Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, William Henry Davies, Edward Young

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: Rosencrantz and Guildenstern Are Dead

“Rosencrantz: Did you ever think of yourself as actually dead, lying in a box with a lid on it?
Guildenstern: No.
Rosencrantz: Nor do I, really. It’s silly to be depressed by it. I mean, one thinks of it like being alive in a box. One keeps forgetting to take into account the fact that one is dead, which should make all the difference, shouldn’t it? I mean, you’d never know you were in a box, would you? It would be just like you were asleep in a box. Not that I’d like to sleep in a box, mind you. Not without any air. You’d wake up dead, for a start, and then where would you be? In a box. That’s the bit I don’t like, frankly. That’s why I don’t think of it. Because you’d be helpless, wouldn’t you? Stuffed in a box like that. I mean, you’d be in there forever, even taking into account the fact that you’re dead. It isn’t a pleasant thought. Especially if you’re dead, really. Ask yourself, if I asked you straight off, “I’m going to stuff you in this box. Now, would you rather be alive or dead?” Naturally, you’d prefer to be alive. Life in a box is better than no life at all, I expect. You’d have a chance, at least. You could lie there thinking, “Well. At least I’m not dead. In a minute somebody is going to bang on the lid, and tell me to come out.” [bangs on lid] “Hey, you! What’s your name? Come out of there!”
[long pause]
Guildenstern: I think I’m going to kill you.“

 
Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in Londen, 2016

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, Edward Young

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit Das Schloss:

»Landvermesser?« hörte er noch hinter seinem Rücken zögernd fragen, dann war allgemeine Stille. Aber der junge Mann faßte sich bald und sagte zum Wirt in einem Ton, der genug gedämpft war, um als Rücksichtnahme auf K.s Schlaf zu gelten, und laut genug, um ihm verständlich zu sein: »Ich werde telefonisch anfragen.« Wie, auch ein Telefon war in diesem Dorfwirtshaus? Man war vorzüglich eingerichtet. Im einzelnen überraschte es K., im ganzen hatte er es freilich erwartet. Es zeigte sich, daß das Telefon fast über seinem Kopf angebracht war, in seiner Verschlafenheit hatte er es übersehen. Wenn nun der junge Mann telefonieren mußte, dann konnte er beim besten Willen K.s Schlaf nicht schonen, es handelte sich nur darum, ob K. ihn telefonieren lassen sollte, er beschloß, es zuzulassen. Dann hatte es aber freilich auch keinen Sinn, den Schlafenden zu spielen, und er kehrte deshalb in die Rückenlage zurück. Er sah die Bauern scheu zusammenrücken und sich besprechen, die Ankunft eines Landvermessers war nichts Geringes. Die Tür der Küche hatte sich geöffnet, türfüllend stand dort die mächtige Gestalt der Wirtin, auf den Fußspitzen näherte sich ihr der Wirt, um ihr zu berichten. Und nun begann das Telefongespräch. Der Kastellan schlief, aber ein Unterkastellan, einer der Unterkastellane, ein Herr Fritz, war da. Der junge Mann, der sich als Schwarzer vorstellte, erzählte, wie er K. gefunden, einen Mann in den Dreißigern, recht zerlumpt, auf einem Strohsack ruhig schlafend, mit einem winzigen Rucksack als Kopfkissen, einen Knotenstock in Reichweite. Nun sei er ihm natürlich verdächtig gewesen, und da der Wirt offenbar seine Pflicht vernachlässigt hatte, sei es seine, Schwarzers, Pflicht gewesen, der Sache auf den Grund zu gehen. Das Gewecktwerden, das Verhör, die pflichtgemäße Androhung der Verweisung aus der Grafschaft habe K. sehr ungnädig aufgenommen, wie es sich schließlich gezeigt habe, vielleicht mit Recht, denn er behaupte, ein vom Herrn Grafen bestellter Landvermesser zu sein. Natürlich sei es zumindest formale Pflicht, die Behauptung nachzuprüfen, und Schwarzer bitte deshalb Herrn Fritz, sich in der Zentralkanzlei zu erkundigen, ob ein Landvermesser dieser Art wirklich erwartet werde, und die Antwort gleich zu telefonieren.“

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, Edward Young

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

 

Uit: Tagebücher 1910 – 1923

 

„Sonntag, den 19. Juli 1910, geschlafen, aufgewacht, geschlafen, aufgewacht, elendes Leben.

Variante
Oft überlege ich es und lasse den Gedanken ihren Lauf, ohne mich einzumischen, und immer, wie ich es auch wende, komme ich zum Schluß, daß mir in manchem meine Erziehung schrecklich geschadet hat. In dieser Erkenntnis steckt ein Vorwurf, der gegen eine Menge Leute geht. Da sind die Eltern mit den Verwandten, eine ganz bestimmte Köchin, die Lehrer, einige Schriftsteller – die Liebe, mit der sie mir geschadet haben, macht ihre Schuld noch größer, denn wie sehr hätten sie mir mit Liebe …, einige der Familie befreundete Familien, ein Schwimmeister, Eingeborene der Sommerfrischen, einige Damen im Stadtpark, denen man es gar nicht ansehn würde, ein Friseur, eine Bettlerin, ein Steuermann, der Hausarzt und noch viele andere, und es wären noch mehr, wenn ich sie alle mit Namen bezeichnen wollte und könnte, kurz, es sind so viele, daß man achtgeben muß, damit man nicht im Haufen einen zweimal nennt. Nun könnte man meinen, schon durch diese große Anzahl verliere ein Vorwurf an Festigkeit und müsse einfach an Festigkeit verlieren, denn ein Vorwurf sei kein Feldherr, er gehe nur geradeaus und wisse sich nicht zu verteilen. Gar in diesem Falle, wenn er sich gegen vergangene Personen richtet. Die Personen mögen mit einer vergessenen Energie in der Erinnerung festgehalten werden, einen Fußboden werden sie kaum mehr unter sich haben, und selbst ihre Beine werden schon Rauch sein. Und Leuten in solchem Zustand soll man nun mit irgendeinem Nutzen Fehler vorwerfen, die sie in früheren Zeiten einmal bei der Erziehung eines Jungen gemacht haben, der ihnen jetzt so unbegreiflich ist wie sie uns. Aber man bringt sie ja nicht einmal dazu, sich an jene Zeiten zu erinnern, kein Mensch kann sie dazu zwingen, aber offenbar kann man gar nicht von Zwingen reden, sie können sich an nichts erinnern, und dringt man auf sie ein, schieben sie einen stumm beiseite, denn höchstwahrscheinlich hören sie gar nicht die Worte.“

 

 

 

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

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Ferdinand Kürnberger, David Benioff, Ramón Gómez de la Serna, Francis Carco, Edward Young

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Kürnberger werd op 3 juli 1821 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 enook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Der Dichter des »Don Juan«

„Auf dem Gracht zu Amsterdam stand noch vor wenigen Jahren ein kleines, baufälliges Häuschen, das Eigentum einer alten Höckerin, welche mit Heringen handelte. Die Höckerin war die Witwe eines Ewerführers, welcher eines Tages das Unglück hatte, mit einer unvorsichtigen Wendung seines Kopfes unter ein von Pferden gezogenes Schiffsseil zu geraten, bei welcher Gelegenheit das Seil ihm den Kopf vom Rumpfe riß. Der Ewerführer aber war der Sohn eines Schneiders und der Majoratserbe des besagten baufälligen Häuschens.

Das Häuschen hatte nur drei schmale Fensterchen Front und zwei sogenannte Gestöcke, welche aber so niedrig waren, daß sie beide zusammen nicht die Höhe der Beletage des nebenstehenden Kaufmannhauses erreichten. Es war ein »Fachbau«, d. h. die gemauerten Wände mit Balken durchschossen, deren Lagen und Widerlagen, gleichlaufende Linien und schiefe Einsätze allerlei geometrische Figuren bildeten oder vielmehr gebildet hatten, denn diese schönen Zeiten waren längst dahin. Die Balken hatten sich »geschwungen« und ihre ursprünglichen Lagen mehr oder minder verändert, wodurch das darauf und dazwischen liegende Mauerwerk genötigt worden, mit Hilfe verschiedener Risse sich gleichfalls in allerlei neue Fugen zu bequemen. Die Fensterchen der beiden Geschosse standen, wie chinesische Augen, schief gegeneinander, das Mauerwerk zwischen ihnen hatte sich, wie eine geschwollene Backe, sanft nach auswärts gebogen und das Dach war eingesunken. Am traurigsten aber sah das Erdgeschoß aus. Hier hatte zu dem Alter des Hauses die aus dem Boden aufdringende Feuchtigkeit noch mitgewirkt und das Erdgeschoß war kurzweg verschwunden. Es war hinweggefault. Ein sinnverwirrendes Chaos von Balken und Sparren hatte man nach und nach als Stützen untergeschoben und die Stützen wieder gestützt – und mitten in diesem Flickwerk saß die Höckerin mit ihren Heringen.

Ich weiß nicht, ob dieses malerische Trümmerwerk mitten in einer großstädtischen Straße die Zärtlichkeit der Künstler gewonnen und irgendwo als hochbezahltes Kabinettstück den unsterblichen Trödel der Holländer vermehren hilft. Das aber weiß ich, daß viele Reisende vor der Ruine stehen blieben und sie mit bewundernden Blicken anstaunten.“

 

Ferdinand Kürnberger (3 juli 1821 – 14 oktober 1879)

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Dorota Masłowska, Günter Bruno Fuchs, Ramón Gómez de la Serna, Francis Carco, Ferdinand Kürnberger, Edward Young

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

 

Uit: Die Reiherkönigin

„Eh Leute, kommt aus’m Arsch, Marsch jetzt und aufgewacht, hört die Signale, spürt das Fieber der Nacht, hört die Geschichte von der hässlichen Braut, der gründlich versauten, die kein Schwein traut. Wie Hund ihr Körper, oder Mops, die leeren Augen zwei eitrige Drops, im Mund hinter lauter Zähnen lauert das blanke Gähnen, lila schlängeln sich die Schläfenvenen, asymmetrisch glotzen die Lidspalten und, mein Gott, niemand wollte mit so ‘ner Alten pennen, geschweige sie persönlich kennen. Bei ihrem Anblick verzweifelt die Welt, der Katholikengott from US of A predigt für Geld, spielt Totofee um 20 Uhr 10, blinder Jongleur, dem die Bälle ausgehn, Rock-’n’-Roll-Schwindler, Kinderüberrascher von Manga Gdynia, gelbes Schlitzohr vom Warschauer Russenmarkt, das der Braut jede Achtung versagt und dir die voll verarschte  Gräfin Kotzebie als deine supergeileextraneue Tussie verkauft.

Sie hieß – kein Witz – Patricia Pitz und wohnte Woronicza in dem Dreh, Warschau Null-Null-Neunhundert-Zehn, Haltestelle polnisches Fernsehen, wo jeder Pole Polens Lindenstraße sieht und die Fernseh-Torbicka am helllichten Tag durch die Wirklichkeit wandelt. Oder in der Czerska Nummer acht, wo eine Euruine Warschau City verschandelt und man blind sein muss, um Lindenstraße zu sehn, mit täglich neuen Leseraktionen. Große Aktion: Lasst uns mental nach Australien gehen. Große Aktion: Wer glaubt, der wird sehen. Wie kommst du überhaupt auf solche Ideen, was willst du mit Devotionalien, nimm lieber die Realien. Große Aktion: nationale Fäkalien, VEB Siekierki, lauter Lappalien. Schön ist niemand, wie du weißt, aber Sankta Patricia ist ein heiliger Geist. Ich hab ‘ne Affäre mit ihr, sie hat Altäre bei mir, da steht sie mit Jesus, das Gesicht in Sackpapier.”

Maslowska

Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

De Duitse dichter, schrijver en graficus Günter Bruno Fuchs werd geboren op 3 juli 1928 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

Schema zur Verunglimpfung der Reiselust

 Es geht in dieser Ferne beständig überall ein Mann umher mit einer Mütze in der Hand. Die Mütze in der Hand dieses Mannes besagt nicht: Ich bettle!, sie besagt: Ich grüße euch! Dieser Mützenmann kommt uns entgegen, er grüßt uns, wir grü-ßen zurück, wir gehen weiter, er jedoch, der Mann mit der Mütze, wenige Schritte Abstand haltend, geht hinter uns her, wiederholt beharrlich den Satz: “Ich grüße euch!” Da bleiben wir stehn, sagen: “Schon gut, hau ab, verschwinde jetzt end-lich!” Da verschwindet er gleich, aber dort, in dieser Ferne, da sind auf einmal Pferde um uns herum, die den Weg vorschreiben und entlohnt werden wollen, ent-lohnt dafür, weil sie uns verschweigen, dass sie Karussell-Pferde sind, wir aber, wir lebten nur auf ihren Rücken im Kreise herum dies Weilchen.

Fuchs
Günter Bruno Fuchs (3 juli 1928 – 19 april 1977)

 

De Spaanse schrijver Ramón Gómez de la Serna werd geboren op 3 juli 1888 in Madrid. Zie ook mijn blog van 3 juli 2009.

Uit: Borsten (Vertaald door M. Vanderzee)

« Terwijl de straat in een blauwe schaduw lag en de pannen op de daken als goud in de zon schitterden, dommelde de borstenverkoper in zijn grote biechtstoel, een barak van kruiselings aan elkaar getimmerde planken. Hij zat in de enorme deuropening met zijn rug tegen de post en lurkte aan zijn waterpijp alsof hij aan de meest bedwelmende borsten uit zijn collectie zoog. In de duisternis van de barak kon je naakte vrouwen op kussens zien liggen. Ze vormden een soort zwakke, trage golfslag die op en neer deinde als de borst van een pasgeboren baby.
Dat gevoel van witheid, rondheid en overvloed dat een eierhandel je geeft, kreeg je ook als je in dat donkere magazijn keek waarin alle borsten lagen opgeslagen die de borstenverkoper bezat.“

gomezserna
Ramón Gómez de la Serna (3 juli 1888 – 13 januari 1963)

 

De Franse dichter, schrijver en criticus Francis Carco werd geboren op 3 juli 1886 in Nouméa, Nieuw Caledonië. Zie ook mijn blog van 3 juli 2009.

Mortefontaine (Fragment)

Je me souviens de la bohème,
De mes amours de ce temps-là !
O mes amours, j’ai trop de peine
Quand refleurissent les lilas …
Qu’est ce que c’est que cette antienne ?
Qu’est ce que c’est que cet air là ?
O mes amours, j’ai trop de peine…

Le temps n’est plus de la bohème.
Au diable soient tous les lilas !
Il pleut dans le petit jour blême.
Toutes les amours sont les mêmes,
Les morts ne ressuscitent pas.

Un vieil orgue, comme autrefois,
Moud, essoufflé, « La Marjolaine ».
O mes amours de ce temps-là,
Jamais les mortes ne reviennent.
Elles dorment sous les lilas
Où les oiseaux chantent ma peine,
Sous les lilas qu’on a mis là…
Les jours s’en vont et les semaines :
O mes amours, priez pour moi…

carco
Francis Carco (3 juli 1886 – 26 mei 1958)

 

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Kürnberger werd op 3 juli 1821 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

Uit: Die Last des Schweigens

Die Leute sagen, ich sterbe morgen auf dem Schafott. Es ist wahr, meine Krankheit brachte mich auf ein Totenbett, welches man Schafott nennt. Meine Krankheit hieß – Leidenschaft. Ist es meine Schuld, daß sie tödlich verlief? Die Leute sagen, ich hätte mein Selbstarzt sein sollen. Womit? Mit eben den Kräften, welche von meiner Leidenschaft ergriffen waren? Kann ein brennendes Haus sich selbst löschen? Kann eine Wasserüberschwemmung sich selbst eindämmen? Aber die Leute sagen, der Mensch hat eine doppelte Natur. Und die gute Natur soll die böse Natur überwältigen. Ich verstehe das nicht. Ist die gute Natur stärker, so unterliegt ihr die böse von selbst; ist die böse stärker, so fordern die Leute, das Stärkere soll überwältigt werden von dem Schwächeren. Ist das möglich? Aber die Leute sagen, das Böse wird. Und ich hätte die Pflicht gehabt, sein Werden zu verhindern. Hier gemahnts mich wie Wahrheit. Ja, ja, ich fühlte werden in mir. Das Böse wurde. Als ich liebte, war meine Leidenschaft gut; als ich glücklich zu sein wünschte, war sie auch noch gut; aber ich beneidete, ich haßte – und meine Leidenschaft wurde böse. Immerhin! war es doch nur eine gedachte Bosheit! Eh’ ich den Nebenbuhler tötete, weideten sich an der Vorstellung seines Todes meine Gedanken. Und glaubt man böse zu sein, wenn man das Böse nur denkt? Ich habe den Punkt übersehen, wo die Gedanken zur Tat nötigen. Ich spielte mit meinen Gedanken – meine Gedanken spielten mit mir! Die Leute sagen, ich bin ein Mörder. Ich möchte sagen: ich habe den Mörder an mir erle
bt!

Kürnberger
Ferdinand Kürnberger (3 juli 1821 – 14 oktober 1879)

 

De Engelse dichter en schrijver Edward Young werd geboren op 3 juli 1683 in Upham, Hampshire. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

The Complaint: or Night Thoughts (fragment)

Tired Nature’s sweet restorer, balmy Sleep!
He, like the world, his ready visit pays
Where Fortune smiles; the wretched he forsakes:
Swift on his downy pinion flies from woe,
And lights on lids unsullied with a tear.

From short (as usual) and disturb’d repose,
I wake :- how happy they, who wake no more!
Yet that were vain, if dreams infest the grave.
I wake, emerging from a sea of dreams
Tumultuous ; where my wreck’d desponding thought,
From wave to wave of fancied misery,
At random drove, her helm of reason lost. ;
Though now restored, ‘tis only change of pain.:

(A bitter change!) severer for severe:
The.day toa short for my distress; and night,
Even in the zenith of her dark domain,
Is sunshine to the colour of my fate.

Night, sable goddess! from her ebon throne,
In rayless majesty, now stretches forth
Her leaden sceptre o’er a slumbering world.
Silence how dead! and darkness how profound!
Nor eye, nor listening ear, an object finds:
Creation sleeps. ‘Tis as the general pulse /.
Of life stood still, and nature made a pause;
An awful pause! prophetic of her end.
And let her prophecy be soon fulfill’d:
Fate! drop the curtain; I can lose no more.

upham

Edward Young (3 juli 1683 – 5 april 1765)
Upham, Church of the Blessed Mary

Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, David Barry, Dorota Masłowska, Günter Bruno Fuchs, Ramón Gómez de la Serna, Francis Carco, Ferdinand Kürnberger, Edward Young

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 3 juli 2006 en ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008.

Uit: In der Strafkolonie

»Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Der Reisende schien nur aus Höflichkeit der Einladung des Kommandanten gefolgt zu sein, der ihn aufgefordert hatte, der Exekution eines Soldaten beizuwohnen, der wegen Ungehorsam und Beleidigung des Vorgesetzten verurteilt worden war. Das Interesse für diese Exekution war wohl auch in der Strafkolonie nicht sehr groß. Wenigstens war hier in dem tiefen, sandigen, von kahlen Abhängen ringsum abgeschlossenen kleinen Tal außer dem Offizier und dem Reisenden nur der Verurteilte, ein stumpfsinniger, breitmäuliger Mensch mit verwahrlostem Haar und Gesicht und ein Soldat zugegen, der die schwere Kette hielt, in welche die kleinen Ketten ausliefen, mit denen der Verurteilte an den Fuß- und Handknöcheln sowie am Hals gefesselt war und die auch untereinander durch Verbindungsketten zusammenhingen. Übrigens sah der Verurteilte so hündisch ergeben aus, daß es den Anschein hatte, als könnte man ihn frei auf den Abhängen herumlaufen lassen und müsse bei Beginn der Exekution nur pfeifen, damit er käme.
Der Reisende hatte wenig Sinn für den Apparat und ging hinter dem Verurteilten fast sichtbar unbeteiligt auf und ab, während der Offizier die letzten Vorbereitungen besorgte, bald unter den tief in die Erde eingebauten Apparat kroch, bald auf eine Leiter stieg, um die oberen Teile zu untersuchen. Das waren Arbeiten, die man eigentlich einem Maschinisten hätte überlassen können, aber der Offizier führte sie mit einem großen Eifer aus, sei es, daß er ein besonderer Anhänger dieses Apparates war, sei es, daß man aus anderen Gründen die Arbeit sonst niemandem anvertrauen konnte.“

 

kafka

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3  juni 1924)

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren in Zlín op 3 juli 1937. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008.

Uit: The Coast of Utopia: Part I

“Summer 1833, Premukhino, the Bakunin estate, a hundred and fifty miles north-west of Moscow. Interior, verandah, garden. There are places to sit in the garden, and a hammock. One setting is intended to serve for Act One.

Family supper is coming to an end. At the table—Alexander Bakunin (sixty-five) and his wife, Varvara (forty-two); their daughters, Liubov (twenty-two), Varenka (twenty-one), Tatiana (eighteen) and Alexandra (seventeen); Miss Chamberlain, a young English governess; and Baron Renne (thirty-six), a cavalry officer in uniform. Household servants (serfs), notably Semyon, who is senior, attend the table as may be. ‘English’ dialogue is spoken with a Russian accent, except in the case of Miss Chamberlain. The tempo is lively. Alexander Bakunin’s rule is benign despotism, but the family atmosphere is prevailingly democratic.

alexander  Speaking of which—Liubov, say something in English for the Baron.

liubov  What do you want me to say, Papa?

alexander  All my daughters have been educated in five languages—call me a liberal if you like, I read Rousseau as a young man, I was there at the storming of the Bastille, not storming it personally but I remember my feelings were decidedly mixed, that’s how liberal I was when I was nineteen. But education for women, yes indeed!—not just piano lessons and Russian grammar pour les filles Bakunin, though mind you, they write better Russian than I do—what a shame there’s nothing worth reading (over his daughters’ protests), apart from . . .”

Tom_Stoppard

Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)

 

De Britse schrijfster Joanne Harris werd geboren op 3 juli 1964 in Barnsley, Yorkshire. Ze werd geboren in haar grootouders’ snoepwinkel en haar leven was gevuld met eten en Folklore. Haar overgrootmoeder stond bekend als een heks en een genezer. Dit was een omgeving die een grote rol zou gaan spelen in haar verdere leven bij het schrijven van haar romans. Ze ging naar de Wakefield Girls Highschool, Barnsley Sixth Form College. Ze studeerde Moderne en Middeleeuwse Talen aan de universiteit van Cambridge bij St. Catharine’s College. Haar eerste roman The Evil Seed werd gepubliseerd in 1989, maar het boekte weinig succes, eveneens als haar tweede roman: Sleep, Pale Sister (1993). In 1999 werd Chocolat de nr. 1 in de bestseller lijst van de London Sunday Times. Het boek was gebaseerd op eten en een exotisch gebied in Gers in Frankrijk. Het boek werd genomineerd voor de Whitbread Novel of the Year Award en de filmrechten werden verkocht aan Miramax Pictures. Het succes van deze film, met Juliette Binoche en Johnny Depp in de hoofdrollen, gaf Harris een status in Noord-Amerika. Haar nieuwste roman, Runemarks, gepubliseerd in augustus 2007, is haar eerste boek voor kinderen en jong-volwassenen.

 

Uit: Chocolat

 

„We came on the wind of the carnival. A warm wind for February, laden with the hot greasy scents of frying pancakes and sausages and powdery-sweet waffles cooked on the hot plate right there by the roadside, with the confetti sleeting down collars and cuffs and rolling in the gutters like an idiot antidote to winter. There is a febrile excitement in the crowds that line the narrow main street, necks craning to catch sight of the crêpe-covered char with its trailing ribbons and paper rosettes. Anouk watches, eyes wide, a yellow balloon in one hand and a toy trumpet in the other, from between a shopping basket and a sad brown dog. We have seen carnivals before, she and I; a procession of two hundred and fifty of the decorated chars in Paris last Mardi Gras, a hundred and eighty in New York, two dozen marching bands in Vienna, clowns on stilts, the Grosses Têtes with their lolling papier-mâché heads, drum majorettes with batons spinning and sparkling. But at six the world retains a special luster. A wooden cart, hastily decorated with gilt and crêpe and scenes from fairy tales. A dragon’s head on a shield, Rapunzel in a woolen wig, a mermaid with a cellophane tail, a gingerbread house all icing and gilded cardboard, a witch in the doorway, waggling extravagant green fingernails at a group of silent children…. At six it is possible to perceive subtleties that a year later are already out of reach. Behind the papier-mâché, the icing, the plastic, she can still see the real witch, the real magic. She looks up at me, her eyes, which are the blue-green of Earth seen from a great height, shining.“

 

joanneharris

Joanne Harris (Barnsley, 3 juli 1964)

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook mijn blog van 3 juli 2006. en ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008.

Uit: Het verzonken Alexandrië

„Op de dag van het (Europese) oudjaar voer het Nijlschip Isis en Osiris nog enige mijlen zuidwaarts, totdat het kon meren aan de vlonders van een luxe hotel even buiten Luxor. Aan boord bevond zich een internationaal gezelschap dat, onder leiding van een veeltalige Belgische Egyptoloog, de gruwelen van de christelijke ‘feestdagen’ was ontvlucht. Onder een stortvloed van informatie, voornamelijk van architectonische aard, waren wij op handen en voeten door de prenatale gangen van de piramiden gekropen. Wij hadden geïnteresseerde blikken geworpen in gladmarmeren, leeggeroofde sarcofagen. Over zwiepende hangbruggen en balancerend langs ravijnen hadden wij hooggelegen, ultrageheime en toch weer leeggeroofde koningsgraven bezocht. Wij hadden meer mummies, meer dood, meer graven, meer doodscultus gezien in de afgelopen tien dagen dan in de afgelopen tien jaar. Nu ging het oude jaar sterven en mochten wij, even verschoond van bouwstijlen, doodsoffers, jaartallen, pharaohnische dynastieën en koningsdr
ama’s, ons concentreren op onze eigen plannen voor het komende jaar en de inwijding daarvan.

Ik had drie jaar na mijn reis naar Amerika en na Sidra’s vertrek mijn strijd tegen de leegte en de duistere chaos in wat eens ons huis was, opgegeven. De laatste twee jaar woonde ik er al niet meer echt, zwierf van hier naar daar, nu eens te gast bij vrienden, dan weer op reis, dan op een huurkamer. Maar het huis had ik nog behouden, een gedenkteken van ons verleden.“

burnier

Andreas Burnier (3 juli 1931 –  18 september 2002) 

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York.  Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008.

Uit: Colonoscopy Journal

 

„I called my friend Andy Sable, a gastroenterologist, to make an appointment for a colonoscopy. A few days later, in his office, Andy showed me a color diagram of the colon, a lengthy organ that appears to go all over the place, at one point passing briefly through Minneapolis. Then Andy explained the colonoscopy procedure to me in a thorough, reassuring and patient manner. I nodded thoughtfully, but I didn’t really hear anything he said, because my brain was shrieking, quote, “HE’S GOING TO STICK A TUBE 17,000 FEET UP YOUR BUTT!”
I left Andy’s office with some written instructions, and a prescription for a product called ”MoviPrep,” which comes in a box large enough to hold a microwave oven. I will discuss MoviPrep in detail later; for now suffice it to say that we must never allow it to fall into the hands of America’s enemies.
I spent the next several days productively sitting around being nervous. Then, on the day before my colonoscopy, I began my preparation. In accordance with my instructions, I didn’t eat any solid food that day; all I had was chicken broth, which is basically water, only with less flavor. Then, in the evening, I took the MoviPrep. You mix two packets of powder together in a one-liter plastic jug, then you fill it with lukewarm water. (For those unfamiliar with the metric system, a liter is about 32 gallons.) Then you have to drink the whole jug. This takes about an hour, because MoviPrep tastes — and here I am being kind — like a mixture of goat spit and urinal cleanser, with just a hint of lemon.“

 

Dave_Barry

David Barry (Armonk, 3 juli 1947)

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008.

Uit: Schneeweiß und Russenrot (Vertaald door Olaf Kühl)

 

“Ich bin eher gegen Steuern und fordere einen Staat ohne Steuern, wo meine Eltern sich nicht den Arsch aufreißen müssen, damit alle diese Kittelfürsten eine eigene Wohnung mit Telefonnummer haben, wo es doch anders ist. Was ich übrigens schon gesagt habe, dass die wirtschaftliche Situation im Land voll negativ ist, Staatstheater und ganz allgemein eine schwache Regierung. Aber wir kommen vom Thema ab, wo Magda gerade das Behandlungszimmer verlässt. Weiter hinkend. Aber gekämmt. Drauf geschissen, wer sie gekämmt hat. Das werde ich nicht ergründen, denn dieser Abend ist mit Stress schon randvoll. Sie sagt, ich soll sie mit ans Meer nehmen. Wie sie mit dieser Gangrän im Bein ans Meer fahren will, sage ich. Scheiße ganz normal, polnisch eben, sagt sie. Dann lässt sie, da auf dem Krankenhausflur kein Schwanz zu sehen ist, ein paar Krücken mitgehen. Ich sage, das ist nicht die Zeit fürs Meer.”

 

maslowska

Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

De Duitse dichter, schrijver en graficus Günter Bruno Fuchs werd geboren op 3 juli 1928 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007. 

 

Gestern

 

Jestern

kam eena klingeln

von Tür zu

Tür. Hat nuscht

jesagt. Kein

 

Ton. Hat so schräg

sein Kopf

jehalten, war

still. Hat nuscht

jesagt,

 

als wenn der

von jestern

war

und nur mal

rinnkieken wollte,

wies sich so

lebt.

 

Fuchs

Günter Bruno Fuchs (3 juli 1928 – 19 april 1977)

 

De Spaanse schrijver Ramón Gómez de la Serna werd geboren op 3 juli 1888 in Madrid. Hij studeerde rechten en werd advocaat, maar werkte nooit in dit beroep. In plaats daarvan schreef hij als journaliste voor diverse kranten, waarbij hij zich inzette voor stromingen van de avangarde. Gómez de la Serna schreef meer dan 100 werken in allerlei genres : romans, toneel, essays, levensbeschrijvingen. Daarenboven schiep hij een eigen genre: de die Greguerías, die hij als volgt difiniëert: humor + metafoor = Greguería. Van deze aforistische korte teksten schreef hij er duizenden.

 

La pulga hace guitarrista al perro.                

– De vlo maakte van de hond een guitarist.

 

El dolor mas grande del mundo es el dolor de colmillo de elefante.

– De grootste pijn van de wereld is de tandpijn van de olifant.

Hacía tan buen día que todas las llaves se fueron de paseo.
– Het was zo’n mooie dag dat alle huissleutels uit wandelen gingen

gomez de la serna

Ramón Gómez de la Serna (3 juli 1888 – 13 januari 1963)

 

De Franse dichter, schrijver en criticus Francis Carco werd geboren op 3 juli 1886 in Nouméa, Nieuw Caledonië. Hij schreef o.a. voor L’Homme libre en Gil Blas. Hij beschreef vaak het straatleven van Montmarte waarbij hij het argot van Parijs gebruikte. Van 1937 tot 1958 was hij lid van de Académie Goncourt.

 

Adieu

 

Si l’humble cabaret , noirci

Par la pluie et le vent d’automne ,

M’accueille , tu n’es plus ici . . .

Je souffre et l’amour m’abandonne .

 

Je souffre affreusement . Le jour

Où tu partis , J’appris a rire ,

J’ai depuis pleuré , sans l’amour ,

Et vécu tristement ma vie .

 

Au moins , garde le souvenir ,

Garde mon coeur , berce ma peine !

Chéris cette tendresse ancienne

Qui voulut , blessée , en finir .

 

Je rirai contre une autre épaule ,

D’autre baisers me suffiront ,

Je les marquerai de mes dents .

Mais tu resteras la plus belle . . .

 

Carco

Francis Carco (3 juli 1886 – 26 mei 1958)

 

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Kürnberger werd op 3 juli 1821 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007. 

 

Uit: Der Amerikamüde

 

„Im Prospekt die prächtige Bai von Newyork, sie, die sämtliche Kriegsflotten der Erde aufnehmen könnte, im Tiefgrunde die Stadt selbst. Das Mastengepfähl und Taugestrick ihres Hafens garniert sie, aus dieser Ferne gesehen, wie das zarteste Spitzengewebe; kaum schimmert der Teint ihres weißen, holländischen Häuseranstrichs durch. Am Borde streitet man sich, ob diese Einfahrt wirklich Ähnlichkeit mit Neapel habe oder nicht. Der hohläugige Seekranke behauptet’s mit freuderotem Auferstehungsjubel, der vielgereiste Tourist zuckt die abgehärtete Kennerachsel. Dem Dritten liegt die Stadt zu eben, sie hat kein Relief. Der Vierte stellt auch Hoboken und Brooklyn in ihren Rahmen und jenes zieht den blauen Hügelkranz von Neu-Jersey, dieses die bewaldeten Bergwände Long-Islands mit in das Bild. Ein anderer verschiebt Berg und Wald, setzt sie hieher und dorthin und gewinnt ihnen schöpferisch einen Vesuv ab. Unser Hochwächter im Vorder-Kastell wendet sich um und spricht über das Verdeck hin: Meine Herren, wenn es heißt: Neapel sehen und sterben, so wollen wir sagen, Newyork sehen und leben! das ist Gleichartiges und Verschiedenes. Beifallszuruf folgt dem Wortspiele des Mittlers; dieser vereinsamt sich wieder und legt sein Auge betrachtungsvoll auf Land und See hinaus.“

 

Kuernberger

Ferdinand Kürnberger (3 juli 1821 – 14 oktober 1879)

 

De Engelse dichter en schrijver Edward Young werd geboren op 3 juli 1683 in Upham, Hampshire. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008.

 

 

The Complaint: or Night Thoughts (fragment)

 

That ‘tis so frequent, this is stranger still.
Of man’s miraculous mistakes this bears
The palm, “That all men are about to live,”
For ever on the brink of being born,
All pay themselves the compliment to think
They, one day, shall not drivel: and their pride
On this reversion takes up ready praise;
At least, their own; their future selves applauds;
How excellent that life they ne’er will lead!
Time lodg’d in their own hands is Folly’s vails;
That lodg’d in Fate’s to Wisdom they consign.
The thing they can’t but purpose, they postpone.
‘Tis not in folly not to scorn a fool,
And scarce in human wisdom to do more.
All promise is poor dilatory man,
And that through every stage; when young, indeed,
In full content we sometimes nobly rest,
Unanxious for ourselves; and only wish,
As duteous sons our fathers were more wise.
At thirty man suspects himself a fool,
Knows it at forty, and reforms his plan;
At fifty chides his infamous delay,
Pushes his prudent purpose to resolve;
In all the magnanimity of thought
Resolves, and re-resolves, then dies the same.

Young

Edward Young (3 juli 1683 – 5 april 1765)

Franz Kafka, Edward Young, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, Dorota Masłowska, Günter Bruno Fuchs, Ferdinand Kürnberger

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 3 juli 2006 en ook mijn blog van 3 juli 2007. 

Uit: Der Prozeß

K. wartete während der nächsten Woche von Tag zu Tag auf eine neuerliche Verständigung, er konnte nicht glauben, dass man seinen Verzicht auf Verhöre wörtlich genommen hatte, und als die erwartete Verständigung bis Samstagabend wirklich nicht kam, nahm er an, er sei stillschweigend in das gleiche Haus für die gleiche Zeit wieder vorgeladen. Er begab sich daher Sonntags wieder hin, ging diesmal geradewegs über Treppen und Gänge; einige Leute, die sich seiner erinnerten, grüssten ihn an ihren Türen, aber er musste niemanden mehr fragen und kam bald zu der richtigen Tür. Auf sein Klopfen wurde ihm gleich aufgemacht, und ohne sich weiter nach der bekannten Frau umzusehen, die bei der Tür stehenblieb, wollte er gleich ins Nebenzimmer. »Heute ist keine Sitzung«, sagte die Frau. »Warum sollte keine Sitzung sein?« fragte er und wollte es nicht glauben. Aber die Frau überzeugte ihn, indem sie die Tür des Nebenzimmers öffnete. Es war wirklich leer und sah in seiner Leere noch kläglicher aus als am letzten Sonntag. Auf dem Tisch, der unverändert auf dem Podium stand, lagen einige Bücher. »Kann ich mir die Bücher anschauen?« fragte K., nicht aus besonderer Neugierde, sondern nur, um nicht vollständig nutzlos hier gewesen zu sein. »Nein«, sagte die Frau und schloss wieder die Tür, »das ist nicht erlaubt. Die Bücher gehören dem Untersuchungsrichter.« »Ach so«, sagte K. und nickte, »die Bücher sind wohl Gesetzbücher und es gehört zu der Art dieses Gerichtswesens, dass man nicht nur unschuldig, sondern auch unwissend verurteilt wird.« »Es wird so sein«, sagte die Frau, die ihn nicht genau verstanden hatte. »Nun, dann gehe ich wieder«, sagte K. »Soll ich dem Untersuchungsrichter etwas melden?« fragte die Frau. »Sie kennen ihn?« fragte K. »Natürlich«, sagte die Frau, »mein Mann ist ja Gerichtsdiener.« Erst jetzt merkte K., dass das Zimmer, in dem letzthin nur ein Waschbottich gestanden war, jetzt ein völlig eingerichtetes Wohnzimmer bildete. Die Frau bemerkte sein Staunen und sagte: »Ja, wir haben hier freie Wohnung, müssen aber an Sitzungstagen das Zimmer ausräumen. Die Stellung meines Mannes hat manche Nachteile.« »Ich staune nicht so sehr über das Zimmer«, sagte K. und blickte sie böse an, »als vielmehr darüber, dass Sie verheiratet sind.« »Spielen Sie vielleicht auf den Vorfall in der letzten Sitzung an, durch den ich Ihre Rede störte?« fragte die Frau. »Natürlich«, sagte K., »heute ist es ja schon vorüber und fast vergessen, aber damals hat es mich geradezu wütend gemacht. Und nun sagen Sie selbst, dass Sie eine verheiratete Frau sind.« »Es war nicht zu Ihrem Nachteil, dass Ihre Rede abgebrochen wurde. Man hat nachher noch sehr ungünstig über sie geurteilt.« »Mag sein«, sagte K. ablenkend, »aber Sie entschuldigt das nicht.« »Ich bin vor allen entschuldigt, die mich kennen«, sagte die Frau, »der, welcher mich damals umarmt hat, verfolgt mich schon seit langem. Ich mag im allgemeinen nicht verlockend sein, für ihn bin ich es aber. Es gibt hierfür keinen Schutz, auch mein Mann hat sich schon damit abgefunden; will er seine Stellung behalten, muss er es dulden, denn jener Mann ist Student und wird voraussichtlich zu grösserer Macht kommen. Er ist immerfort hinter mir her, gerade ehe Sie kamen, ist er fortgegangen.« »Es passt zu allem anderen«, sagte K., »es überrascht mich nicht.« »Sie wollen hier wohl einiges verbessern?« fragte die Frau langsam und prüfend, als sage sie etwas, was sowohl für sie als für K. gefährlich war. »Ich habe das schon aus Ihrer Rede geschlossen, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Ich habe allerdings nur einen Teil gehört, den Anfang habe ich versäumt und während des Schlusses lag ich mit dem Studenten auf dem Boden. – Es ist ja so widerlich hier«, sagte sie nach einer Pause und fasste K.s Hand. »Glauben Sie, dass es ihnen gelingen wird, eine Besserung zu erreichen?« K. lächelte und drehte seine Hand ein wenig in ihren weichen Händen. »Eigentlich«, sagte er, »bin ich nicht dazu angestellt, Besserungen hier zu erreichen, wie Sie sich ausdrücken, und wenn Sie es zum Beispiel dem Untersuchungsrichter sagten, würden Sie ausgelacht oder bestraft werden. Tatsächlich hätte ich mich auch aus freiem Willen in diese Dinge gewiss nicht eingemischt, und meinen Schlaf hätte die Verbesserungsbedürftigkeit dieses Gerichtswesens niemals gestört. Aber ich bin dadurch, dass ich angeblich verhaftet wurde – ich bin nämlich verhaftet -, gezwungen worden, hier einzugreifen, und zwar um meinetwillen. Wenn ich aber dabei auch Ihnen irgendwie nützlich sein kann, werde ich es natürlich sehr gerne tun. Nicht etwa nur aus Nächstenliebe, sondern ausserdem deshalb, weil auch Sie mir helfen können.«

Franz_Kafka

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3  juni 1924)

 

De Engelse dichter en schrijver Edward Young werd geboren op 3 juli 1683 in Upham, Hampshire. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007. 

The Wind from the West 

Blow high, blow low,
O wind from the West;
You come from the country
I love the best.

O say have the lilies
Yet lifted their heads
Above the lake-water
That ripples and spreads?

Do the little sedges
Still shake with delight,
And whisper together
All through the night?

Have the mountains the purple
I used to love,
And peace about them,
Around and above?

 

Socrates 

Night is fair Virtue’s immemorial friend.
The conscious moon through every distant age
Has held a lamp to Wisdom, and let fall
On Contemplation’s eye her purging ray.
The famed Athenian, he who wooed from heaven
Philosophy the fair, to dwell with men,
And form their manners, not inflame their pride;
While o’er his head, as fearful to molest
His laboring mind, the stars in silence slide,
And seem all gazing on their future guest,
See him soliciting his ardent suit,
In private audience; all the livelong night
Rigid in thought and motionless he stands,
Nor quits his theme or posture, till the sun
Disturbs his nobler intellectual beam,
And gives him to the tumult of the world.

edward-young-1

Edward Young (3 juli 1683 – 5 april 1765)

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren in Zlín op 3 juli 1937. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007. 

Uit: Salvage (The Coast of Utopia – Part III)

February 1853

London. The Herzen house in Hampstead. Alexander Herzen, aged forty, is asleep in an armchair, attended by dreams. The room is (at this first appearance) without boundaries. The space will remain loosely defined, serving for different rooms and changes of address, and sometimes, as now, for exteriors.

There is a wind blowing. Birdsong.

Sasha Herzen, aged thirteen, runs backwards across the stage pulling on a kite string. He is accompanied by a young nurse (nanny), Maria Fomm, who is in charge of Tata Herzen, aged eight, and of a stroller or simple pram in which a two-year-old (Olga) is asleep. Speech is without accent except when inside quotation marks. Herzen speaks from his chair.

maria  Bring it down now, it’s time to go home!

sasha  No, isn’t, it isn’t!

maria (as Sasha leaves)  I’ll tell your father!

herzen  Can you see, Tata? . . . the Cathedral of St Paul . . . the Parliament House . . .

tata  I know why it’s called the Parliament House, Papa . . . because you can see it from Parliament Hill.

Sasha returns, loudly aggrieved, winding his broken kite string.

sasha  It broke!

maria  Don’t wake Olga . . .

tata  Look!—there it goes! It’s much higher than all the other kites, Sasha!

sasha  Well, of course it is—the string broke!

maria (looking in the pram)  She’s dropped a glove, we’ll have to go back and look . . .

herzen  We’ll make another one, Sasha . . .

sasha  At once, please, Papa, will you?

maria  Oh, look, it’s in my pocket!

herzen  If we stay here, you know, we’ll have to learn to speak Eyseyki language.

sasha  ‘I say, I say!’

herzen (correcting, drawls)  ‘I say, I say!’

Sasha follows Maria, Tata and Olga out.

sasha (leaving, mimicking)  ‘I say, I say!’

In Herzen’s dream, a number of people are taking the air on Parliament Hill. They are émigrés, political refugees, from Germany, France, Poland, Italy and Hungary.

The Germans: Gottfried Kinkel (thirty-seven), a tall, greying poet with a Jove-like head attached incongruously to a fastidious professor. He is his greatest admirer, but his handsome wife, Joanna (thirty-two), runs him close. Malwida von Meysenbug (thirty-six), their friend, is plain, intelligent, unmarried, romantic. Arnold Ruge (fifty) is a failed radical journalist, embittered and self-important. Karl Marx is thirty-four. His companion, the exception, is an Englishman, Ernest Jones (thirty-three), a prominent Chartist of the middle classes.”

Tom-Stoppard

Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook mijn blog van 3 juli 2006. en ook mijn blog van 3 juli 2007. 

Uit: Enid Starkie en de gedoemde dichters

De ondertitel van deze lezing over Enid Starkie en de gedoemde dichters luidde aanvankelijk: ‘een vrouw over mannen’. De vraag waar wij aan toe komen is: Wat bewoog iemand als Enid Starkie zich zo diepgaand bezig te houden en waarschijnlijk ook zich te identificeren met nu juist deze ‘gedoemde dichters’ van de Franse negentiende eeuw? Zij behoorde tot de eerste generaties vrouwen die de kans kregen, op mannencondities weliswaar, volledig te participeren in het intellectuele en culturele leven van haar tijd. Zij deed dat, zoals vele vrouwen van haar generatie, uiterst kundig en succesvol. Wat trok haar in de miskenden, de wanhopigen, de zeer eenzame onderzoekers van de condition humaine?

