György Konrád, Anne Waldman, Casanova, Hans Christian Andersen, Roberto Arlt, Edgar Hilsenrath, George Fraser

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook alle tags voor György Konrád op dit blog.

Uit: Das Schweigen der Nachbarn

“Opfer Am 20. März 1944, einem Montag, ging ich wie gewöhnlich zur Schule. Die deutschen Tiger-Panzer auf dem Hauptplatz unserer kleinen Stadt und die darauf sitzenden, in grauen Uniformen steckenden, Zigaretten rauchenden Soldaten waren nicht zu übersehen.
Sie sahen sich um, langweilten sich. Auf der Hauptstraße marschierten in dichter Aufeinanderfolge deutsche Soldaten in feldgrauen Uniformen auf und ab. Die ungarischen Soldaten bewegten sich etwas lockerer. Doch auf die Schmährede von stinkenden Juden verzichteten sie in ihren Gesängen nur selten. Ein Klassenkamerad meinte: »Jetzt steht ihr im Regen.« »Wer?«, fragte ich. »Na, ihr, ihr Hunde«, sagte er lachend und lief weg. Auf die Juden hatte er angespielt und sich nicht geirrt.
Am 15. Mai wurden meine Eltern von schwarz uniformierten Offizieren der Gestapo in Begleitung ungarischer Gendarmen, die einen schwarzen Hut mit herabhängenden schwarzen Hahnenfedern trugen, verhaftet. Sie wurden nach Österreich zur Zwangsarbeit deportiert. Wir Kinder wussten nichts von ihnen.
Wir hatten gehört, dass die Juden aus der Umgebung von Berettyóújfalu, unserer kleinen Stadt, schon vielerorts in Ghettos gesperrt und in überfüllten Viehwaggons ins Ausland transportiert worden waren. Ohne Vater und Mutter, allein auf uns gestellt, auch so konnten wir Kinder leben. Doch es schien ratsam, die Kleinstadt zu verlassen und nach Budapest zu gehen. Dort hatten uns Verwandte eingeladen.
Juden allerdings war die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel verboten. Um dennoch fortgehen zu können, bestach ich, ein Elfjähriger, durch Vermittlung eines rechtsgerichteten Anwalts mit Hilfe des von meinen Eltern gebliebenen und versteckten Geldes im Wert eines größeren Hauses die zuständigen Behörden. Als mich mein Schuldirektor nach der Übergabe der erforderlichen Papiere aufforderte, auch weiterhin ein braver ungarischer Junge zu bleiben, nickte ich.”

 
György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

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Casanova, Hans Christian Andersen, Roberto Arlt, Edgar Hilsenrath, George Fraser, Hoffmann von Fallersleben

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook alle tags voor Giacomo Casanova op dit blog.

Uit:The memoirs of Jacques Casanova de Seingalt (Vertaald door Arthur Machen)

“During three long hours we heard nothing; the stillness was unbroken. At noon the monk called us in. Bettina was there sad and very quiet while the exorcist packed up his things. He took his departure, saying he had very good hopes of the case, and requesting that the doctor would send him news of the patient. Bettina partook of dinner in her bed, got up for supper, and the next day behaved herself rationally; but the following circumstance strengthened my opinion that she had been neither insane nor possessed.
It was two days before the Purification of the Holy Virgin. Doctor Gozzi was in the habit of giving us the sacrament in his own church, but he always sent us for our confession to the church of Saint- Augustin, in which the Jacobins of Padua officiated. At the supper table, he told us to prepare ourselves for the next day, and his mother, addressing us, said: “You ought, all of you, to confess to Father Mancia, so as to obtain absolution from that holy man. I intend to go to him myself.” Cordiani and the two Feltrini agreed to the proposal; I remained silent, but as the idea was unpleasant to me, I concealed the feeling, with a full determination to prevent the execution of the project.
I had entire confidence in the secrecy of confession, and I was incapable of making a false one, but knowing that I had a right to choose my confessor, I most certainly never would have been so simple as to confess to Father Mancia what had taken place between me and a girl, because he would have easily guessed that the girl could be no other but Bettina. Besides, I was satisfied that Cordiani would confess everything to the monk, and I was deeply sorry.

 
Giacomo Casanova (2 april 1725 – 4 juni 1798)
Tony Curtis als Casanova in de film “Casanova & Co” uit 1977

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Edgar Hilsenrath, George Fraser, Hoffmann von Fallersleben, Johann Gleim, Pierre Zaccone, Pietro della Valle, Zwier van Haren, Joanna Chmielewska, Brigitte Struzyk

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926. Zie ook alle tags voor Edgar Hilsenrath op dit blog.

Uit: Das Märchen vom letzten Gedanken

“Niemand kann dich hören, Thovma Khatisian”, sagte der Märchenerzähler, “denn deine Rede ist stumm. Aber ich habe dich gehört.”
“Hast du auch seinen Schrei gehört den Schrei des türkischen Ministerpräsidenten als er ins Bodenlose fiel?”
“Den hab ich auch gehört.”
“Ich habe den türkischen Ministerpräsidenten noch einmal getroffen”, sagte ich zum Märchenerzähler.
“Wann?”
“Vor einigen Sekunden.”
“Und wo?”
“Im großen Sitzungssaal des Vereinten Völkerwissens. Es war während der üblichen Vollversammlung.
Er saß neben dem Regierungsvertreter, unauffällig und abseits. Wie ich erfuhr, war er nicht mehr Ministerpräsident, sondern Archivar beim Vereinten Völkergewissen, offiziell gewählt von allen vertretenen Nationen. Als er mich sah, verließ er seinen Platz und ging hinunter ins Archiv. Ich folgte ihm. Ich suche die armenische Akte, sagte ich. Es handelt sich um einen Bericht über den vergessenen Völkermord. Den vergessenen Völkermord? Ja. Und wann soll der stattgefunden haben? Im Jahre 1915. Das ist schon sehr lange her. Wir haben jetzt das Jahr 1988. Ja, sagte ich. Sehen Sie, sagte er.
Und dann führte er mich zum Aktenschrank. Er sagte: Unser Aktenschrank hat keine Schranktür. Es sind offene Regale, für jedermann zugänglich, denn wir haben keine Geheimnisse. Dann zeigen Sie mir, wo ich die armenische Akte finden kann. Das geht leider nicht, sagte er, denn eine so alte Akte wie die armenische ist längst verstaubt, so sehr verstaubt, daß sie unauffindbar geworden ist. Dann rufen Sie Ihre Putzfrau und veranlassen Sie, daß die Akte entstaubt wird.“

 
Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

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Thomas Glavinic, Émile Zola, György Konrád, Edgar Hilsenrath, Anne Waldman, George Fraser

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook alle tags voor Thomas Glavinic op dit blog.

