Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Maslowska, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, Joanne Harris, William Henry Davies

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit: The Trial (Vertaald door David Wyllie)

“Someone must have been telling lies about Josef K., he knew he had done nothing wrong but, one morning, he was arrested. Every day at eight in the morning he was brought his breakfast by Mrs. Grubach’s cook – Mrs. Grubach was his landlady – but today she didn’t come. That had never happened before. K. waited a little while, looked from his pillow at the old woman who lived opposite and who was watching him with an inquisitiveness quite unusual for her, and finally, both hungry and disconcerted, rang the bell. There was immediately a knock at the door and a man entered. He had never seen the man in this house before. He was slim but firmly built, his clothes were black and close-fitting, with many folds and pockets, buckles and buttons and a belt, all of which gave the impression of being very practical but without making it very clear what they were actually for. “Who are you?” asked K., sitting half upright in his bed. The man, however, ignored the question as if his arrival simply had to be accepted, and merely replied, “You rang?” “Anna should have brought me my breakfast,” said K. He tried to work out who the man actually was, first in silence, just through observation and by thinking about it, but the man didn’t stay still to be looked at for very long. Instead he went over to the door, opened it slightly, and said to someone who was clearly standing immediately behind it, “He wants Anna to bring him his breakfast.” There was a little laughter in the neighbouring room, it was not clear from the sound of it whether there were several people laughing. The strange man could not have learned anything from it that he hadn’t known already, but now he said to K., as if making his report “It is not possible.” “It would be the first time that’s happened,” said K., as he jumped out of bed and quickly pulled on his trousers. “I want to see who that is in the next room, and why it is that Mrs. Grubach has let me be disturbed in this way.” It immediately occurred to him that he needn’t have said this out loud, and that he must to some extent have acknowledged their authority by doing so, but that didn’t seem important to him at the time. That, at least, is how the stranger took it, as he said, “Don’t you think you’d better stay where you are?” “I want neither to stay here nor to be spoken to by you until you’ve introduced yourself.” “I meant it for your own good,” said the stranger and opened the door, this time without being asked. The next room, which K. entered more slowly than he had intended, looked at first glance exactly the same as it had the previous evening. It was Mrs. Grubach’s living room, over-filled with furniture, tablecloths, porcelain and photographs.”

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
Cover

 

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook alle tags voor Christopher Kloeble op dit blog.

Uit: Die unsterbliche Familie Salz

„Ihr Leben reichte so weit zurück, dass die meisten Jahre davon längst in Geschichtsbüchern standen. Sie war ein lebendes Beispiel dafür, wie wenig von dem, was wir sind, übrig bleibt. Nicht umsonst bezeichnen wir das Früher als Geschichte. Mehr als eine Geschichte, die sich die Lebenden über die Toten erzählen, ist es nämlich nicht.
In meinem Fall könnte es eine sehr kurze Geschichte werden. Ich weiß nicht, ob ich nächstes Jahr noch leben werde. Ich glaube daran. Aber ich weiß es nicht. Deshalb muss ich häufig an meine
Großmutter denken. Was hatte sie mitzuteilen? Und was habe dagegen ich, die beträchtlich jüngere Enkelin, mitzuteilen?
Vielleicht war ihr Gerede viel mehr, als wir ahnten, vielleicht erzählte sie als Fast-Tote eine Geschichte über die Lebenden, aus der wir, auch wenn es nur eine Geschichte war, viel hätten lernen können.
Hätten wir uns mehr Mühe geben sollen, sie zu verstehen?
Meine Mutter, die ihr nie besonders zugetan gewesen war, nannte den kaum verständlichen Monolog Lolas Bewerbungsgespräch für den Tod. Den Tod schien meine Großmutter, anders als ich, allerdings nicht sonderlich zu interessieren, er ignorierte sie lange Zeit. Was auch immer in Lolas Kopf vor sich ging, sie driftete viele Jahre lang irgendwo zwischen hier und dort. Immer im Fürstenhof, der einst das Zuhause ihrer Familie gewesen war.
Dort übte sie als untoter Dauergast ihr lebenslängliches Wohnrecht aus – sie besetzte eine Suite direkt unter dem Dach, auf dem sie gestürzt war. Und wartete auf ihren zweiten Tod.“

Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)


De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook alle tags voor Dorota Masłowska op dit blog.

