laat dus de dood zijn werk maar doen

drie meisjes gingen voor, drie volgden,
maar zij alleen bleef achter in elk glas;
geen spie meer in de beurs – gestolen drank
bleek even zoet, geduldig is de galg.

 Arie van den Berg (Alkmaar, 1 juni 1948)
In 1970

 

De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

Uit: Tout le pouvoir aux soviets

« Sonnerie. Ce n’est pas un réveil, mais une minuterie. Les trente minutes de la location de la chambre et de la prostituée sont écoulées. La Kazakh me demande, toujours par gestes, si je veux la prendre une demi-heure de plus, puisque je ne l’ai pas prise. Je réponds en russe : niet. Dehors, je me dirige vers la place des Théâtres qui fut le théâtre de la version moscovite d’octobre 17. J’entre dans un long restaurant bicolore – chaises blanches, tables noires – presque vide. L’effet des sanctions économiques de l’UE et des USA contre le botoxé Poutine, idole des expatriés français en Russie ? Ou d’une mauvaise cuisine ? Le maître d’hôtel est assorti au restaurant : son corps bien proportionné est moulé dans une robe blanche à pois noirs. C’est une grande brune de type asiatique, sans doute une Sibérienne. Les Sibériennes sont des Thaïs qui n’ont pas besoin de danser sur les tables, ayant des jambes. Avec elle, je ne me contenterai pas de parler mon russe littéraire : le déploierai comme un drapeau sexuel. Qu’y a-t-il de plus rapide qu’un financier ? Peut-être un footballeur. Une négociation est un soufflé au fromage : ne doit pas retomber.
Je fais ma première offre à la Sibérienne : un verre après son service. Tania – les femmes russes n’ont, depuis des siècles, qu’une dizaine de prénoms à leur disposition, c’est pourquoi Tania s’appelle comme ma défunte mère – ne sourit pas. Elle me regarde avec une insistance étonnée. Elle dit qu’elle n’a pas soif. A-t-elle sommeil ? Si oui, je l’emmène à mon hôtel. Il faut d’abord, me dit-elle, qu’elle appelle son mari pour obtenir son accord. Je lui dis que je peux l’appeler moi-même. Entre hommes cultivés, nous finirons par trouver un arrangement. Qu’est-ce qui me fait croire que son mari est cultivé ? demande-t-elle. Elle entre dans mon jeu, c’est bien : on progresse vers le lit. Je ne réponds pas car ce n’est pas une question, juste un revers lifté. Elle dit que, bien sûr, elle n’est pas mariée, sinon j’aurais déjà reçu une claque, bientôt suivie d’une balle dans la tête administrée par ledit époux. Je propose que nous allions nous promener autour de l’étang du Patriarche. »
Elle me demande si je suis romantique. Non : boulgakovien. Le numéro deux dans le cœur sec de maman, après Pouchkine.
– Votre mère était russe ? m’interroge la Sibérienne.
– Oui. Ça ne se voit pas ?
– Si.Moscou toujours un peu mouillée la nuit. Les voitures glissent sur l’immensité des rues. Il n’y a plus de tragédie socialiste dans l’air, rien que l’innocente recherche du sexe. Tania me prend le bras, comme une vieille amie.
– Allons dormir, je suis fatiguée. »

 Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

 

De Engelse dichter en schrijver John Edward Masefield werd geboren op 1 juni 1878 in Ledbury, in Herefordshire. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor John Masefield op dit blog.

The Haunted (Fragment)

Here, in this darkened room of this old house,
I sit beside the fire. I hear again,
Within, the scutter where the mice carouse,
Without, the gutter dropping with the rain.
Opposite, are black shelves of wormy books,
To left, glazed cases, dusty with the same,
Behind, a wall, with rusty guns on hooks,
To right, the fire, that chokes one panting flame.
Over the mantel, black as funeral cloth,
A portrait hangs, a man, whose flesh the worm
Has mawed this hundred years, whose clothes the moth
A century since, has channelled to a term.
I cannot see his face : I only know
He stares at me, that man of long ago.

I light the candles in the long brass sticks,
I see him now, a pale-eyed, simpering man,
Framed in carved wood, wherein the death-watch ticks,
A most dead face : yet when the work began
That face, the pale puce coat, the simpering smile,
The hands that hold a book, the eyes that gaze,
Moved to the touch of mind a little while.
The painter sat in judgment on his ways :
The painter turned him to and from the light,
Talked about art, or bade him lift his head.
Judged the lips’ paleness and the temples’ white,
And now his work abides ; the man is dead.
But is he dead ? This dusty study drear
Creaks in its panels that the man is here.

John Edward Masefield (1 juni 1878 – 12 mei 1967)
Portret door William Strang, 1912

 

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Raimund werd geboren op 1 juni 1790 in Wenen. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Ferdinand Raimund op dit blog.

Uit: Der Verschwender

„FRITZ. Ich kann mich ärgern, daß er so viel verspielt.
JOHANN. Warum denn? Er wills ja nicht anders. Die reichen Leute sollen die Langeweile bezahlen, die sie andern verursachen.
FRITZ Ah, über den gnädgen Herrn ist nichts zu sagen. Das ist ein wahrhaft nobler Mann. Er bewirtet nicht nur seine Freunde, er unterstützt die ganze Welt. Die Bauern, hör ich, zahlen ja fast niemals eine Abgabe.
JOHANN. Er hat mir nur zu heftige Leidenschaften. Wart, bis du ihn einmal in Wut erblickst. Da schont er weder sein noch eines andern Glück. Da kann alles zugrunde gehen.
FRITZ. Aber wenn er sich besinnt, ersetzt ers sicher dreifach wieder.
JOHANN. (achselzuckend). Ja! Wenns nur immer so fortgeht.
FRITZ. Wer ist denn der junge Mann, der gestern angekommen ist? Ein scharmanter Mensch.
JOHANN. Das weiß ich nicht. Das wird sich schon noch zeigen. Für mich gibt es nur zweierlei Menschen. Menschen, die Trinkgeld geben, und Menschen, die keines geben. Das bestimmt meine Dienstfertigkeit.
FRITZ. Ich finde, daß er sehr höflich ist.
JOHANN.. Da wird er vermutlich sehr wenig geben. Wer mich mit Höflichkeit beschenkt, macht mich melancholisch. Aber wenn mir einer so einen Dukaten hinwirft und zuruft: Schlingel, heb ihn auf! da denk ich mir: Ha! welch eine Lust ist es, ein Schlingel zu sein!“

Ferdinand Raimund (1 juni 1790 – 5 september 1836)
Scene uit een opvoering in Gutenstein, 2013

 

De Duitse schrijver, essayist, journalist, biograaf en uitgever Peter de Mendelssohn werd op 1 juni 1908 in München geboren. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Peter de Mendelssohn op dit blog.

Uit: Der Zauberer

„Aus dem ersten Teil vertraute Quellen versiegen; andere, neue öffnen sich. Für den ersten Teil standen, neben den längst bekannten autobiographischen Abrissen, vor allem Thomas Manns zum guten Teil noch unveröffentlichte Briefe, seine damals noch unerschlossenen Notizbücher und die Zettel-Konvolute seiner Vorarbeiten für die Hauptwerke als neue Hauptquellen zur Verfügung. Zwölf der insgesamt vierzehn erhaltenen Notizbücher sind in den ersten Teil der Schilderung eingegangen. Für die zweite Hälfte besitzen wir somit nur noch zwei Notizbücher aus späterer Zeit, die nicht sehr ergiebig sind, und danach keine mehr. Auch sind für die Hauptwerke hinfort, bis zur Joseph-Tetralogie, also vor allem für den Zauberberg, keine Vorarbeiten erhalten, auf welche die Schilderung sich stützen könnte. Wir wissen, daß sie existierten, aber sie sind verloren. Dafür ist für die zweite Lebenshälfte, neben der nun stetig anwachsenden Masse der Briefe, eine neue Auskunftsquelle zur Hand, welche für die erste nicht zur Verfügung stand: Thomas Manns Tagebücher. Freilich nicht durchlaufend für die ganze Spanne. Die Tagebücher seiner Jugendjahre, die mit den Notizbüchern parallel liefen, vernichtete Thomas Mann selbst im Jahr 1896 und schrieb darüber an Grautoff: »Übrigens: Ich habe es dieser Tage bei mir ganz besonders warm …«. Die Tagebücher der nachfolgenden Jahrzehnte bis zum Frühjahr 1933 warf er, wie wir ebenfalls von ihm selbst wissen, zumindest zum größten Teil ins Feuer. Am 20. Juni 1944 »begann« er »mit der Vernichtung alter Tagebücher« und am 21. Mai 1945 notierte er: »Danach alte Tagebücher vernichtet in Ausführung eines längst gehegten Vorsatzes. Verbrennung im Ofen draußen.« Die restlichen, aus den letzten zweiundzwanzig Lebensjahren, bewahrte er auf. Die Hefte aus der Zeit von 1933 bis 1951 verpackte und versiegelte er noch selbst, vor der Rückkehr aus Amerika nach Europa, und versah diese drei Pakete mit der eigenhändigen Aufschrift, sie enthielten tägliche Aufzeichnungen von 1933 bis 1951 >ohne literarischen Wert<, und der Weisung, die Pakete dürften erst zwanzig Jahre nach seinem Tod geöffnet werden. Aus den verbliebenen Tagebüchern seiner letzten Lebensjahre am Zürichsee machte er noch selbst ein Paket, gleich als habe er am 30. Juni 1955 seine Reise nach Holland, auf der er erkrankte, in dem Wissen angetreten, daß es die letzte sei und daß er von ihr in sein Haus in Kilchberg und an seinen Schreibtisch nicht zurückkehren werde. Seine Tochter Erika besorgte nach seinem Tod die Versiegelung dieses vierten Pakets und die entsprechende Aufschrift. Als diese vier Pakete an Thomas Manns zwanzigstem Todestag, dem 12. August 1975, geöffnet wurden, enthüllten sie eine Überraschung, auf die man nach den Aufschriften nicht gefaßt sein konnte. Die Pakete enthielten insgesamt zweiunddreißig Tagebuchhefte, aber nicht nur die verheißenen der letzten zwei Lebensjahrzehnte, die vom 15. März 1933 bis zum 29. Juli 1955 reichen, also bis zwei Wochen vor Thomas Manns Tod, sondern außerdem noch vier Hefte, die aus einer ganz anderen, viel früheren Zeit stammen und Aufzeichnungen vom 11. September 1918 bis zum 1. Dezember 1921 enthalten.“

 Peter de Mendelssohn (1 juni 1908 – 10 augustus 1982)
“Der Zauberer“- box

 

De Duitse schrijfster Petra Morsbach werd geboren op 1 juni 1956 in Zürich. Zie ook alle tags voor Petra Morsbach op dit blog.

Uit: Gottesdiener

„Die Empfehlung des Bischofs für solche Anwandlungen lautet, unauffällig auf die Bremse zu treten, denn einerseits soll der Fehlglaube eingeschränkt, andererseits die Volksfrömmigkeit nicht frustriert werden. Er dachte kurz nach und sag-te dann: Es sei spät, er sei müde, Weihnachten stehe bevor, danach könne man über Ostern reden. Pfüa Gott. Er verabschiedete sich von allen per Hand-schlag. Dann ging er zurück in die Sakristei und zog seine Albe aus, hängte sie zusammen mit der Stola in den Schrank, faltete das Schultertuch zusammen und gab es der Mesnerin, die es dankenswerterweise wa-schen wollte. Er schlüpfte in seine Wolljacke und lief über den Friedhof zum Pfarrhaus, dann die Treppe hinauf direkt in die Küche. Seit halb elf Uhr vormit-tags hatte er nichts gegessen, ein Termin nach dem anderen, nur vor der Messe war eine halbe Stunde Zeit gewesen, aber da beachtet er die eucharistische Nüchternheit. Jetzt holt er die Aldi-Weißwürste aus dem Kühlschrank, reißt zwei aus der Packung und ißt sie im Stehen. Dann kommt ihm das selbst übertrie-ben vor, und die anderen drei Würste erhitzt er, wäh-rend er in der Speisekammer nach süßem Senf sucht, den er nicht findet. Er ißt die heißen Würste ohne Senf, immerhin setzt er sich hin und schabt das Brät mit dem Messer aus der Haut Er trinkt Malzbier dazu. Sie sind gutwillige, ordentliche Leute, sagt er sich. Sie sind ihm gewogen und wünschen sein Wohlwollen. Sie würden ihn nie zu etwas zwingen wollen und könn-ten es auch nicht. Es war ein blöder Moment. Isidor ärgert sich nur über sich, nicht über sie, und um das zu beweisen, macht er sich sofort über alle die wohl-wollendsten Gedanken. Er wird ruhiger. Der Abend ist noch lang. Warum sollen sie nicht nach Konnersreuth fahren? überlegt er also. Das wird niemanden von ih-nen besser oder schlechter machen, aber vielleicht dem einen oder anderen Mut und Hoffnung geben, und die haben sie alle nötig. Er geht sie rasch in Gedanken durch — Frau Valin, Frau Zwickt., Herrn Pechl und so weiter, alles Leute, die sonst so gut wie nichts mitein-ander zu tun haben — was ist bloß in sie gefahren? Oder hat er etwas Wichtiges übersehen? Frau Valin zum Beispiel. Die hieß Willinger, bevor sie vor fünfzig Jahren einen Franzosen heiratete und nach Frankreich zog. Die Ehe scheiterte. Frau Valin ar-beitete in Rouen als Bardame, später als Putzfrau. Den Beruf wechselte sie, weil sie ihrem kleinen Sohn ein Vorbild sein wollte. Er war ein einsichtiger und ge-scheiter Bub, sie konnte ihn zur Arbeit mitnehmen, dort saß er auf dem Perserteppich der großbürger-lichen Wohnung und brachte sich selbst das Lesen bei. Madame und Monsieur, ein kinderloses Rechtsanwalts-ehepaar, waren schließlich so vernarrt in ihn, daß sie vorschlugen, ihn zu adoptieren.“

Petra Morsbach (Zürich, 1 juni 1956)
Cover

 

De Canadese dichter en schrijver William Wilfred Campbell werd geboren rond 1 juni 1858 in Berlin, Ontario, tegenwoordig Kitchener. Zie ook alle tags voor William Campbell op dit blog.

The Last Prayer

MASTER of life, the day is done;
My sun of life is sinking low;
I watch the hours slip one by one
And hark the night-wind and the snow.

