Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Petra Morsbach, Colleen McCullough, Macedonio Fernández, Wilfred Campbell, Vicky Francken

De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

Uit: Tout le pouvoir aux soviets

« Ma dernière nuit à Moscou, capitale de la Russie lubrique et poétique. La ville où les piétons sont dans les escaliers des passages souterrains et les automobilistes au-dessus d’eux dans les embouteillages. Avenues larges et longues comme des pistes d’atterrissage. Retrouver la chambre 5515 du Métropole ou aller boire un verre ailleurs ? J’aime sortir, mais aussi rentrer. Il y a ce club libertin sur Tverskaïa, où mes clients étaient sans moi hier soir, après la signature de notre contrat. Jamais dans un club libertin avec des clients, même après la signature d’un contrat : photos, puis photos sur les réseaux sociaux. Je travaille dans l’argent, et l’argent, c’est la prudence.
Va pour le club. Dans le goulet d’étranglement de l’entrée, un distributeur de billets qui annonce la couleur : celle de l’argent. L’air mélancolique des deux gros videurs. À droite le bar, à gauche des seins. Il y a aussi des seins au bar. Je compte – c’est mon métier – quatorze filles nues ou en sous-vêtements pornographiques. Peaux d’enfant, visages d’anges. Elles me dansent dessus à tour de rôle. Obligé d’en choisir une pour échapper aux autres. Je prends la plus habillée, ça doit être la moins timide. Et j’aurai une occupation : la déshabiller. C’est une Kazakh ne parlant ni anglais ni français, dans une courte robe qui, dans la pénombre, semble bleue. On discute du prix à l’aide de nos doigts. Je l’emmène dans une chambre aux murs noirs et sans fenêtres qui se loue à la demi-heure. Le cachot du plaisir. Le point faible de la prostitution moderne : l’immobilier. Les bordels de nos grands-pères avaient des fenêtres. Et parfois des balcons.
Au cours des trente minutes suivantes, m’amuserai à soulever puis à rabaisser la robe de la Kazakh sur ses fesses rondes et fraîches. Je veux bien payer une femme à condition de ne pas coucher avec elle. La fille m’interroge, par petits gestes inquiets, sur ce que je veux. Étonnée d’échapper à l’habituel viol. Je ne lui ai pas dit que je parle russe. Tout le monde n’a pas eu la chance d’avoir un papa communiste. S’il s’était douté que la langue de Lénine me servirait autant dans la finance, mon père m’aurait obligé à en apprendre une autre.
C’était juste après la mort de maman qui m’a toujours parlé français par haine de sa terre natale soviétique.”

 
Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)
Cover

 

De Engelse dichter en schrijver John Edward Masefield werd geboren op 1 juni 1878 in Ledbury, in Herefordshire. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor John Masefield op dit blog.

 

Trade winds

In the harbour, in the island, in the Spanish seas,
Are the tiny white houses and the orange trees,
And day-long, night-long, the cool and pleasant breeze
Of the steady Trade Winds blowing.

There is the red wine, the nutty Spanish ale,
the shuffle of the dancers, and the old salt’s tale,
The squeaking fiddle, and the soughing in the sail
Of the steady Trade Winds blowing.

and o’nights there’s the fire-flies and the yellow moon,
And in the ghostly palm trees the sleepy tune
Of the quiet voice calling me, the long low croon
Of the steady Trade Winds blowing.

 

I never see the red rose crown the year

I never see the red rose crown the year,
Nor feel the young grass underneath my tread,
Without the thought “This living beauty here
Is earth’s remembrance of a beauty dead.
Surely where all this glory is displayed
Love has been quick, like fire, to high ends,
Here, in this grass, an altar has been made
For some white joy, some sacrifice of friends;
Here, where I stand, some leap of human brains
Has touched immortal things and left its trace,
The earth is happy here, the gleam remains;
Beauty is here, the spirit of the place,
I touch the faith which nothing can destroy,
The earth, the living church of ancient joy.”

