Gaius Julius Caesar, Isaak Babel, John Clare, Gustav Freytag, Wilhelm Wackenroder, Wole Soyinka, Adam Scharrer

De Romeinse staatsman, generaal en schrijver Gaius Julius Caesar werd geboren in Rome op 13 juli ± 100 v. Chr. Zie ook mijn blog van 13 juli 2007.

Uit: Oorlog in Gallië (Vertaald door Vincent Hunink)

 

Terwijl Caesar bij de Morini verbleef om de schepen in paraatheid te brengen, kwamen uit een groot deel van die streken gezanten bij hem om hun excuses aan te bieden voor hun vroegere gedrag: ze waren maar barbaren en wisten niets van onze gebruiken, en zo hadden ze de Romeinen de oorlog verklaard. Nu zouden ze echter doen wat hij hun opdroeg, beloofden ze.

Dit kwam voor Caesar erg goed uit. Hij wilde namelijk geen vijanden in de rug hebben, maar had ook geen gelegenheid om oorlog tegen ze te voeren gezien de tijd van het jaar. Ook wilde hij de aanpak van dat soort onbelangrijke zaken zeker geen voorrang geven boven Brittannië. Daarom legde hij hun een groot aantal gijzelaars op; zodra die waren aangevoerd nam hij de stam onder zijn bescherming.

Rond de tachtig vrachtschepen had hij bijeengebracht, waarin hij dekken had laten aanbrengen: dit volstond volgens hem voor het transport van twee legioenen. Wat hij daarnaast nog aan oorlogsschepen had wees hij toe aan zijn betaalmeester, de onderbevelhebbers en de hoofdofficieren. Daarbij kwamen nog achttien vrachtschepen, die acht mijl verderop vastzaten als gevolg van de wind en die de haven waar de rest lag niet hadden kunnen bereiken; die wees hij toe aan de cavalerie. De rest van het leger gaf hij in handen van de onderbevelhebbers Quintus Titurius Sabinus en Lucius Aurunculeius Cotta. Zij moesten het leiden naar de Menapii en de kantons van de Morini van waaruit geen gezanten waren gekomen. Onderbevelhebber Publius Sulpicius Rufus kreeg bevel de haven bezet te houden met een wachtpost die Caesar daarvoor voldoende sterk achtte.”

 

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Julius Caesar (13 juli ± 100 v. Chr. – 15 maart 44 v. Chr.)

 

De Russische schrijver Isaak Emmanuïlovitsj Babel werd geboren in Odessa op 13 juli 1894. Zie ook mijn blog van 13 juli 2006 en ook mijn blog van 13 juli 2007.

Uit: Die Reiterarmee

«Wir gingen ins Krankenzimmer, wo wir Hingabe an die proletarische Sache vorzufinden erwarteten; doch es ist interessant zu erfahren, was wir fanden: Rotarmisten, die auf den Betten sassen und Dame spielten, und an den Fenstern lehnten schmucke Krankenschwestern und machten Äugelchen nach links und rechts. Wir waren wie vom Blitz getroffen: ‹Habt ihr Schluss gemacht mit dem Krieg, Kinder?› rief ich den Verwundeten zu. ‹Ja, Schluss!› antworteten sie. ‹Zu früh!› rief ich. ‹Wo der Feind auf weichen Pfoten heranschleicht und wo man in der Zeitung ‚Der Rote Kavallerist über unsere internationale Lage lesen kann, dass sie schrecklich ist!› Aber meine Worte prallten von der heldenhaften Infanterie ab wie Schafsmist von der Regimentstrommel.»

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Isaak Babel (13 juli 1894 – 27 januari 1940)

 

De Engelse dichter John Clare werd geboren op 13 juli 1793 in Helpston, Northamptonshire. Zie ook mijn blog van 13 juli 2007.

