Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Maslowska, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, Joanne Harris, William Henry Davies

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit: The Trial (Vertaald door David Wyllie)

“Someone must have been telling lies about Josef K., he knew he had done nothing wrong but, one morning, he was arrested. Every day at eight in the morning he was brought his breakfast by Mrs. Grubach’s cook – Mrs. Grubach was his landlady – but today she didn’t come. That had never happened before. K. waited a little while, looked from his pillow at the old woman who lived opposite and who was watching him with an inquisitiveness quite unusual for her, and finally, both hungry and disconcerted, rang the bell. There was immediately a knock at the door and a man entered. He had never seen the man in this house before. He was slim but firmly built, his clothes were black and close-fitting, with many folds and pockets, buckles and buttons and a belt, all of which gave the impression of being very practical but without making it very clear what they were actually for. “Who are you?” asked K., sitting half upright in his bed. The man, however, ignored the question as if his arrival simply had to be accepted, and merely replied, “You rang?” “Anna should have brought me my breakfast,” said K. He tried to work out who the man actually was, first in silence, just through observation and by thinking about it, but the man didn’t stay still to be looked at for very long. Instead he went over to the door, opened it slightly, and said to someone who was clearly standing immediately behind it, “He wants Anna to bring him his breakfast.” There was a little laughter in the neighbouring room, it was not clear from the sound of it whether there were several people laughing. The strange man could not have learned anything from it that he hadn’t known already, but now he said to K., as if making his report “It is not possible.” “It would be the first time that’s happened,” said K., as he jumped out of bed and quickly pulled on his trousers. “I want to see who that is in the next room, and why it is that Mrs. Grubach has let me be disturbed in this way.” It immediately occurred to him that he needn’t have said this out loud, and that he must to some extent have acknowledged their authority by doing so, but that didn’t seem important to him at the time. That, at least, is how the stranger took it, as he said, “Don’t you think you’d better stay where you are?” “I want neither to stay here nor to be spoken to by you until you’ve introduced yourself.” “I meant it for your own good,” said the stranger and opened the door, this time without being asked. The next room, which K. entered more slowly than he had intended, looked at first glance exactly the same as it had the previous evening. It was Mrs. Grubach’s living room, over-filled with furniture, tablecloths, porcelain and photographs.”

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
Cover

 

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook alle tags voor Christopher Kloeble op dit blog.

Uit: Die unsterbliche Familie Salz

„Ihr Leben reichte so weit zurück, dass die meisten Jahre davon längst in Geschichtsbüchern standen. Sie war ein lebendes Beispiel dafür, wie wenig von dem, was wir sind, übrig bleibt. Nicht umsonst bezeichnen wir das Früher als Geschichte. Mehr als eine Geschichte, die sich die Lebenden über die Toten erzählen, ist es nämlich nicht.
In meinem Fall könnte es eine sehr kurze Geschichte werden. Ich weiß nicht, ob ich nächstes Jahr noch leben werde. Ich glaube daran. Aber ich weiß es nicht. Deshalb muss ich häufig an meine
Großmutter denken. Was hatte sie mitzuteilen? Und was habe dagegen ich, die beträchtlich jüngere Enkelin, mitzuteilen?
Vielleicht war ihr Gerede viel mehr, als wir ahnten, vielleicht erzählte sie als Fast-Tote eine Geschichte über die Lebenden, aus der wir, auch wenn es nur eine Geschichte war, viel hätten lernen können.
Hätten wir uns mehr Mühe geben sollen, sie zu verstehen?
Meine Mutter, die ihr nie besonders zugetan gewesen war, nannte den kaum verständlichen Monolog Lolas Bewerbungsgespräch für den Tod. Den Tod schien meine Großmutter, anders als ich, allerdings nicht sonderlich zu interessieren, er ignorierte sie lange Zeit. Was auch immer in Lolas Kopf vor sich ging, sie driftete viele Jahre lang irgendwo zwischen hier und dort. Immer im Fürstenhof, der einst das Zuhause ihrer Familie gewesen war.
Dort übte sie als untoter Dauergast ihr lebenslängliches Wohnrecht aus – sie besetzte eine Suite direkt unter dem Dach, auf dem sie gestürzt war. Und wartete auf ihren zweiten Tod.“

Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)


De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook alle tags voor Dorota Masłowska op dit blog.

Uit: Liebling, ich habe die Katzen getötet (Vertaald door Olaf Kühl)

