Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll, R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch

De Vlaamse schrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

Randgebied

Ik slenter door industriële straten.
Gras vult bij wijze van natuur de gaten
in schuttingen. Onder de spoorwegbruggen
verrichten kalk en water drup voor drup
hun pegelvormig werk. Een godverlaten
baggerboot heeft bloempotten van ijzer
en vette grond voor kattestaart en lis.
Aken zijn vastgeroest in doelloos water.
Aan de overkant staat keurig nieuw bedrijf.
Japanse naam, kort gras, het mag niet baten.
De stad is warm, kapot. Gij zult niet haten.

 

Voor wie na ons komt

We lopen ruggelings de toekomst tegemoet.
Wie stilstaat, sterft. Wie omkijkt, breekt zijn nek. We wijzen
op wolfsklemmen, op slangen. In de paradijzen
die nog vergrendeld zijn voor ons komt alles goed.

We struikelen, we vallen. Knielen. Vatten moed,
we liegen vleugels aan onze hielen. We herrijzen
om zonder gids of licht het duister in te reizen
naar nevel wakend bij een berg van overvloed.

Elk pad is een vertakking van een ouder pad
en ooit loopt iedere vertakking dood.
Het zand is grijs. Kom, treuzel niet. Bekijk de kleuren,

hoor, de vogels. Zij zijn eeuwig. Als moorden,
als woorden. Mooie. Valse. Weiger trots te treuren.
Geniet. Vandaag. De toekomst heeft al vlam gevat.

 

Veebel

Schor. Aardewerk dat breekt, verbruikt, versleten.
Veel scherven na en door elkaar, een spraak
door vee gestuurd al doende. Stappen, eten.
Heuvel en berg weerkaatsen tegenspraak,
de galm, de tik behoeden voor vergeten.

Geen geit of koebeest mag verloren gaan,
door waterval of boomkruin overstemd.
Kras op het ruisen. Luister. Melk die stremt.

 
Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

De Nederlandse dichter, journalist en presentator Wim Brands werd geboren in Brummen op 29 maart 1959. Zie ook alle tags voor Wim Brands op dit blog.

Ze hangt als een lege boodschappentas

Ze hangt als een lege boodschappentas
aan mijn arm en ik bedenk me
wat er met haar
uit mijn leven verdwijnt: Buisman,
een stoof, de theemuts.
Niets houdt haar trouwens
nog warm.
Bevelend wijst ze naar de supermarkt
en vraagt me wat ik zie: ik noem
een naam.
Nee idioot, dat is de overkant
en hoe komen wij daar?
Ik wil haar nooit meer ontstemmen,
zeg me hoe.
Maak je maar klaar,
we zullen moeten zwemmen.

 

Dichterlijke vrijheid

De draaimolen staat stil
in het geelgeworden weiland

vogels en sombere heren van
stand bekijken het voorwerp

met ingehouden woede/

Is dit nu de beloofde
dichterlijke vrijheid?

aarzelend trekken ze hun
messen

 
Wim Brands (29 maart 1959 – 4 april 2016)

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook alle tags voor Ernst Jünger op dit blog.

Uit: Kriegstagebuch 1914-1918

“27. I. 15.
Heute, an Kaisers Geburtstag waren wir im Graben. Um 12 Uhr wurde geblasen und wir schrieen den Franzosen 3 Hurrahs entgegen. Dann sangen wir die erste Strophe von »Heil Dir im Siegerkranz.«

28. I. 15.
Die beiden Nächte waren sehr klar und kalt. Ich taxiere mindestens auf 5–6 unter Null. Jedenfalls viel besser als Regen. Der Kaffee fror in den Feldpullen und das Essen in den Kochgeschirren. Mein Freund, der Orion leuchtete in wundervoller, regelmäßiger Klarheit. Ein Pullchen mit Rum und eins mit Cognak taten gute Dienste. Wir gossen den Alkohol in Löffel mit feinem Zucker und hatten so einen großen Genuß.

30. I. 15.
Wir hatten heut Stellung ganz am linken Flügel unsrer Gräben. Des Nachts hatten wir Wache neben dem Feldgeschütz und unterhielten uns sehr gut mit den Artilleristen. Ich ging 3 mal zum Wasserholen nach der zerschossenen Mühle im Bachgrunde, ein unheimliches Stimmungsbild à la Böcklin. Vollmond, zerschossenes Gemäuer, ein Gewirr niedergestürzter Erlen, im Wasser ein zerfallender Kahn, das rauschende Wasser, überall tiefe Granatlöcher, ein mitelalterliches Bild der Verwüstung. Am nächsten Morgen kochten wir bei den Artilleristen Kakao, Tee und Krebssuppe.

31. I. 15.
Stellung in Graben 5a ganz vorn. Ich stand ganz allein auf Posten im Schilf und war so müde, daß ich einpennte. Als ich aufwachte (ich hatte im Stehen gedöst) war mein Gewehr weg. Seffers hatte sich ganz leise herangeschlichenund es geklaut. Zur Strafe wurde ich nur mit einem Beile bewaffnet von einem Unteroffizier vor unsre Posten geführt und mußte dort 3 Stunden stehen. Als wir hingingen, bekamen wir 2 Salven. Der Unteroffizier, der nachher den Familienvater markieren wollte, verschwand, als er das Pfeifen hörte, mir schlugen noch einige Kugeln am Kopf vorbei, eine schlug grade über mir einen Zweig von der Weide. Meinetwegen hätten sie mich auch direkt in den franz. Posten setzen können, mich ärgerte nur der gemeine Kerl, der äußerte: Wenn ihm was passiert, ist es ihm recht. Nach 2 Stunden schlichen 3 Kerls karikaturenmäßig nach vorn als Patrouille, darunter Lang und Wiesenburg. Sie gingen am Bach entlang, an einer Zuavenleiche vorbei und verschwanden. Bald darauf knallte es und dann pfiff noch eine Salve in meine Gegend. Die beiden kamen zurück, Lang war geblieben. Vor Angst schissen die beiden Feiglinge, die ihren Kameraden liegen lassen hatten, sich fast die Hose voll: Sie mußten wieder zurück, behaupteten aber, ihn nicht finden zu können, wahrscheinlich sind sie im nächsten Gebüsch liegen geblieben.“


Ernst Jünger (29 maart 1895 – 17 februari 1998)
Cover

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook alle tags voor Eric Walz op dit blog.

Uit: Schwule Schurken (Alexander der Große, der Besessene)

„Zu jener Zeit zeichnete sich bereits Alexanders künftige, ein wenig widersprüchliche Statur ab: schlank war er, drahtig und standfest, obwohl er den Sport oft vernachlässigte; seine Augen dagegen glänzten melancholisch und blickten gerne in den Himmel, und seine wallenden blonden Haare gaben ihm sogar etwas Androgynes. Hephaistion, der Schöne, hatte einige Züge mit ihm gemeinsam. Ein einziger Blick in seine makellos hellen Gesichtszüge genügte Alexander, um zu erkennen, dass dieser Junge immer loyal zu ihm sein würde, ja, ihn einmal mit aller Kraft lieben würde. Und Alexander wusste, dass er schon deshalb nicht anders konnte als ihn widerzulieben. Kleitos dagegen war robust, schon damals ein Athlet Seine Muskulatur begann sich auszuprägen, und seine tiefliegenden, dunklen Augen leuchteten von innerem Widerstand. Oh, Kleitos mochte Alexander, aber er unterwarf sich nicht gerne, wi-dersprach, korrigierte, und zeigte stets nur das Mindestmaß an Respekt für den Thronfolger und spöttische Verachtung für den fügsamen Hephaistion. Alexander hätte Kleitos fortschicken oder maßregeln lassen können, aber er freute sich darauf, Kleitos eines Tages zu zähmen, ihn zu besiegen und sich von ihm lieben zu lassen, und so nutzten diese beiden die letzten Jahre der Kindheit mit unschuldigem Kräftemessen, hinter dem sich bereits eine schwer kontrollierbare Leidenschaft verbarg. Philipp sah nur, dass sein Sohn sich mit Kleitos im Schwertkampf übte und im Reiten maß, und dass Hephaistion der treueste Vertraute war, den ein künftiger König sich wünschen konnte; daher nickte er diesem in unsichtbarer, verworrener Hassliebe verbundenen Trio arglos und beifällig zu, wann immer er ihm begegnete. Dieser Esel, denkt Alexander und hustet vor Belustigung und Aufregung. Konnte Philipp diese nur schlecht verborgenen Be-ziehungen der heranwachsenden Knaben nicht durchschauen?“


Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)
Jared Leto als Hephaistion en Colin Farrell als Alexander in de film “Alexander” uit 2004

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook alle tags voor Georg Klein op dit blog.