 
John Edward Masefield (1 juni 1878 – 12 mei 1967)
Portret door Jack B. Yeats, 1905

 

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Raimund werd geboren op 1 juni 1790 in Wenen. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Ferdinand Raimund op dit blog.

Uit: Der Diamant des Geisterkönigs

„FEUERGEIST (ganz rot gekleidet, rotes Gesicht und rote Hände; er hat die ganze Szene behorcht). Potz Pech und Schwefel, das ist zuviel! Ich bin Feuergeist, Oberfeuerwerker und Kanonier des Zauberkönigs! Wer kann sagen, daß seit drei Jahren eine menschliche Seele in seinen Palast gekommen ist? Bin ich nicht auf seine Kosten nach Neapel gereist, um den Vesuv aufzunehmen und einen ähnlichen über seinen Palast zu bauen? Ist das nicht geschehen? Blausäure und Vitriolöl!
FEE APRIKOSA. Und warum ist es geschehen? Damit wir ihn nicht sooft belästigen und mit unserm Wolkenwagen jetzt durch den Krater fahren müssen, wie die Hexen durch den Rauchfang.
FEUERGEIST. Nein! Potz Pech und Schwefel! Damit er von der Menschheit, die sich durch verschiedene magische Künste in sein Reich filoutiert hatte, um ihn mit Betteleien zu belästigen, Ruhe bekomme.
ZWEITER ZAUBERER. Ja, ja, so ist der Kaffee.
ERSTER ZAUBERER. Das müssen Sie Narren weismachen.
FEUERGEIST. Aber, ins Geiers Namen, das tue ich ja; und wer’s nicht glauben will, den sollen alle kongreveschen Raketen –
ZWEITER ZAUBERER (gleich einfallend). Nun, nun, mein Herr Feuergeist und Oberkanonier, moderieren Sie sich nur! Sie zünden ja sonst den Palast an mit Ihren Raketen.
ALLE Werft ihn hinaus! Hinaus mit ihm!
FEUERGEIST. Was? Einen Feuergeist hinauswerfen?
ZWEITER ZAUBERER. Da haben wir schon andere hinausgeworfen.
FEUERGEIST. Beim Brand von Moskau, das ist zuviel! (Mit geballter Faust) Wer mir in die Nähe kommt, dem werf’ ich eine Leuchtkugel an den Kopf, daß ihm das bengalische Feuer aus den Augen spritzen soll.“

 
Ferdinand Raimund (1 juni 1790 – 5 september 1836)
Cover

 

De Duitse schrijver, essayist, journalist, biograaf en uitgever Peter de Mendelssohn werd op 1 juni 1908 in München geboren. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Peter de Mendelssohn op dit blog.

