David Boerljoek, Hart Crane, Mohammed Dib, Brigitte Reimann, Anton Schnack, Julius Sturm, Matthew Prior

De Russisch-Amerikaanse dichter, schrijver en schilder David Davidovitsj Boerljoek werd geboren in Semirotowschtschina, nabij Charkov, op 21 juli 1882. Zie ook alle tags voor David Boerljoek op dit blog.

Festive Blue

A green spirit flashed boldly like a stone
Into the lake’s depth where mirrors dreamt.
Look now how brightly flared the flame
Where previously nestled the dim dark.
So heartless you in me awakened sorrow
Toward the water ghosts you’d demolished.
In that flash you wished to resist absence
Above the abyss that is a festive blue.

 

Vertaald door Alex Cigale

 

 
David Boerljoek (21 juli 1882 – 15 januari 1967)
Cossack Mamay door David Boerljoek, 1912

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Zie ook alle tags voor Hart Crane op dit blog.

O Carib Isle!

The tarantula rattling at the lily’s foot
Across the feet of the dead, laid in white sand
Near the coral beach—nor zigzag fiddle crabs
Side-stilting from the path (that shift, subvert
And anagrammatize your name)—No, nothing here
Below the palsy that one eucalyptus lifts
In wrinkled shadows—mourns.

And yet suppose
I count these nacreous frames of tropic death,
Brutal necklaces of shells around each grave
Squared off so carefully. Then

To the white sand I may speak a name, fertile
Albeit in a stranger tongue. Tree names, flower names
Deliberate, gainsay death’s brittle crypt. Meanwhile
The wind that knots itself in one great death—
Coils and withdraws. So syllables want breath.

But where is the Captain of this doubloon isle
Without a turnstile? Who but catchword crabs
Patrols the dry groins of the underbrush?
What man, or What
Is Commissioner of mildew throughout the ambushed senses?
His Carib mathematics web the eyes’ baked lenses!

Under the poinciana, of a noon or afternoon
Let fiery blossoms clot the light, render my ghost
Sieved upward, white and black along the air
Until it meets the blue’s comedian host.

Let not the pilgrim see himself again
For slow evisceration bound like those huge terrapin
Each daybreak on the wharf, their brine-caked eyes;
—Spiked, overturned; such thunder in their strain!
And clenched beaks coughing for the surge again!

Slagged of the hurricane—I, cast within its flow,
Congeal by afternoons here, satin and vacant.
You have given me the shell, Satan,—carbonic amulet
Sere of the sun exploded in the sea.


Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

De Algerijnse schrijver Mohammed Dib werd geboren op 21 juli 1920 in Tlemcen, een stad in het noordoosten van Algerije. Zie ook alle tags voor Mohammed Dib op dit blog.

Uit: La Grande Maison

« Brahim Bali pointa le doigt en l’air. Tiens, celui-là ! Il savait donc ? Bien sûr. Il redoublait, il était au courant.  –          La France est notre mère Patrie, ânonna Brahim. Son ton nasillard était celui que prenait tout élève pendant la lecture. Entendant cela, tous firent claquer leurs doigts, tous voulaient parler maintenant. Sans permission, ils répétèrent à l’envi la même phrase.  Les élèves serrés, Omar pétrissait une petite boule de pain dans sa bouche. La France, capital Paris. Il savait ça. Les Français qu’on aperçoit en ville, viennent de ce pays. Pour y aller ou en revenir, il faut traverser la mer, prendre le bateau… la mer : la mer Méditerranée. Jamais vu la mer, ni un bateau. Mais il sait : une très grande étendue d’eau salée et une sorte de planche flottante. La France, un dessin en plusieurs couleurs. Comment ce pays si lointain est-il sa mère ? Sa mère est à la maison, c’est Aïni ; il n’en a pas deux. Aïni n’est pas la France. Rien de commun. Omar venait de surprendre un mensonge. Patrie ou pas patrie, la France n’était pas sa mère. Il apprenait des mensonges pour éviter la fameuse baguette d’olivier. C’était ça les études. Les rédactions : décrivez une veillée au coin du feu… pour les mettre en train, M. Hassan leur faisait des lecture où il était question d’enfants qui penchent studieusement sur leurs livres. La lampe projette sa clarté sur la table. Papa enfoncé dans fauteuil, lit son journal et maman fait de la broderie. Alors Omar était obligé de mentir. Il complétait le feu qui flambe dans la cheminée, le tic tac de la pendule, la douce atmosphère du foyer pendant qu’il pleut, vent et fait nuit dehors. Ah ! Comme on se sent bien chez soi au coin du feu ! Ainsi : la maison de compagne où vous passez vos vacances. Le lierre grimpe sur la façade ; le ruisseau gazouille dans le pré voisin. L’air est projet urbain, quel bonheur de respirer à pleins poumons ! Ainsi : le laboureur. Joyeux, il pousse sa charrue en chantant, accompagnée par les trilles de l’alouette. Ainsi : la cuisine. Les rangées de casseroles sont si bien astiquées et si reluisantes qu’on peut s’y mirer. Ainsi : Noël. L’arbre de Noël qu’on plante chez soi, les fils d’or et d’argent, les boules multicolores, les jouets qu’on découvre dans ses chaussures. Ainsi, les gâteaux de l’Aïd-Seghir, le mouton qu’on égorge à l’Aïd-Kebir… ainsi la vie ! « 

 
Mohammed Dib (21 juli 1920 – 2 mei 2003)

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. Zie ook alle tags voor Brigitte Reimann op dit blog.

Uit: Jede Sorte von Glück

„Hoywoy, am 17. 3. 60
Liebe Eltern,
…gestern habe ich mein zweites Kapitel abgetippt, und Daniel hat es abends noch nach Hoy. zur Post gebracht und per Eilbrief abgeschickt. …
Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich geschuftet habe, und jetzt bin ich ganz schön nervös – zum Glück äußert sich diese Nervosität nur in schrecklicher Albernheit, und da es Daniel auch nicht viel besser geht (gestern hat er bis morgens um acht Uhr gearbeitet und eine Menge geschafft), treiben wir lauter Unsinn, balgen uns und spielen das große »Kater- und Schellfisch-Spiel«. Eigentlich zanken wir uns hier so gut wie gar nicht, vielleicht deshalb, weil wir zum erstenmal ganz allein auf uns gestellt sind.
Herzlichen Dank für das Päckchen, liebe Mu! Wir haben uns vor allem über die Forsythien aus der Neuendorfer Straße gefreut. Sie haben sich im Wasser sofort erholt und stehen jetzt in voller Blüte. Das war wirklich eine wunderbare Idee!
Du sahst letztes Mal so schlecht aus, lieber Vati, daß ich geradezu einen Schreck bekommen habe, und ich hoffe sehr, daß Du Dich in der einen Woche ein bißchen erholst. Du müßtest wirklich versuchen, egoistischer zu werden und Dir das Übermaß an Arbeiten möglichst vom Hals zu halten. Wenn Du diese ganze Anstrengung in Genthin mit einem Zusammenbruch bezahlst, nützt Du weder Dir noch der Bank, das müßtest Du den Leuten mal klarmachen.
Geld, Geld … Ich glaube, diese Sorge werden wir niemals los. Dabei brauchen wir jede Woche ungefähr hundert Mark, meistens noch ein wenig mehr als hundert. Wir leben wirklich nicht üppig oder gar verschwenderisch, aber jede Woche kommen irgendwelche Sonderausgaben dazu – Miete, Fahrgelder, ein paar teure Südfrüchte, ein Paket Kaffee, eine Flasche Wodka, wenn wir Gäste erwarten, Ferngespräche, irgendwelche Haushaltsgegenstände – kurzum, es summiert sich erschreckend. Für größere Anschaffungen ist nichts da. Dabei brauchten wir zum Sommer dringend einen Kühlschrank, denn den ganzen Morgen und Mittag knallt die Sonne ins Küchenfenster, und wenn es erst richtig heiß wird, läuft uns die Butter und Sahna im Schrank weg. Freilich gibt es momentan gar keine Kühlschränke zu kaufen, nur Bestellungen werden angenommen. Lieferzeit: ein dreiviertel Jahr.“

 
Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)

 

De Duitse dichter en schrijver Anton Schnack werd geboren op 21 juli 1892 in Rieneck. Zie ook alle tags voor Anton Schnack op dit blog.

