Dorothy Allison, Hubert Nyssen, Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Antoine Blondin, Marlen Haushofer, David Westheimer

De Amerikaanse schrijfster Dorothy Allison werd geboren op 11 april 1949 in Greenville, South Carolina. Zie ook Zie ook alle tags voor Dorothy Allison op dit blog.

Uit: Trash

“And of course these days I feel like there is a nation of us – displaced southerners and children of the working class. We listen to Steve Earle, Mary J. Blige, and k.d. lang. We devour paperback novels and tell evil mean stories, value stubbornness above patience and a sense of humor more than a college education. We claim our heritage with a full appreciation of how often it has been disdained.
And let me promise you, you do not want to make us angry.”
(…)

“When my mama was twenty-five she already had an old woman’s hands, and I feared them. I did not know then what it was that scared me so. I’ve come to understand since that it was the thought of her growing old, of her dying and leaving me alone. I feared those brown spots, those wrinkles and cracks that lined her wrists, ankles, and the soft shadowed sides of her eyes.”
(…)

“I could not stand it, neither the words on the page nor what they told me about myself. My neck and teeth began to ache, and I was not at all sure I really wanted to live with that stuff inside me. But holding onto them, reading them over again, became a part of the process of survival, of deciding once more to live–and clinging to that decision.”

 
Dorothy Allison (Greenville, 11 april 1949)

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Dorothy Allison, Hubert Nyssen, Rolf Schilling, Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Antoine Blondin

De Amerikaanse schrijfster Dorothy Allison werd geboren op 11 april 1949 in Greenville, South Carolina. Zie ook Zie ook alle tags voor Dorothy Allison op dit blog.

 

Uit: Bastard Out of Carolina

“Family is family, but even love can’t keep people from eating at each other. Mama’s pride, Granny’s resentment that there should even be anything to consider shameful, my aunts’ fear and bitter humor, my uncles’ hard-mouthed contempt for anything that could not be handled with a shotgun or a two-by-four –all combined to grow my mama up fast and painfully. There was only one way to fight off the pity and hatefulness. Mama learned to laugh with them, before they could laugh at her, and to do it so well no one could be sure what she really thought or felt. She got a reputation for an easy smile and a sharp tongue, and using one to balance the other, she seemed friendly but distant. No one knew that she cried in the night for Lyle and her lost happiness, that under that biscuit-crust exterior she was all butter grief and hunger, that more than anything else in the world she wanted someone strong to love her like she loved her girls.“

 

Dorothy Allison (Greenville, 11 april 1949)

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Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Marlen Haushofer, Sándor Márai, David Westheimer, Bernard O’Dowd

De Duitse schrijver, dichter, musicus, liedjesmaker, zanger en graficus Hartmut Barth-Engelbart werd geboren op 11 april 1947 in Michelstadt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2009 en ookmijn blog van 11 april 2010.

Kinder sind wie Bäume

Kinder sind wie Bäume
Bäume sind wie Kinder
Sie brauchen Schlaf und Träume
und ganz allein Zusammensein
den dunklen Wald, versteckte Winkel
und große helle Räume

Und wer sie zwingt zu blühen
im Herbst oder im Winter
der kann sich noch so mühen
Kinder sind wie Bäume
Bäume sind wie Kinder

Lässt du den Bäumen
Zeit zum Träumen
dann sind die Blüten
nicht mehr weit
sie kommen von alleine
wie Kinder auf die Beine

 

Brotlos

(Für die warnstreikende ABB-Belegschaft in Alzenau)

Die Literaturpreise
fallen
nicht vom Himmel
wenn wir nicht für ihre Interessen schreiben
die da für unsre Zukunft
streiken
werden sie uns nicht vergeben
die Literaturpreise
liegen
auf der Straße
warten vor der Arbeitsagentur
Ob unsre Lieder
sie verdienen
werden wir erst dann verstehen
wenn wir von unsren Denkmalsockeln steigen
und uns denen zeigen
sie denen und mit
denen singen
die uns unser täglich Brot
nächtlich backen täglich bringen
und für einen Hungerlohn
davon zur Not
noch leben können
Ohne sie
wär Kunst
nur brotlos

 

Hartmut Barth-Engelbart (Michelstadt, 11 april 1947)

 

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Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Marlen Haushofer, Sándor Márai, David Westheimer, Bernard O’Dowd

De Duitse schrijver, dichter, musicus, liedjesmaker, zanger en graficus Hartmut Barth-Engelbart werd geboren op 11 april 1947 in Michelstadt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2009.

 

Uit: Lakonisches Lächeln

 

Mitzou hatte fest versprochen, mir die Stelle zu zeigen, wo ich die rote Lehmerde finden kann. Das war vorgestern, nachmittags zwischen den giftsüßen Geleehappen aus Oma Marias fliegengittergeschütztem Vorratsschrank und zwei fingerhutgroßen Tässchen Kaffee ‘helenico’. Während mir Maria das obligatorische Glas mit Wasser aus der oberen Dorfquelle hinstellte, fragte ich noch einmal nach. „Wann wollen wir gehen?“

Nur er kannte den Platz in dem langgezogenen, schroffen Tal, das sich über fünf Kilometer von den kahlgefressenen, ausgewaschenen und abgebrannten steilen Hängen des Kourkoula am Oberdorf vorbei bis in die Ebene ins Unterdorf schlängelte. Schlängeln war schon richtig, es schlängelte im Tal. Rudolph hätte mich jetzt wieder schulmeisternd korrigiert: natürlich war das kein Tal, sondern geologisch präzise ausgedrückt eine Runze, relativ frisch ausgewaschen mit scharfen Kanten und bröseligen Überhängen, unter denen Ziegen und Schafe im Sommer letzte Schatten und letztes Grün suchten. Ich wollte mich dort nicht alleine auf die Suche machen, obwohl ich es eigentlich eilig hatte. Zumindest die Südhänge wimmelten von Sandvipern, wenn die Steine mit 80 Grad fast glühten. Und um den Lehm zu finden, musste man oft zentnerschwere Steine wuchten mitten im sommerdürren Gestrüpp. Rund um die Steine hielten die kleinen, von Ziegen und Schafen verschmähten Dornensträucher sich noch etwas Erde fest. Erde war es nur im weitesten Sinne, eher Gesteinsmehl. Ich musste in mich hinein lachen. Hier schützten die Sandvipern das bisschen übriggebliebene Erde. Ich wollte nur drei Eimer voll und kam mir trotzdem vor wie ein Dieb. Erde, die zig Generationen immer wieder aus dem Tal auf die jetzt kaum noch erahnbaren schmalen Bergterrassen zurückgetragen hatten Ich wusste nicht genau, ob die Schlangengeschichten, die Rudolf mir jedes Jahr erzählte, grobe Übertreibungen waren, genauso wie die Stories von skorpionbesetzten Schuhen unter dem Bett. Vorsichtshalber schüttelte ich morgens trotz erheblicher Zweifel meine Arbeitsschuhe aus und beim Sammeln von Natursteinen an den Feldrändern hinter dem Dorf schlug ich vor jedem Bücken mit einem Stock auf die Felsbrocken, um die Sandvipern zu vertreiben.“

 

Engelbart

Hartmut Barth-Engelbart (Michelstadt, 11 april 1947)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Barbara Köhler werd geboren op 11 april 1959 in Burgstädt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2009.

 

Uit: Home Story

 

„HOME stand mit großen, mit einem eher dünnen stift dick gezeichneten buchstaben, die vielleicht etwas zu nah beieinander standen, vielleicht doch zu filigran erschienen, um auf den ersten blick völlig deutlich zu sein, blau auf dem pappschild, einem braunen kartonstück, das der junge, der mit seinem rucksack am rand des highways stand, irgendwo auf der strecke zwischen Random Island und Come By Chance, wo es dann schließlich, wie mir erinnerlich ist, zu regnen begann (gemerkt habe ich mir

das vermutlich, weil die abfahrt auch nach Sunnyside führt, und Avalon dort beginnt), auf dem noch trockenen schild also, das er in seinen – wahrscheinlich ziemlich klammen – händen hielt: HOME.