 

SUMMER MORNING

The cocks have now the morn foretold,
The sun again begins to peep,
The shepherd, whistling to his fold,
Unpens and frees the captive sheep.
O’er pathless plains at early hours
The sleepy rustic sloomy goes;
The dews, brushed off from grass and flowers,
Bemoistening sop his hardened shoes

While every leaf that forms a shade,
And every floweret’s silken top,
And every shivering bent and blade,
Stoops, bowing with a diamond drop.
But soon shall fly those diamond drops,
The red round sun advances higher,
And, stretching o’er the mountain tops,
Is gilding sweet the village-spire.

’Tis sweet to meet the morning breeze,
Or list the gurgling of the brook;
Or, stretched beneath the shade of trees,
Peruse and pause on Nature’s book,
When Nature every sweet prepares
To entertain our wished delay,—
The images which morning wears,
The wakening charms of early day!

Now let me tread the meadow paths
While glittering dew the ground illumes,
As, sprinkled o’er the withering swaths,
Their moisture shrinks in sweet perfumes;
And hear the beetle sound his horn;
And hear the skylark whistling nigh,
Sprung from his bed of tufted corn,
A haling minstrel from the sky. 

 

TO THE MEMORY OF JOHN KEATS.

THE World, its hopes and fears, have
pass’d away;
No more its trifling thou shalt feel or see;
Thy hopes are ripening in a brighter day,
While these left buds thy monument shall be.
When Rancour’s aims have past in nought away,
Enlarging specks discern’d in more than thee,
And beauties ‘minishing which few display, –
When these are past, true child of Poesy,
Thou shalt survive – Ah, while a being dwells,
With soul, in Nature’s joys, to warm like thine,
With eye to view her fascinating spells,
And dream entranced o’er each form divine,
Thy worth, Enthusiast, shall be cherish’d here, –
Thy name with him shall linger, and be dear.

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John Clare (13 juli 1793 – 19 mei 1864)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Gustav Freytag werd geboren op 13 juli 1816 in Kreuzburg. Zie ook mijn blog van 13 juli 2006.

Uit: Soll und Haben

Anton war ein gutes Kind, das nach der Ansicht seiner Mutter vom ersten Tage seines Lebens die staunenswertesten Eigenschaften zeigte. Abgesehen davon, daß er sich lange Zeit nicht entschließen konnte, die Speisen mit der Höhlung des Löffels zu fassen, sondern hartnäckig die Ansicht festhielt, daß der Griff dazu geeigneter sei, und abgesehen davon, daß er eine unerklärliche Vorliebe für die Troddel auf dem schwarzen Käppchen seines Vaters zeigte und das Käppchen mit Hilfe des Kindermädchens alle Tage heimlich vom Kopf des Vaters abhob und ihm lachend wieder aufsetzte, erwies er sich auch bei wichtigerer Gelegenheit als ein einziges Kind, das noch nie dagewesen. Er war am Abend sehr schwierig ins Bett zu bringen und bat, wenn die Abendglocke läutete, manchmal mit gefalteten Händen, ihn noch herumlaufen zu lassen; er konnte stundenlang vor seinem Bilderbuch kauern und mit dem roten Gockelhahn auf der letzten Seite eine Unterhaltung führen, worin er diesen wiederholt seiner Liebe versicherte und dringend aufforderte, sich nicht dadurch seiner kleinen Familie zu entziehen, daß er sich vom Dienstmädchen braten ließe. Er lief zuweilen mitten im Kinderspiel aus dem Kreise und setzte sich ernsthaft in eine Stubenecke, um nachzudenken. In der Regel war das Resultat seines Denkens, daß er für Eltern oder Gespielen etwas hervorsuchte, wovon er annahm, daß es ihnen lieb sein würde. Seine größte Freude aber war, dem Vater gegenüberzusitzen, die Beinchen übereinanderzulegen, wie der Vater tat, und aus einem Holunderrohr zu rauchen, wie sein Herr Vater aus einer wirklichen Pfeife zu tun pflegte. Dann ließ er sich allerlei vom Vater erzählen, oder er selbst erzählte seine Geschichten. Und das tat er, wie die Frauenwelt von Ostrau einstimmig versicherte, mit so viel Gravität und Anstand, daß er bis auf die blauen Augen und sein blühendes Kindergesicht vollkommen aussah wie ein kleiner Herr im Staatsdienst.”