Was traurig macht (fragment)

Besuch bei einem Kameraden aus der Schulzeit.
Er ist Direktor einer Fabrik geworden. Er gibt dir die Hand,
aber es scheint so, als ob er dich nicht mehr erkennen will,
da du nichts geworden bist als ein Dichter dunkler und
schwermütiger Worte. Das Gespräch stockt.
Und er sagt mit der Uhr in der Hand, daß er gleich zu einer
wichtigen Konferenz gehen müße.

Der Blick eines sterbenden Rehes ahf der Jagd.

Der Duft von Jasmin. Immer muß ich an die Heimat denken,
wo ein Strauch unter dem Fenster stand.

Leise Musik aus einem Park. es ist ein wunderbarer Sommerabend.
Du hörst die Schritte der Leute leise auf dem Kies knirschen,
ein Gelächter jubelt herauf, aber du liegst schon wochenlang
krank im verdunkelten Zimmer.

Ein fahrender Zug macht traurig. Es ist zwischen Abend und Nacht.
Die blitzenden Fenster sausen wie Spuk vorbei. Ein schönes
Frauengesicht steht Lächelnd am Fenster.

An einem Metzgerladen vorübergehen. Die roten, blutenden
Keulen, die aufgespalteten Körper, die gläsernen und blind
gewordenen Augen der Kälber und Schafleiber machen traurig.
Man soll nicht hinsehen und schnell vorübergehen.

Von einem bunten und heißen Maskenfeste heimkehren.
Die ungenaue Morgenluft bewegt ein feiner und unhörbarer Regen.
Die Geliebte küßte einen Schauspieler.


Anton Schnack ( 21 juli 1892 – 26 september 1973)

 

De Duitse dichter Julius Carl Reinhold Sturm werd geboren op geboren 21 juli 1816 in Koestritz. Zie ook alle tags voor Julius Sturm op dit blog.

Aus der Kindheit

Ein Hügel war′s, wo ich im Gras
Zur Sommerzeit am liebsten saß
Als frohes Kind allein;
Weit um mich her die grüne Au′
Und über mir nur tiefes Blau
Und goldner Sonnenschein.

Da schwärmten Falter mir vorbei,
Und fleiß′ge Bienen summten frei
Mir um das blonde Haar.
Goldkäfer stellten oft sich ein,
Und Grillen musizierten fein
Zum Tanz der Mückenschar.

Und wenn der Tag zu Rüste ging,
Wie selig da mein Auge hing
An Wolken, goldumsäumt!
O, das war tiefe Poesie, –
So lebensvolle, wie ich nie –
Mir je als Mann erträumt.


Julius Sturm (21 juli 1816 – 2 mei 1896)

 

De Engelse schrijver en diplomaat Matthew Prior werd geboren in Wimborne Minster, East Dorset, op 21 juli 1664. Zie ook alle tags voor Matthew Prior op dit blog.

Hymn To The Sun

I.
Light of the World, and Ruler of the Year,
With happy Speed begin Thy great Career;
And, as Thou dost thy radiant Journeys run,
Through every distant Climate own,
That in fair Albion Thou hast seen
The greatest Prince, the brightest Queen,
That ever sav’d a Land, or blest a Throne,
Since first Thy Beams were spread, or Genial Power was known.

II.
So may Thy Godhead be confest;
So the returning Year be blest;
As His Infant Months bestow
Springing Wreaths for William’s Brow;
As His Summer’s Youth shall shed
Eternal Sweets around Maria’s Head.
From the Blessings They bestow,
Our Times are dated, and our Æra’s move:
They govern, and enlighten all Below,
As Thou dost all Above.

III.
Let our Hero in the War
Active and fierce, like Thee, appear:
Like Thee, great Son of Jove, like Thee,
When clad in rising Majesty,
Thou marchest down o’er Delos’ Hills confest,
With all Thy Arrows arm’d, in all Thy Glory drest.
Like Thee, the Hero does his Arms imploy,
The raging Python to destroy,
And give the injur’d Nations Peace and Joy.


Matthew Prior (21 juli 1664 – 18 september 1721)
Portret door Hyacinthe Rigaud, 1699

Dolce far niente, Dennis Gaens, Ernest Hemingway, Belcampo, Boris Dittrich , Hans Fallada, Hart Crane

Dolce far niente – Bij de Nijmeegse Vierdaagse

 

 
Wandelaars richting Nijmegen via de Oosterhoutse dijk door Annemieke Martinus-Claus, 2008

 

Met afstand heeft het niets te maken

Het is kijken hoe zwaar je je lichaam kunt laten worden,
hoeveel pijn ademen kan veroorzaken. Het is je ogen op
de volgende bocht, rubber ruiken en teer trappen. Het is
weg van wat dan ook.

Het is lopen en laten gaan.

 

 
Dennis Gaens (Susteren, 1982)
Nijmegen tijdens de Vierdaagse. Dennis Gaens was in 2011 en 2012 stadsdichter van Nijmegen.

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Dolce far niente, Jacques Perk, Ernest Hemingway, Belcampo, Hart Crane

Dolce far niente

 

 
Oosterpark door Isaac Israels. ca. 1895

 

Hemelvaart
Est deus in nobis.

De ronde ruimte blauwt in zonnegloed
En wijkt ver in de verte en hoog naar boven:
Mijn ziel wiekt als een leeuwriklied naar boven
Tot bóven ’t licht zij lichter licht ontmoet.

Zij baadt zich in den lauwen aethervloed
En hoort met hosiannaas ’t leven loven;
Het floers is wèg van de eeuwigheid geschoven
En godd’lijk leven gloeit in mijn gemoed.

De hemel is mijn hart en met den voet
Druk ik loodzwaar den schemel mijner aard’,
En nederblikkend, is mijn glimlach zoet.

Ik zie daar onverstand en zielevoosheid…,
Genoegen lacht… ik lach… en met een vaart
Stóot ik de wereld weg in de eindeloosheid.

 

 
Jacques Perk (10 juni 1859 – 1 november 1881)
Monument voor de Tachtigers door Jan Wolkers in het Oosterpark, Amsterdam
Bovenstaand gedicht van de Tachtiger Perk staat erbij te lezen

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Ernest Hemingway, Belcampo, Hart Crane, Mohammed Dib

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2010 en eveneens alle tags voor Ernest Hemingway op dit blog.

 

Uit: Green Hills Of Africa

„Every morning now it took the heavy, woolly sky an hour or so longer to clear and you could feel the rains coming, as they moved steadily north, as surely as though you watched them on a chart.
Now it is pleasant to hunt something that you want very much over a long period of time, being outwitted, outmanoeuvred, and failing at the end of each day, but having the hunt and knowing every time you are out that, sooner or later, your luck will change and that you will get the chance that you are seeking. But it is not pleasant to have a time limit by which you must get your kudu or perhaps never get it, nor even see one. It is not the way hunting should be. It is too much like those boys who used to be sent to Paris with two years in which to make good as writers or painters, after which, if they had not made good, they could go home and into their fathers’ businesses. The way to hunt is for as long as you live against as long as there is such and such an animal; just as the way to paint is as long as there is you and colours and canvas, and to write as long as you can live and there is pencil and paper or ink or any machine to do it with, or anything you care to write about, and you feel a fool, and you are a fool, to do it any other way“.

 

Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

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Ernest Hemingway, Belcampo, Hart Crane, Mohammed Dib, Hans Fallada, Brigitte Reimann, Anton Schnack, Matthew Prior

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006  ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008 en ook mijn blog van 21 juli 2009.