 

Uit: Die Arbeit der Nacht

»Guten Morgen!« rief er in die Wohnküche.
Er trug das Frühstücksgeschirr zum Tisch, nebenbei drehte er den Fernseher auf. An Marie schickte er eine SMS. Gut ­geschlafen? Habe von dir geträumt. Dann festgestellt, daß ich wach war. I. l. d.
Der Bildschirm flimmerte. Er schaltete von ORF zu ARD. Kein Bild. Er zappte zu ZDF, RTL, 3sat, RAI: Flimmern. Der Wiener Lokalsender: Flimmern. CNN: Flimmern. Der französische, der türkische Sender: kein Empfang.
Vor der Tür lag statt des Kurier auf dem Fußabstreifer nur ein alter Reklamezettel, den er aus Faulheit noch nicht entfernt hatte. Kopfschüttelnd zog er aus dem Stapel im Flur eine Zeitschrift der Vorwoche und kehrte zu seinem Kaffee zurück. Abonnement kündigen, notierte er im Geist. Schon vergangenen Monat hatte er einmal keine Zeitung bekommen.
Er blickte sich im Zimmer um. Über den Boden verstreut lagen Hemden, Hosen und Strümpfe. Auf der Anrichte stand das Geschirr vom Vorabend. Der Müll roch. Jonas verzog das Gesicht. Er sehnte sich nach ein paar Tagen am Meer. Er hätte Marie begleiten sollen. Trotz seiner Abneigung gegen Verwandtschaftsbesuche.
Als er sich noch eine Scheibe Brot abschneiden wollte, glitt das Messer ab und fuhr ihm tief in den Finger.
»Mist! Ah! Da soll doch…«
Mit zusammengebissenen Zähnen hielt er die Hand unter kaltes Wasser, bis kein Blut mehr nachfloß. Er untersuchte die Wunde. Der Schnitt war bis auf den Knochen gegangen, schien jedoch keine Sehne verletzt zu haben. Auch Schmerzen fühlte Jonas nicht. In seinem Finger klaffte ein sauberes Loch, und er konnte den Knochen sehen.
Ihm wurde flau zumute. Er atmete tief durch.”

 


Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

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Thomas Glavinic, Émile Zola, György Konrád, Edgar Hilsenrath, Anne Waldman, George Fraser

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook mijn blog van 2 april 2007en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Lisa

 

„Ich bilde mir nicht ein, wahnsinnig viel über die Menschen zu wissen. Aber ich weiß immerhin, dass so ziemlich das Einzige, was einem Menschen bei anderen Respekt verschafft, seine Unabhängigkeit ist.
Und weil ich das über die Fußballfans gesagt habe, alles die reine Wahrheit. Ich sehe sie vor mir, die Schlachtenbummler, die mitreisenden Anhänger, die auf der Heimfahrt im Zug das Spiel diskutieren, Jeansjacke und weiße Socken, gelbe Zähne, Schnauzbart, Schal und Fahne, die Bierdose in der Schwielenhand. Solche Kapazunder sollten das Wahlrecht verlieren. Ich habe nichts gegen Fußball,
aber das geht zu weit, solche Ablenkungsmanöver von der Wirklichkeit gehen absolut zu weit.
Jaja, ich bin ungerecht, aber wer wäre das nicht in meiner Situation. Ich meine, die Lage kann man nicht gerade als ideal bezeichnen. Wenn ich mich vor einem Rudel Hooligans verkrochen hätte, die jemand mit Crack und russischem Billigsprit abgefüllt hat, würde ich mich besser fühlen, wenn nur solche Idioten hinter mir her wären, wie schön wäre das.
Heute war nicht mein Tag. Vorhin habe ich mir auf dem Holzstuhl im Bad einen Schiefer eingezogen, und wo, am Hintern. War das ein Spaß, den da rauszukriegen, das war ein NASA-Projekt. Habt ihr euch schon mal mit einer Pinzette da hinten bearbeitet, in der freien Hand einen kleinen Spiegel?
Eben. In einer solchen Haltung sieht nicht einmal George Clooney würdevoll aus. Und dabei ist es passiert, da habe ich mir auch noch den Rücken verrissen.
Aber wenn ich ein bisschen nachdenke, fallen mir erheblich größere Probleme ein als mein Rücken und mein Sitzfleisch und die Würde. Noch immer spiele ich mit dem Gedanken, in ein Militärdepot einzusteigen und rings um das Haus Tretminen zu legen.“

 

 

Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

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György Konrád, Thomas Glavinic, Émile Zola, Edgar Hilsenrath, George Fraser, Anne Waldman

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: Der Besucher (Vertaald door Mario Szenessy)

 

Eigentlich möchte ich nicht für längere Zeit von hier weggehen. Manchmal würde ich meine Familie gern besuchen, es ist mir aber fast unmöglich, zu ihnen zu gehen, trotz ihrer ungeheuren Geduld, mein Kommen bedarf genauso einer Erklärung wie mein Gehen. Meine einstigen Kollegen und Freunde würden mir früher oder später Fragen stellen, die ich nicht zufriedenstellend beantworten würde. Ich könnte es zumindest nicht in Kürze tun, und lange Erklärungen will ich nicht abgeben.
Ich könnte mich vielleicht auf das Beispiel eines Gaunerrabbiners berufen, der – obwohl ihn seine Gemeinde sehr verehrte – immer kläglicher vor der Bundeslade zu singen anfing. Er wollte nicht mehr die Sündigen mit der Strenge des Allmächtigen bedrohen und auch nicht die Frommen mit seiner Güte trösten. Er floh aus seiner Synagoge, verkleidete sich, ging auf Wanderschaft. Unterwegs kehrte er bei einer alten Frau ein, die, von allen verlassen, in ihrer trostlosen Kate im Sterben lag. “Weshalb habe ich gelebt, wenn mi r, soweit ich mich zurückerinnern kann, immer nur Leid zugefügt wurde?” fragte die alte Frau. “Damit du es erträgst”, antwortete der Rabbiner und versöhnte die Sterbende mit ihrem Schicksal. Als er ihr Gesicht mit einem Tuch zudeckte, beschloß er, sich fortan stumm zu stellen. Drei Tage darauf traf er eine junge Bettlerin, die ihren toten Säugling auf dem Rücken schleppte. Der Rabbiner half ihr, ein Grab auszuheben; sie legten den winzigen Leichnam in Leinwand gewickelt in die Grube, schütteten sie zu, aßen Brot und der Rabbiner antwortete auf die Frage der Bettlerin nur mit einem Zeichen. “Meiner kleinen Armen wurde nichts zuteil, weder Freude noch Leid. Sag, hatte es einen Zweck, daß sie auf die Welt kam?” Der verkleidete Rabbiner drehte seine Hand vor der Stirn im Kreis herum, doch da die Frau auf ihrer Frage beharrte, nickte er: Ja. Und im selben Moment beschloß er, sich nicht nur stumm, sondern auch taub zu stellen. Er verbarg sich vor den Menschen in einer Felshöhle, da fand ih n niemand,nur ein Wiesel kam auf seine Spur. Es war am Bein verwundet, der Rabbiner verband die Stelle mit Heilkräuter; das Wiesel sammelte für ihn fortan wohlschmeckende Kerne. Der Einsiedler betete, das kleine Tier bewegte die Nase, sie gewannen einander lieb.”

 

Konrád

György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: Das Leben der Wünsche

 

Eine Sekunde! Setzen wir uns auf die Bank vor diesem Brunnen! Ich m
öchte Ihnen ein Angebot machen.
Meinen Sie mich?
Ich meine Sie.
Kann es sein, dass Sie mich verwechseln?
Sie heißen Jonas, sind fünfunddreißig Jahre alt, und Ihre Frau heißt Helen.
Kennen wir uns von früher?
Sie haben zwei Söhne, Tom und Chris. Sie arbeiten bei der Werbeagentur Drei Schwestern. Ihre Mutter ist tot, Ihr Vater sechsundachtzig, er lebt nach einem Schlaganfall im Pflegeheim. Geschwister haben Sie keine. Seit einiger Zeit schlafen Sie mit Marie, deren Mann Apok heißt und mit dem sie ein Kind hat.
Sie sind ein Detektiv!
Ich bin etwas viel Besseres, sagte der Mann. Setzen wir uns!

Jonas hatte keine Lust, mit ihm zu reden. Der Kopf tat ihm jetzt schon weh, eine halbe Stunde nach Sondheimers Geburtstagsfeier, er vertrug diese verheerende Mischung von Rum und Weißwein nicht, die im Büro getrunken wurde. Ihm war so heiß, dass er das Hemd aus der Hose gezogen und die Krawatte in die Tasche gestopft hatte, und brennender Durst wollte ihn in die nächste Kneipe treiben. Doch er folgte dem Mann und gehorchte auch seiner Geste, als dieser mit der Hand neben sich auf die Bank klopfte. Auf dem Boden stellte der Fremde einen blauen Aktenkoffer ab.

Sie musterten einander. Der Mann war in Weiß gekleidet, Leinensakko, Bundfaltenhose, Halbschuhe. Er hatte einen Kurzhaarschnitt, er war schlecht rasiert, um den Hals und am Handgelenk trug er ein Goldkettchen.“

 

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Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: L’Assommoir

 

  Par exemple, il y eut là un fameux coup de fourchette; c’est-à-dire que personne de la société ne se souvenait de s’être jamais collé une pareille indigestion sur la conscience. Gervaise, énorme, tassée sur les coudes, mangeait de gros morceaux de blanc, ne parlant pas, de peur, de perdre une bouchée; et elle était seulement un peu honteuse devant Goujet, ennuyée de se montrer ainsi, gloutonne comme une chatte. Goujet, d’ailleurs, s’emplissait trop lui-même, à la voir toute rose de nourriture. Puis, dans sa gourmandise, elle restait si gentille et si bonne ! Elle ne parlait pas, mais elle se dérangeait à chaque instant, pour soigner le père Bru et lui passer quelque chose de délicat sur son assiette. C’était même touchant de regarder cette gourmande s’enlever un bout d’aile de la bouche, pour le donner au vieux, qui ne semblait pas connaisseur et qui avalait tout, la tête basse, &bêti de tant bâfrer, lui dont le gésier avait perdu le goût du pain. Les Lorilleux passaient leur rage sur le rôti; ils en prenaient pour trois jours, ils auraient englouti le plat, la table et la boutique, afin de ruiner la Banban du coup. Toutes les dames avaient voulu de la carcasse; la carcasse, c’est le morceau des dames. Mme Lerat, Mme Boche, Mme Putois grattaient des os, tandis que maman Coupeau, qui adorait le cou, en arrachait la viande avec ses deux dernières dents.“

 

emile-zola-1875

Émile Zola (2 april 1840 – 29 september 1902)
Portret door Edouard Manet, 1875

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: Das Märchen vom letzten Gedanken

 

»Ich bin der Märchenerzähler in deinem Kopf. Nenne mich Meddah.

Und nun sei ganz still, Thovma Khatisian. Ganz still.

Denn es dauert nicht mehr lange. Bald ist es soweit. Und dann … wenn deine Lichter allmählich ausgehen … werde ich dir ein Märchen erzählen.«

»Was für ein Märchen, Meddah?«

»Das Märchen vom letzten Gedanken. Ich werde zu dir sagen: Es war einmal ein letzter Gedanke. Der saß in einem Angstschrei und hatte sich dort versteckt.«

»Warum, Meddah?«

»Na, warum wohl, Thovma Khatisian? Was ist das für eine Frage? Bist du etwa völlig bekloppt? Das ist doch ganz einfach. Der hatte sich dort versteckt, um mit dem letzten Angstschrei ins Freie zu segeln … durch deinen sperrweit aufgerissenen Mund.«

»Wohin, Meddah?«

»Nach Hayastan.«

»Nach Hayastan also?«

»Ja, Thovma Khatisian.«

»Ins Land meiner Vorfahren? Das Land am Fuße des Berges Ararat?«

»Dorthin.«

»Ausgerechnet dorthin?«

»Wohin sonst, Thovma?«

»Ins heilige Land der Armenier, das die Türken entweiht haben?«

»Entweiht, Thovma. Sie haben es entweiht.«

»Dort, wo Christus gekreuzigt wurde, zum zweiten Mal?«

»Du sagst es, Thovma.«

»Vielleicht zum letzten Mal? Endgültig!«

»Das weiß man nicht.«

»Sag, Meddah – wie ist das eigentlich?«

»Was denn, Thovma?«

»Wo sind die Armenier
aus Hayastan?«

»Sie sind verschwunden, Thovma.«

 

hilsenrath

Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Zie ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: Flashman on the March

 

“Half a million in silver, did you say?”
“In Maria Theresa dollars. Worth a hundred thou’ in quids.” He held up a gleaming coin, broad as a crown, with the old girl double-chinned on one side and the Austrian arms on t’other. “Dam’ disinheritin’ old bitch, what? Mind, they say she was a plum in her youth, blonde and buxom, just your sort, Flashy—”
“Ne’er mind my sort. The cash must reach this place in Africa within four weeks? And the chap who was to have escorted it is laid up in Venice with yellow jack?”
“Or the clap, or the sailor’s itch, or heaven knows what.” He spun the coin, grinning foxy-like. “You’ve changed your mind, haven’t you? You’re game to do it yourself! Good old Flash!”
“Don’t rush your fences, Speed, my boy. When’s it due to be shipped out?”
“Wednesday. Lloyd packet to Alexandria. But with Sturgess comin’ all over yellow in Venice, that won’t do, and there ain’t another Alex boat for a fortnight—far too late, and the Embassy’ll run my guts up the flagpole, as though ’twas my fault, confound ’em—”
“Aye, it’s hell in the diplomatic. Well, tell you what, Speed—I’ll ride guard on your dollars to Alex for you, but I ain’t waiting till Wednesday. I want to be clear of this blasted town by dawn tomorrow, so you’d best drum up a steam-launch and crew, and get your precious treasure aboard tonight—where is it just now?”
“At the station, the Strada Ferrata—but dammit, Flash, a private charter’ll cost the moon—”
“You’ve got Embassy dibs, haven’t you? Then use ’em! The station ain’t spitting distance from the Klutsch mole, and if you get a move on you can have the gelt loaded by midnight. Heavens, man, steam craft and spaghetti sailors are ten a penny in Trieste! If you’re in such a sweat to get the dollars to Africa—”
“You may believe it! Let me see . . . quick run to Alex, then train to Cairo and on to Suez—no camel caravans across the desert these days, but you’ll need to hire nigger porters—”
“For which you’ll furnish me cash!”

MacDonald

George MacDonald Fraser (2 april 1925 – 2 januari 2008)

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zie ook mijn blog van 2 april 2009.

The Lie

 

Art begins with a lie

      The separation is you plus me plus what we make  

            Look into lightbulb, blink, sun’s in your eye

 

I want a rare sky

      vantage point free from misconception  

            Art begins with a lie

 

Nothing to lose, spontaneous rise  

      of reflection, paint the picture

            of a lightbulb, or eye the sun

 

How to fuel the world, then die  

      Distance yourself from artfulness  

            How? Art begins with a lie

 

The audience wants to cry

      when the actors are real & passionate

            Look into footlight, then feed back to eye

 

You fluctuate in an artful body

      You try to imitate the world’s glory

            Art begins with a lie

                  That’s the story, sharp speck in the eye.

 

waldman

Anne Waldman (Millville, 2 april 1945)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

György Konrád, Thomas Glavinic, Émile Zola, Edgar Hilsenrath, Brigitte Struzyk, George Fraser, Anne Waldman, Roberto Arlt, Joanna Chmielewska, Hoffmann von Fallersleben, Casanova, H. C. Andersen, Johann Gleim, Zwier van Haren, Pierre Zaccone, Pietro della Valle

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Uit: The Loser (Vertaald door Ivan Sanders)

 

“The director walks by; he, too, is nervous about his contradictory tasks. For want of something better to do, he sits down next to me-we’ve known each other since childhood. I try to talk his language and find it a strain to reacquaint myself with my delusions. Sit and rest with us for a while, don’t say a word; let’s greet each other with a lazy wink, like cats. It’s true, we inmates cannot buy a pack of cigarettes without attracting attention, and we drag along our queer theater wherever we go; but it would do you no harm to act out your own plays once in a while. Perhaps you would understand why I kept silent for months at state security headquarters, knowing all along that my silence was reason enough for them to prescribe compulsory psychiatric care. It can’t be much fun giving politely phony answers to stupid questions all your life. You think you are watching us; actually, we are taking a good look at you. You are not a bad man; you know well that our differences are relative. You don’t devise any more dirty tricks than are needed to keep others from usurping your job. You are right: we are uncertain when confronted with the norms of daily living; we are much too busy contemplating the twists and turns of our own thoughts. We are not up to mimicking you with parodistic seriousness, just to be able to roam around freely.

But since you happen to be listening, I will say it: In here, it’s us madmen against you idiots. You locked us up and try to refit us, to make us resemble you-with your drugs you befoul our brains. Your psychiatric know-how is but a symptom of your idiocy. Go ahead and be scared of us; defend your disgusting, tidy little commonplaces. There can be no peace between us; it’s not only you who pick our brains, we pick yours, too-we reform you, we corrupt you.”

 

konrad

György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Uit: Wie man leben soll

 

„An dem Abend, an dem drüben in Amerika die Challenger über Cape Canaveral explodiert, liegt man zum erstenmal mit einem Mädchen im Bett. Von dem Unglück ahnt man nichts, man konzentriert sich auf unsittliche Be
rührungen. Aus einem Kassettenrecorder dringt Musik, von der man weiß, daß sie dem Mädchen gefällt. So ist das Objekt der Sehnsucht in der gleichen Stimmung wie man selbst. Auch wenn man das für unmöglich hält.

Berührt man die weibliche Brust, stellt man fest, daß sie sich ähnlich anfühlt wie ein Tafelschwamm.

– Hoppla, Entschuldigung, murmelt man.

Claudia schweigt.

Zweifelhafte Gazetten verbilden Jugendliche und treiben sie scharenweise den Psychoanalytikern in die Arme. Entgegen deren Informationen schätzen es Mädchen nämlich unter bestimmten Umständen, an den Geschlechtsteilen befummelt zu werden, so sehr die Kirche und der bärtige Schularzt, dessen Atem nach Marillenlikör riecht, einem das ausreden wollen. Gottlob sind Neugier und Natur stärker als alle zusammen.

Man schließt die Augen und genießt Claudias Duft. Sie riecht blumig. So frisch, so fremd. Der Geruch eines anderen Menschen, so nah. Ein wunderbares Erlebnis. Man kann kaum glauben, daß es passiert, daß man plötzlich vom Glück verfolgt sein soll. Wenn man Karl Kolostrum heißt und immer schon der dickste der Klasse war, ist man einiges an Spitznamen und Bösartigkeiten gewohnt und in Liebesdingen alles andere als verwöhnt.“

 

Glavinic

Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Uit: Nana

 

 Un murmure grandit comme un soupir qui se gonflait. Quelques mains battirent, toutes les jumelles étaient fixées sur Vénus. Peu à peu, Nana avait pris possession du public, et maintenant chaque homme la subissait. Le rut qui montait d’elle, ainsi que d’une bête en folie, s’était épandu toujours davantage, emplissant la salle. À cette heure, ses moindres mouvements soufflaient le désir, elle retournait la chair d’un geste de son petit doigt. Des dos s’arrondissaient, vibrant comme si des archets invisibles se fussent promenés sur les muscles, des nuques montraient des poils follets qui s’envolaient, sous des haleines tièdes et errantes, venues on ne savait de quelle bouche de femme. Fauchery voyait devant lui l’échappé du collège que la passion soulevait de son fauteuil. Il eut la curiosité de regarder le comte de Vandeuvres, très pâle, les lèvres pincées, le gros Steiner, dont la face apoplectique crevait, Labordette lorgnant d’un air étonné de maquignon qui admire une jument parfaite, Daguenet dont les oreilles saignaient et il remuaient de jouissance. Puis, un instinct lui fit jeter un coup d’oeil en arrière, et il resta étonné de ce qu’il aperçut dans la loge des Muffat : derrière la comtesse, blanche et sérieuse, le comte se haussait, béant, la face marbrée de taches rouges; tandis que, près de lui, dans l’ombre, les yeux troubles du marquis de Chouard étaient devenus deux yeux de chat, phosphorescents, pailletés d’or.“

 

Zola

Émile Zola (2 april 1840 – 29 september 1902)

 

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Uit: Der Nazi & der Friseur

 

“Ich bin Max Schulz, unehelicher, wenn auch rein ari­scher Sohn der Minna Schulz … zur Zeit meiner Geburt Dienstmädchen im Hause des jüdischen Pelzhändlers Abramowitz. An meiner rein arischen Herkunft ist nicht zu zweifeln, da der Stammbaum meiner Mutter, also der Minna Schulz, zwar nicht bis zur Schlacht im Teutoburger Walde, aber immerhin bis zu Friedrich dem Großen verfolgt werden kann. Wer mein Vater war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber er war bestimmt einer von den fünfen: der Fleischer Hubert Nagler, der Schlossermeister Franz Heinrich Wieland, der Maurergehilfe Hans Huber, der Kutscher Wilhelm Hopfenstange oder der Hausdiener Adalbert Henne­mann.

Ich habe die Stammbäume meiner fünf Väter sorg­fältig prüfen lassen, und ich versichere Ihnen, daß die arische Herkunft der fünf einwandfrei festgestellt wurde. Was den Hausdiener Adalbert Hennemann anbetrifft … da kann ich sogar mit Stolz sagen, daß einer seiner Vorfahren den Spitznamen >Hagen der Schlüsselträger< trug, ein Knappe des ruhmreichen Rit­ters Siegismund von der Weide, dem sein Herr und Gebieter als Zeichen seines großen Vertrauens einen bestimmten Schlüssel anvertraute … nämlich: den Schlüssel des Keuschheitsgürtels seiner Frau Gemahlin … ein vergoldeter Keuschheitsgürtel, der später am Hofe des großen Königs berühmt wurde und Ge­schichte machen sollte.”

 

Edgar_Hilsenrath

Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

 

De Duitse schrijfster en dichteres Brigitte Struzyk (eig. Brigitte Kraft) werd op 2 april 1946 geboren in Steinbach-Hallenberg/Thüringen. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Querfeldein

 

Querfeldein

der Hund der Rabe

im Wechselgesang

und im Wasser

das schwankende

     Boot

der Lichtreklame

 

 

Rundgang

 

Ich aber ging

durch den Weinberg

Ich ging

wo die Birnen

am Wegrand

o weh

wo sie lagen

und dachte an ihn

ob er getrunken hat

ob er trunken war

vom Leben vom Tod

halbe/halbe

 

Struzyk

Brigitte Struzyk (Steinbach-Hallenberg, 2 april 1946)

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Een groot deel van zijn jeugd bracht hij in Schotland door.Vanaf 1943 vocht hij in de Tweede Wereldoorlog in het Britse leger. Niet veel later werd MacDonald Fraser in India gestationeerd. Hij is vier keer benoemd tot Lance Corporal, maar die rang raakte hij tot drie keer toe kwijt wegens kleine misstappen. Hij beschreef zijn militaire loopbaan in het autobiografische ‘Quartered Safe Out Here.’

Na de Tweede Wereldoorlog bleef hij het Britse leger dienen, maar dan in het Midden-Oosten en Noord-Afrika. Na zijn militaire loopbaan werd hij journalist en redacteur bij de Schotse krant ‘The Scotsman’. Hij werd daar aan de kant gezet en ging zich toen geheel op het schrijven concentreren.

MacDonald Fraser werd uiteindelijk het bekendst met zijn boeken uit de ‘Flashman’ serie. Dit is een reeks historische romans geschreven onder het pseudoniem Harry Flashman. MacDonald Fraser was ook scenarist. Hij maakte onder andere scenario’s voor de James Bond-film Octopussy.

 

Uit: Flashman and the Tiger

 

“”Search me, old Blowhard,” says I rescuing the bottle. “All I ask is whether you got to grips with that fascinating Balkan bint and her beauteous daughter, and if so, did you tackle ‘em in tandem or one after t’other?” But he was too flown with his fat-headed philosophy to listen.

“I did not slip, me — I could not! I foiled the vengeful monarch’s ruffians — it was inevitable! My gypsy abductors took the road determined by Fate!” He was quite rosy with triumph. “Le destin, my old one — destiny is immutable. We are like the planets, our courses preordained. Some of us,” he admitted, “are comets, vanishing and reappearing, like the geniuses of the past. Thus Moses is reflected in Confucius, Caesar in Napoleon, Attila in Peter the Great, Jeanne d’Arc in . . . in . . .”

“Florence Nightingale. Or does it have to be a Frog? Well, then, Madame du Barry — “

“Jeanne d’Arc is yet to reappear, perhaps. But you are not serious, my boy. You doubt my reason. Oh, yes, you do! But I tell you, everything moves by a fixed law, and those of us who would master our destinies — ” he tapped a fat finger on my knee ” — we learn to divine the intentions of the Supreme Will which directs us.”

 

GeorgeFraser

George MacDonald Fraser (2 april 1925 – 2 januari 2008)

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zij is een prominente representante van de Beat Generation. Haar performances zijn legendarisch geworden. Zij trad op met Allen Ginsberg, William S. Burroughs en Gregory Corso, maar ook met t Patti Smith, Lou Reed en Bob Dylan.

 

Number Song

 

I’ve multiplied, I’m 2.
He was part of me
he came out of me,
he took a part of me
He took me apart.
I’m 2, he’s my art,
no, he’s separate.
He art one. I’m not
done & I’m still one.
I sing of my son. I’ve
multiplied. My heart’s
in 2, half to him & half
to you,
who are also a part
of him, & you & he
& I make trio of
kind congruity.

 

Waldman

Anne Waldman ( Millville, 2 april 1945)

 

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Hij werkte eerst als journalist in Córdoba. Zijn gebundelde columns uit El Mundo behoren tot de klassieeken van de Argentijnse literatuur. In 1929 verscheen zijn roman El juguete rabioso, over het opgroeien van jonge mensen in een marginale barrio in Buenos Aires. Verder schreef hij o.a. Los siete locos (De zeven gekken), Los lanzallamas (De vlammenwerpers) en El Amor Brujo. Vanaf de jaren dertig tot zijn dood werkte hijvoornamelijk voor het theater.

 

Uit: Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

 

„At the age of fourteen I was initiated into the thrilling literature of outlaws and bandits by an old Andalusian cobbler whose shoe repair shop stood next to a green-and-white-fronted hardware store in the entryway of an ancient house on Rivadavia Street between the corners of South America and Bolivia.

The colorful title pages of serial novels featuring the adventures of Montbars the Pirate and Wenongo the Mohican decorated the front of that hole-in-the-wall shop. The minute school let out, we boys would head over to admire the prints that hung there in the doorway, faded by the sun.

Sometimes we would venture in to buy half a pack of Barrilete cigarettes, and the man would reluctantly leave his stool to make the sale, grumbling the whole time.

He was stoop-shouldered, gaunt, and bushy-faced, and to top it off, a bit lame, a strange lameness: his foot was round like the hoof of a mule with its heel turned outward.

Every time I saw him, I remembered a proverb my mother liked to repeat: “Beware of those who are marked by God.”

The words would begin to flow when he saw me, and while he held a battered half-boot amid the jumble of lasts and scrolls of leather, he would teach me the sour song of failure, sharing the lore of Spain’s most famous bandits, or singing the praises of an extravagant customer who tipped him twenty centavos for polishinghis shoes.“

 

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Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)

 

De Poolse schrijfster Joanna Chmielewska (eig. Irena Kühn) werd geboren op 2 april 1932 in Warschau.Zij studeerde architektuur en werkte daarna bij verschillende bureau’s. In 1958 debuteerde zij met een kort verhaal. Sinds de jaren zeventig is zij in Polen en Rusland een van de meest gelezen schrijfsters van voornamelijk humoristische detectives.

 

Uit: Mord ist Trumpf (Vertaald door Anna Junuszewska)

 

Ich stand im Badezimmer und betrachtete mich im Spiegel:aufmerksam, unerbittlich, leicht angewidert. Ekelhaft. Die Augen nicht wirklich gelungen,die Nase ganz einfach dämlich, die Stirn eines intellektuellen Schwachkopfes, dazu noch irgendwie kahl, um den Mund war es auch nicht besser bestellt, die Ohren … Na ja, gut, die Ohren waren normal, nicht einmal besonders abstehend, aber im Grunde sah man sie nicht. Dafür die Haare, Himmel, wie Heu auf unfruchtbarem Boden … Während ich mein Spiegelbild objektiv und erbarmungslos begutachtete, zog ich die ersten Schlüsse. Die eine Hälfte meines Gehirns war mit der Kontemplation der im Spiegel betrachteten Schönheit beschäftigt, während die andere überlegte, wie zum Teufel sich ein Mann für dergleichen begeistern sollte. Er müsste wohl nicht ganz normal oder sehr kurzsichtig sein. Egal welche Intelligenz, Persönlichkeit oder andere versteckte Tugenden ich ausstrahlen mochte, könnte er sich nicht mal ansatzweise unsterblich in mich verlieben …

Es ist wohl klar, dass der eigentliche Grund dieser schonungslosen Selbstkritik nichts anderes als ein Kerl war, und man musste zugeben, dass es sich dieses Mal um ein besonderes Exemplar handelte. Nicht nur schön, sondern auch mysteriös. Jahrelang versuchte ich ohne Erfolg, ihn zu entschlüsseln, jahrelang stimmte da etwas nicht, und jetzt gab mir meine ganze Lebenserfahrung mit Nachdruck zu verstehen, dass die erwünschte Beziehung in eine kritische Phase kam. Ich sollte mir etwas überlegen, mit meiner Schönheit konnte ich es dem Abgott nicht recht machen, aber mit etwas

anderem vielleicht …”

 

chmielewska

Joanna Chmielewska (Warschau, 2 april 1932)

 

De Duitse schrijver August Heinrich Hoffmann von Fallersleben werd geboren in Fallersleben op 2 april 1798. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Haifisch

 

O sage mir, wie heißt das Thier,

das vieles kann vertragen,

das wohl den größten Rachen hat

und auch den größten Magen ?

 

Es ist bekannt in Stadt und Land,

in jedem Ort und Flecken,

und wers einmal gesehen hat,

denkt dran mit Angst und Schrecken.

 

Schlag nach geschwindt, mein liebes Kind,

in Oken´s erstem Bande:

Es heißt Haifisch auf dem Meer

und Fiskus auf dem Lande

 

Fallersleben

Hoffmann von Fallersleben (2 april 1798 – 19 januari 1874)
Portret door Carl Georg Christian Schumacher, 1819

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Uit: Ein hilfreiches Gewitter

 

„”Sagen Sie, daß Sie mich lieben”, verlangte ich.
“Nein, denn Sie sind ein gottloser Mensch, und die Hölle erwartet Sie.”
Nachdem ich sie auf ihren Platz zurückgesetzt und das Unwetter sich verzogen hatte, versicherte ich ihr, der Kutscher habe sich nie umgedreht. Unter Scherzen über das Abenteuer und Handküssen sagte ich ihr, ich sei davon überzeugt, daß ich Sie von ihrer Gewitterangst geheilt hätte, daß sie aber niemandem das Geheimnis verraten werde, wem sie diese Heilung verdanke. Sie erwiderte, auf jeden Fall sei sie sicher, daß noch nie eine Frau durch ein solches Mittel geheilt worden sei.
“Das muß im Lauf von tausend Jahren eine Million Male vorgekommen sein”, sagte ich. “Ich gestehe Ihnen sogar, daß ich damit gerechnet hatte, als ich in die Kalesche stieg; denn mir schien es das einzige Mittel zu sein, in Ihren Besitz zu gelangen. Glauben Sie mir, auf der ganzen Welt gibt es keine einzige furchtsame Frau, die in Ihrer Lage zu widerstehen gewagt hätte.”
“Das
mag sein; aber in Zukunft werde ich nur noch mit meinem Mann fahren.”
“Wie ungeschickt von Ihnen; denn Ihrem Mann wird es garnicht einfallen, Sie zu trösten, wie ich es getan habe.”
“Auch das ist wahr. Mit Ihnen gelangt man zu ungewöhnlichen Erkenntnissen; doch verlassen Sie sich darauf, daß ich nie wieder mit Ihnen zusammen reisen werde.”
Unter anregenden Gesprächen langten wir noch vor allen anderen in Pasiano an. Kaum war sie ausgestiegen, lief sie in ihr Zimmer und schloß sich ein, während ich nach einem Scudo für den Kutscher suchte. Der lachte.“

 

Casanova

Giacomo Casanova (2 april 1725 –  4 juni 1798)

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

Uit: De nieuwe kleren van de keizer

 

In de grote stad waar hij woonde was het leven heel genoeglijk. Iedere dag waren er vreemdelingen en op een dag kwamen er twee bedriegers, die zich voor wevers uitgaven en zeiden dat ze de mooiste stoffen konden weven die je je maar denken kon. Niet alleen de kleuren en het patroon waren ongelooflijk mooi, maar ook hadden de kleren die ervan gemaakt waren, de wonderbaarlijke eigenschap dat ze onzichtbaar waren voor iedereen die niet voor zijn ambt deugde of die onvergeeflijk dom was. Wat een fijne kleren, dacht de keizer. Als ik die aan heb, kan ik erachter komen wie er in mijn rijk niet deugt voor zijn ambt en dan kan ik de knappen van de dommen onderscheiden. Die stof moet ik meteen laten weven! En hij gaf de bedriegers een flink handgeld, zodat ze met hun werk konden beginnen. Ze zetten ook twee weefgetouwen op en deden alsof ze werkten, maar er zat helemaal niets op het weefgetouw. Brutaalweg vroegen ze om de fijnste zijde en het prachtigste goud; dat stopten ze in hun eigen zak en ze werkten aan de lege weefgetouwen, en dat nog wel tot diep in de nacht.“

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Hans Christian Andersen (2 april 1805 – 4 augustus 1875)
Standbeeld in Central Park, Manhattan, New York

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Wilhelm Ludwig Gleim werd geboren op 2 april 1719 in Ermsleben. Zie ook mijn blog van 2 april 2007.

 

Antwort, auf die Frage: wie geht’s?

1794

 

In meinem Hüttchen geht mirs gut,

Wie kann mirs übel gehn?

Ich hab’ in meinem Hüttchen Muth,

Dem Unglück zu bestehn!

 

Ich kann die halbe Gotteswelt,

Aus meinem Hüttchen sehn,

Weil mirs in ihr so wohl gefällt,

Wie kann mirs übel gehn?

 

Und böte mir der König gleich

Nebst seiner Königspflicht,

Der allzuschweren! ach! sein ganzes Königreich,

Ich nähm’ es für mein Hüttchen nicht!

 

gleim

Johann Gleim (2 april 1719 – 18 februari 1803)

 

De Nederlandse schrijver Onno Zwier van Haren werd geboren in Leeuwarden op 2 april 1713. Zie ook mijn blog van 2 april 2007.

 

Uit: Agon, Sulthan van Bantam

 

Sinan

Uw wil is door myn mond verkondigd aan de Grooten,

 En uw last is gebragt aan d’ eerste Hof genooten:

 Een ieder zal hier zyn, gelyk vereischd syn plicht,

 Op de bestemde tyd, en ’t uur daar toe gericht.

 Schoon deze dag reeds lang voor Bantam was te wagten,

“Wyl gy zoo menigmaal geuit had uw gedagten,

 Heeft elk van haar niet min getoond de droeve smart,

 Die ’t komen van dees’ dag, verspreid in ieders hart.

 

Agon

 Die smart, hoe groot die zy, zal niet veel langer duuren,

 Als tot dat morgen ’t licht beschyne Bantams muuren:

Een oude Vorst verdwynd, gelyk de Maan, voor ’t oog,

 Wanneer de jonge Vorst klimd, als de Son, om hoog.

 

Sinan

 Sy wagten zekerlyk een Heer van uwe handen

 Die ook, gelyk als gy de Vader deezer Landen,

 

ZwierVanHaren

Onno Zwier van Haren (2 april 1713 – 2 september 1779)

 

De Franse schrijver Pierre Zaccone werd geboren op 2 april 1817 in Doaix. Hij begon zijn schrijversloopbaan met novellen en als ongenoemde medewerker aan romans en toneelstukken. Uiteindelijk drong hij met zijn teksten door in de feuilletons van grote kranten. Jarenlang was Zaccone ook secretaris van de Parijse schrijversvereniging.

 

Uit: La Recluse

 

„Gaston observait tout cela, partagé entre mille sensations contraires. L’homme qui l’accompagnait attendait derrière lui, étonné, sans comprendre. Tout à coup, le jeune commandant se retira brusquement de la fenêtre, et gagnant précipitamment la porte. — C’est bien, dit-il au concierge: je retiens, cette chambre; mon domestique viendra, ainsi que je vous l’ai dit, s’y installer dès aujourd’hui, et il paiera le terme d’avance. Puis il descendit les marches quatre à quatre. Il n’avait pas de temps à perdre. Il venait de voir une chose effrayante. Pendant l’entretien du père et de la fille il avait remarqué que les soeurs allaient et venaient très affairées à travers les couloirs, et il n’y avait pas pris garde autrement. Mais bientôt il vit Edmée jeter un voile épais sur ses cheveux, poser sur ses épaules un châle dont M. de Beaufort l’aida à s’envelopper; puis elle prit le bras de son père et quitta le parloir.“

 

Zaccone

Pierre Zaccone (2 april 1817 – † ? 1895)

 

De Italiaanse (reis)schrijver Pietro della Valle werd geboren op 2 april 1586 in Rome als telg van de rijke adelijke Della Valle familie uit Rome. Hij maakte een uitgebreide pelgrimage ‘met een omweg’ naar Jeruzalem. Pietro stond nog met zijn ene been in de middeleeuwse traditie van het pelgrimeren, maar met zijn andere been stond hij al stevig in de nieuwe tijd waarin wetenschappelijke nieuwsgierigheid, verleggen van grenzen, avontuur en kennisvergaring belangrijke elementen waren. Met zijn grote vriend de geleerde Mario Schipano maakte hij een afspraak: Pietro zou hem met zijn brieven op de hoogte houden en Schipano zou deze brieven redigeren en uitgeven. Uiteindelijk werden alle brieven na Pietro’s dood door vier van zijn zonen gepubliceerd. Pietro was een uitstekend waarnemer die zijn bevindingen opschreef met kennis én humor. Hij was kritisch en nieuwsgierig, ging op onderzoek uit en lardeerde zijn reisverslag met persoonlijke gevoelens en referenties naar klassieke auteurs.

 

Uit; The Travels Of Sig. Pietro della Valle (A visit to Giaccama)

 

„As we return’d home at night, we met a woman in the City of Ikkeri, who, her Husband being dead, was resolv’d to burn her self, as ‘tis the custom with many Indian Women. She rode on horseback about the city with open [=unveiled] face, holding a looking-glass in one hand, and a lemon in the other, I know not for what purpose; and beholding her self in the glass, with a lamentable tone sufficiently pitiful to hear, went along I know not whither speaking or singing certain words, which I understood not; but they told me, they were a kind of Farewell to the World and her self; and indeed, being utter’d with that passionateness which the case requir’d and might produce, they mov’d pity in all that heard them, even in us who understood not the Language.

She was follow’d by many other women and men on foot, who, perhaps, were her Relations; they carry’d a great Umbrella over her, as all persons of quality in India are wont to have, thereby to keep off the Sun, whose heat is hurtful and troublesome. Before her, certain Drums were sounded, whose noise she never ceas’d to accompany with her sad ditties or songs; yet with a calm and constant countenance, without tears, evidencing more grief for her Husband’s death than her own, and more desire to go to him in the other world than regret for her own departure out of this: a Custom, indeed, cruel and barbarous, but withall, of great generosity and virtue in such Women, and therefore worthy of no small praise. They said, she was to pass in this manner about the City.“

 

delvalle

Pietro della Valle (2 april 1586 – 21 april 1652)