Uit: Der Zauberer

“Der Krieg war rundherum und ganz und gar verloren. Das große Rückzugsgefecht des Unpolitischen, mit Bravour und im nahezu sicheren Wissen um seinen schlechten Ausgang geführt, war zu Ende. Die heile Welt der machtgeschützten Innerlichkeit, das festgefügte wilhelminische Obrigkeits-Deutschland, in welchem der Künstler Thomas Mann sich an seinem legitimen Platz gewußt hatte, zerbarst Stück für Stück vor seinen Augen. Die »Katastrophe und Weltniederlage dieser Geistesrichtung und Sympathie« des konservativen Deutsch-land, so schrieb er am 5. Oktober 1918, sei da, und fügte hinzu: »Es ist auch die meine. « Freilich, »so lange noch ein Kaiser an der Spitze steht«, meinte er zwölf Tage später, »ist das roman-tische, das mittelalterliche Deutschland nicht tot«. Aber er wußte und notierte für sich: »Der Kaiser wird abdanken.« Hellsichtig war er nicht; aber er war auch nicht vor Gram und Enttäuschung blind. Am z1. Oktober notierte er: »Wilhelm II. als Privatmann in Civil an einem Schweizer See spazieren ge-hend ist auch eine wunderliche Vorstellung«. Die ganze Welt war ihm zu einer wunderlichen Vorstellung geworden. Im Sturm der politischen Ereignisse des Winters 1918-1919, in dem aus den Trümmern des Kaiserreichs notge-drungen und widerwillig die Republik hervorkam, und noch lange danach, war er, nicht anders als viele Deutsche, wohl gar die meisten, eine schwankende Gestalt. Er mußte seinen Standort von Woche zu Woche, ja von einem Tag zum näch-sten neu zu bestimmen suchen. »Man sieht heute keine drei Schritte weit, wer weiß denn, was in 8 Monaten sein wird …«, schrieb er. Indessen erwies sich ihm allmählich, daß die zerbro chene, unheile Welt, in der er sich fand, noch genug unver-sehrte Elemente der heilen enthielt, damit er sie, zumindest für sich selbst und vielleicht auch für andere, wieder zusammen-fügen und womöglich in nicht allzu veränderter Gestalt wie-der heilen konnte. In einer Trümmerwelt konnte und wollte er weder leben noch schaffen. Seine ganze zweite Lebenshälfte ist ein einziges, viele Phasen der Hoffnung und Enttäuschung durchlaufendes verbissenes Streben, für sich und sein Werk die Ordnung einer heilen Welt wiederzugewinnen, in Deutsch-land, in der Schweiz, in Amerika und endlich, an seinem Lebensabend, abermals in der Schweiz. Wenn diese Lebenshälfte überhaupt auf eine Kurzformel zu bringen ist, dann wäre es am ehesten noch diese.“

 
Peter de Mendelssohn (1 juni 1908 – 10 augustus 1982)
Cover

 

De Duitse schrijfster Petra Morsbach werd geboren op 1 juni 1956 in Zürich. Zie ook alle tags voor Petra Morsbach op dit blog.

Uit: Dichterliebe

“Eine Frau kommt über den Rasen auf mich zu und fragt: »Ist das hier das Künstlerhaus?. Ich muß in der Hitze eingenickt sein auf meinem Plastestuhl, das Hemd klebt mir am Rücken, Schweiß rinnt in die Augen. Vor dem weißen Rock die dunk-len Schlieren eines Traums. Alptraum, was sonst … Ich kam zu spät zur Lesung, suchte vergeblich den Ort, landete in der fal-schen Stadt, rannte durch einen Bahnhof ohne Anzeigetafeln. Eine Durchsage meldete zwanzig Minuten Verspätung, aber von welchem Zug? Bahnbedienstete standen herum und er-klärten: -Das alles geht uns nichts mehr an.• Eine Schaffnerin rief: •Geschieht Ihnen recht!. Endlich fand ich die Bibliothek, Zuhörer waren auch da, aber es stellte sich heraus, ich war gar nicht eingeladen. Der weiße Rock jetzt vor mir. Eine blaue Bluse mit silbernen Blättchen auf der Brust — die Silhouette eines Einhorns. Wieso Einhorn? Frau mit Sonnenbrille, Typ Westschnepfe: So stelle ich mir eine Zahnarztgattin auf Kulturtourismus vor. »Ja«, seufze ich, •das ist das Künstlerhaus.• »Dann sind Sie sicher ein Künstler?. »Ja.« Was sonst? »Ich auchl« Sie strahlt mich an. Streckt mir die Hand entge-gen: »Sidonie Fellgiebel. Ich trete heute mein Stipendium an!. Eine Mitbewohnerin, o Gott. Ich stehe mühsam auf und reiche ihr die Hand. »Heinrich Steiger?. Den Namen hört sie sichtlich zum ersten Mal. Natürlich hört sie ihn zum ersten Mal. Deine Zeit ist vorbei, gewöhne dich daran. •Sonntags ist das Büro nicht besetzt•, bemerke ich lahm. »Ich weiß. Irene Ammann vom Appartement vier soll meinen Schlüssel haben. Aber vorn macht niemand auf. Das ist doch das Haupthaus? Wohnen Sie auch dort?. Nein, ich wohne nicht don, ich wohne hier im Schafstall, im sogenannten. Und was geht mich Irene Ammann an? Wahr-scheinlich ist sie drüben bei den Bildenden Künstlern und kocht. Warum kocht sie nicht mit mir? Seit Tagen habe ich sie nicht gesehen, immer hockt sie auf ihrer Bude, na, vielleicht ist sie krank. Bei schönem Wetter sitzt sie manchmal abends mit ei-nem Schreibblock auf dem Mäuerchen und notiert Einfälle für ihre Extremlyrik. Aber noch ist nicht Abend. •Was ist Extremlyrik?. Habe ich laut gesprochen? Auch das noch. »Vielleicht erklärt Ihnen besser Irene selbst … Entschuldigen Sie mich, ich bin … Hof der Bildenden Künstler ist das nächste große Haus, die Straße entlang links …« »Vielen Dank!« Die Schnepfe hüpft davon. Nicht mehr ganz jung, Mitte Dreißig vielleicht, etwas schwerer Hintern. Wirkt wie eine Anfängerin. Westanfängerin. Wehe, sie schenkt mir ihr Erstlingswerk. Zwei Stunden später taucht sie wieder auf und erkundigt sich, wo sie was zu essen bekäme.“

