Richard Bach, Cornelia Schmerle, Wolfgang Koeppen, Urs Jaeggi, Robert C. Hunter, Hanneke van Eijken, Will Shutt

De Amerikaanse schrijver Richard Bach werd geboren in Oak Park, Illinois op 23 juni 1936. Zie ook alle tags voor Richard Bach op dit blog.

Uit: The Bridge Across Forever

“Dearest Richard,
It’s so difficult to know how and where to begin. I’ve been thinking long and hard through many ideas trying to find a way. . .
I finally struck one little thought, a musical metaphor, through which I have been able to think clearly and find understanding, if not satisfaction, and I want to share it with you. So please bear with me while we have yet an­other music lesson.
The most commonly used form for large classical works is sonata form. It is the basis of almost all symphonies and concertos. It consists of three main sections: the ex­position or opening, in which little ideas, themes, bits and pieces are set forth and introduced to each other; the development, in which these tiny ideas and motifs are explored to their fullest, expanded, often go from major (happy) to minor (unhappy) and back again, and are developed and woven together in greater complexity until at last there is: the recapitulation, in which there is a restatement, a glorious expression of the full, rich ma­turity to which the tiny ideas have grown through the development process.
How does this apply to us, you may ask, if you haven’t already guessed.
I see us stuck in a never-ending opening. At first, it was the real thing, and sheer delight. It is the part of a rela­tionship in which you are at your best: fun, charming, excited, exciting, interesting, interested. It is a time when you’re most comfortable and most lovable because you do not feel the need to mobilize your defences, so your partner gets to cuddle a warm human being instead of a giant cactus. It is a time of delight for both, and it’s no wonder you like openings so much you strive to make your life a series of them.
But beginnings cannot be prolonged endlessly; they can­not simply state and restate and restate themselves. They must move on and develop—or die of boredom. Not so, you say. You must get away, have changes, other people, other places so you can come back to a rela­tionship as if it were new, and have constant new begin­nings.”


Richard Bach (Oak Park, 23 juni 1936)
Cover

 

De Duitse dichteres Cornelia Schmerle werd geboren op 23 juni 1973 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Cornelia Schmerle op dit blog.

 

Mono, perspektiv

Der Diskurs ist nicht.
Du hast den Diskurs nicht eingeplant; das Fahrtenbuch
auf den Knien, die Zigarre ansteckbereit
zwischen lesenden Fingern – doch

der Diskurs rechnet sich selbst ein, sagst du.
(Wie könnte er?)

Von Zwangsläufigkeit ist die Rede, von der ich
nichts verstehe, nur

die Wolken seh, die aufziehn, sich
übern Kranich schlieren.

 

Welpe

diese puppe trägt einen namen –
bis gänzlich über die unbeschriebene stirn. schon
kriecht er ins weichplastik oder läuft aus

den sinnen. läuft nach: voraus. sicher aus
der stativen plastik; raunend in die gebärde.

 


Cornelia Schmerle (Berlijn, 23 juni 1973)

 

De Duitse schrijver en essayist Wolfgang Arthur Reinhold Koeppen (eig. Köppen) werd geboren op 23 juni 1906 in Greifswald. Zie ook alle tags voor Wolfgang Koeppen op dit blog.

Uit: Amerikafahrt und andere Reisen in die Neue Welt

„In Paris auf dem Bahnhof St. Lazare, dicht bei Balzacs alter Rue d’Amsterdam, blühte Frankreich, spannte sich von Pfeiler zu Pfeiler das Netz der Hirngespinste, faulte Geschichte. Die lange, wie von milchig zerfließendem Absinth überglaste Passage war neunzehntes Jahrhundert, sie verkörperte eine große französische Epoche, sie war lächerlich und bewundernswert, sie war anrüchig und verführerisch.
Das kleine helle Irrlicht der Aufklärung und die rührende bunte Wunderlampe der Literatur leuchteten. Sie leuchteten immer noch. Ich fragte mich, wie lange noch? Das Blut der Gloire und der Freiheit hatte den Boden gedüngt, das Blut war von Schicht zu Schicht gesickert. Der Duft des Huhn-im-Topf lag in der Luft, wie der Wolfshauch des Hungers, der Atem der Erhebung, der Mief der Malaise, das schalgewordene Parfüm der Skandale und der saure Geruch der Macht, die seit Jahrhunderten um die Bastille wehen. Ich fühlte mich hier zu Hause. Ich hatte gelesen, daß nur wer im achtzehnten Jahrhundert in Frankreich gelebt habe, die Lust des Daseins kenne; dennoch liebte man in Paris die Revolution, den nie endenden Sturm auf alle Zwingburgen, die Geister des Aufstandes waren von altersher zum Bankett geladen, man wünschte die Unruhe, hier war ich Europäer, und ich wollte es bleiben. Einer Maus wurde eine Schale Milch hingestellt, eine Katze sah der Maus begehrlich und träge zu. Algerien und die Folter waren fern und nah. An den Zeitungsständen war das Wort des Gewissens affichiert, Sartre und Mauriac riefen Zolas »J’accuse«, und der General sang vor hundert Kamera-augen die Marseillaise. Vor einem Bistro luden wacklige Stühle zu gemütlichem Verweilen ein. Man schenkte den herben Weißwein aus, den nach Georges Simenon die Kommissare der französischen Kriminalpolizei lieben, was ihnen einen menschlichen Zug verleiht, der am Quai des Orfevres enttäuscht. Frauen, für Umarmungen geboren, eilten mit ernstem Berufsgesicht zur Arbeit. Auf einem Leuchtbild warb eine üppige Blondine aus dem Samen Renoirs und als Matrose gekleidet für ein schäumendes Bier.“