Uit: Liebling, ich habe die Katzen getötet (Vertaald door Olaf Kühl)

„Auf der Straße vor dem Haus lag eine Katze mit wei-ßem Latz, sich in der Sonne wärmend oder doch eher gar nicht lebend, ausgehend von der Tatsache, dass die Sonne nicht schien und es auch sonst keinen Grund gab, mitten zwischen den rasenden Autos zu liegen. Wird ja mal eine Streife kommen und sie mitnehmen, dachte Farah in die-sem Traum, rückte das Unterteil ihres Pyjamas, das ihr in die Leiste schnitt, zurecht und kehrte zur Lektüre der Zeitschrift zurück. Sie war gerade bei einem Psychotest und … In Ihrem Leben ist vermutlich auch nicht immer Raum und Zeir, um Sartre im Original mit den Beinen nach oben rückwärts zu lesen, oder? Sie irrte gerade durch ein Bühnenbild, das aus Teilen des Universitäts-Campus und Fragmenten früherer Wohnungen, vertrauter Trep-penhäuser, Straßen und anderen Fetzen der Vergangenheit zusammengeschustert worden war, als ihr dieses »Yoga-life« in die Hände fiel. Oh, das neue Heft, dachte sie ver-wunden, denn das letzte war erst vor wenigen Tagen er-schienen. Sie hatte flüchtig darin geblättert (»Yogimode«, »Meditation — wir finden das beste Zubehör!«) und war auf diesen Text gestoßen. »Yoga und du — Freundinnen oder erbitterte Rivalinnen?«, »Bist du eine sexy Yogini?« und so weiter, ihr kennt das ja. Kaum jedoch hatte sie die erste Antwort angekreuzt, da fiel ihr ein kleiner rosa Zet-tel auf, der mit angestrengter Lässigkeit in stilisierter Hast bekritzelt war. »Ich sehe dich immer mittwochs im Un-terricht« … verlautete das Briefchen. Danach veränderte sich der Schrifttyp leicht und alles war in einem heißen Flüstern geschrieben, gleichsam auf Französisch. F. konnte zwar kein Französisch, doch sie spürte das genau — im Ohr und noch viel, viel tiefer. »Vielleicht treffen wir uns auf ei-nen Kaffee, du weißt schon, wo … Ich will sehen, wie du Cappuccino trinkst und dieser witzige Schaum sich mit dem Lippenstift am Tassenrand vermischt, genau …« »Je-den Tag will ich dir einen Blumenstrauß ins Auto werfen und gleich wieder abhauen, wie ein junger Spund, nur mei-nen Rücken sollst du sehen, wie er irgendwo in der Menge verschwindet, den Rucksack, der ein bisschen schwerfällig auf- und abhüpft …« »Aber … aber ich …«, sagte Farah und wendete den Liebeszettel zwischen den Fingern. Das ließ sie atem-los zurück. All diese Tage also, die sie fiir leer, vertan und sinnlos hielt, Tage, die sie wie einen kranken Fisch ans Ufer des einsamen Abends warfen … Dass sie kein Auto hatte, war ihr erst einmal gar nicht aufgefallen … all diese verfluchten Tage, deren Tonspur aus dem Teekesselwin-seln und dem Mikrowellengeklingel der Nachbarn be-stand, das den Übergang ihrer Tiefkühlhamburger in die Kategorie »scheußlich, aber wenigstens warm« mel-dete; die durch die Wand dringenden Tischgespräche, de-ren leidenschaftsloses Timbre an einen Sprachkurs erinnerte, in dem ein und dieselbe Lektion (»Was gab es in der Schulte« »Reich mir verdammt noch mal den Käsehobel«) in Endlosschleife abgespult wird, aus Sparsamkeit oder weil vielleicht die Sprache dieser schläfrigen, verlorenen Spätseptembernachmittage keine anderen Wörter und Wendungen kennt. Tage, die sie Rir verloren hielt; Tage, an denen sie sich wie ein Hauch dichtere, englisch-sprachige Luft fühlte, ausgerechnet da hatte jemand sie die ganze Zeit angesehen, beobachtet, sich berauscht an ihrem Dasein, hatte den Verstand über sie verloren und …“

Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)


De Nederlandse dichter en vertaler Gerard den Brabander (eig. Jan Gerardus Jofriet) werd geboren in Den Haag op 3 juli 1900. Zie ook alle tags voor Gerard Den Brabander op dit blog.