And must Thou shut the morning out,
And dim the eye that loved to see;
Silence the melody and rout,
And seal the joys of earth for me?

And must Thou banish all the hope,
The large horizon’s eagle-swim,
The splendour of the far-off slope
That ran about the world’s great rim,

That rose with morning’s crimson rays
And grew to noonday’s gloried dome,
Melting to even’s purple haze
When all the hopes of earth went home?

Yea, Master of this ruined house,
The mortgage closed, outruns the lease;
Long since is hushed the gay carouse,
And now the windowed lights must cease.

The doors all barred, the shutters up,
Dismantled, empty, wall and floor,
And now for one grim eve to sup
With Death, the bailiff, at the door.

Yea, I will take the gloomward road
Where fast the Arctic nights set in,
To reach the bourne of that abode
Which Thou hast kept for all my kin.

And all life’s splendid joys forego,
Walled in with night and senseless stone,
If at the last my heart might know
Through all the dark one joy alone.

Yea, Thou mayst quench the latest spark
Of life’s weird day’s expectancy,
Roll down the thunders of the dark
And close the light of life for me;

Melt all the splendid blue above
And let these magic wonders die,
If Thou wilt only leave me, Love,
And Love’s heart-brother, Memory.

Though all the hopes of every race
Crumbled in one red crucible,
And melted, mingled into space,
Yet, Master, Thou wert merciful.

Wilfred Campbell (1 juni 1858 – 1 januari 1918)

 

De Argentijnse schrijver Macedonio Fernández werd geboren op 1 juni 1874 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Macedonio Fernández op dit blog.

Uit: From The Museum of Eterna’s Novel (Vertaald door Margaret Schwartz)

“This is the only novel that tells everything and that, nevertheless, has nothing added, although the obligation to tell everything leads to telling more. I got hung up reading Arabic stories in my adolescence, because I didn’t know there were only 1001, so I kept reading them after I’d finished: I was warned much too late, and so I continued devouring stories, which I found abundantly scattered through Morality, History; there are stories of Progress, the abnegation of statesmen or martyrs or propagandists of some selfless cause, like the happiness of the good, repentance of evil, the ultimate concordance of the general and the particular, or Utilitarianism, the order of the Universe and other miracles of the abundant “faith” of the men of science, which is so demanding of vulgar miracles!
* * *

This is a novel with two beginnings, according to preference.
It has a lot of sadness and a lot of enthusiasm, but no death, only the words The End, written a long time off, much after you have finished reading the title. It’s only written once, although the prologues need it (not all of them, but a few need endings), and even the title, when it ends: I’ve abolished The End of the title, The End of the prologue, so as to show just how little the novel depends on death for its existence—but neither does it rely on life (truth, realism)—.
It has two almost-impossibilities that are almost resolved: how to narrate the ultimate and what to do with a bungled joke—how to regain one’s composure after having laughed at a tragedy because the title gave no indication that it was not comedy.
It interrupts its reading and narration once, so that Sweetheart can get dressed, during which the reader should have no pretext to read, as that’s his way of looking.
It has twenty-nine prologues written to prevent it from beginning.
It has the exclusive use of three new mathematical tenses. These are “novel tenses” which have never, before today, been spooled out in narratives and novels, as if time didn’t flee and flow during events of fantasy”.

Macedonio Fernández (1 juni 1874 – 10 februari 1952)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e juni ook mijn blog van 1 juni 2018.

Charlotte Brontë, Patrick Rambaud, Charles den Tex, Ahmed Arif, Michael Mann, John Mortimer

De Britse schrijfster Charlotte Brontë werd geboren in Thornton op 21 april 1816. Zie ook alle tags voor Charlotte Brontë op dit blog.

Uit: Shirley

“Mr. Sweeting is mincing the slice of roast beef on his plate, and complaining that it is very tough; Mr. Donne says the beer is flat. Ay, that is the worst of it: if they would only be civil Mrs. Gale wouldn’t mind it so much, if they would only seem satisfied with what they get she wouldn’t care; but “these young parsons is so high and so scornful, they set everybody beneath their ‘fit.’ They treat her with less than civility, just because she doesn’t keep a servant, but does the work of the house herself, as her mother did afore her; then they are always speaking against Yorkshire ways and Yorkshire folk,” and by that very token Mrs. Gale does not merely the humble appendages.” There was a certain dignity in the little elderly gentleman’s manner of rebuking these youths, though it was not, perhaps, quite the dignity most appropriate to the occasion. Mr. Helstone, standing straight as a ramrod, looking keen as a kite, presented, despite his clerical hat, black coat, and gaiters, more the air of a veteran officer chiding his subalterns than of a venerable priest exhorting his sons in the faith. Gospel mildness, apostolic benignity, never seemed to have breathed their influence over that keen brown visage, but firmness had fixed the features, and sagacity had carved her own lines about them. “I met Supplehough,” he continued, “plodding through the mud this wet night, going to preach at Milldean opposition shop. As I told you, I heard Barraclough bellowing in the midst of a conventicle like a possessed bull; and I find you, gentlemen, tarrying over your half-pint of muddy port wine, and scolding like angry old women. No wonder Supplehough should have dipped sixteen adult converts in a day — which he did a fortnight since; no wonder Barraclough, scamp and hypocrite as he is, should attract all the weaver-girls in their flowers and ribbons, to witness how much harder are his knuckles than the wooden brim of his tub; as little wonder that you, when you are left to yourselves, without your rectors — myself, and Hall, and Boultby — to back you, should too often perform the holy service of our church to bare walls, and read your bit of a dry discourse to the clerk, and the organist, and the beadle. But enough of the subject. I came to see Malone. — I have an errand unto thee, 0 captain!” “What is it?” inquired Malone discontentedly. “There can be no funeral to take at this time of day.” “Have you any arms about you?” “Arms, sir? — yes, and legs.” And he advanced the mighty members. “Bah! weapons I mean.” “I have the pistols you gave me yourself. I never part with them. I lay them ready cocked on a chair by my bedside at night. I have my blackthorn.” “Very good. Will you go to Hollow’s Mill?” “What is stirring at Hollow’s Mill?”


Charlotte Brontë (21 april 1816 – 31 maart 1855)
Cover

 

De Franse schrijver Patrick Rambaud werd geboren op 21 april 1946 in Parijs. Zie ook alle tags voor Patrick Rambaud op dit blog.

Uit: L’Absent

« L’Empereur se resigna. Aprås un jour de diåte, laissant å Bassano et å Caulaincourt le soin d’arranger les etapes de son voyage, il se refugia dans les livres. Enferme, de son cabinet de travail dont il ne sortait plus qu’å peine, il organisa le pillage de la bibliothåque du chåteau, etablissant une liste des auteurs å emporter en exil, Cervantås, Fenelon, La Fontaine, Voltaire, son cher Plutarque dans la traduction de Jacques Amyot, une collection du Moniteur universel. L’Empereur feuilletait, compulsait, annotait, marquait des pages, triait lui-måme les volumes qu’on mettait en caisses, et parce que les libraires habituels de Fontainebleau avaient detale, Octave fut designe pour seconder le comte Bertrand dans cette tåche distrayante, car il avait des lettres. Si Napoleon continuait å ddplier des cartes, ce n’etait plus pour disposer des troupes dans un repli de terrain mais pour se pencher sur des repkes geographiques. Il leva les yeux et demanda : — Connaissez-vous cette ile, messieurs ? Y a-t-il un palais ? un chåteau ? une habitation convenable ? passable ? — Nous savons juste la situer, sire. — Montrez-moi, Bertrand, je ne la trouve pas… — Le comte Bertrand indiqua de l’ongle un point perdu en mer å cöte de la Corse. — On dirait un puceron. — C’est pourtant d’Elbe. — Une ? Un rocher, oui. Napoleon faisait la moue, ses lorgnons sur le nez et le nez cone contre la carte de la Mediterranee. — La cöte semble proche, dit-il. — Piombino est å environ trois ou quatre lieues d’Elbe. Voyez, sire… — Je vois les rivages de la Toscane. Ces gens ne m’aiment guåre, ils pleurent encore leur grand-duc Leopold. Ils vivent dans un jardin mais je les sais hostiles. — Ils sont aussi rebelles que couards, Votre Majeste n’a pas å s’inquieter. — He! mon royaume n’est pas si loin de Rome… — A quarante-cinq lieues, eri effet, et Naples å quatre-vingt-cinq. — Voilå qui nous ouvre des perspectives… L’Empereur avait souri et il mordillait en re’vant le manche de son lorgnon. Il battit des mains quand Octave lui presenta un fascicule qu’il venait de denicher au fond d’un rayon, Notice sur d’Elbe, par un auteur anonyme, et, surtout, le recent Voyage å d’Elbe d’Arsåne Thebaut, plus complet. « A la bonne heure ! dit-il. Apprenons notre royaume ! »

 
Patrick Rambaud (Parijs, 21 april 1946)
Cover

 

De Nederlandse schrijver Charles den Tex werd geboren in Box Hill, Australië, op 21 april 1952. Zie ook alle tags voor Charles den Tex op dit blog.

Uit: De vriend

“Slapen deed ze overdag en korter dan ze zou willen. Twee nachten zat ze al in het hok. Af en toe kon ze even naar buiten om lucht te krijgen, maar het merendeel van de tijd bracht ze door in een kleine ruimte met een grote hoeveelheid apparatuur en twee mannen: Kris de Roode en Wim ’t Man. Haar noemden ze Pop, Wijffie, Schat, Professor, Mevrouw of wat er maar in ze opkwam. Meestal noemden ze haar M, omdat ze zo heette, Emma. De bijnamen waren hun manier om de gein er een beetje in te houden, dat begreep ze wel, al was het af en toe knap vermoeiend, zo veel humor.
‘Is dat alles, Pop?’ vroeg Wim.
Ze knikte, de koptelefoon nog op haar hoofd. ‘Ik hoor niets meer.’
Wim draaide zijn stoel de andere kant op, naar Kris. ‘Zijn ze naar buiten?’
Kris keek naar een monitor die aan de wand hing. Bij hoge uitzondering hadden ze toestemming gekregen om één camera op te hangen zodat ze tenminste een beeld hadden van de mannen die naar binnen gingen en naar buiten kwamen. Het beeld was zwart-wit, niet overdreven scherp en statisch. Ze konden de camera niet bedienen. Op de monitor was de voordeur van het pand te zien. Kris schudde zijn hoofd. ‘Nog niet.’
‘Ik hoor ze op de gang’, zei Emma.
Ze wachtten. Emma met de koptelefoon op, Kris kijkend naar de monitor. Het bleef voor haar een vreemde gedachte dat zij hier zaten te luisteren naar drie mannen aan de andere kant van de muur die daar bijeenkwamen om te praten, te overleggen, afspraken te maken, te vertellen wat ze hadden gedaan of niet hadden gedaan, om plannen te maken. Meestal hadden ze het over gewone dingen of ze hadden ruzie, op hun manier. Ruzie met hun vriendin, met een vriend, met hun vader, er was altijd wel iemand die iets niet goed deed. Tussendoor hadden ze het over wapens, over kogels en messen. Die nacht ging het vooral over een mislukte afspraak. Er had een geldoverdracht moeten plaatsvinden en er was niemand komen opdagen. Ergens was iets fout gegaan, zonder geld liepen ze vast. Ze wachtten op contact dat niet kwam. Daar wonden de mannen zich enorm over op. Emma moest voortdurend haar aandacht erbij houden, midden in het slapste geouwehoer konden ze opeens overschakelen naar iets belangrijks.”


Charles den Tex (Box Hill, 21 april 1952)
Cover

 

De Turkse dichter van Koerdische afkomst Ahmed Arif werd geboren op 21 april 1927 in Diyarbakır, Zie ook alle tags voor Ahmed Arif op dit blog.

In Jail

Have you heard, stone wall,
iron door, blind window?
my pillow, my berth, my chain
the doleful photo in my secret
for which I almost died
have you heard?
my visitor has sent me green onion
my cigarette smells carnation
Spring has come to the mountains of my country.

 

Vertaald door Celal Kabadayı

 

Thirty-Three Bullets

I.
This is the Mengene mountain
When dawn creeps up at the lake Van
This is the child of Nimrod
When dawn creeps up against the Nimrod
One side of you is avalanches, the Caucasian sky
The other side a rug, Persia
At mountain tops glaciers, in bunches
Fugitive pigeons at water-pools
And herds of deer
And partridge flocks…

Their courage cannot be denied
In one-to-one fights they are unbeaten
These thousand years, the servants of this area
Come, how shall we give the news?
This is not a flock of cranes
Nor a constellation in the sky
But a heart with thirty-three bullets
Thirty-three rivers of blood
Not flowing
All calmed to a lake on this mountain

 

Vertaald door Murat Nemet-Nejat


Ahmed Arif (21 april 1927 – 2 juni 1991)

 

De Duitse literatuurwetenschapper en musicus Michael Mann werd als jongste kind van Thomas en Katia Mann geboren op 21 april 1919 in München. Zie ook alle tags voor Michael Mann op dit blog.

Uit: Die Manns. Geschichte einer Familie (door Tilmann Lahme)

„Michael Mann ist zusammen mit seiner Frau Gret von Zürich nach England gereist. Er schickt seiner Mutter einen Bericht über seine Zeit in der Schweiz, darüber, dass es gar nicht einfach gewesen sei, nach England hineinzukommen, und von der hysterischen Stimmung und den grausigen Szenen, die er im englischen Konsulat in Brüssel erlebt habe, von zahlreichen deutschen Juden, die dort um ein Visum gefleht hätten und die brutal abgewiesen worden seien, »die armen armen Leute«. Geld habe ihm die Mutter ja keines mehr geschickt nach seiner letzten brieflichen Forderung, da habe er sich welches bei einem Schweizer Bekannten der Familie geliehen (und zwar doppelt so viel, wie er von ihr hatte haben wollen). Jetzt brauche er aber dringend: Geld; und zwar »viel Geld«, für den Fall zum Beispiel, dass er kurzfristig eine Überfahrt nach Amerika buchen müsse. Eigentlich will er in England und bei Flesch bleiben, auch im Kriegsfall, aber ein Finanzpolster sei dennoch notwendigisst! Katia Mann schickt Geld.”
(…)

Michael Mann meldet sich mit einem Brief. Gret und er seien »gerettet«. Zusammen mit dem Geigenlehrer Flesch und einigen von seinen Schülern sind sie nach Wales ausgewichen. Sie wohnen in einem feinen Privathotel. Gret helfe im Hotelbetrieb, während er sich auf sein Geigenspiel konzentriere. Nach Amerika möchte Michael nicht fahren, das sei ja jetzt »unsinnig«.