Uit: A Moveable Feast

“Then there was the bad weather. It would come in one day when the fall was over. We would have to shut the windows in the night against the rain and the cold wind would strip the leaves from the trees in the Place Contrescarpe. The leaves lay sodden in the rain and the wind drove the rain against the big green autobus at the terminal and the Café des Amateurs was crowded and the windows misted over from the heat and the smoke inside. It was a sad, evilly run café where the drunkards of the quarter crowded together and I kept away from it because of the smell of dirty bodies and the sour smell of drunkenness. The men and women who frequented the Amateurs stayed drunk all of the time, or all of the time they could afford it, mostly on wine which they bought by the half-liter or liter. Many strangely named apéritifs were advertised, but few people could afford them except as a foundation to build their wine drunks on. The women drunkards were called poivrottes which meant female rummies.
The Café des Amateurs was the cesspool of the rue Mouffetard, that wonderful narrow crowded market street which led into the Place Contrescarpe. The squat toilets of the old apartment houses, one by the side of the stairs on each floor with the two cleated cement shoe-shaped elevations on each side of the aperture so a locataire would not slip, emptied into cesspools which were emptied by pumping into horse-drawn tank wagons at night. In the summer time, with all windows open, we would hear the pumping and the odor was very strong. The tank wagons were painted brown and saffron color and in the moonlight when they worked the rue Cardinal Lemoine their wheeled, horse-drawn cylinders looked like Braque paintings. No one emptied the Café des Amateurs though, and its yellowed poster stating the terms and penalties of the law against public drunkenness was as flyblown and disregarded as its clients were constant and ill-smelling.”

hemingway

Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

 

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006 en ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008 en ook mijn blog van 21 juli 2009.

Uit: De laatste zwerftocht van Belcampo (Artikel van Max Arian in De groene Amsterdammer)

„De reis was een groot succes, maar van een boekpublicatie is het niet gekomen. Tegenover het Fonds voor de Letteren verantwoordt Belcampo dat achteraf zo: «Mijn verwachtingen werden overtroffen. Of het kwam doordat ik mij de eerste keer als een rondreizende portrettekenaar en deze keer als een rondreizende verhaaltjesverteller presenteerde, dat ik daardoor een ander publiek of met een tegenwoordig woord, een andere doelgroep had waarmee contact op hoger niveau mogelijk was, elke dag kon ik zoveel avonturen beleven als ik maar wilde… Maar een andere vraag is natuurlijk of daar een boek van te maken valt. Eén van mijn ervaringen op die reis was dat ik dat niet kan. Je benadering is menslievend en die wordt beantwoord met een gastvrije ontvangst. Ze laten je toe in hun woning en hun intieme huiselijk leven ontrolt zich voor je ogen. En jij maar onderhand denken: wat kan ik daar voor publikatie uit slaan. Bij een journalist is het wat anders, dan weet iedereen: dat brengt zijn beroep mee. Middenwegen, alleen het sympathieke of oppervlakkige vermelden zijn waardeloos. Of alles zó te transformeren dat het onherkenbaar wordt.»
Maar dan is het beter, meent de schrijver, je reiservaringen in een grote zak te stoppen en uit dat materiaal je eigen vrije oeuvre op te bouwen. Hij geeft daarvan een aardig voorbeeld. Op zijn reis heeft hij in het kader van de burenplicht van zijn gastheer voor de eerste keer in zijn leven op het kerkhof een graf helpen graven. Daardoor is het beroep van doodgraver hem veel nader gekomen en heeft hij later een figuur kunnen scheppen (Sint Felix in Pandora’s album) die naast heilige ook doodgraver was en: «doordat ik de techniek van dat vak, ik mag wel zeggen, aan den lijve heb ondervonden kon ik er details van te pas brengen waarover ik anders niet had beschikt».

belcampo

Belcampo (21 juli 1902 – 2 januari 1990)

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008 en ook mijn blog van 21 juli 2009.

Passage

Where the cedar leaf divides the sky
I heard the sea.
In sapphire arenas of the hills
I was promised an improved infancy.

Sulking, sanctioning the sun,
My memory I left in a ravine,-
Casual louse that tissues the buck-wheat,
Aprons rocks, congregates pears
In moonlit bushels
And wakens alleys with a hidden cough.

Dangerously the summer burned
(I had joined the entrainments of the wind).
The shadows of boulders lengthened my back:
In the bronze gongs of my cheeks
The rain dried without odour.

‘It is not long, it is not long;
See where the red and black
Vine-stanchioned valleys-‘: but the wind
Died speaking through the ages that you know
And bug, chimney-sooted heart of man!
So was I turned about and back, much as your smoke
Compiles a too well-known biography.

The evening was a spear in the ravine
That throve through very oak. And had I walked
The dozen particular decimals of time?
Touching an opening laurel, I found
A thief beneath, my stolen book in hand.

”Why are you back here-smiling an iron coffin?
‘ ‘To argue with the laurel,’ I replied:
‘Am justified in transience, fleeing
Under the constant wonder of your eyes-.’

He closed the book. And from the Ptolemies
Sand troughed us in a glittering,, abyss.
A serpent swam a vertex to the sun
-On unpaced beaches leaned its tongue and
drummed.
What fountains did I hear? What icy speeches?
Memory, committed to the page, had broke.

crane

Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

De Algerijnse schrijver Mohammed Dib werd geboren op 21 juli 1920 in Tlemcen, een stad in het noordoosten van Algerije. Zie ook mijn blog van 21 juli 2009.

Uit: Qui se souvient de la mer

„Un lot d’hommes avait d’abord été enlevé. les épouses des enfants allèrent quémander la vérité sur le sort des leurs à toutes les portes. En même temps, une petite chanson, un babil errait sur les lèvres du vent. Ils s’en furent voir l’Hospodar, ils pleurèrent tandis que la chanson s’enroulait ingénument autour de leurs jambes, supplièrent, et les femmes tombèrent à genoux devant les Minotaures placés en sentinelles. Leur baisèrent la main. Leur tendirent les mioches qu’elles avaient au bras. Un air de flûte donnait des cornes contre les jambes, contre les ventres, frêle mais têtu. Les Minotaures les repoussèrent sans comprendre un traître mot à leur baragouin. Alors l’air capricant de flûte s’en alla bondir au loin parmi des odeurs de thym et de lentisques, et dans toutes les maisons, tous les magasins, sous les paroles un silence de basalte se forma. Il était partout le même, sans fissure. D’un simple mot, on le sentait, on le touchait. Ensuite les murs se déplacèrent puis se replacèrent autour de nous sans tenir compte de l’alignement ancien, mais non sans observer ce que je suis bien obligé d’appeler un dessein général, lequel consistait en une volonté très nette d’enveloppement de l’intérieur comme de l’extérieur. Cela provenait du fait que la ville s’était noyée dans le basalte ou plus exactement que le basalte l’avait recouverte.”

dib

Mohammed Dib (21 juli 1920 – 2 mei 2003)

 

De Duitse schrijver Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen) werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008 en ook mijn blog van 21 juli 2009.

Uit: Fridolin, der freche Dachs

„Der Dachs Fridolin trabte mit mißmutig gesenkter Rute durch den Wald. Schwer ist es doch, seinen Geburtsort und die liebgewordene Heimstatt aufzugeben. Fridolin war überzeugter denn je, daß diese Welt sehr schlecht eingerichtet ist und daß er ein Recht hatte, mit ihr unzufrieden und übellaunig zu sein. Er war so verdrießlich, daß ihn sogar sein eigener Schwanz ärgerte. Sehr gut hatte er die kunstvoll geschwungene Rute des Fuchses Isolein bemerkt, und während er jetzt so durch den Wald dahinschlich, haderte er mit dem Schöpfer aller Dinge, daß er den Dachsen nur solch borstiges schwärzlich-gräulich-rötliches Schwänzlein verliehen hat, den stinkenden, unverschämten Füchsen aber solch stolze, anmutige, brandrote Rute.
»Wie kommt unser Schöpfer«, sprach er bei sich und schnappte dabei nach einem Frosch, der sich aber seinem Verfolger durch einen künstlichen Kopfsprung in ein Moorloch entzog, was die Laune Fridolins nicht verbesserte, »wie kommt unser Schöpfer«, sprach also der Dachs zu sich selbst, »denn dazu, solchen nichtswürdigen Halunken und Banditen eine so schöne Rute zu verleihen?“

fallada

Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007  en ook mijn blog van 21 juli 2008.en ook mijn blog van 21 juli 2009.