Aan een Dame

Je denkt nu wel: jij met je wespentaille,
kartonnen schouders, gesoigneerde broek…
charmant! charmant! maar man, je drift is zoek:
wanneer ik nies, mon p’tit, voilà! dan zeil je

van het buffet naar ’t manlijk urinoir!
Maar je vergist je, opgedirkte deerne:
in zùlk een oord: kroeg, theehuis of taveerne,
voel ik me thuis, of ‘k bij mijn wijfke waar’.

Ik overzie en ik laat u maar praten:
gij zijt nog jong, nòg mooi, licht wat verwaten
en denkt: ik ben ‘t, waarom de wereld draait.

Parmi vos gens, uw kerels, wat verwaaid,
wat slap van wil, want wat te veel geaaid,
voel ik mij nog een keizer der piraten.

 

Molens, meiden, melkvee

Molens maaien; meiden slaan het linnen;
visschen schieten bliksems door de vaart;
wolken steigren blindlings hemelwaarts
einders uit en storten einders binnen.

Kerken knielen. Toornig, buffelzwaar,
tarten zij den buik der westenwinden.
Dorpen hurken met geloken blinden
onder eeuwenoud en vaag gevaar…

Boeren, bultig in hun boezeroenen,
vechten stom en wrevlig met den wind:

knokig door vijandige seizoenen;
krom door God, den korzeligen vrind…

Molens, meiden, melkvee: visioenen,
droomen, jeùgd… die men niet wedervindt.

Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)
Cover biografie


De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: The Hard Problem

“SCENE SEVEN
Venice. Hotel room: a good hotel; a floor-level minibar / fridge with an interior light. Hilary, wearing a hotel bathrobe, her hair wet from the shower, is kneeling by the bed, saying her prayers. Sound and spilled light indicate an active shower, which is soon turned off. Spike enters, wearing an identical bathrobe, wet from the shower. He is only slightly wrong-footed by seeing Hilary at her prayers. He begins putting on his pants and socks. During the scene he puts on the clothes he had taken off. Hilary stands up. She watches Spike putting on his shirt.
SPIKE So … how’ve you been?
HILARYHave you got a date?
SPIKE Did have … drinks party for UCL’s new Nobel, but it’s in the hotel … I’ll catch what’s left of it. I can come back if you like.
HILARY I’ll be asleep. In case I don’t see you, good luck with the physiology of – what? I can’t be there. I’ll be at Leo Reinhart’s session.
SPIKE ‘The Physiology of High Stakes’. We took saliva samples at the world poker championship. The cortisol levels went crazy.
HILARY Is that good? I don’t mean good. Spike laughs. A beat.
SPIKE I haven’t heard from you for years.
HILARY I haven’t heard from you at all.
SPIKE Really? That’s bad.
HILARY (laughs) Is the sex better at UCL or Loughborough?
SPIKE UCL. Or it’s to do with being a prof. Won’t I see you on the boat?
HILARY Boat?
SPIKE The Krohl party, it’s on Jerry Krohl’s boat – an eyesore, frankly, but I had an invitation under my door.
HILARY No, I’m taking off after my round table – Florence, Siena, Pisa … on the cheap. Do you want to come?
SPIKE Don’t you have anyone to go with?
HILARY You’re anyone.
SPIKE Hilly.
HILARY Did you read my …
SPIKE Yeah … Let me make three points about your pre-print.”

Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in New York, 2018

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook alle tags voor Andreas Burnier op dit blog.