Ich war zu verblüfft um zu bremsen. Wie eine entschuldigung kam mir der gedanke, dass ich ihm ja ohnehin nicht behilflich sein könne, denn nach hause würde ich doch erst in zweieinhalb wochen fahren.

Drei wochen später, für ein paar tage wieder in der stadt, in der ich wohne, wo ich nicht geboren wurde, keine verwandten habe, kaum jemanden länger als fünf jahre kenne, wo ich raum habe und manchmal zeit, an einem fluss, der seinen namen vom fliessen hat, von allem, das fliesst, daheim also, studierte ich nocheinmal eine detaillierte karte dieser halbinsel Avalon; mir war ein verdacht gekommen, denn sie haben seltsame namen dort – aber auch wenn es Paradise, Trepassey, Mistaken Point, False Cape, Witless Bay, Heart’s Content, Heart’s Desire und Heart’s Delight (um von Dildo ganz zu schweigen) gibt: there’s no place like HOME. (Or is HOME where The Hearts are? Oder

etwa in Little Heart’s Ease?)“

 

koehler

Barbara Köhler (Burgstädt, 11 april 1959)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Marlen Haushofer werd geboren op 11 april 1920 in Frauenstein (Molln). Zij bezocht het internaat van de Ursulinnen in Linz. Vanaf 1938/39 bezocht zij het gymnasium in Kreuzschwestern. Na een korte periode in de arbeidsdienst studeerde zij vanaf 1940 germanistiek in Wenen en Graz. Vanaf 1946 publiceerde zij verhalen in tijdschriften. Haar eerste succes boekte zij in 1952 met de novelle Das fünfte Jahr. Haar belangrijkste werk is wellicht de roman Die Wand uit 1963.

 

Uit: Die Tapetentür

 

„…Wieder auf der Straße, fiel ihr auf, daß sie sich nicht an das Gesicht des Verkäufers erinnern konnte, und sie erschrak. Es war ihr alter Fehler, nicht ganz bei der Sache zu sein, Gesichter nicht zu sehen, Namen zu vergessen und Dinge, die getan werden mußten, nur automatisch zu tun. Es war nicht in Ordnung, denn die geringste Aufgabe sollte den ganzen Menschen beanspruchen. Sie fühlte sich beschämt und zwang sich dazu, in den nächsten Minuten Passanten zu beobachten, wirklich zu sehen, was es in den Auslagen gab, und Gesprächsfetzen in ihr Bewußtsein eindringen zu lassen.

Dann ertappte sie sich dabei, hinter einem fremden Mann zu gehen und wie gebannt auf seine Schultern zu starren. Es waren vertraute Schultern, und auch der Gang des Fremden erinnerte sie an Gregor. Sie mußte mindestens zehn Minuten hinter dem Menschen gegangen sein, ohne es zu wissen, und sie hatte die Straße verfehlt, in die sie hätte einbiegen sollen. Sie mußte zurückgehen und nahm es bewußt als Buße auf sich. Das Paket hing jetzt schwer an ihrem Arm und im Kreuz saß ein ziehender Schmerz. Recht so, es gebührte ihr nichts anderes. Sie sah auf die Uhr, es war halb vier. Mit einem Seufzer der Erleichterung stieg sie wieder zur Schneiderin hinauf und gab das Paket ab. Es war noch immer halb vier, und Annette stand ratlos unter dem Haustor. Schließlich, da sie ja nicht so stehenbleiben konnte, ging sie einfach die Straße weiter. Ganz in der Nähe lag ihre alte Wohnung. Sie konnte ja einmal schauen, wie Meta sich dort eingerichtet hatte. Vor einem Blumenladen zögerte sie, widerstand der Versuchung und trat dafür in die nächste Konditorei. Meta machte sich nicht viel aus Blumen, daf
ür liebte sie Süßigkeiten.“

 

Haushofer

Marlen Haushofer (11 april 1920 – 21 maart 1970)

 

 

De Hongaarse schrijver Sándor Márai werd geboren op 11 april 1900 in Kassa (nu Košice, Slowakije). Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2009.

 

Uit: Esther’s Inheritance (Vertaald door george Szirtes)

 

“I don’t know what else God has in store for me. But before I die I want to write down what happened the day Lajos visited me for the last time and robbed me. I have been waiting three years to set this down. Now I feel an irresistible voice urging me on, insisting I should record the events of that day—and everything I know about Lajos—because it is my duty to do so and because I don’t have much time. There’s no mistaking such a voice. That is why I obey it, in God’s name.
I am no longer young nor healthy and soon I must die. Am I still afraid of dying? . . . That Sunday when Lajos visited us for the last time, I was, among other things, cured of my fear of death. Maybe time, which has not spared me, maybe memory, which is almost as ruthless as time, maybe some peculiar grace that, as my faith teaches, is sometimes granted the undeserving and the willful, maybe simply experience and old age enable me now to gaze on death with equanimity. Life has been extraordinarily kind to me, and, just as extraordinarily, it has robbed me of everything . . . what else can happen? Die I must, because that’s how things are, and because I have fulfilled my duties.
I realize that’s a big word to use, and now that I see it written down I feel a little scared. It’s a haughty word that I shall have to answer for sometime in front of someone. How long was it before I recognized my duty and how I resisted it, screaming and protesting most desperately, before I gave in. The first time I felt death might be salvation was when I knew that death was resolution and peace. Life alone is struggle and humiliation. And what a struggle it was! Who ordered it, and why was it impossible to avoid? I did all I could to escape it. But my foe pursued me. Now I know he could do nothing about it: we are bound to our enemies, nor can they escape us.”

 

sandor_marai

Sándor Márai (11 april 1900 – 22 februari 1989)
Standbeeld in Košice

 

De Amerikaanse schrijver David Westheimer werd geboren op 11 april 1917 in Houston, Texas. Hij studeerde af aan de Rice University en werkte toen tot 1946 als assistent redacteur bij de Houston Post, met uitzondering van de jaren gedurende WO II toen hij in de luchtmacht diende als piloot van een bommenwerper. Zijn eerste roman Summer on the Water verscheen in 1948. Zijn bekendste boek is wellicht Von Ryan’s Express, dat in 1965 verfilmd werd met Frank Sinatra en trevor Howard.

 

Uit: Von Ryan’s Express

 

„The small Italian sentry was lounging placidly in the plum coloured shade of the prison camp wall, his toylike carbine propped near his leg, when the new prisoner was brought in. The sentry had seen many American and British officers enter Campo Concentramento Prigionieri di Guerra 202 and had long since lost interest in them. He never noticed faces any more, only boots. The new one was Americano, the sentry noted through half-closed eyes. Americane boots, the kind the Americani called GI. He would gladly have given a month’s wine and tobacco ration for such a pair. Then a scalding voice pinned him against the wall. The sentry shrank back, his elbows and shoulder blades grinding into the warm dun brick, his little carbine clattering to the baked earth. He did not understand the words but their tone was unmistakable. ‘Don’t you salute officers in your army, soldier?’ the newcomer demanded in a hard voice. ‘And pick up that popgun before you trip over it.’ The sentry gaped at the American officer, his eyes abulge and furtive. ‘Jump to it, soldier!’ the American snapped. ‘Colonnello,’ stammered the boyish Italian second lieutenant escorting him, ‘he is not understand.’ ‘Then explain it to him,’ the American ordered. The lieutenant shouted at the sentry, taking refuge in anger from the insecurity instilled by the American colonel. The sentry fumbled for his carbine, came rigidly to attention and, shaking, presented arms. The American responded with a crisp salute, then studied the dusty weapon. ‘Disgraceful,’ he said.“

 

westheimer

David Westheimer (11 april 1917 – 8 november 2005)

 

De Australische dichter, schrijver en journalist Bernard O’Dowd werd geboren op 11 april 1866 in Beaufort, victoria. Veertig jaar lang werkte hij, beginnend als bibliothecaris, bij het Hooggerechtshof in Melbourne. Zijn eerste gedichten verschenen in de Ballarat evening post in 1822. In 1903 werd zijn eerste bundel Dawnward uitgegeven. Zijn beroemdste bundel The bush verscheen in 1912.