 
Petra Morsbach (Zürich, 1 juni 1956)

 

De Australische schrijfster Colleen McCullough werd geboren op 1 juni 1937 in Wellington. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Colleen McCullough op dit blog.

Uit: The Thorn Birds

“She was yanking inexpertly at a large knot when the dreadful thing happened. Off came the hair, all of it, dangling in a tousled clump from the teeth of the comb. Above Agnes’s smooth broad brow there was nothing; no head, no bald skull. Just an awful, yawning hole. Shivering in terror, Meggie leaned forward to peer inside the doll’s cranium. The inverted contours of cheeks and chin showed dimly, light glittered between the parted lips with their teeth a black, animal silhouette, and above all this were Agnes’s eyes, two horrible clicking balls speared by a wire rod that cruelly pierced her head.
Meggie’s scream was high and thin, unchildlike; she flung Agnes away and went on screaming, hands covering her face, shaking and shuddering.
Then she felt Frank pull at her fingers and take her into his arms, pushing her face into the side of his neck. Wrapping her arms about him, she took comfort from him until his nearness calmed her enough to become aware of how nice he smelled, all horses and sweat and iron.
When she quietened, Frank made her tell him what was the matter; he picked up the doll and stared into its empty head in wonder, trying to remember if his infant universe had been so beset by strange terrors.
But his unpleasant phantoms were of people and whispers and cold glances. Of his mother’s face pinched and shrinking, her hand trembling as it held his, the set of her shoulders.
What had Meggie seen, to make her take on so? He fancied she would not have been nearly so upset if poor Agnes had only bled when she lost her hair. Bleeding was a fact; someone in the Cleary family bled copiously at least once a week.
“Her eyes, her eyes!” Meggie whispered, refusing to look at the doll.
“She’s a bloody marvel, Meggie,” he murmured, his face nuzzling into her hair. How fine it was, how rich and full of color!
It took him half an hour of cajoling to make her look at Agnes, and half an hour more elapsed before he could persuade her to peer into the scalped hole. He showed her how the eyes worked, how very carefully they had been aligned to fit snugly yet swing easily opened or closed.”


Colleen McCullough (1 juni 1937 – 29 januari 2015)
Cover Azerbeidzjaanse uitgave

 

De Argentijnse schrijver Macedonio Fernández werd geboren op 1 juni 1874 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Macedonio Fernández op dit blog.

