Egyd Gstättner, Madeleine Thien, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Karl Kraus lernt Dummdeutsch Oder Neue Worte für eine neue Welt

»Die Rede ist eine mächtige Herrin!«, lehrte mein Lieblingsphilosoph Gorgias aus Leontinoi, der berühmt dafür war, in ausverkauften antiken Stadien zu jedem beliebigen Thema das man ihm vorgab, glanzvolle, mitreißende Reden halten zu können. Gorgias galt auch als erster Anwalt der Geschichte: Er konnte einen Beweis führen und anschließend mit ebenso unbestreitbaren Argumenten das exakte Gegenteil beweisen. Mit solchen Schauprozessen wurde Gorgias stinkreich und sehr berühmt. Seine rhetorische Flexibilität haben heutige Talk-Coaches und vor allem Politiker abgekupfert: Ihm, Gorgias, werden Sätze zugeschrieben wie etwa: »Niemand kann mich daran hindern, klüger zu werden« (wenn man ihm einen Irrtum oder einen Widerspruch nachweisen wollte), aber auch solche Sentenz-Evergreens wie:
»Wir tun das Richtige, und das ist gut so!« Oder — besonders inhaltsgewichtig: »Wir müssen nach vorne schauen und an die Zukunft denken!« Man kann diesen Phrasengatsch als »Imponiergewurstel« verbuchen: Der Ausdruck stammt von Eckhard Henscheid, der in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts den Begriff »Dummdeutsch« eingeführt hatte, also das Verschleierungsdeutsch in Politik, Werbung, Wirtschaft, in der »Psychoszene«, in den Massenmedien, im Feuilleton. Ganz schlimme Sprachkrebsgeschwüre der damaligen Intellektuellen waren zum Beispiel »Betroffenheit«, »Befindlichkeit«, »Selbstverwirklichung«et cetera. Mittlerweile hat sich das damalige Dummdeutsch zum Neudummdeutsch, Neudampfdeutsch oder Neudummbösdeutsch ausgewachsen, zum nachhaltig kompetenzorientierten, qualitätsgesicherten Zentralneuhochdummbösdeutsch wohlgemerkt. Die Sprache hat Erzeugergewalt. Worte sind kleine Dinge, aber sie können Großes bewirken. Worte verändern die Welt! Die Grenzenlosigkeit meiner Sprache ist die Grenzenlosigkeit meiner Welt! Indem ich Worte erfinde, erzeuge ich Welt. In jedem Schöpfungsbericht heißt es dementsprechend: Am Anfang war das Wort. Das Wort ist Fleisch geworden. Genau das bedeutet die lateinische Maxime: »Verba tene! Res sequenturkLudwig Wittgenstein sagte, Substantive verleiten uns, etwas zu suchen, das ihnen entspricht. Am Anfang war nicht das Wort, sondern die Worthülse. Und in die Worthülse schütten wir etwas hinein! Schaffe neue Worte, und du schaffst neue Menschen. Schaffe neue Phrasen, und du schaffst eine neue Gesellschaftsordnung. Ob der neue Mensch, die neue Gesellschaftsordnung besser sind als die alten, sei dahingestellt. Man muss ihn ja nicht unbedingt »liken«. Aber auf jeden Fall funktionieren sie besser im Sinn der Mächtigen_ Seit der epochale Redekurarzt und Wortschöpfer Sigmund Freud das Wort »Penisneid« geschaffen hat, gibt es ihn auch (Woody Allen war übrigens einer der ersten Männer, die sich dazu bekannt haben).“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

De Canadese schrijfster Madeleine Thien werd geboren op 25 mei 1974 in Vancouver, Brits Columbia. Zie ook alle tags voor Madeleine Thien op dit blog.

Uit: Do Not Say We Have Nothing

“In October, two police officers came to our door. They informed my mother that Ba was gone, and that the coroner’s office in Hong Kong would handle the file. They said Ba’s death was a suicide. Then, quiet (qù) became another person living inside our house. It slept in the closet with my father’s shirts, trousers and shoes, it guarded his Beethoven, Prokofiev and Shostakovich scores, his hats, armchair and special cup. Quiet (qù) moved into our minds and stormed like an ocean inside my mother and me. That winter, Vancouver was even more grey and wet than usual, as if the rain was a thick sweater we couldn’t remove. I fell asleep certain that, in the morning, Ba would wake me as he always had, his voice tugging me from sleep, until this delusion compounded the loss, and hurt more than what had come before.
Weeks crept by, and 1989 disappeared inside 1990. Ma and I ate dinner on the sofa every night because there was no space on our dining table. My father’s official documents—certificates of various kinds, tax declarations—had already been organized, but the odds and ends persisted. As Ma investigated the apartment more thoroughly, other bits of paper came to light, music scores, a handful of letters my father had written but never sent (“Sparrow, I do not know if this letter will reach you, but  . . . ”) and ever more notebooks. As I watched these items increase, I imagined my mother believed that Ba would reincarnate as a piece of paper. Or maybe she believed, as the ancients did, that words written on paper were talismans, and could somehow protect us from harm.
Most nights, Ma would sit among them, still in her office clothes.
I tried not to bother her. I stayed in the adjoining living room and heard, now and then, the nearly soundless turning of pages.
The qù of her breathing.
Rain exploding and slicing down the window panes.
We were suspended in time.
Over and over, the No. 29 electric bus clattered past.”


Madeleine Thien (Vancouver, Brits Columbia, 25 mei 1974)
Cover

 

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Claire Castillon op dit blog.

Uit: Giftspritzen: Rabenschwarze Erzählungen über Mütter und Töchter (Vertaald door Gaby Wurster)

“Gutaussehend, wie wir waren, mein Mann und ich, konnte ich mir nur schlecht vorstellen, dass wir eine solche Bürde auf uns nehmen würden, zumal es für meinen Mann, der eher zwei linke Hände hat, kein Pappenstiel gewesen wäre, einen Kinderwagen oder ein Bett mit den erforderlichen Maßen zu bauen. In Anbetracht solcher kleiner alltäglicher Dinge schlug ich schließlich vor – vielleicht ein bisschen zu plötzlich, zugegeben -, einen Zwilling zu beseitigen. Der Arzt erklärte, normale und Siamesische Zwillinge seien mitnichten zu vergleichen, und erläuterte mir, zutiefst bestürzt, ganz genau den Unterschied. Kinder sind nun mal nicht mein Spezialgebiet, wären es aber fast geworden. Können Sie sich das vorstellen? Von heute auf morgen muss eine Frau von fast vierzig Jahren zwei Heulsusen die Stirn bieten. Selbst mein Mann, der die Ruhe weg hat, nannte sie Nervensägen. Ich will niemanden verleumden, ich will nur klarstellen, dass der hinterhältige Zuträger in dieser Sache nicht ganz ehrlich ist.
Zwei Mädchen – was für eine Geschichte und was für ein Stress beim Gedanken an das ganze Theater in der Pubertät! Sie entwickelten sich gut, auf der Straße fielen sie auf, die Leute stellten mir völlig idiotische Fragen, auf die ich nur ausweichend antwortete. Ich wollte einfach nicht erzählen, in welcher Reihenfolge sie geboren wurden oder ob ich Schmerzen gehabt hatte, außerdem habe ich bei der Geburt geschlafen und überhaupt nichts gespürt. Und dann hat es eine halbe Ewigkeit gedauert, bis ich die eine von der anderen unterscheiden konnte. Ich bediente mich eines Tricks, der mit der kleinen Schwiele am Daumen zu tun hatte, den sie jeweils lutschten. Die eine lutschte den rechten, die andere den linken, und so bekam die, die den rechten Daumen lutschte, einen Vornamen mit R. Die kleinen Feinheiten ihrer Kindheit erspare ich Ihnen, aber Sie verstehen schon – zwei waren wirklich ziemlich viel.
Als sie drei Jahre alt waren, musste ich sie in den Kindergarten bringen. Bis dahin hatten wir uns mit der Limousine meines Mannes beholfen, aber natürlich hatte er ausgerechnet an diesem Tag auswärts zu tun. Ich musste die Mädchen herrichten – sie waren schon seit sechs Uhr wach und ganz aus dem Häuschen, weil sie ihre Ranzen einweihen durften. Sie hatten ihre Kleider getauscht und zankten sich wegen einer kleinen Haarspange; ich musste das Ding entzweibrechen, damit die Sache ein Ende hatte. Plötzlich fingen sie an zu weinen, wollten nicht mehr essen, sich nicht mehr anziehen und weigerten sich, zum Wagen zu gehen. Ich musste mich mit derjenigen mit dem Vornamen auf R herumschlagen, weil sie sich an die Sofakissen klammerte, und musste sie tragen – ich mit meinen Rückenschmerzen! Und dann, ein Unglück kommt ja selten allein, dann passten sie nicht in meinen Smart.“

 
Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Eve Ensler op dit blog.

Uit:The Apology

“This apology required time. It could not be rushed. Fortunately, I have had practice here endlessly reliving and rehashing my crimes, mentally reenacting the details. I know you have said that an apology must be thorough and can only be trusted in its veracity and dedication to details. I have done my best. I have followed your very strict guidelines: Recognize what I have done as a crime. Face how deeply my actions and violations have impacted and devastated you. See you as a human being. Attempt to experience or feel what it felt like inside you. Feel profound remorse and regret over my actions. And finally, take responsibility for my actions by doing extensive work to understand what made me do what I did.
I will need to go back in this letter to locate the roots of my behavior. I will be as honest as a formerly disingenuous person can be. I will attempt to proceed with neither defensiveness nor self-pity, as I understand neither will further clarify nor resolve.
Many of the living do not believe they are in relationship with the dead. I was one of them, hiding in the delusion, or perhaps the hope, that what is gone is gone. That we pass through as flesh-and-blood creatures and die and rot or are burned into ether.
The dead are yearning for the living. It is only through the living, through their deepest imaginings and empathy, that the dead can be known to themselves and can be freed. And if the living are able and willing to access their love of the dead, able to access their anger at the dead, essentially to be in relationship and true dialogue with the dead, the dead will rise and speak. We remain lodged and hidden inside our families and loved ones, those we have harmed and those we have fostered. We are there inside the walls of the old houses and the silence of the evening, inside the celebratory moments, the rites and rituals of births and weddings and funerals and any place where the living long for the witness and approbation of the dead. We are there like a dormant cell in the bloodstream, waiting to be catalyzed by the devotion of the living, by the need of the living to understand and have resolution. There, ignited by the generosity of the living to remember and cherish and argue and wrestle and restore.”


Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe. Zie ook alle tags voor Friedrich Dieckmann op dit blog.

Uit: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume (Schillers Jahrhundertwende)

„Aber Goethe war nicht da, Goethe hatte sich davongemacht. Ein Jahr zuvor war er Hals über Kopf nach Italien aufgebrochen, weil er es nicht mehr ausgehalten hatte in der Hofluft und im Geheimen Conseil, in dem er zehn Jahre lang fleißig mitregiert hatte, ein Akt der Selbstkasteiung nach der dichterischen Eruption seiner Jugendjahre zwischen Frankfurt, Straßburg und Wetzlar. Der Flucht aus Frankfurt, der alten Reichsstadt, zu deren Patriziat der Enkel des Schultheißen, Sohn eines Kaiserlichen Rats gehörte, in die höfische Kleinwelt war elf Jahre später die flucht aus dieser Kleinwelt in den Süden, in das klassische Land gefolgt — Weimars Hauptdichter war abtrünnig geworden und hatte allerlei Hinterbliebene zurückgelassen, darunter Charlotte, die ihm nah verbundene Gattin des herzoglichen Stallmeisters v. Stein, der er dann aus Italien einen Brief nach dem andern schrieb. War es dem Neuankömmling beschieden, die Lücke auszufüllen? Schon in jungen Jahren hatte Schiller, der um ein Jahrzehnt Jüngere, den weimarischen Minister an der Seite seines noch sehr jungen Herzogs erblickt; beide hatten in Stuttgart die berühmt-berüchtigte Hochschule Carl Eugens, des württembergischen Herzogs, besucht; Schiller, der Medizinstudent, war zwanzig Jahre alt gewesen und hatte in Gegenwart der hohen Gäste für Prüfungsergebnisse in praktischer Medizin, Arzneimittellehre und Chirurgie drei Silbermedaillen in Empfang genommen. »Götz von Berlichingen« und »Clavigo« und natürlich den »Werther« hatte er zu dieser Zeit längst gelesen, Hauptwerke einer Periode, die unter dem Namen eines ihrer Theaterstücke, Klingen »Sturm und Drang« (Klinger hieß nun schon lange von Klinger und war in St. Petersburg russischer General), bekanntgeworden war. Hatte Goethe sie eröffnet, so hatte Schiller sie mit seinen »Räubern«, mit »IlIesko«, zuletzt mit »Kabale und liebe« an einen Punkt geführt, wo es nicht weiterging, es sei denn, man machte wirklich Revolution. Aber dafür gab es in Deutschland, dem in mehr als dreihundert unabhängige Territorien zersplitterten Kaiserreich, keine Aussicht. Davon hatte Schiller sich in der schwäbischen Heimat und am Mannheimer Nationaltheater und, wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, auch in der kursächsischen Hauptstadt überzeugen können, wo eine katholische Dynastie, die unter August dem Starken konvertierten Wettiner, in zeremoniöser Abgeschlossenheit über dem protestantischen Staatsvolk thronte, dem nach der Katastrophe des Siebenjährigen Kriegs von klugen Ministern der Weg zu wirtschaftlichem und geistigem Fortschritt gewiesen worden war; die Resultate waren beachtlich.“

 
Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)
Goethe en Schiller monument in Weimar

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook alle tags voor Raymond Carver op dit blog.

Uit: Beginners

“Casts and bandages, head to foot, the both of them. You know, you’ve seen it in the movies. Little eye-holes and nose-holes and mouth-holes. And she had to have her legs slung up on top of it. Well, the husband was very depressed for the longest while. Not about the accident, though. I mean, the accident was one thing, but it wasn’t everything. I’d get up to his mouth hole, you know, and he’d say no, it wasn’t the accident exactly but it was because he couldn’t see her through his eye-holes. He said that was what was making him feel so bad. Can you imagine? The man’s heart was breaking because he couldn’t turn his goddamn head and see his goddamn wife.”
Mel looked around the table and shook his head at what he was going to say.
“I mean, it was killing the old fart just because he couldn’t look at the fucking woman.”
We all looked at Mel.
“Do you see what I’m saying?”
Maybe we were a little drunk by them. I know it was hard keeping things in focus. The light was draining out of the room, going back through the window where it had come from. Yet nobody made a move to get up from the table to turn on the overhead light.”
“Listen,” Mel said. “Let’s finish this fucking gin. There’s enough left here for one shooter all around. Then let’s go eat. Let’s go to the new place.”
“He’s depressed,” Terri said. “Mel, why don’t you take a pill?”
Mel shook his head. “I’ve taken everything there is.”
“We all need a pill now and then,” I said.
“Some people are born needing them,” Terri said.
She was using her finger to rub at something on the table. Then she stopped rubbing.
“I think I want to call my kids,” Mel said. “Is that all right with everybody? I’ll call my kids.”
Terri said, “What if Marjorie answers the phone? You guys, you’ve heard us on the subject of Marjorie? Honey, you know you don’t want to talk to Marjorie. It’ll make you feel even worse.”

 
Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig.Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John’s, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949. Zie ook alle tags voor Jamaica Kincaid op dit blog.

Uit: Annie John

“Outside, as usual, the sun shone, the trade winds blew; on her way to put some starched clothes on the line, my mother shooed some hens out of her garden; Miss Dewberry baked the buns, some of which my mother would buy for my father and me to eat with our afternoon tea; Miss Henry brought the milk, a glass of which I would drink with my lunch, and another glass of which I would drink with the bun from Miss Dewberry; my mother prepared our lunch; my father noted some perfectly idiotic thing his partner in housebuilding, Mr. Oatie, had done, so that over lunch he and my mother could have a good laugh.
The Anglican church bell struck eleven o’clock—one hour to go before lunch. I was then sitting at my desk in my classroom. We were having a history lesson—the last lesson of the morning. For taking first place over all the other girls, I had been given a prize, a copy of a book called Roman Britain, and I was made prefect of my class. What a mistake the prefect part had been, for I was among the worst-behaved in my class and did not at all believe in setting myself up as a good example, the way a prefect was supposed to do. Now I had to sit in the prefect’s seat—the first seat in the front row, the seat from which I could stand up and survey quite easily my classmates. From where I sat I could see out the window. Sometimes when I looked out, I could see the sexton going over to the minister’s house. The sexton’s daughter, Hilarene, a disgusting model of good behavior and keen attention to scholarship, sat next to me, since she took second place. The minister’s daughter, Ruth, sat in the last row, the row reserved for all the dunce girls. Hilarene, of course, I could not stand. A girl that good would never do for me. I would probably not have cared so much for first place if I could be sure it would not go to her. Ruth I liked, because she was such a dunce and came from England and had yellow hair. When I first met her, I used to walk her home and sing bad songs to her just to see her turn pink, as if I had spilled hot water all over her.
Our books, A History of the West Indies, were open in front of us. Our day had begun with morning prayers, then a geometry lesson, then it was over to the science building for a lesson in “Introductory Physics” (not a subject we cared much for), taught by the most dingy-toothed Mr. Slacks, a teacher from Canada, then precious recess, and now this, our history lesson.”

 
Jamaica Kincaid (Saint John’s, 25 mei 1949)
Cover

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Road to Gandolfo

“I really think the office of the presidency—regardless of what you may think of the man—as commander in chief he—”
“Horse—shit!” The brigadier general roared again, separating the words in equal emphasis, giving the crudity of his oath the sound of a military cadence. “I’m simply explaining to you—in the strongest terms I know—that you don’t publicly court-martial a MacKenzie Hawkins to satisfy a Peking complaint, no matter how many goddamned trade agreements are floating round. Do you know why, Lieutenant?”
The young officer replied softly, sure of his accuracy. “Because he would make an issue of it. Publicly.”
“Bing-go.” Symington’s comment sprang out in a high-pitched monotone. “The Hawkinses of this country have a constituency, Lieutenant. That’s precisely why our commander in chief picked him! He’s a political palliative. And if you don’t think Mac Hawkins knows it, well—you didn’t have to recruit him. I did.”
“We are prepared for that reaction, General.” The lieutenant’s words were barely audible.
The brigadier leaned forward, careful not to put his elbows in the shattered glass. “I didn’t get that.”
“The State Department anticipated a hard-line counter-thrust. Therefore we must institute an aggressive counteraction to that thrust. The White House regrets the necessity but at this point in time recognizes the crisis quotient.”
“That’s what I thought I was going to get.” Symington’s words were less audible than the lieutenant’s. “Spell it out. How are you doing to ream him?”
The lieutenant hesitated. “Forgive me, sir, but the object is not to—ream General Hawkins. We are in a provocatively delicate position. The People’s Republic demands satisfaction. Rightly so; it was a crude, vulgar act on General Hawkins’s part. Yet he refuses to make a public apology.”
Symington looked at the report still in his right hand. “Does it say why in here?”

 
Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
New York

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook alle tags voor Theodore Roethke op dit blog.

The Far Field

I
I dream of journeys repeatedly:
Of flying like a bat deep into a narrowing tunnel
Of driving alone, without luggage, out a long peninsula,
The road lined with snow-laden second growth,
A fine dry snow ticking the windshield,
Alternate snow and sleet, no on-coming traffic,
And no lights behind, in the blurred side-mirror,
The road changing from glazed tarface to a rubble of stone,
Ending at last in a hopeless sand-rut,
Where the car stalls,
Churning in a snowdrift
Until the headlights darken.

II
At the field’s end, in the corner missed by the mower,
Where the turf drops off into a grass-hidden culvert,
Haunt of the cat-bird, nesting-place of the field-mouse,
Not too far away from the ever-changing flower-dump,
Among the tin cans, tires, rusted pipes, broken machinery, —
One learned of the eternal;
And in the shrunken face of a dead rat, eaten by rain and ground-beetles
(I found in lying among the rubble of an old coal bin)
And the tom-cat, caught near the pheasant-run,
Its entrails strewn over the half-grown flowers,
Blasted to death by the night watchman.