Uit: Miakro

“Es war ein fremder Wind. Die fünfte Nacht in Folge holte ihn dieses Wehen, als strichen ihm kühle Fingerspitzen über Wangen, Stirn und Lider, aus traumlos blindem Schlummer in die Finsternis seiner Koje. Nettler richtete sich auf. Seine Linke stach durch die weichen Stränge seines Schlafnetzes, die Rechte stemmte sich an die hornig festen Deckenrippen. Er fühlte sich mehr als bloß wach. Denn mit einer Gewalt, die ihm jenseits der letzten Nächte unbekannt gewesen war, hatte seine Vorstellung erneut damit begonnen, über Geschautes, über in vielen Jahren Glasarbeit Gesehenes, hinwegzujagen. Alles, was unter seinen Händen, mehr oder minder tief, mehr oder minder günstig übereinandergeschichtet, durch das weiche Glas geglitten war, schien nun in diesem Strom enthalten. Nichts hatte an Glanz, Transparenz oder Schärfe eingebüßt. Aber unabhängig davon, wie prächtig in den zurückliegenden Nächten eine Fülle bekannter Bilder aufgeflammt war, wie leuchtend sich nun erneut Bild über Bild schob, der frische Binnenwind, der Nettler hierbei ins Gesicht blies, duldete kein Verharren, das zur Besinnung eingeladen hätte, sondern nötigte das Auferstandene zur Eile. Und während es gleichmäßig schnell, ohne trödeliges Langsamerwerden, ohne Stocken und ruckartiges Beschleunigen heranrückte, dahinfloss und verschwand, erwarb es sich, befreit von den eigenwüchsigen Widrigkeiten des weichen Glases, eine neue Vertrautheit. Erst derart flugs und stetig geworden, schien Nettler das Erkannte wirklich alt und vollends gewesen. Gleichzeitig spürte er, dass draußen vor seiner Ruhenische, unter der hohen, nächtlich dunklen Kuppel des Mittleren Büros, dessen Leiter er war, Unbekanntes bevorstand. Etwas Ungesehenes wollte Gestalt annehmen. Und die von rechts nach links flottierende Buntheit, der wärmeraubende Luftstrom auf seinem Gesicht und das lauernde Grau des Kommenden schwangen in ihm zu einem unsinnig lustigen Dreiklang zusammen. Als Nettler den Kopf aus seiner Koje in die laue Luft des Büros hinausschob, war dort draußen, in dessen weitem Rund, über den vielen in den allnächtlichen Ruhemodus gefallenen Tischen, nicht die geringste Luftbewegung zu spüren. Auch die Erscheinungen erloschen im Nu, allein seine Anspannung dauerte fort und suchte nach irgendeinem Hinweis. Wie immer gegen Winterende war das Band der Wandbeleuchtung schmal geworden und weit nach unten gesunken. Die magere blaue Linie verlief gerade mal handhoch über dem Boden und verdickte sich nur noch an wenigen Stellen zu pulsierenden, vor- und zurückzuckenden Knoten. Das Licht, das sie abstrahlten, reichte hin, einen bescheidenen Streifen bleiche Wand zu erhellen, war aber nicht mehr stark genug, um eines der Arbeitsrechtecke einen Schatten werfen zu lassen.“


Georg Klein (Augsburg, 29 maart 1953)

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook alle tags voor Yvan Goll op dit blog.

Death-chemistry

In the alembic of the dream
You turn yellow red yellow
Fever blossom
And belladonna of anxiety
On the slopes of darkness

Blood’s night-chemistry
Reeling puss-cup
Dewy with tears
That drain her worn-out sleep

Breathe slowly you sick ones
At the wounded wall
Birds from ashes settle themselves on your hands
On your fragile fingers
The last day crumbles

Hours
Stern queens of an afternoon
Anointed with gold
How you laugh at me
Shame me with palms
Your son

What sorrow if I don’t drag you from your wagon
down into my nettles
Your eyes your wheels
Rattle me in dark dust
Hours
Worn-out wanderers near evening

 

Your body was a tree

Your body was a tree
Giant father earth
Your visage of bearded moss
Father of animals, father of winds
And your eyes with the heraldic power of fruits
That people shake in human autumn

Your grave was built by birds
Giant father of heaven
I made a nest in the ivy stock
A soft nest of field mist and dream grass
Small father of the laughter of larks

From your soul grew
The cradle of a poem

 

Vertaald door Donald Wellman


Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Cover

 

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook alle tags voor R. S. Thomas op dit blog.

The Absence

It is this great absence
that is like a presence, that compels
me to address it without hope
of a reply. It is a room I enter

from which someone has just
gone, the vestibule for the arrival
of one who has not yet come.
I modernise the anachronism

of my language, but he is no more here
than before. Genes and molecules
have no more power to call
him up than the incense of the Hebrews

at their altars. My equations fail
as my words do. What resources have I
other than the emptiness without him of my whole
being, a vacuum he may not abhor?

 

A Marriage

We met
under a shower
of bird-notes.
Fifty years passed,
love’s moment
in a world in
servitude to time.
She was young;
I kissed with my eyes
closed and opened
them on her wrinkles.
`Come,’ said death,
choosing her as his
partner for
the last dance, And she,
who in life
had done everything
with a bird’s grace,
opened her bill now
for the shedding
of one sigh no
heavier than a feather.

 
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)
Cover biografie

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook alle tags voor Jacques Brault op dit blog.

Suite fraternelle (Fragment)

Nous
    les bâtards sans nom
    les déracinés d’aucune terre
    les boutonneux sans âge
    les demi-révoltés confortables
    les clochards nantis
    les tapettes de la grande tuerie
    les entretenus de la Saint-Jean-Baptiste

Gilles mon frère cadet par la mort ô Gilles dont le sang épouse
    la poussière

Suaires et sueurs nous sommes délavés de grésil et de peur
La petitesse nous habille de gourmandises flottantes

Nous
    les croisés criards du Nord
nous qui râlons de fièvre blanche sous la tente de la Transfiguration
nos amours ombreuses ne font jamais que des orphelins
nous sommes dans nos corps comme dans un hôtel
nous murmurons une laurentie pleine de cormorans châtrés
nous léchons les silences d’une papille rêche
et les bottes du remords

Nous
les seuls nègres aux belles certitudes blanches
     ô caravelles et grands appareillages des enfants-messies
nous les sauvages cravatés
nous attendons trois siècles pêle-mêle
                       la revanche de l’histoire
                       la fée de l’occident
                       la fonte des glaciers

Je n’oublie pas Gilles et j’ai encore dans mes mots la cassure
    par où tu coulas un jour de fleurs et de ferraille

 
Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)
Cover

 

De Engelse schrijver en schilder Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai. Zie ook alle tags voor Denton Welch op dit blog.

Uit: Good Night, Beloved Comrade: The Letters of Denton Welch to Eric Oliver

“Monday Jan 10th 1944
My dear Eric,
Thank you so much for nice letter. Yes, do come over, either on Sunday 23rd or this coming Sunday, whichever suits you best. I shall so look forward to seeing you. I thought my last letter rather preposterous and almost decided not to send it, then I thought as an antidote to the Christmas one which (although you may not remember) you told me at the time was chilly, indefinite, and altogether vague and unsatisfactory; I don’t seem to be able to strike the happy medium, do I! For heaven’s sake, if you haven’t already torn the last letter up, bring it with you when you come over. I will keep it here, if you want it preserved. I hate to think of your inquisi-tive landlady going thro’ your pockets and cackling at my extravagances! and I won’t have it, so please remember what I say!7 I have been thoroughly enjoying the book you lent me. I read it all in one day or two. Very sound I think, but not much solution offered for general difficult problems. I shall be going up to London soon to see another doctor about myself, but I think that very little can really be done about these high temperature attacks. I must simply lead a very quiet life, then they are less frequent.’ Come to lunch about t o’clock if you can, otherwise I’ll expect you in the early afternoon.
Love D.