Wolfgang Koeppen (23 juni 1906 – 15 maart 1996)
Cover

 

De Zwitserse schrijver, kunstenaar en socioloog Urs Jaeggi werd geboren op 23 juni 1931 in Solothurn. Zie ook alle tags voor Urs Jeaggi op dit blog.

Uit: Kunst

“Die Provinz kennen wir. Teils kommen wir von dort, haben sie ertragen, gehasst, geliebt und verflucht, teils trieb uns der Brotberuf in die Inseln der Langeweile und der Enge, die als Gefängnisse wirken. Es sind aber auch die Orte, wo wir unsere Körper entdeckt haben, und die Fremden, den Anderen, die Andere. Und wo ein Septembernachmittag mit seiner melancholisch milden Sonne etwas von dem vermittelt hat, was wir anspruchsvoll, aber uns angemessen scheinend das »Erhabene« oder das »Transzendente« nannten, das Intensivere als alles übrige. Sehen, riechen, spüren, fühlen. Hier lernten wir mit der Nase umzugehen und mit dem Kopf, hier lernten wir mit den Händen und Füssen uns zu wehren. Hier hörten wir zum ersten Mal Töne und Tonfolgen, die uns weghoben, zerfetzten und wieder zusammenfügten, die uns tanzen liessen. Be high. Be hot. Be in the groove, ohne speed, nur mit schwarzer Musik.
Tougher than the rest. In der Provinz ist das für die, die es wissen möchten, intellektuelle und künstlerische ‘Pflicht’.
In der Pheripherie heisst das: Überleben, Kampf (Kampf bis aufs Messer, wenn es so ist und anders nicht geht). Peripherien sind gemessen an der deftigeren, sinnlicheren Provinz abstrakter, flüchtiger, maroder und moderner, zukunftseuphorischer und apokaliptischer. Es sind glitschige, abschüssige, hochbrisante und langweilige Terrains, Orte des extrem Gewaltätigen, Exzessiven, Kriminellen, aber auch der flüchtigen Zärtlichkeit und Poesie; Explosives, Resignatives und, ja, es sind auch Orte der Liebe und des bizarr Schönen.“

 
Urs Jaeggi (Solothurn, 23 juni 1931)

 

De Amerikaanse dichter, vertaler en tekstschrijver Robert C. Hunter werd geboren op 23 juni 1941 in San Luis Obispo, California. Zie ook alle tags voor Robert C. Hunterop dit blog.

 

Love in the afternoon

Love – Love in the afternoon
Outside the window
an organ grinder’s tune

Rhythm, wine
A touch of Jamaica
Twilight time with a Kingston lady
All the time in the world
for me and that girl

Sweet – She sang sweetly
Come back soon
Come back for more of that love
in the afternoon

Breezes blow by me
in the afternoon
She sings sweetly
an organ grinder’s tune

Finally recovered from last years round
of bye bye baby blues
All I crave today
Some love in the afternoon

Love – Love in the afternoon
It’s easy as she goes
like an organ grinder’s tune

Gone with the moon
any old trouble
can’t leave too soon
Trouble’s no part of what I want
especially in the afternoon
Singing
Sleeping till two
Waking to make more
love in the afternoon

 
Robert C. Hunter (San Luis Obispo, 23 juni 1941)

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichteres Hanneke van Eijken werd geboren in 1981 in Amersfoort. Zie ook alle tags voor Hanneke van Eijken op dit blog.

 

Op de rug van een stier

Iemand zei dat Europa niets meer is
dan een grillige vlek op een wereldkaart
zonder te beseffen
dat goden van alle tijden zijn

dat Europa vele vormen kent
ze is een eiland in de Indische Oceaan
een maan bij Jupiter
zevenentwintig landen die als koorddansers
in evenwicht proberen te blijven

er leven godenkinderen die vergeten zijn
wie hun vader is

Europa is een vrouw
met een kast vol jurken
ze houdt er niet van een vlek genoemd te worden

over de wraak van goden en vrouwen met jurken
kun je beter niet lichtzinnig doen

 


Hanneke van Eijken (Amersfoort, 1981)

 

De Amerikaanse dichter Will Shutt werd geboren in 1981 in New York. Zie ook alle tags voor Will Shutt op dit blog.

 

American Window Dressing

Half a dozen pestamals hanging on hooks,
a cuckoo clock twigged from scrap metal,
a single copy of Everyman’s Haiku-
the letters pit the cover’s look-at-me
moon sheen-and the poems I love
inside: spartan, semitransparent, nature’s fools,
like faraway countries in full disclosure.

