Paul Nizon, Michel Tournier, Peter Stephan Jungk, Jürgen Fuchs, Tankred Dorst, Anne Golon, Johannes Kirschweng, Jon Smith

De Zwitserse schrijver en kunsthistoricus Paul Nizon werd geboren op 19 december 1929 in Bern. Zie ook mijn blog van 19 december 2008.

 

Uit: Die Zettel des Kuriers

 

8. Januar 1990, Paris

Igor Odilon Maximilien, so der volle Name des Söhnchens, ist ein überaus sympathischer Citoyen, er bringt jede Menge Umtriebe, Wunder und Freude ins Haus und den Alltag, ich werde wohl in der modischen Reihe der fortsetzungswütigen Alten `a la Yves Montand situiert. Einerlei. Über Weihnachten waren wir selbdritt in der Schweiz, auf Familientour, sogar in Bern, imHospiz zurHeimat gastierte unsereDreieinigkeit. Ich fahre Mitte des Monats (wiederum mit Familie) nach Rom, nicht unbedingt auf Spurensuche, im Vordergrund eine Lesung. Ansonsten habe ich mich zu stabilisieren, um einen größeren Essayband redaktionell fertigzukriegen, der eine Summa meiner Aufsätze ziehen soll, Konsolidation. Sitzfleisch zu haben wäre angebracht. In diesem dermaßen vielversprechenden

Jahr, in dem, wie imendenden 89, dieGeschichte allen Prognosen davonläuft wie noch nie, kommen in France höchstwahrscheinlich sowohl La Balaine wie auch Canto heraus.

 

17. Januar 1990, Paris

Mit Odile und Igor in Rom gewesen. Fragte mich jemand, ob ich bereits ein neues Buch eingefädelt habe, ich winke ab.Wenn ich mich an ein Buch begebe, ist es, wie wenn ich für die Fremdenlegion

signieren wollte, ich kann es nicht anders sagen.

 

1. Februar 1990, Paris

Diesmal hat mich Rom kaum mehr berührt. Etwas rührte sich bei der Einfahrt in die Stadt nach der vierzehnstündigen Bahnfahrt, doch mag dieses Etwas einfach das Südliche, das Palmenhafte, das saugende Licht, das Trümmerbrockige sein. Ganz leise oder schüchtern regte sich die Erinnerung an die damalige unumschränkte Gepäcklosigkeit des Stipendiaten, eine Unbekümmertheit; ich könnte es auch Lebenshunger nennen: ein Starren wie in einMeer meiner harrenden Abenteuer, ein Leichtsinn?

Sonst kam mir Rom zum Ersticken und wie schmutzstarrend vor, heruntergekommen, brutal verkehrsverkommen.

Nach einem langen Spaziergang übers Kapitol ins Ghetto hinüber und von da über Campo de’ Fiori und PiazzaNavona und Pantheon und Piazza del Popolo etc.meine ich, daß die Chiffre Trümmer und Antikenmauer zusammen mit Vegetation und heutigen Verkehrsvehikeln und vielleicht einem barocken Kirchenelement, dieser Art Gestik, den Rom-Traum entfacht: Es ist Müdigkeit und Vergessenswilligkeit und Ergebenheit bis Faulheit in diesem Traum.

Ich verdankemeine Bücher den Städten – ein fast schon billiger Refrain. Die Stadt erpreßt dir die Sprache. Sie umgibt dich mit steinernem Druck, mit der komplexesten Verdichtung von Geschichte

und Menschengeschichten, du hast das Wort auf der Zunge. Einmal wird es dir entschlüpfen. Du läufst durch die Stadt und rennst den erlösenden Wörtern nach. Sie wird dich an sich und zurücknehmen. Auch in die Arme und an die Brust und noch tiefer einvernehmen.“

 

Paul_Nizon

Paul Nizon (Bern, 19 december 1929)

 

De Franse schrijver Michel Tournier werd geboren op 19 december 1924 in Parijs. Zie ook mijn blog van 19 december 2006 en ook mijn blog van 19 december 2008.

