Emily Dickinson, Karl Heinrich Waggerl, Reinhard Kaiser Mühlecker, Jorge Semprún, Gertrud Kolmarm, Jacquelyn Mitchard, Nelly Sachs, Cornelia Funke, George MacDonald

De Amerikaanse dichteres Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in Amherst, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Emily Dickinson op dit blog.

The Fact that Earth is Heaven

The Fact that Earth is Heaven –
Whether Heaven is Heaven or not
If not an Affidavit
Of that specific Spot
Not only must confirm us
That it is not for us
But that it would affront us
To dwell in such a place –

 

Of Yellow was the outer Sky

Nature rarer uses Yellow
Than another Hue.
Saves she all of that for Sunsets
Prodigal of Blue

Spending Scarlet, like a Woman
Yellow she affords
Only scantly and selectly
Like a Lover’s Words.

 

Down Time’s quaint stream

Down Time’s quaint stream
Without an oar
We are enforced to sail
Our Port a secret
Our Perchance a Gale
What Skipper would
Incur the Risk
What Buccaneer would ride
Without a surety from the Wind
Or schedule of the Tide –


Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)
Poster voor “A Quiet Passion”, een film over het leven van Emily Dickinson uit 2016

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook alle tags voor Karl Heinrich Waggerl op dit blog.

Uit: Die stillste Zeit im Jahr

Advent, das ist die stillste Zeit im Jahr, wie es im Liede heißt, die Zeit der frohen Zuversicht und der gläubigen Hoffnung. Es mag ja nur eine Binsenweisheit sein, aber es ist eine von den ganz verläßlichen Binsenweisheiten, daß hinter jeder Wolke der Trübsal doch immer auch ein Stern der Verheißung glänzt. Daran trösten wir uns in diesen Wochen, wenn Nacht und Kälte unaufhaltsam zu wachsen scheinen. Wir wissen ja doch, und wir wissen es ganz sicher, daß die finsteren Mächte unterliegen werden, an dem Tag, mit dem die Sonne sich wendet, und in der Nacht, in der uns das Heil der Welt geboren wurde.
Für die Leute in den Städten hat der Advent kein großes Geheimnis mehr. Ihnen ist es nur unbequem und lästig, wenn die ersten Fröste kommen, wenn der Nebel in die Straßen fällt und das karge Licht des Tages noch mehr verkürzt. Aber der Mensch auf dem Lande, in entlegenen Tälern und einschichtigen Dörfern, der steht den gewaltigen Kräften der Natur noch unmittelbar gegenüber. Stürme toben durch die Wälder herab und ersticken ihm das Feuer auf dem Herd, er sieht die Sonne auf ihrem kurzen Weg von Berg zu Berg krank werden und hinsterben, grausig finster sind die Nächte, und der Schneedonner schreckt das Wild aus seinen Zuflüchten. Noch in meiner Kindheit gab es kein Licht in der Stube außer von einer armseligen Talgkerze. Der Wind rüttelte am Fensterladen und schnaufte durch die Ritzen, das hörte sich an wie der Atem eines Ungeheuers, das draußen herumging mit tappenden Hufen und schnupperte, an der Wand, an den Dachschindeln, überall. Wie gut, wenn ein Licht dabei brannte, gottlob für einen winzigen Funken Licht in der schrecklichen Finsternis!
Immer am zweiten Sonntag im Advent stieg der Vater auf den Dachboden und brachte die große Schachtel mit dem Krippenzeug herunter. Ein paar lange Abende wurde dann fleißig geleimt und gemalt, etliche Schäfchen waren ja lahm geworden, und der Esel mußte einen neuen Schwanz bekommen, weil er ihn in jedem Sommer abwarf wie ein Hirsch sein Geweih. Aber endlich stand der Berg wieder wie neu auf der Fensterbank, mit glänzendem Flitter angeschneit, die mächtige Burg mit der Fahne auf den Zinnen und darunter der Stall. Das war eine recht gemütliche Behausung, eine Stube eigentlich, sogar der Herrgottswinkel fehlte nicht und ein winziges ewiges Licht unter dem Kreuz.“


Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)
Bad Gastein.in de Adventstijd

 

De Oostenrijkse schrijver Reinhard Kaiser Mühlecker werd geboren op 10 december 1982 in Kirchdorf an der Krems. Zie ook alle tags voor Reinhard Kaiser Mühlecker op dit blog.

Uit: Magdalenaberg

“Und jetzt”, sagte ich, “was kommt jetzt.” “Was jetzt kommt?” fragte sie. “Nichts kommt jetzt. Wenn etwas aus ist, kommt nichts mehr.”
“So, so”, sagte ich. “Das kann ich mir aber nicht vorstellen.”
Ich gähnte. Vor mir stand die Flasche; es war beinah nichts mehr drin, und der Spiegel dieses Bisschens zitterte und blinkte im Licht. Ich sah nun nichts mehr schwimmen. Ich wollte schlafen, denn verstehen konnte ich das alles ohnehin nicht, wie mir schien. Was sollte das? Mir kam die ganze Welt sehr weit weg vor. Weder Schnaps noch Reden hatten mich befeuert.
Ich erinnerte mich, wie die Welt von mir weggerückt war, als ich die Nachricht von Wilhelms Tod bekommen hatte, wie sie weggekippt war, wie eine ungeheure Müdigkeit über mich gekommen war, die mich lähmte. Sie, dieWelt, war wie ein Ball, auf den ich gestarrt hatte, und der plötzlich weggeschlagen, weggekickt wurde, und mein Blick blieb starr und fand nichts mehr, wurde leer und sinnlos. Ich dachte an das Begräbnis (…). Das plötzlich faltenlose Gesicht der Mutter, die hellen leeren Augen des Vaters; sie hatten sich aufgehellt auf einmal, und sein ganzes Gesicht war plötzlich wieder jung geworden für ein paar Tage. Die Welt war von mir weggerückt, war vornübergekippt, oder vielleicht war doch ich es, der gekippt war in diesem Moment jedes Gefühl für die Zeit verloren hatte. Es ist, als stecke ich in diesem Damals fest, Herbst 2005.
Es gab so vieles, woran ich dachte. Etwa dachte ich an früher, daran, wie es war, als wir am Morgen mit dem Fahrrad in die Messe fuhren, dachte an die nassen Grashalme im Graben neben der Straße. Manchmal, wenn es in der Nacht stark geregnet hatte, lagen sie fast, waren wie geduckt. Oder ich dachte an das Blinken der ersten Sonne durch die Bäume, der Beginn eines Tages, oder an die orangefarbenen, zwischen die Speichen geklemmten Katzenaugen, die unzählige kleine Kästchen, die wie Bienenwaben aussehen, in sich tragen. Ich dachte an die Speiche, über die ich mit ausgestrecktem Zeigefinger fuhr, an die Kuppe, die daraufhin schwarz war; an den grauen Putz der Mauer im Hof in Pettenbach, der manchmal, je nach Sonnenlicht und Tageszeit, sehr dunkel, fast schwarz war.“

 
Reinhard Kaiser Mühlecker (Kirchdorf an der Krems, 10 december 1982)

 

De Spaanse schrijver en politicus Jorge Semprún Maura werd geboren in Madrid op 10 december 1923. Zie ook alle tags voor Jorge Semprún op dit blog.

Uit: Le Grand Voyage

« Nous regardions monter sur la plate-forme ce Russe de vingt ans, condamné à la pendaison pour sabotage à la “Mibau”, où l’on fabriquait les pièces les plus délicates des V-1. Les prisonniers de guerre soviétiques étaient fixés dans un garde-à-vous douloureux, à force d’immobilité massive, épaule, contre épaule, à force de regards impénétrables. Nous regardons monter sur la plate-forme ce Russe de vingt ans et les S.S. s’imaginent que nous allons subir sa mort, la sentir fondre sur nous comme une menace ou un avertissement. Mais cette mort, nous sommes en train de l’accepter pour nous-mêmes, le cas échéant, nous sommes en train de la choisir pour nous-mêmes. Nous sommes en train de mourir de la mort de ce copain, et par là même nous la nions, nous l’annulons, nous faisons de la mort de ce copain le sens de notre vie. Un projet de vivre parfaitement valable, le seul valable en ce moment précis. Mais les S.S. sont de pauvres types et ne comprennent jamais ces choses-là.
(…)

“C’était la librairie,et plus précisément,le premier étage de la librairie de Martinus Nijhoff à La Haye.Aujourd’hui,vingt-trois ans après,je pourrais encore,les yeux fermés,monter cet escalier,je saurais encore m’y retrouver,parmi les longues rangées de livres du premier étage.Nijhoff,en général,se tenait au rez-de-chaussée,il me regardait passer vers l’escalier avec des yeux pétillants derrière les verres cerclés d’or.Au premier étage se trouvait les rayons de livres français neufs et d’occasion,et j’y passais des heures à lire des bouquins que je ne pouvais m’offrir.Une lumière placide baignait la grande salle,cette belle lumière dense,sans arêtes coupantes,de l’hiver nordique,une luminosité sphérique,irradiant par égal les plans rapprochés et les plans lointains,tamisée dans la grande salle encombrée de rayonnages sévères (et cette odeur d’encaustique devenait en quelque sorte l’équivalent sensible du puritanisme un peu hautain,et combien fragile,dérisoire tout compte fait,de l’ensemble) par les verrières nervurées de plomb cerclant les bouts de vitre colorée,disposés ça et là,selon un ordre vieillot et un tant soi peu monotone.
Mais tout ceci,bien entendu,ne fait pas partie de ce rêve-là,au cours de ce voyage.Ce rêve-là n’était que la nostalgie de ce lieu calme et clos,non identifié clairement,ne débouchant sur rien d’autre que sur le sentiment confus d’une perte irréparable,d’un manque impossible à combler,dans la puanteur moite du wagon,traversée bientôt de cris échevelés.”


Jorge Semprún (10 december 1923 – 7 juni 2011)
Cover

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud Kolmar (pseudoniem van Gertrud Käthe Chodziesner) werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Gertrud Kolmar op dit blog.

Stimme des Bluts

Du mußt nicht hören, was sie sagen,
Nicht glauben, was die Augen sehn,
Nicht deines Herzens Uhrenschlagen,
Des Geistes Falterflug verstehn.

Der glatte, matte Silberreifen,
Der kühl den Mädchenleib umschnürt,
Ihn soll kein Zauber von dir streifen
Als ich. Ich will, was mir gebührt.

Mein heilig Recht ist mein Begehren;
Ich ford’re Träume, wild vor Glut,
Will grausam Lachen, frevle Zähren –
Den Schleier fort! Ich bin das Blut!

Streck’ aus die Hand in Sündenqualen
Zum Himmel dort, zur Erde hier;
Dein Mund soll Lust mit Lüsten zahlen,
Und dir am Herzen keim’s: Gebier!

Neu will ich werden in dem Leben,
Das dir mein Wunder schuf. Sei’s mein!
Es soll wie du in Glück erbeben,
Wie du in tiefem Jammer schrein.

Hast du mir, was dir gleicht, gegeben,
So schlaf, dein müd’, in dir ich ein.

 

Das Herz

Ich ging durch einen Wald,
Da wuchsen viele Herzen.
Sie waren rot in Schmerzen,
Sie waren stolz und grün und kalt.

Sie rieselten und hingen
Von dünnem Ast, Morellenast.
Ich wog die sonneneigne Last
Und ließ sie schüchtern klingeln.

Ich habe eins gepflückt,
Das dunkel schien vor Reife;
Es hat mit grüner Schleife
Und einer Blume mich geschmückt.

Ein Herz ist heißes Klopfen.
Ich ahnte zögernd, daß es bat.
Zuweilen, blutschwarz wie Granat,
Zersprang ein großer Tropfen.

Es lappte gräserwärts
Mit aufgerißnen Schalen.
Da schlug aus welken Qualen
Ein kleines, kleines blaues Herz.


Gertrud Kolmar (10 december 1894 – (?) maart 1943)
Verzamelde gedichten

 

De Amerikaanse schrijfster Jacquelyn Mitchard werd geboren in Chicago, Illinois, op 10 december 1951. Zie ook alle tags voor Jacquelyn Mitchard op dit blog.