“Put everything into it.” My father’s
words on Sunday visits. Man of few words.
Those were the days work took him
as far as Chungking and he sported
a straight green army coat he called
his Mao Suit. His hair was still parted
straight to one side and he could

still lift me up so that I stood eyelevel
with row after row of ducks, like smokers’
lungs, in the restaurant windows
off Confucius Plaza-thick tar up top
swizzed into brown and rose gold.
A metal sling dug under their wings ended
in a hole the heads were put through.

Knowledge of them was terrible.
Everything looked terrible: the heads
of bok choy noosed in rubber bands
and pale-eyed fish laid out on ice. Terrible
things put delicately, like polite fictions
families invent. The words stand behind
great portals and are seen to yet untouchable.

 

 
Will Shutt (New York, 1981)

Cornelia Schmerle, Wolfgang Koeppen, Urs Jaeggi, Robert C. Hunter, Will Shutt

De Duitse dichteres Cornelia Schmerle werd geboren op 23 juni 1973 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Cornelia Schmerle op dit blog.

 

 

Unter Ulmen

Denn in meinem Arm ist eine. Gerufene;
getragen aus den Türmen der Zwanghaften.

Hier betet ein Traum um seine Richtigkeit.
Hier wird die Ungläubige verschleiert.

Sie wird dem Einäugigen laut angepriesen,
wird ihm gestellt und in die Rahmen gespannt.

Wir essen von kalten Kohlen. Magern.
Im Auge der Bienen sind wir giftig.

Ich bin aus Merkwürdigem geschaffen;
ein Allerlei aus zwittrigen Samen.

Bevor ich Wind bin – Sprache überm Wasser
bin ich verschluckt; eine Stimme nach der nächsten.

 

 

Wurzeln

Die leichten Körper liegen schon
in der Nähe auf einen Karren, den ich zieh.
Ihre schönen Gesichter schlafen, erinnern nicht.
Mein Lid halt ich gerade, die Achse.

Mutter hat den Geruch von Maulwurf;
immer ist Erde noch an ihrem mahnenden Finger.
Diese Gänge sind nicht mein Daheim!
Ihr Aufgeworfenes ist kleinlich.

Ich breche die Schale bis nichts mehr
getrennt ist durch die Ahnung der Witterungen.
Das Stöhnen bleibt, trotzdem ich fauche, den Buckel
setze gegen den Strich einer Hand.

 

 

Cornelia Schmerle (Berlijn, 23 juni 1973)

Doorgaan met het lezen van “Cornelia Schmerle, Wolfgang Koeppen, Urs Jaeggi, Robert C. Hunter, Will Shutt”

Cornelia Schmerle, Urs Jaeggi, Wolfgang Koeppen, Robert C. Hunter, Philip Weiss

De Duitse dichteres Cornelia Schmerle werd geboren op 23 juni 1973 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 23 juni 2010.

 

Aufenthalte

»Wenn du abends kommst und mich besuchst,

bring mir immer einen Strang Seide mit.

Ich werde daraus ein Seil flechten.

Wenn es fertig ist, klettern wir beide

daran herunter und fliehen.«

aus Rapunzel

I

Hin und wieder gerät Madrid in die Klaue des Tigers;

du zählst es aus, verlangst mich dazu,

mein Beistehen in dieser grauenvollen Stunde

deiner Wolllust, eine Stadt dem Boden gleich zu machen.

Es sind die Seminare deines kühlen Kopfes,

von denen ich wenig halte; halten aber muss

in den Puppengelenken, die von vorsichtigen Händen

in einer einzigen Nacht nur gemacht sind,

ich weiß es – ich bezahle unser Heim, die Luft,

an der wir gedeihen und verderben: grün, blau und

rot bei Licht; bei Projektur der Tage, die – das glaube mir –

nicht zu zerstören ist, so einfach wie dein Wild.

 

II

Du brauchst den Anhaltspunkt, dieses:

Halt an! Hier!

Und ich –

vielleicht schwebe oder schwimme ich

dir zu und fort und wieder hin;

das Rückenmark aus Zitrone,

die Essenz einer nicht verdauten Oblate.

Mein schwierigstes Unterfangen:

zu bergen, was ich liebe.

Ich beginne mit den Berührungen

an dir, an mir, an den plötzlichen Schnittstellen,

die ausfahrn aus beleidigtem Himmel,

Aufmerksamkeit reißen, natürlich –

das Kindlein ist ausgerückt,

entrückt, verrückt mehr als die geschworne Sekunde;

mein Beileid, den neu entdeckten Leberflecken

auf Haut und Wort, dem Kanon

der Naturen, die sich nicht erklärn;

der Ertrag des Zauberhaften

liegt wie mein Kopf schon ungehalten

hier im Korb vor dir, ein Bukett des Ganzen.

 

Cornelia Schmerle (Berlijn, 23 juni 1973)

Doorgaan met het lezen van “Cornelia Schmerle, Urs Jaeggi, Wolfgang Koeppen, Robert C. Hunter, Philip Weiss”

Pascal Mercier, David Leavitt, Jean Anouilh, Richard Bach, Anna Achmatova, Cornelia Schmerle, Wolfgang Koeppen, Urs Jaeggi, Robert C. Hunter

De Zwitserse schrijver en filosoof Pascal Mercier (eig. Peter Bieri) werd geboren op 23 juni 1944 in Bern.