Uit: Tagebücher 1955-1970 (Nawoord van Carsten Gansel)

„Im Oktober 1955 notiert Brigitte Reimann in ihrem Arbeitstagebuch: »Dieses Tagebuch ist nicht meinen außerehelichen Eskapaden gewidmet, es geht hier nicht um Liebe und Liebeleien – ich will aufzeichnen, was immer mir widerfährt auf meinem Wege zur Schriftstellerin. Freilich, ich schreibe, ich werde von manchen schon als Schriftstellerin bezeichnet – aber ich selbst fühle mich noch als absolute Null, ein Nichts in der Literatur. Aber ich will Gutes schaffen, will arbeiten, will mein ganzes Leben nur diesem einen Ziel widmen: auf dem Weg über die Literatur den Menschen helfen, meiner Verpflichtung nachkommen, die wir alle der Menschheit gegenüber haben.«
Dieser frühe Tagebucheintrag gibt in mehrerer Hinsicht Auskunft über die damals zweiundzwanzigjährige Autorin: Offensichtlich ist sie zunächst bemüht, jene Details , die ihre schriftstellerische Arbeit betreffen, von Notizen über ihren Alltag zu trennen. Das Private scheint ihr nicht hinreichend wichtig, um es zu notieren. Doch es bleibt beim Vorsatz, denn die rationale Trennung von Privatem und Öffentlichem ist nicht möglich, schriftstellerische Existenz und persönlicher Lebensbereich gehören zusammen und machen erst den Sinn des Diariums aus. Dies um so mehr bei einer Autorin wie Brigitte Reimann, für die das autobiographische Element zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insofern besitzt das Tagebuch von Beginn an die Funktion der dialogischen Selbstverständigung. Brigitte Reimann verarbeitet individuelle Erfahrungen, sie reflektiert über Liebesleid und -not, spielt Entwürfe weiblicher Emanzipation durch und sucht ihren Platz als junge Autorin in der Gesellschaft zu finden.

reimann

Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)

 

De Duitse dichter en schrijver Anton Schnack werd geboren op 21 juli 1892 in Rieneck. Zie ook mijn blog van 21 juli 2009.

Nachtliche Landschaft

EIN Gestirn wie ein Tag; und dahinter ein Rand, beriihrt und bezogen von Licht und Geleucht,
Das ging oder kam, das fiel oder stand, unrnhig, gespenstisch; und ging es, so war hohe Nacht;
Und kam es, so lag ein Dorf irgendwo, weifi und verhuscht, und ein Wald war gemacht
Und ein Tal voller Schlaf, mit Gewassern, verworrenem Zeug,mit Grabern und Tiirnien von Kitchen, zerstort, mit steigenden Nebeln, grofiwolkig und feucht,
Mit Hiitten, wo Schlafende lagen, wo ein Traum ging umher, voll Fieber, voll Fremdheit, voll. tierischem Glanz, wo urplotzlich zerriss
Irgendein Vorhang von Wolken; dahinter wuchs Meet der
Gestirne oder ein Reich von Raketen, sprang aus dem
Abgrund ein Licht,
Furchterlich, brausend, rauschte Gerassel auf Wegen, trat einer dunkel ins Dunkle mit einem schrecklichen Traumgesicht, Sah wandern den Flug von Feuern, liorte Gemetzel im Grunde,sah brennen die Stadt ewig hinter der Finsternis.

schnack

Anton Schnack ( 21 juli 1892 – 26 september 1973)

 

De Engelse schrijver en diplomaat Matthew Prior werd geboren in Wimborne Minster, East Dorset, op 21 juli 1664. Zie ook mijn blog van 21 juli 2009.

A Dutch Proverb

Fire, Water, Woman, are Man’s Ruin;
Says wise Professor Vander Bruin.
By Flames a House I hir’d was lost
Last Year: and I must pay the Cost.
This Spring the Rains o’erflow’d my Ground:
And my best Flanders Mare was drown’d.
A Slave I am to Clara’s Eyes:
The Gipsey knows her Pow’r, and flies.
Fire, Water, Woman, are My Ruin:
And great Thy Wisdom, Vander Bruin.

prior

Matthew Prior (21 juli 1664 – 18 september 1721)
Portret door Godfey Kneller

Ernest Hemingway, Belcampo, Hart Crane, Mohammed Dib, Hans Fallada, Brigitte Reimann, Anton Schnack, Matthew Prior

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006  ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008.

Uit: The Short Happy Life of Francis Macomber

 

“It was now lunch time and they were all sitting under the double green fly of the dining tent pretending that nothing had happened.

“Will you have lime juice or lemon squash?” Macomber asked.

“I’ll have a gimlet,” Robert Wilson told him.

“I’ll have a gimlet too. I need something,” Macomber’s wife said.

“I suppose it’s the thing to do,” Macomber agreed. “Tell him to make three gimlets.”

The mess boy had started them already, lifting the bottles out of the canvas cooling bags that sweated wet in the wind that blew through the trees that shaded the tents.

“What had I ought to give them?” Macomber asked.

“A quid would be plenty,” Wilson told him. “You don’t want to spoil them.”

“Will the headman distribute it?”

“Absolutely.”

Francis Macomber had, half an hour before, been carried to his tent from the edge of the camp in triumph on the arms and shoulders of the cook, the personal boys, the skinner and the porters. The gun-bearers had taken no part in the demonstration. When the native boys put him down at the door of his tent, he had shaken all their hands, received their congratulations, and then gone into the tent and sat on the bed until his wife came in. She did not speak to him when she came in and he left the tent at once to wash his face and hands in the portable wash basin outside and go over to the dining tent to sit in a comfortable canvas chair in the breeze and the shade.

“You’ve got your lion,” Robert Wilson said to him, “and a damned fine one too.”

Mrs. Macomber looked at Wilson quickly. She was an extremely handsome and well-kept woman of the beauty and social position which had, five years before, commanded five thousand dollars as the price of endorsing, with photographs, a beauty product which she had never used. She had been married to Francis Macomber for eleven years.”

 

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Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

 

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006 en ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008.

 

Uit: De Zwerftocht van Belcampo

 

‘Ik vind een van de ellendigste dingen, dat het voor een gewoon mensch, ik bedoel iemand, die niet zelf achter de schermen werkt, onmogelijk is, zich een juiste voorstelling te vormen van de politieke toestand in zijn eigen tijd, omdat hem de gegevens daarvoor opzettelijk worden onthouden. Daardoor wordt al zijn denken over een van de belangrijkste dingen van zijn leven en het daarop gebaseerde kiezen voor een of andere politieke richting waardeloos. Wat de drukinkt biedt, is òf bewuste misleiding òf bewuste zoethouding van den lezer. Het grondbeginsel van de neutrale kranten is: de lezer moet, zonder dat hij het merkt, even wijs blijven als voorheen. Het neutrale is dan, dat de lezer tenminste niet in een bepaalde richting gedreven wordt; dat is ook zoo, hij wordt zijn heele leven lang rustig om den tuin geleid.

‘En dan, ten opzichte van de werkelijk belangrijke gebeurtenissen in de politiek is de pers, zonder dat zij het wil weten, een groep even groote leeken als de lezers zelf. Deze gebeurtenissen spelen zich af met de geheimzinnigheid van misdaden.’

 

belcampo

Belcampo (21 juli 1902 – 2 januari 1990)

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008.

 

 

At Melville’s Tomb 

 

Often beneath the wave, wide from this ledge

The dice of drowned men’s bones he saw bequeath

An embassy. Their numbers as he watched,

Beat on the dusty shore and were obscured.

 

And wrecks passed without sound of bells,

The calyx of death’s bounty giving back

A scattered chapter, livid hieroglyph,

The portent wound in corridors of shells.

 

Then in the circuit calm of one vast coil,

Its lashings charmed and malice reconciled,

Frosted eyes there were that lifted altars;

And silent answers crept across the stars.

 

Compass, quadrant and sextant contrive

No farther tides . . . High in the azure steeps

Monody shall not wake the mariner.

This fabulous shadow only the sea keeps.

 

 

 

Interior 

 

It sheds a shy solemnity,

This lamp in our poor room.

O grey and gold amenity, —

Silence and gentle gloom!

 

Wide from the world, a stolen hour

We claim, and none may know

How love blooms like a tardy flower

Here in the day’s after-glow.