Michael Mann (21 april 1919 – 1 januari 1977)
V.l.n.r. Thomas, Elisabeth, Katia, Monika en Michael Mann, 1935 in Küsnacht

 

De Engelse schrijver John Mortimer werd geboren op 21 april 1923 in Londen. Zie ook alle tags voor John Mortimer op dit blog.

Uit: Paradise Postponed

“She felt a tightness in her chest and sent for Dr Simcox.
‘What’s the trouble?’
‘Look out there, that’s the trouble! It’s so green and quiet and it’s always bloody raining.’
‘That’s England, Mrs Mallard-Greene. I’m afraid there’s no known cure for it.”
(…)

“You can’t change people. You know that. You can’t make them stop hating each other, or longing to blow up the world, not by walking through the rain and singing to a small guitar. Most you can do for them is pull them out of the womb, thump them on the backside and let them get on with it.”
(…)

“In the middle of the swinging sixties people in England were apparently under some sort of obligation to have a good time and most of them didn’t. A Russian and an American walked about in space to no one’s particular advantage. The Beatles received their British Empire medals and, so it was said, smoked cannabis in the lavatories at Buckingham Palace. American aeroplanes were bombing Vietnam, but no one seemed to talk about the nuclear holocaust any more.”


John Mortimer (21 april 1923 – 16 januari 2009)
Cover audioboek

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Antoon Coolen, Vincent Corjanus, Nick Hornby, Ida Boy-Ed, David Wagner, Thornton Wilder, Helen Meier, Karen Blixen, R.J. Pineiro

De Nederlandse schrijver Antoon Coolen werd geboren in Wijlre in Zuid-Limburg op 17 april 1897. Zie ook alle tags voor Antoon Coolen op dit blog.

Uit: De goede moordenaar

“De dorpelingen waren daarbij, zij hebben de vervloeking van den onschuldige toen hij onder de galg stond aangehoord, door de tijden heen is dat van geslacht op geslacht overgeleverd. Waar de galg gestaan heeft, daar wijd omtrent is een dorre zandvlakte, ge kunt gaan kijken. Er groeit daar niets. Het zand stuift en stuift. De vlakte is gegolfd, gekringeld, mee kleine terpjes door den wind in den loop der tijden gevormd.
Zoo leefden wij hier. De kluizenaar bouwde zijn huis. Op een stukske grond een bietje buiten het dorp, aan eenen viersprong van wegen stonden twee hooge canada’s en twee hooge wilgen zoo mee zijn vieren bijeen in den trouw der jaren en in hunne standvastigheid. Door hun kruinen woeien alle winden, en in de stormen beefden en sidderden hun stammen van de geweldige innerlijke aandoening. Misschien had den kluizenaar daar wel eens op gelet en het schoon gevonden in zijn gemoed. Ge kondt van den kluizenaar geen hoogte krijgen. Niemand wist, wie hij was of waar hij vandaan kwam. Hij liep rond in zijn broek van turksch leer, op zijn klompen en in zijn gestriept boezeroen. Hij had eenen ringbaard. Hij was daar onder de wilgen en de canadeesche populieren aan den viersprong van wegen aan het metselen gegaan. Hij had eiges het graafwerk gedaan en de fondamenten gemetseld. Hij opperde eiges, mengde de kalk, hij plaatste de steenen op elkander en bouwde en beklom den steiger. Zijn materiaal betaalde hij mee contant geld. Waar had hij het geld vandaan? Waar was hij zelf vandaan, den kluizenaar? In den tijd dat hij dit huis bouwde, ’s avonds als het donker worde, dan was hij voor diejen dag afgewerkt, dan trok hij heen. Hij ging de kanten van het oude Pastoorsbosch uit, een woest en dicht bosch aan de grens van de Schinkelsche hei. Daar was hij ook uitgekomen. Daar was hij uit gekropen. Als een boschdier aanzagen ze hem. Misschien was hij een nazaat van een der schepenen, die den onschuldige hadden laten ophangen. Misschien was hij een nazaat van den verborgen en onbekend gebleven moordenaar, die gezwegen had toen een ander voor hem opgehangen worde.D’r worde wel eens gezeed, dat de kluizenaar van de kanten van de Badaf of van Oss vandaan was, zijn voorvaderen hadden misschien in de vrijstad geleefd. Daaromtrent had men geen zekerheid. Hij zee nooit een woord. Hij liep altijd mee zijnen kop gebogen, zijn oogen waren star naar den grond gericht. Hij metselde zijn huis. Hij zette er de gebinten van deur en ramen in. Hij zette er een dak op en legde eiges de pannen. Toen mochten de regenbuien komen en de stormen, de kluizenaar had een huis. Hij had een dak boven het hoofd. Hij timmerde planken in de gebinten voor de ramen. Hij timmerde planken aaneen, voor zooveel als een deur, daar maakte hij in het midden een gat in.”

 
Antoon Coolen (17 april 1897 – 9 november 1961)
Cover

 

De Nederlandse dichter Vincent Daniel Corjanus werd geboren op 17 april 1995 in Zwolle. Zie ook alle tags voor Vincent Corjanus op dit blog.

Op zolder

De foto`s aan de wand zijn verdwenen.
Eén voor één
weggehaald.
Herinneringen aan vriendschappen,
avonden van wijn en liefde.
De kamer is
leger dan ooit tevoren.
Hier hebben we gelachen,
gevreeën,
voor het eerst de liefde omarmd.
Alles had een reden,
de wijnvlek in het vloerkleed,
de pennenstrepen op de muur.
Ik kan ze weer zien,
de foto`s aan de wand zijn verdwenen.

 

Wonder

Vaar loopt een wonder
Zo mooi
Ze schittert mest in de menigte
Een ster die net boven de grond zweeft

Ze zal nooit vallen
Ik mag geen wens doen

 
Vincent Corjanus (Zwolle, 17 april 1995)
Cover

 

De Engelse schrijver Nick Hornby werd geboren op 17 april 1957 in Redhill. Zie ook alle tags voor Nick Hornby op dit blog.

Uit: Juliet, Naked

“They had flown from England to Minneapolis to look at a toilet.
The simple truth of this only struck Annie when they were actually inside it: apart from the graffiti on the walls, some of which made some kind of reference to the toilet’s importance in musical history, it was dank, dark, smelly and entirely unremarkable. Americans were very good at making the most of their heritage, but there wasn’t much even they could do here.
“Have you got the camera, Annie?” said Duncan.
“Yes. But what do you want a picture of?”
“Just, you know . . . “
“No.”
“Well . . . the toilet.”
“What, the . . . What do you call those things?”
“The urinals. Yeah.”
“Do you want to be in it?”
“Shall I pretend to have a pee?”
“If you want.”
So Duncan stood in front of the middle of the three urinals, his hands placed convincingly in front of him, and smiled back over his shoulder at Annie.
“Got it?”
“I’m not sure the flash worked.”
“One more. Be silly to come all the way here and not get a good one.”
This time Duncan stood just inside one of the stalls, with the door open. The light was better there, for some reason. Annie took as good a picture of a man in a toilet as one could reasonably expect. When Duncan moved, she could see that this toilet, like just about every other one she’d ever seen in a rock club, was blocked.
“Come on,” said Annie. “He didn’t even want me in here.”
This was true. The guy behind the bar had initially suspected that they were looking for a place where they could shoot up, or perhaps have sex. Eventually, and hurtfully, the barman had clearly decided that they were capable of doing neither thing.”


Nick Hornby (Redhill, 17 april 1957) 
Poster voor de gelijknamige film uit 2018

 

De Duitse schrijfster Ida Boy-Ed werd geboren op 17 april 1852 in Bergedorf (Hamburg). Zie ook alle tags voor Ida Boy-Ed op dit blog.

Uit: Thomas Mann: Betrachtungen eines Unpolitischen

„Es gereicht mir zur Genugtuung, daß auch ich in meinem Aufsatz über die Münchener Oper (April, in Velhagen & Klasings Monatsheften) es ebenfalls aussprach, daß das politische Leben bedrohlich für unsere Kultur werden kann, ich zitierte Nietzsche: »Notwendig gerät ein Volk von der unbedingten Geltung der politischen Triebe aus in die Bahn äußerster Verweltlichung usw.« Thomas Mann sagt: »Ich bekenne mich tief überzeugt, daß das deutsche Volk die politische Demokratie niemals wird lieben können«, er ist sicher, »daß der vielverschriene ›Obrigkeitsstaat‹ die dem deutschen Volk angemessene, zukömmliche und von ihm im Grunde gewollte Staatsform ist und bleibt. Dieser Überzeugung Ausdruck zu geben, dazu gehört heute ein gewisser Mut. Trotzdem wird damit nicht nur nicht dem deutschen Volke irgendwelche Geringschätzung im geistigen oder sittlichen Sinn ausgedrückt – das Gegenteil ist die Meinung –, sondern auch sein Wille zur Macht und Erdengröße (welcher weniger ein Wille als ein Schicksal und eine Weltnotwendigkeit ist) bleibt dadurch in seiner Rechtmäßigkeit und seinen Aussichten völlig unangefochten.« Hier ist einzufügen, daß der Dichter, wenn er von der Demokratie spricht, vor allem die westlichen Auswüchse ihrer scharfsinnig darlegt; denn der auf Lärm, Geste, Pathos eingestellte französische Radikalismus ist ihm tief zuwider. Er zitiert Bogumil Goltz: »Der Deutsche ist ein Charaktermensch, schon um dessentwillen, weil er, verglichen mit den Individuen anderer Nationen, eine Person, ein Genie, ein Gemütsmensch, ein Original, weil er kein Figurant, kein soziales oder politisches Tier im Sinne der Franzosen ist.« Und aus sich selber sagt er, daß seinen Ohren nicht entgehe, wie sehr das gute und biedere Wort »Volksstaat« sich nach Klang und Sinn von dem Wort »Demokratie« mit seinen humbughaften Nebengeräuschen unterscheidet.
Es hat sich der Dichter eine gegnerische Gestalt geschaffen, die er den »Zivilisationsliteraten« nennt. Wie er denn in diesem Werk und innerhalb seines Gedankenganges mit den Worten »Literat« und »literarisch« etwas Welsches, Romanisches, von Grund aus Undeutsches (im Gegensatz zur reinen Kunst) meint. Für die Spielarten dieser Gestalt hat er köstliche Bezeichnungen gefunden: Fortschrittsopernsänger, Freiheitsgestikulator, Rhetor-Bourgeois. Man kann sich nicht der Erkenntnis verschließen, daß Thomas Mann sich in dieser Gestalt mit seinem Bruder Heinrich auseinandersetzt, dem ganz und gar französisch oder vielmehr international Gerichteten, dem überzeugten Nachbar von Gabriele d’Annunzios »geilem Ästhetizismus«.”


Ida Boy-Ed (17 april 1852 – 13 mei 1928)

 

De Duitse schrijver David Wagner werd geboren op 17 april 1971 in Andernach. Zie ook alle tags voor David Wagner op dit blog.

Uit: Drüben und drüben (Samen met Jochen Schmidt)

„Mir war schon damals klar, wie teuer diese Eisenbahn war, ein Waggon kostete über fünfzig Mark, aber anscheinend waren wir so reich, war ich ein verwöhntes Kind? konnten meine Eltern sich das leisten.
Mein Vater ließ mich mit meiner Eisenbahn allein, ich baute und baute, er baute nicht mit. Die größere der beiden Dampflokomotiven konnte aus dem Schornstein qualmen, ich musste bloß Dampföl einfüllen. Ich liebte den Kranwagen, die Kupplungen und die Rücklichter der Lokomotive.
Die Eisenbahn auf-, um- und wieder abzubauen war das eigentliche Spiel, Gleisbauarbeiten, immer wieder neue Strecken planen und errichten. Das andere wichtige Eisenbahnspiel hieß «Zugunglück»: Die Lok und ihre Wagen entgleisen lassen, etwas auf die Schienen legen und den Unfall herbeispielen, die LGB hielt das aus, ich konnte sie im Garten über die Wiese fahren lassen, der Rasen wurde zur Prärie. Indianerüberfälle, ein Bandit entführt den Zug, er möchte das Gold aus dem Güterwagen rauben, das Gold hatte ich selbst hergestellt: kleine weiße Kieselsteine, mit Goldfarbe angepinselt. Es sollten Nuggets sein.
Die Westernstadt baute ich am einen, die Ritterburg am anderen Ende der Strecke auf. Später geel mir das nicht mehr, Ritterburgen und Ritter in Rüstungen passten nicht zu Eisenbahnen, in der Ritterzeit hatte es doch noch keine Eisenbahnen gegeben. Andererseits: Fuhr die Eisenbahn am Rhein nicht auch an Ritterburgen vorbei?
Die Westernstadt, die im Größenverhältnis so gut zur LGB passte, bestand aus fünf oder sechs Häusern, es gab ein zweistöckiges Hotel, einen Saloon mit Schwingtüren, eine Post und ein Gebäude, in dem der Sheriff sein Büro hatte und das gleichzeitig ein Gefängnis war. Die aus schmalen, dunkel gebeizten Rundhölzchen und Sperrholz zusammengeleimte Stadt wirkte nie echter und überzeugender als in dem Augenblick, als ich sie beim größten und zugleich letzten
Indianerangriff im Garten Feuer fangen und vollständig abbrennen ließ.


David Wagner (Andernach, 17 april 1971)

 

De Amerikaanse schrijver Thornton Niven Wilder werd geboren op 17 april 1897 in Madison, Wisconsin. Zie ook alle tags voor Thornton Wilder op dit blog

Uit: The Angel That Troubled the Waters

“Another invalid wakes suddenly out of a nightmare,calling: “The Angel! The Angel has come. I am cured.” He flings himself into the pool, splashing his compan-ions…
THE MISTAKEN INVALID (He sees the NEWCOMER beside him and turns on him plaintively)…Aie! You have no right to be here…You are able to walk about…You come here only at great intervals, and it may be that by some unlucky chance you might be the first one to see the sign. You would rush into the water and a cure would be wasted. You are yourself a physician…Go back to your work and leave these miracles to us who need them.
THE NEWCOMER My work grows faint. Heal me, long-expected Love; heal me that I may continue. Renewal, release; let me begin again without this fault that bears me down.
THE ANGEL (Kneels down on the lowest step and meditatively holds his finger poised above the shuddering water.)
THE NEWCOMER Come, long-expected Love.
THE ANGEL (Without turning makes himself apparent to the NEWCOMER and addresses him.) Draw back physician, this moment is not for you.
THE NEWCOMER Angelic visitor, I pray thee, listen to my prayer.
THE ANGEL Healing is not for you.
THE NEWCOMER Surely, surely, the angels are wise. Surely, O, Prince, you are not deceived by my apparent wholeness. Your eyes can see the nets in which my wings are caught; the sin into which all my endeavors sink half-performed cannot be concealed from you.
THE ANGEL I know.
THE NEWCOMER It is no shame to boast to an Angel of what I might yet do in Love’s service were I but freed from this bondage. Oh, in such an hour was I born, and doubly fearful to me is the flaw in my heart…
THE ANGEL (Stands for a moment in silence.) Without your wound where would your power be? It is your very remorse that makes your low voice tremble into the hearts of men. The very angels themselves cannot persuade the wretched and blundering children on earth as can one human being broken on the wheels of living. In Love’s service only the wounded soldiers can serve. Draw back.”