Sunday, January t6th, 1944
My dear Eric,
Thank you so much for sending the book, for your letters, and for doing what I asked you so punctually. I will keep them here for you, if you should ever want to lay your hands on them again. I have found an excellent place for them. I wonder if you had a nice time with your mother this weekend; or whether it was hell; or whether it all fell thro’ at the last moment as it did the last time. 9 I have just been here quietly writing a new book.10 Yester-day Rosemary appeared with her mother. She was rather self-conscious and hardly dared mention your name. This amused me. I think she thought I’d be thoroughly annoyed and put out.” Do you still work at Mereworth or have you moved on somewhere else?12 I was over there the other evening. I bicycled, and went and walked about the churchyard in the moonlight. It is lonely there except for all those wretched bombers circling overhead and those peculiar lights which flash from the hillside.13 I have your book here for you when you come over. Come as early as you can won’t you, then there’s no rush. Marvellous about not going into the pub this year! You really seem able to do what you say you’ll do, when you make up your mind. Next Sunday it will be exactly a month since we’ve met, as you ar-ranged! Looking forward to seeing you. To lunch 1 o’clock if you can manage it.
Much love D.”


Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)
Harvest door Denton Welch, ca. 1940

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn blog van 29 maart 2015 deel 2.

Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll, R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch

De Vlaamse schrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

Brievenweger

Jij kunt niets anders dan geheimen wegen,
één per keer, verzegeld in papier.
De benen open, even. Overwegen.
De prijs bepalen. Dun, metalig dier,
wie meet exacter, wie heeft meer verzwegen?

Jij weet van niets. Jij bent getal van alles.
Een kleine sprong en het gewicht kan gaan.
Jij wacht, onaangedaan, op nieuw bericht.

 

Rachida

De was is stijf bevrozen.
’t Is zeker weer min tien.
‘k Moet zien da’k er geen stukken afbreek.
Da’s hier zijn schoonste hemd.
Ik was er nog zo fier op
toen ik het gekocht heb in de solden.
Min zeventig procent, ’t is gene prijs,
dan kan ‘ne mens
zich een folieke permitteren.
Amai, het is hier koud,
koud in dat windgat hier.

Die handdoeken,
dat zijn juist plankskes.
Maar droog, dat wel,
de zon staat er vlak op.
in de zomer
hangt uwe was nog niet goed op of
ge kunt de lakens er al af pakken.
Ze zijn dan nog niet helegans droog,
maar ‘k heb dat feitelijk liever,
zo’n beetje vochtig,
dat strijkt veel beter.
Vooruit, Rachida,
een beetje rapper, maske,
ge krijgt hier anders nog
een dubbel fleurus seffens.

 

Wie schrijft vergeet

Dit zal ik van de steden ’s zomers leren.
Op lanen stoeten auto’s in de zon
en, met dik potlood ver geschetst,
flanerend, opgetogen, meisjes, heren.

Wat willen steden ’s zomers aan mij kwijt?
Van zenuwknoop tot zenuwknoop verdwalen
en telkens het verschil: lijdzame straten,
terrassen, schelle pleinen, vuiligheid.

Maar tussen wat daar is en mij staat glas. Ik weet
dat wat ik zie, ruik, hoor, hermetisch is.
Een stad blijft onvoltooid. Op dit papier
staat orde, dus bedrog. Wie schrijft vergeet.

 
Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

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Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll, R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch

De Vlaamse schrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

Klokje boven de keukendeur

Je halswervels draaien, een fractie van een seconde
zoeken, je ogen vinden de wijzerplaat,
rond en wit, blauw de cijfers, de rand. Het is toch een wonder,
dat email, geërfd, afgesopt, al negentig jaar,
en heel die tijd heeft geen enkele kras het geschonden.

Hoeveel keer per dag kijk ik op, keek een voormoeder op
naar de zwarte wijzers daarboven? Aardappels koken,
gebraad in de oven. Wij hebben exactheid geroken.

 

Dit is het sprookje van de beuk

Dit is het sprookje van de beuk,
de kathedralenbouwer, de vertrouwde,
dit is het sprookje van een oeroud woud,
van kolenbranders, stropers
en jachtstoeten en hoorns.
Koopman van stères en aristocraat,
zij beiden schiepen schoonheid,
zij richtten zuilen op die wolken torsen,
wijnrood de toppen, schouders onder lucht,
zij dwongen zonnestralen
in schuine, fonkelende banen naar
de zure grond,
Verlichting,
rationaliteit uit een ver Oostenrijk
aan bijziend Brabant klaarziend opgedrongen.
Beuk, collectieve reus,
vermenigvuldiging van verticalen,
beuk, heer van Zoniën,
tweehonderd jaar nu al,
grijs, ongeschubd, sacraal,
vervallen edelman,
aftandse kardinaal,
één storm,
het halve bos ligt kaal.

 

Rode bloempot

Wat eerst was. Klei, brein, water. Wiel, hand, brand.
Wat, steeds herhaald, gestapeld wacht in hokken.
Een conisch lijf, rond bodemgat, de rand.
Wat steeds verschilt. Mosgroen, kalkwit, de korsten,
geëtst door anonieme meesterhand.

Hij draagt de schunnigste, de reinste planten,
hij wordt met eigen grondstof volgestort,
hij is wat duldt. Wat breekt maar nooit verdort.

 
Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

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R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook alle tags voor R. S. Thomas op dit blog.

Album

My father is dead.
I who am look at him
who is not, as once he
went looking for me
in the woman who was.

There are pictures
of the two of them, no
need of a third, hand
in hand, hearts willing
to be one but not three.

What does it mean
life? I am here I am
there. Look! Suddenly
the young tool in their hands
for hurting one another.

And the camera says:
Smile; there is no wound
time gives that is not bandaged
by time. And so they do the
three of them at me who weep.

 

An Old Man

Looking upon this tree with its quaint pretension
Of holding the earth, a leveret, in its claws,
Or marking the texture of its living bark,
A grey sea wrinkled by the winds of years,
I understand whence this man’s body comes,
In veins and fibres, the bare boughs of bone,
The trellised thicket, where the heart, that robin,
Greets with a song the seasons of the blood.

But where in meadow or mountain shall I match
The individual accent of the speech
That is the ear’s familiar? To what sun attribute
The honeyed warmness of his smile?
To which of the deciduous brood is german
The angel peeping from the latticed eye?

 
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)

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R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook alle tags voor R. S. Thomas op dit blog.

 A Blackbird Singing

It seems wrong that out of this bird,
Black, bold, a suggestion of dark
Places about it, there yet should come
Such rich music, as though the notes’
Ore were changed to a rare metal
At one touch of that bright bill.

You have heard it often, alone at your desk
In a green April, your mind drawn
Away from its work by sweet disturbance
Of the mild evening outside your room.

A slow singer, but loading each phrase
With history’s overtones, love, joy
And grief learned by his dark tribe
In other orchards and passed on
Instinctively as they are now,
But fresh always with new tears.

 

A Welshman to any Tourist

We’ve nothing vast to offer you, no deserts
Except the waste of thought
Forming from mind erosion;
No canyons where the pterodactyl’s wing
Falls like a shadow.
the hills are fine, of course,
Bearded with water to suggest age
And pocked with cavarns,
One being Arthur’s dormitory;
He and his knights are the bright ore
That seams our history,
But shame has kept them late in bed.

 
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)

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Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook alle tags voor Jacques Brault op dit blog.