Uit: From The Museum of Eterna’s Novel (Vertaald door Margaret Schwartz)

“I leave only the title finished, since:
A prologue that starts right away is really sloppy: the perfume of its preceding is lost, just as I said that futurism can only be genuinely practiced by leaving it for later.
I will also have said, earlier, that this is one of the twenty-nine prologues of a novel that’s impossible to prologue, as a critic, who surely born in that tranquil country of “ask questions later,” has recently predicted; there’s another, more sympathetic, book, that is, one that’s more given to length and limited in prologues—which can still be remedied—which was going to be called “The Man Who Would Be President But Wasn’t.”
* * *

Or, an equivalent:
“Buenos Aires hysterical, torn between the hilarious faction and the faction of eternity, and saved by its splendid compatriot, who unifies humorism and passion.” But the title I’ve got left for “the novel permitted a beginning,” which although it begins late has no less of a beginning, and, if he reads it, the reader will wish it were all made of continuations, such as “Novel of Eterna, and of the Child of Melancholy, Sweetheart, of-a-love that was kept unknown.”
This last is the title a certain gentleman preferred; he began to read it and promised to come
back right away, to finish finding out how the novel is named.”

 
Macedonio Fernández (1 juni 1874 – 10 februari 1952)
Cover

 

De Canadese dichter en schrijver William Wilfred Campbell werd geboren rond 1 juni 1858 in Berlin, Ontario, tegenwoordig Kitchener. Zie ook alle tags voor William Campbell op dit blog.

 

An October Evening

The woods are haggard and lonely,
The skies are hooded for snow,
The moon is cold in Heaven,
And the grasses are sere below.

The bearded swamps are breathing
A mist from meres afar,
And grimly the Great Bear circles
Under the pale Pole Star.

There is never a voice in Heaven,
Nor ever a sound on earth,
Where the spectres of winter are rising
Over the night’s wan girth.

There is slumber and death in the silence,
There is hate in the winds so keen;
And the flash of the north’s great sword-blade
Circles its cruel sheen.

The world grows agèd and wintry,
Love’s face peakèd and white;
And death is kind to the tired ones
Who sleep in the north to-night.

 
Wilfred Campbell (1 juni 1858 – 1 januari 1918)

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichteres Vicky Francken werd geboren in 1989 in Boxmeer. Zie ook alle tags voor Vicky Francken op dit blog.

 

[de lucht vouwt zich een]

de lucht vouwt zich een
zakdoek om onze hoofden
zoals de wind zich bolt
in de holten van was, we
neuriën absurde melodietjes

zoals in oude films van kleine
meisjes rennen we rond met
emmertjes om de regen op te vangen
voordat we de jongste uit het

oog verliezen, zij met haar
mooiste kaplaarsjes de vijver
instapt en zich afvraagt hoeveel
belletjes ze maakt op het

wateroppervlak dat zich boven
haar hoofd als een deur sluit

 
Vicky Francken (Boxmeer, 1989)

Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Colleen McCullough, Macedonio Fernández, Elena Ferrante

 

De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

Uit:La mémoire de Clara

„La lumière d’automne l’a toujours rendue, rendue, rendue quoi? Elle ne sait plus. Elle regarde la rue Alphonse Karr. Il y a de l’eau qui tombe du ciel comme hier. Comment s’appelle l’eau qui tombe du ciel ? Elle sait : la pluie. Elle sourit. Il y a des choses qui lui reviennent de temps en temps, ça fait plaisir. C’est comme pour l’ascenseur. Une fois sur deux, elle sonne chez un copropriétaire, croyant appeler l’ascenseur. L’autre ouvre la porte. Un homme petit et chauve. Il sourit. À moins qu’il ne soupire. C’est un peu les deux. Il la ramène doucement devant la cabine d’ascenseur. Elle s’excuse : « Ah oui, pardon. » Il dit : « De rien, Mademoiselle Bruti. » Il lui donne son nom de jeune fille, celui sous lequel elle était connue et restera dans les livres d’Histoire de la cinquième République française. Personne ne l’a jamais appelée Madame Brancusi, sauf elle-même quand elle se regardait, il y a cinquante-trois ans, dans les miroirs de l’Élysée, ancienne demeure des présidents français avant que le Palais ne soit préempté par l’émir du Qatar et ne devienne le musée national du football français, le bureau du général De Gaulle et de Georges Pompidou étant consacré aux coupes gagnées par le PSG avant son rachat par l’émirat en 2011. Mais il y a aussi des jours, de moins en moins nombreux il est vrai, où Clara, pour l’ascenseur de la rue Alphonse Karr, ne se trompe pas. Les deux portes s’ouvrent comme la caverne d’Ali Baba. Elle est aussi heureuse que si elle recevait, une nouvelle fois, une Victoire de la musique. Quant à la lumière d’automne, elle se souvient maintenant de ce que ça la rendait : heureuse. C’est le soleil qui l’attriste. Pourquoi, alors, s’est-elle installée dans cette ville du sud dont le nom va lui revenir ? Pas Cannes, car elle n’a vu personne qu’elle  connaît  monter des marches. Mais connaît-elle encore les gens qu’elle connaît ? C’est un mot anglais. Une glace. Ice. Avec une lettre devant, mais quelle lettre ? Il faudrait qu’elle se concentre mais elle préfère regarder la, la, elle le savait tout à l’heure : la pluie, voilà.
Nice. Elle est à Nice. Elle est contente, elle s’est souvenue de deux choses : Nice et … Zut, elle a oublié la première. Il faut qu’elle écrive ses mémoires avant de perdre ses souvenirs. Non: ses souvenirs avant de perdre la mémoire. Elle doit appeler Aurélia, elles sont amies depuis si longtemps. Clara lui a piqué plusieurs mecs, ça crée des liens entre filles. »