Thornton Wilder (17 april 1897 – 7 december 1975))
Titelpagina uit “The Angel That Troubled the Waters”

 

De Zwitserse schrijfster Helen Meier werd geboren op 17 april 1929 in Mels, Kanton St. Gallen. Zie ook alle tags voor Helen Meier op dit blog.

Uit: Die Agonie des Schmetterlings (Tälchen)

„Hören Sie denn nicht, wie es rauscht, rauscht, rauscht, rauschend zieht es vorbei, nicht zu fassen, nicht darzustellen, es ist zu schnell, steht keinen Augenblick still, damit es zu betrachten sei, es rauscht, rauscht, rauscht, manchmal spritzt uns ein kleiner Spritzer entgegen, ich kann ihn abwischen, wenn ich Glück habe, die Feuchtigkeit klebt eine Weile an meiner Hand, mit der ich übers Gesicht fahre, schnell, schnell, ich rieche die Feuchtigkeit, lecke daran, sonst ist sie verdunstet, weg. Also wir zwei, wir zwei sind da auf der Landstrasse gewandert, das schwangere Mädchen und ich, langsam, sie kann nicht mehr schnell gehen, ulkig muss das ja sein, so etwas im Bauch wachsen zu fühlen, ohnmächtig, etwas, was nie mehr loszubringen sein wird, nie mehr; wenn sie es inwendig losgekriegt, hängt es ihr aussen an, klebriger Säugling, tapsender schenkelgreifender kleiner Affe, später Jüngling, Mann, ewig nach der Mutter greifend, wenn nicht laut, so im Geheimen; also man denkt ja schon nicht daran, wenn man, rasend und blind, so einem Wesen die Beine auseinanderdrückt. Wir gehen langsam, über uns ein Himmel, ich betrachte ihn selten, den Himmel, bei einem Typ wie mir geht sonst genug im Kopf herum, ich hab genug zu tun, auf die Strasse zu schauen, doch dieser da drängt sich einem förmlich auf, gewollt oder ungewollt, wie sexuelle Phantasien, vielleicht auch nur, weil es sonst nichts Bemerkenswertes in dem Tälchen zu sehen gibt, ein Tälchen wie eine grüne Mausefalle, links und rechts kleine Hügel, waldbedeckt, in der Mitte die geteerte Strasse, neuerbaut vom Militär, das am Ende des Tales, dort, wo die Falle zuklappt, unterirdische Waffenlager baut, auch Lebensmittel sollen in Stollen gelagert werden; ob jemand noch Lebensmittel braucht, wenn es geknallt hat, ist diesen Idioten gleichgültig, also dieser Himmel mit geheimer Absicht, natürlich nicht unbefleckt, sonnige Himmel interessieren niemanden, mit Vorder- und Hintergrund voll von Seltsamkeiten, Wolkengebilden, Drachen, Dämonen, schwärzlichen, grauen, weissen, mit blauen gutmütigen Gestaden, an denen sich diese Gebilde tummeln, angestrahlt von einem Hintergrundlicht, das sie düster zu uns herunterwerfen, und natürlich weht ein Wind, ohne Wind ist ja nichts bemerkenswert, ins Haar greifend, sich still haltend, in den Wald zurückhuschend, wiederkommend, dem Mädchen den Bauch modellierend. Wir zwei sind auf der Strasse gewandert, sie mit dem Hühnchenschritt der Schwangeren, von meinem Schritt ist nichts zu sagen, ich bin schon viel gelaufen, das Mädchen wird in der Kantine arbeiten, sie kochen dort für sechzig Männer, rauhe Männer, wilde, lärmige, Pioniere, Baumänner, Stollenmänner, mit Dreck an den Stiefeln, Stollenstaub an den Hoden, Schweissbächen im Brustgestrüpp, Männer, die das Fressen unter den Tisch schmeissen, gekochte Kartoffeln, die sie nicht mögen, das Mädchen wird dort arbeiten, gemüserüstend auf einem Hocker sitzen, wann immer es kann, um die Beine zu schonen, eigentlich ein hässliches Ding mit dem schiefen Kopf, den schwarzen Haaren, dem scheuen Lächeln, das hervorschiesst wie junge Natter. Dann wieder denk ich, es ist das schönste Ding auf Erden, mit dem harten Bauch, den Schwabbelbrüsten, den violetten Warzen und den starken weissen Zähnen, denen ich noch allerhand beibringen möchte.“

 
Helen Meier (Mels, 17 april 1929)

 

De Deense schrijfster Karen Blixen (eig. barones von Blixen-Finecke) werd geboren op 17 april 1885 te Rungsted. Zie ook alle tags voor Karen Blixen op dit blog.

Uit: Last Tales (The Cardinal’s Last Tale, onder pseudoniem Isak Dinesen)

“Madame,” said the Cardinal after a long pause, “I am not in the habit of talking about myself, and your demand makes me feel a little shy. But I do not want to see you go away—and maybe we two shall never meet again—without having granted you your last request. And indeed,” he added, “I am beginning to take an interest in your question. Allow me, then, in order to save my modesty, to answer you in the classic manner, and to tell you a story. “Take a seat, Madame. The story may be somewhat intricate, and I myself may be a somewhat slow raconteur.” Without a word more the lady sat down in the big armchair indicated to her. The library in which the two found themselves was cool and high up; the noises of the street only reached the talker and the listener like the carefree murmur of a calm sea.
A girl of fifteen, the Cardinal began, with rich gifts of heart and mind, and magnificently innocent, was given away in marriage to a brusque and bigoted nobleman three times her age, who took a wife to have his name live on. A son was born to them, but the child was delicate and had but one eye. The doctors, who found a reason for the sad misfortune in the mother’s young age, advised her husband to allow a few years to pass before the birth of another child. Not without some bitterness, the gentleman decided to follow their advice, and in his own mind fixed the period of waiting at three years. So as not to expose his inexperienced wife, during these three years, to the temptations of a worldly life, he took up residence in a palatial villa of his, overlooking beautiful, lonely mountain scenery, and engaged an old, impoverished but proud-hearted maiden aunt as dame de compagnie. And so as not to have the daily anxiety for a feeble, threatened being affect the Princess’ youthful vitality, he put his son out to nurse with a tenant family on another estate. Possibly Prince Pompilio, who generally had firm faith in his own judgment, ought not this once to have yielded so easily to the old doctors’ opinion. His young wife had accepted her circumstances in life, her marriage and her husband, her palazzo and her coach, the admiration of a brilliant society, and in the end her frail little son, exactly as in former days she had accepted the dolls and the rosaries presented to her, the regulations of the convent school, and her own transformation from child into schoolgirl, and from schoolgirl into maiden. Even the separation from her child she had suffered in the same way, as the ordinance of higher powers. During her pregnancy, while she had been watched over and petted by all who surrounded her, she had come to see herself as a fragile, precious vessel, within which a rare seed had been laid down to germinate, and at the end of the term it had been her husband’s old name to which she had given birth.”


Karen Blixen (17 april 1885 – 7 september 1962)
Cover

 

De Amerikaanse schrijver R.J. Pineiro werd geboren op 17 april 1961 in Havana. Zie ook alle tags voor R. J. Pineiro op dit blog.

Uit: Ashes of Victory

« TAIWAN STRAIT, SEPTEMBER 22, 1958
BASTARDS.You BASTARDS! Lieutenant Deng Xiangsui of the People’s Liberation Army Air Force tightened his grip on the control column of his MiG-17F “Fresco” as he glared in disbelief at the distant aerial battle marring the clear skies beyond his cockpit’s windscreen. The shoreline of mainland China rushed by ten thousand feet beneath the swept-wing interceptor, replaced by coastal waters as the newly minted pilot advanced the throttle fully forward with his left hand. How can this be happening to—? The kick of the new VK-1F engine’s afterburner slammed him into his seat as he gasped beneath his oxygen mask. Deng had practiced going into burner in a simulator but never in an actual MiG. Fuel simply cost too much. Now, though, that expensive fuel flowed freely, injected into the exhaust nozzle by the revolutionary engine and doubling his rate of climb, rocketing the Fresco through eighteen thousand feet in thirty seconds. Struggling to stay ahead of the nimble jet, Deng reduced throttle and eased the control column forward and to the right while pushing right rudder to roll. The MiG entered an inverted dive.
Gathering airspeed, he dropped over one of the several F-86 Sabres from Taiwan’s air force that were decimating the MiGs with a new type of air-to-air missile. For years, the People’s Republic of China and the Republic of China had engaged in intermittent battle over the Taiwan Strait as China sought to prevent Taiwanese expansion to the island of Kinmen and the nearby Matsu archipelago. The United States had stepped in to assist the Taiwanese with weapons and personnel. Chinese coastal radar stations had detected the ROC aircraft patrolling the waters near the international line and had dispatched a squadron of the PLAAF’s finest out of nearby Fuzhou Air Base to tail the Taiwanese fighters. But the Sabres had surprised the MiGs by suddenly engaging their weapons, killing nearly all of them in under five minutes. That had prompted a second wave of PLAAF fighters to enter the fray, only to find themselves facing the same fate. Deng, along with the rest of the rookies, formed the third and last wave until reinforcements could arrive from Zhangzhou and Wenzhou. Deng frowned, recalling the parting words of his commander: “Hold the line at all cost. Protect the homeland.”

 
R.J. Pineiro (Havana, 17 april 1961)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e april ook mijn blog van 17 april 2017 deel 2.

Eva Gerlach, Charles Baudelaire, Jelle Brandt Corstius, Karel Jonckheere, Jolz Denby, Albert von Schirnding, Johannes Bobrowski, Bernard-Marie Koltès, Yaël Vinckx

De Nederlandse dichteres en vertaalster Eva Gerlach (pseudoniem van Margaret Dijkstra) werd geboren in Amsterdam op 9 april 1948. Zie ook alle tags voor Eva Gerlach op dit blog.

Vaak vrij horizontaal

Een lijster: die hadden we nooit
gehad al die tien jaar, zong in de vlier en zong
onder ons raam juist zoals wij hadden gedacht
dat zij zingen. En zat met zijn snavel vol torren
stil zovaak wij keken, avonden lang
aten wij gebukt, het kon niet op
tot, zou je zeggen tsip? nee sjuk, hij wegbleef.
Een tijdje probeerde ik zijn lied
voor ’s ochtends vroeg, vierregelige ruime
verzen waarin iets koninklijks en iets
van krabben in de grond maar het wou niet, aldoor begon
wat ik niet had gehoord en niet gemist
zachtjes te zeuren. Waarom
als je zoveel van wat je ziet vergeet, de dingen
zo gauw, je krijgt me niet, uit je loslaten
dat je je afvraagt of je wel bestaat komt juist
het lichtste steeds voorbij, wacht tot de kust vrij is,
roept je met snavels vol eten.

 

Val

Een boom lag op de weg waarover wij
liepen jij en ik. Er zaten kleine
gaten rondom in zijn gepelde lijf
en toen wij op hem stapten barstte hij
tweemaal open. Door de kieren kwamen
imago’s aangekropen hemelsbreed,
de stroom in hem een zwerm. Wij konden geen
kant uit, stonden in het ongetemde
verhout, iets maakte ons van oor tot oor
eetbaar. Hart, zei je, gauw, wij lopen door.

 

13.00 uur

Eten, dagenlang voor je meegebracht,
verzamelde ik uit laden naast het bed
dat je afdruk nog niet kwijt wou. Aangebeten
vruchten, taart in zijn sarcofaag verdroogd,
vleesresten in je zakdoek uitgespogen,
brood dat onder een mossen deken lag.
Nu, het is tijd, ga zitten. Eet. Wees stil,
niet mopperen. Eet, leef omdat ik het wil.


Eva Gerlach (Amsterdam, 9 april 1948)

 

De Franse dichter Charles Baudelaire werd geboren in Parijs op 9 april 1821. Zie ook alle tags voor Charles Baudelaire op dit blog.

Hymne

À la très chère, à la très belle
Qui remplit mon coeur de clarté,
À l’ange, à l’idole immortelle,
Salut en l’immortalité !

Elle se répand dans ma vie
Comme un air imprégné de sel,
Et dans mon âme inassouvie
Verse le goût de l’éternel.

Sachet toujours frais qui parfume
L’atmosphère d’un cher réduit,
Encensoir oublié qui fume
En secret à travers la nuit,

Comment, amour incorruptible,
T’exprimer avec vérité ?
Grain de musc qui gis, invisible,
Au fond de mon éternité !

À la très bonne, à la très belle
Qui fait ma joie et ma santé,
À l’ange, à l’idole immortelle,
Salut en l’immortalité !

 

Je suis comme le roi d’un pays pluvieux

Je suis comme le roi d’un pays pluvieux,
Riche, mais impuissant, jeune et pourtant très vieux,
Qui, de ses précepteurs méprisant les courbettes,
S’ennuie avec ses chiens comme avec d’autres bêtes.
Rien ne peut l’égayer, ni gibier, ni faucon,
Ni son peuple mourant en face du balcon.
Du bouffon favori la grotesque ballade
Ne distrait plus le front de ce cruel malade ;
Son lit fleurdelisé se transforme en tombeau,
Et les dames d’atour, pour qui tout prince est beau,
Ne savent plus trouver d’impudique toilette
Pour tirer un souris de ce jeune squelette.
Le savant qui lui fait de l’or n’a jamais pu
De son être extirper l’élément corrompu,
Et dans ces bains de sang qui des Romains nous viennent,
Et dont sur leurs vieux jours les puissants se souviennent,
Il n’a su réchauffer ce cadavre hébété
Où coule au lieu de sang l’eau verte du Léthé.

