Egyd Gstättner, Madeleine Thien, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Karl Kraus lernt Dummdeutsch Oder Neue Worte für eine neue Welt

»Die Rede ist eine mächtige Herrin!«, lehrte mein Lieblingsphilosoph Gorgias aus Leontinoi, der berühmt dafür war, in ausverkauften antiken Stadien zu jedem beliebigen Thema das man ihm vorgab, glanzvolle, mitreißende Reden halten zu können. Gorgias galt auch als erster Anwalt der Geschichte: Er konnte einen Beweis führen und anschließend mit ebenso unbestreitbaren Argumenten das exakte Gegenteil beweisen. Mit solchen Schauprozessen wurde Gorgias stinkreich und sehr berühmt. Seine rhetorische Flexibilität haben heutige Talk-Coaches und vor allem Politiker abgekupfert: Ihm, Gorgias, werden Sätze zugeschrieben wie etwa: »Niemand kann mich daran hindern, klüger zu werden« (wenn man ihm einen Irrtum oder einen Widerspruch nachweisen wollte), aber auch solche Sentenz-Evergreens wie:
»Wir tun das Richtige, und das ist gut so!« Oder — besonders inhaltsgewichtig: »Wir müssen nach vorne schauen und an die Zukunft denken!« Man kann diesen Phrasengatsch als »Imponiergewurstel« verbuchen: Der Ausdruck stammt von Eckhard Henscheid, der in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts den Begriff »Dummdeutsch« eingeführt hatte, also das Verschleierungsdeutsch in Politik, Werbung, Wirtschaft, in der »Psychoszene«, in den Massenmedien, im Feuilleton. Ganz schlimme Sprachkrebsgeschwüre der damaligen Intellektuellen waren zum Beispiel »Betroffenheit«, »Befindlichkeit«, »Selbstverwirklichung«et cetera. Mittlerweile hat sich das damalige Dummdeutsch zum Neudummdeutsch, Neudampfdeutsch oder Neudummbösdeutsch ausgewachsen, zum nachhaltig kompetenzorientierten, qualitätsgesicherten Zentralneuhochdummbösdeutsch wohlgemerkt. Die Sprache hat Erzeugergewalt. Worte sind kleine Dinge, aber sie können Großes bewirken. Worte verändern die Welt! Die Grenzenlosigkeit meiner Sprache ist die Grenzenlosigkeit meiner Welt! Indem ich Worte erfinde, erzeuge ich Welt. In jedem Schöpfungsbericht heißt es dementsprechend: Am Anfang war das Wort. Das Wort ist Fleisch geworden. Genau das bedeutet die lateinische Maxime: »Verba tene! Res sequenturkLudwig Wittgenstein sagte, Substantive verleiten uns, etwas zu suchen, das ihnen entspricht. Am Anfang war nicht das Wort, sondern die Worthülse. Und in die Worthülse schütten wir etwas hinein! Schaffe neue Worte, und du schaffst neue Menschen. Schaffe neue Phrasen, und du schaffst eine neue Gesellschaftsordnung. Ob der neue Mensch, die neue Gesellschaftsordnung besser sind als die alten, sei dahingestellt. Man muss ihn ja nicht unbedingt »liken«. Aber auf jeden Fall funktionieren sie besser im Sinn der Mächtigen_ Seit der epochale Redekurarzt und Wortschöpfer Sigmund Freud das Wort »Penisneid« geschaffen hat, gibt es ihn auch (Woody Allen war übrigens einer der ersten Männer, die sich dazu bekannt haben).“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

De Canadese schrijfster Madeleine Thien werd geboren op 25 mei 1974 in Vancouver, Brits Columbia. Zie ook alle tags voor Madeleine Thien op dit blog.

Uit: Do Not Say We Have Nothing

“In October, two police officers came to our door. They informed my mother that Ba was gone, and that the coroner’s office in Hong Kong would handle the file. They said Ba’s death was a suicide. Then, quiet (qù) became another person living inside our house. It slept in the closet with my father’s shirts, trousers and shoes, it guarded his Beethoven, Prokofiev and Shostakovich scores, his hats, armchair and special cup. Quiet (qù) moved into our minds and stormed like an ocean inside my mother and me. That winter, Vancouver was even more grey and wet than usual, as if the rain was a thick sweater we couldn’t remove. I fell asleep certain that, in the morning, Ba would wake me as he always had, his voice tugging me from sleep, until this delusion compounded the loss, and hurt more than what had come before.
Weeks crept by, and 1989 disappeared inside 1990. Ma and I ate dinner on the sofa every night because there was no space on our dining table. My father’s official documents—certificates of various kinds, tax declarations—had already been organized, but the odds and ends persisted. As Ma investigated the apartment more thoroughly, other bits of paper came to light, music scores, a handful of letters my father had written but never sent (“Sparrow, I do not know if this letter will reach you, but  . . . ”) and ever more notebooks. As I watched these items increase, I imagined my mother believed that Ba would reincarnate as a piece of paper. Or maybe she believed, as the ancients did, that words written on paper were talismans, and could somehow protect us from harm.
Most nights, Ma would sit among them, still in her office clothes.
I tried not to bother her. I stayed in the adjoining living room and heard, now and then, the nearly soundless turning of pages.
The qù of her breathing.
Rain exploding and slicing down the window panes.
We were suspended in time.
Over and over, the No. 29 electric bus clattered past.”


Madeleine Thien (Vancouver, Brits Columbia, 25 mei 1974)
Cover

 

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Claire Castillon op dit blog.

Uit: Giftspritzen: Rabenschwarze Erzählungen über Mütter und Töchter (Vertaald door Gaby Wurster)

“Gutaussehend, wie wir waren, mein Mann und ich, konnte ich mir nur schlecht vorstellen, dass wir eine solche Bürde auf uns nehmen würden, zumal es für meinen Mann, der eher zwei linke Hände hat, kein Pappenstiel gewesen wäre, einen Kinderwagen oder ein Bett mit den erforderlichen Maßen zu bauen. In Anbetracht solcher kleiner alltäglicher Dinge schlug ich schließlich vor – vielleicht ein bisschen zu plötzlich, zugegeben -, einen Zwilling zu beseitigen. Der Arzt erklärte, normale und Siamesische Zwillinge seien mitnichten zu vergleichen, und erläuterte mir, zutiefst bestürzt, ganz genau den Unterschied. Kinder sind nun mal nicht mein Spezialgebiet, wären es aber fast geworden. Können Sie sich das vorstellen? Von heute auf morgen muss eine Frau von fast vierzig Jahren zwei Heulsusen die Stirn bieten. Selbst mein Mann, der die Ruhe weg hat, nannte sie Nervensägen. Ich will niemanden verleumden, ich will nur klarstellen, dass der hinterhältige Zuträger in dieser Sache nicht ganz ehrlich ist.
Zwei Mädchen – was für eine Geschichte und was für ein Stress beim Gedanken an das ganze Theater in der Pubertät! Sie entwickelten sich gut, auf der Straße fielen sie auf, die Leute stellten mir völlig idiotische Fragen, auf die ich nur ausweichend antwortete. Ich wollte einfach nicht erzählen, in welcher Reihenfolge sie geboren wurden oder ob ich Schmerzen gehabt hatte, außerdem habe ich bei der Geburt geschlafen und überhaupt nichts gespürt. Und dann hat es eine halbe Ewigkeit gedauert, bis ich die eine von der anderen unterscheiden konnte. Ich bediente mich eines Tricks, der mit der kleinen Schwiele am Daumen zu tun hatte, den sie jeweils lutschten. Die eine lutschte den rechten, die andere den linken, und so bekam die, die den rechten Daumen lutschte, einen Vornamen mit R. Die kleinen Feinheiten ihrer Kindheit erspare ich Ihnen, aber Sie verstehen schon – zwei waren wirklich ziemlich viel.
Als sie drei Jahre alt waren, musste ich sie in den Kindergarten bringen. Bis dahin hatten wir uns mit der Limousine meines Mannes beholfen, aber natürlich hatte er ausgerechnet an diesem Tag auswärts zu tun. Ich musste die Mädchen herrichten – sie waren schon seit sechs Uhr wach und ganz aus dem Häuschen, weil sie ihre Ranzen einweihen durften. Sie hatten ihre Kleider getauscht und zankten sich wegen einer kleinen Haarspange; ich musste das Ding entzweibrechen, damit die Sache ein Ende hatte. Plötzlich fingen sie an zu weinen, wollten nicht mehr essen, sich nicht mehr anziehen und weigerten sich, zum Wagen zu gehen. Ich musste mich mit derjenigen mit dem Vornamen auf R herumschlagen, weil sie sich an die Sofakissen klammerte, und musste sie tragen – ich mit meinen Rückenschmerzen! Und dann, ein Unglück kommt ja selten allein, dann passten sie nicht in meinen Smart.“

 
Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Eve Ensler op dit blog.

Uit:The Apology

“This apology required time. It could not be rushed. Fortunately, I have had practice here endlessly reliving and rehashing my crimes, mentally reenacting the details. I know you have said that an apology must be thorough and can only be trusted in its veracity and dedication to details. I have done my best. I have followed your very strict guidelines: Recognize what I have done as a crime. Face how deeply my actions and violations have impacted and devastated you. See you as a human being. Attempt to experience or feel what it felt like inside you. Feel profound remorse and regret over my actions. And finally, take responsibility for my actions by doing extensive work to understand what made me do what I did.
I will need to go back in this letter to locate the roots of my behavior. I will be as honest as a formerly disingenuous person can be. I will attempt to proceed with neither defensiveness nor self-pity, as I understand neither will further clarify nor resolve.
Many of the living do not believe they are in relationship with the dead. I was one of them, hiding in the delusion, or perhaps the hope, that what is gone is gone. That we pass through as flesh-and-blood creatures and die and rot or are burned into ether.
The dead are yearning for the living. It is only through the living, through their deepest imaginings and empathy, that the dead can be known to themselves and can be freed. And if the living are able and willing to access their love of the dead, able to access their anger at the dead, essentially to be in relationship and true dialogue with the dead, the dead will rise and speak. We remain lodged and hidden inside our families and loved ones, those we have harmed and those we have fostered. We are there inside the walls of the old houses and the silence of the evening, inside the celebratory moments, the rites and rituals of births and weddings and funerals and any place where the living long for the witness and approbation of the dead. We are there like a dormant cell in the bloodstream, waiting to be catalyzed by the devotion of the living, by the need of the living to understand and have resolution. There, ignited by the generosity of the living to remember and cherish and argue and wrestle and restore.”


Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe. Zie ook alle tags voor Friedrich Dieckmann op dit blog.

Uit: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume (Schillers Jahrhundertwende)

„Aber Goethe war nicht da, Goethe hatte sich davongemacht. Ein Jahr zuvor war er Hals über Kopf nach Italien aufgebrochen, weil er es nicht mehr ausgehalten hatte in der Hofluft und im Geheimen Conseil, in dem er zehn Jahre lang fleißig mitregiert hatte, ein Akt der Selbstkasteiung nach der dichterischen Eruption seiner Jugendjahre zwischen Frankfurt, Straßburg und Wetzlar. Der Flucht aus Frankfurt, der alten Reichsstadt, zu deren Patriziat der Enkel des Schultheißen, Sohn eines Kaiserlichen Rats gehörte, in die höfische Kleinwelt war elf Jahre später die flucht aus dieser Kleinwelt in den Süden, in das klassische Land gefolgt — Weimars Hauptdichter war abtrünnig geworden und hatte allerlei Hinterbliebene zurückgelassen, darunter Charlotte, die ihm nah verbundene Gattin des herzoglichen Stallmeisters v. Stein, der er dann aus Italien einen Brief nach dem andern schrieb. War es dem Neuankömmling beschieden, die Lücke auszufüllen? Schon in jungen Jahren hatte Schiller, der um ein Jahrzehnt Jüngere, den weimarischen Minister an der Seite seines noch sehr jungen Herzogs erblickt; beide hatten in Stuttgart die berühmt-berüchtigte Hochschule Carl Eugens, des württembergischen Herzogs, besucht; Schiller, der Medizinstudent, war zwanzig Jahre alt gewesen und hatte in Gegenwart der hohen Gäste für Prüfungsergebnisse in praktischer Medizin, Arzneimittellehre und Chirurgie drei Silbermedaillen in Empfang genommen. »Götz von Berlichingen« und »Clavigo« und natürlich den »Werther« hatte er zu dieser Zeit längst gelesen, Hauptwerke einer Periode, die unter dem Namen eines ihrer Theaterstücke, Klingen »Sturm und Drang« (Klinger hieß nun schon lange von Klinger und war in St. Petersburg russischer General), bekanntgeworden war. Hatte Goethe sie eröffnet, so hatte Schiller sie mit seinen »Räubern«, mit »IlIesko«, zuletzt mit »Kabale und liebe« an einen Punkt geführt, wo es nicht weiterging, es sei denn, man machte wirklich Revolution. Aber dafür gab es in Deutschland, dem in mehr als dreihundert unabhängige Territorien zersplitterten Kaiserreich, keine Aussicht. Davon hatte Schiller sich in der schwäbischen Heimat und am Mannheimer Nationaltheater und, wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, auch in der kursächsischen Hauptstadt überzeugen können, wo eine katholische Dynastie, die unter August dem Starken konvertierten Wettiner, in zeremoniöser Abgeschlossenheit über dem protestantischen Staatsvolk thronte, dem nach der Katastrophe des Siebenjährigen Kriegs von klugen Ministern der Weg zu wirtschaftlichem und geistigem Fortschritt gewiesen worden war; die Resultate waren beachtlich.“

 
Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)
Goethe en Schiller monument in Weimar

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook alle tags voor Raymond Carver op dit blog.

Uit: Beginners

“Casts and bandages, head to foot, the both of them. You know, you’ve seen it in the movies. Little eye-holes and nose-holes and mouth-holes. And she had to have her legs slung up on top of it. Well, the husband was very depressed for the longest while. Not about the accident, though. I mean, the accident was one thing, but it wasn’t everything. I’d get up to his mouth hole, you know, and he’d say no, it wasn’t the accident exactly but it was because he couldn’t see her through his eye-holes. He said that was what was making him feel so bad. Can you imagine? The man’s heart was breaking because he couldn’t turn his goddamn head and see his goddamn wife.”
Mel looked around the table and shook his head at what he was going to say.
“I mean, it was killing the old fart just because he couldn’t look at the fucking woman.”
We all looked at Mel.
“Do you see what I’m saying?”
Maybe we were a little drunk by them. I know it was hard keeping things in focus. The light was draining out of the room, going back through the window where it had come from. Yet nobody made a move to get up from the table to turn on the overhead light.”
“Listen,” Mel said. “Let’s finish this fucking gin. There’s enough left here for one shooter all around. Then let’s go eat. Let’s go to the new place.”
“He’s depressed,” Terri said. “Mel, why don’t you take a pill?”
Mel shook his head. “I’ve taken everything there is.”
“We all need a pill now and then,” I said.
“Some people are born needing them,” Terri said.
She was using her finger to rub at something on the table. Then she stopped rubbing.
“I think I want to call my kids,” Mel said. “Is that all right with everybody? I’ll call my kids.”
Terri said, “What if Marjorie answers the phone? You guys, you’ve heard us on the subject of Marjorie? Honey, you know you don’t want to talk to Marjorie. It’ll make you feel even worse.”

 
Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig.Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John’s, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949. Zie ook alle tags voor Jamaica Kincaid op dit blog.

Uit: Annie John

“Outside, as usual, the sun shone, the trade winds blew; on her way to put some starched clothes on the line, my mother shooed some hens out of her garden; Miss Dewberry baked the buns, some of which my mother would buy for my father and me to eat with our afternoon tea; Miss Henry brought the milk, a glass of which I would drink with my lunch, and another glass of which I would drink with the bun from Miss Dewberry; my mother prepared our lunch; my father noted some perfectly idiotic thing his partner in housebuilding, Mr. Oatie, had done, so that over lunch he and my mother could have a good laugh.
The Anglican church bell struck eleven o’clock—one hour to go before lunch. I was then sitting at my desk in my classroom. We were having a history lesson—the last lesson of the morning. For taking first place over all the other girls, I had been given a prize, a copy of a book called Roman Britain, and I was made prefect of my class. What a mistake the prefect part had been, for I was among the worst-behaved in my class and did not at all believe in setting myself up as a good example, the way a prefect was supposed to do. Now I had to sit in the prefect’s seat—the first seat in the front row, the seat from which I could stand up and survey quite easily my classmates. From where I sat I could see out the window. Sometimes when I looked out, I could see the sexton going over to the minister’s house. The sexton’s daughter, Hilarene, a disgusting model of good behavior and keen attention to scholarship, sat next to me, since she took second place. The minister’s daughter, Ruth, sat in the last row, the row reserved for all the dunce girls. Hilarene, of course, I could not stand. A girl that good would never do for me. I would probably not have cared so much for first place if I could be sure it would not go to her. Ruth I liked, because she was such a dunce and came from England and had yellow hair. When I first met her, I used to walk her home and sing bad songs to her just to see her turn pink, as if I had spilled hot water all over her.
Our books, A History of the West Indies, were open in front of us. Our day had begun with morning prayers, then a geometry lesson, then it was over to the science building for a lesson in “Introductory Physics” (not a subject we cared much for), taught by the most dingy-toothed Mr. Slacks, a teacher from Canada, then precious recess, and now this, our history lesson.”

 
Jamaica Kincaid (Saint John’s, 25 mei 1949)
Cover

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Road to Gandolfo

“I really think the office of the presidency—regardless of what you may think of the man—as commander in chief he—”
“Horse—shit!” The brigadier general roared again, separating the words in equal emphasis, giving the crudity of his oath the sound of a military cadence. “I’m simply explaining to you—in the strongest terms I know—that you don’t publicly court-martial a MacKenzie Hawkins to satisfy a Peking complaint, no matter how many goddamned trade agreements are floating round. Do you know why, Lieutenant?”
The young officer replied softly, sure of his accuracy. “Because he would make an issue of it. Publicly.”
“Bing-go.” Symington’s comment sprang out in a high-pitched monotone. “The Hawkinses of this country have a constituency, Lieutenant. That’s precisely why our commander in chief picked him! He’s a political palliative. And if you don’t think Mac Hawkins knows it, well—you didn’t have to recruit him. I did.”
“We are prepared for that reaction, General.” The lieutenant’s words were barely audible.
The brigadier leaned forward, careful not to put his elbows in the shattered glass. “I didn’t get that.”
“The State Department anticipated a hard-line counter-thrust. Therefore we must institute an aggressive counteraction to that thrust. The White House regrets the necessity but at this point in time recognizes the crisis quotient.”
“That’s what I thought I was going to get.” Symington’s words were less audible than the lieutenant’s. “Spell it out. How are you doing to ream him?”
The lieutenant hesitated. “Forgive me, sir, but the object is not to—ream General Hawkins. We are in a provocatively delicate position. The People’s Republic demands satisfaction. Rightly so; it was a crude, vulgar act on General Hawkins’s part. Yet he refuses to make a public apology.”
Symington looked at the report still in his right hand. “Does it say why in here?”

 
Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
New York

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook alle tags voor Theodore Roethke op dit blog.

The Far Field

I
I dream of journeys repeatedly:
Of flying like a bat deep into a narrowing tunnel
Of driving alone, without luggage, out a long peninsula,
The road lined with snow-laden second growth,
A fine dry snow ticking the windshield,
Alternate snow and sleet, no on-coming traffic,
And no lights behind, in the blurred side-mirror,
The road changing from glazed tarface to a rubble of stone,
Ending at last in a hopeless sand-rut,
Where the car stalls,
Churning in a snowdrift
Until the headlights darken.

II
At the field’s end, in the corner missed by the mower,
Where the turf drops off into a grass-hidden culvert,
Haunt of the cat-bird, nesting-place of the field-mouse,
Not too far away from the ever-changing flower-dump,
Among the tin cans, tires, rusted pipes, broken machinery, —
One learned of the eternal;
And in the shrunken face of a dead rat, eaten by rain and ground-beetles
(I found in lying among the rubble of an old coal bin)
And the tom-cat, caught near the pheasant-run,
Its entrails strewn over the half-grown flowers,
Blasted to death by the night watchman.