 
Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

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Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Colleen McCullough, Macedonio Fernández, Dennis Gaens, Rhidian Brook

De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

Uit: Lettre à un ami perdu

« La nuit était tombée sur cette journée grise de février. Je me rappelle les phares des voitures sous la pluie, une boule blonde sous les draps blancs, qui était la tête de la femme qui m’aimait. La femme qui m’aimait dormait toujours la tête sous les draps car elle était frileuse. Il m’arrive encore de soulever les draps et les couvertures et de chercher, mais de moins en moins souvent. C’est sans doute cela qu’on appelle guérir.
Février est comme novembre, un mois où les amours commencent ou meurent. Il y a des moments où la vie vaut la peine d’être vécue. Par exemple quand on nous présente à une femme qui correspond à ce que nous cherchons sous les draps et les couvertures. Le bon moment est quand les mots de la femme et les nôtres se suivent en ligne continue, s’attrapent et jouent les uns avec les autres comme des chats avec une balle en caoutchouc. On dit rouge, et c’est le rouge qui sort. 9, et le 9 sort. Mais combien de fois cela arrive-t-il ? Cela arrive juste assez souvent pour nous empêcher de nous tuer et c’est pourquoi nous sommes en enfer. L’enfer, en effet, n’a pas de fin.”
(..)

« Il lui aurait dit qu’ils étaient avant tout des amis, un garçon et une fille tombés par hasard dans le même esquif et qui vont essayer, malgré la tempête et le manque de provisions, d’arriver ensemble à bon port. Alors il n’y aurait eu ni coups ni déchirures, simplement deux enfants dans un grand lit, qui vont en voir de toutes les couleurs mais qui n’ont pas peur parce qu’ils savent qu’ils ont un ami.”

 
Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

Bewaren

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Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Dennis Gaens, Rhidian Brook