 

Ik wijd je dit gedicht

Ik wijd je dit gedicht, zodat, als ooit mijn naam
Voorspoedig in een verre tijd aan land zal komen,
Groots voortgedreven als een schip door een orkaan,
En op een avond stervelingen zal doen dromen,

Jouw aandenken zo fabelachtig als fantomen
De lezer afmat als een monotoon timpaan
En, in mijn laaghartige verzen opgenomen,
Door een geheime broederband blijft voortbestaan,

Verdoemde vrouw, jij die vanaf de hellegrond
Tot aan de hemeltrans slechts mij als toevlucht vond:
-O jij die, als een schim onmiddellijk verzwonden,

Met lichte voet en onbewogen blik trapt op
De dwaze stervelingen die je wrang bevonden,
Standbeeld met gitzwart oog, engel met bronzen kop.

 

Vertaald door Paul Claes

 
Charles Baudelaire (9 april 1821 – 31 augustus 1867)
Cover

 

De Nederlandse schrijver, correspondent en programmamaker Jelle Brandt Corstius werd geboren in Bloemendaal op 9 april 1978. Zie ook alle tags voor Jelle Brandt Corstius op dit blog.

Uit: Rusland voor gevorderden

“Als ik bezoek heb, vertel ik ze altijd de belangrijkste regel om te overleven in Rusland. De regel klinkt simpel maar is het niet: Stel nooit de Waaromvraag. Enkele typische vragen: Waarom kijken ze zo lang naar mijn paspoort bij de douane? Waarom zit er wel iemand achter de kassa, maar is het museum gesloten? Waarom zit de warmwaterkraan op de plaats van de koudwaterkraan? Waarom zegt de giromaat dat mijn saldo niet toereikend is en geeft hij vervolgens te veel geld? ‘Maar waarom kan ik dat niet vragen?’ wil het bezoek vervolgens weten. Dat is simpel: ten eerste zul je nooit een antwoord krijgen. En ten tweede zul je vroeg of laat doordraaien als je je dat soort dingen te lang afvraagt. De Russen zelf hebben het al lang geleden opgegeven. Zij zijn gewend om in een land te leven waar niets vanzelfsprekend is. Bijvoorbeeld: ik rijd door een drukke straat in het centrum van Moskou. Ik weet niet zeker of ik op een bepaald stoepje mag parkeren. Er loopt een agent langs en ik vraag hem of dat mag. Een Nederlandse agent zou ‘ja’ of `nee’ zeggen. De Russische agent antwoordt: ‘V principje da’, wat neerkomt op: in principe wel. In principe ja en in principe nee, het zijn de meest gehoorde antwoorden in Rusland. Niets is vanzelfsprekend in Rusland, klagen de Nederlanders die koppig duidelijkheid verlangen. Maar aan de andere kant: alles is mogelijk in Rusland. Heel Rusland is een schemergebied van onduidelijke regels, onduidelijke mensen en onduidelijk eten. Doordat dingen hier voortdurend stuk- of misgaan, hebben de Russen overigens wel een gave om zich uit de meest onmogelijke situaties te redden. Onlangs las ik het boek What Would MacGyver Do? met echt gebeurde verhalen van mensen die, net als de man uit de gelijknamige serie, met beperkte middelen een uitweg zoeken uit een benarde situatie. De verhalen waren voornamelijk afkomstig van Amerikanen. Bijvoorbeeld het verhaal van een man die vast kwam te zitten in de sneeuw en met behulp van popcorn weer grip op de weg kreeg. Ik was niet onder de indruk. In elke Rus huist een MacGyver. Eén `waaromvraag’ blijft meestal toch hardnekkig hangen tot het eind van de vakantie: ‘Wat bezielde je in dit land te gaan wonen?’ Rusland heeft het imago een onherbergzaam en onwelkom land te zijn, vol met lelijke gebouwen en roestende fabrieken.”

 
Jelle Brandt Corstius (Bloemendaal, 9 april 1978)

 

De Vlaamse dichter en schrijver Karel Jonckheere werd geboren in Oostende op 9 april 1906. Zie ook alle tags voor Karel Jonckheere op dit blog.

Tussen zomer en herfst

De zomer waait uiteen, de natte blaren klagen,
verwilderd en verbaasd, in dezen regennacht.
De dieren schuilen dicht, geen vriend wordt meer verwacht,
wij zijn opnieuw alleen om ’t leven te ondervragen.

Ik vraag u dan terstond, nu gij u traag ontkleedt,
met het verdroomd gebaar, dat ik al ken sinds jaren:
een halfontblote borst, het uitslaan van uw haren,
terwijl ge ritueel een harden appel eet, –

ging iets van wat ons bond dit jaar alweer verloren,
niet uit verwijdering of matter liefdespel,
een nacht vereenzaming is van zo weinig tel
en kan misschien ons vlees maar niet ons hart verstoren; –

maar wat vergaat, voor goed, en niemans schuld verdient:
dat oud verdriet in ons, dat weinigen vermoeden?
De zomer waait uiteen, en wie zal ons vergoeden,
hoe wordt thans onze naam: geliefde of goede vriend?

 

Het spel

In ’t nieuw bezochte land, nog weken vóór het keren,
beviel hem soms het spel zijn ogen neer te slaan
en thuis te zijn, alleen om zich aan ’t oud begeren
te kunnen zeer doen, dàt van weer op reis te gaan.

Hij dreef de gril zo ver, wie bleven aan te spreken,
de vrouw, die hem begrijpt, den hond, die hem reeds kent,
het huis, waarvan hij houdt en dat hem zal ontbreken,
en veel dat men verlaat voor iets nog onbekend.

Had hem die pijn voldaan, dan kon hij niet geloven
hoe buiten om hem heen, ’t begeerde landschap lag,
hoe één flits van zijn wil het heimwee kon verdoven,
zodat hij aarzelde, als hij de palmen zag.

Een kinderlijk geluk ging telkens in hem zingen,
daar hij de macht bezat, die slechts een god behoort,
om verte en tijd, van droom tot vaste kern te dwingen,
zoals tot levend beeld een plots verrijzend woord.

Nu zit hij weerom thuis en in den schemer pogen
zijn woorden te verhalen hoe men ginder leeft.
Maar geen der vrienden leest uit zijn ontluisterde ogen
dat hier het land niet ligt, dat hij verlaten heeft.

 

De twee katten

De ene is de moeder. Zij ligt dichter bij het vuur
en haar gebroken wimperlijn dekt dieper dromen.
De jonge is zwanger en zit pronkend langs de muur
te luistren naar de wind en ’t spinnen van de bomen.

Er is geen peilen aan wie van hen, jong of oud,
het blindst gelukkig is; vóór morgen, na verleden?
Want wie zijn pijprook kent leest nuchter en vertrouwd:
‘Vraag aan het hart alleen een rustig kloppend heden.’

Tot eens de rust verveelt, – dit herfstweer woelt ons bloot
en blaast de askoek van het vlees tot nieuwer vuren -,
dan schrikken wij verbaasd, als uit een hoge goot
de wilde katerskreet weer lokt naar avonturen.


Karel Jonckheere (9 april 1906 – 13 december 1993)
Cover

 

De Engelse dichteres, schrijfster en “spoken-word artist” Joolz Denby werd geboren op 9 april 1955 in Colchester. Zie ook alle tags voor Joolz Denby op dit blog.

Bradford (Fragment)

Stark against the huge backdrop of the clouds stand
the monumental sandstone buildings,
the Wool Barons’ proud and unflinching legacy,
palaces of trade that couldn
t be built now,
will never be built again by modern hands
no longer trained to patience and the skills
that turned the primeval bones of earth into carvings
as dense and intricate as nature herself.

Glancing up I see faces, plants and creatures made from stone
decorating every cornice, edge and buttress;
petrified sailing ships in full rig and portraits of
adamantine queens in medallions set on the
slab-sides of crumbling, forgotten towers.
Camels stride past pyramids cut out of stone by
men who would never see such things for themselves.
In the hundred niches that pock the great cliff of city hall
blind saints and craggy kings gaze into nothing
bound by masonry ropes and sandstone swags of ivy.
On other walls, griffins perch on acanthus twists
and arabesques, curlicues and cutwork
so deep you can stick your fingers in it
foam, twine and snake up spires that
reach greedily for the golden light that daily
turns their crushed crystals to living amber
for a few brief moments of glory . . .


Joolz Denby (Colchester, 9 april 1955)

 

De Duitse dichter, schrijver, essayist en criticus Albert von Schirnding werd geboren op 9 april 1935 in Regensburg. Zie ook. Zie ook alle tags voor Albert von Schirnding op dit blog.

Uit: Thomas Mann

„Der Dichter Hans Carossa erinnert sich an das im Krieg zerstörte Münchner Café Stephanie, auch «Café Größenwahn» genannt, in dem um die vorletzte Jahrhundertwende Schwabinger Literaten und Künstler verkehrten. Obwohl auch der junge Thomas Mann in Schwabing wohnte, zählte er nicht zu den Gästen des Cafés.
Man konnte ihn aber durch die großen Fenster «raschen Schrittes» über die Straße gehen sehen, «unauffällig tadellos gekleidet». Den Verfasser von Erzählungen wie Gladius Dei oder Tristan merkte man diesem Herrn nicht an, eher konnte man ihn für einen «Vertreter der Großindustrie» halten, der sich «auf dem Wege zur Aufsichtsratssitzung ein wenig verspätet hatte». Weniger wohlwollende Augenzeugen assoziierten die Erscheinung des wenige Jahre nach der Veröffentlichung seines ersten Romans Buddenbrooks (1901) berühmt gewordenen Schriftstellers mit einem mittleren Bankbeamten. Der aus der Hansestadt Lübeck mit neunzehn Jahren nach München gezogene Senatorensohn trug und betrug sich nach hanseatisch korrekter, kühler und distanzierter Art. In der Hochburg der Boheme fiel er gerade durch seine Unauffälligkeit aus dem Rahmen. Seinen Doppelgänger, den Schriftsteller Tonio Kröger in der gleichnamigen Novelle von 1903, läßt er zu einer befreundeten Malerin sagen: «Wünschten Sie, daß ich in einer zerrissenen Sammetjacke oder einer rotseidenen Weste umherliefe? Man ist als Künstler innerlich immer Abenteurer genug. Äußerlich soll man sich gut anziehen, zum Teufel, und sich benehmen wie ein anständiger Mensch.» So hielt er es sein Leben lang. Seine Förmlichkeit im Umgang, die auf manche Menschen als Steifheit und Kälte wirkte, der «Artistengestus des Sich-draußen-Haltens» (Theodor W. Adorno), diente der Abschirmung des inneren Abenteurertums, dem Schutz der künstlerischen Freiheit vor den Zumutungen der Außenwelt. Doch war das äußere herrenhafte Gebaren keine Maske, sondern ein Teil von Thomas Manns Persönlichkeit, eben jener, der mit dem Namen «Kröger» bezeichnet ist. «Ich habe im Grunde ein gewisses fürstliches Talent zum Repräsentieren», gestand er seinem Bruder Heinrich 1904 in einem Brief. Wer Fotografien des Dichters aus den verschiedenen Lebensaltern betrachtet, wird ihm dieses Talent bestätigen müssen.“

 
Albert von Schirnding (Regensburg, 9 april 1935)
Thomas Mann in 1905. Gravure door Johannes Lindner

 

De Duitse schrijver, dichter en essayist Johannes Bobrowski werd geboren op 9 april 1917 in Tilsit. Zie ook alle tags voor Johannes Bobrowski op dit blog.

Wagenfahrt

Schöner Mond von Mariampol! Auf deinem
strohernen Rand, mein Städtchen,
hinter den Buden
kommt er herauf,
schwer, und hängt ein wenig
nach unten durch. So geht der
Pferdehändler, er kauft
seiner Mutter ein Fransentuch.

Abends
spät sangen die beiden. Wir fuhren
über den Fluß nach Haus,
an der Fähre mit Ruf und Zuruf
ging Gerede wie Wasser
leicht – und wir hörten ihn lang
über der Stadt,
droben in Türmen, hörten
den jüdischen Mond. Der ist
wie im Gartenwinkel das kleine
Kraut aus Tränen und Küssen,
Raute, unsere Mädchen
brechen es ab.
–––
Joneleit, komm, verlier dein
Tuch nicht. Die Alten schlafen.
Ausgesungen wieder
ist eine Nacht.

 

Am Strom

Du kamst den
Mondweg, von Ostra Brama
kamst du herab, von des alten
Bildes Glanz. In die Schürze
bargst du die Arme. Den Weg
kamst du zum Strom.

Abendgeleucht, vergängliche
Mühsal aus Staub,
unter dem Windfall immer
und entschwunden im Schwalbenflug.

Mädchen,
dein Blick aus dem Röhricht.
Ich rief dich den langen Tag.
Füll mir die Hände mit Sand,
die Feuchte will ich, die Schwere.
Nun atmen wir tiefer die Finsternis.

Lauscht’ ich über den Strom?
Dem Vogel nach oder drunten
dem Grundfisch? – «Lieber, immer
Sprunglaut hör ich und droben
Flügelschlag. Geh mir nicht fort.»

 
Johannes Bobrowski (9 april 1917 – 2 september 1965)
Gedenkplaat aan Bobrowski’s voormalige woonhuis in Berlijn

 

De Franse toneelschrijver Bernard-Marie Koltès werd geboren in Metz op 9 april 1948. Zie ook alle tags voor Bernard-Marie Koltès op dit blog.