Je suis venue

Je suis venuefaiseur d’ombre
pour posséder seulement l’obscur de toi
mes jambes ceinturent ta noirceur et serrent
comme flammes du jour enserrent la nuit
elles cernent les ombres certaines que tu étales
sur ma peau et sur les fibres de mes nerfs noircis
sans ces ombres je serais dissoute
dans l’air vague unique de ruineuse lumière
et la nuit par nombreuses bouches se fermerait
sur ma courbe stérilesans fin
faiseur d’ombre porte-moi partout
dans les espaces sombres
(ton visage est mon dernier abîme)
car je ne suis venue oui que pour posséder l’obscur
de toiseulement l’obscur

 

Laissez-moi dans la nuit

Laissez-moi dans la nuit
écouter la vieille histoire
du vent et de la pluie
et l’histoire d’un amour
mêmement vieilli

La marée monte et les vagues
montrent à nouveau les dents
je suis assis sur la plage
parmi des épaves à demi rongées
j’attends mon tour j’attends

Je désire quitter ce monde
sur la pointe des pieds
comme on sort de son lit
pour ne pas éveiller les dormeurs
qui rêvent de sommeil sans fin

Quand je n’étais pas mort
j’allais de bon matin
balayer les ravines d’ombre
maintenant poussière de poussière
je prends soin de mes ombres

Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

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Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009 en ook mijn blog van 29 maart 2010.

Transparente solitude

Il pleuvait il neigeait comme aujourd’hui
que faisais-je enfant immobile au bord
de la rue je voyageais

J’écoute la pluie s’endormir dans la neige
et les herbes se tapir chez les morts
j’écoute aussi le temps qui me dure

Une insomnie met sa main sur mon front
et soudain couvert de sueur blanche
quelqu’un respire à côté de moi

Ne m’approchez pas je dors et cette mort
glissée entre mes bras ne la fuyez pas
elle dort

Une aube douloureuse chuchote à voix nue
aube grise-glauque comme un corbeau
du froid descendu

 

Suite fraternelle (fragment)

Je me souviens de toi Gilles mon frère oublié dans la terre de Sicile
je me souviens d’un matin d’été à Montréal je suivais ton cercueil vide
j’avais dix ans je ne savais pas encore.

Ils disent que tu es mort pour l’Honneur ils disent et flattent leur bedaine flasque
ils disent que tu es mort pour la Paix et sucent leur cigare long comme un fusil

Maintenant je sais que tu es mort avec une petite bête froide dans la gorge
avec une sale peur aux tripes
j’entends toujours tes vingt ans qui plient dans les herbes crissantes de juillet

Et nous demeurons pareils à nous-mêmes
rauques comme la rengaine de nos misères

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Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

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R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zieook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Poetry For Supper

 

‘Listen, now, verse should be as natural

As the small tuber that feeds on muck

And grows slowly from obtuse soil

To the white flower of immortal beauty.’

 

‘Natural, hell! What was it Chaucer

Said once about the long toil

That goes like blood to the poem’s making?

Leave it to nature and the verse sprawls,

Limp as bindweed, if it break at all

Life’s iron crust. Man, you must sweat

And rhyme your guts taut, if you’d build

Your verse a ladder.’

‘You speak as though

No sunlight ever surprised the mind

Groping on its cloudy path.’

 

‘Sunlight’s a thing that needs a window

Before it enter a dark room.

Windows don’t happen.’

So two old poets,

Hunched at their beer in the low haze

Of an inn parlour, while the talk ran

Noisily by them, glib with prose.

 

 

Sorry

 

Dear parents,

I forgive you my life,

Begotten in a drab town,

The intention was good;

Passing the street now,

I see still the remains of sunlight.

 

It was not the bone buckled;

You gave me enough food

To renew myself.

It was the mind’s weight

Kept me bent, as I grew tall.

 

It was not your fault.

What should have gone on,

Arrow aimed from a tried bow

At a tried target, has turned back,

Wounding itself

With questions you had not asked.

 

Thomas
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)
Portret door Gordon Stewart

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Ce soleil de lilas

 

Ce soleil de lilas

                          me pénètre

comme un hameçon

l’oeil du poisson

encore un printemps       puis-je permettre

qu’il darde ses aiguilles

dans la terre brunie dans ma tête vieillie

toutes deux si bien obscurcies

revenir de mort

me devenait si facile

je ne demande plus pourquoi

je commence d’oublier comment

et voici que la pelouse se liquéfie

le dur hiver s’affaisse en plis mous

des feuilles à mes pieds se réveillent

et regardent se souvenant les branches lisses

j’ai mal de cette vie nouvelle

revenir de mort n’est plus possible

aide-moi je t’en prie toi qui ruisselles

et ris sous le soleil-lilas

toi patient pêcheur de sursis

 

Brault_Jacques
Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

 

 

Zie voor alle onderstaande schrijvers ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai.

Uit: A Party

 

Fat Bertha Swan had bounced into the Still-life Room, given her invitation and bounced out again, shouting, ‘And see you damn well come in fancy undress – you won’t be let in otherwise.’

Ian, painting alone in one corner, had smiled. He liked Bertha – even her exaggerated uncouthness and her absurd swearing amused him. He would certainly go to her party.

But now, as he sat on the bed in his room, he wondered what exactly fancy undress meant. He supposed it meant fig leaves, loincloths, straw-skirts, saucepan lids, but he wished he had asked some of the other students what they intended to wear. The knowledge would have given him more confidence.

Going over to the chest of drawers, he pulled out his faded mauve bathing ‘trunks’ and looked at them doubtfully. He remembered buying them with an unexpected postal order sent to him on his fifteenth birthday two years ago. His aunt had not thought mauve a very suitable colour for a boy, but he had liked them even more just because of her disapproval. Now moth holes stared up at him from important places; but these could be hidden….

Charming, heavy, swart Bertha, dressed all in Union Jacks, opened the door herself. A smooth round pillar of stomach divided her bunchy brassiere from her frilly skirt. She screamed, jumped up and down like a pneumatic road drill, then hustled Ian into a bedroom on the ground floor. There he found the clothes of all the other guests strewn about him carelessly. He shivered a little as he pulled on his [costume made from large leaves stitched to the swimming trunks], gowned himself and hung the garland round his neck. He tried not to feel naked and horribly defenceless. He longed for one of those awe-inspiring gorilla bodies. No-one would dare laugh then… Bertha gave him no time for further anxious brooding. She burst into the room and cried, ‘Oh, but, Ian, you look sweet. What are you? A sort of little woodland sprite, or what?’

Overcome with confusion, Ian could only mutter savagely, ‘I don’t know. I’m nothing in particular, although I had thought of trying to come as Bacchus.’

‘But you can’t look nearly loose enough for that,’ shrieked Bertha, taking his hand and pulling him into the living-room….

Ian grew so tired of stubbing his toes on unexpected pieces of furniture [in the party game of ‘sardines’], of waiting breathlessly in the dark, that at last he crept up to the French window and let himself into the garden. The night wind blowing on his hot skin made him shiver, but he welcomed it. He went over to the [tethered] cats. They were all lying down, like the lions in Trafalgar Square. The Tom had made one of those amazing smells, fascinating and horrible in their pungency, their power to evoke all scenes of human squalor and misery.“

 

Welsh

Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)
Detail van zelfportret uit 1942

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny.

 

Uit: Le passe-muraille

 

„Il y avait à Montmartre, au troisième étage du 75 bis de la rue d’Orchampt, un excellent homme nommé Dutilleul qui possédait le don singulier de passer à travers les murs sans en être incommodé. Il portait un binocle, une petite barbiche noire, et il était employé de troisième classe au ministère de l’Enregistrement. En hiver, il se rendait à son bureau par l’autobus, et, à la belle saison, il faisait le trajet à pied, sous son chapeau melon.

Dutilleul venait d’entrer dans sa quarante-troisième année lorsqu’il eut la révélation de son pouvoir. Un soir, une courte panne d’électricité l’ayant surpris dans le vestibule de son petit appartement de célibataire, il tâtonna un moment dans les ténèbres et, le courant revenu, se trouva sur le palier du troisième étage. Comme sa porte d’entrée était fermée à clé de l’intérieur, l’incident lui donna à réfléchir et, malgré les remontrances de sa raison, il se décida à rentrer chez lui comme il en était sorti,en passant à travers la muraille.“ 

 

Aymé

Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)
Montmartre, Place Marcel Ayme, sculptuur van „Le passe-muraille“ door Jean Marais

 

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles)werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935.