Australia 

LAST sea-thing dredged by sailor Time from Space,
Are you a drift Sargasso, where the West
In halcyon calm rebuilds her fatal nest?
Or Delos of a coming Sun-God’s race?
Are you for Light, and trimmed, with oil in place,
Or but a Will o’ Wisp on marshy quest?
A new demesne for Mammon to infest?
Or lurks millennial Eden ’neath your face?

The cenotaphs of species dead elsewhere
That in your limits leap and swim and fly,
Or trail uncanny harp-strings from your trees,
Mix omens with the auguries that dare
To plant the Cross upon your forehead sky,
A virgin helpmate Ocean at your knees.

 

Envy 

Black drips the ooze that you secrete on all
That Honour’s burin graves or Love holds dear:
At sacrifice you laugh, at virtue sneer,
And sour rebellion’s must, the waking thrall
Would ripen into Freedom, with the gall
Of green suspicion. God of drones, you hear
Mutter of plots in all Success: on seer
And saint behold your own foul motives crawl.
O Gluttony that would but dare not gorge!
Theft of the heart that dreads the handcuff! Hate,
Too cowardly to hurl the bolts you forge!
And Lust that fears to pluck the flowers you smell!
Too low your lintel to seduce the great!
The meanest of the Seven doors of Hell!

odowd

Bernard O’Dowd (11 april 1866 – 1 september 1953)

Leonard Nolens, Mark Strand, Antoine Blondin, Attila József, Rolf Schilling, Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Walid Soliman, Sándor Márai, Luise Gottsched

De Belgische dichter en schrijver Leonard Nolens werd geboren in Bree op 11 april 1947. Zie ook mijn blog van 11 april 2008.

 

Schatplichtig

 

Ze slaapt en dat is stil. Dan sneeuwt het in de kamers

Van het huis waarin ik woon met mijn vriendin.

Ze ligt er naakt en wit, een ademende steen,

Een groot en lastig beeld waar ik mij moet stoten,

Een scherp gewicht dat ik moet dragen alle dagen,

Alle nachten dat haar slaap me uit de slaap houdt.

 

Ik ben met haar alleen. Alleen met haar kom ik

De jaren afgewandeld want haar naam wijst me de weg

En in haar blik zie ik mijn blinde tijd weerspiegeld.

Ze ligt er naakt en wit, een ademende steen

Waarin ik heel mijn bot bestaan geslepen heb

En slijp, ook als ik slaap en roepend van haar droom.

 

 

 

Narcissus

 

Het is zo moeilijk om te houden

Van de dingen die je maakt –

Je kijkt vertederd naar een hand

Vol kaf en koren

En je bakt je brood verkeerd;

Je last met sleutelende ogen,

Met een hart vol werkzame ontroering

Twee linkerkanten aan mekaar.

 

Ja het is moeilijk, maar moeilijk

En mooi om jezelf aan te raken, vandaag

En ook definitief, het is moeilijk

En mooi om je terug te vinden morgen

In de dingen die je maakt.

Daar heeft men wel een dood voor over soms.

 

 

 

Tussen vijf en zeven

 

Tussen vijf en zeven ’s avonds

Als er niets gebeurt,

Dan klimt het kwik in alle zieken

En leren de kinderen vloeken.

Ze smijten al zingend en scheldend de melk

Van tafel, ze steken stampvoetend

Hun honger omhoog als hun dierbaarste speeltje

’s Avonds tussen vijf en zeven

Als er niets gebeurt.

 

Dan laten de mensen hun lichamen zakken

In treinen en keukens, in kroegen

En ook in gedachten, ze heffen hun armen

Ten hemel en houden hun slechte papieren

Tegen het licht, en tussen hun handen

Spannen de rollende koppen zich op,

Soldaten en branden rennen van links

Naar rechts, en kranten en tranen

Zijn niet meer uit elkaar te houden

 

’s Avonds tussen vijf en zeven

Als er niets gebeurt, hier

In mijn stamcafé De Stille Regen.

Inmiddels wordt alles omzichtig

En zwijgend naar buiten gedragen,

De vleugel en de zwartgevlekte kater,

De strenge fluiten en het tafelzilver,

De staande klok en ook de dovende luchter

En in gelakte kisten pa en ma.

 

Nolens

Leonard Nolens (Bree, 11 april 1947)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Mark  Strand werd geboren op 11 april 1934 in Summerside, Prince Edward Island, Canada. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2008.

 

My Mother On An Evening In Late Summer

 

1

When the moon appears

and a few wind-stricken barns stand out

in the low-domed hills

and shine with a light

that is veiled and dust-filled

and that floats upon the fields,

my mother, with her hair in a bun,

her face in shadow, and the smoke

from their cigarette coiling close

to the faint yellow sheen of her dress,

stands hear the house

and watches the seepage of late light

down through the sedges

the last gray islands of cloud

taken from view, and the wind

ruffling the moon’s ash-colored coat

on the black bay.

 

2

Soon the house, with its shades drawn closed, will send

small carpets of lampglow

into the haze and the bay

will begin its loud heaving

and the pines, frayed finials

climbing the hill, will seem to graze

the dim cinders of heaven.

And my mother will stare into the starlanes,

the endless tunnels of nothing,

and as she gazes,

under the hour’s spell,

she will think how we yield each night

to the soundless storms of decay

that tear at the folding flesh,

and she will not know

why she is here

or what she is prisoner of

if not the conditions of love that brought her to this.

 

 

3

My mother will go indoors

and the fields, the bare stones

will drift in peace, small creatures —

the mouse and the swift — will sleep

at opposite ends of the house.

Only the cricket will be up,

repeating its one shrill note

to the rotten boards of the porch,

to the rusted screens, to the air, to the rimless dark,

to the sea that keeps to itself.

Why should my mother awake?

The earth is not yet a garden

about to be turned. The stars

are not yet bells that ring

at night for the lost.

It is much too late.

 

m-strand

Mark Strand (Summerside, 11 april 1934)

 

De Franse schrijver Antoine Blondin werd geboren op 11 april 1922 in Parijs. Hij was een zoon van de dichteres Germaine Blondin. Na het Louis-le-Grand lycée en het Corneille lycée in Rouen behaalde hij een graad in de literatuur aan de Sorbonne. In 1942 werd hij naar Duitsland gestuurd om er dwangarbeid te verrichten. De ervaringen inspireerden hem tot de eerste roman L’Europe Buissonnière die verscheen in 1949. Het boek leverde hem de Prix des Deux-Magots op en de vriendschap van mensen als Marcel Aymé, Roger Nimier en Jean-Paul Sartre. Deze groep kreeg in 1953 de naam les Hussards, een naam die zou beklijven. Ondanks zijn rechtse en monarchistische opvattingen raakte hij ook nog bevriend met François Mitterrand.

 

Uit: Premières et dernières nouvelles

 

«Votre cas est désespéré, votre solde est épuisé, votre rayonnement est nul. Allez-vous faire éditer par les maquereaux marinés du Capitaine Cook, devenez directeur littéraire chez Olida… Moi je ne suis pas un épicier ! Vous n’avez plus rien à faire ici.
– Mais mon contrat ?
– Puis-je vous demander, cher Monsieur, ce que vous comptez entreprendre pour l’honorer ?
– Ecrire, parbleu.
– Ecrire, écrire, ils n’ont que ce mot-là sous la plume. Mais enfin il faut vendre d’abord. Comprenons-nous une fois encore et cherchons ensemble. Vous n’auriez pas, par hasard, été mêlé à l’affaire Ben Barka, là, récemment, dans votre petit coin ?
– Comme tout le monde, mais sans plus…
– Pas d’infirmité, de tare congénitale un peu spectaculaire ?
– Non, hélas !
– Vous ne seriez pas un ancien « enfant bleu » des fois ?
– Encore hélas !
– Dans le fond, je me demande pourquoi vous écrivez.”

 

Blondin

Antoine Blondin (11 april 1922 – 7 juni 1991)

 

De Hongaarse dichter Attila József werd geboren op 11 april 1905 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2008.

 

Kings of Bethlehem

 

Little Jesus, God bless Thee, God bless Thee,

Royal kings we are all three.

Above us shone a blazing star,

on foot we’ve come from very far.

A little lamb so surely said

that Jesus Christ lay here in bed.