 

Uit: Vendredi ou les Limbes du Pacifique

 

“Une vague déferla, courut sur la grève humide et lécha les pieds de Robinson qui gisait face contre sable. A demi inconscient encore, il se ramassa sur lui-même et rampa de quelques mètres vers la plage. Puis il se laissa rouler sur le dos. Des mouettes noires et blanches tournoyaient en gémissant dans le ciel céruléen ou une trame blanchâtre qui s’effilochait vers le levant était tout ce qui restait de la tempête de la veille. Robinson fit un effort pour s’asseoir et éprouva aussitdt une douleur fulgurante à l’épaule gauche. La grève était jonchée de poissons éventrés, de crustacés fracturés et de touffes de varech brunâtre, tel qu il n’en existe qu’à une certaine profondeur. Au nord et à l’est, I’horizon s’ouvrait librement vers le large, mals à l’ouest il était barré par une falaise rocheuse qui s’avançait dans la mer et semblait s’y prolonger par une chaîne de récifs. C’était là, à deux encablures environ, que se dressait au milieu des brisants la silhouette tragique et ridicule de la Virginie dont les mats mutilés et les haubans flottant dans le vent clamaient silencieusement la détresse.”

 

tournier

Michel Tournier (Parijs, 19 december 1924)

 

De Amerikaanse, Duitstalige, schrijver Peter Stephan Jungk werd geboren op 19 december 1952 in Santa Monica. Zie ook mijn blog van 19 december 2008.

Uit: Die Reise über den Hudson

„Über das Geländer der Tappan Zee gebeugt, sah Gustav in das Gischtwasser des Hudson, das auf der Nordseite der Brücke, für ihn unsichtbar, gegen die Pfeiler brandete, bevor es auf der Südseite wild aufgewirbelt in Richtung New York City weiterstürzte. Er überlegte, ob er die Mineralwasserflasche aus dem Kofferraum holen sollte, sie würde sich auf den Flußwellen halten. Er konnte sie, nach Überwindung der Betonblöcke, die die beiden Fahrtrichtungen trennten, auf der Nordseite hinabwerfen, aber bis er auf der Südseite ankäme, wäre sein Schiff wohl längst außer Sichtweite getrudelt.

Von neuem sah Gustav nach unten, in die Tiefe, dorthin, wo die Brückenpfeiler aus dem rauschenden Wasser ragten.

Und da erst, in diesem Moment, bemerkte er es: Er sah es so deutlich wie den dichten Stau der Autos, wie die Lastwagen, die Busse, die auf Anhänger montierten Segel- und Motorboote und die Motorräder rund um ihn herum, die übergewichtigen Männer in ihren Baseballkappen und die Kinder, die in immer größeren Scharen aus den Autos stiegen. Dort unten, im Fluß, unmittelbar unter der Tappan Zee und parallel zu ihr, lag der nackte Riesenkörper seines Vaters. Das Hudsonwasser umspülte in schäumenden Wellen Vaters Füße, direkt unter ihm, auf der Westseite der Brücke, sie lagen wie verankert auf einer der breiten Steinflächen, die von den Brückenpfeilern rechtwinklig in den Fluß hinausragten. Vaters Kopf aber lag in mehr als zwei Kilometern Entfernung, vor dem Ende der Brücke, auf der Ostseite des Hudson, im seichteren Wasser der dortigen Ufernähe. Dazwischen Vaters Beine, seine Pobacken, sein Geschlecht, der leicht aufgeblähte Bauch, seine Arme, seine Brust mit den drei Brustwarzen. Er hatte unter der rechten Brustwarze eine etwas kleinere, dritte, die Gustav an derselben Stelle in winziger Form besaß und die ihm die Sicherheit schenkte, als er aufwuchs, kein adoptiertes Kind zu sein. Man sah sie nicht genau, die kleine Brustwarze, aus der Ferne, man erahnte sie eher, von jener Stelle aus, an der Gustav stand.“

Jungk

Peter Stephan Jungk (Santa Monica, 19 december 1952)

 

De Duitse dichter, schrijver en burgerrecht-activist Jürgen Fuchs werd geboren op 19 december 1950 in Reichenbach in het Vogtland. Zie ook mijn blog van 19 december 2008.