„Auf der Straße vor dem Haus lag eine Katze mit wei-ßem Latz, sich in der Sonne wärmend oder doch eher gar nicht lebend, ausgehend von der Tatsache, dass die Sonne nicht schien und es auch sonst keinen Grund gab, mitten zwischen den rasenden Autos zu liegen. Wird ja mal eine Streife kommen und sie mitnehmen, dachte Farah in die-sem Traum, rückte das Unterteil ihres Pyjamas, das ihr in die Leiste schnitt, zurecht und kehrte zur Lektüre der Zeitschrift zurück. Sie war gerade bei einem Psychotest und … In Ihrem Leben ist vermutlich auch nicht immer Raum und Zeir, um Sartre im Original mit den Beinen nach oben rückwärts zu lesen, oder? Sie irrte gerade durch ein Bühnenbild, das aus Teilen des Universitäts-Campus und Fragmenten früherer Wohnungen, vertrauter Trep-penhäuser, Straßen und anderen Fetzen der Vergangenheit zusammengeschustert worden war, als ihr dieses »Yoga-life« in die Hände fiel. Oh, das neue Heft, dachte sie ver-wunden, denn das letzte war erst vor wenigen Tagen er-schienen. Sie hatte flüchtig darin geblättert (»Yogimode«, »Meditation — wir finden das beste Zubehör!«) und war auf diesen Text gestoßen. »Yoga und du — Freundinnen oder erbitterte Rivalinnen?«, »Bist du eine sexy Yogini?« und so weiter, ihr kennt das ja. Kaum jedoch hatte sie die erste Antwort angekreuzt, da fiel ihr ein kleiner rosa Zet-tel auf, der mit angestrengter Lässigkeit in stilisierter Hast bekritzelt war. »Ich sehe dich immer mittwochs im Un-terricht« … verlautete das Briefchen. Danach veränderte sich der Schrifttyp leicht und alles war in einem heißen Flüstern geschrieben, gleichsam auf Französisch. F. konnte zwar kein Französisch, doch sie spürte das genau — im Ohr und noch viel, viel tiefer. »Vielleicht treffen wir uns auf ei-nen Kaffee, du weißt schon, wo … Ich will sehen, wie du Cappuccino trinkst und dieser witzige Schaum sich mit dem Lippenstift am Tassenrand vermischt, genau …« »Je-den Tag will ich dir einen Blumenstrauß ins Auto werfen und gleich wieder abhauen, wie ein junger Spund, nur mei-nen Rücken sollst du sehen, wie er irgendwo in der Menge verschwindet, den Rucksack, der ein bisschen schwerfällig auf- und abhüpft …« »Aber … aber ich …«, sagte Farah und wendete den Liebeszettel zwischen den Fingern. Das ließ sie atem-los zurück. All diese Tage also, die sie fiir leer, vertan und sinnlos hielt, Tage, die sie wie einen kranken Fisch ans Ufer des einsamen Abends warfen … Dass sie kein Auto hatte, war ihr erst einmal gar nicht aufgefallen … all diese verfluchten Tage, deren Tonspur aus dem Teekesselwin-seln und dem Mikrowellengeklingel der Nachbarn be-stand, das den Übergang ihrer Tiefkühlhamburger in die Kategorie »scheußlich, aber wenigstens warm« mel-dete; die durch die Wand dringenden Tischgespräche, de-ren leidenschaftsloses Timbre an einen Sprachkurs erinnerte, in dem ein und dieselbe Lektion (»Was gab es in der Schulte« »Reich mir verdammt noch mal den Käsehobel«) in Endlosschleife abgespult wird, aus Sparsamkeit oder weil vielleicht die Sprache dieser schläfrigen, verlorenen Spätseptembernachmittage keine anderen Wörter und Wendungen kennt. Tage, die sie Rir verloren hielt; Tage, an denen sie sich wie ein Hauch dichtere, englisch-sprachige Luft fühlte, ausgerechnet da hatte jemand sie die ganze Zeit angesehen, beobachtet, sich berauscht an ihrem Dasein, hatte den Verstand über sie verloren und …“

Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)


De Nederlandse dichter en vertaler Gerard den Brabander (eig. Jan Gerardus Jofriet) werd geboren in Den Haag op 3 juli 1900. Zie ook alle tags voor Gerard Den Brabander op dit blog.

Aan een Dame

Je denkt nu wel: jij met je wespentaille,
kartonnen schouders, gesoigneerde broek…
charmant! charmant! maar man, je drift is zoek:
wanneer ik nies, mon p’tit, voilà! dan zeil je

van het buffet naar ’t manlijk urinoir!
Maar je vergist je, opgedirkte deerne:
in zùlk een oord: kroeg, theehuis of taveerne,
voel ik me thuis, of ‘k bij mijn wijfke waar’.

Ik overzie en ik laat u maar praten:
gij zijt nog jong, nòg mooi, licht wat verwaten
en denkt: ik ben ‘t, waarom de wereld draait.

Parmi vos gens, uw kerels, wat verwaaid,
wat slap van wil, want wat te veel geaaid,
voel ik mij nog een keizer der piraten.

 

Molens, meiden, melkvee

Molens maaien; meiden slaan het linnen;
visschen schieten bliksems door de vaart;
wolken steigren blindlings hemelwaarts
einders uit en storten einders binnen.

Kerken knielen. Toornig, buffelzwaar,
tarten zij den buik der westenwinden.
Dorpen hurken met geloken blinden
onder eeuwenoud en vaag gevaar…

Boeren, bultig in hun boezeroenen,
vechten stom en wrevlig met den wind:

knokig door vijandige seizoenen;
krom door God, den korzeligen vrind…

Molens, meiden, melkvee: visioenen,
droomen, jeùgd… die men niet wedervindt.

Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)
Cover biografie


De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: The Hard Problem

“SCENE SEVEN
Venice. Hotel room: a good hotel; a floor-level minibar / fridge with an interior light. Hilary, wearing a hotel bathrobe, her hair wet from the shower, is kneeling by the bed, saying her prayers. Sound and spilled light indicate an active shower, which is soon turned off. Spike enters, wearing an identical bathrobe, wet from the shower. He is only slightly wrong-footed by seeing Hilary at her prayers. He begins putting on his pants and socks. During the scene he puts on the clothes he had taken off. Hilary stands up. She watches Spike putting on his shirt.
SPIKE So … how’ve you been?
HILARYHave you got a date?
SPIKE Did have … drinks party for UCL’s new Nobel, but it’s in the hotel … I’ll catch what’s left of it. I can come back if you like.
HILARY I’ll be asleep. In case I don’t see you, good luck with the physiology of – what? I can’t be there. I’ll be at Leo Reinhart’s session.
SPIKE ‘The Physiology of High Stakes’. We took saliva samples at the world poker championship. The cortisol levels went crazy.
HILARY Is that good? I don’t mean good. Spike laughs. A beat.
SPIKE I haven’t heard from you for years.
HILARY I haven’t heard from you at all.
SPIKE Really? That’s bad.
HILARY (laughs) Is the sex better at UCL or Loughborough?
SPIKE UCL. Or it’s to do with being a prof. Won’t I see you on the boat?
HILARY Boat?
SPIKE The Krohl party, it’s on Jerry Krohl’s boat – an eyesore, frankly, but I had an invitation under my door.
HILARY No, I’m taking off after my round table – Florence, Siena, Pisa … on the cheap. Do you want to come?
SPIKE Don’t you have anyone to go with?
HILARY You’re anyone.
SPIKE Hilly.
HILARY Did you read my …
SPIKE Yeah … Let me make three points about your pre-print.”

Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in New York, 2018

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook alle tags voor Andreas Burnier op dit blog.