I suffered for young birds, for young rabbits caught in the mower,
My grief was not excessive.
For to come upon warblers in early May
Was to forget time and death:
How they filled the oriole’s elm, a twittering restless cloud, all one morning,
And I watched and watched till my eyes blurred from the bird shapes, —
Cape May, Blackburnian, Cerulean, —
Moving, elusive as fish, fearless,
Hanging, bunched like young fruit, bending the end branches,
Still for a moment,
Then pitching away in half-flight,
Lighter than finches,
While the wrens bickered and sang in the half-green hedgerows,
And the flicker drummed from his dead tree in the chicken-yard.

— Or to lie naked in sand,
In the silted shallows of a slow river,
Fingering a shell,
Thinking:
Once I was something like this, mindless,
Or perhaps with another mind, less peculiar;
Or to sink down to the hips in a mossy quagmire;
Or, with skinny knees, to sit astride a wet log,
Believing:
I’ll return again,
As a snake or a raucous bird,
Or, with luck, as a lion.

I learned not to fear infinity,
The far field, the windy cliffs of forever,
The dying of time in the white light of tomorrow,
The wheel turning away from itself,
The sprawl of the wave,
The on-coming water.

 
Theodore Roethke (25 mei 1908 – 1 augustus 1963)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e mei ook mijn blog van 25 mei 2017 en ook mijn blog van 25 mei 2015 deel 2.

Egyd Gstättner, Madeleine Thien, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit: Absturz aus dem Himmel

„Die zur Wahl stehenden Spitzenkandidaten selbst hätten bei ihren Wahlveranstaltungen immer wieder ausdrücklich betont, von welcher Bedeutung jede einzelne Stimme in Hinblick auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte für das Schicksal dieses Staates, und das heißt: für uns alle ist. Nach vergeblichen Appellen ranghoher Funktionäre, sich doch endlich zu entscheiden, ganz egal wie, und also dieser Absurdität ein Ende zu bereiten, begeben sich nun die Generalsekretäre, das sind die Muttertagsgedichte der Parteien, persönlich an den Untatort und diskutieren vor laufender Kamera die aktuelle Entwicklung miteinander. Untereinander sind die Muttertagsgedichte bekanntlich Hasstiraden. Nachdem sie die ursprüngliche Vermutung, es handle sich bei diesem ungebetenen Zauderer und Zögerer, bei diesem Untäter um einen albernen Spaßvogel, um einen Wichtigtuer und Quertreiber und Queraussteiger, um einen renitenten Klienten, um ein subversives Element, um einen Billig-Bakunin, aus taktischen und strategischen Überlegungen unisono zurückgewiesen haben, schütten sie nun demonstrativ Lob in die Wahlzelle. Dieser Mann sei das Musterbeispiel des mündig gewordenen Wählers, er verkörpere geradezu Gewissenhaftigkeit und politische Kultur, er lege ein eindrucksvolles Bekenntnis zu unserer Demokratie ab, auch der Bundeskanzler und der Oppositionsführer seien dieser Meinung. Es herrsche noch keinerlei Grund zur Panik, dieser wertvolle Staatsbürger werde sich über kurz oder lang für das Bessere entscheiden. Sie sind für ihn, weil er gegen sie ist, er sagt, was wir denken. Durchaus denkbar, diesem wertvollen Wähler Verdienste um die Parteien und die Republik anzubieten, eine verantwortungsvolle Tätigkeit, eine Spitzenfunktion, einen Ehrentitel, ein Denkmal, eine Goldbüste, Händeschütteln, so viel er will. Vorderhand freilich bleibt die erste Hochrechnung geheim, vorderhand drohen anarchische Zustände, vorderhand schalten die Kabelfernseher zu Wa(h)re Liebe um, heute: Potenzprobleme in der Peepshow et cetera. Aber diese meine Idee wurde von der Idee durchkreuzt, eine Geschichte zu schreiben, wie einer zeitgeschichtlich und gesamtpolitisch sehr bedenklich in der Badewanne sitzt, mit Lautstärke sechs Rossinis Il Barbiere di Siviglia hört und Ludwig Marcuses Philosophie des Glücks liest. Leider dringt er aber nicht einmal bis zu den Epikureern vor, denn bei Largo al factotum della cittd fängt er vor lauter Orgasmus zu dirigieren an, Marcuse plumpst ins Schaumbad und scheidet aus. Ja, entscheiden müsste man sich können. Dann noch die Geschichte, wie ich gleichzeitig Ginka Steinwachs lese und das Wimbledonfinale Agassi: Ivanisevic schaue…“


Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

 

De Canadese schrijfster Madeleine Thien werd geboren op 25 mei 1974 in Vancouver, Brits Columbia. Zie ook alle tags voor Madeleine Thien op dit blog.

Uit: Do Not Say We Have Nothing

“Dizzy, I leaned against the glass.
And suddenly I was in the car with my father. I heard rain splashing up over the tires and my father, humming. He was so alive, so beloved, that the incomprehensibility of his suicide grieved me all over again. By then, my father had been dead for two decades, and such a pure memory of him had never come back to me. I was thirty-one years old.
I went inside the store. The pianist, Glenn Gould, appeared on a flatscreen: he and Yehudi Menuhin were performing the Bach sonata I had recognized. There was Glenn Gould hunched over the piano, wearing a dark suit, hearing patterns far beyond the range of what most of us are given to perceive, and he was . . . so familiar to me, like an entire language, a world, I had forgotten.
In 1989, life had become a set of necessary routines for my mother and me: work and school, television, food, sleep. My father’s first departure happened at the same time as momentous events occurring in China, events which my mother watched obsessively on CNN. I asked her who these protesters were, and she said they were students and everyday people. I asked if my father was there, and she said, ‘No, it’s Tiananmen Square in Beijing.’ The demon­strations, bringing over a million Chinese citizens into the streets, had begun in April, when my father still lived with us, and continued after he disappeared to Hong Kong. Then, on June 4th, and in the days and weeks following the massacre, my mother wept. I watched her night after night. Ba had defected from China in 1978 and was forbidden from re-entering the country. But my incomprehension attached itself to the things I could see: those chaotic, frightening images of people and tanks, and my mother in front of the screen.
That summer, as if in a dream, I continued my calligraphy lessons at the nearby cultural centre, using brush and ink to copy line after line of Chinese poetry. But the words I could recognize—big, small, girl, moon, sky (大, 小, 女, 月, 天)—were few. My father spoke Mandarin and my mother Cantonese, but I was fluent only in English. At first, the puzzle of the Chinese language had seemed a game, a pleasure, but my inability to understand began to trouble me. Over and over, I wrote characters I couldn’t read, making them bigger and bigger until excess ink soaked the flimsy paper and tore it. I didn’t care. I stopped going.”

 
Madeleine Thien (Vancouver, Brits Columbia, 25 mei 1974)

 

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Claire Castillon op dit blog.

Uit: Les Bulles

“Je préférerais que tu viennes. Autrement, c’est trop compliqué. D’ailleurs, viens à dix-neuf heures. Si je n’ai pas le temps de préparer le dîner, on commandera une pizza. Mais si tu peux, ou plutôt si tu en veux, apporte le vin. Moi, je ne bois plus. Je risque d’oublier d’en prendre. Quand tu as un enfant, les courses, ça passe après. Tu te dépêches de le retrouver en sortant du bureau, c’est la priorité ! Comment t’expli-quer… Tu troques tes talons contre des semelles tout terrain. En fait, tu évolues. J’ai changé, je m’habille en sportswear afin de me sentir à l’aise pour marcher à quatre pattes avec la toutouille. Je ne peux plus m’attifer comme tu le fais, toi qui n’es pas encore mère, oui, je ne peux plus faire la pute ! Je plaisante 1 Au fait, est-ce que tu portes toujours cette minijupe que nous avions achetée ensemble ? Qu’en dit ton mec ? C’est fini ! Encore ! Faudra que tu me racontes. Ça fait combien de temps qu’on ne s’est pas vues ? Assez pour en changer douze fois, j’imagine ! Tu me fais rire !
La vie te transformera quand tu auras un enfant, mais tu ne regretteras pas pour autant le passé. Et puis le tien aura été bien rempli ! En fait, tu cerneras mieux tes priorités. Quand je vois Annabelle me tendre les bras, je retrouve le sens de la vie, j’accède aux valeurs fondamentales. La rigueur est d’ailleurs devenue mon cheval de bataille. Cela peut te sembler bizarre, mais quand tu as un enfant, tu t’organises. Les choses doivent rouler, sinon, c’est la débâcle. Grâce à Annabelle, je suis programmée comme un ordinateur. Jacques la dépose à la crèche chaque matin. Je l’habille, mais lui la conduit. Le soir, c’est moi qui vais la rechercher. Donc je déjeune rapide-ment afin de pouvoir quitter le bureau à cinq heures et quart. Si j’attrape le bus de vingt-deux, je suis ponctuelle. S’il me passe sous le nez, je cours et j’arrive quand même à l’heure ! La crèche ferme à six heures. C’est normal. Les assis-tantes maternelles ont aussi des enfants, il faut bien qu’elles rentrent chez elles. Tu te rends compte que ces pauvres femmes gardent les enfants des autres et n’ont pas le droit d’inscrire les leurs dans la crèche où elles travaillent ? Tu vois l’injustice ? Allô ? Tu m’écoutes ? Ah ! je croyais que nous avions été coupées. »


Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Eve Ensler op dit blog.

Uit I am an emotional creature (Fragment)

I love being a girl.
I can feel what you’re feeling
as you’re feeling it inside
the feeling
before.
I am an emotional creature.
Things do not come to me
as intellectual theories or hard-shaped ideas.
They pulse through my organs and legs
and burn up my ears.
I know when your girlfriend’s really pissed off
even though she appears to give you what
you want.
I know when a storm is coming.
I can feel the invisible stirrings in the air.
I can tell you he won’t call back.
It’s a vibe I share.

I am an emotional creature.
I love that I do not take things lightly.
Everything is intense to me.
The way I walk in the street.
The way my mother wakes me up.
The way I hear bad news.
The way it’s unbearable when I lose.