Uit:Two If by Sea

“It was always hot in Brisbane, but that night was pouty, unsettling. After getting Natalie and her family comfortable in their rooms at the inn, Frank couldn’t rest. His leg plagued him. The toll of oppressive weather on that kind of old injury was no old farmer’s myth. He rambled around, briefly joining Natalie’s brother Brian in the bar on the beach, then painfully mounting the switchbacked decks of wooden stairs that led to a kind of viewing platform just adjacent to the car park, looking out over Bribie Island Beach. Up there, he hoped the signal would be good enough to call home, his home, if home is the place you started. For Frank, that would always be a ramshackle horse farm in south-central Wisconsin—now probably more ramshackle than when he last saw it, three years before. As the brrrrr on the other end began, his pulse quickened. He looked up at the sky and thought of all the calls darting through the sea of radio waves tonight, swift as swallows—dutiful, hopeful, wistful, sad.
“Frank?” His sister, Eden, answered, her voice holiday-bright and holiday-brittle, suddenly next to him across nine thousand miles. He was about to ask her to summon his mother to the phone so they could all talk together when he saw it. Without thinking, and without another word to Edie, he let his phone slip into his jeans pocket.
He could not figure out what it was.
He would never remember it as a wave.
Wave was too mere a word.
Although there were hundreds of photos and pieces of film, some shot just at the moment, near this very spot, Frank could look at these and remain curiously unmoved. But should he close his eyes and let himself return, the sick sweats would sweep down his breastbone, a sluice of molten ice. He would hear again the single dog’s one mournful howl, and feel the heavy apprehension, something like that moment from his days as a uniform cop when a routine traffic stop went completely to shit and a fist came flying in from nowhere, but monumentally worse. So much worse that it routed even imagination. Many years later, Frank would think, this was his first sight of the thing that would sweep away the center of his life in the minutes after midnight, and, by the time the sun rose, send surging into his arms the seed of his life to come.
Just like that. Like some mythical deity with blind eyes that took and gave unquestioned.”


Jacquelyn Mitchard (Chicago, 10 december 1951)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Nelly Sachs werd op 10 december 1891 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Nelly Sachs op dit blog.

An euch, die das neue Haus bauen

Wenn du dir deine Wände neu aufrichtest –
Deinen Herd, Schlafstatt, Tisch und Stuhl –
Hänge nicht deine Tränen um sie, die dahingegangen,
Die nicht mehr mit dir wohnen werden
An den Stein
Nicht an das Holz –
Es weint sonst in deinen Schlaf hinein,
Den kurzen, den du noch tun mußt.

Seufze nicht, wenn du dein Laken bettest,
Es mischen sich sonst deine Träume
Mit dem Schweiß der Toten.

Ach, es sind die Wände und die Geräte
Wie die Windharfen empfänglich
Und wie ein Acker, darin dein Leid wächst,
Und spüren das Staubverwandte in dir.

Baue, wenn die Stundenuhr rieselt,
Aber weine nicht die Minuten fort
Mit dem Staub zusammen,
Der das Licht verdeckt.

 

Wieviel Erinnerung wächst im Blute Der Abendsonne?

O die ungesungenen Wiegenlieder
In der Turteltaube Nachtruf –
Manch einer hätte Sterne herunterholen können,
Nun muß es der alte Brunnen für ihn tun!

Ihr Zuschauenden,
Die ihr keine Mörderhand erhobt,
Aber die ihr den Staub nicht von eurer Sehnsucht
Schütteltet,
Die ihr stehenbliebt, dort, wo er zu
Licht Verwandelt wird.

 
Nelly Sachs (10 december 1891 – 12 mei 1970)

 

De Duitse schrijfster en illustratrice Cornelia Funke werd geboren in Dorsten op 10 december 1958. Cornelia Funke viert vandaag haar 60e verjaardag. Zie ook alle tags voor Cornelia Funke op dit blog.

Uit: Hinter verzauberten Fenstern

„Draußen wurde es dunkel, und es schneite immer noch. Julia saß auf der Fensterbank und sah hinaus. Der Himmel war dunkelgrau, und die Bäume und Häuser sahen aus wie Scherenschnitte aus schwarzer Pappe. Nur die Fenster leuchteten gelb vom Lampenlicht oder blau von irgendeinem Fernseher. Ab und zu stapfte eine graue Gestalt mit hochgezogenen Schultern und eingezogenem Kopf unten auf der Straße vorbei. Aber ihre Mutter kam und kam nicht. Mindestens eine Stunde saß sie schon hier, drückte sich die Nase an der Scheibe platt und wartete. Da kam wieder jemand. Julia beugte sich vor. Nein, die hatte einen Hund dabei. Wieder nichts. Zwei Kinder hüpften vorbei und verschwanden hinter einem Gartentor. Dann war alles wieder still und leer. Nur die Schneeflocken fielen leise vom Himmel herunter und bedeckten die schwarzen Äste und die schwarzen Dächer, die dunklen Hecken, die graue Straße und die geparkten Autos, die unter dem Schnee wie dicke, geduckte Tiere aussahen. JuliagähnteundpresstedieNasewiedergegendie kalte Scheibe. Es ist doch immer dasselbe!, dachte sie. Wenn Mütter sagen, sie sind nur mal eben einkaufen, dann dauert’s eine Ewigkeit, bis sie wieder da sind. Und dann haben sie meistens schlechte Laune. Ihre Zimmertür ging auf, und das Licht ging an. Ärgerlich kniff Julia die Augen zusammen und sah sich um.
»Mach das Licht aus, Olli«, knurrte sie ihren jüngeren Bruder an.
»Wieso sitzt du hier im Dunkeln?«
»Weil ich nur so draußen was erkennen kann. Also mach das Licht aus!«
»Versteh ich nicht«, sagte Olli. Aber er machte das LichtausundschlossdieTür.Julia hörte,wie er im Dunkeln auf sie zu tappte.
»Ist es dir nicht unheimlich im Dunkeln?«, fragte er und krabbelte neben sie auf die Fensterbank.
»O verdammt, du Zwerg«, stöhnte Julia, »warum gehst du nicht in dein eigenes Zimmer?«
»Da unten seh ich nichts. Nur die blöde Hecke. Hier unterm Dach ist es viel schöner.«
« Olli rutschte ein bisschen näher an sie heran. Er hatte Angst im Dunkeln.
»Wetten, ich weiß, worauf du wartest?«, sagte er.
»Na, sag schon.« »Du wartest auf Mama.«
»Erraten«, sagte Julia.
»Sie hat versprochen, mir einen Adventskalender mitzubringen.«
»Mir auch!« »Dachte ich mir.«
»Was hast du dir für einen gewünscht?«

 
Cornelia Funke (Dorsten, 10 december 1958)

 

De Schotse dichter en schrijver George MacDonald werd geboren op 10 december 1824 in Huntly, Aberdeenshire. Zie ook alle tags voor George MacDonald op dit blog.

To My Aging Friends

It is no winter night comes down
Upon our hearts, dear friends of old;
But a May evening, softly brown,
Whose wind is rather cold.

We are not, like yon sad-eyed West,
Phantoms that brood o’er Time’s dust-hoard,
We are like yon Moon-in mourning drest,
But gazing on her lord.

Come nearer to the hearth, sweet friends,
Draw nigher, closer, hand and chair;
Ours is a love that never ends,
For God is dearest there!

We will not talk about the past,
We will not ponder ancient pain;
Those are but deep foundations cast
For peaks of soaring gain!

We, waiting Dead, will warm our bones
At our poor smouldering earthly fire;
And talk of wide-eyed living ones
Who have what we desire.

O Living, ye know what is death-
We, by and by, shall know it too!
Humble, with bated, hoping breath,
We are coming fast to you!

 

The Holy Midnight

Ah, holy midnight of the soul,
When stars alone are high;
When winds are resting at their goal,
And sea-waves only sigh!

Ambition faints from out the will;
Asleep sad longing lies;
All hope of good, all fear of ill,
All need of action dies;

Because God is, and claims the life
He kindled in thy brain;
And thou in him, rapt far from strife,
Diest and liv’st again.

 
George MacDonald (10 december 1824 – 18 september 1905)
Rond 1870

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e december ook mijn blog van 10 december 2017 deel 2.

Christbaum (Ada Christen)

Bij de tweede zondag van de Advent

 

 
Abendstimmung am Berliner Weihnachtsmarkt door Georg Schöbel, z.j.

 

Christbaum

Hörst auch du die leisen Stimmen
aus den bunten Kerzlein dringen?
Die vergessenen Gebete
aus den Tannenzweiglein singen?
Hörst auch du das schüchternfrohe,
helle Kinderlachen klingen?
Schaust auch du den stillen Engel
mit den reinen, weißen Schwingen?…
Schaust auch du dich selber wieder
fern und fremd nur wie im Traume?
Grüßt auch dich mit Märchenaugen
deine Kindheit aus dem Baume?…

 

 
Ada Christen (6 maart 1839- 19 mei 1901)
Kerstmarkt op de Rathausplatz in Wenen, de geboorteplaats van Ada Christen

 

Zie voor de schrijvers van de 9e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Thomas Verbogt, Margot Vanderstraeten, Eileen Myles, Patricio Pron, Michael Krüger, Gioconda Belli, Joe McGinniss, Wolfgang Hildesheimer

De Nederlandse schrijver Thomas Verbogt werd op 9 december 1952 geboren in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Thomas Verbogt op dit blog.

Uit: Het eerste licht boven de stad

`Het was echt zo.’ Dat zeiden we later zo nu en dan tegen elkaar als we het over onze eerste gesprek hadden: ‘Het was echt zo.’ In de eerste jaren van onze vriendschap hadden we het er nooit over. Misschien dachten we van elkaar dat we het hadden verzonnen. We waren elkaar weleens tegengekomen, maar kenden elkaar niet. Een vriendin had gezegd dat het geen kwaad kon als we eens met elkaar zouden praten, omdat hij verhalen schreef en ik ook. Het is de namiddag van een zomerse dag. Het is stil in de stad. Hij woont in een wijk die de Indische Buurt wordt genoemd. Op de fiets vraag ik me af wat er over mijn verhalen te zeggen valt. Zelf vind ik ze goed, maar ik weet dat ze nog beter kunnen worden. Misschien weet hij hoe dat moet. Zijn verhalen ken ik niet. Hij heeft een smalle kamer in het huis waar hij met zijn moeder en zus woont. Zijn vader is kort daarvoor overleden. Hij wijst me naar de enige stoel in die kamer, een gehavende fauteuil, zelf gaat hij op bed zitten. Tussen ons in staat een kleine tafel waarop hij twee beugelflessen bier zet. Er ligt een geel boek, een aflevering van het literaire tijdschrift Randstad. Hij wijst ernaar en zegt dat er verhalen van Jorge Luis Borges in staan. Ik ken die schrijver niet. Hij slaat het tijdschrift open en begint een verhaal voor te lezen, ‘De ooggetuige’. Aan zijn stem merk ik dat het geen lang verhaal kan zijn. Ineens steekt hij een vinger omhoog. ‘Hier gaat het om,’ zegt hij: `Indertijd was er een dag die de laatste ogen uitdoofde die Christus zagen; de slag van Junín en de liefde van Helena sterven met de dood van een mens. Wat zal er met mij sterven wanneer ik kom te sterven, welke hartroerende of vergankelijke vorm zal de wereld dan verliezen?’ Hierna komt er nog een zin, een lange zin, en dan is het verhaal klaar. Ik knik en zeg dat het goed is dat hij me dit verhaal leerde kennen. Ik weet zeker dat we vrienden zijn geworden. We hebben het alleen maar over boeken. Hij vooral over het werk van Kafka, ik over Nabokov, van wie ik een paar jaar eerder voor het eerst iets las, de verhalenbundel Lente in Fialta. Ik sloeg die open in de boekhandel en las over de geur die in een dorp aan zee hing.”


Thomas Verbogt (Nijmegen, 9 december 1952)

 

De Belgische schrijfster en journaliste Margot Vanderstraeten werd geboren in Zonhoven op 9 december 1967. Zie ook alle tags voor Margot Vanderstraeten op dit blog.

Uit: Mise en place

“Als Louise in haar testament niet expliciet had gevraagd om haar dood met een familiediner op te vrolijken, zou ik vandaag mijn koksjas niet dichtknopen en mijn toque niet opzetten. Donderdag is sinds jaar en dag de vaste sluitingsdag van Restaurant Victoria. Maar Louise is en blijft mijn lievelingszus. Zelfs nu ze dood is, kan ik haar niets weigeren. Maandagmiddag drie dagen geleden. Ik had juist woedend een bord beetgare asperges met een gepocheerd kwartelei terug naar de keuken gestuurd, toen de hoofdzuster belde met de mededeling dat zuster Augustine, alias Louise, die nacht in vrede was heengegaan. Dat ik als eerste van de familie het nieuws vernam, lag meer aan toeval dan aan iets anders. Eerst heeft de hoofdzuster moeder proberen te bereiken, maar moeder, tweeënnegentig jaar, gaf niet thuis. Moeder geeft de helft van de tijd niet thuis, omdat ze de helft van de tijd haar gehoorapparaat uitschakelt. Na dat vergeefse telefoontje heeft de hoofdzuster naar Ivo gebeld, dat is de oudste van ons vier, en ook de verstandigste. Bij Ivo stuitte ze op een antwoordapparaat. Omdat de zuster het goddeloos achtte om het overlijden van een naast familielid op een bandje in te spreken, heeft ze onverrichter zake weer ingehaakt en verbinding gezocht met het volgende familielid in rij. Het telefoonnummer van Jeanne bleek niet langer aan Jeanne toe te behoren, maar aan een jong koppel van wie het meisje het in Keulen hoorde donderen, en de telefoon aan haar vriendje doorgaf. Die schijnt ‘God is dood, lang leve God’ door de microfoon te hebben geblazen, en de hoorn weer op het toestel te hebben gesmakt. Althans, dat is het verhaal dat de hoofdzuster mij vertelde toen ze me uiteindelijk aan de lijn kreeg; mij, de jongste van de Werners, intussen ook al tweeënzestig. Op het moment dat de keukentelefoon rinkelde, gaf de klok die al jaren scheef boven het doorgeefluik hangt, één uur aan. Om één uur ’s middags en om acht uur ’s avonds staat de boog in de keuken strak gespannen.”