Uit: Perlmanns Schweigen

 Philipp Perlmann war es gewohnt, daß die Dinge keine Gegenwart für ihn hatten. An diesem Morgen jedoch war es schlimmer als sonst. Gegen seinen Willen ließ er die russische Grammatik sinken und blickte zu den hohen Fenstern der Veranda hinüber, in denen sich eine schräg gewachsene Pinie spiegelte. Dort drinnen, an den Tischen aus glänzendem Mahagoni, würde es geschehen. Sie würden ihn, der vorne saß, erwartungsvoll ansehen, und dann, nach einer gedehnten, unerträglichen Stille und einem atemlosen Stocken der Zeit, würden sie es wissen: Er hatte nichts zu sagen.
Am liebsten wäre er sofort wieder abgereist, ohne Angabe eines Ziels, ohne Erklärung, ohne Entschuldigung. Für einen Moment war der Impuls zur Flucht heftig wie ein körperlicher Schmerz. Er klappte das Buch zu und blickte über die blauen Umkleidekabinen hinweg auf die Bucht, die vom gleißenden Licht eines wolkenlosen Oktobertages durchflutet wurde. Weglaufen: Am Anfang müßte es wunderbar sein, es käme ihm vor wie ein schneller, kühner Schritt durch alles Gefühl der Verpflichtung hindurch hinaus in die Freiheit. Aber die Befreiung wäre nicht von Dauer. Das Telefon zu Hause würde immer von neuem klingeln, und irgendwann würde seine Sekretärin unten stehen und läuten. Er könnte nicht auf die Straße gehen, und Licht dürfte er auch nicht machen. Die Wohnung würde zum Gefängnis. Natürlich konnte er statt nach Frankfurt auch an irgendeinen anderen Ort fahren, nach Florenz vielleicht, oder Rom, dort wäre er unauffindbar. Aber jeder solche Ort wäre jetzt nichts anderes als ein Ort des Untertauchens. Blind und taub ginge er durch die Straßen, um dann im Hotelzimmer zu liegen und auf das Ticken des Reiseweckers zu horchen. Und irgendwann würde er sich doch stellen müssen. Er konnte nicht für den Rest des Lebens verschollen bleiben. Schon allein Kirstens wegen nicht.”

  

Mercier

Pascal Mercier (Bern, 23 juni 1944)

 

De Amerikaanse schrijver David Leavitt werd geboren in Pittsburgh op 23 juni 1961.

 

Uit: The Indian Clerk

 

The letter arrives the last Tuesday in January 1913. At thirty-five, Hardy is a man of habit. Every morning he eats his breakfast, then takes a walk through the Trinity grounds—a solitary walk, during which he kicks at the gravel on the paths as he tries to untan  gle the details of the proof he’s working on. If the weather is fine, he thinks to himself, Dear God, please let it rain, because I don’t really want sun pouring through my windows today; I want gloom and shadows so that I can work by lamplight. If the weather is bad, he thinks, Dear God, please don’t bring back the sun as it will interfere with my ability to work, which requires gloom and shadow and lamplight.

The weather is fine. After half an hour, he goes back to his rooms, which are good ones, befitting his eminence. Built over one of the archways that lead into New Court, they have mullioned windows through which he can watch the undergraduates passing beneath him on their way to the backs. As always, his gyp has left his letters stacked on the little rosewood table by the front door. Not much of interest today, or so it appears: some bills, a note from his sister, Gertrude, a postcard from his collaborator, Littlewood, with whom he shares the odd habit of communicating almost exclusively by postcard, even though Littlewood lives just on the next court. And then—conspicuous amid this stack of discreet, e
ven tedious correspondence, lumbering and outsize and none too clean, like an immigrant just stepped off the boat after a very long third-class journey—there is the letter. The envelope is brown, and covered with an array of unfamiliar stamps. At first he wonders if it has been misdelivered, but the name written across the front in a precise hand, the sort of hand that would please a schoolmistress, that would please his sister, is his own: G. H. Hardy, Trinity College, Cambridge.

Because he is a few minutes ahead of schedule—he has already read the newspapers at breakfast, checked the Australian cricket scores, shaken his fist at an article glorifying the advent of the automobile—Hardy sits down, opens the envelope, and removes the sheaf of papers that it contains. From some niche in which she has been hiding, Hermione, his white cat, emerges to settle on his lap. He strokes her neck, and she digs her claws into his legs.”

 

DavidLeavitt

David Leavitt (Pittsburgh, 23 juni 1961)

 

 

De Franse (toneel)schrijver Jean Anouilh werd geboren in Bordeaux op 23 juni 1910.

 

Uit: Antigone

 

Le Prologue

 « Voilà. Ces personnages vont vous jouer l’histoire d’Antigone. Antigone, c’est la petite maigre qui est assise là-bas, et qui ne dit rien. Elle regarde droit devant elle. Elle pense. Elle pense qu’elle va être Antigone tout à l’heure, qu’elle va surgir soudain de la maigre jeune fille noiraude et renfermée que personne ne prenait au sérieux dans la famille et se dresser seule en face du monde, seule en face de Créon, son oncle, qui est le roi. Elle pense qu’elle va mourir, qu’elle est jeune et qu’elle aussi, elle aurait bien aimé vivre. Mais il n’y a rien à faire. Elle s’appelle Antigone et il va falloir qu’elle joue son rôle jusqu’au bout… Et, depuis que ce rideau s’est levé, elle sent qu’elle s’éloigne à une vitesse vertigineuse de sa soeur Ismène, qui bavarde et rit avec un jeune homme, de nous tous, qui sommes là bien tranquilles à la regarder, de nous qui n’avons pas à mourir ce soir.