Uit: Roberto Zucco

« Moi, j’ai fait des études, j’ai été un bon élève. On ne revient pas en arrière quand on a pris l’habitude d’être un bon élève. Je suis inscrit à l’université. Sur les bancs de la Sorbonne, ma place est réservée, parmi d’autres bons élèves au milieu desquels je ne me fais pas remarquer. Je vous jure qu’il faut être un bon élève, discret et invisible, pour être à la Sorbonne. Ce n’est pas une de ces universités de banlieue où sont les voyous et ceux qui se prennent pour des héros. Les couloirs de mon université sont silencieux et traversés par des ombres dont on n’entend même pas les pas. Dès demain je retournerai suivre mon cours de linguistique. C’est le jour, demain, du cours de linguistique. J’y serai, invisible parmi les invisibles, silencieux et attentif dans l’épais brouillard de la vie ordinaire. Rien ne pourrait changer le cours des choses, monsieur. Je suis comme un train qui traverse tranquillement une prairie et que rien ne pourrait faire dérailler. Je suis comme un hippopotame enfoncé dans la vase et qui se déplace très lentement et que rien ne pourrait détourner du chemin ni du rythme qu’il a décidé de prendre.
LE MONSIEUR. – On peut toujours dérailler, jeune homme, oui, maintenant je sais que n’importe qui peut dérailler, n’importe quand. Moi qui suis un vieil homme, moi qui croyais connaître le monde et la vie aussi bien que ma cuisine, patatras, me voici hors du monde, à cette heure qui n’en est pas une, sous une lumière étrangère, avec surtout l’inquiétude de ce qui se passera quand les lumières ordinaires se rallumeront, et que le premier métro passera, et que les gens ordinaires comme je l’étais envahiront cette station ; et moi, après cette première nuit blanche, il va bien me falloir sortir, traverser la grille enfin ouverte, voir le jour alors que je n’ai pas vu la nuit. Et je ne sais rien maintenant de ce qui va se passer, de la manière dont je verrai le monde et dont le monde me verra ou ne me verra pas. Car je ne saurai plus ce qui est le jour et ce qui est la nuit, je ne saurai plus quoi faire, je vais tourner dans ma cuisine à la recherche de l’heure et tout cela me fait bien peur, jeune homme.
ZUCCO. — Il y a de quoi avoir peur, en effet.
LE MONSIEUR. – Vous bégayez, très légèrement ; j’aime beaucoup cela. Cela me rassure. Aidez-moi, à l’heure où le bruit envahira ce lieu.»


Bernard-Marie Koltès (9 april 1948 – 15 april 1989)
Scene uit een opvoering in Valence, 2015

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijfster, journaliste en presentatrice Yaël Vinckx werd geboren in Hazerswoude in 1968. Zie ook alle tags voor Yaël Vinckx op dit blog.

Uit: De oorlog van mijn moeder

“Het huis in Scheveningen had een vriendelijk gezicht. Achter de ramen hing fris gewassen vitrage, in het voor-tuintje groeiden helmgras en vrolijke distelbloemen. Hubertina belde aan. Een oudere vrouw deed open. Ze droeg een zwarte jurk en zwarte lakschoenen, haar grijze haar had ze in een wrong op het hoofd gedraaid. Inge gluurde van achter de koffers naar dat haar. De vrouw lachte vriendelijk en stak haar hand uit: ‘Hallo, jullie zijn zeker de familie Brainich von Brai-nich-Felth.’ Geïntimideerd door de stijlvolle verschij-ning kon Hubertina alleen maar knikken. Toen stak ook zij haar hand uit. ‘Aangenaam, ik ben Hubertina. En dit zijn Inge en Carl junior.’ ‘Kom binnen,’ zei de vrouw. Ze stelde zich voor als mevrouw Van Doorn en gebaarde in de richting van een smalle gang. ‘De begane grond en de slaapkamer op de eerste verdieping zijn voor jullie. Ik zit op de tweede verdieping, maar we zullen elkaar vaak tegen-komen.’
Diezelfde middag begon Hubertina te boenen. Ze stuurde Carl jr. naar buiten om hout te halen, verwarm-de een pan water op de kachel en vroeg mevrouw Van Doorn om een doekje. Daarmee waste ze de ramen, veegde de vensterbank, boende de plinten. Ze dweil-de de vloer en sopte het toilet. Pas toen het allerlaatste stofje was uitgeklopt, mochten de kinderen de koffers naar binnen brengen.”


Yaël Vinckx (Hazerswoude, 1968)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e april ook mijn blog van 9 april 2018 en ook mijn blog van 9 april 2017 deel 2.

Mano Bouzamour, Hans Mayer, Philip Roth, Noud Bles, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Kirsten Boie, William Allingham, Julie Hausmann

De Nederlandse schrijver Mano Bouzamour werd geboren op 19 maart 1991 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Mano Bouzamour op dit blog.

Uit: Bestsellerboy

“De herder en ik kwamen bij een heuvel aan. Daar dook hij de bosjes in. Waarschijnlijk om te schijten.
De wijn verzachtte niets van mijn pijn. Het verergerde het juist. Het liefst wilde ik nu eigenlijk dood. Levend in de warme woestijngrond worden begraven. Ik had drie jaar van mijn leven verspild aan een boek dat godverdomme nooit gepubliceerd zou gaan worden. Van mijn negentiende tot mijn tweeëntwintigste. Cruciale jaren compleet naar de haaien. Iedere nacht tot drie, vier, vijf uur ’s nachts zitten tikken alsof ik de tering uit mijn tengels probeerde te typen. Om maar te zwijgen over de jaren van koortsachtige zelfstudie.
Wat in jezusnaam moet ik nu doen met mijn leven?
Ik begon tegen mezelf te praten, dialogen met mezelf te voeren, alsof ik een gespleten persoonlijkheid had.
‘Dacht je serieus dat je kon schrijven?’
‘Wat een giller.’
‘Niemand in je omgeving kan een behoorlijk zinnetje opschrijven, laat staan een fucking roman.’
‘En jij dacht dat jij dat wel kon?’
Om mezelf nog meer te tergen, herhaalde ik wat de redactrice tegen mij zei – ik deed haar helse stem zelfs na.
‘Gedraag je niet als een proleet, Mohamed. Gedraag je niet als een proleet, Mohamed. Gedraag je godverdomme niet als Mohamed, de proleet.’
Toen schrok ik op uit mijn zelfbestraffende gedachten.
De verspreking bleek een goddelijke ingeving.
Mohamed, de proleet.
Dat wordt de titel van mijn debuutroman!
Als die ooit wordt uitgegeven. En alsof de goden met mij probeerden te communiceren en te beamen dat wat ik dacht het juiste was, waren er geleidelijk aan, uit alle windstreken, godsdienstige geluiden te horen.
De muezzins zongen de gebedsoproepen vanuit de minaretten van de moskeeën.
Op dat moment ging mijn telefoon trillend over.
+31206241934.
Ik nam niet op. Het kon me even geen moer schelen wie belde. Ik absorbeerde tevreden de harmonieuze geluiden. Bovendien wilde ik niet voor de extra kosten opdraaien. Ik werd nog een keer gebeld. Bij de derde keer kreeg mijn nieuwsgierigheid de overhand, ik nam op en zette de telefoon op luidspreker.”

 
Mano Bouzamour (Amsterdam, 19 maart 1991)

 

De Duitse literatuurwetenschapper, schrijver, criticus, jurist en socioloog Hans Mayer werd geboren op 19 maart 1907 in Keulen. Zie ook alle tags voor Hans Mayer op dit blog.

Uit: Du störst mich nicht (Über Thomas und Heinrich Mann: Briefwechsel 1900-1949)

„Auf den ersten Blick erscheint Heinrich Mann im Briefwechsel als Repräsentant ernster und verantwortungsvoller Lebensführung, wogegen der jüngere Bruder sich als Bajazzo” Bohemien und moralisch verantwortungsloser Künstler stilisiert. Auch die Ingredienzen für den Hochstapler Felix Krull entnahm Thomas Mann dem eigenen Leben.
Andererseits schließt Thomas Mann eine großbürgerliche Ehe, stilisiert sich, diesmal mit erheblichen materiellen Kosten, den adäquaten Lebensstil. Heinrich dagegen wirkt in der Lebensführung betont gegenbürgerlich. Die beiden Ehen schließt er jeweils aus praktischen Erwägungen und unmittelbar im Zusammenhang mit einem Kriegsausbruch. Darin hielt er es wie Goethe, der erst durch Kriegsgefahr dazu gebracht wurde, Christiane Vulpius zu heiraten. Den Goethe-Roman einer literarischen Anverwandlung (“Lotte in Weimar”) hinwiederum hat Thomas Mann geschrieben.
Der großbürgerliche Thomas Mann beruft sich, auf dem Höhepunkt der Familien- und Weltanschauungskrise, auf menschliche und künstlerische Würde. Er zitiert am 3. Januar 1918 Adalbert Stifter, der seine Bücher verstanden wissen wollte als “sittliche Offenbarungen, als mit strengem Ernste bewahrte menschliche Würde”. Thomas Mann setzt hinzu: “Ich habe ein Recht, ihm das nachzusprechen, und Tausende, denen ich leben half — auch ohne eine Hand auf dem Herzen und die andere in der Luft, den contrat social zu rezitieren -, sehen es. dieses Recht.” Heinrich begegnet diesem literarischen Subjektivismus ganz ohne Glorifizierung der Literatur, daher ganz objektiv: “Ich weiß nicht, ob irgend jemand seinem Mitmenschen ‘leben helfen’ kann; nur möge unsere Literatur ihm dann nie zum Sterben verhelfen!”


Hans Mayer (19 maart 1907 – 19 mei 2001)
Julia, Thomas, Carla en Heinrich Mann, rond 1889

 

De Amerikaanse schrijver Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook alle tags voor Philip Roth op dit blog.

Uit:The Humbling

“He’d lost his magic. The impulse was spent. He’d never failed in the theater, everything he had done had been strong and successful, and then the terrible thing happened: he couldn’t act. Going onstage had become agony. Instead of the certainty that he was going to be wonderful, he knew he was going to fail. It happened three times in a row, and by the last time nobody was interested, nobody came. He couldn’t get over to the audience. His talent was dead.
Of course, if you’ve had it, you always have something unlike anyone else’s. I’ll always be unlike anyone else, Axler told himself, because I am who I am. I carry that with me—that people will always remember. But the aura he’d had, all his mannerisms and eccentricities and personal peculiarities, what had worked for Falstaff and Peer Gynt and Vanya—what had gained Simon Axler his reputation as the last of the best of the classical American stage actors—none of it worked for any role now. All that had worked to make him himself now worked to make him look like a lunatic. He was conscious of every moment he was on the stage in the worst possible way. In the past when he was acting he wasn’t thinking about anything. What he did well he did out of instinct. Now he was thinking about everything, and everything spontaneous and vital was killed—he tried to control it with thinking and instead he destroyed it. All right, Axler told himself, he had hit a bad period. Though he was already in his sixties, maybe it would pass while he was still recognizably himself. He wouldn’t be the first experienced actor to go through it. A lot of people did. I’ve done this before, he thought, so I’ll find some way. I don’t know how I’m going to get it this time, but I’ll find it—this will pass.
It didn’t pass. He couldn’t act. The ways he could once rivet attention on the stage! And now he dreaded every performance, and dreaded it all day long. He spent the entire day thinking thoughts he’d never thought before a performance in his life: I won’t make it, I won’t be able to do it, I’m playing the wrong roles, I’m overreaching, I’m faking, I have no idea even of how to do the first line. And meanwhile he tried to occupy the hours doing a hundred seemingly necessary things to prepare; I have to look at this speech again, and by the time he got to the theater he was exhausted. And dreading going out there. He would hear the cue coming closer and closer and know that he couldn’t do it. He waited for the freedom to begin and the moment to become real, he waited to forget who he was and to become the person doing it, but instead he was standing there, completely empty, doing the kind of acting you do when you don’t know what you are doing. He could not give and he could not withhold; he had no fluidity and he had no reserve. Acting became a night-after-night exercise in trying to get away with something.”

 
Philip Roth (19 maart 1933 – 22 mei 2018)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Noud Bles werd op 19 maart 1945 in Vinkeveen geboren. Zie ook alle tags voor Noud Bles op dit blog.

Uit: Liszt voor de lichte linkerhand

‘Ben jij katholiek opgevoed?’ vraagt Károly terwijl hij de spaghettibandjes over haar schouders omlaag schuift.
‘Nee,’ zegt Zsuzsi. ‘Moet dat?’ Op haar bleke huid verschijnt kippenvel. ‘Je hebt koude handen.’
‘Wacht tot ik gespeeld heb. Dan springen de vonken van mijn vingers. Een katholiek verleden is handig. Liszt was in naam katholiek.’
Ze helpt hem de sluiting op haar rug te openen. Hij kijkt langdurig naar haar meisjesbovenlichaam.
‘Ik voel me net een schilderij,’ klaagt ze.
‘Iets meer wegdraaien,’ wijst hij. ‘En je rechterarm naar voren. Maak de beweging.’
‘Zo?’
‘Nu weer terug.’
‘En?’
‘Ik wil de Introductie nog één keer oefenen.’
‘Alleen met mijn trui aan.’
Hij heeft zich al omgedraaid naar de piano en bladert naar het begin van de partituur.
Vlak boven de toetsen zweven zijn handen. Nu gaat hij nog drie keer verzitten, weet ze. Daarna sluit hij kort tweemaal zijn ogen. Ineens is er de eerste toon.
***

Met zijn ogen dicht wacht hij tot het publiek in de zaal volkomen stil is. Het eerste deel begint met een uiterst langzame wandeling van de rechterhand. Tijdens de loop gaan zijn ogen open. Een prachtige rechterhand heeft hij. Een hand die ver uit de manchet van zijn overhemd steekt. Het nieuwe overhemd is speciaal gekocht voor het concert. Als de rechterhand terugkeert naar het midden van het klavier schudt hij even met de mouw van zijn jacquet.
Ik hoop niet dat vrouwelijke pianisten een jacquet moeten dragen tijdens hun optreden.”


Noud Bles (Vinkeveen, 19 maart 1945)

 

De Amerikaanse schrijfster Lynne Sharon Schwartz werd geboren op 19 maart 1939 in New York. Zie ook alle tags voor Lynne Sharon Schwartz op dit blog.

Uit: I Wish I Could Say the Same

“My mother was not prudishly silent about sex. Many mothers of her generation behaved (and looked) as though sex were not part of the basic human repertoire. For that difference my friends envied me, growing up, and it’s true I didn’t bear the burden of the common inhibitions. I had others, though, so I’m not sure their envy was war-ranted. I imagine that my childhood friends managed to get over their sexual inhibitions (people do, as a rule), but other kinds of learned fears may be more tenacious. From remarks my mother let drop, it was clear that she and my father engaged in sex (“did it,” as we used to say), that she assumed one day I would do the same, and that it was a good thing in general. The crucial words are “let drop.” Sex was something to be alluded to coyly, even lewdly—a born performer, she could do a great delivery of off-color jokes, though never very gross ones. But it was not a topic for extended discussion, either entertaining or serious. I once asked her what we would do if I had a baby before marriage. “Out of wed-lock,” as we then said. That was a calamitous thing to have happen, or so it seemed to me. She smiled at my question; the likelihood must have appeared remote. Besides being ten years old, I was bookish and unworldly and had shown no signs of incipient promiscuity. “If you had a baby, we would take care of it,” she said kindly. End of story. I was touched by her answer. I still am. Nowadays I suppose an enlight-ened mother would probe into the whys and wherefores of such a question, but at the time I was satisfied. My father was the more close-mouthed on the subject. To me he never mentioned anything concerning sex, though I found out years later, with some dismay, that he was more frank with my older sister. “Sleep with him if you must:’ he advised her about one boyfriend, “but don’t marry him.” What I would have given to be addressed that way, as if I were capable of both judgment and passion! Probably he was more frank with my younger brother too, in the manner of fathers and sons, whatever that might have been.”