I suffered for young birds, for young rabbits caught in the mower,
My grief was not excessive.
For to come upon warblers in early May
Was to forget time and death:
How they filled the oriole’s elm, a twittering restless cloud, all one morning,
And I watched and watched till my eyes blurred from the bird shapes, —
Cape May, Blackburnian, Cerulean, —
Moving, elusive as fish, fearless,
Hanging, bunched like young fruit, bending the end branches,
Still for a moment,
Then pitching away in half-flight,
Lighter than finches,
While the wrens bickered and sang in the half-green hedgerows,
And the flicker drummed from his dead tree in the chicken-yard.

— Or to lie naked in sand,
In the silted shallows of a slow river,
Fingering a shell,
Thinking:
Once I was something like this, mindless,
Or perhaps with another mind, less peculiar;
Or to sink down to the hips in a mossy quagmire;
Or, with skinny knees, to sit astride a wet log,
Believing:
I’ll return again,
As a snake or a raucous bird,
Or, with luck, as a lion.

I learned not to fear infinity,
The far field, the windy cliffs of forever,
The dying of time in the white light of tomorrow,
The wheel turning away from itself,
The sprawl of the wave,
The on-coming water.

 
Theodore Roethke (25 mei 1908 – 1 augustus 1963)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e mei ook mijn blog van 25 mei 2017 en ook mijn blog van 25 mei 2015 deel 2.

Egyd Gstättner, Madeleine Thien, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit: Absturz aus dem Himmel

„Die zur Wahl stehenden Spitzenkandidaten selbst hätten bei ihren Wahlveranstaltungen immer wieder ausdrücklich betont, von welcher Bedeutung jede einzelne Stimme in Hinblick auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte für das Schicksal dieses Staates, und das heißt: für uns alle ist. Nach vergeblichen Appellen ranghoher Funktionäre, sich doch endlich zu entscheiden, ganz egal wie, und also dieser Absurdität ein Ende zu bereiten, begeben sich nun die Generalsekretäre, das sind die Muttertagsgedichte der Parteien, persönlich an den Untatort und diskutieren vor laufender Kamera die aktuelle Entwicklung miteinander. Untereinander sind die Muttertagsgedichte bekanntlich Hasstiraden. Nachdem sie die ursprüngliche Vermutung, es handle sich bei diesem ungebetenen Zauderer und Zögerer, bei diesem Untäter um einen albernen Spaßvogel, um einen Wichtigtuer und Quertreiber und Queraussteiger, um einen renitenten Klienten, um ein subversives Element, um einen Billig-Bakunin, aus taktischen und strategischen Überlegungen unisono zurückgewiesen haben, schütten sie nun demonstrativ Lob in die Wahlzelle. Dieser Mann sei das Musterbeispiel des mündig gewordenen Wählers, er verkörpere geradezu Gewissenhaftigkeit und politische Kultur, er lege ein eindrucksvolles Bekenntnis zu unserer Demokratie ab, auch der Bundeskanzler und der Oppositionsführer seien dieser Meinung. Es herrsche noch keinerlei Grund zur Panik, dieser wertvolle Staatsbürger werde sich über kurz oder lang für das Bessere entscheiden. Sie sind für ihn, weil er gegen sie ist, er sagt, was wir denken. Durchaus denkbar, diesem wertvollen Wähler Verdienste um die Parteien und die Republik anzubieten, eine verantwortungsvolle Tätigkeit, eine Spitzenfunktion, einen Ehrentitel, ein Denkmal, eine Goldbüste, Händeschütteln, so viel er will. Vorderhand freilich bleibt die erste Hochrechnung geheim, vorderhand drohen anarchische Zustände, vorderhand schalten die Kabelfernseher zu Wa(h)re Liebe um, heute: Potenzprobleme in der Peepshow et cetera. Aber diese meine Idee wurde von der Idee durchkreuzt, eine Geschichte zu schreiben, wie einer zeitgeschichtlich und gesamtpolitisch sehr bedenklich in der Badewanne sitzt, mit Lautstärke sechs Rossinis Il Barbiere di Siviglia hört und Ludwig Marcuses Philosophie des Glücks liest. Leider dringt er aber nicht einmal bis zu den Epikureern vor, denn bei Largo al factotum della cittd fängt er vor lauter Orgasmus zu dirigieren an, Marcuse plumpst ins Schaumbad und scheidet aus. Ja, entscheiden müsste man sich können. Dann noch die Geschichte, wie ich gleichzeitig Ginka Steinwachs lese und das Wimbledonfinale Agassi: Ivanisevic schaue…“


Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

 

De Canadese schrijfster Madeleine Thien werd geboren op 25 mei 1974 in Vancouver, Brits Columbia. Zie ook alle tags voor Madeleine Thien op dit blog.

Uit: Do Not Say We Have Nothing

“Dizzy, I leaned against the glass.
And suddenly I was in the car with my father. I heard rain splashing up over the tires and my father, humming. He was so alive, so beloved, that the incomprehensibility of his suicide grieved me all over again. By then, my father had been dead for two decades, and such a pure memory of him had never come back to me. I was thirty-one years old.
I went inside the store. The pianist, Glenn Gould, appeared on a flatscreen: he and Yehudi Menuhin were performing the Bach sonata I had recognized. There was Glenn Gould hunched over the piano, wearing a dark suit, hearing patterns far beyond the range of what most of us are given to perceive, and he was . . . so familiar to me, like an entire language, a world, I had forgotten.
In 1989, life had become a set of necessary routines for my mother and me: work and school, television, food, sleep. My father’s first departure happened at the same time as momentous events occurring in China, events which my mother watched obsessively on CNN. I asked her who these protesters were, and she said they were students and everyday people. I asked if my father was there, and she said, ‘No, it’s Tiananmen Square in Beijing.’ The demon­strations, bringing over a million Chinese citizens into the streets, had begun in April, when my father still lived with us, and continued after he disappeared to Hong Kong. Then, on June 4th, and in the days and weeks following the massacre, my mother wept. I watched her night after night. Ba had defected from China in 1978 and was forbidden from re-entering the country. But my incomprehension attached itself to the things I could see: those chaotic, frightening images of people and tanks, and my mother in front of the screen.
That summer, as if in a dream, I continued my calligraphy lessons at the nearby cultural centre, using brush and ink to copy line after line of Chinese poetry. But the words I could recognize—big, small, girl, moon, sky (大, 小, 女, 月, 天)—were few. My father spoke Mandarin and my mother Cantonese, but I was fluent only in English. At first, the puzzle of the Chinese language had seemed a game, a pleasure, but my inability to understand began to trouble me. Over and over, I wrote characters I couldn’t read, making them bigger and bigger until excess ink soaked the flimsy paper and tore it. I didn’t care. I stopped going.”

 
Madeleine Thien (Vancouver, Brits Columbia, 25 mei 1974)

 

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Claire Castillon op dit blog.

Uit: Les Bulles

“Je préférerais que tu viennes. Autrement, c’est trop compliqué. D’ailleurs, viens à dix-neuf heures. Si je n’ai pas le temps de préparer le dîner, on commandera une pizza. Mais si tu peux, ou plutôt si tu en veux, apporte le vin. Moi, je ne bois plus. Je risque d’oublier d’en prendre. Quand tu as un enfant, les courses, ça passe après. Tu te dépêches de le retrouver en sortant du bureau, c’est la priorité ! Comment t’expli-quer… Tu troques tes talons contre des semelles tout terrain. En fait, tu évolues. J’ai changé, je m’habille en sportswear afin de me sentir à l’aise pour marcher à quatre pattes avec la toutouille. Je ne peux plus m’attifer comme tu le fais, toi qui n’es pas encore mère, oui, je ne peux plus faire la pute ! Je plaisante 1 Au fait, est-ce que tu portes toujours cette minijupe que nous avions achetée ensemble ? Qu’en dit ton mec ? C’est fini ! Encore ! Faudra que tu me racontes. Ça fait combien de temps qu’on ne s’est pas vues ? Assez pour en changer douze fois, j’imagine ! Tu me fais rire !
La vie te transformera quand tu auras un enfant, mais tu ne regretteras pas pour autant le passé. Et puis le tien aura été bien rempli ! En fait, tu cerneras mieux tes priorités. Quand je vois Annabelle me tendre les bras, je retrouve le sens de la vie, j’accède aux valeurs fondamentales. La rigueur est d’ailleurs devenue mon cheval de bataille. Cela peut te sembler bizarre, mais quand tu as un enfant, tu t’organises. Les choses doivent rouler, sinon, c’est la débâcle. Grâce à Annabelle, je suis programmée comme un ordinateur. Jacques la dépose à la crèche chaque matin. Je l’habille, mais lui la conduit. Le soir, c’est moi qui vais la rechercher. Donc je déjeune rapide-ment afin de pouvoir quitter le bureau à cinq heures et quart. Si j’attrape le bus de vingt-deux, je suis ponctuelle. S’il me passe sous le nez, je cours et j’arrive quand même à l’heure ! La crèche ferme à six heures. C’est normal. Les assis-tantes maternelles ont aussi des enfants, il faut bien qu’elles rentrent chez elles. Tu te rends compte que ces pauvres femmes gardent les enfants des autres et n’ont pas le droit d’inscrire les leurs dans la crèche où elles travaillent ? Tu vois l’injustice ? Allô ? Tu m’écoutes ? Ah ! je croyais que nous avions été coupées. »


Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Eve Ensler op dit blog.

Uit I am an emotional creature (Fragment)

I love being a girl.
I can feel what you’re feeling
as you’re feeling it inside
the feeling
before.
I am an emotional creature.
Things do not come to me
as intellectual theories or hard-shaped ideas.
They pulse through my organs and legs
and burn up my ears.
I know when your girlfriend’s really pissed off
even though she appears to give you what
you want.
I know when a storm is coming.
I can feel the invisible stirrings in the air.
I can tell you he won’t call back.
It’s a vibe I share.

I am an emotional creature.
I love that I do not take things lightly.
Everything is intense to me.
The way I walk in the street.
The way my mother wakes me up.
The way I hear bad news.
The way it’s unbearable when I lose.

I am an emotional creature.
I am connected to everything and everyone.
I was born like that.
Don’t you dare say all negative that it’s a
teenage thing
or it’s only only because I’m a girl.
These feelings make me better.
They make me ready.
They make me present.
They make me strong.


Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe. Zie ook alle tags voor Friedrich Dieckmann op dit blog.

Uit: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume (Schillers Jahrhundertwende)

„Versuchen wir, uns in seine Erinnerungen einzuschalten? »Kabale und Liebe« war nicht Schillers letztes Theaterstück gewesen.