Le jeune homme avec qui parle la blonde, la belle, l’heureuse Ismène, c’est Hémon, le fils de Créon. Il est le fiancé d’Antigone. Tout le portait vers Ismène : son goût de la danse et des jeux, son goût du bonheur et de la réussite, sa sensualité aussi, car Ismène est bien plus belle qu’Antigone, et puis un soir, un soir de bal où il n’avait dansé qu’avec Ismène, un soir où Ismène avait été éblouissante dans sa nouvelle robe, il a été trouver Antigone qui rêvait dans un coin, comme en ce moment, ses bras entourant ses genoux, et il lui a demandé d’être sa femme. Personne n’a jamais compris pourquoi. Antigone a levé sans étonnement ses yeux graves sur lui et elle lui a dit « oui » avec un petit sourire triste… L’orchestre attaquait une nouvelle danse, Ismène riait aux éclats, là‑bas, au milieu des autres garçons, et voilà, maintenant, lui, il allait être le mari d’Antigone. Il ne savait pas qu’il ne devait jamais exister de mari d’Antigone sur cette terre et que ce titre princier lui donnait seulement le droit de mourir. »

 

    

Anouilh

Jean Anouilh (23 juni 1910 – 3 oktober 1987)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2008 en ook mijn blog van 23 juni 2009.

 

 

De Amerikaanse schrijver Richard Bach werd geboren in Oak Park, Illinois op 23 juni 1936. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2009.

 

Uit: Life is a Movie

“We Finished the day in Hammond, Wisconsin, flying a few Monday passengers, then we walked to town for dinner, and started back.
“Don I will grant you that this life can be interesting or dull or whatever we choose to make it. But even in my brilliant times I have never been able to figure out why we’re here in the first place. Tell me something about that.
We passed the hardware store (closed) and the movie theater (open: Butch Cassidy and the Sundance Kid), and in stead of answering he stopped turned back on the sidewalk.
“You have money, don’t you?”
“Lots. What’s the matter?”
“Let’s see the show,” he said. “You buy ?”
“I don’t know, Don. You go ahead. I’ll get back to the airplanes. Don’t like to leave ‘em alone too long.” What was suddenly so important about a motion picture?
“The planes are OK. Let’s go to the show.”
“It’s already started.”
“So we come in late.”
He was already buying his ticket. I followed him into the dark and we sat down near the back of the theater. There might have been fifty people around us in the gloom.
I forgot why we came, after a while, and got caught up in the story, which I’ve always thought is a classic movie, anyway; this would be my third time seeing Sundance. The time in the theater spiraled and stretched the way it does in a good film, and I watched awhile for technical reasons. . . how each scene was designed and fit to the next, why this scene now and not later on. I tried to look at it that way but got spun up in the story and forgot.“
 

Richard_Bach

Richard Bach (Oak Park, 23 juni 1936)

 

 

De Russische dichteres Anna Achmatova werd geboren in Bolshoi Fontan bij Odessa, 23 juni 1889. Zie ook mijn blog van 23 juni 2006 en ook mijn blog van 23 juni 2007  en ook mijn blog van 23 juni 2008 en ook mijn blog van 23 juni 2009.

 

 

Crucifix

 

Do not cry for me, Mother, seeing me in the grave.

 

                         I

 

This greatest hour was hallowed and thandered

By  angel’s choirs;  fire melted sky.

He asked his Father:”Why am I abandoned…?”

And told his Mother: “Mother, do not cry…”

 

                        II

 

Magdalena struggled, cried and moaned.

Peter sank into the stone trance…

Only there, where Mother stood alone,

None has dared cast a single glance.

 

 

Vertaald door Tanya Karshtedt

 

 

 

Willow

 

And I grew up in patterned tranquillity,

In the cool nursery of the young century.

And the voice of man was not dear to me,

But the voice of
the wind I could understand.

But best of all the silver willow.

And obligingly, it lived

With me all my life; it’s weeping branches

Fanned my insomnia with dreams.

And strange!–I outlived it.

There the stump stands; with strange voices

Other willows are conversing

Under our, under those skies.

And I am silent…As if a brother had died.

 

 

Vertaald door Judith Hemschemeyer

 

 

akhmatova1924

Anna Achmatova (23 juni 1889 – 5 maart 1966)

 

De Duitse dichteres Cornelia Schmerle werd geboren op 23 juni 1973 in Berlijn. Zij publiceerde poëtische teksen in talrijke literaire tijdschriften. Haar debuutbundel In Pulsen verscheen in 2010 bij het Verlagshaus J. Frank.

 

Die Treue des Tags

Das Halten von Hunden studiert, gelesen –
trotz aller Hand, dem Eimer voll Reinigung: die Böden
bleiben ein Pfuhl drahtigen Haars und ausgeströmten Fetts;
Und ich eine Wäscherin, die undicht geht.