Lynne Sharon Schwartz (New York, 19 maart 1939)

 

De Oekraïense schrijfster en dichteres Lina Kostenko werd op 19 maart 1930 geboren in Rzhyshchiv. Zie ook alle tags voor Lina Kostenko op dit blog.

In childhood I floated above dahlias

In childhood I floated above dahlias,
and grew up, flying, for years.
Now I walk the paths and trails
and pave the way through swamps.
My heart has tired of rattling.
I endure and quietly pave the way.
I who learned to fly in dreams …
I, who could have walked on spires …

 

A terrifying kaleidescope

A terrifying kaleidescope:
at this moment someone somewhere died.
At this moment. At this very moment. Each of every minute.
A ship has broken apart. The Galapagos Islands burn.
And the bitter star-wormwood* descends above the river Dnieper.

Somewhere an explosion. Somewhere a volcano. Ruin. Destruction.
Someone gets better. Someone falls. Someone begs: “Don’t shoot!”

He doesn’t know the tales of Sheherezade.
Lorelei doesn’t sing above the Rhine.

A comet flies. A child plays.
Faces bloom, not effaced by fear.

Blessed is every minute of life
on these universal scythes of death!

 

Vertaald door Michael M. Naydan


Lina Kostenko (Rzhyshchiv, 19 maart 1930)

 

De Duitse schrijfster Kirsten Boie werd geboren op 19 maart 1950 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Kirsten Boie op dit blog.

Uit: Alhambra

„Er atmete langsamer. Dies ist ein Wald. Aber eben noch war ich in einer Gasse.
Sein Herz galoppierte noch immer, sein Atem jagte, langsam atmen, langsam atmen, aber das Schwirren kam nicht wieder.
Irgendwo aus der Ferne hörte er Geräusche, als würde Metall auf Metall geschlagen. Eine Stimme, die etwas rief, weit entfernt. Den Schrei eines Esels.
Er ließ die Augen geschlossen und erlaubte seinen Gedanken zu tun, was sie wollten. Die Verwirrung kam nicht wieder. Er begriff, was an diesen Geräuschen so merkwürdig war: All das, was fehlte.
Kein Motorenlärm, dachte Boston und war gleichzeitig erstaunt und glücklich, dass er etwas begriffen hatte und es in seinen Gedanken formulieren konnte, dass sein Gehirn also wieder funktionierte, wahrnahm, verstand. Wie tief muss dieser Wald sein, dass man keinen Motorenlärm hört. Und trotzdem hängt in der Luft ein Schleier aus Geräuschen, Stimmen, ein Holpern und Klappern, unvertraut.
Gut. Er konnte wieder nachdenken, das war gut. Wenn er wieder er selbst war, konnte alles andere nicht mehr so schrecklich sein.
Boston öffnete die Augen. Die Sonne schien noch immer durch die Pinienwipfel.
Isabella sah auf zum Himmel. Noch keine Sterne.
Ferdinand hatte sich verabschiedet, sie konnte sich denken, wohin. Boten waren gekommen mit Nachrichten, Bitten, Fragen; sie hatte mit dem Hauptmann der Burgwache gesprochen, einem klugen Mann; der Nachmittag war vergangen. Über den Dächern zeigte sich der Mond. Er war groß und rund und sah aus wie eine Orange.
Wie schön dies alles ist, dachte sie und ließ sich auf einem Sessel nieder, den ein Diener heraus in den Hof getragen hatte. Und zum Dank, Herr mein Gott, will ich tun, was in meiner Macht steht, um dafür zu sorgen, dass alle Ungläubigen bekehrt werden und Dich preisen wie ich, das gelobe ich bei allem, was mir heilig ist.“

 
Kirsten Boie (Hamburg, 19 maart 1950)
Cover

 

De Ierse dichter William Allingham werd geboren op 19 maart 1824 in Ballyshannon, Donegal. Zie ook alle tags voor William Allingham op dit blog.

The Bubble

See the pretty planet!
Floating sphere!
Faintest breeze will fan it
Far or near;

World as light as feather;
Moonshine rays,
Rainbow tints together,
As it plays.

Drooping, sinking, failing,
Nigh to earth,
Mounting, whirling, sailing,
Full of mirth;

Life there, welling, flowing,
Waving round;
Pictures coming, going,
Without sound.

Quick now, be this airy
Globe repelled!
Never can the fairy
Star be held.

Touched–it in a twinkle
Disappears!
Leaving but a sprinkle,
As of tears.

 

Places And Men

In Sussex here, by shingle and by sand,
Flat fields and farmsteads in their wind-blown trees,
The shallow tide-wave courses to the land,
And all along the down a fringe one sees
Of ducal woods. That ‘dim discovered spire’
Is Chichester, where Collins felt a fire
Touch his sad lips; thatched Felpham roofs are these,
Where happy Blake found heaven more close at hand.

Goodwood and Arundel possess their lords,
Successive in the towers and groves, which stay;
These two poor men, by some right of their own,
Possessed the earth and sea, the sun and moon,
The inner sweet of life; and put in words
A personal force that doth not pass away.


William Allingham (19 maart 1824 – 18 november 1889)
Cover biografie

 

De Baltisch Duitse dichteres Julie Katharina von Hausmann werd geboren in Riga op 19 maart 1826. Zie ook alle tags voor Julie Hausmann op dit blog.

Von Gnade will ich leben

Von Gnade will ich leben,
auf Gnade sterben auch,
auf Gnade mich ergeben
bis zu dem letzten Hauch.
Der Quell all meiner Freude,
all meines Trostes Grund,
die Kraft in jedem Leide
bleibt Gottes Gnadenbund.

Wohl hat auf allen Wegen
viel Lieb und Freundlichkeit,
viel tausendfachen Segen
mein Gott für mich bereit;
wohl in der Näh und Ferne
erkenn´ ich seine Güt,
hier unten Baum und Blüt.

Ich weiß, was sie verkünden,
hab´ meine Lust daran.
Doch daß in meinen Sünden
ich Gnade finden kann,
das ist das Allergrößte,
dem kommt doch gar nichts gleich;
das ist der Gaben beste,
macht auch den Ärmsten reich.

Wie müßt´ ich doch verzagen,
wo fänd´ ich Kraft und Licht,
wie könnt´ ich selbst mich tragen,
Trüg´ mich die Gnade nicht!
Der Gnad allein ergeben
stimmt alle mit mir ein:
Von Gnade will ich leben,
durch Gnade selig sein!


Julie Hausmann (19 maart 1826 – 2 augustus 1901)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e maart ook mijn blog van 19 maart 2018 en ook mijn blog van 19 maart 2017 deel 1 en eveneens deel 2.

Hafid Bouazza, Jeffrey Eugenides, Walter Jens, Cándani, A. Marja, Aslı Erdoğan, John McPhee, Rolf Jacobsen, Eric Linklater

De Marokkaans-Nederlandse schrijver Hafid Bouazza werd geboren op 8 maart 1970 in Oujda, Marokko. Zie ook alle tags voor Hafid Bouazza op dit blog.

Uit: Meriswin

“Platanen verheugen zich in wijn en licht en onder hun schaduw schonk de kastelein, in smetteloos hemd en weerkaatsend wit, ons ons ontbijt rood in.
We waren tot de ontdekking gekomen dat rode wijn, van het robuuste soort, het best viel op vroege magen; het soort wijn dat zich, eenmaal geslokt, inwendig weer tot een vaste vrucht leek te vormen, een sensatie die ongetwijfeld geholpen wordt door het samentrekken van de maag, een lichte aanzet tot een koliek van de wanden van geharde ontvangers. Zulke wijn harnaste de drinker, zijn wrangheid spinde de mond en bood aldus weerstand tegen wat er nog klokken ging, aan drank of woorden.
De platanus acerifolia – gemerkt door het bastaardteken X – van de antieke Romeinen, de dulba van de oude Arabieren en onze gewone plataan, de plataan van onachtzaamheid en alledaagsheid, stond in drievoud op het kleine plein; twee klommen boven onze kruinen met begerige kronen naar het groeiend licht en de derde bewaakte twee ronde kleine tafels. Begeerte had hun stammen scheef doen groeien – ze helden voorover.
In de glazen asbakken op de tafels lagen wat van hun verspreide zaadjes, enkele vruchtjes en katjes die de wind naar de verkeerde dragers gebracht had. Wij waren geen rokers. Wij zijn het nog steeds niet. Wij hebben ook niks tegen tabak.
Rondom ons (ontbijters en platanen) had de ochtend alle frisheid waarmee de mensen op een lentedag als deze de dood tegemoet treden, dat wil zeggen vol levenslust. De dag had nog steeds iets van de nachtelijke onstuimigheid in zich, een soort verwaaiing, verwilderdheid, de vermoeidheid die het geraamte geradbraakt heeft na amoureuze ruzies en hysteria.
Een tram wit en blauw reed voorbij langs ons (wij en de platanen), de kleuren suggereerden ziekenvervoer, al betrof het enkel ontwakende pendelaars over wie wij geen kwaad wilden spreken. Niets bewoog om het plein heen wat zich niet in de etalages bekeek en erdoor opgeslokt werd in dat parallelle universum waarin elke ijdelheid gedoemd is te verdwijnen, waarin elke gereflecteerde ontmoeting onherroepelijk uit elkaar valt. Het is de aquatische wereld waarin glas de stad verandert die de stad waarlijk onderscheidt van het leven in lemen dorpen, waarvan er geen zijn in dit land. Het is glas dat boer van stedeling onderscheidt. Glas waaruit men niet drinken kan.”


Hafid Bouazza (Oujda, 8 maart 1970)

 

De Amerikaanse schrijver Jeffrey Eugenides werd geboren op 8 maart 1960 in Detroit. Zie ook alle tags voor Jeffrey Eugenides op dit blog.

Uit: Fresh Complaint

«Ever since moving down to Connecticut Della has complained that she can’t read anymore. “I just don’t seem to be able to stick with a book lately,” is how she puts it on the phone. She doesn’t say why. They both know why.
One afternoon last August, during Cathy’s yearly visit to Contoocook, where Della was still living at the time, Della mentioned that her doctor had been sending her for tests. It was just after five, the sun falling behind the pine trees. To get away from the paint fumes they were having their margaritas on the screened-in porch.
“What kind of tests?”
“All kinds of stupid tests,” Della said, making a face. “For instance, this therapist she’s been sending me to—she calls herself a therapist but she doesn’t look more than twenty-five—she’ll make me draw hands on clocks. Like I’m back in kindergarten. Or she’ll show me a bunch of pictures and tell me to remember them. But then she’ll start talking about other things, see. Trying to distract me. Then later on she’ll ask what was in the pictures.”
Cathy looked at Della’s face in the shadowy light. At eighty-eight Della is still a lively, pretty woman, her white hair cut in a simple style that reminds Cathy of a powdered wig. She talks to herself sometimes, or stares into space, but no more than anyone who spends so much time alone.
“How did you do?”
“Not too swell.”
The day before, driving back from the hardware store, in nearby Concord, Della had fretted about the shade of paint they chose. Was it bright enough? Maybe they should take it back. It didn’t look as cheerful as it had on the paint sample in the store. Oh, what a waste of money! Finally, Cathy said, “Della, you’re getting anxious again.”
That was all it took. Della’s expression eased as if sprinkled with fairy dust. “I know I am,” she said. “You have to tell me when I get like that.”
On the porch, Cathy sipped her drink and said, “I wouldn’t worry about it, Della. Tests like that would make anybody nervous.”
A few days later Cathy went back to Detroit. She didn’t hear any more about the tests. Then, in September, Della called to say that Dr. Sutton had arranged a house call and had asked Bennett, Della’s oldest son, to be in attendance. “If she wants Bennett to drive on up here,” Della said, “it’s probably bad news.”


Jeffrey Eugenides (Detroit, 8 maart 1960)

 

De Duitse schrijver, classicus, literair historicus, criticus en vertaler Walter Jens werd geboren op 8 maart 1923 in Hamburg.Zie ook alle tags voor Walter Jens op dit blog.

Uit: Frau Thomas Mann

„Es wird berichtet, dass der gerade habilitierte Dozent die junge Schauspielerin als Julia neben dem Romeo von Josef Kainz auf der Bühne gesehen habe. Das allerdings ist – nach der Darstellung, die Hedwig Pringsheim-Dohm 1930 unter der Überschrift Wie ich nach Meiningen kam in einem ihrer Feuilletons gegeben hat – nur ein freundliches Gerücht. Die Wirklichkeit sah prosaischer aus. Zwar hat Hedwig Dohm die Julia gespielt – in ihrem zweiten Meininger Winter, also in der Spielzeit 1876/77 -, aber nicht mit Kainz, sondern mit dem «damals vergötterten Emmerich Robert» – und offenbar auch nicht ganz so erfolgreich, wie es die Fama will: In der Balkonszene blieb sie stecken. «Ich hörte keinen Souffleur mehr und hatte nur den einen Wunsch, tot umzusinken.» Der Regisseur Chronegk «stand in der Kulisse und schrie mir zu, was meine Todessehnsucht nicht verminderte; als er aber meine Not sah, wagte er sich so weit vor, wie es nur irgend ging und soufflierte die mir fehlenden Worte so laut, daß ich sie auffaßte und – gerettet war». Auch der Abschied von den Meiningern war offenbar nicht ganz so romantisch, wie einige Chronisten vermuten. Ein Streit mit der unentbehrlichen und «wirklich begabten […1 ersten Heldin und Liebhaberin» zwang die Debütantin nach einundeinemhalben Jahr hoffnungsvoller Theaterkarriere zu der Einsicht, dass sie nicht länger an dieser Bühne arbeiten könne: «So reichte ich mit schwerem Herzen und der Zustimmung meiner Eltern mein Entlassungsgesuch ein, dem auch huldvoll nachgegeben wurde. Doch lag es eigentlich durchaus nicht in meiner Absicht, dem Theater endgültig zu entsagen: wenn ich nicht unversehens die weltbedeutenden Bretter mit dem heiligen Ehestand vertauscht hätte. Ich verheiratete mich.“

 
Walter Jens (8 maart 1923 – 9 juni 2013)
Thomas en Katia Mann in 1926

 

De Surinaamse schrijfster Cándani werd geboren in District Suriname op 8 maart 1965. Zie ook alle tags voor Cándani op dit blog.