Uit: Een tevreden lach (De vrienden van mijn vrienden

“Er komt een eind aan de solistische extase – voor enkelen pas met de dood, als de geest hen door de poort haalt die afsnoert van het huisje, tuintje, hekje, de souvenirs waar de kinderen niet aan mochten komen, de paperassen die geen mens mocht inzien, de auto die alleen vader kon besturen, de pedante antiekverzameling, de eigengereide spaarcentjes en zo veel futiliteiten meer, om hen te baden in het Brahman, de wereldzee van de gestorven zielen. Voor anderen, bleke, viesruikende oudste dochters (de ‘bloklucht’ noemde ik dat in de oorlog) van armelijke gezinnen soms al vóor het tiende jaar, als zij alle verantwoording en zorg voor vijf kleine broertjes moeten dragen terwijl moeder a. naar haar werkhuizen is (Ts. v. maatsch. Werk); b. met pa of zijn vervanger ligt te hoereren op een vuile matras in de achterkamer (gewaagde zedenschets, Middenstandsreeks, f 4,90).
Nu, voor mij was het uit, het intellectueel solipsisme achterhaald, de solo-emoties onverdraaglijk geworden, omstreeks het negentiende levensjaar. Alles was bekeken, beleefd, uitgeput op het eerste niveau: het snuffelen aan de wereld met de medemens louter als object. Stiekemweg kwamen er mensen in mijn leven die een eigen betekenis hadden, los van die voor mij.
Misschien was the turning point de ontmoeting met professor W. en zijn lieve secretaresse. Professor W. was in de eerste plaats een literair kunstenaar en door een grillig internationaal uitwisselingsprogramma kwam hij voor enkele maanden in Nederland. Ik stond, tamelijk beschonken zoals altijd, bij Eylders, terwijl hij met de lieve secretaresse op een soort verhoging pal boven mijn hoofd zat. Wij raakten in gesprek, in het Engels, doordat ik hun in de volte een drankje aanreikte of zo.
‘Thank you, my dear. That is very kind of you. Are you a boy or a girl?’
Ik deed hem denken aan het meisje uit A tree of night van Truman Capote (toen nog amper ontdekt). Capote was nu juist mijn favoriet. Hij stelde zich voor: professor W., op hooggeleerd uitwisselingsbezoek. Het was ongelooflijk: een dichter, niet zo’n grote, maar toch een dichter. Bovendien een hoogleraar die bij Eylders kwam en daar studenten aansprak.”

Andreas Burnier (3 juli 1931 – 18 september 2002)
Cover

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York. Zie ook alle tags voor David Barry op dit blog.

Uit: Lessons From Lucy: The Simple Joys of an Old, Happy Dog

“People often ask what kind of dog Lucy is. For years we didn’t know. We assumed there was some Labrador retriever in her, because Labs are super-friendly dogs that will mate with anything. There’s probably Lab DNA in the British royal family.
Lucy does look vaguely Lab-ish, but not like a purebred Lab. She’s a big, muscular, short-haired, long-tailed, floppy-eared dog. Before her face started turning white, she was jet-black except for white patches on her throat and feet.
After years of speculating, I finally decided to find out exactly what Lucy is, so I ordered a genetic testing kit from a company called Wisdom Panel. Their motto is “Dogs can’t talk, but their DNA can.” For the record, this is a lie: Lucy can talk. If we ever attempt to sleep past approximately 7:14 a.m., even on a weekend, Lucy barges into our bedroom, paws the bed and says, “Wake up! It’s time to feed me and then take me outside to make an absurd number of separate weewees!” The way she pronounces this, it sounds like “Arrrooooowwwwrrr!” But there is no question what she means.
Anyway, the DNA testing kit was basically two swabs, which, following instructions, I rubbed against the insides of Lucy’s cheeks, then mailed back to Wisdom Panel, which conducts laboratory analyses of dog DNA. As you know, “DNA” stands for “Deoxyribobananafanafofafeefimoramalamadingdong acid,” which is a kind of molecule that is found inside every single cell of every single living criminal, which is why they are always leaving samples of it behind at crime scenes. It is also found in all living plants and animals except Madonna, who had all hers surgically removed in an effort to maintain a more youthful appearance.
About a month later, I received the Wisdom Panel report on Lucy’s DNA. It begins:
Congratulations!
Lucy is a Boxer, Dalmatian, Chow Chow, Golden Retriever Cross.
According to the DNA analysis, one of Lucy’s parents was a boxer; the other was half-dalmatian and one-quarter each chow chow and golden retriever. So Lucy is half boxer, a quarter dalmatian, one-eighth chow chow and one-eighth golden retriever. Or, to put it in technical dog-breeder terms, she’s a BoxMatianChowTriever.”

David Barry (Armonk, 3 juli 1947)
Cover

 

De Britse schrijfster Joanne Harris werd geboren op 3 juli 1964 in Barnsley, Yorkshire. Zie ook alle tags voor Joanne Harris op dit blog.

Uit: The testament of Loki

“Asgard was falling. The plain below was cratered with fires and laddered with smoke. Ragnarók, the End of the Worlds, lay upon us like a pall. Odin had fallen; and Thor; and Týr. Gullveig-Heid, the Sorceress, stood at the helm of the Fleet of the Dead. Dark Lord Surt, on dragon’s wings, approached from out of Chaos, and where his shadow fell, the dark was absolute, and terrible. Bif-rost was broken, and as I fell, clutching at the last of my glam, I saw the great bridge come apart at last in a fractal of brightness, spilling its millions of cantrips and runes into the wild and shattered air, so that, for a moment, everything was rainbow. . . . Okay, stop. Stop. Wind back. That’s the official version, the tourist’s guide to Ragnarók. Bit much to take in all at once, I know; and yet you’ll need to understand some of what happened in order to grasp the magnitude of our rise and fall. Luckily–or maybe not–there’s an official record. Delivered first as a prophecy, it’s now all that passes for history among what’s left of our followers. The Prophecy of the Oracle: a poem of thirty-six stanzas, outlining the rise and fall of the Worlds, and retold through the centuries by every bard who wielded a lute, or hack with a penchant for drama. That was the first Age, Ymir’s time. There was no land or sea. Just void between two darknesses, No stars by which to see. From the birth of the Worlds in fire and ice, to their end in frozen darkness, the Oracle predicted it all. The rise of the gods of Asgard, their Golden Age, and their eventual fall were laid out in those thirty-six stanzas. The struggle out of Chaos; the quest for the runes of the Elder Script; the many adventures and exploits of Odin, leader of the clan; of Thor, his mighty, though somewhat intellectually challenged son; of one-handed Týr; of Freyja of the falcon cloak, Hawkeye Heimdall, and Balder the Fair–and of course, Loki, the Trickster (that’s me); recruited from Chaos by Odin himself, though not given credit in the text for any of his virtues, his role in the narrative reduced to the series of tragic events that marred the latter part of his career, much as the Titanic has unfairly become a byword for disaster, rather than a celebration of its many sterling qualities. Still, water under the bridge, now.”