 

And even should the world break in

With jealous threat and guile,

The world, at last, must bow and win

Our pity and a smile.

 

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Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

De Algerijnse schrijver Mohammed Dib werd geboren op 21 juli 1920 in Tlemcen, een stad in het noordoosten van Algerije. Dib schreef verhalen over zijn geboorteland in de Franse taal. Hij heeft bijna twintig boeken geschreven, waaronder ook veel dichtbundels. Een van zijn bekendste boeken was La Grande Maison, een verhaal over een grote familie op het platteland van Algerije in de jaren dertig. Dib woonde sinds 1959 in Frankrijk, nadat hij uit Algerije was verbannen. Diverse Franse schrijvers, zoals André Malraux en Albert Camus, ijverden ervoor dat hij in Frankrijk kon blijven.

 

Uit: L’incendie

 

« Le cheval fit une troisième fois le tour de l’antique cité. A son passage tous les fellahs courbèrent la tête. Leur cœur devint trouble et sombre. Mais ils ne tremblaient pas.
Ils eurent une pensée pour les femmes et les enfants. ‘Galope, cheval du peuple, songeaient-ils dans la nuit, à la mâle heure et sous le signe mauvais, au soleil et à la lune. Omar s’endormit dans l’herbe ardente. Commandar le vit plongé si profondément dans le sommeil qu’il se tut.
Il murmura pour lui tout seul dans une réflexion entêtée : Et depuis, ceux qui cherchent une issue à leur sort, ceux qui, en hésitant, cherchent leur terre, qui veulent s’affranchir et affranchir leur sol, se réveillent chaque nuit et tendent l’oreille. La folie de la liberté leur est montée au cerveau. Qui te délivrera, Algérie ? Ton peuple marche sur les routes et te cherche.”

 

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Mohammed Dib (21 juli 1920 – 2 mei 2003)

 

De Duitse schrijver Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen) werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007 en ook mijn blog van 21 juli 2008.

 

Uit: Wir hatten mal ein Kind

 

„Johannes Gäntschow wurde am zwölften März 1893 als Sohn einfacher Bauersleute auf der Insel Rügen, und zwar auf deren Halbinsel Fiddichow, geboren. Der Hof Warder, auf dem diese Geburt stattfand, liegt etwa fünfzehnhundert Meter von Kirchdorf entfernt, allein unter uralten Linden und Pappeln. Auch von der Landstraße zum Suhler Hafen hält er sich eine Schlagbreite ab. Dort, wo der Fahrweg zum Hof von dieser Straße abzweigt, hatte schon Malte Gäntschow, des Johannes Großvater, das Schild auf einen Pfahl gestellt:

Hier wohnt Malte Gäntschow
Kauft nichts – Verkauft nichts
und empfängt auch keine Besuche.

Da er aber den Lesekenntnissen seiner Mitmenschen mißtrauen mochte, da er auch als Bibelkundiger den Spruch kannte »Verstehest du auch, was du liesest?«, so wurde weiterhin auf dem Hof stets eine ganze Meute von Hunden gehalten, die jeden leichtsinnig die Tafel Mißachtenden heulend, zähnefletschend, anspringend, kleiderzerreißend empfing.
Diese Hunde, wahre Nachkommen des deutschen Schäferspitzes, in weißen, hell- wie dunkelbraunen, sowie schwarzen Färbungen, mit listig verschlagenen, aber auch mutigen Wolfsköpfen, hatten sich schon unter des Johannes Großvater Malte so vermehrt, daß ihrem Tätigkeitsdrang wie ihrer Freßlust der heimische Ausbauhof zu eng wurde. In Banden zu zwölf und fünfzehn durchstreiften sie die ganze Halbinsel, sie wurden ebenso auf Sagitta gesehen wie in Schranske, sie jagten in Leerhof die geängsteten Schafe um den Tüder, bis sie zusammenbrachen, und veranstalteten auf der Kerbe Treibjagden auf Kaninchen.“

 

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Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007  en ook mijn blog van 21 juli 2008.

 

Uit: Das Mädchen auf der Lotosblume

 

„Ich streiche das Haar aus der Stirn und flechte zwei Zöpfe, zwei starre Zöpfe, sie stehen ein wenig vom Kopf ab, das sieht rührend unbeholfen aus, ich bin ein kleines Mädchen, ein unschuldiges Mädchen, groß und hilflos stehen die Augen im Gesicht: Die Nächte mit Joe hat es nie gegeben – und wer ist Hendrik? Das Kind im Spiegel gefällt mir ausnehmend gut, ich bin ganz gerührt von meiner eigenen Reinheit; ich beuge mich vor und sage zärtlich: “Komm, Liebling, ins Bettchen! Und vergiß dein Abendgebet nicht -” Joe lacht laut auf. Ich schäme mich, sicherlich hat er schon seit Minuten beobachtet, wie ich mit mir kokettiert hab. “Maja . . .”, sagt Joe, und ich gehe zu ihm wie gezogen. Ich heiße gar nicht Maja, ich heiße Maria, nur Joe darf Maja sagen, und er sagt es nur, wenn wir allein sind. Er nimmt mich bei den starren, vom Kopf abstehenden Zöpfen, er zieht mich zu sich hinab und küßt mich. Morgens küssen wir uns wie Geschwister, mit geschlossenen Lippen, die Augen weit offen; wir sehen uns an, Joe hat wunderliche Augen: launisches Zusammenspiel von Grau und Grün, gefleckt mit rostbraunen Pünktchen. Wenn er jemanden aufmerksam mustert, werden seine Augen rund wie die einer Eule. Jedenfalls sagt das Hendrik, gleich am ersten Tag hat er zu mir gesagt, Joe habe Eulenaugen. Aber das war, glaube ich, eine Anerkennung; die Eule ist das Sinnbild der Weisheit, und Hendrik hat sofort gemerkt – kaum hatte er drei Sätze mit Joe gewechselt – , wie klug Joe ist, wie klar, so klug und klar wie kein anderer Mensch, den wir kennen, Hendrik und ich.“

 

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Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)

 

De Duitse dichter en schrijver Anton Schnack werd geboren op 21 juli 1892 in Rieneck. Hij was een jongere broer van de schrijver Friedrich Schnack. Na verschillende werkzaamheden als journalist nam hij deel aan WO I, tot hij in 1916 verwond raakte. Na de oorlog werkte hij als redacteur in Darmstadt en begon hij gedichten te publiceren. Schnack schreef voornamelijk gedichten en was ook een meester van het korte prozastukje.

 

 

Sündenregister

 

Ich zeichnete an meines Leibes jungen schlanken Linien Nacht für Nacht,
Zerstörte ihn, verheerte ihn, zerschlug sein Fleisch mit scharfen Wollustruten
Und warf ihn in die Bäder, in die Thermen rauchverblauter Gluten
Und grub Gesundheit ab in seinen Adern, Schacht für Schacht.
In vielen süßen Frauenleibern liegt verschwendet seiner Kräfte Gold
Und wuchert dort, umrauscht von fremdem Blut, und wächst zum Blühen,
Vielleicht, daß es gereift, durch purpurblasse Tore aus den Tiefen rollt,
Vielleicht, daß es verrann nur schön und glänzend wie ein Bad im Frühen –
Ich zeichnete an meinem Leib und viele heiße Hände zeichneten mit mir
Und gruben oft und langbedächtig in der Nacht und schlürften
Mit reifem Mund an seinem Quellenschacht in niegestillter Gier
Und blauten Ringe um die Augen, wenn sie bis zur Neige schürften.
Durch Meere von Verlassenheit schwamm er zu heit’rer Küsten Strand,
Durch Schmerz und Bitternis, durch Hunger und das Viele,
Das er in Nächten sah, durch Trunk, Schlaflosigkeit und Spiele,
Durch maßloses Gelächter, Farben und der Städteabende Laternenbrand.
Roter Rosetten edler Prunk auf weißem Hintergrund mit feierlicher Andacht hingemalt,
Das braune Barkenspiel der Narben und der grüne Blumenteppich harter Schläge,
Von blauen tiefen Gründen dämmerte das Land der Haut, von kargem Rot durchstrahlt
Und aus den Knochen zitterte Musik: urahnererbter Gifte scharfe Säge.
Und junge Krebse tummelten sich in seiner Tiefe und das schöne Lied,
Der weiße Ton des Wahnsinns schwebt aufsteigend hinter seiner Stirne Mauern,
Mein schlanker von den Nächten abgeklärter Leib nicht Jahre wird es dauern,
Bis die Erstarrung steigt mit hartem Glanz in Wimpern und in jedes Glied!