I am an emotional creature.
I am connected to everything and everyone.
I was born like that.
Don’t you dare say all negative that it’s a
teenage thing
or it’s only only because I’m a girl.
These feelings make me better.
They make me ready.
They make me present.
They make me strong.


Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe. Zie ook alle tags voor Friedrich Dieckmann op dit blog.

Uit: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume (Schillers Jahrhundertwende)

„Versuchen wir, uns in seine Erinnerungen einzuschalten? »Kabale und Liebe« war nicht Schillers letztes Theaterstück gewesen.

In Dresden, wo er nach Mannheimer Bedrängnissen Zuflucht bei hochherzigen Freunden, Gottfried und Minna Körner, gefunden hatte, hatte er »Dom Karlos« vollendet, das Schmerzenskind seiner dramatischen Muse, ein nicht enden wollendes Stück aus dem Spanien des sechzehnten Jahrhunderts. Es hatte ihn mehr als vier Jahre lang beschäftigt und war, als er es 1787 bei dem Leipziger Verleger Göschen, seinem Freund, in Druck gab, auf mehr als sechstausend Verse angeschwollen. Dennoch hatte dieser »Karlos«, in Bühnenfassungen von seiner eigenen und von fremder Hand, seinen Weg über die deutschen Bühnen genommen und war noch anno 87, dem Jahr des Erstdrucks, in Hamburg und Leipzig und sogar in demrussisch regierten Riga gespielt worden. Mannheim, Mainfrankfurt und Berlin waren im nächsten Jahr gefolgt.
Doch den Autor hatte sein eigenes Stück auf der Bühne nicht erreicht. Nach dem Erscheinen der Buchausgabe war er von Dresden nach Hamburg aufgebrochen, um dort die Uraufführung unter der Leitung Friedrich Ludwig Schröders zu erleben, der einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler war und ihn zu längerem Verweilen eingeladen hatte. Aber Schiller war in Hamburg niemals angekommen. Die Reise hatte ihn über Weimar geführt, wo eine Frau seiner wartete, die ihn schon in Mannheimer Tagen in ihren Bann gezogen hatte: Charlotte v. Kalb, die literarisch bewanderte Gattin eines in pfälzischen Diensten stehenden Offiziers, dem sie aus Familienrücksichten verheiratet worden war. Die Sechsundzwanzigjährige hatte sich in Weimar niedergelassen, und er hatte eine Ablenkung nötig; in Dresden hatte ihn die aussichtslose Liebschaft mit einem bildschönen, aber gänzlich unvermögenden Adelsfräulein in schwere Verwirrung gestürzt, die durch Minna Körner noch geschürt worden war.
Weimar, das war nicht nur Charlotte v. Kalb. Das war Wieland, mit demer vor Jahren schon einmal korrespondiert hatte, es war Herder, den er nun ebenfalls kennenlernte, und es war ein Herzog (Sachsen-Weimar-Eisenach hieß das kleine, an dreihunderttausend Einwohner umfassende Land, das jener als Reichsfürst regierte), der ihn drei Jahre zuvor in Darmstadt nach einer Lesung aus dem werdenden »Karlos« mit dem Titel eines weimarischen Rates ausgezeichnet hatte. Natürlich,Weimar war auch und vor allem Goethe.“

 
Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)
Cover

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook alle tags voor Raymond Carver op dit blog.

Balsa Wood

My dad is at the stove in front of a pan with brains
and eggs. But who has any appetite
this morning? I feel as flimsy as
balsa wood. Something has just been said.
My mom said it. What was it? Something.
I’ll bet, that bears on money. Ill do my part
if I don’t cat. Dad turns his back on the stove.
“I’m in a hole. Don’t dig me no deeper.”
Light leaks in from the window. Someone’s crying.
The last thing I recall is the smell
of burned brains and eggs. The whole morning
is shoveled into the garbage and mixed
with other things. Sometime later
he and I drive to the dump. ten miles out.
We don’t talk. We throw our bags and cartons
onto a dark mound of stuff. Rats screech.
They whistle as they crawl out of’ rotten sacks,
dragging their bellies. We get back in the car
and watch the smoke and fire. The motor’s running.
I smell the airplane glue on my fingers.
He looks at me as I bring my fingers to my nose.
Then looks away again, toward town.
He wants to say something but can’t.
He’s a million miles away. We’re both far away
from there, and still someone’s crying. Even then
I was beginning to understand how it’s possible
to be in one place. And someplace else, too.


Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig.Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John’s, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949. Zie ook alle tags voor Jamaica Kincaid op dit blog.

Uit: Annie John

„Her father made bricks, and her mother dressed in a way that my father found unbecoming. I heard my mother describe to my father just how Nalda had died: She had a fever, they noticed a change in her breathing, so they called a car and were rushing her off to Dr. Bailey when, just as they were crossing over a bridge, she let out a long sigh and went limp. Dr. Bailey pronounced her dead, and when I heard that I was so glad he wasn’t my doctor. My mother asked my father to make the coffin for Nalda, and he did, carving bunches of tiny flowers on the sides. Nalda’s mother wept so much that my mother had to take care of everything, and since children were never prepared by undertakers, my mother had to prepare the little girl to be buried. I then began to look at my mother’s hands differently. They had stroked the dead girl’s forehead; they had bathed and dressed her and laid her in the coffin my father had made. My mother would come back from the dead girl’s house smelling of bay rum—a scent that for a long time afterward would make me feel ill. For a while, though not for very long, I could not bear to have my mother caress me or touch my food or help me with my bath. I especially couldn’t bear the sight of her hands lying still in her lap.
At school, I told all my friends about this death. I would take them aside individually, so I could repeat the details over and over again. They would listen to me with their mouths open. In turn, they would tell me of someone they had known or heard of who had died. I would listen with my mouth open. One person had known very well a neighbor who had gone swimming after eating a big lunch at a picnic and drowned. Someone had a cousin who in the middle of something one day just fell down dead. Someone knew a boy who had died after eating some poisonous berries. “Fancy that,” we said to each other.
* * *
I loved very much—and so used to torment until she cried—a girl named Sonia. She was smaller than I, even though she was almost two years older, and she was a dunce—the first real dunce I had ever met. She was such a dunce that sometimes she could not remember the spelling of her own name. I would try to get to school early and give her my homework, so that she could copy it, and in class I would pass her the answers to sums.”


Jamaica Kincaid (Saint John’s, 25 mei 1949)

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Road to Gandolfo

“That son of a bitch!” Brigadier General Arnold Symington brought the paperweight down on the thick layer of glass on his Pentagon desk. The glass shattered; fragments shot through the air in all directions. “He couldn’t!”
“He did, sir,” replied the frightened lieutenant, shielding his eyes from the office shrapnel. “The Chinese are very upset. The premier himself dictated the complaint to the diplomatic mission. They’re running editorials in the Red Star and broadcasting them over Radio Peking.”
“How the hell can they?” Symington removed a piece of glass from is little finger. “What the hell are they saying? ‘We interrupt this program to announce that the American military representative, General MacKenzie Hawkins, shot the balls off a ten-foot jade statue in Son Tai Square’?—Bullshit! Peking wouldn’t allow that; it’s too goddamned undignified.”
“They’re phrasing it a bit differently, sir. They say he destroyed an historic monument of precious stone in the Forbidden City. They say it’s as though someone blew up the Lincoln Memorial.”
“It’s a different kind of statue! Lincoln’s got clothes on; his balls don’t show! It’s not the same!”
“Nevertheless, the White House thinks the parallel is justified, sir. The President wants Hawkins removed. More than removed, actually; he wants him cashiered.
Court-martial and all. Publicly.”
“Oh, for Christ’s sake, that’s out of the question.” Symington leaned back in his chair and breathed deeply, trying to control himself. He reached out for the report on his desk. “We’ll transfer him. With a reprimand. We’ll send transcripts of the—censure, we’ll call it a censure—to Peking.”
“That’s not strong enough, sir. The State Department made it clear. The President concurs. We have trade agreements pending—”
“For Christ’s sake, Lieutenant!” interrupted the brigadier. “Will someone tell that spinning top in the Oval Office that he can’t have it on all points of the compass! Mac Hawkins was selected. From twenty-seven candidates. I remember exactly what the President said. Exactly. ‘That mother’s perfect!’ That’s what he said.”
“That’s inoperative now, sir. He feels the trade agreements take precedent over prior considerations.” The lieutenant was beginning to perspire.
“You bastards kill me,” said Symington, lowering his voice ominously. “You really frost my apricots. How do you figure to do that? Make it ‘inoperative,’ I mean. Hawkins may be a sharp pain in your diplomatic ass right now, but that doesn’t wash away what was operative. He was a fucking teen-age hero at the Battle of the Bulge and West Point football; and if they gave medals for what he did in Southeast Asia, even Mac Hawkins isn’t strong enough to wear all that hardware! He makes John Wayne look like a pansy! He’s real; that’s why that Oval Yo-yo picked him!”

 
Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
Cover

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook alle tags voor Theodore Roethke op dit blog.

The Visitant

1
A cloud moved close. The bulk of the wind shifted.
A tree swayed over water.
A voice said:
Stay. Stay by the slip-ooze. Stay.

Dearest tree, I said, may I rest here?
A ripple made a soft reply.
I waited, alert as a dog.
The leech clinging to a stone waited;
And the crab, the quiet breather.
2
Slow, slow as a fish she came,
Slow as a fish coming forward,
Swaying in a long wave;
Her skirts not touching a leaf,
Her white arms reaching towards me.

She came without sound,
Without brushing the wet stones,
In the soft dark of early evening,
She came,
The wind in her hair,
The moon beginning.
3
I woke in the first of morning.
Staring at a tree, I felt the pulse of a stone.

Where’s she now, I kept saying.
Where’s she now, the mountain’s downy girl?

But the bright day had no answer.
A wind stirred in a web of appleworms;
The tree, the close willow, swayed.

 
Theodore Roethke (25 mei 1908 – 1 augustus 1963)
Het huis waar de dichter opgroeide, nu het Theodore Roethke Home Museum

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e mei ook mijn blog van 25 mei 2017 en ook mijn blog van 25 mei 2015 deel 2.