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Uit: Puta Madre

« Qu’aurait dit Virginie contre la chambre ? Il n’avait pas envie d’en changer. Elle l’aurait peut-être fait. Qu’est-ce qui lui aurait déplu dans celle-là ? L’étage peu élevé ? Les lits jumeaux ? On devrait les appeler des lits mariés car ce sont les mariés qui dorment dedans, pas les jumeaux. Il avait séjourné dans beaucoup d’hôtels et ne se souvenait pas d’y avoir jamais croisé un seul couple de jumeaux.
Il hésita entre appeler Virginie, lui écrire ou lui envoyer une photo. Il lui dirait : « C’est triste de voyager sans toi. » Non, elle prendrait la phrase comme une provocation. Ne venait-il pas, au cours d’un déplacement professionnel dans le Limousin, de la tromper avec une strip-teaseuse ? Il vanterait plutôt le charme de l’établissement, de ses trois piscines, de la plage immense. Lui écrirait-il : « Bien arrivé sans toi au paradis » ou « Bien arrivé sans toi en enfer » ? Les deux phrases étaient vraies. Pour la photographie : la chambre ou la vue ? Il se décida pour la vue mais ne la prit pas car il eut un message de la chaîne. On venait de vendre La Mort vagabonde en Allemagne. La Mort vagabonde était la cause de tout. S’il n’avait pas reçu le prix Léo-Malet du meilleur scénario de téléfilm policier au festival de Limoges, il n’aurait pas couché avec la strip-teaseuse, du coup Virginie n’aurait pas eu l’occasion de se fâcher contre lui et n’aurait pas refusé de l’accompagner à Cancún pour fêter leur troisième anniversaire de pacs, comme c’était prévu depuis des mois. Il laissa 20 pesos à l’employé qui avait porté son bagage pourtant léger.
– Muchas gracias, señor.
Les vieux Français, dans les pays hispaniques, s’entendent à tout moment rappeler leur état de senior. Mais lui, il n’était pas vieux. Quarante et un ans le 13 octobre suivant. Ce qui ne l’empêchait pas d’être chauve. Il y a beaucoup de chauves, en France, dans les milieux du cinéma et de la télévision. Il se demandait si c’était pareil dans les autres pays.”

 
Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

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Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn

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Uit: Les Frères de la consolation

« Le soleil lui fracassait le crâne à lents et lourds coups de massue. La sueur qui coulait sur ses tempes et ses joues était douce, tiède et rapide comme du sang. La chaleur était si forte qu’elle le faisait frissonner. S’il se trouvait là, c’était à cause de Macropoulos, car les Turcs attaquaient de préférence la nuit, peut-être parce que ça leur rappelait la prise de Constantinople, mais d’abord parce qu’à la guerre, au contraire de la paix, on choisit ses heures de travail, et que la nuit il fait frais, c’est plus agréable pour se battre. Les Turcs aimaient leurs aises. Milo ne les haïssait plus : il en avait trop tué. Trente ? Cinquante ? Cent ? Au moins cinquante. En moyenne : un par mois. Il aurait dû faire la liste. Après la guerre, c’est-à-dire hier, il l’aurait déposée, avec un petit bouquet de coquelicots, sur la tombe de sa femme Theodora, violée, égorgée et violée de nouveau par l’émir Ben Kouri le 27 janvier 1825 à Dafnio, dans le sud du Péloponnèse. Il se serait peut-être autorisé un léger sourire et aurait chuchoté : « Voilà, ma chérie, cinquante Turcs tués de ma main. Avant-hier, j’ai eu l’occasion d’en tuer encore un mais je ne l’ai pas fait car je préférais un compte rond, et la paix était signée. » Non, plus de haine, c’était fini. Une vague gêne dans la main droite, oui. « La crampe de l’assassin », lui avait écrit, de Belgrade, son frère Srdjan, qui prétendait avoir un jour assez d’esprit pour être capable de régner sur les salons parisiens de la Restauration.
Ce qu’aimait Macropoulos – « le général Macropoulos », comme l’appelaient les journaux étrangers, alors que dans le campement on lui donnait plutôt du Mikis ou du Mike quand c’était Hamilton qui lui parlait -, c’étaient les belles et franches attaques au milieu du jour, dans la torpeur de la canicule.Il disait que les Turcs étaient furieux qu’on les dérangeât pendant la sieste et que pour bien se battre il ne fallait pas être furieux mais en colère. Au-delà de la colère, on ne voit rien ? et en deçà, on en voit trop. C’était dans Homère.”