My name is King Melchior,

Help me, help me, my dear Lord.

 

Good day to you, Son of God, Son of God,

Silly old priests we are not.

News of your birth has travelled far,

King of the poor we’ve heard you are.

Hence our little visitation,

heaven’s kingdom’s our salvation.

My name’s Jasper and I think

I’m a kind of worldly king.

 

Greetings to you, Saviour, Saviour,

Our land is much sunnier.

All our sausage we have eaten,

our fine boots look weatherbeaten,

six handfuls of gold we have got,

also incense in a big pot.

King Balthazar, yes, that’s me:

The Saracen of the three.

 

Flushes-blushes sweet Mary, sweet Mary,

little mother she’s happy.

Casting down her eyes she peers

at her Jesus through her tears;

hear the shepherds’ music-playing,

feeding time bears no delaying.

Kindly three kings make your bow,

I must bid you farewell now.

 

 

Vertaald door John Szkely

 

Jozef

Attila József (11 april 1905 – 3 december 1937)
Standbeeld in Boedapest

 

De Duitse dichter Rolf Schilling werd geboren in Nordhausen in de Harz op 11 april 1950. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2008.

ECHSEN-SONETT

Steig in den Silber-Fluß und fang den Lachs,
Eh dich der Blick des Krokodils verhexe,
Goldkorn im Rachen der Smaragd-Eidechse
Zerschmelze wie im Kelch das Kerzenwachs.

Birg das Chamäleon im Rot des Phlox,
Bewirte den Waran mit jungen Dachsen
Und sieh die Schatten aus dem Styx erwachsen
Wie Schlangen-Häupter aus dem Blut des Bocks.

Der Typhon ficht mit Hermelin und Luchs,
Der Pterodaktylus erwebt sich flugs,
Aus Grüften wuchert phallisches Gewächs.

Vom Quell entwich die Natter mit der Nixe,
Und knirschend schreitet über Kruzifixe
Der Pontifex: Tyrannosaurus Rex.

 

Schilling

Rolf Schilling (Nordhausen, 11 april 1950)

 

De Duitse schrijver, dichter, musicus, liedjesmaker, zanger en graficus Hartmut Barth-Engelbart werd geboren op 11 april 1947 in Michelstadt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2008.

 

Uit: Lakonisches Lächeln

 

„Mitzou hatte fest versprochen, mir die Stelle zu zeigen, wo ich die rote Lehmerde finden kann. Das war vorgestern, nachmittags zwischen den giftsüßen Geleehappen aus Oma Marias fliegengittergeschütztem Vorratsschrank und zwei fingerhutgroßen Tässchen Kaffee ‘helenico’. Während mir Maria das obligatorische Glas mit Wasser aus der oberen Dorfquelle hinstellte, fragte ich noch einmal nach. „Wann wollen wir gehen?“

Nur er kannte den Platz in dem langgezogenen, schroffen Tal, das sich über fünf Kilometer von den kahlgefressenen, ausgewaschenen und abgebrannten steilen Hängen des Kourkoula am Oberdorf vorbei bis in die Ebene ins Unterdorf schlängelte. Schlängeln war schon richtig, es schlängelte im Tal. Rudolph hätte mich jetzt wieder schulmeisternd korrigiert: natürlich war das kein Tal, sondern geologisch präzise ausgedrückt eine Runze, relativ frisch ausgewaschen mit scharfen Kanten und bröseligen Überhängen, unter denen Ziegen und Schafe im Sommer letzte Schatten und letztes Grün suchten. Ich wollte mich dort nicht alleine auf die Suche machen, obwohl ich es eigentlich eilig hatte. Zumindest die Südhänge wimmelten von Sandvipern, wenn die Steine mit 80 Grad fast glühten. Und um den Lehm zu finden, musste man oft zentnerschwere Steine wuchten mitten im sommerdürren Gestrüpp. Rund um die Steine hielten die kleinen, von Ziegen und Schafen verschmähten Dornensträucher sich noch etwas Erde fest. Erde war es nur im weitesten Sinne, eher Gesteinsmehl. Ich musste in mich hinein lachen. Hier schützten die Sandvipern das bisschen übriggebliebene Erde. Ich wollte nur drei Eimer voll und kam mir trotzdem vor wie ein Dieb.”

 

Hartmut Barth-Engelbart

Hartmut Barth-Engelbart (Michelstadt, 11 april 1947)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Barbara Köhler werd geboren op 11 april 1959 in Burgstädt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2008.

 

Ingeborg Bachmann stirbt in Rom

 

Ein Tod kommt

vor dem andern.

Aten und Rauch.

Und Rauch der Atem löscht.

Und Schweigen.

 

Manchmal ist aber eine Zigarette

der letzte Halt. Und hält

was sie verspricht auch schneller.

Zwischen vergilbten Fingern

brennts wie Liebe wird Asche

wie Verrat. Atem und Rauch.

 

Die Schurfinger gekrümmt

um die Zigarette: um

nicht abzuschwören.

Giordano brennt auf dem Campo di Fiori.

Die Glocken von Santa Maria Maggiore

gellen noch immer zum Autodafé.

 

Atem und Rauch.

Und Rauch der Atem löscht.

Und mit verbrannter Hand

über das Feuer schreiben.

Und die Grenzen der deutschen Sprache

sind mit mörderischen Zufällen vermint.

Ein Tod kommt dem andern zuvor.

 

Koehler1

Barbara Köhler (Burgstädt, 11 april 1959)

 

De Tunesische dichter, schrijver, essayist en vertaler Walid Soliman werd geboren op 11 april 1975 in Tunis. Zie ook mijn blog van 11 april 2007 en ook mijn blog van 11 april 2008.

 

Serial Kisser

  

They put me in jail

They say:

I am a serial Kisser

What am I in fact?

I am but a life-enjoyer!

 

***

 

They put me in jail

They say:

I am a criminal

What am I in fact?

I am but a joy-seeker!

 

***

 

They put me on the electric chair

They say:

I am a criminal

In love and in sex

But electric chair is nothing for me

He who was electrified by love

Will feel nothing

on the electric chair. 

 

walid_soliman

Walid Soliman (Tunis, 11 april 1975)

 

De Hongaarse schrijver Sándor Márai werd geboren op 11 april 1900 in Kassa (nu Košice, Slowakije). Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

 

Uit: Embers (Vertaald door Carol Janeway)

 

„In the morning, the old general spent a considerable time in the wine cellars with his winegrower inspecting two casks of wine that had begun to ferment. He had gone there at first light, and it was past eleven o’clock before he had finished drawing off the wine and returned home. Between the columns of the veranda, which exuded a musty smell from its damp flagstones, his gamekeeper was standing waiting for him, holding a letter.

“What do you want?” the General demanded brusquely, pushing back his broad-brimmed straw hat to reveal a flushed face. For years now, he had neither opened nor read a single letter. The mail went to the estate manager’s office, to be sorted and dealt with by one of the stewards.

“It was brought by a messenger,” said the gamekeeper, standing stiffly at attention.

The General recognized the handwriting. Taking the letter and putting it in his pocket, he stepped into the cool of the entrance hall and, without uttering a word, handed the gamekeeper both his stick and his hat. He removed a pair of spectacles from his cigar case, went over to the window where light insinuated itself through the slats of the blinds, and began to read.“

 

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Sándor Márai  (11 april 1900 – 22 februari 1989)

 

De Duitse schrijfster en vertaalster Luise Adelgunde Victorie Gottsched werd in april 1713 geboren in Danzig. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

Uit: Das Testament

„FRÄULEIN AMALIE. Ach, liebe Schwester! wenn doch nur heute unsrer Frau Muhme keine Verhinderung in den Weg käme; daß sie das Testament machen könnte!
FRÄULEIN KAROLINE. Warum denn das?
FRÄULEIN AMALIE. Ei nun! Weil sie sich’s doch einmal vorgenommen hat, ihre Sachen in Richtigkeit zu bringen: so wüßte doch ein jeder, woran er wäre.
FRÄULEIN KAROLINE. Je! unsertwegen mag sie es heute oder über zehn Jahre machen! Hast du denn eine Not bei ihr?
FRÄULEIN AMALIE nickt mit dem Kopfe. Hm! das sage ich eben nicht!
FRÄULEIN KAROLINE. Nun; mich dünkt, solange wir noch bei einer Muhme im Hause sind, wo wir weder dursten noch hungern, noch elend gekleidet gehen dörfen: so hätten wir keine Ursache, an ihr Testament zu denken.