Margot Vanderstraeten (Zonhoven, 9 december 1967)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Eileen Myles werd geboren in Boston, Massachusetts, op 9 december 1949. Zie ook alle tags voor Eileen Myles op dit blog.

Prophesy

I’m playing with the devil’s cock
it’s like a crayon
it’s like a fat burnt crayon
I’m writing a poem with it
I’m writing that down
all that rattling heat in this room
I’m using that
I’m using that tingling rattle
that light in the middle of the room
it’s my host
I’ve always been afraid of you
scared you’re god and something else
I’m afraid when you’re yellow
tawny
white it’s okay. Transparent cool
you don’t look like home
my belly is homeless
flopping over the waist of my jeans like an omelette
there better be something about feeling fat
what there really is is a lack of emptiness
I’m aiming for that empty feeling
going to get some of that
and then I’ll be back


Eileen Myles (Boston, 9 december 1949)

 

De Argentijnse schrijver Patricio Pron werd geboren op 9 december 1975 in Rosario. Zie ook alle tags voor Patricio Pron op dit blog.

Uit:From My Fathers’ Ghost Is Climbing in the Rain (Vertaald door Mara Faye Lethem)

“Between March or April 2000 and August 2008, while I was traveling and writing articles and living in Germany, my consumption of certain drugs made me almost completely lose my memory, so that what I remember of those eight years—­at least what I remember of some ninety-­five months of those eight years—­is pretty vague and sketchy: I remember the rooms of two houses I lived in, I remember snow getting in my shoes as I struggled to make my way to the street from the door of one of those houses, I remember that later I spread salt and the snow turned brown and started to dissolve, I remember the door to the office of the psychiatrist who treated me but I don’t remember his name or how I found him. He was balding and weighed me on every visit; I guess it was once a month or something like that. He asked me how things were going, and then he weighed me and gave me more pills. A few years after leaving that German city, I returned and retraced the path to that psychiatrist’s office and I read his name on the plaque alongside the other doorbells, but it was just a name, nothing that explained why I’d visited him or why he’d weighed me each time, or how I could have let my memory go down the drain like that; at the time, I told myself I could knock on his door and ask him why I’d been his patient and what had happened to me during those years, but then I thought I should have made an appointment, that the psychiatrist wouldn’t remember me anyway, and, besides, I’m not really all that curious about myself. Maybe one day a child of mine will want to know who his father was and what he did during those eight years in Germany and he’ll go to the city and walk through it, and, perhaps, with his father’s directions, he’ll show up at the psychiatrist’s office and find out everything. I suppose at some point all children need to know who their parents were and they take it upon themselves to find out. Children are detectives of their parents, who cast them out into the world so that one day the children will return and tell them their story so that they themselves can understand it. These children aren’t judging their parents—it’s impossible for them to be truly impartial, since they owe them everything, including their lives—­but they can try to impose some order on their story, restore the meaning that gets stolen away by the petty events of life and their accumulation, and then they can protect that story and perpetuate it in their memory. Children are policemen of their parents, but I don’t like policemen. They’ve never gotten along well with my family.”


Patricio Pron (Rosario, 9 december 1975)

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Michael Krüger werd geboren op 9 december 1943 in Wittgendorf. Zie ook alle tags Michael Krüger op dit blog.

Nikolassee, Februar 2015

Ich soll hier aufgewachsen sein,
zwischen unserer Kirche und dem Kleist-Grab,
zwei Gottesorte für unsere höheren Ziele.
Auf der Rehwiese weideten Schafe,
aber wie sollten wir mit dem Hirten sprechen,
der nur die Sprache der Lämmer verstand?
You are leaving the American Sector.
Keiner von uns wußte,
wie der Hase läuft und wohin.
Hier, an den warmen Sommertagen,
haben wir davon geträumt, der Welt
brüderlich in die Speichen zu greifen.
Über uns eine große und eine kleine Wolke,
Mutter und Kind, mehr brauchte nicht sein.
Das Grab meiner Eltern ist schon im Angebot,
so schnell hat sich das Rad gedreht.

 

Berlin, Stadt der Kindheit

Am Ende der Straße, da
wo sie einen Knick macht,
damit man nicht sieht,
ob sie weitergeht,

steht ein alter Hund,
der offenbar nicht weiß,
wie er nach Hause kommt.
Mir geht es ähnlich.

Ich war mir ganz sicher,
daß ich hier einmal gelebt habe.
Im Haus gegenüber
wurde damals eine Bombe entschärft.

Eine junge Frau bringt triumphierend
ihren Müll zur Tonne,
als enthielte er ihr ganzes Leben.
Weg damit. Sie mustert mich lange,

kommt aber zu anderen Schlüssen.
Aus einem offenen Fenster
dringt das Weinen eines Kindes.
Es muß dieses Haus gewesen sein.

 
Michael Krüger (Wittgendorf, 9 december 1943)

 

De Nicaraguaanse schrijfster, dichteres en ex-politica Gioconda Belli werd geboren op 9 december 1948 in Managua. Zie ook alle tags voor Gioconda Belli op dit blog.

The man who loves me

VII.
But above all else
The man who loves me must love people
Not as some abstract category
Mentioned carelessly
But as something real, concrete
To whom one show devotion through actions
Giving up one’s life if required.

VIII.
The man who loves me
Will recognize my face in the midst of a battle
And with knee bent to the earth,
he will love me
As the two of us fire together at the enemy.

IX.
My man in love
Will not fear giving himself
Nor fear finding himself magically smitten.
In a plaza filled with great crowds,
He will be able to shout “I Love You”
Or make extravagant announcements on top of buildings
Proclaiming his right to feel
The most beautiful and human emotion.


Gioconda Belli (Managua, 9 december 1948)

 

De Amerikaanse schrijver Joe McGinniss werd geboren in New York City op 9 december 1942. Zie ook alle tags voor Joe McGinniss op dit blog.

Uit:The Rogue

“I drive to Wasilla the next morning. In good weather it’s an easy forty-mile trip on four-and six-lane highways. Halfway up, the Matanuska-Susitna Valley suddenly opens out in all directions, suggestive, even in 2010, of grand dreams and infinite possibilities. It’s only when you hit Wasilla that the possibilities shrivel into lost oppor- tunities and the dreams mutate into a nightmare of exurban sprawl.
It used to be said that Wasilla was a trading outpost bounded by two lakes: Wasilla Lake and Lake Lucille. Now it’s a city of 7,028 located between Chili’s and Wendy’s and stuffed to the gills with stores such as Wal-Mart, Sears, Target, Lowe’s, Home Depot, and Fred Meyer, and enough small-fry evangelical Christian churches to make Jesus himself weep from the effort of trying to count them all.
I don’t exaggerate. There are the Wasilla Bible Church, Wasilla Assembly of God, Church on the Rock (all three of which Sarah Palin has attended), Sunny Knik Chapel, King’s Chapel Alaska, Abundant Life Church, Wasilla Lake Church-Nazarene, Mat-Su Evangelical Covenant Church, Wasilla Christian Church, Wasilla Community Church of God, King of Kings Evangelical Lutheran Church, Fairview Loop Baptist Church, Faith Chapel Pentecostal Church of God, New Life Presbyterian Church, Valley Church of Christ, Apostolic Worship Center, Independent Baptist Church of Wasilla, Glad Tidings Full Gospel Church, Church of Christ at Wasilla, Mid Valley Christian Center, Meadow Lakes Christian Center, Word of Faith Assembly, Frontier Christian Ministries, Big Lake Baptist Church, Pilgrims Baptist Church, Northern Lights Mennonite Church, Trailhead Wesleyan Church, Valley Open Bible Fellowship, Bread of Life Church of Mat-Su, Word of Life International Ministries, Slavic Evangelical Church Nadezhda, Gospel Outreach Christian Center, West Valley Family Church of the Nazarene, Christian Fellowship of Wasilla, Pioneer Christian Fellowship, Independent Baptist Church, Settlers Bay Community Church, Faith Bible Fellowship, Valley Christian Conference, North Bear Street Community Church, Valley Sovereign Grace Baptist Assembly, Birch Harbor Baptist Church, Schrock Road Community Church, and Crossroads Community Church, not to mention another dozen or more Catholic, Presbyterian, Methodist, Seventh-Day Adventist, Mormon, Episcopalian, Lutheran, Russian Orthodox, and Jehovah’s Witness churches, and at least another twenty-five or thirty just down the road in Palmer.
There are no synagogues in Wasilla, but there are more than thirty-five chiropractors, or approximately one for every two hundred residents. Before seeing Catherine, I drive to the other side of Lake Lucille for coffee with Rod and Colleen Cottle, whom I’d first met the previous fall. In its early days, Wasilla’s two main business establishments were Teelands general store and Cottles gas station. Colleen was a Teeland. Her marriage to Rod was the Wasilla equivalent of a Cabot marrying a Lodge in Massachusetts.”


Joe McGinniss (9 december 1942 – 10 maart 2014)

 

De Duitse schrijver en schilder Wolfgang Hildesheimer werd geboren op 9 december 1916 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Hildesheimer op dit blog.

Uit: Die sichtbare Wirklichkeit bedeutet mir nichts. Die Briefe an die Eltern

„Ambach, [Ostersonntag,] 5. April [1953]
Liebe Leute, heute kann ich Euch nun endlich einen ausführlicheren Brief schreiben. Der Roman [Paradies der falschen Vögel] ist fertig, zum Teil schon abgeschickt, zum Teil noch beim Abtippen. Dienstag geht der letzte Teil an die DVA, und dann bin ich ihn zunächst mal los, bis die Fahnen kommen, es seidenn,dassichvorhernochvomLektorathöre.Ichbinschon vomBayerischenRundfunkumeinenAuszugzurSendunggebeten worden [Der gefälschte Rembrandt], ausserdem möchte ich einen kleinen Teil in der Neuen Zeitung [Karriere in Procegovina] und einen grösseren in den Frankfurter Heften ha ben;wennmirdannnocheinExemplar übrigbleibt,schickeich esEuchein.Denneristnundochnochetwasandersgeworden, alsIhr ihnkennt,wennauchnichtthematisch.Ausserdemhabe ich manche Stellen, die mir etwas feuilletonistisch erschienen, in Prosa umgewandelt. Jetzt sitze ich an der Joyce Cary-übersetzung, denn die muss ja auch noch dieses Jahr erscheinen, aber die wird wohl auch Ende der Woche fertig werden. Dann binichfürsErstediegrösserenArbeitenlosundmachedieSendungen über unsere Reise [Bericht einer Reise], wozu Silvia schon sehr fleissig das Material zusammenstellt, dann ein vom Bayerischen Rundfunk bestelltes Hörspiel [An den Ufern der Plotinitza]. Ich habe fest vor, meinen Kontrakt mit der DVA nurzuerneuern,wennsiemireinepermanentemonatlicheRente von mindestens dreihundert Mark geben. Sonst gehe ich zu einem anderen Verlag, der es tut und fahre mit meinen Angeboten auf. Sonst kann man sich den Luxus, Bücher zu schreiben, nicht leisten. Die Sache mit Andersch hat sich nun geklärt. Er hat meine feature [Besucht die schöne Procegovina] nicht mit Luftpost bekommen,obwohl ich es als solche aus Haifa abgeschickt habe. Aber jedenfalls ist er sehr zufrieden damit. Er ist im Augenblick in Bayern und kommt wohl im Laufe der nach Ambach. Im Augenblick ist natürlich bei uns viel Osterbetrieb. Die Kinder sind über die Ferien hier und machen uns grossen Spass. Sie amüsieren sich grossartig, vor allem mit ihren neuen herrlichen Fahrrädern, die ihnen ihr Vater [Herbert Geitner] geschenkt hat. Herbert [List] ist auch hier, fährt aber heute wieder ab. Vorgestern waren Richters abends da, gestern Bernstorffs [Lisa und Joachim von Bernstorff], donnerstags kommen sie und Herr [Walter] von Cube zum Abendessen. Wir müssen natürlich immer sehr viel erzählen, und ich freue mich, bald meine Sendungen geschrieben zu haben, weil dann alles darin sein wird und ich nicht immer wieder von vorn anfangen muss. Das Interesse für Israel ist hier ungeheuer, und längst nicht nur bei den »Intellektuellen.”

 
Wolfgang Hildesheimer (9 december 1916 – 21 augustus 1991)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Anna Gavalda, Ödön von Horváth, John Milton, Jan Křesadlo, Maksim Bahdanovič, Dalton Trumbo

De Franse schrijfster Anna Gavalda werd geboren op 9 december 1970 in Boulogne-Billancourt. Zie ook alle tags voor Anna Gavalda op dit blog.