 

 

4-juni overpeinzing

 

Deze vlag

die mijn Natie draagt

deze kleuren

waarmee dit Volk

zit opgescheept in sterren

deze vlag

welke wij vandaag nog moeten verdedigen

met ons bloed

waarvoor wij vandaag nog

willen offeren have en goed

als het moet

deze vlag

die ons volk verdeelt en heerst

deze vlag die apartheid propageert

deze vlag frustreert

deze vlag

die staat

terwijl wij zoeken naar vaart

deze vlag

is ons verleden en

– vandaag somwijlen nog – ons heden

deze vlag

geeft ons geen streven

heeft geen leugd

deze vlag, die niet deugt 

 

dobru
R. Dobru (29 maart 1935 – 17 november 1983)

 

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest.

 

Uit: The 14-Carat Roadster (Vertaald door Patricia Bozsó)

 

„Ivan Gorchev, sailor on the freight ship ‘Rangoon’, was not yet twenty-one when he won the Nobel Prize in physics. To win a scientific award at such a romantically young age is unprecedented, though some people might consider the means by which it was achieved a flaw. For Ivan Gorchev won the Nobel Prize in physics in a card game, called macao, from a Professor Bertinus, on whom the honour had been bestowed in Stockholm by the King of Sweden a few days earlier. But those who are always finding fault don’t like to face facts, and the fact of the matter is that Ivan Gorchev did win the Nobel Prize at the age of twenty-one.

Professor Bertinus, with the Nobel Prize in his briefcase, had boarded ship in Göteborg, and before the ship sailed, the Swedish Franklin Society assembled on deck to present him with the big gold medal for his successful experiments in the splitting of the atom. The ship then departed, and the worthy professor was all impatience to arrive in Bordeaux, where he owned a few acres of vintage, as elderly French civil servants generally did, from the executioner’s assistant, to the director of the museum.

Ivan Gorchev, on the other hand, boarded ship in Southampton, to cross the Channel for reasons unknown even to himself. It’s true that he had been fired from a freight ship (the Rangoon) because he had used a four-pointed boat hook to beat up the navigator. But as to why anyone who had beaten up a navigator and been fired from a freight ship would want to cross the Channel, we do not understand any more than so many of our hero’s actions.

Another perplexing fact is how this frivolous young man was able to become acquainted with the world-famous scientist; what is particularly obscure is how he was able to convince the aged and reticent professor to play, even for very small stakes, macao, a game of chance prohibited in many countries. We must resign ourselves to ignorance of these details. Allegedly the whole thing began when the professor became seasick on deck. Gorchev offered him a pleasant-tasting lemon-cognac-sodium bicarbonate drink of his own concoction. The professor recovered, and asked the young man who he was, and from where he had come.

“My name is Ivan Gorchev, twenty-one-year-old by profession, and son of the brother of Baron Gorchev of the Tsar’s Chamber, from the family of Nasya Goryodin. My father was a captain in the guard and my uncle, as the military commander of the Yustvesti Verstkov, defended Odessa against the rebellious naval forces.”

 

Rejto
Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena.

 

Uit: Volksmärchen der Deutschen

 

Rolands Knappen

 

Vetter Roland hatte, wie alle Welt weiß, seines Oheims Kaiser Karls Kriege mit Glück und Ruhm geführt und unsterbliche Taten getan, von Dichtern und Romanziern besungen, bis ihm Ganelon der Verräter, bei Ronceval am Fuß der Pyrenäen, den Sieg über die Sarazenen und zugleich das Leben entriß. Was half’s dem Helden, daß er den Enakssohn, den Riesen Ferracutus, den hohnsprechenden Syrer aus Goliaths Nachkommenschaft erlegt hatte, da er den Säbelstreichen der Ungläubigen dennoch unterliegen mußte, wogegen ihn sein gutes Schwert Durande diesmal nicht[122] schützen konnte; denn er hatte seine Heldenbahn durchlaufen und befand sich am Ende derselben. Von aller Welt verlassen lag er da unter den Scharen der Erschlagnen, schwer verwundet und von brennendem Durst gequält. In diesem traurigen Zustande nahm er alle Kräfte zusammen und stieß dreimal in sein wundersames Horn, um Karln das verabredete Zeichen zu geben, daß es mit ihm am letzten sei. Obgleich der Kaiser mit seinem Heer acht Meilen weit vom Schlachtfelde kampierte, vernahm er doch den Schall des wunderbaren Horns, hob alsbald die Tafel auf zu großem Verdruß seiner Schranzen, welche eine leckerhafte Pastete witterten, die eben zerlegt wurde, und ließ sein Heer flugs aufbrechen, seinem Neffen zu Hülfe zu eilen, wiewohl es damit zu spät war; denn Roland hatte so gewaltsam intoniert, daß das güldene Hörn geborsten war, er hatte sich alle Adern am Halse zersprengt und seinen Heldengeist bereits ausgeatmet. Die Sarazenen aber freueten sich ihres Sieges, und legten ihrem Heerführer den Ehrennamen Malek al Nasser oder des siegreichen Königes bei.”

 

Museus
Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)

Geert van Istendael, Ernst Jünger, Eric Walz, Yvan Goll, Jacques Brault, Georg Klein, R. S. Thomas, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008.

Het meisje en Vermeer

De boekhandel

Twaalf jaar was ze, zo’n meisje dat graag tekent.
Ik zag een boek, zij zocht Algebra III.
‘Vind je het mooi?’ Ze ziet het blauw, het licht, de tegels,
ze bladert, kijkt, trilt, bladert en zegt niets,
te trots en te verlegen om te smeken.

 

De schilderconst

Verlegen draagt een ander meisje al eeuwen
een lauwerkrans, een boek en een bazuin,
ze tooit haar raadsel met vergeten tekens.
Wat zich in licht om haar gezicht verschuilt,
wil een twaalfjarige nu helder weten.

 

Het Rijksmuseum

Ze stokt – ‘Het blauwe vrouwtje’ -, rent erheen,
ze wil dat licht betasten en omarmen.
Dit is het dan. Het vult haar ogen tot de randen.
Glans is volmaakt maar beperkt van formaat,
diffuze pijn, die ze nooit meer verzaakt.

Geert_Van_Istendael

Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008.

Uit: Der Waldgang

“Man wohnt da einem Wettbewerb von Geistern bei, die darüber streiten, ob es besser sei, zu fliehen, sich zu verbergen oder Selbstmord zu verüben, und die bei voller Freiheit schon darauf sinnen, durch welche Mittel und Listen sie sich die Gunst des Niederen erwerben können, wenn es zur Herrschaft kommt. Und mit Entsetzen ahnt man, daß es keine Gemeinheit gibt, der sie nicht zustimmen werden, wenn es gefordert wird. Darunter sieht man kräftige, gesunde Männer, die wie die Wettkämpfer gewachsen sind. Man fragt sich, wozu sie Sport treiben.

Nun sind aber dieselben Menschen nicht nur ängstlich, sondern fürchterlich zugleich. Die Stimmung wechselt von der Angst zu offenem Hasse, wenn sie jenen schwach werden sehen, den sie eben noch fürchteten. Und nicht nur in Europa trifft man solche Gremien. Die Panik wird sich noch verdichten, wo der Automatismus zunimmt und sich perfekten Formen nähert, wie in Amerika. Dort findet sie ihre beste Nahrung; sie wird durch Netze verbreitet, die mit dem Blitz wetteifern. Schon das Bedürfnis, mehrere Mal am Tage Nachrichten aufzunehmen, ist ein Zeichen der Angst; die Einbildung wächst und lähmt sich in steigenden Umdrehungen. All diese Antennen der Riesenstädte gleichen dem gesträubten Haar. Sie fordern zu dämonischen Berührungen heraus. ……”

ernst_juenger_1935

Ernst Jünger (29 maart 1895 – 17 februari 1998)
Portret door A. Paul Weber

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Hij schreef al een tijd korte verhalen, terwijl hij werkte als personeelstrainer voor bedrijven en als zelfstandig schrijver, toen hij op 35-jarige leeftijd besloot zich helemaal aan het schrijven te wijden. In 2002 publiceerde hij zijn eerste boek Schwule Schurken, een verzameling portretten van historische persoonlijkheden die hij in verband bracht met homosexualiteit. Met zijn eerste roman Die Herrin der Päpste, over de pausenmoeder Marozia had hij meteen groot succes. Walz schrijft voornamelijk historische romans als Die Schleier der Salome (2005) en Die Sternjägerin (2006).