 

Freytag

Gustav Freytag (13 juli 1816 – 30 april 1895)

 

 

De Duitse schrijver Wilhelm Heinrich Wackenroder werd geboren in Berlijn op 13 juli 1773. Zie ook mijn blog van 13 juli 2007.

Uit: Phantasien über die Kunst für Freunde der Kunst – Die Peterskirche

 

Erhabenes Wunder der Welt! Mein Geist erhebt sich in heiliger Trunkenheit, wenn ich deine unermeßliche Pracht anstaune! Du erweckest mit deiner stummen Unendlichkeit Gedanken auf Gedanken, und lässest das bewundernde Gemüt nimmer in Ruhe kommen.

Ein ganzes Jahrhundert hat gesammelt an deiner steinernen Größe, und auf zahllosen Menschenleben bist du emporgestiegen zu dieser Höhe! –

In nackten Steinbrüchen ist euer Vaterland, ihr mächtigen Mauern und Säulen! Manche grobe Hand hat dort für kümmerlichen Lohn der trotzigen rohen Natur ihre Marmorfelsen abgezwungen, unbekümmert, was jemals aus dem unförmlichen Klumpen würde; nur sein Eisen, sein Werkzeug war täglich des Arbeiters einziger Gedanke, bis er es einst zum letzten Male in die Hand nahm und starb.

Wie mancher, den nichts anders auf der Welt kümmerte, als diese Steine, einen fest auf den anderen zu schichten für einen geringen Lohn, ist darüber von der Erde gegangen! Wie mancher, dessen Geschäft es war, diese Säulen und Gebälke mit allen kleinen Zierden in freien, reinen Linien auszuhauen, und der innerlich recht stolz sein mochte auf einen schönen Säulenknauf, der sich jetzt in dem unendlichen Ganzen verliert, hat sein Auge geschlossen, und kein Auge der Welt vielleicht hat den Säulenknauf wieder achtsam betrachtet, nach dem letzten Male da er ihn mit Freuden ansah.

Eine ganze Reihe von Meistern der Baukunst sind an der Schöpfung dieses Kolosses vorübergegangen: sie waren es, die durch Zeichnungen und Modelle von kleinem Umfange alle die hundert groben Hände regierten, und alle die unförmlichen Kinder der Felsen zu schönen Gestalten zusammenzauberten, und der eine größeste der Meister war es, der durch ein dürres Zahlengewebe und krumme Linien auf geringem Papier der ungeheuren Kuppel das Gesetz vorschrieb, die Last der Mauern kühn zu besteigen, und sich hoch in Lüften hängend zu erhalten.

Und auch eine ganze Reihe der Statthalter des heiligen Stuhls, welche durch armselige kleine Metallstücke, die sie von ihren toten, stillen Schatzkammern in die Welt streuten, wie durch elektrische Funken aus der schlafenden Kraft der groben Hände, der schlafenden Kunst der Steinarbeiter den schönträumenden Geistern der Architekten, eine vereinigte, sichtbare Wirklichkeit ans Tageslicht zogen, – welche, durch die millionenmal wiederholte elende Einförmigkeit dieser bedeutungslosen Metallstücke, ein so geistreiches Wunderwerk von so unerschöpflicher Schönheit und Erhabenheit für die Welt und die menschliche Würde eintauschten: – auch diese sind längst von ihrem glänzenden Stuhle aufgestanden, und haben ihren heiligen Fuß demütig in eben das dunkle Land gesetzt, wohin die Millionen, die sie als Gottes Statthalter anbeteten, eingegangen sind.“

 

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Wilhelm Wackenroder (13 juli 1773 – 13 december 1798)

 

 

De Nigeriaanse dicter, schrijver en voorvechter van democratie Akinwande Oluwole “Wole” Soyinka werd geboren op 13 juli 1934 in Abeokuta. Zie ook mijn blog van 13 juli 2007.