Egyd Gstättner, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke, W. P. Kinsella

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Das Geisterschiff

„Der Bundeskanzler (oder dessen Büro) erklärte, Josef Maria Auchentaller habe als Künstler Generationen von Menschen Freude bereitet, im Inland und auch im Ausland. Er war mit seinem Talent und seiner Vielseitigkeit über alle Grenzen hinweg das Gesicht Österreichs. Viele, viele Leserbriefschreiber meldeten sich, bekundeten ihre Trauer, dankten Auchentaller für sein Leben und Wirken, nannten ihn den Größten seiner Zeit, stellten ihn als Helden und Vorbild dar, nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch, der keine Skandale gebraucht und geliefert und etwa nur eine einzige, ununterbrochene Ehe virtuos und existenziell geführt habe. Emmas Rolle sahen manche Journalisten kritischer. Sie sei nicht nur geliebte Frau, sondern auch gestrenge Managerin gewesen, der er sich in den besten Zeiten bis an die Grenze zur Entmündigung anvertraut habe, sodass sich auch die Journalisten widerwillig ihrem rigiden Diktat unterordnen mussten. Der kommerzielle Erfolg Auchentallers war wohl seiner Emma zu verdanken, die ihn genial vermarktete. Emma schaffte es, Auchentaller durch die auch damals schon turbulenten Fährnisse einer Branche zu geleiten, die schon manche Kollegen Auchentallers das Leben vor dem Tod gekostet hatte.
Eine Zeitung entblödete sich nicht, neben diesem Artikel einen weiteren Artikel zu bringen, in dem sie sich selber auf die Brust trommelte und erklärte, sie sei die schnellste Zeitung gewesen und habe als Allererste die Todesnachricht gebracht – fünf Minuten und dreiundzwanzig Sekunden vor der zweitschnellsten Zeitung! Absolute Todesbestzeit! Sieg! Triumph! Und das, obwohl gerade dieser Tod schwer herauszufinden gewesen war, weil Auchentaller ja nicht gegen einen Baum, einen Bus oder eine Wand gekracht und sich nicht überschlagen und erschlagen hatte, sondern einsam und allein in seinem Bett gestorben war, noch dazu an einem Samstag und Feiertag – redaktionell eigentlich eine tödliche Kombination. Die Zukunft, in der er nicht hätte leben wollen, die brutale, ordinäre, billige Zukunft, hatte begonnen. Nein, sie hatte nicht erst begonnen, sie war schon längst am Werk gewesen, aber er, Auchentaller, hatte sie jetzt endlich verlassen – nach einem seit Jahrzehnten schmerzverzerrten Leben, hartnäckig weggelächelt, weggeschwiegen, weggezwinkert.“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

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Egyd Gstättner, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Das Geisterschiff

“Ich möchte nicht in der Zukunft leben miissen. Die Zukunft ist brutal, ordinär und billig. Die Zeit, die ich erleben durfte, war eine bessere. Das sollen gemäß der Überlieferung die letzten Worte des Meisters gewesen sein, gesprochen vier Jahre vor seinem Tod.
Als Josef Maria Auchentaller starb, herrschte in den Redaktionen der meisten Zeitungen in kürzester Zeit helle Aufregung. Denn die Sonntagsausgaben waren fast schon in Druck, als das gerade hereingeschneite Gerücht von seinem Tod bestätigt wurde. Eigentlich sollte die am ersten Jänner in Kraft getretene Kraftfahrzeugs-Benutzungsverordnung als Hauptthema herhalten, die der Wirtschaftsrat erlassen hatte, durch die Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten waren. Nun aber stoppte man die Produktion im letzten Augenblick, warf den öden Wirtschaftsrat mitsamt seiner Kraftfahrzeugs-Benutzungsverordnung sowie die eine oder andere verzichtbare Glosse aus der Nummer und fiigte an deren Stelle in höchster Eile einen notdürftig zusammengeschusterten Artikel ein, in dem Auchentaller »Gigant« oder »Pionier« genannt und mit seinen zwei endgültigen Jahreszahlen versehen wurde.
Ja, ein Gigant war er, auch wenn das zu seinen Lebzeiten, also die letzten vierundachtzig Jahre bis vor einer knappen halben Stunde, kaum jemand so gesagt hatte. Ein Pionier war Auchentaller weniger. Auchentaller hatte – darin waren sich die Zeitungen einig – in den letzten Jahren »total zurückgezogen in seiner Villa Fortino gelebt«, über den Tod seiner Tochter und vor allem über den Tod seiner geliebten Frau Emma sei er nie hinweggekommen. Das Wort Lebensekel« konnte man allerdings nirgendwo lesen, das passte nicht mehr in die Zeit, und es passt wohl auch nicht in Nachrufe. Einer der Leitartikler meinte, Auchentallers Ära habe lange vor seinem Tod geendet, seine Epoche sei schon lange vor ihm gestorben, früher als er selbst es bemerkt haben mochte.“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

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Robert Ludlum, Theodore Roethke, Georges Bordonove, W. P. Kinsella, John Gregory Dunne, Max von der Grün

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Bourne Sanction

“A rare compliment from you, Jason.”
“Are my compliments so rare?”
“Like Martin, you’re a master at keeping secrets,” she said. “But I have doubts about how healthy that is.”
“I’m sure it’s not healthy at all,” Bourne said. “But it’s the life we chose.”
“Speaking of which.” She sat down on a chair opposite him. “I came early for our dinner date to talk to you about a work situation, but now, seeing how content you are here, I don’t know whether to continue.”
Bourne recalled the first time he had seen her, a slim, shapely figure in the mist, dark hair swirling about her face. She was standing at the parapet in the Cloisters, overlooking the Hudson River. The two of them had come there to say good-bye to their mutual friend Martin Lindros, whom Bourne had valiantly tried to save, only to fail.
Today Moira was dressed in a wool suit, a silk blouse open at the throat. Her face was strong, with a prominent nose, deep brown eyes wide apart, intelligent, curved slightly at their outer corners. Her hair fell to her shoulders in luxuriant waves. There was an uncommon serenity about her, a woman who knew what she was about, who wouldn’t be intimidated or bullied by anyone, woman or man.”

 
Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
Matt Damon als Jason Bourne

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Robert Ludlum, Theodore Roethke, Georges Bordonove, W. P. Kinsella, Max von der Grün, John Gregory Dunne

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Bourne Supremacy

“As swiftly as the order of the evening had been disrupted it was restored. With luck, through the tuxedoed manager, the explanation that an impetuous bartender had mistaken a belligerent drunk for something far more serious would be acceptable to the police.
Suddenly, all thoughts of fines and official harassment were swept away as his eyes were drawn to a clump of white fabric on the floor across the room – in front of the door to the inner offices. White cloth, pure white – the priest? …
“Come!” ordered the manager, getting to his feet and heading for the door.
“The police!” objected the brother. “One of us should speak to them, calm them, do what we can.”
“It may be that we can do nothing but give them our heads! Quickly!”
Inside the dimly lit corridor the proof was there. The slain guard lay in a river of his own blood … He approached the body and with his handkerchief he wiped away the blood and stared at the face.
“We are dead,” he whispered. “Kowloon is dead, Hong Kong dead. All is dead.”
“What?”
“This man is the Vice-Premier of the People’s Republic, successor to the Chairman himself.”
“Here! Look!” The first-assistant brother lunged toward the body of the dead laoban. Alongside the riddled, bleeding corpse was a black bandanna. It was lying flat, the fabric with the curlicues of white discoloured by blotches of red. The brother picked it up and gasped at the writing in the circle of blood underneath: JASON BOURNE.
The manager sprang across the floor. “Great Christian Jesus!” he uttered, his whole body trembling. “He’s come back. The assassin has come back to Asia! Jason Bourne! He’s come back!”

 
Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
Filmaffiche met Matt Damon als Jason Bourne

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Robert Ludlum, Theodore Roethke, Georges Bordonove, W. P. Kinsella, Max von der Grün, John Gregory Dunne

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

 

Uit: The Janson Directive

 

“N. Indian Ocean, 250 miles east of Sri Lanka
Northwestern Anura
The night was oppressive, the air at body temperature and almost motionless. Earlier in the evening there had been light, cooling rains, but now everything seemed to radiate heat, even the silvery half-moon, its countenance brushed with the occasional wisps of cloud. The jungle itself seemed to exhale the hot, moist breath of a predator lying in wait.
Shyam shifted restlessly in his canvas chair. It was, he knew, a fairly ordinary night on the island of Anura for this time of year: early in the monsoon season, the air was always heavy with a sense of foreboding. Yet only the ever attentive mosquitoes disturbed the quiet. At half past one in the morning, Shyam reckoned he had been on checkpoint duty for four and a half hours. In that time, precisely seven motorists had come their way. The checkpoint consisted of two parallel lines of barbed-wire frames–“knife rests”–set up eighty feet apart on the road, to either side of the search and administration area. Shyam and Arjun were the two sentries on forward duty, and they sat in front of the wooden roadside booth. A pair of backups was supposedly on duty on the other side of the hill, but the hours of silence from them suggested that they were dozing, along with the men in the makeshift barracks a few hundred feet down the road. For all the dire warnings of their superiors, these had been days and nights of unrelieved boredom. The northwestern province of Kenna was sparsely populated in the best of times, and these were not the best of times.
Now, drifting in with the breeze, as faint as a distant insect drone, came the sound of a gunned motor.
Shyam slowly got to his feet. The sound was growing closer.
“Arjun,” he called out in a singsong tone. “Ar-jun. Car coming.”
Arjun lolled his head in a circle, working out a crick in his neck. “At this hour?” He rubbed his eyes. The humidity made the sweat lie heavily on his skin, like mineral oil.

 

 

Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)

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Eve Ensler, Friedrich Dieckmann, Egyd Gstättner, Claire Castillon, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009 en ook mijn blog van 25 mei 2010

 

Uit: Insecure at Last

 

„Security watch. Security clearance. Why has all this focus on security made me feel so much more insecure? What does anyone mean when they speak of security? Why are we suddenly a nation and a people who strive for security above all else?