Uit: Schwule Schurken (Kaiser Heliogabal)

“Irgendwann aber sind alle Farben durchgefeiert, alle Speisen probiert, alle Männer geliebt und jeder Luxus genossen. Das Gehabte ist langweilig für Heliogabal, ihn fasziniert nur das Neue, das Unbekannte und Verbotene. Was Geld ermöglichen kann, hat er sich bereits erfüllt, nun ist Kreativität gefragt. Lange braucht er nicht, um auf neue Ideen zu kommen. Seit einiger Zeit schon liebt er den Gladiator Aurelius Zoticus, einen gut aussehenden, muskulösen Römer, dessen Charakter sich am besten dadurch beschreiben lässt, dass die Nachwelt diesem Mann das Wort zotig (schlüpfrig) verdankt. Knapp eintausendachthundert Jahre, bevor in Deutschland die Homo-Ehe eingeführt wird, heiratet Heliogabal in einer bis dahin noch nie gesehenen Zeremonie den Gladiator Aurelius und macht ihn zu seinem wichtigsten Berater. Zwei Männer sind in einen bisher einmaligen Bund eingetreten. Wäre er so geblieben, Heliogabal, der bunte Sonnenkaiser, würde er nicht in dieses Buch gehören, sondern vielleicht als die schwule Star-Ikone der Antike gefeiert werden, ein altrömischer Elton John, schillernd wie Katzengold. Dem schönen Kaiser aber verschwimmt die Grenze vom Ungewöhnlichen zum Ungeheuerlichen. Schwofen im Garten und schwule Heirat reichen ihm nicht mehr zum Kick. Die Späße werden ihm zu fade, und so sinnt er auf Steigerung.
In den großen Speisesaal lässt er heimlich eine umkippbare Decke einbauen und lädt bald darauf zum Festmahl ein. Die Gäste treten ein, Senatoren und Spielgefährten, der Kaiser aber ist noch nicht im Raum. Die Türen werden von außen verschlossen, ein Hebel wird betätigt, und die Decke beginnt zu kippen. Ein Guckloch ermöglicht Heliogabal beste Sicht auf das folgende Geschehen. Von der kippenden Decke rieseln hunderte Blüten in den Raum hinunter, Veilchen, Rosen, Chrysanthemen, ein wunderbarer Duftregen geht auf die Gäste nieder. Jubel bricht aus. Wie freuen sie sich! Welch eine luxuriöse Idee! Jedoch, aus den Hunderten werden Tausende Blüten, Zehntausende, Hunderttausende.”

 

Eric_Walz

Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008.

 

Der Staubbaum

 

Ein Staubbaum wächst

Ein Staubwald überall wo wir gegangen

Und diese Staubhand weh! rühr sie nicht an!

 

Rings um uns steigen Türme des Vergessens

Türme die nach innen fallen

Aber noch bestrahlt von deinem orangenen Licht!

Ein Staubvogel fliegt auf

 

Die Sage unsrer Liebe laß ich in Quarz verwahren

Das Gold unsrer Träume in einer Wüste vergraben

Der Staubwald wird immer dunkler

Weh! Rühr dieseStaubrose nicht an!

 

 

Stunden

 

Wasserträgerinnen

Hochgeschürzte Töchter

Schreiten schwer herab die Totenstraße

Auf den Köpfen wiegend

Einen Krug voll Zeit

Eine Ernte ungepflückter Tropfen

Die schon reifen auf dem Weg hinab

Wasserfälle Flüsse Tränen Nebel Dampf

Immer geheimere Tropfen immer kargere Zeit

Schattenträgerinnen

Schon vergangen schon verhangen

Ewigkeit

 

Yvan_Goll

Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Plakette door Marc Chagall

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook  Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008.

 

Québec-hébétude

elle s’éloigne dans ses pas

penchée à ravir la terre

elle s’envole dans ses bras

pressée d’en finir avec Vamer

elle amincit dans sa chair

le tracé des draps rugueux

toute raison perdue et toute rime

après tout tout s’abîme

donc elle s’en va pour ne plus partir

un doigt de glace au toit commence de mollir

un hiver où le soleil frissonne

s’amène ici par maldonne

V entendons-nous quand elle revient à pas de loup

sauvage et sèche comme chatte sans matou


contre toute attente griffes sorties

elle déchire le brin de temps fleuri

ô jongleuse notre enfance

retombe en démence

 

 

Vérité

je tremble à ton nom

tu n’as pas de corps et pourtant

tu souffres mille morts

je fai suivie je fai vue clocharde

fouillant les poubelles sonores

mendiant la liberté de silence

 

Jacques_Brault

Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008.

Uit: Libidissi

“Hier am Rande der Stadt, auf der Kante ihres Sprungbretts in meine ferne heimatliche Welt, erwarte ich=Spaik meinen Nachfolger. Die Ankündigung seines Kommens hat mich bis zum Flughafen hinaus getrieben. Ich=Spaik habe mich von einem Taxi aus dem Lumpensiederviertel der Altstadt bis an die Freitreppe der Flughafenterrasse verfrachten lassen. Mir ist bis jetzt kein Ausländer begegnet, der eine Autofahrt in die Peripherie alleine wagen würde. Auch mich ermächtigt mein langjähriger Aufenthalt keineswegs dazu, ein weiter entferntes Ziel selbständig und ankunftsgewiß anzusteuern. In unveränderter Abweisung hält mich die Stadt auf dem Stand eines Halbtouristen, demütigt so und auf exquisitere Weise den längst nicht mehr frechen Fremden.

Nicht einmal den Einheimischen ist es vergönnt, sich in lässiger Selbstverständlichkeit durch die inneren Bezirke zu bewegen. Meinem Taxifahrer, einem schönen, zum Glück einäugigen Mann, stand der Schweiß in Tropfen über dem verwachsenen Lid und dem erhaltenen azurblauen Auge, als wir nach halbstündiger Fahrt plötzlich wieder im Schritttempo durch eine jener krummen, himmellosen Gassen krochen, in denen das Umkippen eines Handkarrens genügt, um den Verkehr zum Stillstand zu bringen. Kein Geschrei, kein Vorwärtsdrängen oder Zurückstoßen hilft dann dem Festsitzenden. Er muß warten, bis der verunglückte Händler seine Ware mit eigenen Händen und der Hilfe diebischer Anwohner wiederaufgeladen hat.”

KleinGeorg

Georg Klein (Augsburg,  29 maart 1953)

 

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Na een theologische opleiding aan St. Michael’s College, Llandaff, werd hij priester van de kerk van Wales. Hij debuteerde in 1946 met de bundel The Stones of the Field. Hij stond bekend als een Welshe nationalist met een enorme hekel aan de verengelsing van Wales.

 

A Welsh Testament

  

All right, I was Welsh. Does it matter?

I spoke a tongue that was passed on

To me in the place I happened to be,

A place huddled between grey walls

Of cloud for at least half the year.

My word for heaven was not yours.

The word for hell had a sharp edge

Put on it by the hand of the wind

Honing, honing with a shrill sound

Day and night. Nothing that Glyn Dwr

Knew was armour against the rain’s

Missiles. What was descent from him?

 

Even God had a Welsh name:

He spoke to him in the old language;

He was to have a peculiar care

For the Welsh people. History showed us

He was too big to be nailed to the wall

Of a stone chapel, yet still we crammed him

Between the boards of a black book.