Uit: Een tevreden lach (De vrienden van mijn vrienden

“Er komt een eind aan de solistische extase – voor enkelen pas met de dood, als de geest hen door de poort haalt die afsnoert van het huisje, tuintje, hekje, de souvenirs waar de kinderen niet aan mochten komen, de paperassen die geen mens mocht inzien, de auto die alleen vader kon besturen, de pedante antiekverzameling, de eigengereide spaarcentjes en zo veel futiliteiten meer, om hen te baden in het Brahman, de wereldzee van de gestorven zielen. Voor anderen, bleke, viesruikende oudste dochters (de ‘bloklucht’ noemde ik dat in de oorlog) van armelijke gezinnen soms al vóor het tiende jaar, als zij alle verantwoording en zorg voor vijf kleine broertjes moeten dragen terwijl moeder a. naar haar werkhuizen is (Ts. v. maatsch. Werk); b. met pa of zijn vervanger ligt te hoereren op een vuile matras in de achterkamer (gewaagde zedenschets, Middenstandsreeks, f 4,90).
Nu, voor mij was het uit, het intellectueel solipsisme achterhaald, de solo-emoties onverdraaglijk geworden, omstreeks het negentiende levensjaar. Alles was bekeken, beleefd, uitgeput op het eerste niveau: het snuffelen aan de wereld met de medemens louter als object. Stiekemweg kwamen er mensen in mijn leven die een eigen betekenis hadden, los van die voor mij.
Misschien was the turning point de ontmoeting met professor W. en zijn lieve secretaresse. Professor W. was in de eerste plaats een literair kunstenaar en door een grillig internationaal uitwisselingsprogramma kwam hij voor enkele maanden in Nederland. Ik stond, tamelijk beschonken zoals altijd, bij Eylders, terwijl hij met de lieve secretaresse op een soort verhoging pal boven mijn hoofd zat. Wij raakten in gesprek, in het Engels, doordat ik hun in de volte een drankje aanreikte of zo.
‘Thank you, my dear. That is very kind of you. Are you a boy or a girl?’
Ik deed hem denken aan het meisje uit A tree of night van Truman Capote (toen nog amper ontdekt). Capote was nu juist mijn favoriet. Hij stelde zich voor: professor W., op hooggeleerd uitwisselingsbezoek. Het was ongelooflijk: een dichter, niet zo’n grote, maar toch een dichter. Bovendien een hoogleraar die bij Eylders kwam en daar studenten aansprak.”

Andreas Burnier (3 juli 1931 – 18 september 2002)
Cover

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York. Zie ook alle tags voor David Barry op dit blog.

Uit: Lessons From Lucy: The Simple Joys of an Old, Happy Dog

“People often ask what kind of dog Lucy is. For years we didn’t know. We assumed there was some Labrador retriever in her, because Labs are super-friendly dogs that will mate with anything. There’s probably Lab DNA in the British royal family.
Lucy does look vaguely Lab-ish, but not like a purebred Lab. She’s a big, muscular, short-haired, long-tailed, floppy-eared dog. Before her face started turning white, she was jet-black except for white patches on her throat and feet.
After years of speculating, I finally decided to find out exactly what Lucy is, so I ordered a genetic testing kit from a company called Wisdom Panel. Their motto is “Dogs can’t talk, but their DNA can.” For the record, this is a lie: Lucy can talk. If we ever attempt to sleep past approximately 7:14 a.m., even on a weekend, Lucy barges into our bedroom, paws the bed and says, “Wake up! It’s time to feed me and then take me outside to make an absurd number of separate weewees!” The way she pronounces this, it sounds like “Arrrooooowwwwrrr!” But there is no question what she means.
Anyway, the DNA testing kit was basically two swabs, which, following instructions, I rubbed against the insides of Lucy’s cheeks, then mailed back to Wisdom Panel, which conducts laboratory analyses of dog DNA. As you know, “DNA” stands for “Deoxyribobananafanafofafeefimoramalamadingdong acid,” which is a kind of molecule that is found inside every single cell of every single living criminal, which is why they are always leaving samples of it behind at crime scenes. It is also found in all living plants and animals except Madonna, who had all hers surgically removed in an effort to maintain a more youthful appearance.
About a month later, I received the Wisdom Panel report on Lucy’s DNA. It begins:
Congratulations!
Lucy is a Boxer, Dalmatian, Chow Chow, Golden Retriever Cross.
According to the DNA analysis, one of Lucy’s parents was a boxer; the other was half-dalmatian and one-quarter each chow chow and golden retriever. So Lucy is half boxer, a quarter dalmatian, one-eighth chow chow and one-eighth golden retriever. Or, to put it in technical dog-breeder terms, she’s a BoxMatianChowTriever.”