In the small hours

Blue diaphane, tobacco smoke
Serpentine on wet film and wood glaze,
Mutes chrome, wreathes velvet drapes,
Dims the cave of mirrors. Ghost fingers
Comb seaweed hair, stroke acquamarine veins
Of marooned mariners, captives
Of Circe’s sultry notes. The barman
Dispenses igneous potions ?
Somnabulist, the band plays on.

Cocktail mixer, silvery fish
Dances for limpet clients.
Applause is steeped in lassitude,
Tangled in webs of lovers’ whispers
And artful eyelash of the androgynous.
The hovering notes caress the night
Mellowed deep indigo ?still they play.

Departures linger. Absences do not
Deplete the tavern. They hang over the haze
As exhalations from receded shores. Soon,
Night repossesses the silence, but till dawn
The notes hold sway, smoky
Epiphanies, possessive of the hours.

This music’s plaint forgives, redeems
The deafness of the world. Night turns
Homewards, sheathed in notes of solace, pleats
The broken silence of the heart.

 

Season

Rust is ripeness, rust,
And the wilted corn-plume
Pollen is mating-time when swallows
Weave a dance
Of feathered arrows
Thread corn-stalks in winged
Streaks of light. And we love to hear
Spliced phrases of the wind, to hear
Rasps in the field, where corn-leaves
Pierce like bamboo slivers
Now, garners we,
Awaiting rust on tassels, draw
Long shadows from the dusk, wreathe
The thatch in woods-smoke. Laden stalks
Ride the germ’s decay- we await
The promise of the rust

 

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Wole Soyinka (Abeokuta, 13 juli 1934)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 13 juli 2007.

De Duitse schrijver Adam Scharrer werd geboren op 13 juli 1889 in Kleinschwarzenlohe (Mittelfranken).

 

Gaius Julius Caesar, Isaak Babel, John Clare, Adam Scharrer, Gustav Freytag, Wilhelm Wackenroder, Wole Soyinka

De Romeinse staatsman, generaal en schrijver Gaius Julius Caesar werd geboren in Rome op 13 juli ± 100 v. Chr. De jonge Caesar leek aanleg te hebben voor de redenaarskunst en hij zal dan ook vaak het Forum Romanum bezocht hebben waar redenaars op de rostra hun redevoeringen afstaken. Nadat hij op 15 maart 85 v. Chr. uit handen van zijn vader de toga virilis (het teken van volwassenheid) had ontvangen, kon de carrière van de jonge Caesar beginnen. Caesar hield zich veel bezig met redevoering en literatuur. Van zijn werken hebben we enkel nog Commentarii de bello Gallico en Commentarii de bello civili. Deze bestaan respectievelijk uit zeven en drie boeken. Caesar schreef naast proza ook poëzie (onder andere epigrammen), maar die zijn helaas samen met zijn redevoeringen en de analogica (een grammaticale verhandeling) verloren gegaan. In De bello Gallico worden de gebeurtenissen van de belegering van Gallia verteld.

Uit: De bello Gallico

“Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur. Hi omnes lingua, institutis, legibus inter se differunt. Gallos ab Aquitanis Garumna flumen, a Belgis Matrona et Sequana dividit. Horum omnium fortissimi sunt Belgae, propterea quod a cultu atque humanitate provinciae longissime absunt, minimeque ad eos mercatores saepe commeant atque ea quae ad effeminandos animos pertinent important, proximique sunt Germanis, qui trans Rhenum incolunt, quibuscum continenter bellum gerunt. Qua de causa Helvetii quoque reliquos Gallos virtute praecedunt, quod fere cotidianis proeliis cum Germanis contendunt, cum aut suis finibus eos prohibent aut ipsi in eorum finibus bellum gerunt.»