 

Nicht Alle

 

Nicht Alle

Sitzen im Gefängnis

Immer nur einer, immer nur eine

Immer sitzen einige, manchmal viele

Im Gefängnis

Im Lager

In der Falle, die meisten nicht

Die meisten sitzen nicht im Gefängnis

Nur manchmal

Einer

Eine

Einige

Viele, fast alle

 

Ein Vater folgt seiner Tochter

Er sagt Nein im Verhör

Sie brüllen

Er sagt Nein. “Sie sehen Ihre Tochter

Nie wieder!”

Sie brüllen

Er sagt Nein, will kein Schwein sein

Ein Vater folgt seiner Tochter

Der Himmel vielleicht blau

Eine Sonne

Ein kleiner Regen

Eine Welt

Ein Leben

 

Wer schickt Briefe, Postkarten?

Wer Bücher

Wer legt den eigenen Pullover dazu?

Die Zeichnung des Kindes

Mit Wasserfarben?

Rot, grün, schwarz, eine Wiese, Bäume

Ein lachendes Ungeheuer

 

Alle saßen nicht im Gefängnis

Immer nur einer, immer nur eine

Im Lager

In der Falle

Andere

Saßen in anderen Fallen

Andere

Sitzen in anderen Fallen

 

Manchmal

entscheidet ein Brief, eine Postkarte

Ein Buch, eine Zeichnung eines Kindes

Ein Freund, ein

Winken, ein

Gruß

 

Über Leben und Tod

 

Einer, eine

 

Fuchs

Jürgen Fuchs (19 december 1950 – 9 mei 1999)

 

De Duitse schrijver Tankred Dorst werd geboren op 19 december 1925 in Oberlind bei Sonneberg. Zie ook mijn blog van 19 december 2008.

 

Uit: Schreibe mit Deiner Person (Interview met Stephan Weiland)

 

Ich bin geboren in einem Dorf am Thüringer Wald, auf der fränkischen Seite.Die Einwohner des Dorfes waren Bauern oder verdienten ihr Brot mit Heimarbeit in der Spielzeugindustrie, oder sie arbeiteten in der Maschinenfabrik. Die Maschinenfabrik gehörte meinem Großvater. Von diesem Großvater, den ich nicht gekannt habe, hat sich mir eine feste Vorstellung eingeprägt: Er sitzt, ein riesiger hellhäutiger Mann in einer Sitzbadewanne auf einer Wiese im Garten, er sitzt im sonnengewärmten Wasser. Er war wohl auf seine Art ein Naturmensch und Naturapostel, er glaubte inbrünstig an die körperliche und geistige Gesundheit des Menschen, und er fand, daß Krankheit ein Verbrechen sei. In eine schwarze Kalliko-Kladde schrieb er Sinnsprüche und Lebensregeln, nach denen er sich auch richtete. Ich habe sie, als ich ein Kind war, im Dämmerlicht des großen Bodenraums, wo es nach Kamille roch, abgeschrieben. Seine Söhne – auch mein Vater – starben an Tuberkulose, die Krankheit ist in unserem Hause meine ganze Kindheit hindurch tabu gewesen.

(…)

Theater ist für mich eine Art Experiment: der immer wieder unternommene Versuch, den jetzt lebenden Menschen mit dem, was ihn bewegt, was ihn ängstigt, was er schafft, und was ihn begrenzt, auf der Bühne sichtbar zu machen. Die Mittel, deren ich mich bediene, sind, glaube ich, so alt wie das Theater selbst: die der Maske, der Verwechslung, der Vorspiegelung, des Spiels im Spiel – sie alle dienen dazu, die Bühnenexistenz des Schauspielers großartig und fragwürdig zugleich erscheinen zu lassen und damit, denn wir sind an dem Experiment beteiligt, uns
selbst, unsere Wertsetzungen, unsere gesellschaftlichen Normen, unsere Moral in Frage zu stellen.“

 

dorst

Tankred Dorst (Oberlind, 19 december 1925)

 

De Franse schrijfster Anne Golon werd geboren als Simone Changeux in Toulon, Frankrijk op 19 december 1921. Zie ook mijn blog van 19 december 2008.