David Barry (Armonk, 3 juli 1947)
Cover

 

De Britse schrijfster Joanne Harris werd geboren op 3 juli 1964 in Barnsley, Yorkshire. Zie ook alle tags voor Joanne Harris op dit blog.

Uit: The testament of Loki

“Asgard was falling. The plain below was cratered with fires and laddered with smoke. Ragnarók, the End of the Worlds, lay upon us like a pall. Odin had fallen; and Thor; and Týr. Gullveig-Heid, the Sorceress, stood at the helm of the Fleet of the Dead. Dark Lord Surt, on dragon’s wings, approached from out of Chaos, and where his shadow fell, the dark was absolute, and terrible. Bif-rost was broken, and as I fell, clutching at the last of my glam, I saw the great bridge come apart at last in a fractal of brightness, spilling its millions of cantrips and runes into the wild and shattered air, so that, for a moment, everything was rainbow. . . . Okay, stop. Stop. Wind back. That’s the official version, the tourist’s guide to Ragnarók. Bit much to take in all at once, I know; and yet you’ll need to understand some of what happened in order to grasp the magnitude of our rise and fall. Luckily–or maybe not–there’s an official record. Delivered first as a prophecy, it’s now all that passes for history among what’s left of our followers. The Prophecy of the Oracle: a poem of thirty-six stanzas, outlining the rise and fall of the Worlds, and retold through the centuries by every bard who wielded a lute, or hack with a penchant for drama. That was the first Age, Ymir’s time. There was no land or sea. Just void between two darknesses, No stars by which to see. From the birth of the Worlds in fire and ice, to their end in frozen darkness, the Oracle predicted it all. The rise of the gods of Asgard, their Golden Age, and their eventual fall were laid out in those thirty-six stanzas. The struggle out of Chaos; the quest for the runes of the Elder Script; the many adventures and exploits of Odin, leader of the clan; of Thor, his mighty, though somewhat intellectually challenged son; of one-handed Týr; of Freyja of the falcon cloak, Hawkeye Heimdall, and Balder the Fair–and of course, Loki, the Trickster (that’s me); recruited from Chaos by Odin himself, though not given credit in the text for any of his virtues, his role in the narrative reduced to the series of tragic events that marred the latter part of his career, much as the Titanic has unfairly become a byword for disaster, rather than a celebration of its many sterling qualities. Still, water under the bridge, now.”

Joanne Harris (Barnsley, 3 juli 1964)
Cover


De Welshe dichter en schrijver William Henry Davies werd op 3 juli 1871 in Newport, Monmouthshire, geboren. Zie ook alle tags voor William Henry Davies op dit blog.

The Best Friend

Now shall I walk
Or shall I ride?
“Ride”, Pleasure said;
“Walk”, Joy replied.

Now what shall I —
Stay home or roam?
“Roam”, Pleasure said;
And Joy — “stay home.”

Now shall I dance,
Or sit for dreams?
“Sit,” answers Joy;
“Dance,” Pleasure screams.

Which of ye two
Will kindest be?
Pleasure laughed sweet,
But Joy kissed me.

 

Days Too Short

When primroses are out in Spring,
And small, blue violets come between;
When merry birds sing on boughs green,
And rills, as soon as born, must sing;

When butterflies will make side-leaps,
As though escaped from Nature’s hand
Ere perfect quite; and bees will stand
Upon their heads in fragrant deeps;

When small clouds are so silvery white
Each seems a broken rimmed moon–
When such things are, this world too soon,
For me, doth wear the veil of night.