Zoals de meeste mensen inmiddels wel zullen beseffen, behoren vrouwen tot een groep mensen die zowel sociaal-economisch als juridisch en politiek, maar bovenal cultureel worden onderdrukt. Ik bedoel daar niet mee dat individuele vrouwen het altijd moeilijker hebben dan individuele mannen. Dat hangt van iemands sociale positie, karakter, lot, ambities, af. Individueel bezien betekent het betrekkelijk weinig in wat voor groep je op grond van je fysieke geboorte wordt geplaatst door je medemensen. Maar behalve individu, is de mens ook lid van vele groepen. Sommige groepen kiezen wij min of meer zelf, maar tot andere groepen worden wij door anderen gerekend, of wij dat willen of niet. Zodra mensen naar lichamelijke kenmerken worden geklasseerd, zoals dat bij de rassen en bovenal de seksen gebeurt (in wat mindere mate gebeurt het ook bij de leeftijdscategorieën, bij de gehandicapten, en dergelijke), kunnen zij als individu niet meer geheel ontsnappen aan de consequenties van hun groepslidmaatschap. Voor vrouwen is nu het opvallende dat het niet alleen voor hen als groep veel moeilijker is sociaal-economisch onafhankelijke en interessante posities te bereiken dan voor vergelijkbare mannen, het is bovenal opvallend dat zij in de ons omringende cultuur, zoals die haar neerslag vindt in wetenschap, kunst, religie, techniek, heersende opvattingen, weinig of niets van hun eigen projecties aantreffen. Bijna de gehele door mensen bewerkte wereld, bijna alle cultuurprodukten in de ruimste zin die de mens tijdens haar leven aantreft, blijken projecties te zijn van mannen, van een manlijk bewustzijn. Vrouwen die dank zij emancipatiebewegingen meer en vrijer in de gangbare cultuur kunnen gaan participeren, worden des te nadrukkelijker met de masculiniteit van onze cultuurwereld geconfronteerd.

Zij kunnen daar verschillend op reageren. Sommigen ontwikkelen het masculiene bewustzijn in zichzelf: zij gaan niet alleen sociaal, maar ook geestelijk op mannencondities in de mannenwereld participeren. Anderen zoeken naar sporen van hun eigen cultuur of proberen de kiemen daarvoor te leggen.

Ik geloof dat Enid Starkie heel opvallend tot de tweede categorie behoorde (in tegenstelling tot, bij voorbeeld, iemand als haar iets oudere collegegenoot Dorothy L. Sayers, de Dante-expert en detective-auteur). Wat zij vond bij de ‘gedoemde dichters’, de poètes maudits van de negentiende eeuw, was in de eerste plaats het soort culturele marginaliteit, zij het dan bij die dichters op een strikt individuele basis, dat vrouwen als groep kenmerkt. Van mensen zoals Baudelaire en Rimbaud is het meest kenmerkende dat zij niet passen in deze wereld. Deze wereld is niet de hunne. Dat geldt voor een bepaald type kunstenaars, met name die met een ‘mystieke’ inslag, dat geldt voor vrouwen – zonder dat zij nu allemaal zo bijzonder of geestelijk zo moedig zijn – als groep.”

Burnier

Andreas Burnier (3 juli 1931 –  18 september 2002) 

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York.  Zie ook mijn blog van 3 juli 2007. 

Uit: Dave Barry Is Not Making This Up

“Fortunately, some real outdoor ants finally discovered our experiment, and we were able to observe their behavior at close range. I had been led to believe, by countless public-television nature shows, that ants are very organized, with the colony divided into specialized jobs such as drones, workers, fighters, bakers, consultants, etc., all working together with high-efficiency precision. But the ants that showed up at our experiment were total morons. You’d watch one, and it would sprint up to a Cocoa Krispie, then stop suddenly, as if saying: “Yikes! Compared with me, this Cocoa Krispie is the size of a Buick!” Then it would sprint off in a random direction. Sometimes it would sprint back; sometimes it would sprint to another Cocoa Krispie and act surprised again. But it never seemed to do anything. There were thousands of ants behaving this way, and every single time two of them met, they’d both stop and exchange “high-fives” with their antennas, along with, I assume, some kind of ant pleasantries (“Hi Bob!” “No, I’m Bill!” “Sorry! You look just like Bob!”). This was repeated millions of times. I watched these ants for two days, and they accomplished nothing. It was exactly like high- way construction. It wouldn’t have surprised me if some ants started waving orange flags to direct other insects around the area.

But at least there were ants, which meant we could do our project and get our results. I’d tell you what they were, but I really think you should do your own work. That’s the whole point of a Science Fair, as I keep telling my son, who has gone to bed, leaving me to finish blow-drying the ant.”

dave_barry

David Barry (Armonk, 3 juli 1947)

 

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007. 

Uit: Literarische Mütter

“Schreiben wollte ich schon immer gern, seit ich lesen kann, und die Geschichte meines Schreibens ist die Geschichte der Bücher, die ich las: am Anfang also alle polnischen Mädchenbücher. Meine Mutter kaufte mir jede Woche eines, ich las sie in einem Rutsch. Heute frage ich mich, was ich als Neunjährige davon verstanden haben mochte. Dennoch wollte ich Wort für Wort haargenau so schreiben. Das erste Buch, dessen ganzes Grauen zu mir drang, war Tomek Tryznas Fräulein Niemand. Da wurde mir zum ersten Mal klar, das man beim Schreiben so tun kann, als wäre man jemand anders, und ich bekam eine Vorahnung von der Lust, die das Schreiben bieten kann, das heißt, die vorübergehende Erleichterung von der eigenen Identität. Dann las ich Nabokovs Lolita, und danach alles andere, was er geschrieben hat und was ich in der Stadtbibliothek ausleihen konnte, wo es in Spinnweben verstaubte. Als ich aufs Lyzeum kam, habe ich dort sofort die Bibliothek geplündert, habe alles gelesen, was es dort gab, irgendwelche – aus heutiger Sicht – absurden Dinge, sämtliche Bücher von Jerzy Kosinski, John Irving, Irwin Shaw, Reymont, Żeromski; damals gefiel mir auch Raymond Queneau sehr. Zu der Zeit las ich ein Buch am Tag, und mein Stil, in dem ich dramatische Tagebücher schrieb, die ich übrigens vor kurzem allesamt im Ofen verbrannt habe, wuchs und wucherte in den seltsamsten Richtungen. Aber ich glaube, früher oder später ist das alles irgendwo in den Abgründen der Erinnerung untergegangen und nicht mehr auseinanderzuklambüsern.”

Maslowska

Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

Zie voor onderstaande schrijvers  ook mijn blog van 3 juli 2007.    

De Duitse dichter, schrijver en graficus Günter Bruno Fuchs werd geboren op 3 juli 1928 in Berlijn.

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Kürnberger werd op 3 juli 1821 in Wenen geboren