In Dresden, wo er nach Mannheimer Bedrängnissen Zuflucht bei hochherzigen Freunden, Gottfried und Minna Körner, gefunden hatte, hatte er »Dom Karlos« vollendet, das Schmerzenskind seiner dramatischen Muse, ein nicht enden wollendes Stück aus dem Spanien des sechzehnten Jahrhunderts. Es hatte ihn mehr als vier Jahre lang beschäftigt und war, als er es 1787 bei dem Leipziger Verleger Göschen, seinem Freund, in Druck gab, auf mehr als sechstausend Verse angeschwollen. Dennoch hatte dieser »Karlos«, in Bühnenfassungen von seiner eigenen und von fremder Hand, seinen Weg über die deutschen Bühnen genommen und war noch anno 87, dem Jahr des Erstdrucks, in Hamburg und Leipzig und sogar in demrussisch regierten Riga gespielt worden. Mannheim, Mainfrankfurt und Berlin waren im nächsten Jahr gefolgt.
Doch den Autor hatte sein eigenes Stück auf der Bühne nicht erreicht. Nach dem Erscheinen der Buchausgabe war er von Dresden nach Hamburg aufgebrochen, um dort die Uraufführung unter der Leitung Friedrich Ludwig Schröders zu erleben, der einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler war und ihn zu längerem Verweilen eingeladen hatte. Aber Schiller war in Hamburg niemals angekommen. Die Reise hatte ihn über Weimar geführt, wo eine Frau seiner wartete, die ihn schon in Mannheimer Tagen in ihren Bann gezogen hatte: Charlotte v. Kalb, die literarisch bewanderte Gattin eines in pfälzischen Diensten stehenden Offiziers, dem sie aus Familienrücksichten verheiratet worden war. Die Sechsundzwanzigjährige hatte sich in Weimar niedergelassen, und er hatte eine Ablenkung nötig; in Dresden hatte ihn die aussichtslose Liebschaft mit einem bildschönen, aber gänzlich unvermögenden Adelsfräulein in schwere Verwirrung gestürzt, die durch Minna Körner noch geschürt worden war.
Weimar, das war nicht nur Charlotte v. Kalb. Das war Wieland, mit demer vor Jahren schon einmal korrespondiert hatte, es war Herder, den er nun ebenfalls kennenlernte, und es war ein Herzog (Sachsen-Weimar-Eisenach hieß das kleine, an dreihunderttausend Einwohner umfassende Land, das jener als Reichsfürst regierte), der ihn drei Jahre zuvor in Darmstadt nach einer Lesung aus dem werdenden »Karlos« mit dem Titel eines weimarischen Rates ausgezeichnet hatte. Natürlich,Weimar war auch und vor allem Goethe.“

 
Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)
Cover

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook alle tags voor Raymond Carver op dit blog.

Balsa Wood

My dad is at the stove in front of a pan with brains
and eggs. But who has any appetite
this morning? I feel as flimsy as
balsa wood. Something has just been said.
My mom said it. What was it? Something.
I’ll bet, that bears on money. Ill do my part
if I don’t cat. Dad turns his back on the stove.
“I’m in a hole. Don’t dig me no deeper.”
Light leaks in from the window. Someone’s crying.
The last thing I recall is the smell
of burned brains and eggs. The whole morning
is shoveled into the garbage and mixed
with other things. Sometime later
he and I drive to the dump. ten miles out.
We don’t talk. We throw our bags and cartons
onto a dark mound of stuff. Rats screech.
They whistle as they crawl out of’ rotten sacks,
dragging their bellies. We get back in the car
and watch the smoke and fire. The motor’s running.
I smell the airplane glue on my fingers.
He looks at me as I bring my fingers to my nose.
Then looks away again, toward town.
He wants to say something but can’t.
He’s a million miles away. We’re both far away
from there, and still someone’s crying. Even then
I was beginning to understand how it’s possible
to be in one place. And someplace else, too.


Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)
Cover

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig.Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John’s, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949. Zie ook alle tags voor Jamaica Kincaid op dit blog.

Uit: Annie John

„Her father made bricks, and her mother dressed in a way that my father found unbecoming. I heard my mother describe to my father just how Nalda had died: She had a fever, they noticed a change in her breathing, so they called a car and were rushing her off to Dr. Bailey when, just as they were crossing over a bridge, she let out a long sigh and went limp. Dr. Bailey pronounced her dead, and when I heard that I was so glad he wasn’t my doctor. My mother asked my father to make the coffin for Nalda, and he did, carving bunches of tiny flowers on the sides. Nalda’s mother wept so much that my mother had to take care of everything, and since children were never prepared by undertakers, my mother had to prepare the little girl to be buried. I then began to look at my mother’s hands differently. They had stroked the dead girl’s forehead; they had bathed and dressed her and laid her in the coffin my father had made. My mother would come back from the dead girl’s house smelling of bay rum—a scent that for a long time afterward would make me feel ill. For a while, though not for very long, I could not bear to have my mother caress me or touch my food or help me with my bath. I especially couldn’t bear the sight of her hands lying still in her lap.
At school, I told all my friends about this death. I would take them aside individually, so I could repeat the details over and over again. They would listen to me with their mouths open. In turn, they would tell me of someone they had known or heard of who had died. I would listen with my mouth open. One person had known very well a neighbor who had gone swimming after eating a big lunch at a picnic and drowned. Someone had a cousin who in the middle of something one day just fell down dead. Someone knew a boy who had died after eating some poisonous berries. “Fancy that,” we said to each other.
* * *
I loved very much—and so used to torment until she cried—a girl named Sonia. She was smaller than I, even though she was almost two years older, and she was a dunce—the first real dunce I had ever met. She was such a dunce that sometimes she could not remember the spelling of her own name. I would try to get to school early and give her my homework, so that she could copy it, and in class I would pass her the answers to sums.”


Jamaica Kincaid (Saint John’s, 25 mei 1949)

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Road to Gandolfo

“That son of a bitch!” Brigadier General Arnold Symington brought the paperweight down on the thick layer of glass on his Pentagon desk. The glass shattered; fragments shot through the air in all directions. “He couldn’t!”
“He did, sir,” replied the frightened lieutenant, shielding his eyes from the office shrapnel. “The Chinese are very upset. The premier himself dictated the complaint to the diplomatic mission. They’re running editorials in the Red Star and broadcasting them over Radio Peking.”
“How the hell can they?” Symington removed a piece of glass from is little finger. “What the hell are they saying? ‘We interrupt this program to announce that the American military representative, General MacKenzie Hawkins, shot the balls off a ten-foot jade statue in Son Tai Square’?—Bullshit! Peking wouldn’t allow that; it’s too goddamned undignified.”
“They’re phrasing it a bit differently, sir. They say he destroyed an historic monument of precious stone in the Forbidden City. They say it’s as though someone blew up the Lincoln Memorial.”
“It’s a different kind of statue! Lincoln’s got clothes on; his balls don’t show! It’s not the same!”
“Nevertheless, the White House thinks the parallel is justified, sir. The President wants Hawkins removed. More than removed, actually; he wants him cashiered.
Court-martial and all. Publicly.”
“Oh, for Christ’s sake, that’s out of the question.” Symington leaned back in his chair and breathed deeply, trying to control himself. He reached out for the report on his desk. “We’ll transfer him. With a reprimand. We’ll send transcripts of the—censure, we’ll call it a censure—to Peking.”
“That’s not strong enough, sir. The State Department made it clear. The President concurs. We have trade agreements pending—”
“For Christ’s sake, Lieutenant!” interrupted the brigadier. “Will someone tell that spinning top in the Oval Office that he can’t have it on all points of the compass! Mac Hawkins was selected. From twenty-seven candidates. I remember exactly what the President said. Exactly. ‘That mother’s perfect!’ That’s what he said.”
“That’s inoperative now, sir. He feels the trade agreements take precedent over prior considerations.” The lieutenant was beginning to perspire.
“You bastards kill me,” said Symington, lowering his voice ominously. “You really frost my apricots. How do you figure to do that? Make it ‘inoperative,’ I mean. Hawkins may be a sharp pain in your diplomatic ass right now, but that doesn’t wash away what was operative. He was a fucking teen-age hero at the Battle of the Bulge and West Point football; and if they gave medals for what he did in Southeast Asia, even Mac Hawkins isn’t strong enough to wear all that hardware! He makes John Wayne look like a pansy! He’s real; that’s why that Oval Yo-yo picked him!”

 
Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
Cover

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook alle tags voor Theodore Roethke op dit blog.

The Visitant

1
A cloud moved close. The bulk of the wind shifted.
A tree swayed over water.
A voice said:
Stay. Stay by the slip-ooze. Stay.

Dearest tree, I said, may I rest here?
A ripple made a soft reply.
I waited, alert as a dog.
The leech clinging to a stone waited;
And the crab, the quiet breather.
2
Slow, slow as a fish she came,
Slow as a fish coming forward,
Swaying in a long wave;
Her skirts not touching a leaf,
Her white arms reaching towards me.

She came without sound,
Without brushing the wet stones,
In the soft dark of early evening,
She came,
The wind in her hair,
The moon beginning.
3
I woke in the first of morning.
Staring at a tree, I felt the pulse of a stone.

Where’s she now, I kept saying.
Where’s she now, the mountain’s downy girl?

But the bright day had no answer.
A wind stirred in a web of appleworms;
The tree, the close willow, swayed.

 
Theodore Roethke (25 mei 1908 – 1 augustus 1963)
Het huis waar de dichter opgroeide, nu het Theodore Roethke Home Museum

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e mei ook mijn blog van 25 mei 2017 en ook mijn blog van 25 mei 2015 deel 2.