In fact, security is essentially elusive, impossible. We all die. We all get sick. We all get old. People leave us. People surprise us. People change us. Nothing is secure. And this is the good news. But only if you are not seeking security as the point of your life.

When security is paramount you can’t travel very far or venture too far outside a certain circle. You can’t allow too many conflicting ideas into your mind at one time, as they might confuse you or challenge you. You can’t open yourself to new experiences, new people, and new ways of doing things. They might take you off course.

You can’t not know who you are; it’s more secure to cling to hard-matter identity. So you become a Christian or a Muslim or a Jew, you are an Indian, or an Egyptian or an Italian or an American. You are heterosexual or homosexual or you never have sex or at least that’s what you say when you identify yourself. You become part of an US, and in order to be secure, you must defend against THEM. You cling to your land because it is your secure place, and you must fight anyone who encroaches on it.

You become your nation, you become your religion. You become whatever it is that will freeze you, numb you, and protect you from change or doubt. But all this does is shut down your mind. In reality, you are not a drop safer. A meteor could still fall from the sky, a tsunami could rise up next to your beach house, someone could fly a plane through your building.“

 

 

 Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

Doorgaan met het lezen van “Eve Ensler, Friedrich Dieckmann, Egyd Gstättner, Claire Castillon, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum”

Friedrich Dieckmann, Egyd Gstättner, Claire Castillon, Eve Ensler, Robert Ludlum, Theodore Roethke, Georges Bordonove, Jamaica Kincaid, W. P. Kinsella

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe.

Uit: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume (Schillers Jahrhundertwende)

 

„Der Achtunddreißigjhrige, der, ein Windlicht in der Hand, am 11. Oktober 1798 durch das im Abenddämmer liegende Weimar geht, um seinQuartier aufzusuchen, die Gästewohnung im Schloß,

wo Frau und Schwägerin auf ihn warten, – dieser hochgewachsene, etwas vornübergeneigt laufende Mann mit den blauen Augen, der schmalen, weit vorspringenden Nase, dem starken Kinn, kommt aus dem Theater, er hat der Generalprobe seines neuen, erst vor vier Tagen fertig gewordenen Stückes beigewohnt, »Wallensteins Lager«. Aber was heißt beigewohnt? Er hat es gesehen und gehört, zumeist aus dem Zuschauerraum, dem von Grund auf erneuerten, aber manchmal auch aus der Kulisse; zwischendurch hatte er dem Regisseur noch ein paar Textänderungen an die Hand gegeben, die ihm am Vormittag, ehe er in Jena mit Lotte und Caroline in die Kutsche gestiegen war, in den Sinn gekommen waren. Denn dem Regisseur, der zugleich der Intendant und beinahe auch der Bühnenbildner ist, seinem Freund, Kollegen, Kooperator, dem Geheimen Rat, Weimars oberster Kunstinstanz, war erst vor einer Woche noch etwas Lustiges zu seinem Stück eingefallen, eine drastische Priester-Ermahnung an die zügellose Soldateska.

Das hatte er ganz schnell machen und abliefern müssen, und es war, als es schon einstudiert wurde, noch gar nicht fertig gewesen.

Und nicht nur das war noch nicht fertig gewesen in der letzten Woche, ein Eingangslied für den Abend hatte auch noch gefehlt. Hätten sie besser dieses alte Volkslied von der Zerstörung Magdeburgs nehmen sollen, das der Goethe in petto gehabt hatte, mitsamt der Melodie? »O Magdeburg die Stadt, die schöne Mädchen hat« – elf Strophen hatte es gehabt und war so traurig-schön, so herzzerreißend-schicksalsergeben gewesen, daß er’s beiseite gelassen hatte. Es paßte nicht zu seinemStück, das auf einen andern, herzhaften Ton gestimmt war. Zusammen hatten sie versucht, ein

passendes Lied zu schreiben, jener war mit ein paar Strophen angekommen, er hatte noch einige zugesetzt – es war simpel genug eraten, um fü diese Landsknechtsschar zu passen: »Es leben

die Soldaten, der Bauer gibt den Braten . . .«

 

dieckmann

Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)

 

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007.

 

Uit: Der letzte Tag des Carlo Michelstaedter

 

Das Studium war meine Galgenfrist. Die ist jetzt zu Ende.
Heute bin ich dreiundzwanzig, morgen bin ich Doktor, und übermorgen fängt das Leben an. Aber wie soll ich das machen: Leben? Was heißt das und wie geht das: Leben? Ich bin dazu weder qualifiziert noch ausgerüstet, Vladimiro! Ich müsste, um mein Leben zu leben, bei null anfangen mit meinen dreiundzwanzig Jahren. Das Leben ist etwas Unmögliches. Allein durch ihre Art zu leben, haben mich meine Eltern gelehrt, daß das Leben unheimlich kompliziert und widerwärtig ist. Nur das widerwärtige Leben ist das richtige Leben, das wahre, das eigentliche. Durch ihre Art zu leben haben mich meine Eltern gelehrt, daß das Leben etwas so Schwieriges ist, daß man es praktisch nicht schaffen kann: Ich jedenfalls auf gar keinen Fall. Ich kann ein bisschen zeichnen. Aber leben kann ich nicht. Zeichnen ist etwas für Kinder. Alle Kinder zeichnen. Und alle Erwachsenen hören zu zeichnen auf. Man müsste sich die Frage stellen, warum ich mit dreiundzwanzig Jahren noch immer nicht zu zeichnen aufgehört habe. Ich kann das Grab meines Bruders pflegen und eine Doktorarbeit schreiben. Aber leben kann ich nicht. Ich kann mit Paula, Fulvia und Argia ein paar Tage nach Piran fahren, Scampi essen und baden gehen. Aber leben kann ich nicht.
Nur die hervorragendsten Repräsentanten der Menschheit schaffen es, ihr schwieriges Dasein zu bewältigen, indem sie Friseure werden. Die Philosophie ist dazu da, dass der Friseur während des Frisierens etwas zu plaudern hat. Meine Mutter und mein Vater sind unfehlbar: jedes Mal, wenn sie in ihrem Leben vor einer Entscheidung gestanden sind, haben sie mit Weisheit und Verstand die richtige – jedenfalls bestmögliche – Entscheidung getroffen.”

 

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Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

 

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2008.

Uit: Insecte

 

“Elle est belle, au-dessus de mon berceau, devant l’école, dans la voiture garée au coin, et puis maintenant, vingt ans plus tard, dans le café où elle m’attend pour boire un thé, vert, c’est à la mode, il paraît que ça peut faire maigrir, alors elle essaye, des fois qu’elle perde un os ou deux.

(…)

 

Je marche vers elle, il va bien se produire un drame sur la route, m’arriver quelque chose, ou au moins une idée, depuis le temps que je la cherche, cette idée, pour la sauver et me perdre. Je marche et, quandj’arriverai, elle aura des ampoules, c’est ainsi qu’on fonctionne. Quandj’ai mal au ventre, on retire son colon ; quandj’ai mal à la tête, on lui trouve une bille cachée derrière un oeil. Sij’ai mal quelque part, aussitôt ma mère meurt. Sij’ai peur, elle appelle ; sij’ai soif, elle transpire ; on n’a pas vu donner autant et sans retour. Si je prends, elle donne. Si je marche, elle accourt. Si je pars, elle revient. Tiens,j’essaye. Ce serait bien.”

 

castillon

Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren.

 

Uit: The Good Body

 

In the midst of a war in Iraq, in a time of escalatingglobal terrorism, when civil liberties are disappearingas fast as the ozone layer, when one out of threewomen in the world will be beaten or raped in herlifetime, why write a play about my stomach?

Maybe because my stomach is one thing I feel Ihave control over, or maybe because I have hopedthat my stomach is something I could get controlover. Maybe because I see how my stomach has cometo occupy my attention, I see how other women’sstomachs or butts or thighs or hair or skin have cometo occupy their attention, so that we have very littleleft for the war in Iraq—or much else, for that matter.When a group of ethnically diverse, economicallydisadvantaged women in the United States wasrecently asked about the one thing they wouldchange in their lives if they could, the majority ofthese women said they would lose weight. Maybe Iidentify with these women because I have boughtinto the idea that if my stomach were flat, then Iwould be good, and I would be safe. I would be protected.I would be accepted, admired, important,loved. Maybe because for most of my life I have feltwrong, dirty, guilty, and bad, and my stomach isthe carrier, the pouch for all that self-hatred. Maybebecause my stomach has become the repository formy sorrow, my childhood scars, my unfulfilled ambition,my unexpressed rage. Like a toxic dump, it iswhere the explosive trajectories collide—the Judeo-Christian imperative to be good; the patriarchal mandate that women be quiet, be less; the consumer-stateimperative to be better, which is based on the assumptionthat you are born wrong and bad, and thatbeing better always involves spending money, lots ofmoney. Maybe because, as the world rapidly dividesinto fundamentalist camps, reductive sound bites, andpolarizing platitudes, an exploration of my stomachand the life therein has the potential to shatter thesedangerous constraints.“

 

Ensler

Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2008

 

Uit: The Bourne Sanction

 

“Who is David Webb?”

Moira Trevor, standing in front of his desk at Georgetown University, asked the question so serio
usly that Jason Bourne felt obliged to answer.

“Strange,” he said, “no one’s ever asked me that before. David Webb is a linguistics expert, a man with two children who are living happily with their grandparents” — Marie’s parents — “on a ranch in Canada.”

Moira frowned. “Don’t you miss them?”

“I miss them terribly,” Bourne said, “but the truth is they’re far better off where they are. What kind of life could I offer them? And then there’s the constant danger from my Bourne identity. Marie was kidnapped and threatened in order to force me to do something I had no intention of doing. I won’t make that mistake again.”

“But surely you see them from time to time.”

“As often as I can, but it’s difficult. I can’t afford to have anyone following me back to them.”

“My heart goes out to you,” Moira said, meaning it. She smiled. “I must say it’s odd seeing you here, on a university campus, behind a desk.” She laughed. “Shall I buy you a pipe and a jacket with elbow patches?”

Bourne smiled. “I’m content here, Moira. Really I am.”

“I’m happy for you. Martin’s death was difficult for both of us. My anodyne is going back to work full-bore. Yours is obviously here, in a new life.”