 

Uit: Angélique et la Cour des Miracles

 

L’odeur du quartier devenait pénétrante, affreuse: viande et fromages, légumes pourrissant dans les ruisseaux et sur le tout, un relent de putréfaction. C’était le quartier des Halles, scellé par l’horrible mange-chair: le cimetière des Saints-Innocents.
Angélique n’était jamais allée aux Innocents, bien que ce lieu macabre fût l’un des rendez-vous les plus populaires de Paris. Et l’on y rencontrait même des grandes dames venues faire choix de “librairies” ou de lingeries dans les boutiques installées sous les charniers.
C’était un spectacle familier, dans la journée, de voir des seigneurs élégants et leurs maîtresses aller d’arcades en arcades, en repoussant négligemment du bout de leurs cannes des têtes de morts ou des ossements épars, tandis que des enterrements les croisaient en psalmodiant.
La nuit, ce lieu privilégié où l’on ne pouvait, par tradition, arrêter personne, servait de refuge aux filous et aux malandrins, et les libertins venaient y choisir parmi les ribaudes leurs compagnes de débauche.
Comme on arrivait devant l’enclos dont la muraille écroulée en maint endroit permettait de pénétrer à l’intérieur, un clocheteur des trépassés sortit par la grille principale, vêtu de sa lévite noire brodée de têtes de morts, de tibias entrecroisés et de larmes d’argent. Apercevant le groupe, il dit sans s’émouvoir:
«Je vous avertis qu’il y a un mort rue de la Ferronnerie, et qu’on demande des pauvres demain pour le cortège. Il sera donné à chacun dix sols et une cotte ou un manteau noir.
– On ira, on ira!» s’écrièrent plusieurs vieilles édentées.
Pour un peu, elles seraient allées s’installer tout de suite devant la maison de la Ferronnerie, mais les autres les houspillèrent et Cul-de-Bois rugit une fois de plus, les injuriant copieusement:
«M… alors! Si nous nous occupons de notre boulot et de nos petites affaires, alors que le Grand Coesre nous attend! Qu’est-ce qui m’a f… des mémés pareilles! Les usages se perdent, ma parole!…»

 

Golon

Anne Golon (Toulon, 19 december 1921)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 december 2008.

 

De Britse schrijver Jon Smith werd geboren op 19 december 1975 in Londen en groeide op in de Merseyside.

 

De Duitse dichter en schrijver Johannes Kirschweng werd geboren in Wadgassen/Saar op 19 december 1900.

Tristan Egolf, Michelangelo Signorile, Jens Fink-Jensen, Jon Smith, Jean Genet, Hanny Michaelis, Italo Svevo, José Lezama Lima

De Amerikaanse schrijver en musicus Tristan Egolf werd geboren op 19 december 1971 in San Lorenzo del Escorial in Spanje, waar zijn vader als journalist werkte. Hij groeide echter op in Washington (D.C.), Louisville, en Lancaster. Zijn ouders scheidden, zijn moeder hertrouwde en Egolfs stiefvader adopteerde hem. Egolfs brak zijn opleiding af en begon door het land te reizen, levend van allerlei korte jobs of van de opbrengsten die hij als straatmuzikant bij elkaar speelde. Eerder had hij gespeeld in een punkband en in Doomed to Obscurity. Ook was hij een tijd politiek actief. In 1998 verscheen bij Gallimard zijn debuutroman Lord of the Barnyard dat door de kritiek zeer gunstig ontvangen werd. In 2001 volgde Skirt and the Fiddle, waarmee hij zijn naam als schrijver definitief vestigde, hoewel het minder goed verkocht dan zijn debuut. Hij werkte aan een derde boek toen hij in mei 2005 met een geweer een einde aan zijn leven maakte.