 

Yet men sought us despite this.

My high cheek-bones, my length of skull

Drew them as to a rare portrait

By a dead master. I saw them stare

From their long cars, as I passed knee-deep

In ewes and wethers. I saw them stand

By the thorn hedges, watching me string

The far flocks on a shrill whistle.

And always there was their eyes; strong

Pressure on me: You are Welsh, they said;

Speak to us so; keep your fields free

Of the smell of petrol, the loud roar

Of hot tractors; we must have peace

And quietness.

 

Is a museum

Peace? I asked. Am I the keeper

Of the heart’s relics, blowing the dust

In my own eyes? I am a man;

I never wanted the drab role

Life assigned me, an actor playing

To the past’s audience upon a stage

Of earth and stone; the absurd label

Of birth, of race hanging askew

About my shoulders. I was in prison

Until you came; your voice was a key

Turning in the enormous lock

Of hopelessness. Did the door open

To let me out or yourselves in?

 

Thomas

R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)

 

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

 

Uit: Journal, February 1944

 

Eric is gone, and tommorrow he is moved to Appledore. The lorry calls for him at ten. I don’t know when I shall see him again.

Today we took our lunch into the cold morning sun and went out on bicycles. We hurtled down the hill to the ‘Volunteers’, because Eric wanted a stirrup-cup.

We found the bar parlour full of old men; no other human beings. They were all using the word bloody.

We had gin and Eric drank his with half a pint of stock. We did this three times. I looked at Eric with the sun on him, and saw the tiny red veins on his cheeks and the acid spear-points of yellow and green-brown eyes.

One of the old men started to cry, and another said, ‘It’s no good crying now, it’s too late.’ Still the old man went on gently crying and wiping the corners of his eyes; He was a disgusting-shaped old man, and another of them had a dead swivelled eye. They were all disgusting.

The gin went a little to my head. I talked louder.

A very young sailor came in and was given a drink on the house. He wore an amazing expression of gentleness, almost shrinking nervousness and longing to fulfil his own and everybody else’s obligations. I could not help staring at this extraordinary modest, blushing, conciliating expression. It was so naked that it was painful. One felt in some way that everyone gave him an awful time. He seemed quite unprotected. I muttereed something to Eric, and a little later, tactfully, he looked round. We said no more till afterwards…

At last we had to go. It was curious, suddenly to see everyone out of doors in the daylight, harsh, and everything cold-looking because one was a little drunk.

I said, ‘Don’t let’s ride our bikes just yet,’ because I thought I would fall off. Eric agreed and we wheeled them down the road towards a little wood where I thought we would have lunch.“

 

Welch
Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)
Geschilderd door Gerald McKenzie Leet, 1935

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

 

Uit: LA VOUIVRE

 

„”Vers huit heures du matin, Arsène aiguisait sa faux lorsqu’il aperçu à quelques pas de lui une vipère glissant sur l’herbe rase entre deux andains.

Un frisson lui passa sur l’échine et son coeur se serra d’une légère angoisse, comme il lui arrivait parfois dans les bois lorsqu’il entendait le bruit d’un remuement dans les branches profondes d’un buisson. A l’âge de cinq ans, un jour qu’il cueillait du muguet, il avait mis la main sur un serpent et l’aventure lui avait laissé l’horreur des reptiles. La vipère filait comme un trait, le corps à peine ondulant, sa tête plate immobile, surveillant le garçon de son petit oeil au regard prompt comme celui d’un oiseau”.

 

Ayme

Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles) werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

Uit: Matapi

“Het is de schuld van mijn Hollandse leraar Nederlands dat ik aan het dichten ben geslagen; het waren zijn sceptische, ergens cynische opmerkingen bij het scanderen van gedichten, die mij zijn uitdaging lieten aanvaarden en mijn, eerste gedicht het licht deed zien. Destijds, 1955, had ik nog niet eens gehoord van de Culturele Beweging „Wie Eegi Sanie,” maar de nationalistische snaar was in mij aangeslagen. Ik zou en moest bewijzen tegenover deze vreemdeling dat het Sranan geen onbruikbare taal was en is.

Zijn niet reeds de kiemen van het nieuwe in het oude verborgen? Merkwaardig feit dat een nakomeling van onze koloniale overheersers de kiem van het nieuwe in mij heeft doen uitbotten. In 1957 werd mij door het Cultureel Centrum Suriname, de neo-kolonialistische instelling in ons cultureel leven, bij de viering van haar tweede lustrum (o, wrede natuur) de eerste prijs voor het gedicht „Fedi Graboe” toegekend. Dus alweer een aansporing van buitenaf. Ik juich in geen geval over deze loop van mijn historie als dichter. Het is echter eerst het contakt met de nationalisten, toen verenigd in „Wie Eegie Sanie”, geweest dat mij het besef van culturele eigenwaarde bewust bijbracht; daarvóór was het dichten voor mij een doelloze bezigheid, zonder enige leidende gedachte. Opgenomen in de nationalistische voorhoede – een bevoorrechte positie – nam een grote drang bezit van mij, om mijn ‘.and en volk te dienen daarmee.”

Dobru

R. Dobru (29 maart 1935 – 17 november 1983)

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

 

Uit: The 14-Carat Roadster (Vertaald door Patricia Bozsó)

 

“To have them knocked out?” the waiter moaned.

“How could I know the customer was off his head?”

“When will you understand that world-famous bathing resorts cannot be founded on guests who are sound in mind!”

The policeman, it seemed, knew this, because he stopped politely before Ivan Gorchev. He even raised his hand to his cap.

“Good day, sir.”

“Good day. Would you like some chicken?”

“No, thank you.”

“Fruit, cognac?”

“No, no…”

“Well, then, do accept at least a few roses!…”

“Oh, you are very kind, sir, but it’s forbidden to walk around with roses instead of a baton on duty.”

“Come now! Nor is it permitted to drink red wine, and yet you came out of the bar on the other side of the street…”

“Excuse my asking but why is it that you are consuming your tasty lunch in a kind of open-air performance?”

 

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Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena.

 

Uit: Grandison der Zweite oder Geschichte des Herrn von N.

 

“Recht gut so! Ich wünsche Ihnen Glück zu dem guten Anfang Ihres Spiels oder des Feldzuges, wie Sie Ihre Liebe nennen wollen. Sie haben sich wohl gehalten, und werden nun bald mehrere Progressen thun. Weil ich Ihnen einen Bericht abzustatten habe, der Ihnen nicht misfallen [82] kann: so hoffe ich, daß Sie mir diesmal alle Locos communes, die mir etwan entwischen möchten, gern verzeihen werden, doch werde ich mich dafür, so sehr ich kann, in Acht nehmen. Ich will mich eben nicht so genau an Ihre Vorschrift binden, um Ihnen nach der Ordnung zu melden, wie Ihre Prose und Verse sind aufgenommen worden, was man darüber gesagt hat, und was die verliebte Mine, die Sie haben anstiegen lassen, für Wirkung gethan: ich will Ihnen aber doch auch keinen Umstand, der Ihnen nur einiger maßen vortheilhaft ist, verschweigen. Der Einfall durch eine Pastete einen Liebesantrag zu thun, ist der vortreflichste von der Welt, Sie hätten Ihrer Geliebten solchen nicht artiger in die Hände spielen können. Das Fräulein schien ganz entzückt, da sie eine so vortrefliche Nahrung für den Geist in einem Behältnis entdeckte, das nur einige leckerhafte Bissen für den Mund einzuschließen schien.”

 

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Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)

Geert van Istendael, Ernst Jünger, Yvan Goll, Jacques Brault, Georg Klein, Marcel Aymé, Maurice Welch, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

Vermeer en Delft

Buiten

Het licht strijkt stadig over rechte grachtjes,
hij is hier niet, hier is alleen zijn licht.
Hij condenseert het tot een schuit, tot wallen,
waterrimpels. Hij gaat schuil in wolken.
Zijn stad heeft hij voorgoed tot Delft verdicht.