Uit: L’Échappée belle

Ce que nous vivons là, c’était un peu de rab. Un sursis, une parenthèse, un moment de grâce. Quelques heures volées aux autres… Pendant combien de temps aurions-nous l’énergie de nous arracher ainsi du quotidien pour faire le mur ? Combien de permissions la vie nous accorderait-elle encore ?
(…)

« Il y a plein de choses dans notre tête. (…) Il y a de la musique et des écrivains. Des chemins, des mains, des tanières. Des bouts d’étoiles filantes recopiés sur des reçus de carte bleue, des pages arrachées, des souvenirs heureux et des souvenirs affreux. Des chansons, des refrains sur le bout de nos langues. Des messages archivés, des livres massues, des oursons à la guimauve et des disques rayés. Notre enfance, nos solitudes, nos premiers émois et nos projets d’avenir. Toutes ces heures de guet et toutes ces portes tenues. (…) nos fantasmes de provinciaux et nos veilles d’examen. (…) L’odeur de poussière et de pain sec des chevaux, le soir, quand nous descendions du car. Les Lalanne dans leurs ateliers séparés par un jardin. (…) Toutes ces bêtises, tous ces remords, et nos bulles de savon à l’enterrement du parrain de Lola…
Nos amours perdus, nos lettres déchirées et nos amis au téléphone. Ces nuits mémorables, cette manie de toujours tout déménager et celui ou celle que nous bousculerons demain en courant après un autobus qui ne nous aura pas attendus.
Tout ça et plus encore.
Assez pour ne pas s’abîmer l’âme. Assez pour ne pas essayer de discuter avec les abrutis. Qu’ils crèvent. Ils crèveront de toute façon. Ils crèveront pendant que nous serons au cinéma.”

 
Anna Gavalda (Boulogne-Billancourt, 9 december 1970)

 

De Hongaars-Duitse schrijver Ödön von Horváth werd geboren op 9 december 1901 in Fiume. Zie ook alle tags voor Ödön von Horváth op dit blog.

Uit: Jugend ohne Gott

„Als ich am nächsten Morgen in das Gymnasium kam und die Treppe zum Lehrerzimmer emporstieg, hörte ich auf dem zweiten Stock einen wüsten Lärm. Ich eilte empor und sah, daß fünf Jungen, und zwar E, G, R, H, T, einen verprügelten, nämlich den F.
»Was fällt euch denn ein?« schrie ich sie an. »Wenn ihr schon glaubt, noch raufen zu müssen wie die Volksschüler, dann rauft doch gefälligst einer gegen einen, aber fünf gegen einen, also das ist eine Feigheit!«
Sie sahen mich verständnislos an, auch der F, über den die fünf hergefallen waren. Sein Kragen war zerrissen. »Was hat er euch denn getan?« fragte ich weiter, doch die Helden wollten nicht recht heraus mit der Sprache und auch der Verprügelte nicht. Erst allmählich brachte ich es heraus, daß der F den fünfen nichts angetan hatte, sondern im Gegenteil: die fünf hatten ihm seine Buttersemmel gestohlen, nicht, um sie zu essen, sondern nur, damit er keine hat. Sie haben die Semmel durch das Fenster auf den Hof geschmissen.
Ich schaue hinab. Dort liegt sie auf dem grauen Stein. Es regnet noch immer, und die Semmel leuchtet hell herauf.
Und ich denke: vielleicht haben die fünf keine Semmeln, und es ärgert sie, daß der F eine hatte. Doch nein, sie hatten alle ihre Semmeln, und der G sogar zwei. Und ich frage nochmals: »Warum habt ihr das also getan?« Sie wissen es selber nicht. Sie stehen vor mir und grinsen verlegen. Ja, der Mensch dürfte wohl böse sein, und das steht auch schon in der Bibel. Als es aufhörte zu regnen und die Wasser der Sündflut wieder wichen, sagte Gott: »Ich will hinfort nicht mehr die Erde strafen um der Menschen willen, denn das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.«
Hat Gott sein Versprechen gehalten? Ich weiß es noch nicht. Aber ich frage nun nicht mehr, warum sie die Semmel auf den Hof geworfen haben. Ich erkundige mich nur, ob sie es noch nie gehört hätten, daß sich seit Urzeiten her, seit tausend und tausend Jahren, seit dem Beginn der menschlichen Gesittung, immer stärker und stärker ein ungeschriebenes Gesetz herausgebildet hat, ein männliches Gesetz: Wenn ihr schon rauft, dann raufe nur einer gegen einen! Bleibet immer ritterlich! Und ich wende mich wieder an die fünf und frage: »Schämt ihr euch denn nicht?«
Sie schämen sich nicht. Ich rede eine andere Sprache. Sie sehen mich groß an, nur der Verprügelte lächelt. Er lacht mich aus.“

 
Ödön von Horváth (9 december 1901 – 1 juni 1938)
Portret door Alice Wellinger, 2017

 

De Engelse dichter en schrijver John Milton werd geboren op 9 december 1608 in Londen. Zie ook alle tags voor John Milton op dit blog.

Uit: Paradise Lost (Book I)

Is this the Region, this the Soil, the Clime,
Said then the lost Arch-Angel, this the seat
That we must change for Heav’n, this mournful gloom
For that celestial light? Be it so, since he
Who now is Sovran can dispose and bid
What shall be right: fardest from him is best
Whom reason hath equald, force hath made supream
Above his equals. Farewel happy Fields
Where Joy for ever dwells: Hail horrours, hail
Infernal world, and thou profoundest Hell
Receive thy new Possessor: One who brings
A mind not to be chang’d by Place or Time.
The mind is its own place, and in it self
Can make a Heav’n of Hell, a Hell of Heav’n.
What matter where, if I be still the same,
And what I should be, all but less then he
Whom Thunder hath made greater? Here at least
We shall be free; th’ Almighty hath not built
Here for his envy, will not drive us hence:
Here we may reign secure, and in my choyce
To reign is worth ambition though in Hell:
Better to reign in Hell, then serve in Heav’n.
But wherefore let we then our faithful friends,
Th’ associates and copartners of our loss
Lye thus astonisht on th’ oblivious Pool,
And call them not to share with us their part
In this unhappy Mansion, or once more
With rallied Arms to try what may be yet
Regaind in Heav’n, or what more lost in Hell?

 
John Milton (9 december 1608 – 8 november 1674)
Cover

 

De Tsjechische psycholoog, schrijver en dichter Jan Křesadlo (pseudoniem van Václav Jaroslav Karel Pinkava) werd geboren op 9 december 1926 in Praag. Zie ook alle tags voorJan Křesadlo op dit blog.

Travesty

3.
I have but words that don’t sound right
all has now fallen through, alas
there’s no fresh start, try as I might
deep down up-speaks the looking glass
If on the well-beam one could place
a candle new, on well-sill verge
then blue and white doves would converge
to make their spousal vows apace
If out of tears one could conceive
a fireproof cloak of see-through weave
and velvet crofts from sighs could swell
In our eye-pupils secreted
are Sibylls, invisibly hid
faces of vampires in nut shells


4.
And no one listens, heed to take
the empty drum pulse of the heart
I scan the horologe, its darts
it is too late, for Jesus’ sake
Before I’d tuned my strings to play
the lunar lute has turned to dust
only its spectral form, away
an angel’s airborne heel flies past
The hourglasses, water, sand
slow turning upside down keep shape
the day drips by in silent strands
Gone for good now, the crowing pride
the hapless monk’s face quiet bides
crystallizing beneath its cape

 

Vertaald door Václav Z J Pinkava

 
Jan Křesadlo (9 december 1926 – 13 augustus 1995)
Praag in de Adventstijd

 

De Wit-Russische (Belarussische) dichter, journalist en criticus Maksim Bahdanovič werd geboren op 9 december 1891 in Minsk. Zie ook alle tags voor Maksim Bahdanovič op dit blog.

Emigrants’ song

There are in this world such far-rovers,
Who believe not in God not in devil,
Who delight in bright banners high over
The ships that in ocean ports revel…

They have none to leave here whom they cherish,
For they have neither kin nor belongings,
They care not if they live or they perish,
On one sole aim are fixed all their longings:

To visit lands, so far unsought-for,
To taste there of fortune and grieving,
And to perish among the salt waters
Of blue seas where white foam is seething.

But we do not seek such a bounty,
It is not far lands we are needing,
We would not have left our dear country
If there had been bread for our feeding.

And in clatter and noise of streets roaming,
Where the crowd ever-restless whirls streaming,
We dream of the village, the Nioman,
And Libava with harbour lights gleaming.

 
Maksim Bahdanovič (9 december 1891 – 25 mei 1917)

 

De Amerikaanse schrijver en sceenwriter James Dalton Trumbo werd geboren op 9 december 1905 in het plaatsje Montrose in Colorado. Zie ook alle tags voor Dalton Trumbo op dit blog.

Uit: Johnny Got His Gun

“My arm. My arm they’ve cut my arm off. See that stump there? That used to be my arm. Oh sure I had an arm I was born with one I was normal just I like you and I could hear and I had a left arm like I anybody. But what do you think of those lazy bastards cutting it off?
How’s that I can’t hear either. I can’t hear. Write it down. Put it on a piece of paper. I can read all right. But I can’t hear. Put it down on a piece of paper and hand the paper to my right arm because I have no left arm.
My left arm. I wonder what they’ve done with it. When you cut a man’s arm off you have to do something with it. You can’t just leave it Iying around. Do you send it to hospitals so guys can pick it to pieces and see how an arm works? Do you wrap it up in an old newspaper and throw it onto the junk heap? Do you bury it? After all it’s part of a man a very important part of a man and it should be treated respectfully. Do you take it out and bury it and say a little prayer? You should because it’s human flesh and it died young and it deserves a good sendoff.
*****

Then things quieted down all of a sudden. Everything went still inside his head. The lights before his eyes snapped out as quickly as if somebody had shut them off with a switch. The pain went away too. The only feeling he had was the strong throb of blood in his brain swelling and contracting his head. But it was peaceful. It was painless. It was such a relief that he came out of his drowning. He could think.
He thought well kid you’re deaf as a post but there isn’t the pain. You’ve got no arms but you don’t hurt. You’ll never burn your hand or cut your finger or smash a nail you lucky stiff. You’re alive and you don’t hurt and that’s much better than being alive and hurting. There are lots of things a deaf guy without arms can do if he doesn’t hurt so much he goes crazy from pain. He can get hooks or something for arms and he can learn to read lips and while that doesn’t exactly put him on top of the world still he’s not drowned in the bottom of a river with pain tearing his brain to pieces. He’s still got air and he’s not struggling and he’s got willow trees and he can think and he’s not in pain.”

 
Dalton Trumbo (9 december 1905 – 10 september 1976)

Jamal Ouariachi, Louis de Bernières, Mary Gordon, Bill Bryson, John Banville, Delmore Schwartz, Jim Morrison, Georges Feydeau

De Nederlandse schrijver Jamal Ouariachi werd geboren in Amsterdam op 8 december 1978. Zie ook alle tags voor Jamal Ouariachi op dit blog.

Uit: Vertedering

“Uitgemergeld. Met een voorzichtige wijsvinger streelde hij over het hoofdje, zo klein dat je het met een pico-belloteken kon omvatten. Met twee vingers doodknijpen zou geen moeite kosten. Het schedelbot trilde onder de dunne huid. Het beestje opende de ogen. Ontstoken. Er zat althans een gistkleurig vlies over het blauw van de iris. Of hadden alle pasgeboren katjes dat? Hij was opgegroeid met een kat in huis, maar aan diens babytijd had hij amper herinneringen. Eén beeld: hoe het witharige mormeltje op de eerste dag bij zijn nieuwe gezin angstig wegkroop in de reuzenpantoffel van de heer des huizes.
Nicolaas hadden ze hem genoemd, omdat hij met zijn licht golvende witte vacht aan de baard van Sinterklaas deed denken.
Zijn vader, die tot dan toe niets van een huisdier had willen weten, raakte op slag vertederd door die kat in zijn pantoffel. Voortaan als hij thuiskwam van zijn werk en op de bank ging liggen om een halfuurtje te dutten, was Nicolaas de enige die hem mocht storen. De kat sprong dan boven op hem om zich, na een uitvoerige hartmassage met zijn voorpoten, uit te spreiden over de riante romp van zijn baasje. Als ze daar zo lagen met zijn tweeën, leek het werkelijk even of zijn vader Sinterklaas was en de kat zijn baard.
Er steeg gepiep op uit de mand, de andere hadden ontdekt dat er iets gaande was. Ook het rossige katje in zijn hand begon nu te piepen. Hoelang zouden ze hier al liggen zonder eten? Het was maandag, misschien had die mand hier wel het hele weekend gestaan.
Voorzichtig legde hij het katje terug tussen de andere. Het gepiep hield op. De vrachtwagen verderop reed weg. Het werd weer stil, op die onbestemde ruis na die de buitenwereld eigen is.
Op zijn horloge zag hij dat de pauze ten einde liep. Hij veegde zijn hand af aan zijn broek en vatte, geïrriteerd, de terugtocht aan. Dat uitgerekend hij die beesten moest vinden. Daar was hij mooi klaar mee. Eén uur per werkdag had hij pauze, één uur om zijn taken te vergeten en de rust in zijn hoofd terug te brengen tijdens een solitaire wandeling. Die kittens kon hij natuurlijk niets kwalijk nemen, maar degene die ze te vondeling had gelegd, ja, die moest eigenlijk dood.
Eenmaal weer aan het werk vergat hij zijn ergernis al snel. Steeds vrolijker ploegde hij zich door zijn verplichtingen heen.
Na werktijd sloop hij de keuken van de kantine in. Uit een grote afwasmachine haalde hij twee kommetjes waar de kantinedames tussen de middag de desserts in serveerden; uit de koeling stal hij een pak halfvolle melk. Op basis van een gezondheidsadvies van de ondernemingsraad had de directie verordend dat de kantine voortaan alleen nog halfvolle en magere melk mocht verkopen. Hij had geen idee of kittens daar ook baat bij hadden.
De spullen stopte hij in zijn tas, hij klokte uit – 17:08 uur, een latertje voor zijn doen – en hij verliet het pand. Het was een minuut of acht lopen naar het grasveld. Hij zou zijn gebruikelijke sneltram missen en in de piek van de avondspits belanden, maar dat deed er nu even niet toe.”