Uit: Skirt and the Fiddle

I was told nothing of the show beforehand. My agent never called. The union didn’t warn me. The coordinator probably never knew I existed … From start to finish, I received no more than a fleeting message by way of Jane Doe: “Yes, Mr. Evans-please report to the Balecroft Civic Center this evening at eight o’clock for a suit-and-tie affair …”

A “suit-and-tie affair,” she called it. The term induced panic. I spent all afternoon rounding up a tux, feeling more ill equipped than uninformed …

Seated on the southbound at twenty past seven. Chain-smoking Merits from station to station. Fiddle in lap. No other passengers. Power lines crossing the wall outside.

At some point, a tramp staggered into the car. He kicked a beer can, fell down flat. The doors hissed shut. The can trickled out. Beer pooled together in the floor-mat grooves. I watched it slide as the train pulled away, level off even in the blackened express lane, then track forward on deceleration, balling up filth, breaking new ground. I offered myself to its languorous crawl, void in the cease-fire, calm for a moment …

Slowly, the events of my week replayed. And a terrible week it had been, at that. From losing/relinquishing/quitting (I’m not sure which) my post at the Philtharmonic, to audits, the flu and receipt of a FINAL eviction notice by mail that morning, the only thing I hadn’t managed to blow was my gig with the musical union.

Indeed, there are seasons and there are seasons …

This one made life in a squat seem rational.

-If ever I got out of Philth Town alive, bragging rights were sure to follow-across my chest in block capitals: I survived the port of extremes. You could empty out pool halls in Lisbon on that. Or not. In truth-Christ, what a week-i survived bachelorhood was more like it. And that was still pending …”

Egolf

Tristan Egolf (19 december 1971 – 7 mei 2005)

 

De Amerikaanse schrijver en radiopresentator Michelangelo Signorile werd geboren op 19 december 1960 in Jersey Brooklyn, New York. Hij bezocht de Newhouse School of Public Communications aan de Syracuse University, waar hij afstudeerde in journalistiek. In die tijd realiseerde hij zich ook dat hij homosexueel was, maar hield het nog voor anderen verborgen. Midden jaren tachtig, werkend voor een pr-bureau, begon hij de manier waarop de overheid omging met aids aan de kaak te stellen. In 1988 werd hij, na een bijeenkomst van de protestgroep ACT UP, homoactivist.  Binnen enkele dagen werd hij al gearresteerd wegens het verstoren van een lezing van de toenmalige kardinaal Ratzinger (en huidige paus Benedictus XVI) in Peter’s Evangelical Lutheran Church. Signorile was medeoprichter en redacteur van het gay magazine OutWeek in 1989 en stond al snel in het centrum van de debatten over het „outen“ van beroemdheden. Daarnaast schreef hij ook voor bladen als The New York Times, USA Today, en The Los Angeles Times. Tegenwoordig is hij dagelijks te horen op de radio in zijn The Michelangelo Signorile Show.

 

Uit: Queer in America

 

It was electrifying. Chills ran up and down my spine as I watched the protesters and then looked back at Ratzinger. Soon, anger swelled up inside me: This man was the embodiment of all that had oppressed me, all the horrors I had suffered as a child. It was because of his bigotry that my family, my church—everyone around me—had alienated me, and it was because of his bigotry that I was called “faggot” in school. Because of his bigotry I was treated like garbage. He was responsible for the hell I’d endured. He and his kind were the people who forced me to live in shame, in the closet. I became livid.
I looked at Cardinal O’Connor, who had buried his head in his hands, and I recognized the man sitting next to him. It was O’Connor’s spokesman and right-hand man, Father Finn, who had been the dean of students back at my high school, Monsignor Farrell. A vivid scene flashed in front of my eyes: the horrible day when I was in the principal’s office talking to the principal, the guidance counselor, and the dean; the day they threw me out because I was queer. I looked back at Ratzinger, my eyes burning; a powerful surge went through my body. The shouting had subsided a bit because some of the brothers had gotten in front of the room to calm the crowd. The police had arrived and were carting away protesters.
Suddenly, I jumped up on one of the marble platforms, and looking down, I addressed the entire congregation in the loudest voice I could. My voice rang out as if it were amplified. I pointed at Ratzinger and shouted, “He is no man of God!” The shocked faces of the assembled Catholics turned to the back of the room to look at me as I continued: “He is no man of God—he is the devil!”