 

Buiten en binnen

Ze dragen parels, wegen goud. Ze pinnen
de stilte sierlijk vast op het spinet.
De meid schenkt melk. Ze heeft elf kleine kinderen,
in stegen stinkt het en de kroegbaas vecht.
Door hoge ramen dringt geen stoornis binnen.

 

Binnen

Een glas, het gele jak, de stoel, gewoon.
Maar niets is toeval in die klare kamers,
hij zag objecten in obscure camera’s,
niets glansde zo, geen ding stond daar ooit zo.
De dingen worden licht, de dingen zijn zijn daden.

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Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

Uit: Das Sanduhrbuch

“Im Leben junger Menschen gibt es Jahre, in denen sie von einer dieser Zellen,Klausen, geistigen Warten zur andern wechseln wie zwischen Stützpunkten, deren jeder von einem mehr oder weniger sonderlichen Insassen besiedelt ist.
Ob man im Süden aus dem Garten die Zikaden schnarren hört, ob man im Norden auf verschneite Giebel blickt, ob man ein Mietzimmer oder eine Wohnung im väterlichen Hause aufsucht: überall herrscht Hieronymitischer Geist.
Man wird der Armut und selbst der bitteren Not weit öfter als der Opulenz begegnen, und doch haben fast alle Reichen und Mächtigen der Erde Jahre, und meist ihre schönsten Jahre in solchen Denkhütten verbracht, in denen Arbeit und Muße zwielichtig ineinander übergehen.
Schwer ist es, diese Stimmung in spätere Stände des Lebens zu übernehmen, vor allem, wenn der Erfolg sich andeutet. Doch ist es nicht unmöglich, da es sich weder um den Unterschied von Alter und Jugend handelt, noch der von Armut und Reichtum das Klima schafft.
Wer möchte nicht teilhaben an dieser Stille, inmitten der warmen hölzernen Täfelung, während in der Ecke der Sand durch das Stundenglas rieselt und vor dem Pult ein Löwe träumt, den man in unseren Zeiten durch eine Katze ersetzen kann.”

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Ernst Jünger (29 maart 1895 – 17 februari 1998)

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

 

Reise ins Elend

 

Wie aber schmerzt die Menscheneinsamkeit,
wenn Landschaften mit gleichem Leid wie du sich von dir wenden
und in sich selbst versinken, dir so fremd!
Wenn klein ein Bahnhof dich in kalten Regen stößt,
ein Güterwagen leer und ohne Zukunft dich anbettelt.
Da kriecht ein fahler Gaul auf dunklem Acker,
oh, wenn der wüßte, daß du existierst
und du ihn liebst, ihm würden Flügel blau zum Himmel wachsen.
Manchmal schaut Wasser auf zu dir mit großen Augen,
und weil es nicht dein Lächeln sah,
fällt freudlos es und schal in sich zurück.
So läßt du alles dort allein. Es reißt dein Schicksal dich dahin.
Die alte Bucklige am Damm wird ewig nach dir blicken,
untröstlich steht das schreiende Plakat am schiefen Giebel.
So läßt du alles dort allein in unerfüllter Liebesdemut
und weißt es doch, daß, Einsamer, dich eine Stadt erwartet,
in der du weinen wirst die lange Nacht im billigen Hotel.

 

Trauermarsch

 

Was bin ich immer in den Leichenzügen,
vom Regen hingepeitscht, von Rabenflügen
umweht, und schaue alte irre Witwen tanzen,
und Nonnen beten still, und Knaben halten lachend die Monstranzen.
Was bin ich immer bei den Zweifelhaften,
bei Toten und Verwünschten, die am Krame haften,
im kalten Regenwind der Einsamkeiten!
Was hör ich immer dumpfe Särge in die Erde gleiten,
Kirchtürme rasen wie gegeißelt um den Himmel immer,
in jeder Gasse hockt ein bettelndes Gewimmer:
Mein Leben ist ein Regnen und ein Klagen,
ein langes Sterben von Novembertagen.

 

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Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)

 

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

 

TWO PROSE POEMS (Vertaald door David Sobelman)

 

Night falls. No sweat to him, when the sun buggers off behind the fucking horizon. At night, it’s all grey; like lint, like they used to say. Possibly. Hear the night, that one, not the one be-fore, strewn with neon and hollering. Night is for yapping and howling. Here, the whole night is for disappearing. Tennuated. Ghosted. Night touches me. Often I recall the loves fled from all my roads. I meet myself. At night our footloose shadows go on the prowl and they bother no one. Come here, Nobody, and quit trembling; you too, anguish and solitude. We’re going to find a warm and silent place. Night’s falling exactly where there’s no noise, and it’s so blue, all so taut, you’d think there’s no blood under its skin. You feel sheltered from the worst. You forget yourself.

 

 

When, still only a child, in the twilight of morning I’d go to work down Saint-Zotique street, I wasn’t brave. The brown paper bag where I kept my lunch swung to the sound of dry leaves. It wasn’t fall, but like now the air was cold. A bedraggled old alley cat fell in step with me. Smelling sorrow, he
fled under a porch. This damn street was one lousy road. You could argue, Nobody, it was at least a road. That’s true. Anguish and solitude limped alongside my fear. I had company, why complain? The parings of a life, there’s always plenty of those in the past. I choke them down. You have to chew on bits of yourself to keep going. OK, enough said about the unspeakable. Tomorrow doesn’t exist. It’s a tiny bell tinkling around the neck of the condemned. You try to touch your throat but your hand goes right through

 

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Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007.

Uit: Ein Gespräch zu SÜNDE GÜTE BLITZ

N.N.: Ich frage jetzt lieber Sie nach SÜNDE GÜTE BLITZ. Der Klappentext behauptet keck, es handle sich um einen Arztroman. Können Sie sich Ärzte als Leser dieses Buches vorstellen?

G.K.: Als mich dann der Orthopäde wegen meiner Nackenstarre nach meiner Berufstätigkeit fragte, mußte ich verraten, daß ich Autor bin. Daraufhin meinte er, leider käme er nie dazu, Romane zu lesen. Abends schliefe er schon regelmäßig über den Fachzeitschriften ein, mit denen er versuche, sich auf dem neusten Wissensstand zu halten. Das glaube ich ihm bis heute gern. Ärzte wissen bestimmt besonders gut, welche Demütigungen die Fülle des potentiell Wißbaren uns heutzutage zufügen kann. Aus den Halbgöttern in Weiß ist längst der Halbwissende in Weiß geworden. Andererseits haben sich bei meinen Lesungen immer wieder Zuhörer als Ärzte geoutet. Dieses Bedürfnis, sich unmittelbar nach dem Genuß von Literatur zu seiner Profession zu bekennen, ist mir ansonsten bei keiner anderen Berufsgruppe begegnet. Es muß einen innigen Zusammenhang zwischen Literatur und Heilkunst geben. Dafür spricht auch, daß es so viele schriftstellernde Mediziner gab und weiterhin gibt.

N.N.: Wie haben Sie als medizinischer Laie für die Darstellung der Fälle, die in der Praxis ihrer Romanärzte auflaufen, recherchiert?

G.K.: Ich habe erneut der Versuchung der Recherche widerstanden, obwohl mir das Internet diese Abstinenz von Tag zu Tag ein wenig schwerer macht. Aber aus der Anfangszeit meines Schreibens weiß ich noch, daß all das, was man vordergründig für den eigenen Schreibzweck an Wissen zusammenhamstert, umgehend seine eigenen Zweckhaftigkeiten entfaltet. Das kodifizierte, das in Text, Zahl und Bild gebrachte Material ist nicht so günstig halbtot, wie wir es für unsere jeweiligen Absichten gerne hätten. Wer glaubt, seinen Roman mit einer Armee aus dienstbaren Datensklaven schreiben zu können, wird entweder von ungut abgestorbenem Wissen, von einer Art Leichengift, vergällt, oder virulent gebliebenes Wissen beginnt im Gehirn des Herrn Schriftstellers seinen eigenen Text zu generieren.”

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Georg Klein (Augsburg,  29 maart 1953)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 29 maart 2007.

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny.

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai.

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles) werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935.

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest.

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena.