Günter Grass, Oscar Wilde, Alma Mathijsen, Guðbergur Bergsson, Eugene O’Neill, Dino Buzzati, Gerold Späth, Albrecht von Haller, Gustaaf Peek

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk) op 16 oktober 1927. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Günter Grass op dit blog.

Uit: Die Rättin

“Kürzlich wurde beschlossen, daß alle links von der Brotbänken- und der Jopengasse zur Mottlau hinführenden Gassen von uns, alle rechtsläufigen Gassen bis hinterm Vorstädtischen Graben von den Versöhnlern bewohnt werden. Die hören nicht auf, Hoffnung zu plappern: Vielleicht kann man mit ihnen auf Dauer auskommen. Wenn man sie zufriedenstellt, wird sich die Menschenratte uns anpassen. Schließlich ist sie abhängig von uns. Sie lebt von gespeicherten Vorräten, die wir überschüssig, seit vielen Ernten überschüssig gelagert haben. Wir sollten ihnen zukommen lassen, was sie benötigen. Nennt es Deputat, den Zehnten oder Tribut. Jedenfalls sollten sie nicht hungern müssen. Hunger könnte sie angriffig machen. Wir Ratten sollten wissen, was Hunger heißt!
Bitter, als stieße ihr jahrtausendealte Erfahrung auf, lachte die Rättin: Hör dir das an, Herr! Die ewiggleichen Sprüche unbelehrbarer Abwiegler und Versöhnler. Wir hingegen sehen klar, allzu klar. Mehr und mehr werden sie haben wollen. Am Ende teilen sie uns zu, was übriggeblieben ist. Auf Rationen gesetzt werden wir sein. Raffgier, ihre Habsucht wird über uns kommen. Das ist das Menschliche an den Nippels. Schlußmachen! rufen wir, machen aber nicht Schluß, sondern beißen uns mit unsereins rum. In der Wollbergasse, um den Stockturm und hinterm Zeughaus ist es zu Straßenschlachten gekommen, auf dem Land nur zu kleineren Übergriffen bisher.
Und ich sah, wie sie sich befetzten. Bis zum Verenden ineinander verbissen. Der Rattenzähne unverminderte Schärfe. Überallhin, wo ihr Streit in Kampf umschlug, führte die Rättin mich. So streng um die Speicherinsel herum Distanz gehalten wurde, damit den Manippels der Zwist der Rattenvölker verborgen blieb, im Stadtkern hemmte nichts die Parteien. Rattengruppen, die aus dem Zeughaus, das neuerdings, wie auch der Theaterbau nebenan, Lagerhaus ist, Maiskolben und nicht entkernte Sonnenblumen trugen, um diese Feldfrüchte als Zehnten durch die Wollbergasse, die Langgasse hoch und durchs Grüne Tor auf die Brücke zur Speicherinsel zu schleppen, wurden schon vorm Zeughausportal von Rattenhorden, die aus der Jopengasse einfielen, angegriffen und in Zweikämpfe verwickelt. Dezimiert und geschwächt gelang es nur wenigen Transportgruppen der Versöhnler, sich bis zur Brücke durchzukämpfen: Schmale Kost fiel den Manippels zu.
Ich rief: Ein magerer Tribut ist das!
Die Rättin: Immer noch viel zuviel!
Ich: Jedenfalls leiden sie Mangel.
Geschieht Ihnen recht! rief sie, tun ja nichts als fressen und rammeln und rammeln und fressen.“

 
Günter Grass (16 oktober 1927 – 13 april 2015)

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Günter Grass, Oscar Wilde, Alma Mathijsen, Guðbergur Bergsson, Eugene O’Neill

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk) op 16 oktober 1927. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Günter Grass op dit blog.

Uit: Der Butt

„Gegen Ende des dritten Jahrtausends vor der Fleischwerdung des Herrn – oder wie ein Computer es ausrechnete, am 3. Mai 2211 vor unserer Zeitrechnung – es soll ein Freitag gewesen sein – an einem jungsteinzeitlichen Tag, bei Ostwind und unter Wolken in losem Verband geschah, was später aus Gründen patriarchaler Selbstherrlichkeit zum Märchen verfälscht wurde; das kränkt meine Ilsebill immer noch.
Jung war ich, aber schon bärtig. Am späten Nachmittag wollte ich meine dreifach verengte Korbreuse einholen, die ich am frühen Morgen, noch vor der ersten Stillzeit, ausgesetzt hatte. (Etwa dort war mein bevorzugter Fangplatz, wo später der beliebte Badeort Heubude mit der Straßenbahn, Linie 9, bequem zu erreichen war.) Meiner Zeichenkunst wegen wurde ich von Aua fürsorglich durch Nachstillen außer der Reihe bevorzugt. Deswegen sagte mein erster Gedanke, als ich den Butt in der Aalreuse sah: Den bringe ich Aua. Den soll sie, nach ihrer Art, mit feuchten Lattichblättern umlegen und in heißer Asche garen.
Da sprach der Butt.
Ich bin nicht sicher, ob mich seine schiefmäulige Ansprache mehr erstaunt hat als die platte Tatsache, einen breitgelagerten Butt in einer Aalreuse gefangen zu haben. Jedenfalls habe ich auf die Worte »Guten Tag, mein Sohn!« nicht mit der Frage nach seinem erstaunlichen Sprechvermögen geantwortet. Vielmehr wollte ich wissen, was ihn, den Plattfisch, bewegt haben mochte, sich durch alle drei Verengungen in eine Reuse zu zwängen.
Der Butt gab Auskunft. Von Anfang an belehrend, mit allwissender Überlegenheit und deshalb, trotz seiner kategorischen Punktumsätze, geschwätzig näselnd, professoral, wie von der Kanzel herab abkanzelnd oder penetrant väterlich: Er habe mit mir ins Gespräch kommen wollen. Nicht etwa dumme (oder sagte er damals schon) weibliche Neugierde sei sein Antrieb gewesen, sondern ein wohlbedachter Entschluß aus männlichem Willen. Schließlich gebe es einige über den jungsteinzeitlichen Horizont weisende Erkenntnisse, die er, der wissende Butt, mir, dem dumpfen, durch totale Weiberfürsorge kindlich gehaltenen Mann und Fischer vermitteln wollte. Vorsorglich habe er das baltische Küstenplatt zu sprechen gelernt. Viele Worte mache man hierzulande ja nicht. Ein armseliges, nur die Notdurft beendendes Gemaule. In relativ kurzer Zeit habe er sich den alles breitschlagenden Zungenschlag eingeübt. Schon könne er »Pomuchel« und »Ludrichkait« sagen. An Sprachschwierigkeiten werde der Dialog gewiß nicht scheitern. Doch auf Dauer empfinde auch er das Weidengeflecht als eng.“

 
Günter Grass (16 oktober 1927 – 13 april 2015)
Het beeld “Butt im Griff“ van Günter Grass in de tuin van het Grass-Haus in Lübeck

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Günter Grass, Oscar Wilde, Alma Mathijsen, Guðbergur Bergsson, Eugene O’Neill, Gustaaf Peek

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk) op 16 oktober 1927. Günter Grassoverleed op 13 april van dit jaar. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Günter Grass op dit blog.

Uit: De Blikken Trommel (Vertaald door Jan Gielkens)

“Er bewoog iets tussen de telegraafpalen. Mijn grootmoeder deed haar mond dicht, trok de lippen iets naar binnen, kneep haar ogen tot spleten en kauwde langzaam en voorzichtig op de aardappel. Er bewoog iets tussen de telegraafpalen. Daar sprong iets rond. Drie mannen sprongen tussen de telegraafpalen rond, alle drie op de schoorsteeen toe, daarna eromheen naar voren en één liep terug, nam opnieuw een aanloop, leek klein en breed te zijn, slaagde in zijn sprong, over de steenfabriek heen, de twee anderen, meer lang en spichtig, op het nippertje maar toch over de steenfabriek heen, al weer tussen de palen, maar die klein en breed was maakte zijsprongen, klein en breed had meer haast dan lang en spichtig, de andere springers, die weer terug naar de schoorsteen moesten, zodat de ene er reeds overheen rolde terwijl de anderen, twee kaboutersprongetjes verwijderd, nog een aanloop namen en plotseling verdwenen waren, er geen zin meer in hadden, zo leek het, en ook de kleine viel midden in zijn sprong van de schoorsteen achter de horizon.”
(…)

“Hij haalde de holle weg en was nauwelijke klein en breed daarin verdwenen of daar klommen ook reeds lang en spichtig de twee anderen, die misschien ondertussen een bezoek aan de steenfabriek hadden gebracht, over de horizon en stapten zo lang en spichtig, maar toch niet werkelijk mager, haastig over de leemgrond, dat mijn grootmoeder opnieuw haar aardappel miste.”

 
Günter Grass (16 oktober 1927 – 13 april 2015)
David Bennent als Oskar in de film “Die Blechtrommel“ van Volker Schlöndorff uit 1979.

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Günter Grass, Oscar Wilde, Guðbergur Bergsson, Eugene O’Neill, Gustaaf Peek

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk) op 16 oktober 1927. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Günter Grass op dit blog.

Uit: Hundejahre

„Erzähl Du. Nein, erzählen Sie! Oder Du erzählst. Soll etwa der Schauspieler anfangen? Sollen die Scheuchen, alle durcheinander? Oder wollen wir abwarten, bis sich die acht Planeten im Zeichen Wassermann geballt haben? Bitte, fangen Sie an! Schließlich hat Ihr Hund damals. Doch bevor mein Hund, hat schon Ihr Hund, und der Hund vom Hund. Einer muß anfangen: Du oder Er oder Sie oder Ich… Vor vielen vielen Sonnenuntergängen, lange bevor es uns gab, floß, ohne uns zu spiegeln, tagtäglich die Weichsel und mündete immerfort.
Der hier die Feder führt, wird zur Zeit Brauxel genannt, steht einem Bergwerk vor, das weder Kali, Erz noch Kohle fördert und dennoch hundertvierunddreißig Arbeiter und Angestellte
auf Förderstrecken und Teilsohlen, in Firstenkammern und Querschhlägen, an der Lohnkasse und in der Packerei beschäftigt: von Schichtwechsel zu Schichtwechsel.
Unreguliert und gefährlich floß früher die Weichsel. So rief man tausend Erdarbeiter und ließ im Jahre achtzehnhundertfünfundneunzig von Einlage nordwärts, zwischen den Nehrungsdörfern Schiewenhorst und Nickelswalde, den sogenannten Durchstich graben.
Der verringerte, indem er der Weichsel eine neue und schnurgerade Mündung gab, die Überschwemmungsgefahr.
Der Federführende schreibt Brauksel zumeist wie Castrop-Rauxel und manchmal wie Häksel. Bei Laune schreibt Brauxel seinen Namen wie Weichsel. Spieltrieb und Pedanterie diktieren und widersprechen sich nicht.
Von Horizont zu Horizont liefen die Deiche der Weichsel und hatten sich, unter Aufsicht des Deichregulierungskommissarius zu Marienwerder, gegen die hochgehenden Frühjahrsfluten und gegen das Dominikswasser zu stemmen. Wehe, wenn Mäuse im Deich waren…“

 
Günter Grass (Danzig, 16 oktober 1927)
Hier in Gdansk (Danzig)

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Günter Grass, Oscar Wilde, Guðbergur Bergsson, Eugene O’Neill, Gustaaf Peek

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk) op 16 oktober 1927. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Günter Grass op dit blog.

 

Uit:  Katz und Maus

 

“… und einmal, als Mahlke schon schwimmen konnte, lagen wir neben dem Schlagballfeld im Gras. Ich hätte zum Zahnarzt gehen sollen, aber sie ließen mich nicht, weil ich als Tickspieler schwer zu ersetzen war. Mein Zahn lärmte. Eine Katze strich diagonal durch die Wiese und wurde nicht beworfen. Einige kauten oder zupften Halme. Die Katze gehörte dem Platzverwalter und war schwarz. Hotten Sonntag rieb sein Schlagholz mit einem Wollstrumpf. Mein Zahn trat auf der Stelle. Das Turnier dauerte schon zwei Stunden. Wir hatten hoch verloren und warteten nun auf das Gegenspiel. Jung war die Katze, aber kein Kätzchen. Im Stadion wurden oft und wechselseitig Handballtore geworfen. Mein Zahn wiederholte ein einziges Wort. Auf der Aschenbahn übten Hundertmeterläufer das Starten oder waren nervös. Die Katze machte Umwege. Über den Himmel kroch langsam und laut ein dreimotoriges Flugzeug, konnte aber meinen Zahn nicht übertönen. Die schwarze Katze des Platzverwalters zeigte hinter Grashalmen ein weißes Lätzchen. Mahlke schlief. Das Krematorium zwischen den Vereinigten Friedhöfen und der Technischen Hochschule arbeitete bei Ostwind. Studienrat Mallenbrandt pfiff: Wechsel Fangball Übergetreten. Die Katze übte. Mahlke schlief oder sah so aus. Neben ihm hatte ich Zahnschmerzen. Die Katze kam übend näher. Mahlkes Adamsapfel fiel auf, weil er groß war, immer in Bewegung und einen Schatten warf. Des Platzverwalters schwarze Katze spannte sich zwischen mir und Mahlke zum Sprung. Wir bildeten ein Dreieck. Mein Zahn schwieg, trat nicht mehr auf der Stelle: denn Mahlkes Adamsapfel wurde der Katze zur Maus. So jung war die Katze, so beweglich Mahlkes Artikel – jedenfalls sprang sie Mahlke an die Gurgel; oder einer von uns griff die Katze und setzte sie Mahlke an den Hals; oder ich, mit wie ohne Zahnschmerz, packte die Katze, zeigte ihr Mahlkes Maus: und Joachim Mahlke schrie, trug aber nur unbedeutende Kratzer davon.“

 

 

 

Günter Grass (Danzig, 16 oktober 1927)

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85 Jaar Günter Grass, Oscar Wilde, Guðbergur Bergsson, Eugene O’Neill, Gustaaf Peek

85 Jaar Günther Grass

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk, Polen) op 16 oktober 1927. Günther Grass viert vandaag zijn 85e verjaardag. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Günter Grass op dit blog.

 

Uit: Die Blechtrommel

“Zugegeben: ich bin Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt, mein Pfleger beobachtet mich, läßt mich kaum aus dem Auge; denn in der Tür ist ein Guckloch, und meines Pflegers Auge ist von jenem Braun, welches mich, den Blauäugigen, nicht durchschauen kann.

Mein Pfleger kann also gar nicht mein Feind sein. Liebgewonnen habe ich ihn, erzähle dem Gucker hinter der Tür, sobald er mein Zimmer betritt, Begebenheiten aus meinem Leben damit er mich trotz des ihn hindernden Guckloches kennenlernt. Der Gute scheint meine Erzählungen zu schätzen, denn sobald ich ihm etwas vorgelegen habe, zeigt er mir, um sich erkenntlich zu geben, sein neuestes Knotengebilde. Ob er ein Künstler ist, bleibe dahingestellt. Eine Ausstellung seiner Kreationen würde

jedoch von der Presse gut aufgenommen werden, auch einige Käufer herbeilocken. Er knotet ordinäre Bindfäden, die er nach den Besuchsstunden in den Zimmern seiner Patienten sammelt und entwirrt, zu vielschichtig verknorpelten Gespenstern, taucht diese dann in Gips, läßt sie erstarren und spießt

sie mit Stricknadeln, die auf Holzsöckelchen befestigt sind.

Oft spielt er mit dem Gedanken, seine Werke farbig zu gestalten. Ich rate davon ab, weise auf mein weißlackiertes Metallbett hin und bitte ihn, sich dieses vollkommenste Bett bunt bemalt vorzustellen. Entsetzt schlägt er dann seine Pflegerhände über dem Kopf zusammen, versucht in etwas zu starrem Gesicht allen Schrecken gleichzeitig Ausdruck zu geben und nimmt Abstand von seinen farbigen Plänen.

Mein weißlackiertes metallenes Anstaltsbett ist also ein Maßstab. Mir ist es sogar mehr: mein Bett ist das endlich erreichte Ziel, mein Trost ist es und könnte mein Glaube werden, wenn mir die Anstaltsleitung erlaubte, einige Änderungen vorzunehmen: das Bettgitter möchte ich erhöhen lassen,

damit mir niemand mehr zu nahe tritt…”

 

Günter Grass (Danzig, 16 oktober 1927)

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Eugene O’Neill, Dino Buzzati, Albrecht von Haller, Gottfried Kölwel, Gustaaf Peek

De Amerikaanse schrijver Eugene Gladstone O’Neill werd op 16 oktober 1888 in New York City geboren. Zie en ook mijn blog van 16 oktober 2010

 

Uit: The Iceman Cometh

„ROCKY–(in a low voice out of the side of his mouth) Make it fast. (Larry pours a drink and gulps it down. Rocky takes the bottle and puts it on the table where Willie Oban is.) Don’t want de Boss to get wise when he’s got one of his tightwad buns on. (He chuckles with an amused glance at Hope.) Jees, ain’t de old bastard a riot when he starts dat bull about turnin’ over a new leaf? “Not a damned drink on de house,” he tells me, “and all dese bums got to pay up deir room rent. Beginnin’ tomorrow,” he says. Jees, yuh’d tink he meant it! (He sits down in the chair at Larry’s left.)

LARRY–(grinning) I’ll be glad to pay up–tomorrow. And I know my fellow inmates will promise the same. They’ve all a touching credulity concerning tomorrows. (a half-drunken mockery in his eyes) It’ll be a great day for them, tomorrow–the Feast of All Fools, with brass bands playing! Their ships will come in, loaded to the gunwales with cancelled regrets and promises fulfilled and clean slates and new leases!

ROCKY–(cynically) Yeah, and a ton of hop!

LARRY–(leans toward him, a comical intensity in his low voice) Don’t mock the faith! Have you no respect for religion, you unregenerate Wop? What’s it matter if the truth is that their favoring breeze has the stink of nickel whiskey on its breath, and their sea is a growler of lager and ale, and their ships are long since looted and scuttled and sunk on the bottom? To hell with the truth! As the history of the world proves, the truth has no bearing on anything. It’s irrelevant and immaterial, as the lawyers say. The lie of a pipe dream is what gives life to the whole misbegotten mad lot of us, drunk or sober. And that’s enough philosophic wisdom to give you for one drink of rot-gut.

ROCKY–(grins kiddingly) De old Foolosopher, like Hickey calls yuh, ain’t yuh? I s’pose you don’t fall for no pipe dream?

LARRY–(a bit stiffly) I don’t, no. Mine are all dead and buried behind me. What’s before me is the comforting fact that death is a fine long sleep, and I’m damned tired, and it can’t come too soon for me.

ROCKY–Yeah, just hangin’ around hopin’ you’ll croak, ain’t yuh? Well, I’m bettin’ you’ll have a good long wait. Jees, somebody’ll have to take an axe to croak you!“

 

Eugene O’Neill (16 oktober 1888 – 27 november 1953)

Bij een repetitie op Broadway in 1946

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Günter Grass, Oscar Wilde, Guðbergur Bergsson, Gerold Späth,Eugene O’Neill, Dino Buzzati, Albrecht von Haller, Gottfried Kölwel

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk, Polen) op 16 oktober 1927. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2006 en ook mijn blog van 16 oktober 2007 en ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

Uit: Beim Häuten der Zwiebel

“Ob heute oder vor Jahren, lockend bleibt die Versuchung, sich in dritter Person zu verkappen: Als er annähernd zwölf zählte, doch immer noch liebend gern auf Mutters Schoß saß, begann und endete etwas. Aber läßt sich, was anfing, was auslief, so genau auf den Punkt bringen? Was mich betrifft, schon.

Auf engem Raum wurde meine Kindheit beendet, als dort, wo ich aufwuchs, an verschiedenen Stellen zeitgleich der Krieg ausbrach. Er begann unüberhörbar mit den Breitseiten eines Linienschiffes und dem Anflug von Sturzkampfflugzeugen über dem Hafenvorort Neufahrwasser, dem als polnischer Militärstützpunkt die Westerplatte gegenüberlag, zudem entfernter mit den gezielten Schüssen zweier Panzerspähwagen beim Kampf um die Polnische Post in der Danziger Altstadt und nahbei verkündet aus unserem Radio, dem Volksempfänger, der im Wohnzimmer auf dem Büfett seinen Platz hatte: mit ehernen Worten wurde in einer Parterrewohnung, die Teil eines dreistöckigen Mietshauses im Langfuhrer Labesweg war, das Ende meiner Kinderjahre ausgerufen.

Sogar die Uhrzeit wollte unvergeßlich sein. Ab dann herrschte auf dem Flugplatz des Freistaates, nahe der Schokoladenfabrik Baltic, nicht nur ziviler Betrieb. Aus den Dachluken des Mietshauses gesehen, stieg überm Freihafen schwärzlich Rauch auf, der sich unter fortgesetzten Angriffen und bei leichtem Wind aus Nordwest erneuerte.

Aber sobald ich mich an den fernen Geschützdonner der Schleswig-Holstein, die eigentlich als Veteran der Skagerrakschlacht ausgedient hatte und nur noch als Schulschiff für Kadetten taugte, sowie an die abgestuften Geräusche von Flugzeugen erinnern will, die Stukas genannt wurden, weil sie hoch überm Kampfgebiet seitlich abkippten und im Sturzflug mit endlich ausgeklinkten Bomben ihr Ziel fanden, rundet sich die Frage: Warum überhaupt soll Kindheit und deren so unverrückbar datiertes Ende erinnert werden, wenn alles, was mir ab den ersten und seit den zweiten Zähnen widerfuhr, längst samt Schulbeginn, Murmelspiel und verschorften Knien, den frühesten Beichtgeheimnissen und der späteren Glaubenspein zu Zettelkram wurde, der seitdem einer Person anhängt, die, kaum zu Papier gebracht, nicht wachsen wollte, Glas in jeder Gebrauchsform zersang, zwei hölzerne Stöcke zur Hand hatte und sich dank ihrer Blechtrommel einen Namen machte, der fortan zitierbar zwischen Buchdeckeln existierte und in weißnichtwieviel Sprachen unsterblich sein will?”

grass

Günter Grass (Danzig, 16 oktober 1927)

 

De Iers-Engelse schrijver Oscar Wilde werd geboren op 16 oktober 1854 in Dublin. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2006  en ook mijn blog van 16 oktober 2007 en ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

Ballad of Reading Gaol – I (Fragment)

He did not wear his scarlet coat,
For blood and wine are red,
And blood and wine were on his hands
When they found him with the dead,
The poor dead woman whom he loved,
And murdered in her bed.

He walked amongst the Trial Men
In a suit of shabby grey;
A cricket cap was on his head,
And his step seemed light and gay;
But I never saw a man who looked
So wistfully at the day.

I never saw a man who looked
With such a wistful eye
Upon that little tent of blue
Which prisoners call the sky,
And at every drifting cloud that went
With sails of silver by.

I walked, with other souls in pain,
Within another ring,
And was wondering if the man had done
A great or little thing,
When a voice behind me whispered low,
‘That fellows got to swing.’

Dear Christ! the very prison walls
Suddenly seemed to reel,
And the sky above my head became
Like a casque of scorching steel;
And, though I was a soul in pain,
My pain I could not feel.

I only knew what hunted thought
Quickened his step, and why
He looked upon the garish day
With such a wistful eye;
The man had killed the thing he loved
And so he had to die.

Yet each man kills the thing he loves
By each let this be heard,
Some do it with a bitter look,
Some with a flattering word,
The coward does it with a kiss,
The brave man with a sword!

Some kill their love when they are young,
And some when they are old;
Some strangle with the hands of Lust,
Some with the hands of Gold:
The kindest use a knife, because
The dead so soon grow cold.

wilde

Oscar Wilde (16 oktober 1854 – 30 november 1900)
In New York, 1882, foto van Napoleon Sarony

 

De IJslandse schrijver Guðbergur Bergsson werd geboren op 16 oktober 1932 in Grindavik. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

Uit: Vater, Mutter und der Zauber der Kindheit (Vertaald door Karl-Ludwig Wetzig)

„Ich stehe nicht im Zimmer meiner Mutter, jedenfalls nicht auf die gleiche Weise wie jener Mann, der in einem Buch einmal etwas Ähnliches behauptete. Meine Mutter besaß weder Haus noch Zimmer noch sonst etwas je für sich allein. Hingegen befinde ich mich wieder in dem Haus, das einmal das gemeinsame Haus meiner Eltern war. Mir ist vollkommen klar, wie und weshalb es so gekommen ist. Es hat nichts mit Magie zu tun, weder im Traum noch in der Dichtung; vielmehr kam ich mit einer klaren Absicht und zu einem bestimmten Zweck gestern abend mit dem Bus, der früher um acht fuhr, heute aber um Viertel vor sieben.
Es begann schon dunkel zu werden. Fast im selben Moment, in dem ich die Stufen hinaufstieg und durch die Tür trat, fühlte ich, wie eine eigentümliche Ruhe und Frieden über mich kamen, zusammen mit einer gewissen Schläfrigkeit. Ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten und ging deshalb früh schlafen.
Die Schlafcouch stand ungefähr an der gleichen Stelle wie früher die alte Chaiselongue. Als ich mich hinlegte und die Decke über mich zog, wies mein Kopf also nach Westen, und meine Füße zeigten nach Osten, genau wie in der Kindheit, nur stand die Couch nicht unter der tapezierten Dachschräge – was mir immer ungemein beruhigend vorgekommen war. Kaum hatte ich mich hingelegt, schien es mir, als würde der Körper wieder eine längst vergessene Lage einnehmen, und beim Aufwachen am nächsten Morgen stellte ich fest, daß ich einen erholsamen Schlafwie seit Jahren nicht genossen hatte, und ich seufzte vor Glück und Erleichterung. Daraus läßt sich ersehen, daß der Schlaf nicht etwa ein Eigenleben führt oder von einem Bündel Empfindungen in Gestalt von Träumen bestimmt wird, sondern scWicht von der Lage des Körpers, davon, in welche Richtung der Kopf oder die Füße im Bett der Kindheit zeigten.“

bergsson

Guðbergur Bergsson (Grindavik, 16 oktober 1932)

 

 De Zwitserse schrijver Gerold Späth werd geboren op 16 oktober 1939 in Rapperswil. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008.

Uit: Sindbadland

“Man erzählt mir im Dorf Spülgen von einem jungen englischsprechenden Reisenden, der auf dem Weg nach Italien und Griechenland kurz nach Überwindung der Viamala wochenlang in dem Dorf fieberkrank gelegen und allerlei Krudes zusammengeredet hatte, der Wirt, des Englischen mächtig, er war in jungen Jahren in der Welt herumgekommen, habe seinerzeit alles aufgeschrieben und eine Übersetzung angefertigt, der Fieberkranke hatte von einem Film phantasiert, den er drehen wollte, in dem Film sollte ein italienischer Alter mit Motorroller die Hauptrolle spielen, der Alte wohnt seit dem Tod seiner Frau im herrschaftlichen Haus seines reich gewordenen Sohnes und hat immer weniger zu sagen, eines Tages entschließt er sich, heimlich einen Motorroller zu kaufen, man sehe in dem Film, wie der alte Mann mit dem blitzneuen Ding nach Hause höttert, selbstverständlich macht er Umwege, und von der Beherrschung des Fahrzeuges kann nicht die Rede sein, er überfährt sämtliche Stopsignale, mißachtet jegliche Verkehrsregel, er schwimmt in Glückseligkeit und kann das Ding nicht bremsen, die Kamera folgt diesem glücklichen Kind von fünfundsiebzig Jahren, das nicht bemerkt, wie hinter ihm die frischen Wecken zu Dutzenden aus der Brotzaine auf die Straße purzeln und die Landeier schockweise aus den Körben schliddern, Autos kommen ins Schleudern, Pferdegespanne brennen durch, Kutscher fliegen vom Bock, Motorräder segeln über Böschungen, Tramwagen schneiden einander überlebensgefährlich und rasende Züge entgleisen zuhauf, es gibt Fehl- und Sturzgeburten, ein grausliches Chaos.”

späth

Gerold Späth (Rapperswil, 16 oktober 1939)

 

De Amerikaanse schrijver Eugene Gladstone O’Neill werd op 16 oktober 1888 in New York City geboren. Zijn vader, James O’Neill, was in de decennia vóór de Eerste Wereldoorlog een van de meest bekende acteurs van de VS. Hij bracht zes jaar op een katholieke kostschool door en drie jaar op de Betts Academy in Stamford, Connecticut. In 1906 ging hij studeren aan Princeton University, maar al snel verliet hij de universiteit. Tussen 1909 en 1912 leidde hij een bewogen leven, dat een thematische en materiële basis voor zijn latere stukken zou bieden. Op 21-jarige leeftijd trouwde hij met de eerste van drie vrouwen en drie jaar later scheidde hij weer. Hij werkte als goudzoeker in Honduras, als toneelknecht, acteur en als verslaggever. Als matroos maakte hij meerdere reizen naar Zuid-Amerika en Zuid-Afrika op een vee-transportschip. Vanaf 1912 woonde hij in New York en was hij thuis in goedkope pensions en pubs. In december 1912 kreeg hij tuberculose en ging voor zes maanden naar een sanatorium. Gedurende deze tijd begon hij te lezen: in aanvulling klassieke drama’s ook moderne Europese toneelschrijvers en dichters, zoals de Duitser Wedekind, de Noors Ibsen en de Zweedse Strindberg, die hem in het bijzonder beïnvloedde. In de periode van herstel en lezen kreeg hij de aandrang om zijn eigen stukken te schrijven. Een cruciale bijeenkomst vond plaats in 1916: O’Neill kwam in Provincetown, Massachusetts, in aanraking met een groep acteurs die net de groep Provincetown Players hadden opgericht, een experimentele theatergroep. Zij speelden zijn eerste stuk, de eenakter Bound East for Cardiff. Andere stukken volgden en een zeer vruchtbare alliantie werd geboren: In 1920 werd zijn toneelstuk Beyond The Horizon al op Broadway opgevoerd en een jaar later won hij de Pulitzer Prize. Van toen af aan was O’Neill beroemd.

Uit: Long Day’s Journey Into Night

“[As the curtain rises, Tyrone finishes a game and sweeps the cards together. He shuffles them clumsily, dropping a couple on the floor. He retrieves them with difficulty, and starts to shuffle again, when he hears someone entering the front door. He peers over his pince-nex through the front parlor.]

TYRONE. [his voice thick] Who’s that? Is it you, Edmund? [Edmund’s voice answers curtly, “Yes”. Then he evidently collides with something in the dark hall and can be heard cursing. A moment later the hall lamp is turned on. Tyrone frowns and calls.] Turn that light out before you come in. [But Edmund doesn’t. He comes in through the front parlor. He is drunk now, too, but like his father he carries it well, and gives little physical sign of it except in his eyes and a chip-on-the-shoulder aggressiveness in his manner. Tyrone speaks, at first with a warm, relieved welcome.] I’m glad you’ve come, lad. I’ve been damned lonely. [Then resentfully] You’re a fine one to run away and leave me to sit alone here all night when you know — [with sharp irritation] I told you to turn out that light! We’re not giving a ball. There’s no reason to have the house ablaze with electricity at this time of night, burning up money!

EDMUND. Ablaze with electricity! One bulb! Hell, everyone keeps a light on in the front hall until they go to bed. [He rubs his knee] I damned near busted my knee on the hat stand.

TYRONE. The light from here shows in the hall. You could see your way well enough if you were sober.

EDMUND. If I was sober? I like that.

TYRONE. I don’t give a damn what other people do. If they want to be wasteful fools, for the sake of show, let them be!

EDMUND. One bulb! Christ, don’t be such a cheap skate! I’ve proved by figures if you left the light bulb on all night it wouldn’t be as much as one drink!

TYRONE. To hell with your figures! The proof is in the bills I have to pay!

EDMUND. [contemptuously] Yes, facts don’t mean a thing, do they? What you want to believe, that’s the only truth! [Derisively] Shakespeare was an Irish Catholic, for example.

TYRONE. So he was. The proof is in the plays.

EDMUND. Well, he wasn’t, and there’s no proof of it in his plays, except to you. [jeeringly] The Duke of Wellington, there was another good Irish Catholic!

TYRONE. I never said he was a good one. He was a renegade but a Catholic just the same.

EDMUND. Well, he wasn’t. You just want to believe no one but an Irish Catholic general could beat Napoleon.

TYRONE. I’m not going to argue with you. I asked you to turn out that light in the hall.

EDMUND. I heard you, and as far as I’m concerned it stays on.

TYRONE. Nonne of your damned insolence! Are you going to obey me or not?“

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Eugene O’Neill (16 oktober 1888 – 27 november 1953)

 

De Italiaanse schrijver Dino Buzzati werd geboren op 16 oktober 1906 in San Pellegrino. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

Uit: Pauvre petit garçon (Vertaald door Susi en Michel Breitman)

„Comme d’habitude, Mme Klara emmena son petit garçon, cinq ans, au jardin public, au bord du fleuve. Il était environ trois heures. La saison n’était ni belle ni mauvaise, le soleil jouait à cache-cache et le vent soufflait de temps à autre, porté par le fleuve.

On ne pouvait pas dire non plus de cet enfant qu’il était beau, au contraire, il était plutôt pitoyable même, maigrichon, souffreteux, blafard, presque vert, au point que ses camarades de jeu, pour se moquer de lui, l’appelaient Laitue. Mais d’habitude les enfants au teint pâle ont en compensation d’immenses yeux noirs qui illuminent leur visage exsangue1 et lui donnent une expression pathétique2. Ce n’était pas le cas de Dolfi ; il avait de petits yeux insignifiants qui vous regardaient sans aucune personnalité.