 
Jamal Ouariachi (Amsterdam, 8 december 1978)

 

De Britse dichter en schrijver Louis de Bernières werd geboren in Londen op 8 december 1954. Zie ook alle tags voor Louis de Bernières op dit blog.

Uit:The Dust That Falls from Dreams

“It had been so long since the death of a sovereign that no one knew what to say, or how to behave. Lord Salisbury refused to talk about the accession ceremonies because it was too upsetting. The well-to-do cancelled their dinner parties and balls, and the frivolous optimism that had accompanied the arrival of a new century evaporated. It was January, and the dark clouds that wept rain onto the land complemented the mood of the people beneath them.
The Queen’s relatives and descendants converged on Osborne from all over Europe. In South Africa the war that was supposed to have been won already was carried on by Botha, Smuts and de Wet. Money and young men continued to be expended. The British troops were killed mainly by enteric fever.
The tiny Queen died. The Lord Mayor of London was informed, and then the rest of the world. Whilst the nation lay stunned, the Great argued about what should be done next. Lord Acton announced that King Edward VII could not call himself Edward VII because he was not descended from previous Edwards. Did the Lord Mayor of London count as an ex-officio member of the Privy Council? He decided that he did, and gatecrashed it. Who was in charge of the funeral? Was it the Lord Chamberlain or the Duke of Norfolk, even though he was a Catholic? The Duke insisted on his historic right, and the King conceded. Lady Cadogan received an invitation to the interment that was intended for her husband, in which she was requested to come wearing trousers.
The Queen’s coffin was so minute that it might have been that of a child. King Edward and the Kaiser walked behind it as it was drawn through Cowes. It came across the Solent in a battle-ship, flanked by the greatest fleet in the world. In London the route from Victoria Station to Buckingham Palace then Paddington Station was blocked solid with mourners hoping to see the great procession of the gun carriage. Behind it rode King Edward, flanked by the Duke of Connaught and Kaiser Wilhelm, followed by the handsome and slim Crown Prince of Germany, the embodiment of hope for his nation, the guarantor of its great future as a beacon of civilisation.”


Louis de Bernières (Londen, 8 december 1954)

 

De Amerikaanse schrijfster Mary Catherine Gordon werd geboren op 8 december 1949 in Far Rockaway, New York. Zie ook alle tags voor Mary Gordon op dit blog.

Uit: Men and Angels

“But we won’t leave you stranded. I want you to know that, Laura,” Jack Chamberlain had said. “We found out from a friend of ours, a guy I work with, about a woman over in Chalk Farm who rents rooms to students. People your own age. You’ll have a ball, believe me. And then you’ll have your ticket home in August. It’ll be a great time for you, believe me. Shake the dust from your feet as you leave that house or town. She knew what they thought, that she was bad for the children. But the children liked her. Jennifer, the youngest child, cried when Laura said good-bye to her. Their parents didn’t understand them. But she understood. She always understood children. Their great unhappiness she always saw. They were victims of injustice from the moment of their birth. Believing human love to be important, they must suffer. This was how she could help them. She could teach them human love was not important, and their suffering would end, as hers had ended. How she had suffered every day before she knew. She had been a good child, and her mother had not loved her. She was slow, her mother said. And her mother was full of quickness; her movements danced, all the gestures of her hands, her words (her mother would make people laugh with her quickness) ended in points of silver. Laura was slow, slow in her movements like her father’s family. Yet the teachers said she showed great promise in some subjects. And Miss Gildersleeve, the home economics teacher, said Laura sewed like a dream. That’s good, said her mother, it’s a good hobby for an old maid.
Yet she had loved her mother, wanted to be near her, loved the feel of her bones through her light flesh, loved the quick movements of her skirt. She had loved her mother’s body as a child. If only her father had loved her. But her father loved her mother. Daughters frightened him. He would have liked a son.
But she no longer said, “If only they had loved me.” Now she knew that it was not important. She had suffered thinking that a parent’s love had meaning. Now she knew a parent’s love was nothing. She was the favorite, the chosen, and her parents had not known it. So she had suffered as all children must suffer till they know the truth. It was in a garden that the Spirit first had come to her. Four years ago, when she was seventeen. She had been so unhappy then. Had always been, before she knew the truth. It was in a garden that the Spirit first had come to her. Four years ago, when she was seventeen. She had been so unhappy then. Had always been, before she knew the truth.”


Mary Gordon (Far Rockaway, 8 december 1949)
Cover

 

De Amerikaanse schrijver Bill Bryson werd geboren in Des Moines (Iowa) op 8 december 1951. Zie ook alle tags voor Bill Bryson op dit blog.

Uit: Een huis vol (Vertaald door Inge Kok, Peter Diderichen Peter Diderich)

“Gezamenlijk worden ze vitaminen en mineralen genoemd en er is heel veel – echt verrassend veel – wat we er niet van weten, onder andere hoeveel we er nodig hebben, wat sommige precies doen en in welke hoeveelheden ze het best kunnen worden ingenomen.
Dat we ze überhaupt nodig hebben was informatie waar we verbazend lang op hebben moeten wachten. Tot ver in de negentiende eeuw is niemand ooit op het idee van een uitgebalanceerde voeding gekomen. Men geloofde dat al het voedsel één enkele vage, maar versterkende stof bevatte: ‘het universele voedingsmiddel’. Een kilo biefstuk had dezelfde waarde voor het lichaam als een kilogram appels of pastinaken of wat dan ook, en een mens hoefde er alleen maar voor te zorgen dat hij er meer dan genoeg van binnenkreeg. Niemand had ooit gedacht dat bepaalde soorten voedsel onmisbare elementen bevatten die van cruciaal belang waren voor je welzijn. Dat hoeft ons niet echt te verbazen, want de verschijnselen van tekorten in je voeding – apathie, pijnlijke gewrichten, een verhoogde gevoeligheid voor infecties, wazig zien – wijzen zelden op een onevenwichtige voeding. Als je haar begint uit te vallen of je enkels onrustbarend dik worden, is het zelfs vandaag de dag niet waarschijnlijk dat je als eerste denkt aan wat je de laatste tijd hebt gegeten. En je zou al helemaal niet denken aan wat je níét had gegeten. Dat gold ook voor de verbijsterde Europeanen die heel lang dikwijls in ontstellende aantallen doodgingen zonder te weten waarom.
Er is beweerd dat er tussen 1500 en 1850 alleen al aan scheurbuik twee miljoen zeelieden zijn overleden. Op een lange reis bezweek doorgaans ongeveer de helft van de bemanning eraan. Er zijn uiteenlopende wanhoopsmiddelen uitgeprobeerd. Vasco da Gama moedigde zijn mannen aan om tijdens een reis naar India en terug hun mond te spoelen met urine, wat niet hielp tegen scheurbuik en waar ze ook niet veel vrolijker van zullen zijn geworden. Soms was het aantal slachtoffers werkelijk schokkend. Rond 1740 verloor een Britse marine-expeditie onder bevel van commandeur George Anson tijdens een reis van drie jaar veertienhonderd van de tweeduizend opvarenden. Vier werden gedood tijdens gevechten; vrijwel alle anderen zijn overleden aan scheurbuik.”


Bill Bryson (Des Moines, 8 december 1951)
Cover

 

De Ierse schrijver en criticus John Banville werd geboren op 8 december 1945 in Wexford. Zie ook alle tags voor John Banville op dit blog.

Uit:Mrs. Osmond

“It had been a day of agitations and alarms, of smoke and steam and grit. Even yet she felt, did Mrs. Osmond, the awful surge and rhythm of the train’s wheels, beating on and on within her. It was as if she were still seated at the carriage window, as she had sat for what seemed impossibly many hours, gazing with unseeing eyes upon the placid English countryside flowing away from her endlessly in all the soft- green splendour of the early- summer afternoon. Her thoughts had sped along with the speeding train but, unlike the train, to no end. Indeed, she had never registered so acutely the mind’s unstoppable senseless headlong rush as she had since leaving Gardencourt. The great snorting and smoking brute that had paused with brusque impatience at the meek little village station and suffered her to take her place in one of its lattermost compartments— her fingertips still retained the impression of hot plush and greasy leather— now stood gasping after its mighty efforts under the high, soot- blackened glass canopy of the throbbing terminus, disgorging on to the platform its complement of dazed, bedraggled travellers and their jumbles of baggage. Well, she told herself, she had arrived somewhere, at least.
Staines, her maid, had hardly stepped down from the train before she flew into an altercation with a red- faced railway porter. Had she not been a female it might have been said of Staines that she was a fellow with a heart of oak. She was tall and gaunt, a person all of angles, with long wrists and large feet, and a jaw that put one in mind of the blade of a primitive axe. In the years that she had been in Mrs. Osmond’s employ, or, given how closely they were conjoined, better say in the years that they had been together, Staines’s devotion to her mistress had not wavered by a jot. In their long period of exile in the south her forbearance had extended to putting up with the Italian market and the Italian kitchen, and, which required an even more saintly fortitude, with Italian plumbing. Indeed, such was her steadfastness that on occasion Mrs. Osmond— Isabel—found herself longing wistfully for even half a day’s respite from her servant’s unrelenting, stone-hard solicitude. In their recent travels together the chief token and proof of Staines’s loyalty had been a permanently maintained state of vexedness, not only in face of the impudence of porters, cab- drivers, boot-boys and the like, but also against what she considered her mistress’s wilful credulousness, deplorable gullibility and incurably soft heart. Now, as the maid, her bonnet fairly wagging from the force of her indignation, stood berating the porter for unspecified shortcomings—as a Londoner she was exercising her right to quarrel with her own kind, in her own city—Isabel moved away with that wide-eyed blandness of manner she had perfected over the years at the scenes of so many similar confrontations between Staines’s will and the world’s recalcitrance.”


John Banville (Wexford, 8 december 1945)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Delmore Schwartz werd geboren op 8 december 1913 in New York. Zie ook alle tags voor Delmore Schwarz op dit blog.

Dogs Are Shakespearean, Children Are Strangers

Dogs are Shakespearean, children are strangers.
Let Freud and Wordsworth discuss the child,
Angels and Platonists shall judge the dog,
The running dog, who paused, distending nostrils,
Then barked and wailed; the boy who pinched his sister,
The little girl who sang the song from Twelfth Night,
As if she understood the wind and rain,
The dog who moaned, hearing the violins in concert.
—O I am sad when I see dogs or children!
For they are strangers, they are Shakespearean.

Tell us, Freud, can it be that lovely children
Have merely ugly dreams of natural functions?
And you, too, Wordsworth, are children truly
Clouded with glory, learned in dark Nature?
The dog in humble inquiry along the ground,
The child who credits dreams and fears the dark,
Know more and less than you: they know full well
Nor dream nor childhood answer questions well:
You too are strangers, children are Shakespearean.

Regard the child, regard the animal,
Welcome strangers, but study daily things,
Knowing that heaven and hell surround us,
But this, this which we say before we’re sorry,
This which we live behind our unseen faces,
Is neither dream, nor childhood, neither
Myth, nor landscape, final, nor finished,
For we are incomplete and know no future,
And we are howling or dancing out our souls
In beating syllables before the curtain:
We are Shakespearean, we are strangers.


Delmore Schwartz (8 december 1913 – 11 juli 1966)
Prent van New York uit 1913, vogelperspectief, met de hand ingekleurd

 

De Amerikaanse zanger, dichter en tekstschrijver James Douglas (Jim) Morrison werd geboren in Melbourne (Florida) op 8 december 1943. Zie ook alle tags voor Jim Morrison op dit blog.