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Luise Gottsched (11 april 1713 – 26 juni 1762)

Leonard Nolens, Mark Strand, Attila József, Rolf Schilling, Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Walid Soliman, Luise Gottsched, Sándor Márai

De Belgische dichter en schrijver Leonard Nolens werd geboren in Bree op 11 april 1947. Hij wordt beschouwd als één van de belangrijkste levende dichters uit België. Hij debuteerde met de dichtbundel Orpheushanden. Nolens woont in Antwerpen, waar hij werkzaam is als free lance vertaler. Hij was redacteur van het tijdschrift ‘Labris’ van 1969 tot 1973. Zijn voorlaatste boek is de verzamelbundel Laat alle deuren op een kier. Zijn laatste boek is de dichtbundel “Een dichter in Antwerpen”. Nolens werd bekroond met de prijs van het beste literaire debuut in 1974 voor ‘De muzeale minnaar’, de Arkprijs van het Vrije Woord en de Poëzieprijs van de provincie Antwerpen in 1976 voor ‘Twee vormen van zwijgen’, de driejaarlijkse Hugues C. Pernathprijs en de Poëzieprijs van de provincie Limburg in 1980 voor ‘Alle tijd van de wereld’ en de tweejaarlijkse poëzieprijs van De Vlaamse Gids in 1984 voor ‘Vertigo’.

 

Nostalgie

O nee, ik wil niet weer, wil nooit meer wakker worden
Van die vleugel, zacht, die traag de trap op wandelt, hoog
Tot in de nok – wolken blauwe vlinders strijken
Op me neer, mijn bed hangt er te schommelen
Van die muziek, o nee, o nee, ik wil niet weer,

Niet op de bovengang het dunne lachen horen

Uit de meisjeskamer dat daar nooit is uitgestorven, geen

Raad en slaag meer krijgen van zijn machteloze handen

Die dit schrijven, niet meer eten uit vier monden tegelijk

Van al mijn moeders, liefsten! Nee, ik wil niet meer.

 

Maar geef mij af en toe de duisternissen weer

Van toen ik veertien was, een onuitsprekelijkheid

Waarvoor ik ’s avonds op mijn knieën val, een vrouw

Die zich verstopt in de brandende wolken van mijn gedachten,

En nachten waarin ik mijn licht nog niet heb opgestoken.

 

Alles wordt zo simpel in de lastige herhaling van de dagen,

In het koelbloedig ritme van een zon die ons beschijnt

Met haar wiskundige warmte, alles schijnt verklaard –

Wij zijn er, en wij moeten ons verspillen aan elkaar

Gespiegeld, bloot en broos, verkleind van mens tot men.

 

 

 

Ons huis

Altijd ligt, in die langzame zomer van ooit en misschien,

Ons huis te wachten, het witte gedachte, hemelhoog

De heuvels in geslingerd door een uitbundige bosgod.

Het staat in ons nog steeds naar alle kanten open

Te dromen van gastvrije paden waar de zielen lopen

Van onze doden, zij die uit hun hel naar boven komen

Om moegestorven hier in onze kussens neer te zinken.

Ook vreemden zullen er hun toekomst komen drinken

Uit de diepe kelen van onze verwisselde namen.

 

 

 

Vader en zoon

Als ik je sloeg was het mijn vlees dat vroeg om slaag.

Als ik je zoen zoek ik verzoening met mezelf.

Nu jij me hier ziet zitten, vindende verlorenheid

Die ons nog niet begrijpt, heb jij jezelf gehoord.

 

Kijk ik in mijn ogen als jij bang mijn blik ontwijkt?

En hoor ik iedereen als jij weer zwijgt: ‘Ik ben alleen’?

Alleenzijn is voor mij een raar substantief, voor jou

Een onbepaalde wijs. Maar je 18 is mijn 41 waard.

 

Onze leeftijd zonder beroep, onze naam zonder adres –

Wat kun je dan nog leren van een kind, een man als ik?

Dat je mijn vlees moet slaan en zoenen, vechtend

Tegen dit hevige doodgaan dat ik op vader bevocht.

 

Nolens

Leonard Nolens (Bree, 11 april 1947)
Foto van Diana Ozon

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Mark  Strand werd geboren op 11 april 1934 in Summerside, Prince Edward Island, Canada. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

Uit: Poetry in the World

I usually have no idea what I will say before I begin to write. This is especially true with poems, and only slightly less so with lectures or essays. I write to find out what I have to say—not what I have to say about a given subject, but simply what I have to say. Not that I find a prescribed subject too limiting, it’s just that to address a particular subject might cast me in the role of an expert, which is preposterous. And yet, as it happens, I am sometimes given not just a subject for the lecture I must deliver, but a title as well. I was for this evening’s, and I welcomed it—it seemed grand, even uplifting. “Humanities and the Public Sphere.” “Ah yes!” I thought, “a fitting topic.” But after struggling around for a few days, trying to think of what I might say, and how I might say it, I decided to change the title. I wanted one that would fall in line—almost magically—with what I might say. After all, I no longer knew what the humanities were, even though the changes that have taken place in that area of study over the past half-century have been well documented and tirelessly speculated on; and I didn’t really grasp the notion of “public sphere,” which, though a phrase commonly used, struck me as excessively abstract. So I came up with the less weighty “Poetry in the World.” Although using “world” in the title did make me think—to be poetic for a moment—that I had bitten off more than I could possibly chew.”

 

***

 

Gedichten eten

Inkt druipt langs mijn mondhoeken.
Niemand is zo gelukkig als ik.
Ik heb gedichten gegeten.

De bibliothecaresse gelooft niet wat ze ziet.
Haar ogen staan bedroefd
en ze loopt met de handen in haar jurk.

De gedichten zijn op.
Het licht is zwak.
De honden op de keldertrap komen naar boven.

Hun oogballen rollen.
Hun blonde poten branden als braam.
De arme bibliothecaresse begint stampvoetend te huilen.

Ze begrijpt het niet.
Wanneer ik op mijn knieën val en haar hand lik,
schreeuwt ze.

Ik ben een nieuw mens.
Ik grom naar haar en blaf.
Ik dartel van genot in de boekige nacht.

 

 

Vertaald door Wiljan van den Akker

 

Strand

Mark Strand (Summerside, 11 april 1934)

 

De Hongaarse dichter Attila József werd geboren op 11 april 1905 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

 

What Will Become of Him…

What will become of him, whoever
has got no handle to his hoe,
upon whose whiskers crumbs don’t quiver,
who dawdles, gloomy, thrawn, and slow;
who would from half a furlong’s hoeing
keep one potato out of three,
whose hair falls out in patches, growing
bald unnoticed – who’d care to see?

What will become of him, whoever
has but five acres under crops,
whose draggled hen clucks at the stover,
whose thoughts nest in a mudhole’s slops;
when no yoke clinks, no oxen bellow;
when mother serves the family soup
and steam from a liquid weak and yellow
drifts from the bottom of the scoop?

 

What will become of him, whoever
must live alone and work alone;
whose stew has neither salt nor savour,
the grocer gives no tick nor loan;
who has one broken chair for kindling,
cat sitting on the cracked stove’s shelf;
who sets his keychain swinging, jingling,
who stares, stares; lies down by himself?

 

What will become of him, whoever
works to support his family;
the cabbage-heart they quarrel over,
the film the big girl gets to see;
always the laundry – dirt’s slow strangling –
the wife’s mouth tastes of vegetables,
and when the light’s off, silent wrangling,
gropings, eavesdroppings, darkness, rules?

 

What will become of him, whoever
idles outside the factory,
a woman meanwhile hauls the lever,
a pale-skulled child sets the fusee;
when through the gates he gazes vainly,
vainly humps bags and market-creels –
he dozes, they rouse him inhumanely,
and always catch him when he steals?