Ce jour-là, le bambin surnommé Laitue avait un fusil tout neuf qui tirait même de petites cartouches, inoffensives bien sûr, mais c’était quand même un fusil ! Il ne se mit pas à jouer avec les autres enfants car d’ordinaire ils le tracassaient, alors il préférait rester tout seul dans son coin, même sans jouer. Parce que les animaux qui ignorent la souffrance de la solitude sont capables de s’amuser tout seuls, mais l’homme au contraire n’y arrive pas et s’il tente de le faire, bien vite une angoisse encore plus forte s’empare de lui.

Pourtant quand les autres gamins passaient devant lui, Dolfi épaulait son fusil et faisait semblant de tirer, mais sans animosité,3 c’était plutôt une invitation, comme s’il avait voulu leur dire : « Tiens, tu vois, moi aussi aujourd’hui j’ai un fusil. Pourquoi est- ce que vous ne me demandez pas de jouer avec vous ? »

Les autres enfants éparpillés dans l’allée remarquèrent bien le nouveau fusil de Dolfi. C’était un jouet de quatre sous mais il était flambant neuf et puis il était différent des leurs et cela suffisait pour susciter leur curiosité et leur envie. L’un d’eux dit :

« Hé ! vous autres ! vous avez vu la Laitue, le fusil qu’il a aujourd’hui ? »

Un autre dit :

« La Laitue a apporté son fusil seulement pour nous le faire voir et nous faire bisquer4 mais il ne jouera pas avec nous. D’ailleurs il ne sait même pas jouer tout seul. La Laitue est un cochon. Et puis son fusil, c’est de la camelote !“

buzzati

Dino Buzzati (16 oktober 1906 – 28 januari 1972)

 

De Zwitserse dichter, arts, en natuurwetenschapper Albrecht von Haller werd geboren in Bern op 16 oktober 1708. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

Die Alpen (Fragment)

Beglückte güldne Zeit, Geschenk der ersten Güte,
Oh, daß der Himmel dich so zeitig weggerückt!
Nicht, weil die junge Welt in stetem Frühling blühte
Und nie ein scharfer Nord die Blumen abgepflückt;
Nicht, weil freiwillig Korn die falben Felder deckte
Und Honig mit der Milch in dicken Strömen lief;
Nicht, weil kein kühner Löw die schwachen Hürden schreckte
Und ein verirrtes Lamm bei Wölfen sicher schlief;
Nein, weil der Mensch zum Glück den Überfluß nicht zählte,
Ihm Notdurft Reichtum war und Gold zum Sorgen fehlte!

Ihr Schüler der Natur, ihr kennt noch güldne Zeiten!
Nicht zwar ein Dichterreich voll fabelhafter Pracht;
Wer mißt den äußern Glanz scheinbarer Eitelkeiten,
Wann Tugend Müh zur Lust und Armut glücklich macht?
Das Schicksal hat euch hier kein Tempe zugesprochen,
Die Wolken, die ihr trinkt, sind schwer von Reif und Strahl;
Der lange Winter kürzt des Frühlings späte Wochen,
Und ein verewigt Eis umringt das kühle Tal;
Doch eurer Sitten Wert hat alles das verbessert,
Der Elemente Neid hat euer Glück vergrößert.

haller

Albrecht von Haller (16 oktober 1708 – 12 december 1777)
De beeldhouwer Hugo Siegwart in 1907/08,
werkend aan het Haller monument in Bern

 

De Duitse dichter en schrijver Gottfried Kölwel werd geboren op 16 oktober 1889 in Beratzhausen. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2009.

Uit: Zwischen oben und unten. Ein Selbstporträt

Zu Beratzhausen in der Oberpfalz, einem uralten bayerischen Marktflecken, den schon Wolfram von Eschenbach besang und wo Paracelsus zeitweise an seinen Werken schrieb, kam ich im Oktober des Jahres 1889, gerade um die Zeit der Kirchweih, in einem gleichfalls uralten Haus zur Welt…Zwischen Bürgern und Bauern, auf sommerheißen Jurafelsen, zwischen Blumen und Heu, unter blühenden und fruchtenden Gartenbäumen, nachts bei verbotenem Kartenspiel, im Weihrauch der Hexennächte, unter prickelnden Christbäumen, mit Hunden, Katzen, Füchsen und bunten, selbstgemachten Marionetten verlachte und vergrübelte ich meine erste Jugend…Als vierzehnjähriger, blasengelbackiger Bub schrieb ich vor klaffenden Lehrbüchern meine ersten, herzlich schlechten Frühlings-, Wald- und Gewitterverse…Diese Neigung zur Literatur war so selbstverständlich, ja, ich möchte fast sagen, sie war mir eingewachsen wie Auge, Nase, Ohr und Herz, so dass ich neben dem Leben selbst nichts Bewegenderes kannte als sie. Es drängte, ja, es bedrängte mich förmlich, alles Innere nach außen zu formen…

kölwel

Gottfried Kölwel (16 oktober 1889 – 21 maart 1958)
Omslag biografie