 

michelangelo-signorile

Michelangelo Signorile (New York, 19 december 1960)

 

De Deense schrijver, dichter, fotograaf en componist Jens Fink-Jensen werd geboren op 19 december 1956 in Kopenhagen. Fink-Jensen maakte zijn debuut als literair schrijver, toen op 4 juni 1975 in het Deense dagblad “Information” één van zijn korte verhalen, Juni 1995, werd gepubliceerd. In mei 1976 werden vier van zijn gedichten gepubliceerd in het tijdschrift “Hvedekorn”. Hij bracht in 1981 zijn eerste boek uit, een gedichtenbundel met de titel Verden i et øje (De wereld in een oog). Zijn eerste proza, een verzameling korte verhalen met de titel Bæsterne (De beesten) verscheen in 1986. In 1976 deed hij eindexamen in de moderne talen aan de kostschool Herlufsholm en vervulde vervolgens zijn dienstplicht. Hij studeerde in 1986 af als architect aan de Kunstacademie, School van Architectuur, te Kopenhagen. Aan dezelfde academie studeerde hij in 1997 af als multimediaontwerper. Samen met keyboardspeler Fredrik Mellqvist en saxofonist Jens Severin treedt Fink-Jensen op met een multimediashow. Deze show is een combinatie van voordracht, een diavoorstelling en muziek en wordt opgevoerd op onder andere scholen en festivals.

 

 

MOON! LOOK AT ME!

 

Come up to me, trees

Like a rain immersing the fields

Come up and grow

And for that split second

My life will last

 

Climb down to me, sky

Seize me by your stars

With your endless, wet night

And gentle sapphire sea

Look at me moon, at the frontier

Of my ultimate love

I reflect myself in you

And to my pleasure

I see my beloved’s face.

 

 

Vertaald door Sheema Kalbasi

 

Fink Jensen

Jens Fink-Jensen (Kopenhagen, 19 december 1956)

 

 

De Britse schrijver Jon Smith werd geboren op 19 december 1975 in Londen en groeide op in de Merseyside. Hij studeerde amerikanistiek aan de universiteit van Reading en gaf daarna een jaar lang Engelse les in Zuid-Korea. Vanaf 1988 werkte hij voor verschillende internetbedrijven, zoals Amazon.co.uk en Kitbag.com en begon in 2002 zijn eigen bedrijf Toytopia. Werkend voor dit bedrijf schreef hij de eerste schetsen voor Toytopia, en voor The Blokes Guide To Pregnancy die allebei verschenen in 2004.

 

Uit: The Bloke’s Guide to Pregnancy

 

Quite early on in pregnancy, you can expect your partner to receive a visit from the so-called ‘breast fairy,’ officially known as engorgement…. Thanks to man’s new best friend, colostrum, your partner’s breasts will defy gravity and often belief. You will bear witness to your partner transcending the alphabet in cup sizes, all within a matter of weeks…. It may be that your partner expresses annoyance at her larger breasts, and feigns resentment at any Pamela Anderson comparisons, but this is probably more to do with the cost of replacement bras than displeasure at having bigger boobs…. Once breastfeeding is replaced with solids, your partner’s breasts will return to their pre-pregnancy state. Life is just not fair.

 

jon_smith

Jon Smith (Londen, 19 december 1975)

 

De Franse dichter en schrijver Jean Genet werd geboren op 19 december 1910 in Parijs. Zie ook mijn blog van 19 december 2006 en ook mijn blog van 19 december 2007.

 

Uit: Le condamné à mort et autres poèmes

 

A la mémoire de Maurice Pilorge, assassin de vingt ans

Le vent qui roule un cœur sur le pavé des cours,
Un ange qui sanglote accroché dans un arbre,
La colonne d’azur qu’entortille le marbre
Font ouvrir dans ma nuit des portes de secours.

Un pauvre oiseau qui tombe et le goût de la cendre,
Le souvenir d’un œil endormi sur le mur,
Et ce poing douloureux qui menace l’azur
Font au creux de ma main ton visage descendre.