William Henry Davies (3 juli 1871 – 26 september 1940)
Portret door William Nicholson, 1921


Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn blog van 3 juli 2017 en ook mijn blog van 3 juli 2016 deel 1 en eveneens mijn blog van 11 juli 2015.

Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Maslowska, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, William Matthews

Dolce far niente

 


Summer in the City (Glasgow) door Ann Nevett, z.j.

 

Morningside Heights, July

Haze. Three student violists boarding
a bus. A clatter of jackhammers.
Granular light. A film of sweat for primer
and the heat for a coat of paint.
A man and a woman on a bench:
she tells him he must be psychic,
for how else could he sense, even before she knew,
that she’d need to call it off? A bicyclist
fumes by with a coach’s whistle clamped
hard between his teeth, shrilling like a teakettle
on the boil. I never meant, she says.
But I thought, he replies. Two cabs almost
collide; someone yells fuck in Farsi.
I’m sorry, she says. The comforts
of loneliness fall in like a bad platoon.
The sky blurs—there’s a storm coming
up or down. A lank cat slinks liquidly
around a corner. How familiar
it feels to feel strange, hollower
than a bassoon. A rill of chill air
in the leaves. A car alarm. Hail.

 
William Matthews (11 november 1942 – 12 november 1997)
Washington Park in Cincinnetti, de geboorteplaats van William Matthews

 

 

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit: The Metamorphosis (Vertaald door Stanley Corngold)

When Gregor Samsa woke up one morning from unsettling dreams, he found himself changed in his bed into a monstrous vermin. He was lying on his back as hard as armor plate, and when he lifted his head a little, he saw his vaulted brown belly, sectioned by arch-shaped ribs, to whose dome the cover, about to slide off completely, could barely cling. His many legs, pitifully thin compared with the size of the rest of him, were waving helplessly before his eyes.
“What’s happened to me?” he thought. It was no dream.
His room, a regular human room, only a little on the small side, lay quiet between the four familiar walls. Over the table, on which an unpacked line of fabric samples was all spread out–Samsa was a traveling salesman–hung the picture which he had recently cut out of a glossy magazine and lodged in a pretty gilt frame. It showed a lady done up in a fur hat and a fur boa, sitting upright and raising up against the viewer a heavy fur muff in which her whole forearm had disappeared.
Gregor’s eyes then turned to the window, and the overcast weather–he could hear raindrops hitting against the metal window ledge–completely depressed him. “How about going back to sleep for a few minutes and forgetting all this nonsense,” he thought, but that was completely impracticable, since he was used to sleeping on his right side and in his present state could not get into that position. No matter how hard he threw himself onto his right side, he always rocked onto his back again. He must have tried it a hundred times, closing his eyes so as not to have to see his squirming legs, and stopped only when he began to feel a slight, dull pain in his side, which he had never felt before. »

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
Cover van een geïllustreerde Duitse uitgave

 

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook alle tags voor Christopher Kloeble op dit blog.

Uit: Unter Einzelgängern

»Und menschliiich … bedeutet das nun gut oder schlecht?« Die Wollmaus sprang hoch in die Luft und landete grazil neben der Butter. »Angeliiinchen! Du hoffst doch jetzt nicht etwa auf deinen menschlichen Ehemann und eure zwei wunderwundervollen Kinder?«
Sie holte tief Luft und blies. Kopfüber wurde dieWollmaus durch den Flur davongetragen, endlich war es still. Da erschien die schmutzige Grimasse direkt vor ihrem linken Auge, der unförmigeMund wuchs zusammen und verdichtete sich zu einem krausen Strang: ein Lächeln.
»Erinnerst dich anscheinend nicht mehr, was vorletzte Wochewar! Wollen dochmal sehen,wer hier glüüücklich ist.«Dann zersprang sie in tausend Staubpartikel, brannte in ihren Augen, strömte ihr in Mund, Nase, Ohren, wirbelte in ihrem Kopf und zog sie heiser lachend in einen Strudel aus fließenden Bildern herab, ein vertrautes Gesicht flog vorüber, Erichs erwartungsvolleMiene, hallend rief er ihren Namen und applaudierte, mit Händen, die sich ihr entgegenstreckten, ihren Körper packten und umfassten und in eine längst vergangene Stunde schleuderten.
—–

Es ist ein Mittwoch, ein Tag, irgendwie dazwischen: Donnergrollen ohne Regen; schwül, jedochmit vereinzelt heftigen Windstößen; anhaltend grelles Licht trotz dichter Wolkendecke. Sie steht an eine Wand gelehnt im Wohnzimmer und räuspert sich zu oft; sie trägt hochhackige Lederstiefel und ein kirschrotes Kleid mit schwarzen Spitzen an den Armen, Oberschenkeln und am Dekolleté.
Die Klavierübungen des Mieters nebenan drücken die unbehagliche Stille ein wenig beiseite. Dass die Kinder nicht kommen konnten, denkt sie, ist verständlich, sie sind flügge, erwachsen, leben jetzt ihr eigenes Leben, niemand kann von ihnen verlangen, wegen jeder kleinen Feierlichkeit extra ihr Studium zu unterbrechen und stundenlang mit dem Zug unterwegs zu sein; es ist wirklich nicht so schlimm. Aber es wäre schön gewesen.
Mit dem johlenden »Soooooo!« eines Stadionsprechers bringt Erich endlich die Geburtstagstorte und sie stellen sich vor den Esstisch. Von oben betrachtet, gleichtdie Marzipantorte mit ihrer bunten Fünfundvierzig aus Zuckerguss und dem Kreis roter, flackernder Kerzen einem Verkehrsschild. 45 – eine Zahl, die sie an der Orangenhaut ihrer Oberschenkel spüren und am Dioptrienwert ihrer neuen Brille ablesen kann. Fünfundvierzig – die endgültige Warnung vor der Fünfzig. Nicht Neunundvierzig, nein, Fünfundvierzig ist das letzte Etappenziel vor dem Endspurt ihres Lebens. Fünfundvierzig ist ein Vorgeschmack auf zehn Jahre in Begleitung einer Fünf, eine Gratiskostprobe des Alters.“

 
Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)

 

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook alle tags voor Dorota Masłowska op dit blog.

Uit: Snow White and Russian Red (Vertaald door Benjamin Paloff)

“Though things weren’t always good, like I was saying, like indeed when she shoplifted some used clothes, tore off the tags in the dressing room. Earrings, handbags, eye shadow. Everything into her purse and into her tote. It wasn’t good, because then I had to express it with my eyes, though seriously, she got away with it, and it had a nice effect on her humor. Besides that, she had the disadvantage of being young, which my parents looked down on anyway. Besides that, everything was cool, she often said there was no other boy but me, so her affection was for me and not for them. Lefty arrives, says that he knows and that Magda is a nastier bit of skank than the ones who hang out at the station. Grubby-faced, dirty. Like the Russkies’ girls. I get it, but I can’t allow that sort of thing. That somebody of Lefty’s ilk would say that, so I stand up. That somebody with a computerized tic might tell me what my life is like, where my affections lie, what I have to do, what not, whether Magda is good or she isn’t, because even in the grave no one can prove what the truth is about Magda. That he would judge her conscience though he was the one running Arleta down with his car, with a feeling of vengeance, which no one would do to Arleta, though she is how she is. So I stand up. I look him in his quivering eye, point-blank, so he knows what’s what. He looks silently deep into his beer. He says that in town in recent days there’s been this Polish-Russki war under a white-and-red flag. He thinks he’s changed the subject. The subject is always the same, Lefty. I know that, whether there’s this war or there’s no war, that you had her before Lolo, I know that you all had her before me and now you’re all going to have her again, because from this day forward she’s yours, because from this day forward she’s drunk and open twenty-four hours, eighty-watt bulbs shine in her eyes, her tongue shines in her mouth, her neon nightlight shines between her legs, go get her, take your turns. You, Lefty, have the first shot, because I know you, I know what you’re like, the freshest meat for you, because you must have the very best things in life, the head of the beer, the coffee with cream, the fastest computer, the best keyboard, a golden phone on a golden tray, so whatever you want, Magda’s yours, because she’s the best, she has a heart of gold. She has a heart of gold when she lays her hand on your head and says what she wants. She has a heart of gold, she manages to get everything, but in such a way that even if you’re paying for it, you feel like you’re borrowing it. You feel like you’ve pawned yourself at a pawnshop.”