Joanne Harris (Barnsley, 3 juli 1964)
Cover


De Welshe dichter en schrijver William Henry Davies werd op 3 juli 1871 in Newport, Monmouthshire, geboren. Zie ook alle tags voor William Henry Davies op dit blog.

The Best Friend

Now shall I walk
Or shall I ride?
“Ride”, Pleasure said;
“Walk”, Joy replied.

Now what shall I —
Stay home or roam?
“Roam”, Pleasure said;
And Joy — “stay home.”

Now shall I dance,
Or sit for dreams?
“Sit,” answers Joy;
“Dance,” Pleasure screams.

Which of ye two
Will kindest be?
Pleasure laughed sweet,
But Joy kissed me.

 

Days Too Short

When primroses are out in Spring,
And small, blue violets come between;
When merry birds sing on boughs green,
And rills, as soon as born, must sing;

When butterflies will make side-leaps,
As though escaped from Nature’s hand
Ere perfect quite; and bees will stand
Upon their heads in fragrant deeps;

When small clouds are so silvery white
Each seems a broken rimmed moon–
When such things are, this world too soon,
For me, doth wear the veil of night.

William Henry Davies (3 juli 1871 – 26 september 1940)
Portret door William Nicholson, 1921


Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn blog van 3 juli 2017 en ook mijn blog van 3 juli 2016 deel 1 en eveneens mijn blog van 11 juli 2015.

Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Maslowska, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, William Matthews

Dolce far niente

 


Summer in the City (Glasgow) door Ann Nevett, z.j.

 

Morningside Heights, July

Haze. Three student violists boarding
a bus. A clatter of jackhammers.
Granular light. A film of sweat for primer
and the heat for a coat of paint.
A man and a woman on a bench:
she tells him he must be psychic,
for how else could he sense, even before she knew,
that she’d need to call it off? A bicyclist
fumes by with a coach’s whistle clamped
hard between his teeth, shrilling like a teakettle
on the boil. I never meant, she says.
But I thought, he replies. Two cabs almost
collide; someone yells fuck in Farsi.
I’m sorry, she says. The comforts
of loneliness fall in like a bad platoon.
The sky blurs—there’s a storm coming
up or down. A lank cat slinks liquidly
around a corner. How familiar
it feels to feel strange, hollower
than a bassoon. A rill of chill air
in the leaves. A car alarm. Hail.

 
William Matthews (11 november 1942 – 12 november 1997)
Washington Park in Cincinnetti, de geboorteplaats van William Matthews

 

 

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit: The Metamorphosis (Vertaald door Stanley Corngold)

When Gregor Samsa woke up one morning from unsettling dreams, he found himself changed in his bed into a monstrous vermin. He was lying on his back as hard as armor plate, and when he lifted his head a little, he saw his vaulted brown belly, sectioned by arch-shaped ribs, to whose dome the cover, about to slide off completely, could barely cling. His many legs, pitifully thin compared with the size of the rest of him, were waving helplessly before his eyes.
“What’s happened to me?” he thought. It was no dream.
His room, a regular human room, only a little on the small side, lay quiet between the four familiar walls. Over the table, on which an unpacked line of fabric samples was all spread out–Samsa was a traveling salesman–hung the picture which he had recently cut out of a glossy magazine and lodged in a pretty gilt frame. It showed a lady done up in a fur hat and a fur boa, sitting upright and raising up against the viewer a heavy fur muff in which her whole forearm had disappeared.
Gregor’s eyes then turned to the window, and the overcast weather–he could hear raindrops hitting against the metal window ledge–completely depressed him. “How about going back to sleep for a few minutes and forgetting all this nonsense,” he thought, but that was completely impracticable, since he was used to sleeping on his right side and in his present state could not get into that position. No matter how hard he threw himself onto his right side, he always rocked onto his back again. He must have tried it a hundred times, closing his eyes so as not to have to see his squirming legs, and stopped only when he began to feel a slight, dull pain in his side, which he had never felt before. »

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
Cover van een geïllustreerde Duitse uitgave

 

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook alle tags voor Christopher Kloeble op dit blog.

Uit: Unter Einzelgängern

»Und menschliiich … bedeutet das nun gut oder schlecht?« Die Wollmaus sprang hoch in die Luft und landete grazil neben der Butter. »Angeliiinchen! Du hoffst doch jetzt nicht etwa auf deinen menschlichen Ehemann und eure zwei wunderwundervollen Kinder?«
Sie holte tief Luft und blies. Kopfüber wurde dieWollmaus durch den Flur davongetragen, endlich war es still. Da erschien die schmutzige Grimasse direkt vor ihrem linken Auge, der unförmigeMund wuchs zusammen und verdichtete sich zu einem krausen Strang: ein Lächeln.
»Erinnerst dich anscheinend nicht mehr, was vorletzte Wochewar! Wollen dochmal sehen,wer hier glüüücklich ist.«Dann zersprang sie in tausend Staubpartikel, brannte in ihren Augen, strömte ihr in Mund, Nase, Ohren, wirbelte in ihrem Kopf und zog sie heiser lachend in einen Strudel aus fließenden Bildern herab, ein vertrautes Gesicht flog vorüber, Erichs erwartungsvolleMiene, hallend rief er ihren Namen und applaudierte, mit Händen, die sich ihr entgegenstreckten, ihren Körper packten und umfassten und in eine längst vergangene Stunde schleuderten.
—–

Es ist ein Mittwoch, ein Tag, irgendwie dazwischen: Donnergrollen ohne Regen; schwül, jedochmit vereinzelt heftigen Windstößen; anhaltend grelles Licht trotz dichter Wolkendecke. Sie steht an eine Wand gelehnt im Wohnzimmer und räuspert sich zu oft; sie trägt hochhackige Lederstiefel und ein kirschrotes Kleid mit schwarzen Spitzen an den Armen, Oberschenkeln und am Dekolleté.
Die Klavierübungen des Mieters nebenan drücken die unbehagliche Stille ein wenig beiseite. Dass die Kinder nicht kommen konnten, denkt sie, ist verständlich, sie sind flügge, erwachsen, leben jetzt ihr eigenes Leben, niemand kann von ihnen verlangen, wegen jeder kleinen Feierlichkeit extra ihr Studium zu unterbrechen und stundenlang mit dem Zug unterwegs zu sein; es ist wirklich nicht so schlimm. Aber es wäre schön gewesen.
Mit dem johlenden »Soooooo!« eines Stadionsprechers bringt Erich endlich die Geburtstagstorte und sie stellen sich vor den Esstisch. Von oben betrachtet, gleichtdie Marzipantorte mit ihrer bunten Fünfundvierzig aus Zuckerguss und dem Kreis roter, flackernder Kerzen einem Verkehrsschild. 45 – eine Zahl, die sie an der Orangenhaut ihrer Oberschenkel spüren und am Dioptrienwert ihrer neuen Brille ablesen kann. Fünfundvierzig – die endgültige Warnung vor der Fünfzig. Nicht Neunundvierzig, nein, Fünfundvierzig ist das letzte Etappenziel vor dem Endspurt ihres Lebens. Fünfundvierzig ist ein Vorgeschmack auf zehn Jahre in Begleitung einer Fünf, eine Gratiskostprobe des Alters.“

 
Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)

 

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook alle tags voor Dorota Masłowska op dit blog.

Uit: Snow White and Russian Red (Vertaald door Benjamin Paloff)

“Though things weren’t always good, like I was saying, like indeed when she shoplifted some used clothes, tore off the tags in the dressing room. Earrings, handbags, eye shadow. Everything into her purse and into her tote. It wasn’t good, because then I had to express it with my eyes, though seriously, she got away with it, and it had a nice effect on her humor. Besides that, she had the disadvantage of being young, which my parents looked down on anyway. Besides that, everything was cool, she often said there was no other boy but me, so her affection was for me and not for them. Lefty arrives, says that he knows and that Magda is a nastier bit of skank than the ones who hang out at the station. Grubby-faced, dirty. Like the Russkies’ girls. I get it, but I can’t allow that sort of thing. That somebody of Lefty’s ilk would say that, so I stand up. That somebody with a computerized tic might tell me what my life is like, where my affections lie, what I have to do, what not, whether Magda is good or she isn’t, because even in the grave no one can prove what the truth is about Magda. That he would judge her conscience though he was the one running Arleta down with his car, with a feeling of vengeance, which no one would do to Arleta, though she is how she is. So I stand up. I look him in his quivering eye, point-blank, so he knows what’s what. He looks silently deep into his beer. He says that in town in recent days there’s been this Polish-Russki war under a white-and-red flag. He thinks he’s changed the subject. The subject is always the same, Lefty. I know that, whether there’s this war or there’s no war, that you had her before Lolo, I know that you all had her before me and now you’re all going to have her again, because from this day forward she’s yours, because from this day forward she’s drunk and open twenty-four hours, eighty-watt bulbs shine in her eyes, her tongue shines in her mouth, her neon nightlight shines between her legs, go get her, take your turns. You, Lefty, have the first shot, because I know you, I know what you’re like, the freshest meat for you, because you must have the very best things in life, the head of the beer, the coffee with cream, the fastest computer, the best keyboard, a golden phone on a golden tray, so whatever you want, Magda’s yours, because she’s the best, she has a heart of gold. She has a heart of gold when she lays her hand on your head and says what she wants. She has a heart of gold, she manages to get everything, but in such a way that even if you’re paying for it, you feel like you’re borrowing it. You feel like you’ve pawned yourself at a pawnshop.”

 
Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

De Nederlandse dichter en vertaler Gerard den Brabander (eig. Jan Gerardus Jofriet) werd geboren in Den Haag op 3 juli 1900. Zie ook alle tags voor Gerard Den Brabander op dit blog.

Als een hond

Als een hond de goten leren kennen
en de stem van het riool verstaan.
Schurftig in de scheemring om te gaan
en zich aan geen huis en hof gewennen.

Nooit meer heer of meester te erkennen;
met de mégocien te gronde gaan:
ál wat kiemt, het kiemt van onderaan,
aan de bloei zal men het zaad herkennen.

Zoek mij nimmer in de trotse wijken
van Boulogne en les Elysées,

waar zij geeuwende de dag bekijken
en eerst leven tijdens het diner:

liever zal ik als een hond bezwijken
in de simple Rue de l’Echaudé.

 

Bommelerwaard

Ik heb u lief mijn needrig vaderland.
Als dieper bontvee buk ik onder ’t weien.
Nu breken berg en dijken uit mijn dijen
en spruiten de rivieren uit mijn hand.

Traag reikt mijn loeien naar den overkant.
Ik voel – o God! – dit lijf tot melk gedijen.
Laat nú de tepels door uw vingers glijen
en drink het lied dat in mijn lenden brandt:

De koeien buigen dieper bij het vreten,
ik echter tafel met een vork en mes,

maar alle vrucht, het blijft alleen maar eten
en alle heildrank blijft alleen maar flesch,

als ik u niet zóó grondig heb bezeten,
dat ik mijn dorst in poel en slooten lesch.