 

Gallië in zijn geheel wordt in drie delen verdeeld, waarvan de Belgen het ene, de Aquitaniërs het tweede, en de volksstammen, die in hun eigen taal Kelten, in de onze Galliërs heten, het derde deel bewonen. Deze drie stammen verschillen van elkander in taal, instellingen en wetten. De Garumna (Garonne) vormt de grens tussen Galliërs en Aquitaniërs, de Mátrona (Marne) en de Séquana (Seine) die tussen Galliërs en Belgen. Van hen allen zijn de Belgen het dapperst; eensdeels, omdat zij zich zeer verre houden van de beschaving en de verfijning der provincie en zeer zelden met vreemde kooplieden in aanraking komen, die weelde-artikelen invoeren, welke er toe bijdragen om het karakter te verslappen, anderdeels, omdat zij de naaste buren zijn der Germanen, die aan gene zijde van den Rijn wonen, met wie zij voortdurend in oorlog zijn. (Vertaling door dr. J.J. Doesburg)

 

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Julius Caesar (13 juli ± 100 v. Chr. – 15 maart 44 v. Chr.)

 

De Russische schrijver Isaak Emmanuïlovitsj Babel werd geboren in Odessa op 13 juli 1894.Zie ook mijn blog van 13 juli 2006.

 

Uit: Der Durchlauchtigste Patriarch (Vertaald door Milo Dor en Reinhard Federmann)

 

„Vor zwei Wochen hat Tichon, Patriarch von Moskau, die Delegierten der Kirchenräte, der Priesterseminare und der religiösen Bildungsvereine empfangen.

Den Mitgliedern der Delegation, den Mönchen, Priestern und Weltlichen, wurden Reden gehalten.

Ich habe deren Worte niedergeschrieben und werde sie hier wiedergeben:

Der Sozialismus ist die Religion des Schweins, das der Erde verhaftet ist.

« Dunkelmänner durchstreifen Städte und Dörfer, die Brandstätten rauchen, das Blut der um des Glaubens willen Gemordeten fließt in Strömen. Man will uns einreden, was der Sozialismus ist. Wir werden antworten:

– Der Sozialismus ist Raub, die Zerstörung der russischen Erde die Herausforderung der heiligen, ewigen Kirche.

« Die Finsterlinge haben die Parole von Gleichheit und – Brüderlichkeit ausgegeben. Sie haben diese Parole der christlichen Kirche gestohlen und sie in ihrer Bosheit bis -zur äußersten schändlichen Grenze verdreht.«

In schneller Folge defilieren Priester mit gekräuseltem Haar, schwarzbärtige Kirchenvorsteher, kurzbeinige und kurzatmige Generäle und kleine Mädchen in weißen Kleidchen vorbei.

Sie alle fallen auf den Bauch und suchen den teuren Schuh zu küssen, der unter der flatternden Seide der violetten Soutane verborgen ist, untertänig küssen sie die Greisenhand und finden nicht die Kraft, sich von den bläulichen, mageren und schwachen Fingern zu lösen.

Der Patriarch sitzt in einem vergoldeten Lehnstuhl.

Er ist umgeben von Erzbischöfen, Bischöfen, Archimandrite
n und Mönchsbrüdern.

Blütenblätter von weißen Blumen sind in der Seide seiner Ärmel verborgen. Die Tische und die Gänge dazwischen sind mit Blumen übersät. Deutlich und süßlich fallen die Ehrentitel von Generalslippen-

»Eure Heiligkeit, von Gott geliebter Kirchenfürst Zar unserer Kirche. «

 

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 Isaak Babel (13 juli 1894 – 27 januari 1940)

 

De Engelse dichter John Clare werd geboren op 13 juli 1793 in Helpston, Northamptonshire. Hij staat bekend als natuurdichter en als een van de beste beschrijvers van het landleven. In 1818 kwam een sonnet van hem over de ondergaande zon in handen van de boekhandelaar Drury in Hamford en die zorgde er voor Clares Poems descriptive of rural life and scenery werd uitgegeven. Het werd een succes, evenals het daaropvolgende The village minstrel, and other poems. Hierdoor tot een zekere welstand gekomen kon Care een huis kopen in Helpstone, maar door ongelukkig verlopende speculaties met land raakte hij in armoede en ellende. Hij werd uiteindelijk opgenomen in St Andrew’s Hospital, een “gekkenhuis”, waar hij de rest van zijn leven zou doorbrengen.