 
Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

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Uit: Mais le fleuve tuera l’homme blanc

 

« Ça valait mieux. Installé près d’elle pendant plusieurs heures, j’aurais fini par lui poser des questions auxquelles elle n’aurait pas répondu. Si c’était encore la Blandine de Kergalec qui avait fait autrefois les gros titres des journaux. Dure comme le granit breton, avaient écrit à son sujet les éditorialistes dans leur style caractéristique. Elle était installée de l’autre côté de l’appareil, à deux rangs derrière moi. Elle occupait la place près du hublot. Elle garda son sac sur les genoux pendant plusieurs minutes, semblant douter de vouloir se rendre à destination, puis le glissa sous son siège. Elle n’avait pris ni livre, ni iPod, ni lecteur DVD. Elle passerait les six heures de vol à penser, comme tous les gens en proie à une obsession. Avait-elle remarqué que je la regardais ? Sa façon de ne pas me voir m’inclinait à croire que oui. Passa devant mes genoux une silhouette fluette, puis il y eut un souffle léger à ma droite : la créature infime s’asseyait. Une veste fluide flottait autour de son absence d’épaules. L’homme se présenta. Entre passagers de la classe affaires, on se présente. Pour faire des affaires. C’était un conseiller de présidents africains. Les conseillers de présidents africains sont intéressés par les hommes du pétrole et les hommes du pétrole par les conseillers de présidents africains. Ils exercent, en Afrique, la même profession : pomper. Il regarda alentour, vérifiant qu’il n’avait plus personne à saluer. Partiellement chauve, il avait choisi, comme nombre de footballeurs et de chanteurs hip-hop, de l’être en entier, et son petit crâne rasé luisait comme une pomme au-dessus des fauteuils. Il se rassit, ouvrit son ordinateur et se mit à écrire, sans doute à l’usage du président du pays où nous nous rendions, une note facturée 50 000 euros. 75 000 ? Il refusa le verre de champagne que lui proposait l’hôtesse. Je regardai, de l’autre côté de l’avion, si Blandine de Kergalec avait accepté le sien. Non plus. On se préparait pourtant à un long voyage et les longs voyages se passent mieux avec du champagne.”

 

 

 

Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

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De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

 

Uit: And The River Will Kill The White Man (Vertaald door Edward Gauvin)

„I recognized her in line at customs, though the only photo of her ever to appear in the papers was from 1985. She was dressed like a man, like when she’d been arrested last century. Her short hair was gray now. Behind round lenses in a steely, Trotskyesque frame, glasses all nearsighted girls of her generation wore—they’d stopped, why hadn’t she?—you saw the same big empty eyes, fearful, roving. Her line was moving faster than mine. She must have read the clothes, the carriage, the carry-ons, the faces of everyone waiting to pass customs. Gauged the chances each did or didn’t have of being detained by an official. Then made a quick mental reckoning and picked the right line. This bit of work had given her a few minutes’ lead. The minutes that sometimes save your life. I lost sight of her, then found her again in the lounge. She was traveling business class, like me. I was in oil. What was she in now?

When I realized we were on the same flight, I thought perhaps we’d be seated side by side. She’d get the vague and plaintive gaze of a famous person wondering if you knew who they were. When it came to notoriety from a shocking news story, an unspeakable political act, or a catastrophic military operation, such silent questioning grew tinged with fear and shame. Alas, the cabin crew gestured us to different rows. Why alas? It was better this way. If I’d been seated next to her for several hours, I would’ve wound up asking her questions she wouldn’t have answered. If she were even the same Blandine de Kergalec who’d once made the headlines. Hard as Breton granite, the editorialists had said in their usual style. She sat down on the other side of the plane, two rows back. She was by the window. For a few moments she kept her purse on her knees, as though she had doubts about wanting to reach her destination, then slipped it under her seat. She had no book, no IPod, no DVD player. She’d spend the six hours thinking, like anyone beset by an obsession. Had she noticed I was watching her? Her way of not seeing me made me think so.

A frail figure slipped past my knees, followed by a slight sigh to my right: the tiny wisp of a creature had sat down. A runny suit streamed down his nonexistent shoulders. He introduced himself. Passengers in business class introduce themselves, to do business. He was an advisor to African presidents. Advisors to African presidents are interested in oil men, and oil men in advisors to African presidents. They practice a single profession in Africa: bleeding it dry.[…] ’’

 


Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

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