Egyd Gstättner, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke, W. P. Kinsella

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Das Geisterschiff

„Der Bundeskanzler (oder dessen Büro) erklärte, Josef Maria Auchentaller habe als Künstler Generationen von Menschen Freude bereitet, im Inland und auch im Ausland. Er war mit seinem Talent und seiner Vielseitigkeit über alle Grenzen hinweg das Gesicht Österreichs. Viele, viele Leserbriefschreiber meldeten sich, bekundeten ihre Trauer, dankten Auchentaller für sein Leben und Wirken, nannten ihn den Größten seiner Zeit, stellten ihn als Helden und Vorbild dar, nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch, der keine Skandale gebraucht und geliefert und etwa nur eine einzige, ununterbrochene Ehe virtuos und existenziell geführt habe. Emmas Rolle sahen manche Journalisten kritischer. Sie sei nicht nur geliebte Frau, sondern auch gestrenge Managerin gewesen, der er sich in den besten Zeiten bis an die Grenze zur Entmündigung anvertraut habe, sodass sich auch die Journalisten widerwillig ihrem rigiden Diktat unterordnen mussten. Der kommerzielle Erfolg Auchentallers war wohl seiner Emma zu verdanken, die ihn genial vermarktete. Emma schaffte es, Auchentaller durch die auch damals schon turbulenten Fährnisse einer Branche zu geleiten, die schon manche Kollegen Auchentallers das Leben vor dem Tod gekostet hatte.
Eine Zeitung entblödete sich nicht, neben diesem Artikel einen weiteren Artikel zu bringen, in dem sie sich selber auf die Brust trommelte und erklärte, sie sei die schnellste Zeitung gewesen und habe als Allererste die Todesnachricht gebracht – fünf Minuten und dreiundzwanzig Sekunden vor der zweitschnellsten Zeitung! Absolute Todesbestzeit! Sieg! Triumph! Und das, obwohl gerade dieser Tod schwer herauszufinden gewesen war, weil Auchentaller ja nicht gegen einen Baum, einen Bus oder eine Wand gekracht und sich nicht überschlagen und erschlagen hatte, sondern einsam und allein in seinem Bett gestorben war, noch dazu an einem Samstag und Feiertag – redaktionell eigentlich eine tödliche Kombination. Die Zukunft, in der er nicht hätte leben wollen, die brutale, ordinäre, billige Zukunft, hatte begonnen. Nein, sie hatte nicht erst begonnen, sie war schon längst am Werk gewesen, aber er, Auchentaller, hatte sie jetzt endlich verlassen – nach einem seit Jahrzehnten schmerzverzerrten Leben, hartnäckig weggelächelt, weggeschwiegen, weggezwinkert.“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

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Egyd Gstättner, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Das Geisterschiff

“Ich möchte nicht in der Zukunft leben miissen. Die Zukunft ist brutal, ordinär und billig. Die Zeit, die ich erleben durfte, war eine bessere. Das sollen gemäß der Überlieferung die letzten Worte des Meisters gewesen sein, gesprochen vier Jahre vor seinem Tod.
Als Josef Maria Auchentaller starb, herrschte in den Redaktionen der meisten Zeitungen in kürzester Zeit helle Aufregung. Denn die Sonntagsausgaben waren fast schon in Druck, als das gerade hereingeschneite Gerücht von seinem Tod bestätigt wurde. Eigentlich sollte die am ersten Jänner in Kraft getretene Kraftfahrzeugs-Benutzungsverordnung als Hauptthema herhalten, die der Wirtschaftsrat erlassen hatte, durch die Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten waren. Nun aber stoppte man die Produktion im letzten Augenblick, warf den öden Wirtschaftsrat mitsamt seiner Kraftfahrzeugs-Benutzungsverordnung sowie die eine oder andere verzichtbare Glosse aus der Nummer und fiigte an deren Stelle in höchster Eile einen notdürftig zusammengeschusterten Artikel ein, in dem Auchentaller »Gigant« oder »Pionier« genannt und mit seinen zwei endgültigen Jahreszahlen versehen wurde.
Ja, ein Gigant war er, auch wenn das zu seinen Lebzeiten, also die letzten vierundachtzig Jahre bis vor einer knappen halben Stunde, kaum jemand so gesagt hatte. Ein Pionier war Auchentaller weniger. Auchentaller hatte – darin waren sich die Zeitungen einig – in den letzten Jahren »total zurückgezogen in seiner Villa Fortino gelebt«, über den Tod seiner Tochter und vor allem über den Tod seiner geliebten Frau Emma sei er nie hinweggekommen. Das Wort Lebensekel« konnte man allerdings nirgendwo lesen, das passte nicht mehr in die Zeit, und es passt wohl auch nicht in Nachrufe. Einer der Leitartikler meinte, Auchentallers Ära habe lange vor seinem Tod geendet, seine Epoche sei schon lange vor ihm gestorben, früher als er selbst es bemerkt haben mochte.“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

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Egyd Gstättner, Eve Ensler, Friedrich Dieckmann, Claire Castillon, Raymond Carver, Jamaica Kincaid

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit: Absturz aus dem Himmel

„Ein einziges Wahllokal habe aber unvorhergesehen noch offen und könne bis auf Weiteres auch nicht geschlossen werden, ein Unikum in der Geschichte der Republik, vielleicht das Ende dieser und der Anfang einer anderen Republik oder überhaupt einer anderen Herrschaftsform. Das waren noch Zeiten, als man Republiken für unvergänglich und Atlanten für mehr oder weniger endgültig hielt. In Wirklichkeit ist mein Mittelschulatlas heute ein Märchenbuch, in Wirklichkeit purzeln Republiken immer über Lächerlichkeiten und werden von winzigen Details zu Fall gebracht.
Ein falsches Händeschütteln, und der Minister stürzt ein, und der einstürzende Minister reißt den Bundeskanzler mit sich, der Bundeskanzler reißt den Bundespräsidenten mit sich, der Bundespräsident reißt die Republik mit sich fort, und schon ist die Welt verändert und der Atlas antiquarisch. Sofort wird eine Konferenzschaltung vom Fernsehzentrum ins Landesstudio und ins Wahllokal gelegt und der unentschlossene Wähler durch die Trennwand hindurch interviewt. Zur Frage des Zeithorizonts wolle und könne er sich noch nicht äußern, sagt er, er sei sich als Einsiebenkommafünfmillionstelsouverän der ihm übertragenen Verantwortung, die vergleichsweise tonnenschwer auf seinen Schultern laste, voll bewusst, sagt er.“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

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Egyd Gstättner, Eve Ensler, Friedrich Dieckmann, Claire Castillon, Raymond Carver, Jamaica Kincaid

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit: Der Haider Jörg zieht übers Gebirg

„Sehr geehrte Damen & Herren, wir unterbrechen die Sendung Ins Land einischau’n für folgende wichtige Mitteilung:
Der Landeshauptmann und Kulturreferent von Kärnten, Präsident des FC Kärnten und FC Feistritz / Rosental, Bürgermeister von Triest, Bademeister von Jesolo, Tennismeister von Tripolis, Führer der Lega Nord, Kapitän aller Traditionsverbände, Direktor von Stadttheater, Volkstheater & Burgtheater, Trainer von Sturm Graz, Rapid und Austria Wien, Generalintendant der Tabakwerke und des ORF, Herausgeber der Kronenzeitung, ÖFB-Chef, ÖSV-Chef, ÖAMTC-Chef, Caritasdirektor, Bundeskanzler der Republik Österreich sowie deren Außenminister, Innenminister, Finanzminister, Infrastrukturminister und Frauenminister, Dr. Jörg Haider, einfaches Mitglied seiner selbst, beehrt sich bekanntzugeben, dass er sämtliche politischen, sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen, ethnischen sowie sonstige Probleme im Handumdrehen gelöst hat (Tja, man muß eben wissen, wessen Hand man umdreht!), was nun auch alle seine Kritiker, die ihn jahrelang mit persönlichen Ressentiments und blindem Haß verfolgt haben und anfangs Ämterkumulierung, Gesinnungsterror oder gar Machtrausch prophezeit haben, nun aber beschämt am Wegesrand des Heils stehen, endlich zähneknirschend zur Kenntnis nehmen werden müssen. Die gesellschaftliche Realität heute ist: Nirgendwo Proteste, nirgendwo Resolutionen, nirgendwo Demonstrationen, nirgendwo regt sich auch bloß das geringste Widerstandsnest. Die Kritiker aus der linken Schickeria sind verstummt, die ehemaligen linken Denkfabriken ausgebrannte Ruinen. Auch die vormals kranken Journalistengehirne vormals bissiger Medien sehen nun nach und nach ein, dass es nicht angeht, den Hund, der einen beißt, zu füttern.“

 
Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

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Eve Ensler, Friedrich Dieckmann, Egyd Gstättner, Claire Castillon, Raymond Carver

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Eve Ensler op dit blog.

 

Uit: Insecure at Last

„All this striving for security has in fact made you much more insecure. Because now you have to watch out all the time. There are people not like you, people you now call enemies. You have places you cannot go, thoughts you cannot think, worlds you can no longer inhabit. So you spend your days fighting things off, defending your territory, and becoming more entrenched in your narrow thinking. Your days become devoted to protecting yourself. This becomes your mission. This is all you do. You collect canned goods or bottles of water. You ?nd ways to get as much money as you can, and food and oil, in spite of how much you have to take from other people or the methods you have to devise in order to take it. You submit to security systems to check your pockets and IDs and bags. Every object becomes a potential weapon. One week it’s tweezers, the next week it’s rubber bands.

Of course you can no longer feel what another person feels because that might shatter your heart, contradict your stereotype, destroy the whole structure. Ideas get shorter—they become sound bites. There are evildoers and saviors. Criminals and victims. There are those who, if they are not with us, are against us.

It gets easier to hurt people because you do not feel what’s inside them. It gets easier to lock them up, force them to be naked, humiliate them, occupy them, invade them, kill them—because they do not exist. They are merely obstacles to your security.

How did we, as Americans, come to be completely obsessed with our individual security and comfort above all else? What do we think we mean when we talk about security, and what do we really mean? Whose security are we talking about? Is it possible to live surrendering to the reality of insecurity, embracing it, allowing it to open us and transform us and be our teacher? What would we need in order to stop panicking, clinging, consuming, and start opening, giving— becoming more ourselves the less secure we realize we actually are? How has the so-called war on terrorism given rise to this mad national obsession for homeland security, which has actually made us much more insecure at home and in the world?“

 

Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

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Raymond Carver, John Gregory Dunne, Edward Bulwer-Lytton, Ralph Waldo Emerson, Rosario Castellanos, Alain Grandbois, Naim Frashëri

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009 en ook mijn blog van 25 mei 2010

 

Happiness

 

So early it’s still almost dark out.

I’m near the window with coffee,

and the usual early morning stuff

that passes for thought.

 

When I see the boy and his friend

walking up the road

to deliver the newspaper.

 

They wear caps and sweaters,

and one boy has a bag over his shoulder.

They are so happy

they aren’t saying anything, these boys.

 

I think if they could, they would take

each other’s arm.