 

Schnack

Anton Schnack ( 21 juli 1892 – 26 september 1973)

 

De Engelse schrijver en diplomaat Matthew Prior werd geboren in Wimborne Minster, East Dorset, op 21 juli 1664.  Prior was de zoon van een meubelmaker in Dorset. Deze verhuisde naar Londen en stuurde zijn zoon naar Westminster School. Toen zijn vader overleed, viel Matthew toe aan de zorg van zijn oom, een wijnhandelaar. Hij ging van school, maar wekte de belangstelling van de graaf van Dorset, die hem aantrof in het café van zijn oom, waar de jongeman Horatius zat te lezen, waarop hij aanbood Matthews opleiding te bekostigen. Hij ging terug naar school, waar hij kennismaakte met Charles Montagu, de graaf van Halifax. Om in diens gezelschap te kunnen blijven, aanvaardde hij een beurs voor het St John’s College van de Universiteit van Oxford, waar hij zijn BA behaalde in 1686. Samen met Montagu schreef hij in 1687 The Story of the City Mouse and the Country Mouse, als satire op John Drydens ‘The Hind and the Panther’, wat beide schrijvers een aardig fortuin opleverde.

 

 

Cupid Mistaken 

 

As after noon, one summer’s day,

Venus stood bathing in a river;

Cupid a-shooting went that way,

New strung his bow, new fill’d his quiver.

 

With skill he chose his sharpest dart:

With all his might his bow he drew:

Swift to his beauteous parent’s heart

The too well-guided arrow flew.

 

I faint! I die! the Goddess cry’d:

O cruel, could’st thou find none other,

To wreck thy spleen on? Parricide!

Like Nero, thou hast slain thy mother.

 

Poor Cupid sobbing scarce could speak;

Indeed, Mamma, I did not know ye:

Alas! how easy my mistake?

I took you for your likeness, Cloe.

 

Matthew_Prior_by_Thomas_Hudson

Matthew Prior (21 juli 1664 – 18 september 1721)
Portret door Thomas Hudson

Belcampo, Ernest Hemingway, Hart Crane, Hans Fallada, Brigitte Reimann

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006 en ook mijn blog van 21 juli 2007.

Uit: Fragment uit een nagelaten manuscript

Donderdag 28 juli
Dus volgde ik welgemoed – welgemoed is een veel te zwakke uitdrukking voor de gemoedsstemming waarin ik toen verkeerde – door de heerlijke ochtend de Langbroeker Dijk.
De vele landhuizen grenzen met hun parken en geboomte pal tegen het water van de wetering. De huizen zelf blijven van de weg af meest onzichtbaar. Hier en daar wemelde de wetering van vogels en ander gedierte.
Een gelukzalige stemming deelt zich ook aan de omgeving mee. Je veronderstelt elke boom, een heel bos in zijn nopjes. Huizen ook, lekker droog wordend. Lekker de mensen dienend. Zo voelend liep ik urenlang langs de Dijk, de lange dag nog vóor mij.
Een gelukzalige stemming is een heel egocentrisch gebeuren, de buitenwereld heeft er niets aan.”

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Belcampo (21 juli 1902 – 2 januari 1990)

 

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006  ook mijn blog van 21 juli 2007.

Uit: True At First Light

“Things were not too simple in this safari because things had changed very much in East Africa. The white hunter had been a close friend of mine for many years. I respected him as I had never respected my father and he trusted me, which was more than I deserved. It was, however, something to try to merit. He had taught me by putting me on my own and correcting me when I made mistakes. When I made a mistake he would explain it. Then if I did not make the same mistake again he would explain a little more. But he was nomadic and he was finally leaving us because it was necessary for him to be at his farm, which is what they call a twenty-thousand-acre cattle ranch in Kenya. He was a very complicated man compounded of absolute courage, all the good human weaknesses and a strangely subtle and very critical understanding of people. He was completely dedicated to his family and his home and he loved much more to live away from them. He loved his home and his wife and his children.

“Do you have any problems?”

“I don’t want to make a fool of myself with elephants.”

“You’ll learn.”

“Anything else?”

“Know everybody knows more than you but you have to make the decisions and make them stick. Leave the camp and all that to Keiti. Be as good as you can.”

There are people who love command and in their eagerness to assume it they are impatient at the formalities of taking over from someone else. I love command since it is the ideal welding of freedom and slavery. You can be happy with your freedom and when it becomes too dangerous you take refuge in your duty. For several years I had exercised no command except over myself and I was bored with this since I knew myself and my defects and strengths too well and they permitted me little freedom and much duty. Lately I had read with distaste various books written about myself by people who knew all about my inner life, aims and motives. Reading them was like reading an account of a battle where you had fought written by someone who had not only not been present but, in some cases, had not even been born when the battle had taken place. All these people who wrote of my life both inner and outer wrote with an absolute assurance that I had never felt.“

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Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007.

Exile

My hands have not touched pleasure since your hands, —
No, — nor my lips freed laughter since ‘farewell’,
And with the day, distance again expands
Voiceless between us, as an uncoiled shell.

Yet, love endures, though starving and alone.
A dove’s wings clung about my heart each night
With surging gentleness, and the blue stone
Set in the tryst-ring has but worn more bright.

 

Legend

As silent as a mirror is believed
Realities plunge in silence by . . .

I am not ready for repentance;
Nor to match regrets. For the moth
Bends no more than the still
Imploring flame. And tremorous
In the white falling flakes
Kisses are,–
The only worth all granting.

It is to be learned–
This cleaving and this burning,
But only by the one who
Spends out himself again.

Twice and twice
(Again the smoking souvenir,
Bleeding eidolon!) and yet again.
Until the bright logic is won
Unwhispering as a mirror
Is believed.

Then, drop by caustic drop, a perfect cry
Shall string some constant harmony,–
Relentless caper for all those who step
The legend of their youth into the noon.

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Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

De Duitse schrijver Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen) werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007.

Uit: Wenn du fort bist, ist alles nur halb

“Du musst mich nur weiter lieb haben, dann wird schon alles werden. Ich will Dir auch ein Geständnis machen: so viel ich auch erlebt habe, ich habe mich nie gern lieben lassen, die Gefühle der andern waren mir lästig. Ich finde die Geschichte Rilkes vom verlorenen Sohn, der nicht geliebt werden wollte, so schön und habe immer gefunden, dass sie auch ein wenig meine Geschichte ist. Ich habe mich einmal in der Liebe wirklich hingegeben, mich ganz so gegeben, wie ich wirklich war und ich bin dabei böse verletzt worden. Ich bin so verletzt worden, dass ich das Gefühl Liebe bei mir wirklich gefürchtet habe; ich habe die andern von Liebe reden lassen, ich habe gelächelt, aber ich habe gemeint, das gebe es für mich nicht mehr. Ich hab Angst gehabt. Nur nicht merken lassen, dass man sich innen vielleicht doch einmal nach Weichheit sehnt, lieber darüber spotten, lieber einem andern auch einmal weh tun, als sich noch einmal einem Menschen in die Hand geben, der einen so wehrlos machen kann.
Dann bist Du gekommen. Ich habe in den letzten Tagen viel über das alles nachgedacht. Ich weiss jetzt, dass ich bis zur letzten Minute, ja, bis zur Sekunde, wo ich Dich in meinen Arm nahm und küsste – oh gesegnete Sekunde! – nie an meine Liebe zu Dir geglaubt habe. Ich habe es
Freundschaft genannt, habe nichts gewusst. Ich wollte Dein Freund sein. Ich wollte Dir auf Deinem Wege ein paar Stunden leichter machen dürfen und mich einmal Deines Glückes neidlos freuen.
Und dann wurde ich sehend. Es wurde plötzlich taghell. Die Liebe, die arme verachtete, verspottete Liebe war plötzlich bei mir, sie hielt ich mit Dir in den Armen, sie sah mich mit tausend frohen Lichtern aus Deinen Augen an.