 

What will become of him, whoever
weighs out potatoes, salt, and bread,
wraps them in newsprint’s inky flavour,
and doesn’t brush the scales he’s read;
and in the gloom he dusts, complaining,
the rent is high, the tax is keen,
the price – but what’s the use explaining
the extra charge for kerosene?

 

And what will come of him, whoever
knows he’s a poet, sings his fears,
whose wife mops up the floor forever,
who chases copy-work for years;
whose name’s a brand-name, if he has one,
just like a soap or cooking-fat,
whose life is given, if he has one,
all to the proletariat?

 

 

 

The Scream

Love me wildly, to distraction,
scare away my huge affliction,
in the cage of an abstraction,
I, an ape, jump up and down,
bare my teeth in malediction,
for I have no faith or fiction,
in the terror of His frown.

Mortal, do you hear my singing,
or mere nature’s echoes ringing?
Hug me, don’t just stare unseeing
as the sharpened knife comes down –
there’s no guardian that’s undying
who will hear my song and sighing:
in the terror of His frown.

 

As a raft upon a river,
Slovak raftman, whosoever,
so the human race forever
dumb with pain, goes drifting down –
but I scream in vain endeavour:
love me: I’ll be good, I shiver
in the terror of His frown.

 

attila<br>
Attila József (11 april 1905 – 3 december 1937)
Portret door Róbert Berény, jaren 1920

 

 

De Duitse dichter Rolf Schilling werd geboren in Nordhausen in de Harz op 11 april 1950. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

 

BABYLON

Sag, hast du Babylon gekannt,
Das Löwentor, die Wappenwand,
Den Himmel, hell und morgenweit?
Dort leg den Stab aus deiner Hand,
Dort kehrst du ein, vom Traum gebannt,
Am Ausgang jeder Ewigkeit.

Dort bist du Schweifender zuhaus
Im Wortgewirr, im Labyrinth.
Die Schwalben fliegen ein und aus,
Geheime Kunde weiß der Wind.

Ein Sperber, Spender dunklen Lichts,
Erbarmt sich deiner Ungeduld,
Versinkst du, starren Angesichts,
In seines Fittichs grauer Huld.

Du hast kein neues Reich entfacht,
Hast nur, geneigt ins Niezurück,
Uraltes endlich heimgebracht:
Den Abgesang, das Ernteglück,
Die letzten Flüge vor der Nacht.

Nun holt dich keine Zeit mehr ein,
Was jemals werden kann, verging,
Was morgen war, wird gestern sein,
Beginn und Ende schließt der Ring.

Fern aller Bitte, allem Ruf,
Tritt vor, nimm dein verheißnes Los.
Blind war der Gott, der dich erschuf,
Blind kehrst du heim in seinen Schoß.

Sag, hast du Babylon gekannt,
Den Regenbogen, weit gespannt,
Verschwistert allem Einst und Je?
Die Morgenhimmel sind verbrannt,
Von morschen Schwingen stäubt der Sand,
Und Schnee wird sein, viel Schnee.

 

 

YPSILON-SONETT

Wenn Hyazinth im Schimmerer der Berylle
Krystallen sich erblickt, wächst der Polyp
Zur Hyder, daß die Pythische Sibylle
In Hieroglyphen sich und Hymnen üb.

Hyperborea grünt, es fügt der Skythe
Den Zweig zur Zwille: Hütet Yggdrasil
Walkyren androgyn, blüht aus der Mythe
Der Thyrsos wie aus Krypten das Reptil.

Syrinx ertönt im Rauschen der Charybden,
Der Python paart im innersten Ägypten
Des Goldes Glanz der Schwärze des Onyx.

Zypresse hüllt die Myrte, doch dem Mysten
Entbietet Sphinx im Spiegel amethysten
Asyl, bis der Olymp sinkt im Styx.

 

Schilling

Rolf Schilling (Nordhausen, 11 april 1950)

 

 

De Duitse schrijver, dichter, musicus, liedjesmaker, zanger en graficus Hartmut Barth-Engelbart werd geboren op 11 april 1947 in Michelstadt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

 

Heidelberg

Heidelberg
auf deinen Brücken
stand ich
den schalen Nachgeschmack
glänzender Feste
im Gaumen
den beklemmenden Rauch
deiner engen Altstadt
atmend&
nbsp;
und deiner Schönheit
nicht gedenkend
Heidelberg
du grausame Schöne
zerschneidest mir mein Ich
läßt mich den Mittelpunkt
das Gleichgewicht
verlieren
und meine Gedanken
den Neckarwellen gleich
in ein Meer
von Heimweh fließen –
Wohin?
Ich kannte mein Ziel
doch du bringst mich ab
vom Wege
und fesselst mich
wie eine Frau
für vierundzwanzig Stunden
Und mittags
Heidelberg und abends
und nachts
auf deinen Brücken
stehe ich
den schalen Nachgeschmack
glänzender Feste
den Rückblick
deiner Augen
im Nacken
den beklemmenden Rauch
deiner engen Altstadt
zitternd fiebernd
röchelnd atmend
und deine Schönheit
nimmt mich in ihre
feuchten kalten Arme
deckt über mich
ihr Nebelschleierhaar
das mir im Fallen noch
den Blick
zum Sternenhimmel
nimmt 

 

engelbart

Hartmut Barth-Engelbart (Michelstadt, 11 april 1947)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Barbara Köhler werd geboren op 11 april 1959 in Burgstädt. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

 

Gedicht

ich nenne mich du weil der Abstand

so vergeht zwischen uns wie Haut

an Haut wir sind nicht

zu unterscheiden zu trennen eins

und das Andere die Grenze ist

die Verletzung der Übergang

eine offene Wunde du nennst mich

ich wer von uns beiden sagt

hier hast du ein Messer

mach meinen Schnitt.

 

 

 

guten tag

immer hinterher im regen stehen
gelassen bleiben als ob gehen
die frage sei: dahingestellt
& was aus allen wolken fällt

mir zu betrifft mich offenherzig
verheult verlacht den rest verschmerz ich
vergeh verkomme auf dich zu
entferne mich was bleibt bist du

bei trost bei dir beizeiten
JUST TRAVELLIN‘ es kommt nicht an
auf sprüche soviel ist versprochen

und haltlos was ich sagen kann
verstummt verspielt zwischen uns beiden
der regen naß bis auf die knochen

 

 

Rondeau Allemagne

Ich harre aus im Land und geh, ihm fremd,

Mit einer Liebe, die mich über Grenzen treibt,

Zwischen den Himmeln. Sehe jeder, wo er bleibt;

Ich harre aus im Land und geh ihm fremd.

 

Mit einer Liebe, die mich über Grenzen treibt,

Will ich die Übereinkünfte verletzen

Und lachen, reiß ich mir das Herz in Fetzen

Mit jener Liebe, die mich über Grenzen treibt.

 

Zwischen den Himmeln sehe jeder, wo er bleibt:

Ein blutig Lappen wird gehißt, das Luftschiff fällt.

Kein Land in Sicht; vielleicht ein Seil, das hält

Zwischen den Himmeln. Sehe jeder, wo er bleibt.

 

 

Koehler

Barbara Köhler (Burgstädt, 11 april 1959)

 

 

De Tunesische dichter, schrijver, essayist en vertaler Walid Soliman werd geboren op 11 april 1975 in Tunis. Zie ook mijn blog van 11 april 2007.

 

Lameness

The girl I thougt lame

Had her heel broken

In the stairs

 

 

My life without you

Like a tree without a shadow

Like a pearl without glitter

Like a moon without rays

Thus was my life without you

 

Soliman

Walid Soliman (Tunis, 11 april 1975)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 11 april 2007.

De Duitse schrijfster en vertaalster Luise Adelgunde Victorie Gottsched werd in april 1713 geboren in Danzig.

De Hongaarse schrijver Sándor Márai werd geboren op 11 april 1900 in Kassa (nu Košice, Slowakije).