Uit: Relaas voor S.

“Het leven gaat nu normaler. Vandaag hebben we een vermoeiende dag gehad, met doelloze wandelingen. Vanmorgen stonden we om negen uur op. Een uur later gingen we van huis, naar Cindy’s waar jij brood met kaas at. Ik nam olie-sardien. Daarna slenterden we de stad in en wandelden aan de Waterkant.
We stonden op de Platte Brug en keken naar de boten. Een van die boten heette ‘Vinoth’. Die boot trok mij aan en jij wilde er op. Na enig aarzelen stapte ik in. Eerst was ik bang en jij keek ook angstig om je heen. Maar toen wij eenmaal zaten en de boot ging varen voelde ik me gelukkig, midden op de rivier. Op Zonderzorg stapten de passagiers uit. Ik bleef zitten en we keerden direct terug.
Ik weet niet hoe lang we onder de amandelbomen aan de Waterkant hebben gezeten. Maar toen ik thuiskwam was het al laat in de middag. De avond viel snel. Jij sliep uitgestrekt, terwijl ik half-en-half naar de radio luisterde.

*

Het is zondag. Vervelend als elke dag. Al drie dagen lang geen gasbom. Ik kookte buiten op twee stenen. Vandaag heeft Sunil een gasbom gehaald voor mij. Sunil, die hopeloze jongen die om de hoek woont, in een Bruynzeelwoning. Laatst is hij naar Belèm geweest waar hij een vriendin heeft leren kennen. Nu komt hij afwezig over, zijn gedachten maken lange wandelingen naar Belèm.
De nacht klimt hoger en hoger in mij. De vijf-bij-zes-meter om mij heen is leeg en bleek. De stilte houdt mij gezelschap. In mij zaagt het alleen-zijn.”


Cándani (District Suriname, 8 maart 1965)

 

De Nederlandse dichter en schrijver A. Marja (pseudoniem van Arend Theodoor Mooij) werd geboren in Oude Leije op 8 maart 1917. Zie ook alle tags voor A. Marja op dit blog.

De musicus

Hij woont stil in een kleine stad
tussen bekrompen burgermensen,
koestert geen grote hartewensen,
maar slentert rustig langs zijn pad.

Hij acht zichzelf klein en misdeeld
en moet hetzelfde voetspoor treden
waarop in onbepaald verleden
reeds veel gelaten zijn vergeeld.

Maar soms, wanneer het carillon
zilver over de stad gaat klinken
laat hij zijn ziel de klanken drinken,
en lacht tegen Gods grote zon.

– Dan resonneert in hem de snaar
die hij verbergt: diep en vreesachtig,
hij maakt een hulpeloos gebaar,
en glimlacht vreemd en raadselachtig.

 

Vijf gedichten uit Rilke’s Stundenbuch

I
GIJ broeder God, zo ik u menigmaal
met krachtig kloppen in de nacht kom storen,
dan is ’t wijl ik uw aad’men niet kan horen
en ‘k u alleen weet in de zaal.

En er is geen, die uw behoeften weet,
die op uw tasten u een dronk kan schenken,
ik luister steeds: op uw geringste wenken
sta ik gereed.

Alleen een smalle wand houdt ons vaneen,
door toeval, want van uw of mijn
mond zou het roepen reeds voldoende zijn,
en zij verdween
geruisloos, vederlicht.

Z’is uit uw beeltenissen opgericht.

En deze beelden zijn den ingewijde
als namen; zo eens ’t licht in mij ontvlamt,
waarmee mijn diepte gans uw zijn omvangt,
zal het zich doelloos op de lijsten spreiden.

En al mijn zinnen, snel van u gescheiden,
zijn, vol van heimwee, in dit licht verlamd.

 
A. Marja (8 maart 1917 – 10 januari 1964)
Cover biografie

 

De Turkse schrijfster, journaliste en natuurkundige Aslı Erdoğan werd geboren op 8 maart 1967 in Istanbul. Zie ook alle tags voor Aslı Erdoğan op dit blog.

Uit: Der wundersame Mandarin (Vertaald door Recai Hallaç)

“Ich hatte auf den ersten Blick gesehen, daß sie Türken sind. In diese französisch sprechende, historische mitteleuropäische Stadt waren sie mit großer Wahrscheinlichkeit gekommen, um an einer Ausstellung oder einem Filmfestival teilzunehmen. Alle vier sahen nach Künstlern aus, das heißt, sie hatten lange Haare, Brillen, Bärte und Kordhosen. Sie waren so betrunken, daß sie sich kaum noch auf den Beinen halten konnten. Sie hatten sich in einer der engen steilen Gassen der Altstadt vor dem Nachtclub, in dem Punks der neuen Generation verkehrten, postiert und mit ihren vielen Dosen Bier, ihrem Lärm und Krach und ihrer Ungezügeltheit im wahrsten Sinne des Wortes den Weg belagert.
Die Sorglosigkeit, die sie empfanden, weil sie in einem fremden und freieren Land waren, hatte sich mit Alkohol vermengt und die Entfernung von dreitausend Kilometer zu einer Gesellschaft, in der sie jeden Augenblick beurteilt und dem Zwang ausgesetzt wurden, ihr »Image« zu bewahren, hatte ihnen den Kopf verdreht. Kurz, sie waren völlig außer Rand und Band. Sie machten jedes Mädchen an, das an ihnen vorbeilief, und weil sie davon ausgingen, daß hier kein Mensch Türkisch versteht, riefen sie ihnen die zügellosesten Worte hinterher und erlaubten sich jede Frechheit. Ihre künstlerischen Sorgen waren jenseits des Sonnenuntergangs geblieben, die Nacht hatte grundsätzlichere und lebenswichtigere Probleme, mit einem Wort die Sexualität, in den Vordergrund gerückt. Sie verfolgten die Spur der Beglückung der Haut, der leichten Siege.
Als sie mich bemerkten, hatte ich sie schon eine ganze Weile beobachtet. Deswegen wurde mir klar, daß alle vier, fast im gleichen Atemzug, meiner Erscheinung in der Dunkelheit gewahr wurden. In einer Samstagnacht war ihnen eine schlanke schmächtige Frau begegnet, die auf den kopfsteingepflasterten, sehr spärlich beleuchteten steilen Gassen der Altstadt wie ein Geist herumschlich. In dem faden Licht der Straßenlaternen, eine blonde, eine, obwohl nicht einmal dreißig, gealterte, ein wenig mysteriöse, ein wenig tragische erschöpfte Frau. Fast eine Romanheldin.
Ich konnte nicht mehr hören, was sie sagten, sie waren instinktiv leiser geworden, meine Anwesenheit hatte sie beunruhigt.“


Aslı Erdoğan (Istanbul, 8 maart 1967)

 

De Amerikaanse schrijver John Angus McPhee werd geboren op 8 maart 1931 in Princeton. Zie ook alle tags voor John McPhee op dit blog.

Uit:The Patch

“You move your canoe through open water a fly cast away from a patch of lily pads. You cast just shy of the edge of the pads—inches off the edge of the pads. A chain pickerel is a lone ambush hunter. Its body resembles a barracuda’s and has evolved to similar purpose. Territorial, concealed in the vegetation, it hovers; and not much but its pectoral fins are in motion. Endlessly patient, it waits for prey to come by—frogs, crayfish, newts, turtles, and smaller fish, including its own young. Long, tubular, with its pelvic fins set far back like the wings of some jets, it can accelerate like a bullet.
You lay a kiwi muddler out there—best white or yellow. In the water, it appears to be a minnow. Strip in line, more line, more line. In a swirl as audible as it is visible, the lake seems to explode. You need at least a twelve-pound leader, because this fish has teeth like concertina wire. I tried a braided steel tippet once, of a type made for fish of this family, but casting it was clunky and I gave it up in favor of monofilament thick enough to win the contest between the scissoring teeth and the time it takes to net the fish. I’ve been doing this for more than forty years, always in the fall in New Hampshire with my friend George Hackl, whose wife owns an undeveloped island in Lake Winnipesaukee. Chain pickerel are sluggish and indifferent in the warmer months. In the cold dawns and the cold dusks of October, they hit like hammers, some days on the surface, some days below it, a mass idiosyncrasy that is not well understood.
Thoreau understood—more than most, anyway—this “swiftest, wariest, and most ravenous of fishes … stately, ruminant … lurking under the shadow of a pad at noon … still, circumspect … motionless as a jewel set in water.” He said he had “caught one which had swallowed a brother pickerel half as large as itself, with the tail still visible in its mouth,” and he noted that “sometimes a striped snake, bound to greener meadows across the stream, ends its undulatory progress in the same receptacle.”
Men who pass us on the lake in bass boats, sitting on their elevated seats and sweeping the water with spinning gear, are less impressed. They think of chain pickerel as trash, call them names like “slime darts,” and actually laugh when we tell them what we are fishing for. They also tend to thank us. They want bass in their nets, not pickerel, and pickerel can not only outrace bass to the lures but also wreck the lures with their teeth. We are out there neither to trash them nor admire them but to catch them for breakfast. A sautéed young pickerel is more delicious than most fish. The paradox of pickerel fishing is that a pickerel’s culinary quality is in inverse proportion to its size. The big ones taste like kiln-dried basswood, and are also full of bones. The Y-shaped, intermuscular bones of the very young ones go down soft. Pickerel grow like bamboo. Ichthyologists have watched them grow an inch in two days.”


John McPhee (Princeton, 8 maart 1931)
Cover

 

De Noorse dichter en journalist Rolf Jacobsen werd geboren op 8 maart 1907 in Kristiania. Zie ook alle tags voor Rolf Jacobsen op dit blog.

Tijd genoeg

Tijd genoeg.
De man met de witte stok heeft tijd genoeg. Hij is blind.
Hij kent de wereld van de binnenkant. Hamerslagen
op de muur en sneeuwvlokjes in het haar als het herfst wordt.
Hij weet waarvan de dromen zijn gemaakt.

Hij hoort niet bij de nacht maar bij de dag.
Hij merkt aan je stem of je hart vredig is.
Het licht legt de vinger op zijn mond.
Vraag niet. Hij weet meer dan jij.

Er is een wereld achter de ogen.
Groter dan de onze. Het is de zijne.
Krijgt hij je hand, dan voelt hij de beentjes erin
als vogelvlerken.

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Vertaald door Lisette Keustermans

 

Landschap met graafmachines

Ze eten mijn bos op.
Zes graafmachines kwamen om mijn bos op te eten.
God beware me, wat zien ze er uit. Koppen
zonder ogen en ogen in hun kont.

Ze zwenken met hun bekken op een lange steel
en hebben paardebloemen in hun mondhoeken.

Ze vreten en spuwen uit, ze spuwen uit en vreten,
want ze hebben geen strot meer, alleen een reusachtige
bek en een rommelende maag.
Is dit een soort hel?

Voor waadvogels. Voor de al te wijze
pelikanen?

Ze hebben blindgestoken ogen en boeien aan hun voeten.
Ze moeten eeuwenlang zwoegen en de blauwklokjes tot asfalt
kauwen, hen bedekken met een vette wolk van uitlaatgas
en een koude zon van projectoren.

Zonder strot, zonder stembanden en zonder klagen.

 

Vertaald door Amy van Marken


Rolf Jacobsen (8 maart 1907 – 20 februari 1994)

  

De Schotse schrijver Eric Robert Russell Linklater werd geboren op 8 maart 1899 in Dounby, Orkney. Zie ook alle tags voor Eric Linklater op dit blog.

Uit: A Terrible Freedom

“For two reasons—no, three—I resented the order bitterly. It was imperative, it came in a way that seemed to preclude any escape from the absurdity it com-manded. It was anonymous, like most of the rules and ordinances that govern us, and though I hadn’t heard the man’s voice—nor indeed could I see him—I imag-ined it coarsened by vocational stupidity. And finally, it made stark nonsense when applied to me. To a man of my age, temperament, and figurel But though unwilling, and more than a little frightened, I obeyed him, as did all who stood with me in the enormous, dark gymnasium. With shuffling feet and a convulsive, untidy movement we formed ranks, of a sort, and side-stepped to the left to make room for others who were still arriving. Many of those who stood near were no younger than I, and some who had already stripped—who wore only sin-glets and trousers clumsily belted with their knotted braces—showed the white and flabby arms of their desk-bound kind, and round basin-bellies that had been filled too often and too punctually. They were going to be under-engined and overburdened on the horizontal bar. The gymnasium was a vast, echoing chamber, and very badly lighted. It was, I realised, an old abandoned hangar, hurriedly adapted for a sinister new purpose. The curious smell that pervaded it might be an amalgam of the ghostly odours of oil and petrol and the metal frames of Wellington bombers. There was also a smell of fear. As in a great railway station—a station in war-time, an endless gloom full of whispering and menace and an indistinguishable multitude—the majority of those who had already come were invisible, or hardly visible, but I could see the move-ment of late arrivals and the shape of the interminable, narrow crowd, six or seven deep, that stood against a long wall of the hangar. The roof-lights illuminated only the centre of the building, and there, in a cone of shimmering radiance, were two men circling at the full extent of their arms, and in contrary movement, a horizontal bar. Behind them were others who somersaulted in procession over a gymnasium horse, and one who, on muscular stiff arms and with feet precisely pointed to the roof, marched slowly, upside-down, on parallel bars. In their white vests and navy-blue trousers they showed a strong family resemblance, if one could imagine a procreation of whalebone and steel and india-rubber; and I had immediately recognised them as sergeants from the Army School of Physical Training. For the present they were demonstrating their strength and dexterity, and we were safe, huddled in the darkness. But not for long would we be allowed to stand and watch. At any moment now we would be told to fall in and follow an appointed leader. A barking imperative voice—a voice that might not be resisted—would issue commands, and we would follow, or try to follow, a leader who from a spring-board leapt with wide legs the brown length of the horse, and swung on iron wrists to this side and the other on the parallel bars, and jack-knifed for momen-tum to twirl impossibly round the horizontal bar.”


Eric Linklater (8 maart 1899 – 7 november 1974)
Portret door Stanley Cursiter, 1933

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e maart ook mijn blog van 8 maart 2017 en ook mijn blog van 8 maart 2015 deel 2.