 
Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)
Cover

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: Arcadia

« THOMASINA: What do you mean, Septimus?
SEPTIMUS: So, thus far, the only people who know about this are Mr Noakes the landskip architect, the groom, the butler, the cook and, of course, Mrs Chater’s husband, the poet.
THOMASINA: And Arthur who was cleaning the silver, and the bootboy. And now you.
SEPTIMUS: : Of course. What else did he say?
THOMASINA: Mr Noakes?
Septimus: No, not Mr Noakes. Jellaby. You heard Jellaby telling the cook.
THOMASINA: Cook hushed him almost as soon as he started. Jellaby did not see that I was being allowed to finish yesterday’s upstairs’ rabbit pie before I came to my lesson. I think you have not been candid with me, Septimus. A gazebo is not, after all,a meat larder.
SEPTIMUS: : I never said my definition was complete.
THOMASINA: Is carnal embrace kissing?
SEPTIMUS: : Yes.
THOMASINA And throwing one’s arms around Mrs Chater?
SEPTIMUS: : Yes. Now, Fermat’s last theorem –
THOMASINA: I thought as much. I hope you are ashamed.
SEPTIMUS: : I, my lady?
THOMASINA: If you do not teach me the true meaning of things, who will?
SEPTIMUS: : Ah. Yes, I am ashamed. Carnal embrace is sexual congress, which is the insertion of the male genital organ into the female genital organ for purposes of procreation and pleasure. Fermat’s last theorem, by contrast, as serts that when x,y and z are whole numbers each raised to power of n, the sum of the first two can never equal the third when n is greater than 2.
(Pause.)
THOMASINA: Eurghhh!”


Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in Oklahoma, 2015

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook alle tags voor Andreas Burnier op dit blog.

Uit: De literaire salon (De zeenevels van het verleden)

“Terwijl mijn vader Het Vaderland las, maakte ik huiswerk. ‘De boer drijft zijn runderen naar de stal, maar de soldaten trekken ten strijde.’ Uit het Nederlands vertalen in het klassieke Grieks van 400 v. Chr.

Mijn moeder voltooide de maaltijd die om half zeven was begonnen, door borden en pannen af te spoelen en op het aanrecht te stapelen. In plaats van een lawaaiige afwasmachine des avonds, manifesteerde zich een zingende dienstbode des ochtends, om acht uur. Mollig, uiteraard, maar schoon en energiek. Zij was destijds komen solliciteren, met twintig anderen, op een advertentie waarin een ‘beschaafde hulp’ werd gevraagd.
Na de krant en de propedeutische afwas en de eerste ronde huiswerk, serveerde mijn moeder thee. Daarna ging mijn vader ‘naar boven’, mijn moeder ging handwerken of lezen en ik volgde mijn grillige puberimpulsen. ’s Avonds nog wat buiten wandelen of naar een vreemd stadsdeel fietsen, was voor een jong meisje niet bijzonder gevaarlijk. Je ging zelfs in de eerste naoorlogse jaren niet een nachtwandeling door bos of duinen maken, hoewel dat eigenlijk wel kon en ik een enkele keer toch in het donker alleen in de Scheveningse bosjes ronddoolde. Maar ’s avonds langs de boulevard lopen of naar de binnenstad fietsen om boeken uit de bibliotheek te halen, of met de tram naar een verre buitenwijk aan de andere kant van de stad gaan om iemand op te zoeken, was geen probleem. Dat je na een schoolpartijtje door een jongen werd thuisgebracht, was een kwestie van etiquette of erotiek. Niet van lijfsbehoud.
Bij de schildersfamilie Frederik telden onze normen en regels niet. Misschien hadden zij er wel nooit van gehoord dat reinheid en regelmaat, orde en spaarzaamheid ergens toe dienden. In elk geval leken zij zich nergens tegen af te zetten zoals ik, in rebelse momenten, wel deed, maar geheel spontaan ‘anders’ te zijn. Gekwelde chaos, slopende ziekten, verwarring, vage dreiging vulden hun bestaan. Daarentegen bezaten en maakten zij mooie dingen.
Bij ons was iets ‘mooi’ als het oud was of duur en liefst allebei: geërfd antiek of voor veel geld gekochte huiselijke ornamenten. Bij hen werd het mooie geproduceerd en wat mooi was, beslisten zij zelf, al naar hun opvattingen en stemmingen van het ogenblik. Talloze schilderijen hingen in hun overigens kale kamers, nog meer stonden op zolder opgeslagen en enkele werden verkocht. Iedere verkoop maakte hen opgewonden blij en tegelijkertijd boos en verdrietig. Vader Frederik ging af en toe naar zijn schilderijen kijken in de huizen van de mensen aan wie hij iets had verkocht. Als de plaatsing van het doek hem niet beviel, zei hij daar wat van.”


Andreas Burnier (3 juli 1931 – 18 september 2002)
Het Plein in Den Haag

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York. Zie ook alle tags voor David Barry op dit blog.

Uit: Dave Barry’s 2017 Year in Review: Did that really happen?

“JANUARY
… which begins with the nation still bitterly divided over the 2016 election. On one side are the progressives, who refuse to accept Donald Trump as president, their reasoning being that:
1. He is Hitler.
2. He is literally Hitler.
3. He is LITERALLY WORSE THAN HITLER.
On the other side are the Trump supporters, whose position is:
1. You lost!
2. You whiny liberal pukes.
3. SHUT UP, LOSERS.
So there does not appear to be a lot of common ground between these positions. Nevertheless as the year progresses, the two sides will gradually find a way —call it the open-minded generosity of the American spirit — to loathe each other even more.
For his part, President Trump, having campaigned on three major promises — to build a border wall, repeal Obamacare and reform the tax system — immediately, upon being sworn in, rolls up his sleeves and gets down to the vital task of disputing news-media estimates of the size of the crowd at his inauguration, which the president claims — and Fox News confirms — was “the largest group of humans ever assembled.” The president also finds time, in his role as commander in chief, to send out numerous randomly punctuated tweets.”


David Barry (Armonk, 3 juli 1947)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn blog van 3 juli 2017 en ook mijn blog van 3 juli 2016 deel 1 en eveneens mijn blog van 11 juli 2015.

Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Masłowska, Joanne Harris, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, William Henry Davies

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit:Tagebücher 1910 – 1923

Sonntag, den 19. Juli 1910
(…)

„Meine Unvollkommenheit ist, wie ich sagte, nicht angeboren, nicht verdient, trotzdem ertrage ich sie besser, als andere unter großer Arbeit der Einbildung mit ausgesuchten Hilfsmitteln viel kleineres Unglück ertragen, eine abscheuliche Ehefrau zum Beispiel, ärmliche Verhältnisse, elende Berufe, und bin dabei keineswegs schwarz vor Verzweiflung im Gesicht, sondern weiß und rot.
Ich wäre es nicht, wenn meine Erziehung so weit in mich gedrungen wäre, wie sie wollte. Vielleicht war meine Jugend zu kurz dazu, dann lobe ich ihre Kürze noch jetzt in meinen Vierzigerjahren aus voller Brust. Nur dadurch war es möglich, daß mir noch Kräfte bleiben, um mir der Verluste meiner Jugend bewußt zu werden, weiter, um diese Verluste zu verschmerzen, weiter, um Vorwürfe gegen die Vergangenheit nach allen Seiten zu erheben und endlich ein Rest von Kraft für mich selbst. Aber alle diese Kräfte sind wieder nur ein Rest jener, die ich als Kind besaß und die mich mehr als andere den Verderben der Jugend ausgesetzt haben, ja ein guter Rennwagen wird vor allen von Staub und Wind verfolgt und überholt, und seine Räder fliegen über die Hindernisse, daß man fast an Liebe glauben sollte.
Was ich jetzt noch bin, wird mir am deutlichsten in der Kraft, mit der die Vorwürfe aus mir herauswollen. Es gab Zeiten, wo ich in mir nichts anderes als vor Wut getriebene Vorwürfe hatte, daß ich bei körperlichem Wohlbefinden mich auf der Gasse an fremden Leuten festhielt, weil sich die Vorwürfe in mir von einer Seite auf die andere warfen, wie Wasser in einem Becken, das man rasch trägt.
Jene Zeiten sind vorüber. Die Vorwürfe liegen in mir herum wie fremde Werkzeuge, die zu fassen zu zu heben ich kaum den Mut mehr habe. Dabei scheint die Verderbnis meiner alten Erziehung mehr und mehr in mir von neuem zu wirken, die Sucht, sich zu erinnern, vielleicht eine allgemeine Eigenschaft der Junggesellen meines Alters, öffnet wieder mein Herz jenen Menschen, welche meine Vorwürfe schlagen sollten, und ein Ereignis wie das gestrige, früher so häufig wie das Essen, ist jetzt so selten, daß ich es notiere.“

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
In 1923/24

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Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, William Henry Davies, Edward Young

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: Rosencrantz and Guildenstern Are Dead

“Rosencrantz: Did you ever think of yourself as actually dead, lying in a box with a lid on it?
Guildenstern: No.
Rosencrantz: Nor do I, really. It’s silly to be depressed by it. I mean, one thinks of it like being alive in a box. One keeps forgetting to take into account the fact that one is dead, which should make all the difference, shouldn’t it? I mean, you’d never know you were in a box, would you? It would be just like you were asleep in a box. Not that I’d like to sleep in a box, mind you. Not without any air. You’d wake up dead, for a start, and then where would you be? In a box. That’s the bit I don’t like, frankly. That’s why I don’t think of it. Because you’d be helpless, wouldn’t you? Stuffed in a box like that. I mean, you’d be in there forever, even taking into account the fact that you’re dead. It isn’t a pleasant thought. Especially if you’re dead, really. Ask yourself, if I asked you straight off, “I’m going to stuff you in this box. Now, would you rather be alive or dead?” Naturally, you’d prefer to be alive. Life in a box is better than no life at all, I expect. You’d have a chance, at least. You could lie there thinking, “Well. At least I’m not dead. In a minute somebody is going to bang on the lid, and tell me to come out.” [bangs on lid] “Hey, you! What’s your name? Come out of there!”
[long pause]
Guildenstern: I think I’m going to kill you.“

 
Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in Londen, 2016

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, Edward Young

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit Das Schloss:

»Landvermesser?« hörte er noch hinter seinem Rücken zögernd fragen, dann war allgemeine Stille. Aber der junge Mann faßte sich bald und sagte zum Wirt in einem Ton, der genug gedämpft war, um als Rücksichtnahme auf K.s Schlaf zu gelten, und laut genug, um ihm verständlich zu sein: »Ich werde telefonisch anfragen.« Wie, auch ein Telefon war in diesem Dorfwirtshaus? Man war vorzüglich eingerichtet. Im einzelnen überraschte es K., im ganzen hatte er es freilich erwartet. Es zeigte sich, daß das Telefon fast über seinem Kopf angebracht war, in seiner Verschlafenheit hatte er es übersehen. Wenn nun der junge Mann telefonieren mußte, dann konnte er beim besten Willen K.s Schlaf nicht schonen, es handelte sich nur darum, ob K. ihn telefonieren lassen sollte, er beschloß, es zuzulassen. Dann hatte es aber freilich auch keinen Sinn, den Schlafenden zu spielen, und er kehrte deshalb in die Rückenlage zurück. Er sah die Bauern scheu zusammenrücken und sich besprechen, die Ankunft eines Landvermessers war nichts Geringes. Die Tür der Küche hatte sich geöffnet, türfüllend stand dort die mächtige Gestalt der Wirtin, auf den Fußspitzen näherte sich ihr der Wirt, um ihr zu berichten. Und nun begann das Telefongespräch. Der Kastellan schlief, aber ein Unterkastellan, einer der Unterkastellane, ein Herr Fritz, war da. Der junge Mann, der sich als Schwarzer vorstellte, erzählte, wie er K. gefunden, einen Mann in den Dreißigern, recht zerlumpt, auf einem Strohsack ruhig schlafend, mit einem winzigen Rucksack als Kopfkissen, einen Knotenstock in Reichweite. Nun sei er ihm natürlich verdächtig gewesen, und da der Wirt offenbar seine Pflicht vernachlässigt hatte, sei es seine, Schwarzers, Pflicht gewesen, der Sache auf den Grund zu gehen. Das Gewecktwerden, das Verhör, die pflichtgemäße Androhung der Verweisung aus der Grafschaft habe K. sehr ungnädig aufgenommen, wie es sich schließlich gezeigt habe, vielleicht mit Recht, denn er behaupte, ein vom Herrn Grafen bestellter Landvermesser zu sein. Natürlich sei es zumindest formale Pflicht, die Behauptung nachzuprüfen, und Schwarzer bitte deshalb Herrn Fritz, sich in der Zentralkanzlei zu erkundigen, ob ein Landvermesser dieser Art wirklich erwartet werde, und die Antwort gleich zu telefonieren.“

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, Edward Young

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

 

Uit: Tagebücher 1910 – 1923

 

„Sonntag, den 19. Juli 1910, geschlafen, aufgewacht, geschlafen, aufgewacht, elendes Leben.