 

SUMMER EVENING

 

The frog half fearful jumps across the path,
And little mouse that leaves its hole at eve
Nimbles with timid dread beneath the swath;
My rustling steps awhile their joys deceive,

 

Till past, and then the cricket sings more strong,
And grasshoppers in merry moods still wear
The short night weary with their fretting song.
Up from behind the molehill jumps the hare,

 

Cheat of his chosen bed, and from the bank
The yellowhammer flutters in short fears
From off its nest hid in the grasses rank,
And drops again when no more noise it hears.

 

Thus nature’s human link and endless thrall,
Proud man, still seems the enemy of all.

 

 

LOVE LIVES BEYOND THE TOMB

 

Love lives beyond the tomb,
And earth, which fades like dew!
I love the fond,
The faithful, and the true.

Love lives in sleep:
‘Tis happiness of healthy dreams:
Eve’s dews may weep,
But love delightful seems.

‘Tis seen in flowers,
And in the morning’s pearly dew;
In earth’s green hours,
And in the heaven’s eternal blue.

‘Tis heard in Spring
When light and sunbeams, warm and kind,
On angel’s wing
Bring love and music to the mind.

And where’s the voice,
So young, so beautiful, and sweet
As Nature’s choice,
Where Spring and lovers meet?

Love lives beyond the tomb,
And earth, which fades like dew!
I love the fond,
The faithful, and the true.

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John Clare (13 juli 1793 – 19 mei 1864)

 

De Duitse schrijver Adam Scharrer werd geboren op 13 juli 1889 in Kleinschwarzenlohe (Mittelfranken). Veel van zijn realistische werk dat vaak autobiografisch is en werd geschreven vanuit het perspectief van de onderste lagen van de bevolking, is uitgegeven in de een jaar na zijn dood opgerichte DDR. Scharrer gold als een van de eerste arbeider-schrijvers in Duitsland. Zijn boek “Vaterlandslose Gesellen” werd gezien als het proletarische antwoord op Remarques “Im Westen nichts Neues”, een afrekening met het Wilhelminische systeem en de door dit systeem begonnen imperialistische oorlog.

 

Uit:  Vaterlandslose Gesellen

“Das “Fest der Liebe” naht zum zweiten Male. An den Bahnhöfen stehen sie in langen Fronten. Sie schreiben keine patriotischen Sprüche mehr an die Wagen, ihr Gesang ist verstummt. Die Fähnchen auf den Kriegskarten machen nicht mehr viel Arbeit, es ist oft “Nichts Neues” zu melden. Die Preise klettern, klettern; der Hunger geht um im Lande. Von den Kanzeln herab eifern die Diener Gottes, um im Namen ihres Gottes zum heiligen Mord aufzurufen. Scharen von Kriegsfreiwilligen – von Kindern – sind schon geschlachtet. Man muß auf immer jüngere Jahrgänge zurückgreifen.
Wir sind nicht überrascht, als uns drei Wochen später der “Rote Schein” von neuem zufliegt.
Als ich ihr sage: “Ich gehe, Sophie”, drückt sie kaum merklich meine Hand. Mein Entschluß war längst fertig, schon an jenem Abend, als sie zusammenbrach, und sie mir, der ich um sie fürchtete, bestätigte:
“Hans, ich bin schwanger!”
Daß sie so bitterlich weinte, hatte jedoch noch einen andern Grund.
Alfred ist hier. Ich hätte ihn fast nicht wiedergekannt. Sein Mund hängt durch den a
bgeschossenen Unterkiefer so schräg ins Gesicht, als wäre ihm das Fundament weggerissen. Als hinge diese Seite nur an dem Auge, das viel größer scheint als das andere und immer läuft. Ein ungleichmäßiger Bart versucht das Heldentum zu verdecken, das ihn zeichnet.
So kehrte er heim, will seinen Jungen auf den Schoß nehmen. Aber sein Kind fürchtet sich. “Geh fort, was willst du hier? Du bist nicht mein Papa. Ich mag dich nicht!”