Das Loch in der Stirn, die Verletzung –
seit Herbsten den einzigsten Herbst in den Sommern,
der auswelkt jetzt mit den eigenen Küssen,
dem eigenen Mund auf eigener Haut.

Ein Sinnlied gedacht, da du kamst –
das Haar wie von Wilden; das Haar, das ich wühlte und wühle
noch immer im Neuen, noch immer geheim,
das ich denke an Nacktem.

Du noch so ungefähr, eine Metapher, bleibst
mir in Stunden, in Tagen, in Nächten, den Worten, bleibst
in den Ungelenken, dieser Dosis Versuch
dich ins Auge zu fassen für ständig.

 

cornelia-schmerle

Cornelia Schmerle (Berlijn, 23 juni 1973)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 23 juni 2007 en mijn blog van 23 juni 2008 en ook mijn blog van 23 juni 2009.

 

De Duitse schrijver en essayist Wolfgang Arthur Reinhold Koeppen (eig. Köppen) werd geboren op 23 juni 1906 in Greifswald.

 

De Zwitserse schrijver, kunstenaar en socioloog Urs Jaeggi werd geboren op 23 juni 1931 in Solothurn.

De Amerikaanse dichter, vertaler en tekstschrijver Robert C. Hunter werd geboren op 23 juni 1941 in San Luis Obispo, California.

Pascal Mercier, David Leavitt, Anna Achmatova, Richard Bach, Jean Anouilh, Urs Jaeggi, Wolfgang Koeppen, Robert C. Hunter

De Zwitserse schrijver en filosoof Pascal Mercier (eig. Peter Bieri) werd geboren op 23 juni 1944 in Bern. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2008.

Uit: Der Klavierstimmer

 

“Jetzt, da alles vorbei ist, wollen wir aufschreiben, wie wir es erlebt haben. Wir werden den Erinnerungen allein gegenübertreten, ohne Verführung durch die Gegenwart des anderen. Die Berichte sollen wahrhaftig sein, ganz gleich, wie groß der Schmerz sein mag beim Lesen. Das haben

wir uns versprochen. Nur so, hast du gesagt, vermöchten wir den Kerker unserer Liebe zu zerschlagen, die mit der gemeinsamen Geburt begann und bis zum heutigen Tage gedauert hat.

Nur so könnten wir frei werden voneinander.

Du hast es gesagt, als wir in der Küche standen und die letzten Schlucke Kaffee aus den Zwillingsbechern tranken, die Maman am Abend meiner Ankunft aus dem hintersten Winkel des Buffets hervorgekramt hatte. Ihre Hände zitterten, und es wäre unmöglich gewesen, sie in ihrem verlorenen Lächeln, hinter dem sie einen Sprung in die unversehrte Vergangenheit versuchte, zu enttäuschen. So haben wir einen unsicheren Blick getauscht und die beiden blaßgelben Becher in die Hand genommen, du den heilen, ich denjenigen mit dem Sprung; wie früher.

Wenn wir uns, weil wir keinen Schlaf fanden, nachts in der Küche trafen, hielten wir die Becher wie damals, und es schien mir, als würden sich unsere Bewegungen mit jedem Mal wieder ähnlicher. Nur angestoßen haben wir mit unserem Kaffee nicht wie früher, obwohl wir beide vom anderen wußten, daß er daran dachte. (In diesen Tagen waren wir füreinander wie aus Glas: hart und zerbrechlich zugleich, und in den Gedanken vollkommen durchsichtig.)”

 

 

mercier

Pascal Mercier (Bern, 23 juni 1944)

 

De Amerikaanse schrijver David Leavitt werd geboren in Pittsburgh op 23 juni 1961. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2008.

 

Uit: The Marble Quilt

 

‘Crossing St. Gotthard

It was the tunnel–its imminence–that all of them were contemplating that afternoon on the train, each in a different way; the tunnel, at nine miles the longest in the world, slicing under the gelid landscape of the St. Gotthard Pass. To Irene it was an object of dread. She feared enclosure in small spaces, had heard from Maisie Withers that during the crossing the carriage heated up to a boiling pitch. “I was as black as a nigger from the soot,” Maisie Withers said. “People have died.” “Never again,” Maisie Withers concluded, pouring lemonade in her sitting room in Hartford, and meaning never again the tunnel but also (Irene knew) never again Italy, never again Europe; for Maisie was a gullible woman, and during her tour had had her pocketbook stolen.

And it was not only Maisie Withers, Irene reflected now (watching, across the way, her son Grady, his nose flat against the glass), but also her own ancient terror of windowless rooms, of corners, that since their docking in Liverpool had brought the prospect of the tunnel looming before her, black as death itself (a being which, as she approached fifty, she was trying to muster the courage to meet eye to eye), until she found herself counting first the weeks, then the days, then the hours leading up to the inevitable reckoning: the train slipping into the dark, into the mountain. (It was half a mile deep, Grady kept reminding her, half a mile of solid rock separating earth from sky.) Irene remembered a ghost story she’d read as a girl–a man believed to be dead wakes in his coffin. Was it too late to hire a carriage, then, to go over the pass, as Toby had?