Walid Soliman, Mark Strand, Sándor Márai, Attila József, Rolf Schilling, Hartmut Barth-Engelbart, Barbara Köhler, Luise Gottsched

De Tunesische dichter, schrijver, essayist en vertaler Walid Soliman werd geboren op 11 april 1975 in Tunis. Hij kreeg zijn opleiding aan de Sadikia, studeerde daarna Engelse taal- en literatuurwetenschap en behaalde een graad in vertalen aan het Insitut Supérieur de Langue. Hij vertaalde o.a. werk van Jorge Luis Borges, Charles Baudelaire, Gabriel García Márquez, André Breton en Mario Vargas Llosa. Tegenwoordig is hij chef-redacteur van het culturele online magazine Dedalus.

AID(S)

People
Like me and you
Need help
Need aid
Because AIDS
Makes no distinction
Between young and old
Between black and white

People
Like me and you
Need compassion
Need comprehension
Because AIDS
Makes no distinction
Between rich and poor
Between ignorant and educated

They have AIDS and need AID

 

Nasty Fantasies

On the screen of my imagination
I always project nasty fantasies
Not because my mind is nasty
But because life without fantasies
Is like an empty screen

Soliman

Walid Soliman (Tunis, 11 april 1975)

 

De Amerikaanse dichter Mark  Strand werd geboren op 11 april 1934 in Summerside, Prince Edward Island, Canada. Zijn werk is van meet af aan met instemming begroet, het werd met tal van prijzen bekroond, terwijl de dichter als persoon veel erkenning heeft gekregen, niet in de laatste plaats doordat hij in 1990 tot Poet Laureate van de Verenigde Staten werd gekozen, en hem in 1999 de Pulitzer Prijs voor zijn bundel Blizzard of One (1998) werd toegekend. In tal van gedichten, vooral die uit de eerste decennia van zijn dichterschap, spelen beelden uit de jeugd en herinneringen aan een intieme, harmonische verhouding met de ouders een opvallende rol.

 

“The Dreadful Has Already Happened”

The relatives are leaning over, staring expectantly.
They moisten their lips with their tongues. I can feel
them urging me on. I hold the baby in the air.
Heaps of broken bottles glitter in the sun.

A small band is playing old fashioned marches.
My mother is keeping time by stamping her foot.
My father is kissing a woman who keeps waving
to somebody else. There are palm trees.

The hills are spotted with orange flamboyants and tall
billowy clouds move beyond them. “Go on, Boy,”
I hear somebody say, “Go on.”
I keep wondering if it will rain.

The sky darkens. There is thunder.
“Break his legs,” says one of my aunts,
“Now give him a kiss.” I do what I’m told.
The trees bend in the bleak tropical wind.

The baby did not scream, but I remember that sigh
when I reached inside for his tiny lungs and shook them
out in the air for the flies. The relatives cheered.
It was about that time I gave up.

Now, when I answer the phone, his lips
are in the receiver; when I sleep, his hair is gathered
around a familiar face on the pillow; wherever I search
I find his feet. He is what is left of my life.

 

 

From The Long Sad Party

Someone was saying
something about shadows covering the field, about
how things pass, how one sleeps towards morning
and the morning goes.

Someone was saying
how the wind dies down but comes back,
how shells are the coffins of wind
but the weather continues.

It was a long night
and someone said something about the moon shedding its
white
on the cold field, that there was nothing ahead
but more of the same.

Someone mentioned
a city she had been in before the war, a room with two
candles
against a wall, someone dancing, someone watching.
We begin to believe

the night would not end.
Someone was saying the music was over and no one had
noticed.
Then someone said something about the planets, about the
stars,
how small they were, how far away.

 

Strand

Mark Strand (Summerside, 11 april 1934)

 

De Hongaarse schrijver Sándor Márai werd geboren op 11 april 1900 in Kassa (nu Košice, Slowakije). Hij studeerde letterkunde in Leipzig, Frankfurt en Berlijn. Vanaf 1929 schreef hij vele romans, verhalen, gedichten, essays en toneelstukken en werd een gevierd auteur in Hongarije. Gedurende de nazitijd leidde Márai in Boedapest een teruggetrokken leven, in 1948 ontvluchtte hij zijn land vanwege het communisme. Deze vrijwillige ballingschap duurde de rest van zijn leven. Zijn boeken werden in Hongarije verboden en verschenen vrijwel onopgemerkt in het buitenland. De laatste jaren van zijn leven leidde hij met zijn vrouw en aangenomen zoon een eenzaam bestaan in San Diego, waar hij op 22 februari 1989 zelfmoord pleegde. Márai wordt door literatuurliefhebbers algemeen beschouwd als een van de belangrijkste Europese schrijvers van de twintigste eeuw. Van Márai verschenen bij Wereldbibliotheek de romans Gloed (2000), De erfenis van Eszter (2000), De opstandigen (2003), De gravin van Parma (2004), Kentering van een huwelijk (2005) en Nacht voor de scheiding (2006). In 2002 verscheen het autobiografische Land, land!…

 

Uit: American Journal (1984)

 

5 March– A film director from Budapest (I’ve never heard of him before) has written a letter in which, though unknown to me, he calls on me to return home because there is no sense in the “empty gesture” of emigration; everything back there is fine and dandy, etc. The letter-writer categorises the fact that I have been living abroad for 36 years as a “gesture” and calls on me to return home, where they will await me with “the national anthem or incognito,” as you please. At times like this I am always amazed at how uninformed contemporaries are in their judgement of one another’s stances. The assumption that I would join the “useful idiots,” as Lenin called them, goes without saying for the letter-writer. At times like this it is always a relief to know that two oceans separate you from this type of person.

*

6 March– L.’s eyes are not improving; she lives by groping around, and I grope along with her. She spends a lot of time thinking about her childhood and Kassa [now Kosice, Slovakia*, even has dreams about those back there. Today she talked about Róza, our elderly maid, who was our marvellous cook in Buda, but with her failing eyes one day- and it just happened to be a fussy dinner for invited guests- she short-sightedly handed over a salad in which an earthworm was lurking. When L. pointed it out to her, old Róza shamefacedly declared, “In that case, I’ll leave.” And leave she did- having to grope around, elderly, she took herself off to the hopelessness of a poorhouse. Memories which come back in old age and are painful. We ought to have retained Róza, done something for her… In the end, these conjurings-up of spirits are the worst.”

 

marai

Sándor Márai  (11 april 1900 – 22 februari 1989)

 

De Hongaarse dichter Attila József werd geboren op 11 april 1905 in Boedapest. Vanaf 1924 studeerde hij in Szeged Hongaarse, Frans en filosofie. Al in zijn jonge jaren kreeg hij moeilijkheden vanwege zijn gedichten (vooal vanwege het hieronder geciteerde „With a pure heart“) en werd hij van de universiteit verbannen. Hij vertrok naar Parijs en Wenen en kwam in 1929 terug. In het begin van de jaren dertig brak hij met de communistische ideologie. Hij was toen al ernstig ziek. Hij leed onder zware depressies, waarvoor hij in psychoanalyse was. In 1936 werd hij chef-redacteur van het literaire tijdschrift Szép Szó. In 1937 werd hij opgenomen in een psychiatrische kliniek. Hij maakte zelf een einde aan zijn leven door voor een goederentrein te springen. Attila József  wordt gezien als een van de grootste dichters van Hongarije. Zijn geboortedag wordt in Hongarije als dag van de poezie gevierd.

With a pure heart

Without father without mother
without God or homeland either
without crib or coffin-cover
without kisses or a lover

for the third day – without fussing
I have eaten next to nothing.
My store of power are my years
I sell all my twenty years.

Perhaps, if no else will
the buyer will be the devil.
With a pure heart – that’s a job:
I may kill and I shall rob.

They’ll catch me, hang me high
in blessed earth I shall lie,
and poisonous grass will start
to grow on my beautiful heart.