Aus all dem, was Dich gefreut, was Dir Schmerzen gemacht hat, was Dich einmal gequält hat, aus all dem ist jene Suse geworden, die ich heute liebe. Grade die. Und wenn ein Erlebnis aus Deinem Leben ausgestrichen würde, Du wärest nicht mehr genau die, die ich heute liebe, ein wenig verändert. So, wie Du bist, so wie Du wurdest, so liebe ich Dich und werde ich Dich immer lieben, Du mögest sprechen oder schweigen – ich bin Dein.
Und nun, liebe Suse, ade! Der Mutter sage einen recht herzlichen Gruss und Dank für die Sardinen. Ich bin noch bei der Vertilgung, sie sollen mir heute Abend gut schmecken.
Dein Ehegatte in spe grüsst Dich verbindlichst.
Kuss!
Dein David”

fallada

Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007.

Uit: Eine Biographie in Bildern

Burg,
den 17.5-1943­

Lieber Vati!

Bei uns ist jetzt jeden Tag Fliegeralarm. Bei euch auch? Hoffentlich hört das nächtliche Manöver bald wieder auf. Im Wehrmachtbericht werden Tag für Tag schwere Verluste der Bevölkerung zuge­geben. Es sind schwere Zeiten! Wenn ich an die verdammten Engländer denke, balle ich die Faust und möchte die Kerle an der Gurgel packen und schütteln, dass ihnen Hören und Sehen vergeht! Oder wenigstens »mang« die »damischen Teifi« schlagen, dass die Fetzen fliegen! Aber es muss bei den löblichen Vorsätzen bleiben, denn die Engländer sind ja nicht mal in Griffweite, höchstens bei ihren Stuka­angriffen. Auch das aufgegebende Afrika ist für mich ein schwerer Schlag! Ein Strich durch meine ganze Zukunftsrech­nung! Leider! Aber ich gehe einfach in den wilden Westen, mit Achim natürlich, denn er teilt meine Sommerkrankheit, oder vielmehr meinen Fimmel. Er hat ein Wildwestbuch gelesen und plötzlich einen Tick bekommen! –

Ich war gestern zum Ehrenkreuzverteilen an die kinderreichen Mütter. Ich habe den Müttern gratuliert und ihnen Blumen­sträusse überreicht. Der Redner hat von Stalingrad erzählt, und da haben viele Mütter geweint. Eine Mutter war schon mindestens 90 Jahre alt. Dies alte Mütter­chen hat immer so gewankt, und die hat­te ganz zittrige Hände, ihr Mund hat auch immer gezittert. Zu ihr waren die Vor­steherinnen besonders nett. Bei der Rede von Stalingrad hat in meiner Nähe eine Frau geweint, sie hat zwei Söhne in St. verloren. Beim Blumensträusseverteilen blieben 3 übrig. 1 gab ich dem alten Müt­terchen zur Zugabe für ihr Zittern und 2 der Mutter der gefallenen Söhne, um ihre Bilder zu schmücken. Beide Mütter haben das goldene Ehrenkreuz bekommen und sich bei mir für die Blumensträusse be­dankt-„

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Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)

Belcampo, Hart Crane, Hans Fallada, Ernest Hemingway, Brigitte Reimann

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006.

Uit:  Het grote gebeuren

“Onze aardbol is rond en alom heerst op haar het woeden der geschiedenis.

Revoluties golven, tronen wankelen, kronen rollen, bommen vallen, kreten stijgen op, bloed vloeit.

  Maar één gemeente ken ik, die daar ligt, nog even onberoerd als op de dag der schepping — Rijssen.  Wat zeg ik?  Rijssen ligt?  Nee, Rijssen lag, want Rijssen is niet meer, niets is meer, ook jij lezer, bent niet meer.  Lees dit verhaal en weet, dat je niet meer bent.

  Rijssen dan.  Een brede gordel van heide en veen hield elk wereldberoerends buiten, nooit plofte een bom, nooit stak een bajonet binnen Rijssens grenzen, nooit had een tijdelijke en dus valse leuze op Rijssenaren vat.  Wel waren er eens wallen, maar vóór de tachtigjarige oorlog begon, had men die al weer gesloopt.  `Tachenteg joar, dat doert oons vuls te lange,’ zal wel een

van de raadsleden gezegd hebben, `doar doore vie neet an met, allo jongs, dale met ’t spil.  De stadsreggen ku’w der neet méér met vespolln.’

  Stadsrechten hadden ze, maar de stallen bleven in de huizen, de mesthopen bleven aan de voordeur, koeien en varkens bleven zich in de straten bewegen en droegen op hun wijze tot het plaveisel bij, ook al kwam er in ’t laatst een grote fabriek.  En met zulke dingen kan zo’n stadje in de wereld nooit wat worden, evenmin als een mens, die geen afstand wil doen van zijn plaatselijk accent.

  Maar voor zichzelf was Rijssen alles, Rijssen was bijna een autarkie. Er was hout en leem voor huizen, er werd gesponnen en geweven, er waren akkers en weiden, er was turf.  Alleen moest er eenmaal in de dertig jaar een molensteen uit Bentheim komen.”

 

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Belcampo ( 21 juli 1902 – 2 januari 1990)

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Toen hij zestien was publiceerde hij zijn eerste gedicht. De High School maakte hij niet af, maar op de leeftijd van zeventien jaar kreeg hij van zijn ouders de toestemming om zich in New York op een studie voor te bereiden. Hij werkte toen als journalist en als bediende in een apotheek. In New York schreef hij reclameteksten. Hij wisselde vaak van woning en leefde samen met vrienden op verschillende farms in het zuiden van Connecticut. Met een Guggenheim beurs was hij in staat om in Mexico en op de Caribische eilanden te leven en te werken. Hij pleegde in 1932 zelfmoord door van het schip S.S. Orziba in de Golg van Mexico te springen. Zijn lichaam werd nooit gevonden.

To Brooklyn Bridge

 

How many dawns, chill from his rippling rest
The seagull’s wings shall dip and pivot him,
Shedding white rings of tumult, building high
Over the chained bay waters Liberty—

 

Then, with inviolate curve, forsake our eyes
As apparitional as sails that cross
Some page of figures to be filed away;
—Till elevators drop us from our day …

 

I think of cinemas, panoramic sleights
With multitudes bent toward some flashing scene
Never disclosed, but hastened
to again,
Foretold to other eyes on the same screen;

 

And Thee, across the harbor, silver-paced
As though the sun took step of thee, yet left
Some motion ever unspent in thy stride,—
Implicitly thy freedom staying thee!

 

Out of some subway scuttle, cell or loft
A bedlamite speeds to thy parapets,
Tilting there momently, shrill shirt ballooning,
A jest falls from the speechless caravan.

 

Down Wall, from girder into street noon leaks,
A rip-tooth of the sky’s acetylene;
All afternoon the cloud-flown derricks turn …
Thy cables breathe the North Atlantic still.

 

And obscure as that heaven of the Jews,
Thy guerdon … Accolade thou dost bestow
Of anonymity time cannot raise:
Vibrant reprieve and pardon thou dost show.

 

O harp and altar, of the fury fused,
(How could mere toil align thy choiring strings!)
Terrific threshold of the prophet’s pledge,
Prayer of pariah, and the lover’s cry,—

 

Again the traffic lights that skim thy swift
Unfractioned idiom, immaculate sigh of stars,
Beading thy path—condense eternity:
And we have seen night lifted in thine arms.

 

Under thy shadow by the piers I waited;
Only in darkness is thy shadow clear.
The City’s fiery parcels all undone,
Already snow submerges an iron year …

 

O Sleepless as the river under thee,
Vaulting the sea, the prairies’ dreaming sod,
Unto us lowliest sometime sweep, descend
And of the curveship lend a myth to God.

 

 

Forgetfulness

 

Forgetfulness is like a song

That, freed from beat and measure, wanders.

Forgetfulness is like a bird whose wings are reconciled,

Outspread and motionless, —

A bird that coasts the wind unwearyingly.