The World on Fire 

The world on fire …
Taxi from Africa…
The Grand Hotel…
He was drunk
a big party last night
back going back
in all directions
sleeping these insane hours.
I’ll never wake up
in a good mood again.
I’m sick of these stinky boots.

 

Freedom Exists

Did you know freedom exists
In school books

Did you know madmen are
Running our prisons

Within a jail, within a gaol
Within a white free protestant
Maelstrom

We’re perched headlong
On the edge of boredom

We’re reaching for death
On the end of a candle

We’re trying for something
That’s already found us


Jim Morrison (8 december 1943 – 3 juli 1971)

 

De Franse theaterauteur Georges Feydeau werd geboren op 8 december 1862 in Parijs. Zie ook alle tags voor George Feydeau op dit blog.

Uit: Le dindon

« LUCIENNE. — Ah ! c’est-à-dire que tu ne saurais trop remercier monsieur.
VATELIN, pendant que Pontagnac se confond en salutations qui dissimulent mal son trouble. — N’est-ce pas ? Je vous dis que c’est tout à fait gentil d’être venu, et surtout de cette façon-là !
LUCIENNE  — Ah ! oui, surtout de cette façon-là !
Elle va à la cheminée.
PONTAGNAC. — Ah ! vraiment, cher ami, madame ! (À part.) Ca y est ! elle se fiche de moi !
VATELIN,. — Mais, j’y pense, vous ne connaissiez pas ma femme… (Présentant.) Ma chère Lucienne, un de mes bons amis, M. de Pontagnac… Ma femme.
PONTAGNAC.. — Madame !
VATELIN,. — Au fait ! je ne sais pas si c’est très prudent ce que je fais là de te présenter Pontagnac.
PONTAGNAC. — Pourquoi ça ?
VATELIN,. — Ah ! c’est que c’est un tel gaillard. Un tel pécheur devant l’Eternel ! Tu ne le connais pas ? Il ne peut pas voir une femme sans lui faire la cour ! il les lui faut toutes !
LUCIENNE railleuse. — Toutes ! Ah ! ça n’est pas flatteur pour chacune.
PONTAGNAC.. — Oh ! madame, il exagère ! (À part.) Est-il bête de lui raconter ça !
LUCIENNE devant la cheminée. — Quelle déception pour la pauvre femme qui a pu se croire distinguée et qui finit par s’apercevoir qu’elle n’est qu’additionnée.
PONTAGNAC. — Je vous répète, madame, que c’est une calomnie.
LUCIENNE. — Ah ! j’avoue que si j’avais dû être une de ces “toutes”, je n’en serais pas fière… Asseyez-vous donc !…
Elle s’assied dans le fauteuil, près de la cheminée.
PONTAGNAC, à part, en s’asseyant sur le canapé. — C’est bien ça ! elle me raille.
Vatelin, s’asseyant près d’eux. — Dites donc ! Je crois qu’elle vous bêche! »

 
Georges Feydeau (8 december 1862 – 5 juni 1921)
Scene uit een opvoering in Herblay, 2013

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e december ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Horatius, Hervey Allen, James Thurber, Carmen Martín Gaite, Nikos Gatsos, Jura Soyfer, Bjørnstjerne Bjørnson, Joel Chandler Harris

De Romeinse dichter en schrijver Quintus Horatius Flaccus werd geboren op 8 december 65 v. Chr. Zie ook alle tags voor Horatius op dit blog.

Ode II.18

Geen elpenbeen en geen verguld plafond
blinkt in mijn huis. Geen balkwerk van albast
rust daar op een porfieren zuilenrij.

Ik heb niet van een onbekenden neef
een Pergameenschen koningsburcht geërfd.
Op mijn klandizie drijft geen purperzaak.

Maar trouw van hart en niet van geest ontbloot
eert mij de vriendschap van een edelman.

Neen noch den goden noch mijn rijken vriend
vraag ik om meer, gelukkig en voldaan
met mijn geliefd Sabinum. Zie, de dag
volgt op den dag, de maand volgt op de maand,
en gij bestelt een marmermozaiek,
alsof de dood niet aldoor nader kwam,
bouwt huizen midden in het golfgeklots,
alsof het zeestrand niet toereikend was.

Ja zelfs het dubbel heilig grondbezit
van arme buren waagt uw hand te schenden.

Daar gaan zij, man en vrouw, van huis en haard
verdreven, met hun eenig eigendom,
hun havelooze kindren op den arm.

Maar ook den rijken heer wacht geen paleis
zoo zeker als dat van den wissen dood.
Wat wilt gij altijd meer? Voor arm en rijk
ontsluit de aarde zonder onderscheid
haar duistren schoot. Zelfs voor Prometheus’ goud
was geen retour aan Charons veer te koop.

Daar zuchten Tantalus en zijn geslacht,
daar vindt een arme stakker eindlijk rust.
De dood verhoort wie roept, en wie niet roept.

 

Vertaald door Dr. A. Rutgers van der Loeff


Horatius (8 december 65 v. Chr. – 27 november 8 v. Chr.)
Standbeeld in Parijs

 

De Amerikaanse dichter en schrijver William Hervey Allen werd geboren op 8 december 1889 in Pittsburgh. Zie ook alle tags voor Hervey Allen op dit blog.

The Sea-Islands

Shadows

There is deliberateness in all sea-island ways,
Outlandish to our days as stone wheels are.
The islands cannot see the use of life
Which only lives for change;
Their days are flat,
And all things there move slowly.
Even the seasons are conservative—
No sudden flaunting of wild colors in the fall,
Only a gradual fading of the green,
As if the earth turned slowly,
Or looked with one still face upon the sun
As Venus does; Until the trees, the fields, the marshes,
All turn dun, dull Quaker brown, And a mild winter settles down,
And mosses are more gray.

All human souls are glasses which reflect
The aspects of the outer world.
See what terrible gods the huge Himalayas bred!—
And the fierce Jewish Jaywah came
From the hot Syrian desert
With his inhibitory decalogue.
The gods of little hills are always tame;
Here God is dull, where all things stay the same.

 
Hervey Allen (8 december 1889 – 28 december 1949)

 

De Amerikaanse schrijver James Thurber werd geboren op 8 december 1894 in Columbus, Ohio. Zie ook alle tags voor James Thurber op dit blog.

Uit: The Secret Life of Walter Mitty

“We’re going through!” The Commander’s voice was like thin ice breaking. He wore his full-dress uniform, with the heavily braided white cap pulled down rakishly over one cold gray eye. “We can’t make it, sir. It’s spoiling for a hurricane, if you ask me.” “I’m not asking you, Lieutenant Berg,” said the Commander. “Throw on the power lights! Rev her up to 8,500! We’re going through!” The pounding of the cylinders increased: ta-pocketa-pocketa-pocketa-pocketa-pocketa. The Commander stared at the ice forming on the pilot window. He walked over and twisted a row of complicated dials. “Switch on No. 8 auxiliary!” he shouted. “Switch on No. 8 auxiliary!” repeated Lieutenant Berg. “Full strength in No. 3 turret!” shouted the Commander. “Full strength in No. 3 turret!” The crew, bending to their various tasks in the huge, hurtling eight-engined Navy hydroplane, looked at each other and grinned. “The Old Man’ll get us through,” they said to one another. “The Old Man ain’t afraid of Hell!” . . .
“Not so fast! You’re driving too fast!” said Mrs. Mitty. “What are you driving so fast for?”
“Hmm?” said Walter Mitty. He looked at his wife, in the seat beside him, with shocked astonishment. She seemed grossly unfamiliar, like a strange woman who had yelled at him in a crowd. “You were up to fifty-five,” she said. “You know I don’t like to go more than forty. You were up to fifty-five.” Walter Mitty drove on toward Waterbury in silence, the roaring of the SN202 through the worst storm in twenty years of Navy flying fading in the remote, intimate airways of his mind. “You’re tensed up again,” said Mrs. Mitty. “It’s one of your days. I wish you’d let Dr. Renshaw look you over.”
Walter Mitty stopped the car in front of the building where his wife went to have her hair done. “Remember to get those overshoes while I’m having my hair done,” she said. “I don’t need overshoes,” said Mitty. She put her mirror back into her bag. “We’ve been all through that,” she said, getting out of the car. “You’re not a young man any longer.” He raced the engine a little. “Why don’t you wear your gloves? Have you lost your gloves?” Walter Mitty reached in a pocket and brought out the gloves.”


James Thurber (8 december 1894 – 2 november 1961)
Cover DVD

 

De Spaanse schrijfster, vertaalster en journaliste Carmen Martín Gaite werd geboren op 8 december 1925 in Salamanca. Zie ook alle tags voor Carmen Martín Gaite op dit blog.

Uit: La reine des neiges (Vertaald door Claude Bleton)

« Pour la première fois, disaient-ils, on voyait comment la terre et les êtres humains sont réellement. Ils couraient de tous côtés avec leur miroir et bientôt il n’y eut pas un pays, pas une personne qui n’eussent été déformés là-dedans.
Alors, ces apprentis sorciers voulurent voler vers le ciel lui-même, pour se moquer aussi des anges et de Notre-Seigneur. Plus ils volaient haut avec le miroir, plus ils ricanaient. C’est à peine s’ils pouvaient le tenir et ils volaient de plus en plus haut, de plus en plus près de Dieu et des anges, alors le miroir se mit à trembler si fort dans leurs mains qu’il leur échappa et tomba dans une chute vertigineuse sur la terre où il se brisa en mille morceaux, que dis-je, en des millions, des milliards de morceaux, et alors, ce miroir devint encore plus dangereux qu’auparavant. Certains morceaux n’étant pas plus grands qu’un grain de sable voltigeaient à travers le monde et si par malheur quelqu’un les recevait dans l’œil, le pauvre accidenté voyait les choses tout de travers ou bien ne voyait que ce qu’il y avait de mauvais en chaque chose, le plus petit morceau du miroir ayant conservé le même pouvoir que le miroir tout entier. Quelques personnes eurent même la malchance qu’un petit éclat leur sautât dans le cœur et, alors, c’était affreux : leur cœur devenait un bloc de glace. D’autres morceaux étaient, au contraire, si grands qu’on les employait pour faire des vitres, et il n’était pas bon dans ce cas de regarder ses amis à travers elles. D’autres petits bouts servirent à faire des lunettes, alors tout allait encore plus mal. Si quelqu’un les mettait pour bien voir et juger d’une chose en toute équité, le Malin riait à s’en faire éclater le ventre, ce qui le chatouillait agréablement. »
(…)

Il lui sembla que les vagues lui faisaient signe, alors [Gerda] enleva ses souliers rouges, ceux auxquels elle tenait le plus, et les jeta tous les deux dans l’eau, mais ils tombèrent tout près du bord et les vagues les repoussèrent tout de suite vers elle, comme si la rivière ne voulait pas les accepter, puisqu’elle n’avait pas pris le petit Kay. Gerda crut qu’elle n’avait pas lancé les souliers assez loin, alors elle grimpa dans un bateau qui était là entre les roseaux, elle alla jusqu’au bout du bateau et jeta de nouveau ses souliers dans l’eau. Par malheur le bateau n’était pas attaché et dans le mouvement qu’elle fit il s’éloigna de la rive, elle s’en aperçut aussitôt et voulut retourner à terre, mais avant qu’elle n’y eût réussi, il était déjà loin sur l’eau et il s’éloignait de plus en plus vite.
Alors la petite Gerda fut prise d’une grande frayeur et se mit à pleurer, mais personne ne pouvait l’entendre, excepté les moineaux, et ils ne pouvaient pas la porter, ils volaient seulement le long de la rive, en chantant comme pour la consoler : ” Nous voici ! Nous voici ! ” Le bateau s’en allait à la dérive, la pauvre petite était là tout immobile sur ses bas, les petits souliers rouges flottaient derrière mais ne pouvaient atteindre la barque qui allait plus vite.”

 
Carmen Martín Gaite (8 december 1925 – 22 juli 2000)  

 

De Griekse dichter en schrijver Nikos Gatsos werd geboren op 8 december 1911 in Kato Asea in Arcadië. Zie ook alle tags voor Nikos Gatsos op dit blog.

Amorgos (Fragment)

So! my pallikari with wine in your kisses and leaves on your lips
I want you to plunge naked into rivers
to sing to Barbary like the carpenter hunts out the woodgrain
like the viper passes through gardens of barley
with its proud ferocious eyes
like the lightning threshes the young.