But no. Winter had already started up there. Oh, if she’d had her way, they’d have taken a different route; only Grady would have been disappointed, and since his brother’s death she dared not disappoint Grady. He longed for the tunnel as ardently as his mother dreaded it.

“Mama, is it coming soon?”

“Yes, dear.”

“But you said half an hour.”

“Hush, Grady! I’m not a clock.”

 

leavitt

David Leavitt (Pittsburgh, 23 juni 1961)

 

De Russische dichteres Anna Andréjevna Achmatova werd geboren in Bolshoi Fontan bij Odessa, 23 juni 1889. Zie ook mijn blog van 23 juni 2006 en ook mijn blog van 23 juni 2007  en ook mijn blog van 23 juni 2008.

 

Requiem

 

Ik weefde een kleed voor hem uit wat zij zelf
in schuchtere zinnetjes hadden gezegd.
Altijd, overal draag ik hem in mijn hart,
ik blijf hem gedenken in komende smart.
En als mijn gemartelde stem wordt gesnoerd
die schreeuwend de honderd miljoen heeft verwoord,
Da
n moge ik evenzo worden herdacht
door hen, op de avond van mijn dodenwacht.

 

 

Laatste toast

 

Op mijn bestaan vol nijd en spijt,
Ons huis in stof en as,
Ons samenzijn in eenzaamheid,
Op jou hef ik het glas,
En op die ogen, kil en dof,
Die mond, die mij verried,
En op de wereld, wreed en grof,
Op God, die ons verliet.

 

Vertaald door Hans Boland

 

 

achmatova

Anna Achmatova (23 juni 1889 – 5 maart 1966)

 

De Amerikaanse schrijver Richard Bach werd geboren in Oak Park, Illinois op 23 juni 1936. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007.

 

Uit: Illisions

 

“Once there lived a village of creatures along the bottom of a great crystal river.

The current of the river swept silently over them all – young and old, rich and poor, good and evil, the current going its own way, knowing only its own crystal self.

Each creature in its own manner clung tightly to the twigs and rocks at the river bottom, for clinging was their way of life, and resisting the current what each had learned from birth.

But one creature said at last, ‘I am tired of clinging. Though I cannot see it with my eyes, I trust that the current knows where it is going. I shall let go, and let it take me where it will. Clinging, I shall die of boredom.’

The other creatures laughed and said, ‘Fool! Let go, and that current you worship will throw you tumbled and smashed across the rocks, and you shall die quicker than boredom!’

But the one heeded them not, and taking a breath did let go, and at once was tumbled and smashed by the current across the rocks.

Yet in time, as the creature refused to cling again, the current lifted him free from the bottom, and he was bruised and hurt no more.

And the creatures downstream, to whom he was a stranger, cried, ‘See a miracle! A creature like ourselves, yet he flies! the the Messiah, come to save us all!’

And the one carried in the current said, ‘I am no more Messiah than you. The river delights to lift us free, if only we dare let go. Our true work is this voyage, this adventure.’

 

Richard_Bach

Richard Bach (Oak Park, 23 juni 1936)

 

 

De Franse (toneel)schrijver Jean Anouilh werd geboren in Bordeaux op 23 juni 1910. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2008.

 

Uit: Becket ou L’Honneur de Dieu

 

“Becket : Serait-il sain d’aller mendier, sur les routes d’Europe, une place disputée à la peur, où ma carcasse serait en sécurité ?… Je suis Archevêque primat d’Angleterre. C’est une étiquette un peu voyante dans mon dos. L’honneur de Dieu et la raison qui, pour une fois coïncident, veulent qu’au lieu de risquer le coup de couteau d’un homme de main obscur, sur une route, j’aille me faire tuer – si je dois me faire tuer – coiffé de ma mitre, vêtu de ma chape dorée et ma croix d’argent en main, au milieu de mes brebis, dans mon Église primatiale. Ce lieu seul est décent pour moi. »

 

Jean_Anouilh

Jean Anouilh (23 juni 1910 – 3 oktober 1987)

 

De Zwitserse schrijver, kunstenaar en socioloog Urs Jaeggi werd geboren op 23 juni 1931 in Solothurn. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2008.

 

 

ICHWERWOWIRICH (Fragment)

Ist mein Hirn ein Fremder oder eine Fremde?
Wo bin ich, wenn Ich ein Anderer ist?
Was wären meine Hände ohne meine Augen?
Was tun meine Ohren ohne meine Füsse?
Was wäre mein Mund ohne meine Zunge?
Dürfen meine Hände alles, was mir verboten ist?
Was wäre meine Zunge ohne meinen Mund?
Was weiss ich von meinen Händen?
Was weiss ich von meinem Hirn, meinen Augen, meiner Nase, meinem Geschlechtsteil?
Mache ich mich oder werde ich gemacht oder gibt es etwas Drittes?
Sich einzeichnen in die eigenen Augen, bis es fremde sind.
Was macht ein Glied ohne Körper?
Da er nicht einer, sondern mehrere zugleich ist, kann er nicht sich selbst wählen (Cioran).
Die strengen Ichs lachen. Sie erzählen sich viele Geschichten, ohne sie zu erzählen.
Die Gesellschaft, ohne mich, bleibt Gesellschaft.
Das Kapital ohne mich bleibt Kapital.
Das Kapital ohne die Andern gäbe es nicht.
Gibt es Bilder ohne die Andern?
Hat man mich erfunden?