 

 

Scharrer

Adam Scharrer (13 juli 1889 – 2 maart 1948)

 

De Duitse schrijver en journalist Gustav Freytag werd geboren op 13 juli 1816 in Kreuzburg. Zie ook mijn blog van 13 juli 2006.

 

Uit: Die Stillen im Lande

„Die katholische Kirche des Mittelalters hatte das Leben jedes einzelnen durch eine Menge von frommen Bräuchen geweiht und in einen aristokratischen geistlichen Staat eingeschlossen, in dem das Individuum in starrer Gebundenheit mit geringer Selbsttätigkeit festgebannt lebte. Die Reformation zerschlug für den größten Teil Deutschlands diese Fesseln des Volksgeistes, sie setzte freie Selbstbestimmung dem äußeren Zwang, innerliche Tätigkeit des einzelnen dem glänzenden Mechanismus der alten Kirche gegenüber. Der Protestantismus war aber sowohl ein System von Lehren, als eine Befreiung und Vertiefung des deutschen Gemütes. In der großen Seele Luthers waren beide Richtungen des neuen Glaubens im Gleichgewicht; je leidenschaftlicher er für seine Erklärung der Heiligen Schrift und die Dogmen seiner Lehre kämpfte, desto stärker und origineller wurden auch die Gemütsprozesse, durch welche er auf eigenen Wegen in freiem Gebet seinen Gott suchte. Es ist jedoch klar, daß der große Fortschritt, der für das Menschengeschlecht durch seine Lehre dargestellt wurde, sehr bald die Folge haben mußte, zwei entgegengesetzte Richtungen im Protestantismus herauszubilden. Die beiden Pole jeder Religion, das Wissen und das Sehnen, das verständige Umgrenzen der religiösen Erkenntnis und das gemütvolle Hingeben an das Göttliche mußten sich je nach dem Bedürfnis des Individuums und der Bildung der Zeit in den Seelen mit verschiedener Gewalt geltend machen; bald mußte das eine, bald das andere überwiegen, es konnte die Zeit kommen, wo beide Richtungen in Gegensatz und Streit gerieten.“

 

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Gustav Freytag (13 juli 1816 – 30 april 1895)

 

De Duitse schrijver Wilhelm Heinrich Wackenroder werd geboren in Berlijn op 13 juli 1773. In Dresden ontdekte hij de meesters van de Italiaanse renaissance; hij begon te werken aan een reeks essays over kunstenaars, die hij met poëtische bevlogenheden vervlocht. Samen met Tieck stelde hij een boek samen, Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders, dat naast achttien kunstenaarsbiografieën eveneens novellen bevatte. Dit werk werd in 1797 anoniem gepubliceerd. Het is onduidelijk, welke stukken van Wackenroder zijn en welke van Tieck; na Wackenroders dood publiceerde Tieck een heruitgave met, naar hij beweerde, enkel teksten van zijn vriend. Wackenroder had uitzonderlijke bewondering voor Albrecht Dürer: in ‘Ehrengedächtnis unsers ehrwürdigen Ahnherrn Albrecht Dürers’ zingt hij de lof van deze schilder. Dit paste in een hernieuwde interesse voor de Duitse middeleeuwen die rond 1800 ontstond. De ideeën van Wackenroder stonden aan de wieg van de vroege Romantiek, de beweging die ook wel de Romantiek van Jena wordt genoemd. Het was in essentie een afwijzing van de Weimarer Klassik en een reactie op Goethe.