And don’t laugh and don’t cry and don’t rejoice
don’t uselessly lace up your shoes like you were planting platans
don’t become FATED
because the lammergeier is not a a closed drawer
it is not a tear from a plumtree or a smile from a waterlily
nor is it an undershirt for a dove or mandolin for a Sultan
nor a silk bonnet for the head of a whale.
It is a saw from the sea that slaughters the gulls
a carpenter’s cushion a beggar’s clock
a fire in a gypsy’s forge who seduces priests’ wives and sings a lullaby for lilies
a marriage for Turks a celebration of Australians
a lair of Hungarians
where the hazelnut trees go to meet secretly in fall
they see the wise storks dying their eggs black
and they weep too
they burn their nightgowns and put on ducks’ petticoats
they spread stars on the earth for kings to walk on
with their silver amulets with the crown and the purple
they spread rosemary on beds
so the mice will go to another cellar
go to other churches to eat the Holy Table

 

Vertaald door Anita Sullivan

 
Nikos Gatsos (8 december 1911 – 12 mei 1992) 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Jura Soyfer werd op 8 december 1912 in Charkov, Oekraïne, geboren. Zie ook alle tags voor Jura Soyfer op dit blog.

Einheitsfront

Die Sowjets bedrohen, wie jeder weiß,
Den Klassenfrieden, den Erdölpreis,
Die Baumwollkurse, die Religion,
Moral und Zündholzproduktion!
Drum reichen Deterding, Vanderbilt,
Ford, Morgan und Thyssen einander die Hände:
»Hoch die Kultur, die’s zu schirmen gilt,
Dreimal so hoch die Dividende!«
Um Leichenbeute wird später gestritten –
Jetzt feiern die Herren Honigmond.
»Auf denn«, ruft Krupp, »gen Ostland geritten,
Es lebe die goldene Einheitsfront!«

»Ich träumte einst von Arbeiterpartei«,
Sprach Hitler, »doch das ist längst vorbei.
Mögt ruhig sein, die ihr schafft und rafft:
Fest steht und treu die Zinsknechtschaft!«
Und neue Aufschläge gab es im Nu
Zu Uniformrock samt Hose,
Und neue Anschläge gab es dazu
Auf Krüppel und Arbeitslose.
So einten sich Hitler und die Barone.
Schon steigen glorreich am Horizont
Hohenzollernschnurrbart und Krone.
»Es lebe die braune Einheitsfront!«

Von Warschau bis Schanghai, von Süd bis Nord,
Von Essen bis Neuyork, von Thyssen bis Ford,
Von Hitler bis Horthy steht er geeint,
Der imperialistische Klassenfeind!
Sie greifen an, sie marschieren geschlossen!
Können denn wir nicht, was die gekonnt?
Die Zeit ist knapp. Zeit ist Blut, Genossen!
Genossen, schließet die Einheitsfront!

 
Jura Soyfer (8 december 1912 – 16 februari 1939) 

 

De Noorse dichter, schrijver, journalist en politicus Bjørnstjerne Bjørnson werd geboren op 8 december 1832 in Kvikne bij Tynset. Zie ook alle tags voor Bjørnstjerne Bjørnson op dit blog.

When Comes The Morning?

When
comes the real morning?
When golden, the sun’s rays hover
Over the earth’s snow-cover,
And where the shadows nestle,
Wrestle,
Lifting lightward the root enringèd
Till it shall seem an angel wingèd,
Then it is morning,
Real, real morning.
But if the weather is bad
And my spirit sad,
Never morning I know.
No.

Truly, it’s real morning,
When blossom the buds winter-beaten,
The birds having drunk and eaten
Are glad as they sing, divining
Shining
Great new crowns to the tree-tops given,
Cheering the brooks to the broad ocean riven.
Then it is morning,
Real, real morning.
But if the weather is bad
And my spirit sad,
Never morning I know.
No.
When
comes the real morning?
When power to conquer parries
Sorrow and storm, and carries
Sun to the soul, whose burning
Yearning
Opens in love and calls to others:
Good to be unto all as brothers.

Then
it is morning,
Real, real morning.
Greatest power you know
-And most dangerous, lo!-
Will you
this
then possess?
Yes.


Bjørnstjerne Bjørnson (8 december 1832 – 26 april 1910)

 

De Amerikaanse schrijver Joel Chandler Harris werd geboren op 8 december 1848 in Eatonton, Georgia.Zie ook alle tags voor Joel Chandler Harris op dit blog.

Uit: Free Joe and Other Georgian Sketches

“The name of Free Joe strikes humorously upon the ear of memory. It is impossible to say why, for he was the humblest, the simplest, and the most serious of all God’s living creatures, sadly lacking in all those elements that suggest the humorous. It is certain, moreover, that in 1850 the sober-minded citizens of the little Georgian village of Hillsborough were not inclined to take a humorous view of Free Joe, and neither his name nor his presence provoked a smile. He was a black atom, drifting hither and thither without an owner, blown about by all the winds of circumstance, and given over to shiftlessness.
The problems of one generation are the paradoxes of a succeeding one, particularly if war, or some such incident, intervenes to clarify the[4] atmosphere and strengthen the understanding. Thus, in 1850, Free Joe represented not only a problem of large concern, but, in the watchful eyes of Hillsborough, he was the embodiment of that vague and mysterious danger that seemed to be forever lurking on the outskirts of slavery, ready to sound a shrill and ghostly signal in the impenetrable swamps, and steal forth under the midnight stars to murder, rapine, and pillage—a danger always threatening, and yet never assuming shape; intangible, and yet real; impossible, and yet not improbable. Across the serene and smiling front of safety, the pale outlines of the awful shadow of insurrection sometimes fell. With this invisible panorama as a background, it was natural that the figure of Free Joe, simple and humble as it was, should assume undue proportions. Go where he would, do what he might, he could not escape the finger of observation and the kindling eye of suspicion. His lightest words were noted, his slightest actions marked.”

 
Joel Chandler Harris (8 december 1848 – 3 juli 1908)
Portret door Lucy May Stanton, ca, 1914

Tatamkhulu Afrika, Dirk Stermann, Johann Nestroy, Joyce Cary, Gabriel Marcel, Willa Cather, Noam Chomsky, Friedrich Schlögl, Samuel Gottlieb Bürde

De Zuid-Afrikaanse dichter en schrijver Tatamkhulu Afrika werd geboren op 7 december 1920 in Egypte. Zie ook alle tags voor Tatamkhulu Afrika op dit blog.

Uit: Bitter Eden

“Down at the dead end of the beach, I wash my face in the tideless sea, stare out over the still darkened warm-as-blood water to the skyline that has become a cage’s prohibitive ring, go back, then, to the higher, now sunlit land where silent men are smashing rifles over rocks with the ferocity of those who wrestle serpents with their bare hands. I pass what is clearly an officer’s tent. It is dug in until only the ridge shows, neat steps leading down. Outside, a batman is washing a china plate, saucer, cup, his pug-dog peasant’s face seemingly unconcerned, but it does not raise from its staring down at the trembling of the hands. I pass another tent sunk in the sand. Again the ubiqui-tous robot’s playing games, denying midnight now. Frenziedly the hands polish the buttons on an officer’s tunic, button-stick inserted round the buttons so that the Brasso will not whiten the sullen cloth, bring upon the hands a comic wrath. The tunic’s shoulder flaps flaunt a crown. I am thinking ‘Christr, beating back bile. He is coming towards me, studying the anonymity of my fatigues, two pips glinting on his shoulders, sandy hair lifting in the awakening wind. The hair, the prissy pursing of the lips, the button mushroom eyes, warn of the worst of the breed and I snap him my still smart training college salute. He floppy-chops an arm back, barks, ‘Unit and rank?’ I think to tell him I am Colonel this-or-that because how would he — now — ever find out otherwise, but the solemnness in the air like bells’ dissuades me and I say, ‘Ser-geant. Second Divisional Headquarters. Sir!’ His eyes widen a little as he balances between surprise and what I suspect is a chronic tendency to disbelieve. ‘Div. H.Q? What do you do at Div. H.Q.?’ There is a slight em-phasis on the ‘you’. `Chemical Warfare Intelligence and Training. Sir!’ He is impressed and it shows in a slight inclining to me of stance and tone, and something like a greediness of the eyes, which makes no sense and which I dismiss as a stress-induced fancifulness of the mind. `Do you want to hand yourself over like a sheep or make a break?’ His voice is casual but his glance is sharp and I hear myself saying, ‘Make a break,’ even though previously there had been no thought of that in my mind. I am honest enough to admit that I am no hero and, even now, I am painfully aware that my excitement at the prospect of escape only slightly exceeds my congenital dread. `Get in that truck then,’ he says and indicates a battered three-tonner a few paces off. ‘Where’s your kit? Are you armed?’ `No kit, sir. No arms.’ Even as the words still sound, I realize what I’m saying and I hump not my kit but my shame as I for the first time am faced by the fact that I never even thought of retrieving my kit from the anti-gas truck before I set the latter alight.“

 
Tatamkhulu Afrika (7 december 1920 – 23 december 2002)
Cover

 

De Duits-Oostenrijkse schrijver, presentator en cabaretier Dirk Stermann werd geboren op 7 december 1965 in Duisburg. Zie ook alle tags voor Dirk Stermann op dit blog.

Uit: Kurz & Klein

„Mein Name ist Caspar. Manchmal gehe ich gern in den Wald. Manchmal aber auch nicht. Im Wald da gibt es Bäume. Ich kenne Eichen und Fichten und die Bäume, die man zu Weihnachten in die Häuser stellt. Die heißen Tannen. Die meisten Bäume sind ganz schön hoch, es gibt aber auch welche, die sind nicht so hoch. Wenn die Hohen umkippen, muss man ganz schnell in Deckung gehen, weil sonnst hauen die einen um. Ich hab deswegen Angst vor den hohen Bäumen. Die Kleinen sind ja nicht so schlimm. Wenn die umkippen. find ich das lustig. Meine Freunde und ich machen das oft. Im Wald da gibt es sonnen Tümpel oder so und da drin sind Frösche. Viele Frösche. Denen stecken wir ein Strohhalm hinten rein und blasen die dann auf. Die werden dann ganz dick, dann kann man Fußball mit den spielen. Wer den dicksten bläst, hat gewonnen. Meistens gewinn ich nie nicht, :aber manchmal doch. Da gibt es auch noch so andere Tiere, die erschrecken wir immer. Man braucht nur in die Hände klatschen, dann hauen die schon ah. So feige sind die. Der Michael ist mein Freund und hat gesagt, daß er Tiere doof findet. Das find ich nicht. Ich finde, man kann sie ja immerhin aufblasen und erschrecken und so. Und viele Menschen haben ja auch Tiere zu Hause. Nicht nur Weihnachten wie die Tannen, sondern ich glaub immer. Aber das sind ja auch ganz andere Tiere. Nicht so richtige. Die beißen einen ja auch. Michael wurde neulich von einem gebissen. Der mußte dann ins Krankenhaus und da haben die den mit einer Nadel und einem Nähgarn genäht. Ich glaub, ich find Tiere doch doof. Am liebsten spiele ich bei uns auf der Straße.“


Dirk Stermann (Duisburg, 7 december 1965)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy werd geboren in Wenen op 7 december 1801. Zie ook alle tags voor Johann Nestroy op dit blog.

K.-Jammer

Diese graue Wolkenschar
Stieg aus einem Meer von Freuden;
Heute muß ich dafür leiden,
Daß ich gestern glücklich war.

Ach, in Wermut hat verkehrt
Sich der Nektar! Ach, wie quälend,
Katzenjammer, Hundeelend
Herz und Magen mir beschwert!

 

Ein steiler Felsen ist der Ruhm

Ein steiler Felsen ist der Ruhm,
Ein Lorbeerbaum wächst darauf.
Viel kraxeln drum und dran herum,
Doch wenig kommen ‘nauf;
Darneben ist ein Präzipiß,
’s geht kerzengrad hinab,
Da drunnt’ ein Holz zu finden is,
Es heißt der Bettelstab.

Wer nicht enorm bei Kräften is,
Soll nicht auf’n Felsen steig’n.
Er rutscht und fallt ins Präzipiß,
Viel Beispiel tun das zeig’n…
Die Mittelstraßen ist ein breiter Raum,
Die Fahrt kommod talab,
Es wachst zwar drauf kein Lorbeerbaum,
Doch auch kein Bettelstab.

 

Heute ist Tag der Lyrik

O Knute, o Knute!
Die schwingen man tute,
Machst Wirkung sehr gute
Bei frevelndem Mute.
Was dem Kinde die Rute,
Ist dem Volke die Knute;
Du stillest die Wute
Rebellischem Blute.
Das alles, das tute
Die Knute, die Knute!
Wehalb ich mich spute,
In einer Minute
Poetischer Glute
Schrieb ich an die Knute
Dies Gedichtchen, dies gute.


Johann Nestroy (7 december 1801 – 25 mei 1862)

 

De Brits – Ierse schrijver Arthur Joyce Lunel Cary werd geboren op 7 december 1888 in Derry, Ierland. Zie ook alle tags voor Joyce Cary op dit blog.