Ce visage plus dur et plus léger qu’un masque,
Et plus lourd à ma main qu’aux doigts du receleur
Le joyau qu’il convoite ; il est noyé de pleurs.
Il est sombre et féroce, un bouquet vert le casque.

Ton visage est sévère : il est d’un pâtre grec.
Il reste frémissant aux creux de mes mains closes.
Ta bouche est d’une morte et tes yeux sont des roses,
Et ton nez d’un archange est peut-être le bec.

[…]

Sur mon cou sans armure et sans haine, mon cou
Que ma main plus légère et grave qu’une veuve
Effleure sous mon col, sans que ton cœur s’émeuve,
Laisse tes dents poser leur sourire de loup.

O viens mon beau soleil, ô viens ma nuit d’Espagne,
Arrive dans mes yeux qui seront morts demain.
Arrive, ouvre ma porte, apporte-moi ta main,
Mène-moi loin d’ici battre notre campagne.

Le ciel peut s’éveiller, les étoiles fleurir,
Et les fleurs soupirer, et des prés l’herbe noire
Accueillir la rosée où le matin va boire,
Le clocher peut sonner : moi seul je vais mourir.

  

_Jean_Genet

Jean Genet (19 december 1910 – 15 april 1986)

 

De Nederlands dichteres Hanny Michaelis werd geboren in Amsterdam  op 19 december 1922. In 1949 publiceerde zij  haar eerste bundel, getiteld Klein voorspel.  De oorlog, waarin zij haar beide ouders verloor, drukte een groot stempel op haar werk.  Michaelis was van 1948 tot 1959 getrouwd met Gerard Reve. Ze leerden elkaar kennen in 1947 bij de uitreiking van de Reina Prinsen Geerligsprijs, die dat jaar was toegekend aan Gerard, en waarbij Hanny een eervolle vermelding kreeg. In 1963 maakte ze de (geautoriseerde) vertaling van Reve’s bundel The acrobat and other stories onder de titel Vier wintervertellingen. Het huwelijk van Hanny Michaelis en Gerard Reve werd ontbonden toen Reve ervoor koos voor zijn homoseksualiteit uit te komen en met een man te gaan samenleven. Michaelis en Reve bleven wel zeer goed bevriend. Hanny Michaelis bezocht Gerard Reve nog met enige regelmaat. Haar gezondheid stond echter niet toe dat ze in april 2006 op zijn begrafenis aanwezig was. Na Wegdraven naar een nieuw Utopia (1971) verschenen er geen nieuwe bundels meer van Michaelis. Wel verschenen nog de bloemlezing Het onkruid van de twijfel (1989), de Verzamelde gedichten (1996) en een bundel met jeugdherinneringen in proza Verst verleden (2002). In 1995 ontving zij de Anna Bijns Prijs voor haar gehele oeuvre.

 

 

Sinds die nacht

 

Sinds die nacht die ons
weer bijeen moest brengen
en die ons verder dan ooit
van elkaar heeft vervreemd
ben je langzaam maar zeker
aan mijn gedachten ontglipt.
Alleen vraag ik me soms nog af
hoe je rode kater het maken zou
die ’s morgens natgeregend op het bed
sprong en ons onder luid gesnor
geestdriftig kopjes gaf alsof
er iets viel goed te maken.
Hij was liever voor ons
dan wij voor elkaar, maar hij
had dan ook niets te vrezen.

 

 

 

Jaren later

 

Jaren later
op een heldere middag
vol nuchtere geluiden
en bezigheden in een huis
dat je nooit heeft gekend,
herinner ik mij plotseling
hoe zacht je ogen werden
als je mij aankeek.

En even verschijn je mij
ten voeten uit, onverwacht
overgekomen uit het tijdeloze.
Zo zacht zijn je ogen
dat ze mij verzoenen
met je weggaan, sneller
en onverwachter dan je komst.

 

Michaelis

Hanny Michaelis (19 december 1922 – 11 juni 2007)

 

De Italiaanse schrijver Italo Svevo (pseudoniem van Aron Hector Schmitz) werd geboren op 19 december 1861 in Triëst. Zie ook mijn blog van 19 december 2006  en ook mijn blog van 19 december 2007.