 

Vertaald door Thomas Kabdebo

 

Welcome to Thomas Mann

Just as the child, by sleep already possessed,
Drops in his quiet bed, eager to rest,
But begs you: “Don’t go yet; tell me a story,”
For night this way will come less suddenly,
And his heart throbs with little anxious beats
Nor wholly understands what he entreats,
The story’s sake or that yourself be near,
So we ask you: Sit down with us; make clear
What you are used to saying; the known relate,
That you are here among us, and our state
Is yours, and that we all are here with you,
All whose concerns are worthy of man’s due.
You know this well: the poet never lies,
The real is not enough; through its disguise
Tell us the truth which fills the mind with light
Because, without each other, all is night.
Through Madame Chauchat’s body Hans Castorp sees,
So train us to be our own witnesses.
Gentle your voice, no discord in that tongue;
Then tell us what is noble, what is wrong,
Lifting our hearts from mourning to desire,
We have buried Kosztoli; cureless, dire,
The cancer on his mouth grew bitterly,
But growths more monstrous gnaw humanity.
Appalled we ask: More than what went before,
What horror has the future yet in store?
What ravening thoughts will seize us for their prey?
What poison, brewing now, eat us away?
And, if your lecture can put off that doom,
How long may you still count upon a room?
O, do not speak, and we can take heart then.
Being men by birthright, we must remain men,
And women, women, cherished for that reason.
All of us human, though such numbers lessen.
Sit down, please. Let your stirring tale be said.
We are listening to you, glad, like one in bed,
To see to-day, before that sudden night,
A European mid people barbarous, white.

 

Vertaald door  Vernon Watkins

Jozsef

Attila József (11 april 1905 – 3 december 1937)

 

De Duitse dichter Rolf Schilling werd geboren in Nordhausen in de Harz op 11 april 1950. Zijn werk wordt gekenmerkt door talrijke artistieke, historische en mythologische reminiscenties. Invloeden va Rilke, George en Benn zijn niet te overzien zonder dat het leidt tot epigonisme.

 

Frühlingstag

Mond, der im fahlblauen Schimmer
Des Himmels mattsilbern verglomm,
Goldstern, Holunder, und immer
Mahnt dich ein Morgenduft: Komm –

Komm in die Fluren, vorzeiten
War der Oktober dir hold,
Lerchenruf, laß dich geleiten
Über die Schwelle von Gold.

Stunde beseligten Schwebens,
Sind auch die Krüge geleert,
Trank aus der Quelle des Lebens
Wird deinen Lippen gewährt.

Mohnländer, die du erbeutest,
Löwenzahn, zitternd im Wind,
Stimmen, die du nicht deutest –
Nimm dein Genügen: Sie sind.

Laß dir die Bilder geschehen,
Hauch, der den Zauberglast spann,
Wirst du verwandelt erstehen,
Eh noch die Ernte begann.

Waldwärts verwachsen die Pfade –
Immer, im sinkenden Licht,
Gehn wir, Geschöpfe der Gnade,
Trunken von Glanz und Gesicht.

 

Schilling

Rolf Schilling (Nordhausen, 11 april 1950)

 

De Duitse schrijver, dichter, musicus, liedjesmaker, zanger en graficus Hartmut Barth-Engelbart werd geboren op 11 april 1947 in Michelstadt. Tussen 1967 en 1991 werkte hij in 36 verschillende beroepen: van bouwvakker tot reclametekstschrijver. Samen met componist en saxofonist Wolfgang Stryi hield hij tot aan de dood van Stryi in 2005 meer dan 150 politieke, zogenoemde „Interventions-Konzert-Lesungen“.

 

Abfertigung im Morgengrauen

Schreibmaschine schreiben
Zahlenreihen knollen
in den Ladeprotokollen
bis die vierunndzwanzigtonner
ihre sechsundzwanzigtonnen-
übervollen
zwischen zwei halb drei
nachts von der Rampe holen
und dann außer ein paar Knollen
Lappen, Knast und Kopf riskieren

so lange darfst du bleiben
dir die Wartezeit vertreiben
mit Schreibmaschineschreiben
und nebenbei
beim Fakturieren
in der Hitze
nicht den kühlen Kopf verlieren
und dabei Stück für Stück
von Morgengraun zu Morgengrauen
innerlich erfrieren

 

ENGELBART

Hartmut Barth-Engelbart (Michelstadt, 11 april 1947)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Barbara Köhler werd geboren op 11 april 1959 in Burgstädt. Zij groeide op in Penig in Sachsen en ging naar school in Plauen. Zij werkte in de bejaardenzorg en bekleedde verschillende functies aan het theater in Karl-Marx-Stadt, tegenwoordig Chemnitz. Van 1985 tot 1988 studeerde zij aan het Institut für Literatur “Johannes R. Becher” in Leipzig. Na de hereniging van Duitsland werkte zij voor diverse kranten. Tegenwoordig woont zij in Duisburg.

 

IV
für Ulrike Meinhof

allein mit dieser stimme ulrike im jenseits von tagund-
nacht die folter WEISS WIE SCHNEE flüssiges neon in den
adern schwarze schmetterlinge vor augen deutschland
blonde mauer an der meine schlinge schon geknüpft ist
ACH LIEBER WAHN draußen ist mai versprechen die
blauen lügen des himmels schatten so SCHWARZ WIE
EBENHOLZ die ans märchen von GUTund BÖSE sich halten
um nicht zu fallen wie ich um nicht zu fliegen in die-
sen abgrund von stimme in diesem mörderischen licht
ULRIKE! wer weiß schon was sie gesehen hat zuletzt die
wahrheit vielleicht SO ROT WIE BLUT hat sie die spiegel
verlassen

koehler

Barbara Köhler (Burgstädt, 11 april 1959)

 

De Duitse schrijfster en vertaalster Luise Adelgunde Victorie Gottsched werd in april 1713 geboren in Danzig. Zij was de dochter van een arts uit Danzig. Haar moeder stamde uit een patriciërfamilie uit Augsburg. Luise leerde op jonge leeftijd Frans en Engels. Bovendien was ze muzikaal; ze leerde piano en luit spelen. In 1929 leerde Luise Kulmus het literaire zwaargewicht Johann Gottsched kennen. De 16-jarige begon een briefwisseling, die in 1735 uitmondde in een huwelijk.In Leipzig werd Luise de vrouw van een beroemde professor en zij kreeg reeds snel de bijnaam “Die Gottschedin”. Luise Gottsched vertaalde uit het Engels en Frans. Voorbeelden hiervan zijn “Der Zuschauer” (1739-1743), “Herrn Alexander Popens Lockenraub” (1744) en “Der Aufseher oder Vormund” (1745). Net als haar man had Luise een grote passie voor het toneel. Voor de ontwikkeling van de Duitse komedie is zij van groot belang geweest. Zij stimuleerde, maakte vertalingen en stond het theatergezelschap met raad en daad ter zijde. Haar eerste werk verscheen reeds voor haar huwelijk in 1736. “Die Pietisterey im Fischbein-Rocke” verscheen echter anoniem. Later volgden “Die ungleiche Heyrath” (1743), “Die Hausfranzösinn oder die Mammsell” (1744), “Das Testament” (1745) en “Der Witzling” (1745).

Uit: Die Pietisterey im Fischbein-Rocke

“Jungfer Luischen. Zwey Jahre bin ich schon dem Herrn Liebmann verlobt; gleichwohl habe ich kaum die Erlaubniß ihn zu sprechen. Ich sehe niemanden, als allerley Arten von Heuchlern, Canditaten, Magisters, und lächerliche Beth-Schwestern. Zu Hause schwatzt man von lauter Orthodoxen und Ketzermachern; gehe ich aus, so muß ich eben wieder solch Zeug anhören. Du weist, daß ich der Mama zu gefallen Speners Predigten von der Wiedergeburt, und so viel anderes Zeug, gantz auswendig gelernet habe. Ich habe mich bisher gestellt, als wenn ich mit ihr einer Meinung wäre; damit ich sie nur gewinnen möchte: Aber nun bin ichs auch überdrüßig. Ich kanns nicht länger aushalten! Und wo mein Vater nach seiner langen Abwesenheit nicht bald wieder kömmt, und allen diesen Verwirrungen ein Ende macht; so – – –
Cathrine. O ja doch! Sie ist gewiß von den Leuten, die was rechts unternehmen. Sie hat ja nicht das Hertze der Mama ein Wort zu sagen.
Jungfer Luischen. Es ist wahr! Aber nun habe ich mir es vorgesetzt: Ich will nicht länger heucheln! Ich will ihr meine Meinung sagen, und wanns noch heute wäre.”

GOTTSCHEDIN

Luise Gottsched (11 april 1713 – 26 juni 1762)