“An old life, really.” Bourne looked around the office. “Marie was happiest when I was teaching, when she could count on me being home every night in time to have dinner with her and the kids.”

“What about you?” Moira asked. “Were you happiest here?”

= cloud passed across Bourne’s face. “I was happy being with Marie.” He turned to her. “I can’t imagine being able to say that to anyone else but you.”

 

ludlum

Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
Matt Damon al Jason Bourne

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009 en ook mijn blog van 25 mei 2008. en ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2006.

 

Child on Top of a Greenhouse 

 

The wind billowing out the seat of my britches,

My feet crackling splinters of glass and dried putty,

The half-grown chrysanthemums staring up like accusers,

Up through the streaked glass, flashing with sunlight,

A few white clouds all rushing eastward,

A line of elms plunging and tossing like horses,

And everyone, everyone pointing up and shouting!

 

 

She 

 

I think the dead are tender. Shall we kiss? —

My lady laughs, delighting in what is.

If she but sighs, a bird puts out its tongue.

She makes space lonely with a lovely song.

She lilts a low soft language, and I hear

Down long sea-chambers of the inner ear.

 

We sing together; we sing mouth to mouth.

The garden is a river flowing south.

She cries out loud the soul’s own secret joy;

She dances, and the ground bears her away.

She knows the speech of light, and makes it plain

A lively thing can come to life again.

 

I feel her presence in the common day,

In that slow dark that widens every eye.

She moves as water moves, and comes to me,

Stayed by what was, and pulled by what would be.

 

roethke

Theodore Roethke (25 mei 1908 – 1 augustus 1963)

 

De Franse schrijver en historicus Georges Bordonove werd geboren in Enghien-les-Bains op 25 mei 1920.

Uit: La vie quotidienne de Napoléon en route vers Saint-Hélène

 “Combien j’ai été fou de me jeter entre vos mains! Je m’étais fait une fausse idée de votre caractère national; j’avais UNE OPINION ROMANESQUE de la nation anglaise. A cette idée se joignait un peu d’orgueil. J’aurais rougi de me livrer à l’un des souverains dont j’avais conquis les États, et dans les capitales desquels j’étais entré en vainqueur; c’est ce qui m’a déterminé à me confier à vous que je n’avais jamais subjugués. Docteur, je suis bien puni de la haute opinion que j’avais conçue de votre nation!”

bordonove

Georges Bordonove (25 mei 1920 – 16 maart 2007)

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig. Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John’s, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949.

 

Uit: Small Place

 

If you go to Antigua as a tourist, this is what you will see. If you come by aeroplane, you will land at the V. C. Bird International Airport. Were Cornwall (V. C.) Bird is the Prime Minister of Antigua. you may be the sort of tourist who would wonder why a Prime Minister would want an airport named after him—why not a school, why not a hospital, why not some great public monument? You are a tourist and you have not yet seen a public monument in Antigua. As your plane descends to land, you might say, What a beautiful island Antigua is—more beautiful than any of the other islands you have seen, and they were very beautiful, in their way, but they were much too green, much too lush with vegetation, which indicated to you, the tourist, that they got quite a bit of rainfall, and rain is the very thing that you, just now, do not want, for you are thinking of the hard and cold and dark and long days you spent working in North America (or, worse, Europe), earning some money so that you could stay in this place (Antigua) where the sun always shines and where the climate is deliciously hot and dry for the four to ten days you are going to be staying there; and since you are on your holiday, since you are a tourist, the thought of what it might be like for someone who had to live day in, day our in a place that suffers constantly from drought, and so has to watch carefully every drop of fresh water used (while at the same time surrounded by a sea and an ocean—the Caribbean Sea on one side, the Atlantic Ocean on the other), must never cross your mind.”

 

kincaid

Jamaica Kincaid (Saint John’s, 25 mei 1949)

 

De Canadese schrijver William Patrick Kinsella werd geboren op 25 mei 1935 in Edmonton, Alberta.

 

Uit: Waiting on Lombard Street

 

There is an old fashioned I-HOP on Lombard Street in San Francisco, probably one of the originals, blue roof, A-Frame, from the days when they were known as International House of Pancakes.
Driving south on a hot afternoon, fresh out of both air conditioning and Diet Coke, we decided to stop for refreshment. A pleasant young woman greeted us and escorted us to a booth, my red-headed lady and I, brought us water and menus and an assurance that a waitress would soon be with us. She may have even supplied us with a name, “Barcelona will be your waitress this afternoon,” I prefer waitresses who don’t have names, I prefer an arm clutching a pencil with a yellow pad at the end of it.
It was about 3:30 in the afternoon, Bermuda Triangle time in restaurants: the last of the lunch crowd has lurched out, belching martini fumes, time to wash the floors and scrape the food off the windows.
We decided on what we wanted, I chose a chocolate malt, my red- headed lady decided on iced tea, then we visited the washrooms one at a time so in case the waitress came one of us would be there to give her the order.
The waitress did not appear. She never appeared.
There came a point when we simultaneously realized we had been waiting an extraordinarily long time for service. We stared around. There was only one other occupied table, far away. The silence was eerie. It reminded me of the Mary Deare. Food steaming on some tables, but no one in sight, especially a waitress.
We waited a few more minutes. We finished our water.
I really wanted a chocolate malt. No one came or went.
“In another dimension, in another I-HOP, perhaps in Sacramento, or San Luis Obispo, or maybe even Honolulu, a tall, blond man and his red-headed lady have just been served a chocolate milkshake and an iced tea,” I said. “They’ve drunk them up, received their check, and are now going to try and sneak out without paying. Look furtive,” I said, standing up. “I’m going to walk sideways down the aisle. Try to look as if you have a sugar dispenser in your purse.”

 

Kinsella

W. P. Kinsella (Edmonton, 25 mei 1935)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 25 mei 2009.

De 25e mei is een zeer vruchtbare schrijversdag. Zie voor nog meer schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Claire Castillon, Egyd Gstättner, Eve Ensler, Friedrich Dieckmann, Robert Ludlum, Theodore Roethke, Georges Bordonove, Jamaica Kincaid, W. P. Kinsella

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2008.

Uit: La Reine Claude

“J’apprends à finir. Je fais comme si tu n’allais pas rentrer, je fais comme si j’avais un amant, j’appelle le plombier, et le menuisier, tu ne sers à rien à la maison, tu ne bricoles jamais et tout tombe en pièces, si c’est pas malheureux. Je nous regarde sur les photos et on est laids. Ou toi, ou moi, il y en a toujours un de raté, c’est bien la preuve que ça ne pouvait plus durer. Par exemple, mes parents, dès qu’ils sont photographiés ensemble, sont magnifiques, c’est une preuve, c’est ce qu’on appelle l’harmonie ou l’amour. Ne nous leurrons pas, nous ne sommes que de piètres pantins, sans talent pour la réussite des choses du coeur.

Et puis tout à coup, voilà que ça s’affole, l’ascenseur déraille, mes parents, ceux que j’aime, il n’y aurait pas la mort au bout, pour eux aussi?

La reine Claude est une pute. À Florence, nous en aurons la preuve. Nous visiterons tous les palais, nous nous extasierons, pas devant les autres, ils me prendraient pour une niaise, déjà que ça ne doit pas être brillant, ils n’aimes pas les muets dans ce milieu, faut causer, même pour répéter la même chose que le voisin ou le mari, mais faut causer, fort si possible. Devant eux, je dirai les bons mots, mais lorsque nous serons enfin seuls, nous dirons systématiquement château pour parler de palais. Je t’explique, mon ange.

À Paris, nous ne parlons pas château, d’ailleurs nous devrions, mais si là, à Florence, nous le faisons, la reine Claude ira se fixer ailleurs. On l’emmène à Florence, c’est un fait, mais il y a une raison là-dessous.“

 

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Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)

 

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007.

 

Uit: Feine Fallrückzieher

 

Ich möchte Fußball hier als Erziehungsmittel zeigen (zum Beispiel im Umgang mit Niederlagen), als Länderkunde (eine Tour d`Europe von England bis Israel, von Portugal bis zur Türkei – unter besonderer Berücksichtigung der Länder Kroatien, Polen und Deutschland am Ende des Buches, gegen dessen Teams das österreichische Team bei der EURO spielen wird), als Opium fürs Volk: Fußball ist Religion. Der Papst ist Deutscher, der letzte Papst war Pole. Die Chancen stehen schlecht. Sollte Österreich in der Vorrunde schei
tern, wäre das immerhin ein Gottesbeweis; ein eventueller Österreichischer Triumph umgekehrt ein atheistisches Manifest – es sei denn, die Wege des Herrn sind unergründlich – und der nächste Papst wird Kroate oder gar Österreicher.
Fußball als Politik: Denn der Fußball hat seine historische Rolle gewechselt, seine Bedeutung geändert, ja ins Gegenteil verkehrt. Kein König, kein Kaiser wäre vor hundert Jahren auf die Schnapsidee gekommen, einen Fußballplatz zu betreten. Kein Bundeskanzler käme heute auf die Schnapsidee, bei einem Länderspiel das Stadion nicht zu betreten. Hundert Jahre lang – und bis vor wenigen Jahren – ist der Fußball von unten gekommen als Gegenwelt, als Trost der Massen für ihre entgangenen schönen Leben, als Aufschrei, als Protest und zornige Selbstbehauptung. Und als wir.
Wir sind das Volk!

 

Egyd-Gstaettner

Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Op 43-jarige leeftijd werd ze wereldberoemd met haar Vagina Monologen, een theaterstuk met de vagina in de hoofdrol. In het stuk komen vrouwen van over de hele wereld aan het woord, over de meest uiteenlopende onderwerpen.Hun verhalen vertellen over lesbische liefde en vaginaworkshops, over geboorte en zelfbevrediging, schaamhaar en orgasme. Samen vormen ze een protest tegen het gebrek aan erkenning van vrouwelijke seksualiteit.

 

Uit: The Vagina Monologues

 

„I first glimpsed the spirit of self-knowledge and freedom that you will find in these pages when I lived in India for a couple of years after college. In Hindu temples and shrines I saw the lingam, an abstract male genital symbol, but I also saw the yoni, a female genital symbol, for the first time: a flowerlike shape, triangle, or double-pointed oval. I was told that thousands of years ago, this symbol had been worshiped as more powerful than its male counterpart, a belief that carried over into Tantrism, whose central tenet is man’s inability to reach spiritual fulfillment except through sexual and emotional union with woman’s superior spiritual energy. It was a belief so deep and wide that even some of the woman-excluding, monotheistic religions that came later retained it in their traditions, although such beliefs were (and still are) marginalized or denied as heresies by mainstream religious leaders.

For example: Gnostic Christians worshiped Sophia as the female Holy Spirit and considered Mary Magdalene the wisest of Christ’s disciples; Tantric Buddhism still teaches that Buddhahood resides in the vulva; the Sufi mystics of Islam believe that fana, or rapture, can be reached only through Fravahi, the female spirit; the Shekina of Jewish mysticism is a version of Shakti, the female soul of God; and even the Catholic church included forms of Mary worship that focused more on the Mother than on the Son.

 

ensler

Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

 

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe. Hij groeide op in Dresden en Birkenwerder bij Berlijn. In Leipzig studeerde hij germanistiek, filosofie en natuurkunde. Vanaf 1963 leeft hij als zelfstandig schrijver in Berlijn. Hij schrijft verhalen, kritieken, essays en radioreportages.

 

Uit: Das Grab auf der Terrasse

 

“Zuletzt wurde der Königssarg auf ein Pferdefuhrwerk gesetzt, das, streng historisch, auf Holzrädern übers Kopfsteinpflaster ratterte. Die Gruftversenkung geschah in der Nacht nach einem Volksdefilee im Hof des Weinbergsschlosses, an dem Helmut Kohl, der Bundeskanzler des frischvereinigten Deutschlands, als Privatperson und Freund der Hohenzollernfamilie teilgenommen hatte. Der brandenburgische Ministerpräsident, ein protestantischer Sozialist, übernahm als Landesherr das politische Protokoll; man konnte ihn als späten Amtsnachfolger des Preußenkönigs ansehen. Brandenburg-Preußen, auf seine kleinste Größe reduziert, die, welche es gehabt hatte, bevor die Hohenzollern mit der Mark Brandenburg belehnt worden waren, nahm jenen Monarchen wieder auf, der das Land einst auf die europäische Bühne gehievt hatte. War Friedrich erst Preußens, dann Preußen-Deutschlands Unglück gewesen? Er hatte das Überspannte in dessen Geschichte gebracht, an dem es zuletzt zugrunde gegangen war, ein falsches Maß, das sich als folgenschwer erwies. Mit der Vorgabe, dem Staat zu dienen, hatte er dessen Ressourcen zum Ausdrucksmittel der Verzweiflungen gemacht, die sich früh in ihn eingesenkt hatten. Ihn den Großen zu nennen, wäre leichtfertig. Aber das Grab auf der Terrasse ist wirklich schön.”

 

Dieckmann

Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2008.

Uit: The Prometheus Deception

“The driving rain was unrelenting, whipped into a frenzy by howling winds, and the waves surged and crashed against the coast, a maelstrom in the black night. In the shallow waters just offshore, a dozen or so dark figures bobbed, clinging to their buoyant, waterproof haversacks like survivors of a shipwreck. The freak storm had caught the men unawares by was good; it provided better cover than they could have hoped for.

From the beach, a pinpoint of red light flashed on and off twice, a signal from the advance team that it was safe to land. Safe! What did that mean? That this particular stretch of Tunisian coastline was left undefended by the Garde Nationale? Nature?s assault seemed far more punishing than anything the Tunisian coast guard could attempt.

Tossed and buffeted about by the heaving swells, the men made their way toward the beach, and in one coordinated movement clambered silently onto the sand by the ruins of the ancient Punic ports. Stripping off their black rubber dry suits to reveal dark clothing and blackened faces, they removed their weapons from their haversacks and began distributing their arsenal: Heckler & Koch MP-10 submachine guns, Kalashnikovs, and sniper rifles. Behind them, others now came ashore in waves.”

 

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Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)

 

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook mijn blog van 25 mei 2008. en ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2006.

My Papa’s Waltz

 

The whiskey on your breath
Could make a small boy dizzy;
But I hung on like death:
Such waltzing was not easy.

 

We romped until the pans
Slid from the kitchen shelf;
My mother’s countenance
Could not unfrown itself.

 

The hand that held my wrist
Was battered on one knuckle;
At every step you missed
My right ear scraped a buckle.

 

You beat time on my head
With a palm caked hard by dirt,
Then waltzed me off to bed
Still clinging to your shirt

 

 

 

Epidermal Macabre

 

Indelicate is he who loathes

The aspect of his fleshy clothes, —

The flying fabric stitched on bone,

The vesture of the skeleton,

The garment neither fur nor hair,

The cloak of evil and despair,

The veil long violated by

Caresses of the hand and eye.

Yet such is my unseemliness:

I hate my epidermal dress,

The savage blood’s obscenity,

The rags of my anatomy,

And willingly would I dispense

With false accouterments of sense,

To sleep immodestly, a most

Incarnadine and carnal ghost.

 

Roethke

Theodore Roethke (25 mei 1908 – 1 augustus 1963)

 

De Franse schrijver en historicus Georges Bordonove werd geboren in Enghien-les-Bains op 25 mei 1920. Voor een aantal boeken heeft hij een (literaire) prijs ontvangen. Georges Bordonove was ook lid van de jury van de Hugues Capet-prijs.

 

Uit: Charles VI roi fol et bien aimé, 1380-1422

 

„En Flandre, l’agitation remontait à 1379. Un parti qui peut être qualifié de démocratique s’opposait au comte Louis de Male. Ce dernier n’avait jamais brillé par son adresse. Vivant au milieu de ses nobles, il n’avait que dédain pour les gens de métier. Il réclamait sans cesse de nouvelles taxes et ne mesurait en rien le péril auquel ses exigences l’exposaient. Il ne s’intéressait, dit-on, qu’à la chasse au faucon. Les rivalités locales – spécialement entre Bruges et Gand – étaient si aiguës que tout autre prince les eût exploitées à son avantage. Louis de Male avait l’âme trop féodale pour s’abaisser à flatter des marchands. Ou plutôt, quand il tenta cette manoeuvre, il était trop tard et il fit un mauvais choix.
La crise qui couvait depuis des années éclata à propos d’une taxe qui provoqua le soulèvement des habitants de Gand. Au contraire, l’échevinage de Bruges accepta de la payer. Louis de Male récompensa la docilité des Brugeois en leur permettant de creuser un canal qui devait détourner la batellerie de Gand. Les Gantois rompirent avec le comte et prirent le chaperon blanc en signe de ralliement. Leur premier ouvrage fut de détruire le canal de Bruges. Depuis cet exploit, le soulèvement ne cessa de s’étendre, gagnant les villes voisines.“

 

bordonove

Georges Bordonove (25 mei 1920 – 16 maart 2007)

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig. Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John’s, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949. Op 17-jarige leeftijd verhuisde ze naar de Verenigde Staten, om als au-pair te werken. Daarna studeerde zij aan de New York School for Social Research fotografie. In 1973 liet zij haar naam veranderen omdat de familie het niet eens was met haar werk als schrijfster. Haar roman Lucy uit 1990 bechrijft haar ervaringen met het volwassen worden in het buitenland. Haar thema’s zijn onder andere migratie, Caribische cultuur en tuinieren.

 

Uit: Mr. Potter

 

„And that day, the sun was in its usual place, up above and in the middle of the sky, and it shone in its usual way so harshly bright, making even the shadows pale, making even the shadows seek shelter; that day the sun was in its usual place, up above and in the middle of the sky, but Mr. Potter did not note this, so accustomed was he to this, the sun in its usual place, up above and in the middle of the sky; if the sun had not been in its usual place, that would have made a great big change in Mr. Potter’s day, it would have meant rain, however briefly such a thing, rain, might fall, but it would have changed M
r. Potter’s day, so used was he to the sun in its usual place, way up above and in the middle of the sky. Mr. Potter breathed in his normal way, his heart was beating in its normal way, up and down underneath the covering of his black skin, up and down underneath his white knitted cotton vest next to his very black skin, up and down underneath his plainly woven white cotton shirt that was on top of the knitted cotton vest which lay next to his skin; so his heart breathed in its normal way. And he put on his trousers and in the pocket of his trousers he placed a white handkerchief; and all this was as normal as the way his heart beat; all this, his putting on his clothes in just that way, as normal as the way his heart beat, the heart beating normally and the clothes reassuring to Mr. Potter and to things beyond Mr. Potter, things that did not know they needed such reassurance
.“

 

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Jamaica Kincaid (Saint John’s, 25 mei 1949)

 

De Canadese schrijver William Patrick Kinsella werd geboren op 25 mei 1935 in Edmonton, Alberta. In 19710 begon hij aan een studie creatief schrijven aan de University of Victoria. Hij behaalde een Master of Fine Arts in English degree via de Iowa Writers’ Workshop aan de University of Iowa in 1978. In 1977 verscheen zijn eerste boek Dance Me Outside. Beroemd werd hij met zijn roman Shoeless Joe uit1982.

 

Uit: Shoeless Joe

 

„My father said he saw him years later playing in a tenth-rate commercial league in a textile town in Carolina, wearing shoes and an assumed name.

“He’d put on fifty pounds and the spring was gone from his step in the outfield, but he could still hit. Oh, how that man could hit. No one has ever been able to hit like Shoeless Joe.”

Three years ago at dusk on a spring evening, when the sky was a robbin’s-egg blue and the wind as soft as a day-old chick, I was sitting on the verandah of my farm home in eastern Iowa when a voice very clearly said to me, “If you build it, he will come.”

The voice was that of a ballpark announcer. As he spoke, I instantly envisioned the finished product I knew I was being asked to conceive. I could see the dark, squarish speakers, like ancient sailors’ hats, attached to aluminum-painted light standards that glowed down into a baseball field, my present position being directly behind home plate.“

kinsella

W. P. Kinsella (Edmonton, 25 mei 1935)

 

De 25e mei is een zeer vruchtbare schrijversdag. Zie voor nog meer schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.