 

Forgetfulness is rain at night,

Or an old house in a forest, — or a child.

Forgetfulness is white, — white as a blasted tree,

And it may stun the sybil into prophecy,

Or bury the Gods.

 

I can remember much forgetfulness.

 

 

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Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

De Duitse schrijver Hans Fallada werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Hij bracht de eerste achttien jaren van zijn leven door in Berlijn en Leipzig. Hij studeerde aardrijkskunde, maar nadat hij de dood van een vriend had veroorzaakt in een gevecht en hij zelfmoord probeerde te plegen, werd hij opgenomen in een asiel. Zijn eerste aanvraag om in het leger te mogen in 1914 werd niet gehonoreerd. Aangemoedigd door zijn tante Adelaide, die Nietzsche kende, ging Fallada naar Berlijn, waar hij in de kringen van de expressionisten werd geïtroduceerd. Hij deed allerhande bijbaantjes als klerk, boekhandelaar, levensmiddelenverkoper, aardappelboer. Tussen 1920 en 1922 schreef Fallada zijn eerste boeken. Na zijn tweede roman, Anton und Gerda, kwam er twee jaar geen boek van hem uit.. Hij raakte verslaafd aan morfine, en kon niet meer schrijven. Het eind van de jaren twintig kwam hij weer op het goede spoor. Hij trouwde met Anna Issel, die hem met schrijven hielp. Nadat hij weer terug was verhuisd naar Berlijn, waar hij als journalist werkte, publiceerde Fallada Bauern, Bonzen und Bomben. Het werd al vrij snel gevolgd door Kleiner Mann, was nun? (1932), waarmee hij internationaal veel succes oogstte. Het boek is twee keer verfilmd.

 

Uit: Wolf unter Wölfen

 

Auf einem schmalen Eisenbett schliefen ein Mädchen und ein Mann.
Der Kopf des Mädchens lag in der Ellbogenbeuge des rechten Arms; der Mund, sachte atmend, war halb geöffnet; das Gesicht trug einen schmollenden und besorgten Ausdruck – wie von einem Kind, das nicht ausmachen kann, was ihm das Herz bedrückt.
Das Mädchen lag abgekehrt vom Mann, der auf dem Rücken schlief, mit schlaffen Armen, in einem Zustand äußerster l3rschöpfung. Auf der Stirn, bis in das krause, blonde Kopfhaar hinein, standen kleine Schweißtropfen. Das schöne und trotzige Gesicht sah ein wenig leer aus.
Es war – trotz des geöffneten Fensters – sehr heiß in dem Zimmer. Ohne Decke und Nachtkleid schliefen die beiden.
Es ist Berlin, Georgenkirchstraße, dritter Hinterhof, vier Treppen, Juli 1923, der Dollar steht jetzt – um 6 Uhr morgens – vorläufig noch auf 414000 Mark.
In den Schlaf der beiden sandte der dunkle Schacht des Hinterhofs die flauen Gerüche aus hundert Wohnungen. Hundert Geräusche, sachte noch, drangen durch das offene Fenster, vor dem reglos eine gelblichgraue Gardine hing. Plötzlich schrie, auf der andern Seite des Hofes, keine acht Meter entfernt, ein Flüchtlingskind von der Ruhr angstvoll auf.
Die Lider des schlafenden Mädchens zuckten. Der Kopf hob sich ein wenig. Die Glieder spannten sich. Nun weinte das Kind leiser, eine Frauenstimme schalt schrill, ein Mann brummte – und der Kopf sank zurück, die Glieder entspannten sich neu – das Mädchen schlief weiter. …“

 

 

Fallada

Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)

 

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006.

 

Uit: The Garden of Eden

 

“THAT NIGHT IN BED when they were still awake she said in the dark, “We don’t always have to do the devil things either. Please know that.”

“I know.”

“I love it the way we were before and I’m always your girl. Don’t ever be lonely. You know that. I’m how you want but I’m how I want too and it isn’t as though it wasn’t for us both. You don’t have to talk. I’m only telling a story to put you to sleep because you’re my good lovely husband and my brother too. I love you and when we go to Africa I’ll be your African girl too.”

“Are we going to Africa?”

“Aren’t we? Don’t you remember? That was what it was about today. So we could go there or anywhere. Isn’t that where we’re going?”

“Why didn’t you say it?”

“I didn’t want to interfere. I said wherever you wanted. I’d go anywhere. But I thought that was where you wanted.”

“It’s too early to go to Africa now. It’s the big rains and after wards the grass is too high and it’s very cold.”

“We could go to bed and keep warm and hear the rain on a tin roof.”

“No, it’s too early. The roads turn to mud and you can’t get around and everything is like a swamp and the grass gets so tall you cans t see.

“Then where should we go?”

“We can go to Spain but Sevilla is over and so is San Isidro in Madrid and it’s early for there too. It’s too early for the Basque coast. It’s still cold and rainy. It rains everywhere there now.”

“Isn’t there a hot part where we could swim the way we do here?”

“You can’t swim in Spain the way we do here. You’d get arrested.”

“What a bore. Let’s wait to go there then because I want us to get darker.”

“Why do you want to be so dark?”

“I don’t know. Why do you want anything? Right now it’s the thing that I want most. That we don’t have I mean. Doesn’t it make you excited to have me getting so dark?”

“Uh-huh. I love it” .

 

hemingway

Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. in 1956 kreeg ze succes met haar debuutroman en stond ze volop in de belangstelling. Reimann vertrok naar Hoyerswerda om er de socialistische realiteit te onderzoeken en keerde gedesillusioneerd terug. Het ging bergafwaarts met de vrouw die hunkerde naar het echte socialisme en niet wilde schrijven voor een staat die in haar ogen niet deugde. Reimann overleed in 1973 op 39-jarige leeftijd aan de gevolgen van kanker. Toen de Berlijnse uitgeverij Aufbau besloot de dagboeken van Brigitte Reimann te gaan uitgeven, sloegen deze in Duitsland in als een bom. Wie had gedacht dat er zoveel eigenzinnigheid en vitaliteit in de DDR had bestaan? De dagboeken, waarin Reimann nauwgezet verslag doet van haar escapades moesten onmiddellijk worden herdrukt.

 

Uit: Das Mädchen auf der Lotosblume

 

“Ehe ich Joe wecke, schaue ich noch einmal in den Spiegel. Ich glaube, ich bin eitel geworden, seit ich Joe kenne, früher hab ich mir nicht viel daraus gemacht, ob ich gut ausseh oder nicht. Jedenfalls hab ich mir nicht sehr viel daraus gemacht, ein bißchen schon, keine Frau ist sich selbst ganz gleichgültig.
Manchmal finde ich mich hübsch, manchmal sehr hübsch, es gibt so Augenblicke, in denen man sehr hübsch ist – und gerade dann ist kein anderer dabei, der einen bewundern könnte. Oft spiele ich mit meinem Spiegelbild, ich hab viele Rollen, und es ist ein erregendes Spiel: für ein paar Sekunden ein anderer Mensch sein, ein fremdes Gesicht aufsetzen und diese fremden Züge durchforschen und plötzlich erschrocken zurückkehren in das vertraute Gesicht, ein bißchen verwirrt durch die Vielfalt der eigenen Gefühle, den ungeheuren Spielraum der Gedanken . . .
Mein Haar ist lang und glatt und rötlichbraun wie eine reife Kastanie, die eben aus der stachligen Schale gesprungen ist. Ich kämme mir das Haar übers Gesicht, ich lasse unendlich verächtlich die Mundwinkel sinken – >pah, ich spucke aufs Leben, kein Laster ist mir fremd, ich kenne alle Höhen und Tiefen, mir können Sie nichts mehr vormachen, meine Herren! < – langsam, ganz schwer hebe ich die Lider, ein grünli
ch glitzernder Blick läuft über den Spiegel . . . Das ist mein Hurengesicht, mein Vampgesicht, mokant und traurig, aufreizend und stumpf; wenn Joe nicht im Zimmer wär, ich würde meine Stimme brunnentief machen und in den Spiegel sagen: »Na, Kleiner, wie war’s denn mit uns beiden -?« Ich kann so wundervoll verworfen sein . . .

 

brigitte_reimann_de

Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)