Variante
Oft überlege ich es und lasse den Gedanken ihren Lauf, ohne mich einzumischen, und immer, wie ich es auch wende, komme ich zum Schluß, daß mir in manchem meine Erziehung schrecklich geschadet hat. In dieser Erkenntnis steckt ein Vorwurf, der gegen eine Menge Leute geht. Da sind die Eltern mit den Verwandten, eine ganz bestimmte Köchin, die Lehrer, einige Schriftsteller – die Liebe, mit der sie mir geschadet haben, macht ihre Schuld noch größer, denn wie sehr hätten sie mir mit Liebe …, einige der Familie befreundete Familien, ein Schwimmeister, Eingeborene der Sommerfrischen, einige Damen im Stadtpark, denen man es gar nicht ansehn würde, ein Friseur, eine Bettlerin, ein Steuermann, der Hausarzt und noch viele andere, und es wären noch mehr, wenn ich sie alle mit Namen bezeichnen wollte und könnte, kurz, es sind so viele, daß man achtgeben muß, damit man nicht im Haufen einen zweimal nennt. Nun könnte man meinen, schon durch diese große Anzahl verliere ein Vorwurf an Festigkeit und müsse einfach an Festigkeit verlieren, denn ein Vorwurf sei kein Feldherr, er gehe nur geradeaus und wisse sich nicht zu verteilen. Gar in diesem Falle, wenn er sich gegen vergangene Personen richtet. Die Personen mögen mit einer vergessenen Energie in der Erinnerung festgehalten werden, einen Fußboden werden sie kaum mehr unter sich haben, und selbst ihre Beine werden schon Rauch sein. Und Leuten in solchem Zustand soll man nun mit irgendeinem Nutzen Fehler vorwerfen, die sie in früheren Zeiten einmal bei der Erziehung eines Jungen gemacht haben, der ihnen jetzt so unbegreiflich ist wie sie uns. Aber man bringt sie ja nicht einmal dazu, sich an jene Zeiten zu erinnern, kein Mensch kann sie dazu zwingen, aber offenbar kann man gar nicht von Zwingen reden, sie können sich an nichts erinnern, und dringt man auf sie ein, schieben sie einen stumm beiseite, denn höchstwahrscheinlich hören sie gar nicht die Worte.“

 

 

 

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, David Benioff

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

 

Uit: Die Verwandlung

„Er glitt wieder in seine frühere Lage zurück. »Dies frühzeitige Aufstehen«, dachte er, »macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muß seinen Schlaf haben. Andere Reisende leben wie Haremsfrauen. Wenn ich zum Beispiel im Laufe des Vormittags ins Gasthaus zurückgehe, um die erlangten Aufträge zu überschreiben, sitzen diese Herren erst beim Frühstück. Das sollte ich bei meinem Chef versuchen; ich würde auf der Stelle hinausfliegen. Wer weiß übrigens, ob das nicht sehr gut für mich wäre. Wenn ich mich nicht wegen meiner Eltern zurückhielte, ich hätte längst gekündigt, ich wäre vor den Chef hin getreten und hätte ihm meine Meinung von Grund des Herzens aus gesagt. Vom Pult hätte er fallen müssen! Es ist auch eine sonderbare Art, sich auf das Pult zu setzen und von der Höhe herab mit dem Angestellten zu reden, der überdies wegen der Schwerhörigkeit des Chefs ganz nahe herantreten muß. Nun, die Hoffnung ist noch nicht gänzlich aufgegeben; habe ich einmal das Geld beisammen, um die Schuld der Eltern an ihn abzuzahlen – es dürfte noch fünf bis sechs Jahre dauern – , mache ich die Sache unbedingt. Dann wird der große Schnitt gemacht. Vorläufig allerdings muß ich aufstehen, denn mein Zug fährt um fünf.«

Und er sah zur Weckuhr hinüber, die auf dem Kasten tickte. »Himmlischer Vater!«, dachte er. Es war halb sieben Uhr, und die Zeiger gingen ruhig vorwärts, es war sogar halb vorüber, es näherte sich schon dreiviertel. Sollte der Wecker nicht geläutet haben? Man sah vom Bett aus, daß er auf vier Uhr richtig eingestellt war; gewiß hatte er auch geläutet. Ja, aber war es möglich, dieses möbelerschütternde Läuten ruhig zu verschlafen? Nun, ruhig hatte er ja nicht geschlafen, aber wahrscheinlich desto fester. Was aber sollte er jetzt tun? Der nächste Zug ging um sieben Uhr; um den einzuholen, hätte er sich unsinnig beeilen müssen, und die Kollektion war noch nicht eingepackt, und er selbst fühlte sich durchaus nicht besonders frisch und beweglich. Und selbst wenn er den Zug einholte, ein Donnerwetter des Chefs war nicht zu vermeiden, denn der Geschäftsdiener hatte beim Fünfuhrzug gewartet und die Meldung von seiner Versäumnis längst erstattet. Es war eine Kreatur des Chefs, ohne Rückgrat und Verstand. Wie nun, wenn er sich krank meldete? Das wäre aber äußerst peinlich und verdächtig, denn Gregor war während seines fünfjährigen Dienstes noch nicht einmal krank gewesen. Gewiß würde der Chef mit dem Krankenkassenarzt kommen, würde den Eltern wegen des faulen Sohnes Vorwürfe machen und alle Einwände durch den Hinweis auf den Krankenkassenarzt abschneiden, für den es ja überhaupt nur ganz gesunde, aber arbeitsscheue Menschen gibt. Und hätte er übrigens in diesem Falle so ganz unrecht? Gregor fühlte sich tatsächlich, abgesehen von einer nach dem langen Schlaf wirklich überflüssigen Schläfrigkeit, ganz wohl und hatte sogar einen besonders kräftigen Hunger.“

 

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

Doorgaan met het lezen van “Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, David Benioff”