Uit: Ein Leben (Una Vita, vertaald door Barbara Kleiner)

«Meine liebe Mama,

gestern abend erst erhielt ich Deinen guten und schönen Brief.

Sei unbesorgt, Deine große Schrift hat nichts Rätselhaftes für mich¸ auch wenn ich ein Wort nicht entziffern kann, verstehe ich, oder glaube ich doch zu verstehen, was Du wolltest, als Du die Feder in dieser Art übers Papier wandern ließest.

Ich lese Deine Briefe immer wieder; sie sind so einfach, so gut, sie gleichen Dir; sie sind Fotografien von Dir. Ich liebe sogar das Papier, auf dem Du mir schreibst! Ich erkenne es wieder, der alte Creglingi verkauft es, und wenn ich es sehe, erinnere ich mich an die gewundene, aber reinliche Hauptstraße in unserem Dorf. Ich sehe mich wieder dort, wo sie sich zu einem Platz weitet, in dessen

Mitte das Haus von Creglingi steht, niedrig und klein, das Dach in Form eines Kalabreserhuts, das Ganze ein einziges Loch, der Laden! Drin er, eifrig dabei, Papier zu verkaufen, Nägel, Fusel, Zigarren

und Stempelmarken, langsam, aber mit den aufgeregten Gebärden eines Menschen, der schnell machen will, indem er zehn Menschen auf einmal bedient, oder besser gesagt, indem er einen bedient und die anderen neun dabei unruhig im Blick behält. Grüß ihn bitte vielmals von mir. Wer hätte gedacht, daß ich je Lust verspüren würde, diesen brummigen Geizkragen wiederzusehen?

Du mußt nicht glauben, Mama, daß es einem hier nicht gutgeht; ich bin es, dem es schlechtgeht!

Ich kann mich nicht damit abfinden, Dich nicht zu sehen, so lang so fern von Dir zu sein, und es steigert meinen Schmerz, wenn ich denke, daß auch Du Dich allein fühlen wirst in dem großen Haus weitab vom Dorf, wo Du partout wohnen bleiben willst, weil es nun einmal uns gehört. Außerdem habe ich wirklich das Bedürfnis, unsere gute Luft zu atmen, die rein und ursprünglich ist. Hier atmet man eine gewisse dikke, verräucherte Luft, die ich bei meiner Ankunft schwer über der Stadt liegen sah, in Form eines riesigen Kegels, wie bei uns im Winter der Dunst über dem Teich, von dem man aber weiß, woraus er besteht; er ist reiner. Die Menschen, die hier leben, sind alle, oder doch fast alle, heiter und gelassen, weil sie nicht wissen, daß man anderswo um so vieles besser leben kann.”

Svevo

Italo Svevo (19 december 1861 – 13 september 1928)

 

De Cubaanse dichter en schrijver José Lezama Lima werd geboren op 19 december 1910 in Havanna. Zie ook mijn blog van 19 december 2006.

 

An Obscure Meadow Lures Me

 

An obscure meadow lures me,

her fast, close-fitting lawns

revolve in me, sleep on my balcony.

They rule her beaches, her indefinite

alabaster dome re-creates itself.

On the waters of a mirror,

the voice cut short crossing a hundred paths,

my memory prepares surprise:

fallow dew in the sky, dew, sudden flash.

Without hearing I’m called:

I slowly enter the meadow,

proudly consumed in a new labyrinth.

Illustrious remains:

a hundred heads, bugles, a thousand shows

baring their sky, their silent sunflower.

Strange the surprise in that sky

where unwilling footfalls turn

and voices swell in its pregnant center.

An obscure meadow goes by.

Between the two, wind or thin paper,

the wind, the wounded wind of this death,

this magic death, one and dismissed.

A bird, another bird, no longer trembles.

 

 

Vertaald door Nathaniel Tarn

 

jose_lezama_lima

José Lezama Lima (19 december 1910 – 9 augustus 1976)

 

Zie voor nog meer schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.