It’s early in the morning,

and they are doing this thing together.

 

They come on, slowly.

The sky is taking on light,

though the moon still hangs pale over the water.

 

Such beauty that for a minute

death and ambition, even love,

doesn’t enter into this.

 

Happiness. It comes on

unexpectedly. And goes beyond, really,

any early morning talk about it.

 

 

 

Photograph of My Father in His Twenty-Second Year

 

October. Here in this dank, unfamiliar kitchen

I study my father’s embarrassed young man’s face.

Sheepish grin, he holds in one hand a string

of spiny yellow perch, in the other

a bottle of Carlsbad Beer.

 

In jeans and denim shirt, he leans

against the front fender of a 1934 Ford.

He would like to pose bluff and hearty for his posterity,

Wear his old hat cocked over his ear.

All his life my father wanted to be bold.

 

But the eyes give him away, and the hands

that limply offer the string of dead perch

and the bottle of beer. Father, I love you,

yet how can I say thank you, I who can’t hold my liquor either,

and don’t even know the places to fish?

 

 
Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)

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Raymond Carver, Rosario Castellanos, John Gregory Dunne, Max von der Grün, Alain Grandbois, Naim Frashëri, Edward Bulwer-Lytton, Ralph Waldo Emerson

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

Drinking While Driving

 

It’s August and I have not

Read a book in six months

except something called The Retreat from Moscow

by Caulaincourt

Nevertheless, I am happy

Riding in a car with my brother

and drinking from a pint of Old Crow.

We do not have any place in mind to go,

we are just driving.

If I closed my eyes for a minute

I would be lost, yet

I could gladly lie down and sleep forever

beside this road

My brother nudges me.

Any minute now, something will happen.

 

 

What The Doctor Said

 

He said it doesn’t look good
he said it looks bad in fact real bad
he said I counted thirty-two of them on one lung before
I quit counting them
I said I’m glad I wouldn’t want to know
about any more being there than that
he said are you a religious man do you kneel down
in forest groves and let yourself ask for help
when you come to a waterfall
mist blowing against your face and arms
do you stop and ask for understanding at those moments
I said not yet but I intend to start today
he said I’m real sorry he said
I wish I had some other kind of news to give you
I said Amen and he said something else
I didn’t catch and not knowing what else to do
and not wanting him to have to repeat it
and me to have to fully digest it
I just looked at him
for a minute and he looked back it was then
I jumped up and shook hands with this man who’d just given me
something no one else on earth had ever given me
I may have even thanked him habit being so strong

 

Raymond-Carver

Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)

 

De Mexicaanse dichteres en schrijfster Rosario Castellanos werd geboren in Mexico-stad op 25 mei 1925. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

De andere

Waarom namen van goden uitspreken, sterren
van schuim uit een onzichtbare oceaan,
stuifmeel van de verste tuinen,
als het leven ons pijn doet, als elke dag die komt
ons het hart verscheurt, als elke nacht ineengekrompen,
vermoord neervalt,
als het lijden van iemand, van een mens ons onbekend
maar straks aanwezig en slachtoffer,
de vijand en de liefde en alles dat ons ontbreekt
om volmaakt te zijn ons pijn doen?
Zeg nooit dat de duisternis
niet met één slok kan verslinden het geluk.
Kijk om je heen: er is de andere, er is altijd de andere.
Wat hij ademt is wat je verstikt,
wat hij eet is jouw honger.
Hij sterft met de zuiverste helft van jouw dood.

Vertaald door Henri Thijs

 

 

Chess

 

Because we were friends and sometimes loved each other,

perhaps to add one more tie

to the many that already bound us,

we decided to play games of the mind.

 

We set up a board between us:

equally divided into pieces, values,

and possible moves.

We learned the rules, we swore to respect them,

and the match began.

 

We’ve been sitting here for centuries, meditating

ferociously

how to deal the one last blow that will finally

annihilate the other one forever.

 

castellanos

Rosario Castellanos (25 mei 1925 – 7 augustus 1974)

 

De Amerikaanse schrijver en journalist John Gregory Dunne werd geboren op 25 mei 1932 in West Hartford, Connecticut. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

Uit: Nothing Lost

 

The University of South Midland, whose main campus is located in Cap City, has never had a Nobel laureate, but its football team has been the national champion three times in the last eight years, and its coach, Dr. John Strong, has been on the cover of Time, Newsweek, U.S. News, and Sports Illustrated (three times, twice as he was doused with Gatorade by his team and assistant coaches after a victory); the editorial page of The Wall Street Journal has even floated his name as a future Republican vice-presidential candidate because of his devotion both to winning and to American ideals. All the university sports teams are named the Rhinos, although there is no palaeontological evidence that herds of rhinoceroses ever roamed the empty vistas of the Great Plains.
I teach a night school course in criminal law at Osceola County Community College in Cap City, and at the first class meeting each semester I tell my students that when I open the Kiowa Times-Ledger and the Capital City Herald every morning, I turn first to the obituary page. In an obit, I say, the spaces between the lines tell all. What is omitted is often more interesting than what is said. Example, from yesterday’s Herald, the deceased, a forty-nine-year-old professor of agronomy at the university, unknown to me, killed by a hit-and-run driver in a Kmart parking lot; said driver, just turned fifteen and without a license, apprehended two blocks from the accident site after blindsiding a brand-new Volvo SUV on a pre-purchase trial spin: “He is survived by his second wife, from whom he was recently divorced, and by a stepson from his first marriage.” Think of the moral and sexual misdemeanors woven into that simple sentence, the mosaic of small, mean betrayals. The mind has difficulty entertaining all the agronomist’s sins and discontents, mortal and venial, the permutations and possibilities of discarded and discarding spouses. And that is before we consider the teenage jerkoff who thought the Kmart parking lot was the Talledega Superspeedway.“

 

JohnGregoryDunneJDidi

John Gregory Dunne (25 mei 1932 – 30 december 2003)
Hier met zijn vrouw, de schrijfster Joan Didion

 

De Duitse schrijver Max von der Grün werd geboren op 25 mei 1926 in Bayreuth. Zie ook mijn
blog van 25 mei 2009.

 

Uit: Flächenbrand

 

„Frank hatte zwei Mal schnell hintereinander geschossen.
Er schoss in dem Augenblick, als wir uns einig geworden waren, nicht zu schießen. Ich stand wie gelähmt, als die zwei dumpfen Schläge durch den Wald blafften; dann rannte ich einfach fort, ohne mich nach Frank umzusehen.
Nur fort, versinken, unsichtbar machen oder einfach in Luft auflösen, und beim Laufen hörte ich die beiden Schüs­se tausendfach an meine Ohren trommeln.
Als ich Franks Wagen erreichte, den er in einer Feldeinfahrt geparkt hatte, schloss er gerade den Wagen auf.
Bist du geflogen?, fragte ich keuchend.
Mir war, als dauerte es Stunden, bis das Auto ansprang und Frank losfuhr, ich hatte den Eindruck, als bewegte er sich im Zeitlupentempo auf der schmalen Straße, die von Hagen nach Dortmund von der Ruhr bergauf führt. Fahr doch schneller!, schrie ich. Fahr! Fahr!“

 

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Max von der Grün (25 mei 1926 – 7 april 2005)

 

De Canadese dichter en schrijver Alain Grandbois werd geboren op 25 mei 1900 in Saint-Casimir, Québec. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

Libération

 

Chacun sans issue

Très bien muré

Dans son cachot dévorant

Le temps glisse à reculons

Mon fer m’a forgé

 

Nuls maillons de chaînes

Ne peuvent me retenir

Je suis plus dur

Que tout l’acier du monde

Je ne veux plus rien entendre

 

Je connais ces mots

Gonflés comme des fruits mûrs

Ah dans le brouillard

Ces îles fantômales

Je refuse leur murmure

 

Je refuse l’émouvante évasion

D’une aube libératrice

Avec le ciel de ses étoiles

Leurs troupes de fraîcheur

Dispensant les délices

 

Je refuse l’empreinte

De son pas sur la plage

Le sable léger

Marquant le signe encore

Aux cadrans solennels

 

Îles frontées de rubis

Îles belles perdues

Ô lumineux sarcophages

Vos purs doigts repliés

Me trouvent insaisissable

 

Les grands vertiges de la mer

Souffraient les souffles incantatoires

Quels éblouissants coquillages

Pour faire oublier la noyade

De ce qui restait de nos morts

 

Nous aurions pu tenter alors

La calme angoisse de la nuit

Le cristal de la solitude

L’innocence de l’immobilité

Le secret refuge des miroirs noirs

&nbsp
;

La dévastation de l’univers

Soudain sur nous répandue

La sourde confession

Des mornes mélancolies

Glissaient au bleu des ravisseurs

 

Plus loin que l’apparat des mondes

Au delà des abîmes prématurés

Au delà des tendres prairies vertes

Au delà du plus sûr piège

De l’instant du jeu brisé

 

Les prédestinations défendues

La voix de l’espoir avec appel

Un sang rouge comme apprivoisé

Un fallacieux destin de bonheur

Les liens de la mer et de la joie

 

Cette prison mortelle

Ô belle aux yeux morts

Je tente en veillant

De libérer ta mort

De libérer ma mort

 

Grandbois

Alain Grandbois (25 mei 1900 – 18 maart 1975)

 

De Albanese dichter en schrijver Naim Frashëri werd geboren op 25 mei 1846 in Frashër. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

The Flute

 

Listen to the flute a-speaking,
Tell the tale of wretched exile,
Weeping for this world of sorrow
Using words of truth to spin it.

 

Since the day they seized and took me
From my friends and my companions,
Men and women have been weeping
At the echo of my sobbing.

 

I have rent my breast from beating,
Gaping holes have made within it,
How I’ve wept and have lamented,
Thousand sighs my heart has rendered.

 

I’m a friend and blithe companion
Both of this world’s happy people
And of all folk sad, embittered,
With them do I make alliance.

 

Whate’er be the situation,
I can weep and mourn in longing,
At any time and any place will
My heart sigh and be a-moaning.

 

All the world does listen to me,
Sees though only my appearance,
Of my wishes they know nothing,
Nor the fire that burns within me.

 

People come and gather ‘round me
When I weep and tell of longing,
Yet they do not know my secret,
Thus I find no consolation.

 

Those abandoned, hearts forsaken,
Of the flute become companions,
Some, its mellow scales a-hearing,
Lose their minds, their wits completely.