Uit: Mr. Johnson

“No officer who has ever commanded a Nigerian company can forget the Hausa Farewell, that tune upon the bugles played as he rides away for the last time. But I don’t know why, having met and greeted plenty of veterans, I remember so vividly that scene on the parade ground—perhaps only because I was taken by surprise, I can still see the sergeant’s face, the men running; I can’t forget their grins (and laughter—an African will laugh loudly with pleasure at any surprise), the hands stretched out, the shouts of greeting from the back where some young and short soldier felt excluded. It is not true that Africans are eager but fickle. They remember friendship quite as long as they strongly feel it.
As for the style of the book, critics complained of the present tense. And when I answered that it was chosen because Johnson lives in the present, from hour to hour, they found this reason naïve and superficial. It is true that any analogy between the style and the cast of a hero’s mind[Pg 8] appears false. Style, it is said, gives the atmosphere in which a hero acts; it is related to him only as a house, a period, is related to a living person.
But this, I think, is a view answering to a critical attitude which necessarily overlooks the actual situation of the reader. For a critic, no doubt, style is the atmosphere in which the action takes place. For a reader (who may have as much critical acumen as you please, but is not reading in order to criticize), the whole work is a single continuous experience. He does not distinguish style from action or character.
This is not to pretend that reading is a passive act. On the contrary, it is highly creative, or recreative; itself an art. It must be so. For all the reader has before him is a lot of crooked marks on a piece of paper. From those marks he constructs the work of art which conveys idea and feeling. But this creative act is largely in the subconscious. The reader’s mind and feelings are intensely active, but though he himself is fully aware of the activity (it is part of his pleasure) he is absorbed, or should be absorbed, in the tale. A subconscious creative act may be a strange notion, but how else can one describe the passage from printer’s ink into active complex experience. After all, a great deal of rational and constructive activity goes on in the subconscious. We hear of people who dream solutions of difficult mathematical problems. “

 
Joyce Cary (7 december 1888 – 29 maart 1957)
Cover

 

De Franse filosoof en toneelauteur Gabriel Marcel werd geboren op 7 december 1889 in Parijs. Zie ook alle tags voor Gabriel Marcel op dit blog.

Uit:The mystery of being

“One might note here, in passing, that in our modern world, because of its extreme technical complication, we are, in fact, condemned to take for granted a great many results achieved through long research and laborious calculations, research and calculations of which the details are bound to escape us.
One might postulate it as a principle, on the other hand, that in an investigation of the type on which we are now engaged, a philosophical investigation, there can be no place at all for results of this sort. Let us expand that: between a philosophical investigation and its final outcome, there exists a link which can not be broken without the summing up itself immediately losing all reality. And of course we must also ask ourselves here just what we mean, in this context, by reality.
We can come to the same conclusions starting from the other end. We can attempt to elucidate the notion of philosophical investigation directly. Where a technician, like the chemist, starts off with some very general notion, a notion given in advance of what he is looking for, what is peculiar to a philosophical investigation is that the man who undertakes it cannot possess anything equivalent to that notion given in advance of what he is looking for. It would not, perhaps, be imprecise to say that he starts off at random ; I am taking care not to forget that this has been sometimes the case with scientists themselves, but a scientific result achieved, so to say, by a happy accident acquires a kind of purpose when it is viewed retrospectively ; it looks as if it had tended towards some strictly specific aim. As we go on we shall gradually see more and more clearly that this can never be the case with philosophic investigation.
On the other hand, when we think of it, we realize that our mental image of the technician of the scientist, too, for at this level the distinction between the two of them reaches vanishing point is that of a man perpetually carrying out operations, in his own mind or with physical objects, which anybody could carry out in his place. The sequence of these operations, for that reason, can be schematized in universal terms. I am abstracting here from the mental gropings which are inseparable, in the individual scientist s history, from all periods of discovery. These gropings are like the useless roundabout routes taken by a raw tourist in a country with which he has not yet made himself familiar. Both are destined to be dropped and forgotten, for good and all, once the traveller knows the lie of the land.”


Gabriel Marcel (7 december 1889 – 8 oktober 1973)
Parijs in de Adventstijd

 

De Amerikaanse schrijfster Willa Cather werd geboren op 7 december 1873 in de buurt van Winchester, Virginia. Zie ook alle tags voor Willa Cather op dit blog.

Uit:Behind the Singer Tower

“It was a hot, close night in May, the night after the burning of the Mont Blanc Hotel, and some half dozen of us who had been thrown together, more or less, during that terrible day, accepted Fred Hallet’s invitation to go for a turn in his launch, which was tied up in the North River. We were all tired and unstrung and heartsick, and the quiet of the night and the coolness on the water relaxed our tense nerves a little. None of us talked much as we slid down the river and out into the bay. We were in a kind of stupor. When the launch ran out into the harbor, we saw an Atlantic liner come steaming up the big sea road. She passed so near us that we could see her crowded steerage decks.
“It’s the Re di Napoli,” said Johnson of the “Herald.” “She’s going to land her first cabin passengers to-night, evidently. Those people are terribly proud of their new docks in the North River; feel they’ve come up in the world.”
We ruffled easily along through the bay, looking behind us at the wide circle of lights that rim the horizon from east to west and from west to east, all the way round except for that narrow, much-traveled highway, the road to the open sea. Running a launch about the harbor at night is a good deal like bicycling among the motors on Fifth Avenue. That night there was probably no less activity than usual; the turtle-backed ferryboats swung to and fro, the tugs screamed and panted beside the freight cars they were towing on barges, the Coney Island boats threw out their streams of light and faded away. Boats of every shape and purpose went about their business and made noise enough as they did it, doubtless. But to us, after what we had been seeing and hearing all day long, the place seemed unnaturally quiet and the night unnaturally black. There was a brooding mournfulness over the harbor, as if the ghost of helplessness and terror were abroad in the darkness. One felt a solemnity in the misty spring sky where only a few stars shone, pale and far apart, and in the sighs of the heavy black water that rolled up into the light. The city itself, as we looked back at it, seemed enveloped in a tragic self-consciousness.”
 

 
Willa Cather (7 december 1873 – 24 april 1947)
Cover

 

De Amerikaanse taalkundige, mediacriticus en anarchistisch denker Noam Chomsky werd geboren in Philadelphia op 7 december 1928. Zie ook alle tags voor Noam Chomsky op dit blog.

Uit: Propaganda, American-style

“Like the Soviets in Afghanistan, we tried to establish a government in Saigon to invite us in. We had to overthrow regime after regime in that effort. Finally we simply invaded outright. That is plain, simple aggression. But anyone in the U.S. who thought that our policies in Vietnam were wrong in principle was not admitted to the discussion about the war. The debate was essentially over tactics.
Even at the peak of opposition to the U.S. war, only a minuscule portion of the intellectuals opposed the war out of principle–on the grounds that aggression is wrong. Most intellectuals came to oppose it well after leading business circles did–on the “pragmatic” grounds that the costs were too high.
Strikingly omitted from the debate was the view that the U.S. could have won, but that it would have been wrong to allow such military aggression to succeed. This was the position of the authentic peace movement but it was seldom heard in the mainstream media. If you pick up a book on American history and look at the Vietnam War, there is no such event as the American attack on South Vietnam. For the past 22 years, I have searched in vain for even a single reference in mainstream journalism or scholarship to an “American invasion of South Vietnam” or American “aggression” in South Vietnam. In America’s doctrinal system, there is no such event. It’s out of history, down Orwell’s memory hole.
If the U.S. were a totalitarian state, the Ministry of Truth would simply have said, “It’s right for us to go into Vietnam. Don’t argue with it.” People would have recognized that as the propaganda system, and they would have gone on thinking whatever they wanted. They would have plainly seen that we were attacking Vietnam, just as we can see the Soviets are attacking Afghanistan.
People are much freer in the U.S., they are allowed to express themselves. That’s why it’s necessary for those in power to control everyone’s thought, to try and make it appear as if the only issues in matters such as U.S. intervention in Vietnam are tactical: Can we get away with it? There is no discussion of right or wrong.
During the Vietnam War, the U.S. propaganda system did its job partially but not entirely. Among educated people it worked very well. Studies show that among the more educated parts of the population, the government’s propaganda about the war is now accepted unquestioningly. One reason that propaganda often works better on the educated than on the uneducated is that educated people read more, so they receive more propaganda. Another is that they have jobs in management, media, and academia and therefore work in some capacity as agents of the propaganda system–and they believe what the system expects them to believe. By and large, they’re part of the privileged elite, and share the interests and perceptions of those in power.”


Noam Chomsky (Philadelphia, 7 december 1928)

 

De Oostenrijkse schrijver en columnist Friedrich Kilian Schlögl werd geboren op 7 december 1821 in de Weense voorstad Laimgrube (nu Wenen). Zie ook alle tags voor Friedrich Schlögl op dit blog.

Uit: Veni sancte spiritus! (Wiener Blut)

„Das war mir immer ein Räthsel; warum soll die Furcht der Anfang der Weisheit sein, wenn gerade die unverschämtesten Subjecte in diesem Jammerthale am klügsten fahren, und warum will die Menschheit überhaupt weise werden, wenn doch unstreitig die allerdümmsten ihrer Genossen zeitlebens vom Glücke begünstigt bleiben?
Aber man drillt uns fort und fort nach dem altmodischen Muster und mir drillen wieder unsere Sprößlinge, nur recht »weise« zu werden, und wir wissen nicht genug »lehrreiche« Bücher aufzutreiben, die die stupendeste Weisheit in brochürtem Zustande auf so und so vielen Druckbogen enthalten, welche Weisheit, in mäßige Dosen (Lectionen) vertheilt, löffel(seiten)weise genossen, den Lernbegierigen nach dem aufliegenden Schulprogramme in der gesetzlich bemessenen Zeit so vollkommen »reif« macht, daß er augenblicklich z. B. Verwaltungsrath der Lemberg-Czernowitzer Bahn, oder einer beliebigen, selbst der dunkelsten Bank werden könnte, wenn die bezüglichen Posten nicht von anderen »Reifen« bereits besetzt wären.
Sei es wie es sei; aber die letzte Septemberwoche war mir stets ein tragikomisches Kaleidoskop, wenn ich sah, wie sich Alt und Jung für den ersten oder abermaligen Schulanfang rüstet und welche kostspieligen Apparate mitunter benützt werden, um das junge Reis zu einem fruchtbringenden Baume, den unwissenden Knirps zu einem soi-disant »nützlichen Staatsbürger« heranzubilden. Welche herbe Opfer werden da oft gebracht und welch’ Schweiß klebt, um mich recht unbildlich auszudrücken, an diesen, außerdem noch mit einem Agio belasteten Banknoten, welche die obligaten Vehikel der Gelehrsamkeit, genannt Schulbücher, verschlingen.
Nun fällt mir nichts weniger ein, als gegen den in unserer wissenschaftlich gemäßigten Zone ohnehin nur sporadisch auftretenden »Büchereinkauf« zu predigen. Meine geehrten Landsleute treiben den Büchersport bekanntlich nur in zahmster Weise und die wenigen bibliothekarischen Dilettanten, welche die Metropole des Backhendlthums birgt, gehören zu den kulturhistorischen Curiositäten. Ja selbst die wohlhabendere Classe des Bürgerstandes findet es überhaupt meist »unbegreiflich«, für ein Buch – Geld auszulegen, und wenn z. B. der lebenslustige Hausherr X. und sein »Aeltester«, sich nicht lange besinnen, ihrem Leibfiaker einen Viertel Eimer Bier zu zahlen, falls es diesem gelingt, sie in fünfundsechzig Minuten von Schottenfeld zum »rothen Stadl« zu führen, so werden sie sicher die Zumuthung, etwa »Goethe’s Faust«, nach der neuen Classiker-Verschleuderung um zwanzig Kreuzer zu kaufen, für eine unnöthige »Geldverschwendung« erklären.“


Friedrich Schlögl (7 december 1821 – 7 oktober 1892)
Laimgrube (Wenen) Mariahilfer Straße, 1901

 

De Duitse dichter Samuel Gottlieb Bürde werd geboren op 7 december 1753 in Breslau. Zie ook alle tags voor Samuel Gottlieb Bürde op dit blog.

Wir gönnen jedem Glücklichen

Wir gönnen jedem Glücklichen
des Reichtums goldnen Fund;
er sei nicht stolz, noch poch er drauf,
das Glück geht unter und geht auf.
Sein Fußgestell ist rund.

Der Redliche, mit dem das Glück
stiefmütterlich es meint,
der seinem Schiffbruch kaum entschwimmt,
und nackend ans Gestade klimmt,
der finde einen Freund!

 

Freut euch des Herrn, ihr Frommen

Freut euch des Herrn, ihr Frommen,
und heißt mit lautem Jubelruf
das junge Jahr willkommen
und preist ihn, der den Frühling schuf!
Seht, wie im Blumenkleide
die Wiese lieblich prangt!
Nur der fühlt wahre Freude,
der Gott von Herzen dankt.
Auf, jeder pflügt und säe und singe froh dazu:
Ehr’ sei Gott in der Höhe, auf Erden Fried und Ruh!

 
Samuel Gottlieb Bürde (7 december 1753 – 28 april 1831)
Breslau – Pools: Wrocław, in de Adventstijd (Geen portret beschikbaar)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e december ook mijn blog van 7 december 2014 deel 2.