 

jaegi

Urs Jaeggi (Solothurn,  23 juni 1931)

 

 

De Duitse schrijver en essayist Wolfgang Arthur Reinhold Koeppen (eig. Köppen) werd geboren op 23 juni 1906 in Greifswald. Zie ook mijn blog van 23 juni 2007 en ook mijn blog van 23 juni 2008.

 

Uit: Tauben im Gras

 

Flieger waren über der Stadt, unheilkündende Vögel. Der Lärm der Motoren war Donner, war Hagel, war Sturm. Sturm, Hagel und Donner, täglich und nächtlich, Anflug und Abflug, Übungen des Todes, ein hohles Getöse, ein Beben, ein Erinnern in den Ruinen. Noch waren die Bombenschächte der Flugzeuge leer. Die Auguren lächelten. Niemand blickte zum Himmel auf.
Öl aus den Adern der Erde, Steinöl, Quellenblut, Fett der Saurier, Panzer der Echsen, das Grün der Farnwälder, die Riesenschachtelhalme, versunkene Natur, Zeit vor dem Menschen, vergrabenes Erbe, von Zwergen bewacht, geizig, zauberkundig und böse, die Sagen, die Märchen, der Teufelsschatz: er wurde ans Licht geholt, er wurde dienstbar gemacht. Was schrieben die Zeitungen? Krieg um Öl, Verschärfung im Konflikt, der Volkswille, das Öl den Eingeborenen, die Flotte ohne Öl, Anschlag auf die Pipeline, Truppen schützen Bohrtürme, Schah heiratet, Intrigen um den Pfauenthron, die Russen im Hintergrund, Flugzeugträger im Persischen Golf. Das Öl hielt die Flieger am Himmel, es hielt die Presse in Atem, es ängstigte die Menschen und trieb mit schwächeren Detonationen die leichten Motorräder der Zeitungsfahrer. Mit klammen Händen, mißmutig, fluchend, windgeschüttelt, regennaß, bierdumpf, tabakverbeizt, unausgeschlafen, alpgequält, auf der Haut noch den Hauch des Nachtgenossen, des Lebensgefährten, Reißen in der Schulter, Rheuma im Knie, empfingen die Händler die druckfrische Ware.
Das Frühjahr war kalt. Das Neueste wärmte nicht. Spannung, Konflikt, man lebte im Spannungsfeld, östliche Welt, westliche Welt, man lebte an der Nahtstelle, vielleicht an der Bruchstelle, die Zeit war kostbar, sie war eine Atempause auf dem Schlachtfeld, und man hatte noch nicht richtig Atem geholt, wieder wurde gerüstet, die Rüstung verteuerte das Leben, die Rüstung schränkte die Freude ein, hier und dort horteten sie Pulver, den Erdball in die Luft zu sprengen, Atomversuche in Neu-Mexiko, Atomfabriken im Ural, sie bohrten Sprengkammern in das notdürftig geflickte Gemäuer der Brücken, sie redeten von Aufbau und bereiteten den Abbruch vor, sie ließen weiter zerbrechen, was schon angebrochen war: Deutschland war in zwei Teile gebrochen.”

 

koeppen

Wolfgang Koeppen (23  juni 1906 – 15 maart 1996)

 

De Amerikaanse dichter, vertaler en tekstschrijver Robert C. Hunter werd geboren op 23 juni 1941 in San Luis Obispo, California. Hij is in eerste instantie bekend geworden door zijn werk als tekstschrijver voor de band The Grateful Dead. Hij was al vroeg bevriend met Jerry Garcia, het boegbeeld van de band. In de vroege jaren zestig traden ze samen op in bluegrass bands. Toen The Grateful Dead in 1994 opgenomen werd in de Rock and Roll Hall of Fame werd Hunter tot officieel bandlid benoemd. De meeste songs schreef Garcia samen met hem. Hunter publiceerde verder ook eigen dichtbundels en vertalingen van Rainer Maria Rilkes Sonnetten aan Orpheus en De Elegieën van Duino.

 

Ripple

 

If my words did glow with the gold of sunshine

And my tunes were played on the harp unstrung

Would you hear my voice come through the music

Would you hold it near as it were your own?

 

It’s a hand-me-down, the thoug
hts are broken

Perhaps they’re better left unsung

I don’t know, don’t really care

Let there be songs to fill the air

 

     Ripple in still water

     When there is no pebble tossed

     Nor wind to blow

 

Reach out your hand if your cup be empty

If your cup is full may it be again

Let it be known there is a fountain

That was not made by the hands of men

 

There is a road, no simple highway

Between the dawn and the dark of night

And if you go no one may follow

That path is for your steps alone

 

     Ripple in still water

     When there is no pebble tossed

     Nor wind to blow

 

You who choose to lead must follow

But if you fall you fall alone

If you should stand then who’s to guide you?

If I knew the way I would take you home

 

Hunter

Robert C. Hunter (San Luis Obispo, 23 juni 1941)