 

Human falsehood and illusion!
The flute’s voice is not mere wind, it
Has the fire of love within it
When that lowly reed is fingered.

 

When it plays, the heavens brighten,
When it plays, do hearts take courage,
When it plays, the summer blossoms,
When it plays, the soul’s ecstatic.

 

To the rose it lends its fragrance,
And to beauty adds an aura,
Gives the nightingale its music,
Charm bestows upon the cosmos.

 

Of that fire to the heavens
Rising, flickering and flaming,
Does it make the sun and stars which
God within his hands is holding.

 

From that fire, true God Almighty
All the firmament he fashioned,
Sent the spark of life, creating
Humankind after his likeness.

 

Fire, oh blessed fire a-blazing,
I with you have been united,
Thus am purified and blended.
Never leave me, my beloved!

 

 

 

Vertaald door Robert Elsie

 

NAIM_FRASHERI

Naim Frashëri (25 mei 1846 – 20 oktober 1900)

 

De Britse schrijver, criticus en politicus Sir Edward Bulwer-Lytton werd geboren in Londen op 25 mei 1803. Zie ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

Uit: Zanoni

 

„In looking round the wide and luminous circle of our great living Englishmen, to select one to whom I might fitly dedicate this work,one who, in his life as in his genius, might illustrate the principle I have sought to convey; elevated by the ideal which he exalts, and serenely dwelling in a glorious existence with the images born of his imagination,in looking round for some such man, my thoughts rested upon you. Afar from our turbulent cabals; from the ignoble jealousy and the sordid strife which degrade and acerbate the ambition of Genius,in your Roman Home, you have lived amidst all that is loveliest and least perishable in the past, and contributed with the noblest aims, and in the purest spirit, to the mighty heirlooms of the future. Your youth has been devoted to toil, that your manhood may be consecrated to fame: a fame unsullied by one desire of gold. You have escaped the two worst perils that beset the artist in our time and land,the debasing tendencies of commerce, and the angry rivalries of competition. You have not wrought your marble for the market,you have not been tempted, by the praises which our vicious criticism has showered upon exaggeration and distortion, to lower your taste to the level of the hour; you have lived, and you have laboured, as if you had no rivals but in the dead,no purchasers, save in judges of what is best. In the divine priesthood of the beautiful, you have sought only to increase her worshippers and enrich her temples. The pupil of Canova, you have inherited his excellences, while you have shunned his errors,yours his delicacy, not his affectation.”

 

Bulwer

Edward Bulwer-Lytton (25 mei 1803 – 18 januari 1873)

 

De Amerikaanse schrijver, filosoof en essayist Ralph Waldo Emerson werd geboren in Boston, Massachusetts op 25 mei 1803. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007 en ook mijn blog van 25 mei 2009.

 

Uit: The Essential Writings of Ralph Waldo Emerson (Introductie door Maty Oliver)

 

The distinction and particular value of anything, or any person, inevitably must alter according to the time and place from which we take our view. In any new discussion of Emerson, these two weights are upon us. By time, of course, I mean our entrance into the twenty-first century; it is almost two hundred years since Emerson’s birth in Boston. By place, I mean his delivery from the town of Concord, and his corporeal existence anywhere. Now he is only within the wider, immeasurable world of our thoughts. He lives nowhere but on the page, and in the attentive mind that leans above that page.
This has some advantage for us, for he is now the Emerson of our choice: he is the man of his own time–his own history–or he is one of the mentors of ours. Each of these possibilities has its attractions, for the man alive was unbelievably sweet and, for all his devotion to reason, wondrously spontaneous. Yet as time’s passage has broken him free of all mortal events, we begin to know him more clearly for the labors of his life: the life of his mind. Surely he was looking for something that would abide beyond the Tuesday or the Saturday, beyond even his first powerful or cautionary or lovely effect.“

 

ralph-waldo-emerson

Ralph Waldo Emerson (25 mei 1803 – 27 april 1882)

 

Raymond Carver, John Gregory Dunne, Rosario Castellanos, Max von der Grün, Alain Grandbois, Naim Frashëri, Edward Bulwer-Lytton, Ralph Waldo Emerson

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Carver debuteerde in 1961 met zijn verhaal ‘The Furious Seasons’. De korte verhalen zijn in verschillende tijdschriften gepubliceerd en later gebundeld. De eerste bundel ‘Furious Seasons’ verscheen in 1977. Andere bundels zijn ‘Those Days’ (1986), ‘Early Writings by Raymond Carver’ (1987), ‘Where I’m Calling From: New and Selected Stories’ (1988), ‘Elephant and Other Stories’ (1988) en ‘Call If You Need Me: The Uncollected Fiction and Other Prose’ (2001). Zijn eerste dichtbundel ‘Near Klamath’ verscheen in 1968. Gebundeld: ‘In a Marine Light: Selected Poems’ (1987) en ‘A New Path to the Waterfall’ (1989).  Carver ontving verschillende prijzen waaronder de National Book Award voor ‘Will You Please Be Quiet, Please?’ (1977) en de National Endowment for the Arts Fellowship for fiction in 1980. Van 1980 tot 1983 was Carver universitair docent Engels.

 

 

An Afternoon

 

As he writes, without looking at the sea,

he feels the tip of his pen begin to tremble.

The tide is going out across the shingle.

But it isn’t that. No,

it’s because at that moment she chooses

to walk into the room without any clothes on.

Drowsy, not even sure where she is

for a moment. She waves the hair from her forehead.

Sits on the toilet with her eyes closed,

head down. Legs sprawled. He sees her

through the doorway. Maybe

she’s remembering what happened that morning.

For after a time, she opens one eye and looks at him.

And sweetly smiles.

 

 

 

The Best Time Of The Day

 

Cool summer nights.

Windows open.

Lamps burning.

Fruit in the bowl.

And your head on my shoulder.

These the happiest moments in the day.

 

Next to the early morning hours,

of course. And the time

just before lunch.

And the afternoon, and

early evening hours.

But I do love

 

these summer nights.

Even more, I think,

than those other times.

The work finished for the day.

And no one who can reach us now.

Or ever.

 

carver

Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)

 

 

De Amerikaanse schrijver en journalist John Gregory Dunne werd geboren op 25 mei 1932 in West Hartford, Connecticut. In 1954 studeerde Dunne af aan Princeton. Een aantal boeken (zoals bijvoorbeeld het draaiboek voor A Star Is Born) schreef hij samen met zijn vrouw Joan Didion, zelf ook schrijfster. Hij debuteerde in 1967 met Delano. The Story of the California Grape Strike.

 

Uit: Nothing Lost

 

„That is the end of the story.

Or almost the end.

I’m not sure I’m the one who should be telling it, but if I don’t, nobody will, so what the hell.

We live in a litigious time, and as I do not wish to be the focus of any litigation, I’ve located the major events of what follows in a state I call South Midland. By its name you can intuit a couple of things. Midland suggests the middle of the country, that part grandiosely identified as the Great Plains. South Midland suggests that there is a North Midland, as indeed there is. North Midlanders proudly claim to have the largest Paul Bunyan statue in the world, and perhaps they do, since to the best of my knowledge there are no other claimants. With that highly developed sense of humor we all recognize as indigenous to the Great Plains, South Midlanders say that the best thing in North Midland is Interstate 90 leading to South Midland. People in North Midland often group the two states together as Midlandia, but people in South Midland never do.

The biggest city in South Midland is Kiowa, which of course is Indian or, as we now say, Native American. When traveling out of state, Kiowans often refer to Kiowa as the Chicago of the north-central states. I have never heard a Chicagoan refer to his home as the Kiowa of the Midwest. Our state capital is called, with the imagination we also know as indigenous to the Great Plains, Capital City, usually shortened to Cap City.“

 

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John Gregory Dunne (25 mei 1932 – 30 december 2003)

 

De Mexicaanse dichteres en schrijfster Rosario Castellanos werd geboren in Mexico-stad op 25 mei 1925. Haar jeugd bracht zij door in Comitán, in het zuiden van Mexico. Na haar reizen naar Europa en de U.S.A. waar zij haar studies in de esthetica voleindigde, keerde zij terug naar de provincie van Chiapas om te werken met Indiaanse toneelgroepen en vervolgens in het “Indigenous Institute of San Cristobal”. In een groot deel van haar werk probeerde zij de afstand te overbruggen tussen de Pre-Colombiaanse en de Europese culturele tradities van Mexico. Vervreemding en eenzaamheid werden de rode draad in haar werk zowel in haar roman “Balin Canan” als in haar gedichten verzameld in “Poesía no eres tú ” Zij schreef naast poëzie en proza ook literaire essays, en een ophefmakend feministisch toneelstuk “El eterno femenino”.

 

 

Het dagelijks bestaan

 

Voor de liefde, Liefde, bestaan er geen hemelen, dan deze dag;

dit droevig haar dat valt

wanneer je je kamt voor de spiegel.

Die lange tunnels

die zich mengen met het gehijg en verstikken,

de wanden zonder ogen,

de holte die weerklinkt

van een occulte en onverstaanbare stem.

Voor de liefde, Liefde, is er geen pauze. De nacht

wordt niet plotseling verdraagbaar.

En wanneer een ster verbreekt zijn ketens

en jij haar ziet zigzaggen, en dol verloren gaan,

is er geen wet die haar haken losmaakt.

De ontmoeting gebeurt in het donker. In de kus

mengt zich de smaak van tranen.

En in de omhelzing vervlecht jij

de herinnering van een of andere verwarring, van een of andere dood.

 

 

 

Destiny

 

We kill what we love. What’s left

Was never alive.

No one else is close. What is forgotten,

What else is absent or less, hurts no one else.

We kill what we love. Enough of drawing a choked breath

Through someone else’s lung!

There is not air enough for both of us. And the earth will not hold

 

Both our bodies

And our ration of hope is small

And pain cannot be shared.

 

Man is an animal of solitudes,

A deer that bleeds as it flees

With an arrow in its side.

Ah, but hatred with its insomniac

Glass eyes; its attitude

Of menace and repose.

 

The deer goes to drink and a tiger

Is reflected in the water.

 

The deer drinks the water and the image. And becomes

-before he is devoured – (accomplice, fascinated)

his enemy.

 

We give life only to what we hate.