 

Uit:  Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders

 

“Ich durchsuchte den Schatz von alten Handschriften in unserm Kloster, und fand, unter manchem nichtsnützigen bestäubten Pergament, einige Blätter von der Hand des Bramante, von denen es nicht zu begreifen ist, wie sie an diesen Ort gekommen sind. Auf dem einen Blatte stand folgendes geschrieben, wie ich es, ohne weiteren Umschweif, zu deutsch hier hersetzen will:

«Zu meinem eigenen Vergnügen, und um es mir genau aufzubewahren, will ich hier einen wundervollen Vorfall aufzeichnen, welchen der teure Raffael, mein Freund, mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit vertraut hat. Als ich ihm vor einiger Zeit meine Bewunderung wegen seiner über alles schön gemalten Madonnen und heiligen Familien aus vollem Herzen zu erkennen gab, und mit recht vielen Bitten in ihn drang, mir doch zu sagen, von woher er denn in aller Welt die unvergleichliche Schönheit, die rührenden Mienen und den unübertrefflichen Ausdruck in seinen Bildern der heiligen Jungfrau entlehnt habe; so ward er, nachdem er mich eine Zeitlang mit seiner, ihm eigenen, jünglinghaften Schamhaftigkeit und Verschlossenheit hingehalten hatte, endlich sehr bewegt, fiel mir mit Tränen um den Hals, und entdeckte mir sein Geheimnis. Er erzählte mir, wie er von seiner zarten Kindheit an, immer ein besondres heiliges Gefühl für die Mutter Gottes in sich getragen habe, so daß ihm zuweilen schon beim lauten Aussprechen ihres Na
mens ganz wehmütig zumute geworden sei. Nachher, da sein Sinn sich auf das Malen gerichtet habe, sei es immer sein höchster Wunsch gewesen, die Jungfrau Maria recht in ihrer himmlischen Vollkommenheit zu malen, aber er habe es sich noch immer nicht getraut.”

 

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Wilhelm Wackenroder (13 juli 1773 – 13 december 1798)

 

De Nigeriaanse schrijver en voorvechter van democratie Akinwande Oluwole “Wole” Soyinka werd geboren op 13 juli 1934 in Abeokuta.  Begin jaren zestig verwierp hij in zijn geschriften het idee van négritude (trots op de Afrikaanse afkomst) als een valse trots om traditionele waarden die creatieve vernieuwing in de weg stond. In 1967-1969 zat hij gevangen vanwege vermeende steun aan de afscheidingsbeweging in Biafra. In 1986 kreeg hij de Nobelprijs voor de Literatuur. Hij maakte zich sterk voor democratische ontwikkelingen in Afrika en bekritiseerde dictaturen en militaire regimes, waaronder die in zijn eigen land. Zijn werk, dat de Afrikaanse traditie met Europese invloeden verzoent, omvat zowel poëzie, novelles, essays als toneelstukken. Wole Soyinka is in 1986 is onderscheiden met de Nobelprijs voor literatuur.

 

 

Civilian and Soldier

My apparition rose from the fall of lead,
Declared, ‘I am a civilian.’ It only served
To aggravate your fright. For how could I
Have risen, a being of this world, in that hour
Of impartial death! And I thought also: nor is
Your quarrel of this world.

You stood still
For both eternities, and oh I heard the lesson
Of your traing sessions, cautioning –
Scorch earth behind you, do not leave
A dubious neutral to the rear. Reiteration
Of my civilian quandary, burrowing earth
From the lead festival of your more eager friends
Worked the worse on your confusion, and when
You brought the gun to bear on me, and death
Twitched me gently in the eye, your plight
And all of you came clear to me.

I hope some day
Intent upon my trade of living, to be checked
In stride by your apparition in a trench,
Signalling, I am a soldier. No hesitation then
But I shall shoot you clean and fair
With meat and bread, a gourd of wine
A bunch of breasts from either arm, and that
Lone question – do you friend, even now, know
What it is all about?

 

soyinka

Wole Soyinka (Abeokuta, 13 juli 1934)