 

 

Vertaald door Julian Palley

 

rosarioCastellanos

Rosario Castellanos (25 mei 1925 – 7 augustus 1974)

 

De Duitse schrijver Max von der Grün werd geboren op 25 mei 1926 in Bayreuth. Hij bezocht o.a. de handelsschool. Aan WO II nam hij deel als parachutespringer. Hij werd krijgsgevangene en kwam in 1948 vrij. Hij werd omgeschoold tot metselaar en later nog eens tot machinist in de mijnbouw. Pas in 1965 begon hij te schrijven. Hij gold als een van de belangrijkste schrijvers van literatuur uit de arbeiderswereld van na de oorlog.

 

Uit: Wie war das eigentlich?

 

Ein Schulkamerad von mir war von einem Fähnleinführer, dem Führer einer Hitlerjugendformation auf offener Straße zusammengeschlagen worden. Was war passiert?

 Die Hitlerjugend unserer Kleinstadt zog im Marschtritt durch den Ort, vorweg der Spielmannszug mit Fanfaren und Trommeln, dahinter der Fahnenträger, dann die drei Züge. Mein Schulkamerad, selbst Hitlerjunge, konnte an diesem Tag nicht mitmarschieren, denn seine Mutter war krank, und er mußte für sie einkaufen gehen. Bevor er die Straße überquerte, ließ er die braune Kolonne, in der er nur zufällig nicht mitmarschierte, vorbei.  

Es war Pflicht, die Fahne mit erhobenem Arm zu grüßen. Er vergaß es. Daraufhin rannte der Fähnleinführer aus der Kolonne und streckte den Jungen mit zwei Faustschlägen nieder, so daß er aus Mund und Nase blutete. Kein Wunder, denn der Fähnleinführer war achtzehn Jahre und stark, mein Schulkamerad gerade dreizehn und schmächtig.

Nirgendwo konnte er sich darüber beschweren, geschweige denn den Fähnleinführer wegen Körperverletzung anzeigen. Niemand hätte dem Jungen Recht gegeben – nicht umsonst hieß es in einem Lied der HJ: »… denn die Fahne ist mehr als der Tod.« 

 Die Fahne im Dritten Reich nicht zu grüßen war kein Vergehen, es war ein Verbrechen.  

Ein Nachspiel hatte die ganze Sache aber doch, nämlich in der Schule. Wir lasen gerade »Wilhelm Tell« von Schiller. In diesem Schauspiel erläßt der tyrannische Landvogt Geßler eine Verordnung, daß nicht nur er zu grüßen sei, sondern auch sein Hut, wenn er durch die Straßen der Stadt getragen werde.“  

 

VonDerGruen

Max von der Grün (25 mei 1926 – 7 april 2005)

 

De Canadese dichter en schrijver Alain Grandbois werd geboren op 25 mei 1900 in Saint-Casimir, Québec. Hij studeerde aan Saint Dunstan’s University in Charlottetown en tot 1924 aan de Laval University in Québec. Van 1924 tot 1939 leefde hij in Parijs. Na zijn  terugkeer naar Canada werkte hij voor de Bibliothèque Saint-Sulpice in Québec. Daarnaast werkte hij voor tijdschriften als Amérique française, Poésie 46, Liaison, Liberté en La nouvelle Revue canadienne. In 1961 werd hij medewerker van de Musée provincial de Québec. Grandbois ontving talrijke literaire prijzen.

 

Que la nuit soit parfaite

 

Que la nuit soit parfaite si nous en sommes dignes

Nulle pierre blanche ne nous indiquait la route

Où les faiblesses vaincues achevaient de mourir

 

Nous allions plus loin que les plus lointains horizons

Avec nos épaules et nos mains

Et cet élan pareil

Aux étincelles des insondables voûtes

Et cette faim de durer

Et cette soif de souffrir

Nous étouffant au cou

Comme mille pendaisons

 

Nous avons partagé nos ombres

Plus que nos lumières

Nous nous sommes montrés

Plus glorieux de nos blessures

Que des victoires éparses

Et des matins heureux

 

Et nous avonc construit mur à mur

La noire enceinte de nos solitudes

Et ces chaînes de fer rivées à nos chevilles

Forgées du métal le plus dur

 

Que parfaite soit la nuit où nous nous enfonçons

Nous avons détruit tout bonheur et toute tendresse

Et nos cris désormais

N’auront plus que le tremblant écho

Des poussières perdues

Aux gouffres des néants

 

AlainGrandbois

Alain Grandbois (25 mei 1900 – 18 maart 1975)

 

De Albanese dichter en schrijver Naim Frashëri werd geboren op 25 mei 1846 in Frashër. Hij werkte eerst als belastingambtenaar in Berat en daarna van 1872 tot 1877 bij de douane in Saranda. In deze tijd begon hij zijn eerste gedichten te schrijven die vanaf 1885 ook gepubliceerd werden. Behalve in zijn eigen taal schreef hij ook in het Turks, het Grieks en het Perzisch. Hij werd een van de belangrijkste schrijvers van de Albanese tijdschriften “Dituria” (1884-85) en “Drita” (na 1885), die door zijn broer Sami werden uitgegeven. Hij groeide uit tot een klassiek auteur en tot de nationale dichter van Albanië.

 

Oh mountains of Albania (Fragment)

 

Oh mountains of Albania and you, oh trees so lofty,
Broad plains with all your flowers, day and night I contemplate you,
You highlands so exquisite, and you streams and rivers sparkling,
Oh peaks and promontories, and you slopes, cliffs, verdant forests,
Of the herds and flocks I’ll sing out which you hold and which you nourish.
Oh you blessed, sacred places, you inspire and delight me!
You, Albania, give me honour, and you name me as Albanian,
And my heart you have replenished both with ardour and desire.
Albania! Oh my mother! Though in exile I am longing,
My heart has ne’er forgotten all the love you’ve given to me.
When a lambkin from its flock strays and does hear its mother’s bleating,
Once or twice it will give answer and will flee in her direction,
Were others, twenty-thirty fold, to block its path and scare it,
Despite its fright it would return, pass through them like an arrow,
Thus my wretched heart in exile, here in foreign land awaiting,
Hastens back unto that country, swift advancing and in longing.

 

 

 

Vertaald door Robert Elsie

 

 

Naim_Frasheri

Naim Frashëri (25 mei 1846 – 20 oktober 1900)
Standbeeld in Tirana

 

De Britse schrijver, criticus en politicus Sir Edward Bulwer-Lytton werd geboren in Londen op 25 mei 1803. Op zeer jonge leeftijd verloor hij zijn vader. Als voorbereiding voor de Cambridge University studeerde hij Latijn, Grieks, geschiedenis en retoriek in Ealing. In 1820 werd Ismaël: An Oriental Tale gepubliceerd. Hoewel de verkoop zeer mager was, kreeg hij toch erkenning voor dit werk van Sir Walter Scott. In 1822 ging hij naar het Trinity College in Cambridge. Als lid van de Union Debating Society ontmoette hij onder andere Thomas Babington Macaulay, Alexander Cockburn, W.M. Praed, Charles Villiers, F.D. Maurice, Charles Buller, en Benjamin Hall Kennedy. Tijdens zijn jaren in Cambridge publiceerde hij Delmour; or, A Tale of a Sylphid, and Other Poems. In juli 1825 kreeg hij de Chancellors medaille voor zijn gedicht Sculpture. In die periode publiceerde hij ook de roman Rupert de Lindsay en zijn dichtbundel Weeds and Wildflowers.Tussen 1827 en 1835 schreef Bulwer-Lytton romans, gedichten en toneelstukken. Hij schreef ook artikels en kritieken in o.a. de New Monthly Magazine, The Edinburgh Review en de Westminster Review. In 1831 werd hij verkozen als parlementslid. Bulwer-Lytton was minister van Koloniën van 1858 tot 1859.

 

Uit: Leila

 

„It was the summer of the year 1491, and the armies of Ferdinand and Isabel invested the city of Granada. The night was not far advanced; and the moon, which broke through the transparent air of Andalusia, shone calmly over the immense and murmuring encampment of the Spanish foe, and touched with a hazy light the snow- capped summits of the Sierra Nevada, contrasting the verdure and luxuriance which no devastation of man could utterly sweep from the beautiful vale below.

In the streets of the Moorish city many a group still lingered. Some, as if unconscious of the beleaguering war without, were listening in quiet indolence to the strings of the Moorish lute, or the lively tale of an Arabian improrvisatore; others were conversing with such eager and animated gestures, as no ordinary excitement could wring from the stately calm habitual to every oriental people. But the more public places in which gathered these different groups, only the more impressively heightened the desolate and solemn repose that brooded over the rest of the city.

At this time, a man, with downcast eyes, and arms folded within the sweeping gown which descended to his feet, was seen passing through the streets, alone, and apparently unobservent of all around him. Yet this indifference was by no means shared by the struggling crowds through which, from time to time, he musingly swept.“

 

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Edward Bulwer-Lytton (25 mei 1803 – 18 januari 1873)
Portret door Henry William Pickersgill

 

De Amerikaanse schrijver, filosoof en essayist Ralph Waldo Emerson werd geboren in Boston, Massachusetts op 25 mei 1803. Zie ook mijn blog van 25 mei 2007.

Uit: Self-Reliance

 

“I read the other day some verses written by an eminent painter which were original and not conventional. The soul always hears an admonition in such lines, let the subject be what it may. The sentiment they instil is of more value than any thought they may contain. To believe your own thought, to believe that what is true for you in your private heart is true for all men,–that is genius. Speak your latent conviction, and it shall be the universal sense; for the inmost in due time becomes the outmost,–and our first thought is rendered back to us by the trumpets of the Last Judgment. Familiar as the voice of the mind is to each, the highest merit we ascribe to Moses, Plato, and Milton is that they set at naught books and traditions, and spoke not what men, but what they thought. A man should learn to detect and watch that gleam of light which flashes across his mind from within, more than the lustre of the firmament of bards and sages. Yet he dismisses without notice his thought, because it is his. In every work of genius we recognize our own rejected thoughts: they come back to us with a certain alienated majesty. Great works of art have no more affecting lesson for US than this. They teach us to abide by our spontaneous impression with good-humored inflexibility then most when the whole Cry of voices is on the other side. Else, to-morrow a stranger will say with masterly good sense precisely what we have thought and felt all the time, and we shall be forced to take with shame our own opinion from another.”

 

Ralph-Waldo-Emerson

Ralph Waldo Emerson (25 mei 1803 – 27 april 1882)