 
Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

De Nederlandse dichter en vertaler Gerard den Brabander (eig. Jan Gerardus Jofriet) werd geboren in Den Haag op 3 juli 1900. Zie ook alle tags voor Gerard Den Brabander op dit blog.

Als een hond

Als een hond de goten leren kennen
en de stem van het riool verstaan.
Schurftig in de scheemring om te gaan
en zich aan geen huis en hof gewennen.

Nooit meer heer of meester te erkennen;
met de mégocien te gronde gaan:
ál wat kiemt, het kiemt van onderaan,
aan de bloei zal men het zaad herkennen.

Zoek mij nimmer in de trotse wijken
van Boulogne en les Elysées,

waar zij geeuwende de dag bekijken
en eerst leven tijdens het diner:

liever zal ik als een hond bezwijken
in de simple Rue de l’Echaudé.

 

Bommelerwaard

Ik heb u lief mijn needrig vaderland.
Als dieper bontvee buk ik onder ’t weien.
Nu breken berg en dijken uit mijn dijen
en spruiten de rivieren uit mijn hand.

Traag reikt mijn loeien naar den overkant.
Ik voel – o God! – dit lijf tot melk gedijen.
Laat nú de tepels door uw vingers glijen
en drink het lied dat in mijn lenden brandt:

De koeien buigen dieper bij het vreten,
ik echter tafel met een vork en mes,

maar alle vrucht, het blijft alleen maar eten
en alle heildrank blijft alleen maar flesch,

als ik u niet zóó grondig heb bezeten,
dat ik mijn dorst in poel en slooten lesch.

 
Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)
Cover

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: Arcadia

« THOMASINA: What do you mean, Septimus?
SEPTIMUS: So, thus far, the only people who know about this are Mr Noakes the landskip architect, the groom, the butler, the cook and, of course, Mrs Chater’s husband, the poet.
THOMASINA: And Arthur who was cleaning the silver, and the bootboy. And now you.
SEPTIMUS: : Of course. What else did he say?
THOMASINA: Mr Noakes?
Septimus: No, not Mr Noakes. Jellaby. You heard Jellaby telling the cook.
THOMASINA: Cook hushed him almost as soon as he started. Jellaby did not see that I was being allowed to finish yesterday’s upstairs’ rabbit pie before I came to my lesson. I think you have not been candid with me, Septimus. A gazebo is not, after all,a meat larder.
SEPTIMUS: : I never said my definition was complete.
THOMASINA: Is carnal embrace kissing?
SEPTIMUS: : Yes.
THOMASINA And throwing one’s arms around Mrs Chater?
SEPTIMUS: : Yes. Now, Fermat’s last theorem –
THOMASINA: I thought as much. I hope you are ashamed.
SEPTIMUS: : I, my lady?
THOMASINA: If you do not teach me the true meaning of things, who will?
SEPTIMUS: : Ah. Yes, I am ashamed. Carnal embrace is sexual congress, which is the insertion of the male genital organ into the female genital organ for purposes of procreation and pleasure. Fermat’s last theorem, by contrast, as serts that when x,y and z are whole numbers each raised to power of n, the sum of the first two can never equal the third when n is greater than 2.
(Pause.)
THOMASINA: Eurghhh!”


Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in Oklahoma, 2015

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook alle tags voor Andreas Burnier op dit blog.

Uit: De literaire salon (De zeenevels van het verleden)

“Terwijl mijn vader Het Vaderland las, maakte ik huiswerk. ‘De boer drijft zijn runderen naar de stal, maar de soldaten trekken ten strijde.’ Uit het Nederlands vertalen in het klassieke Grieks van 400 v. Chr.

Mijn moeder voltooide de maaltijd die om half zeven was begonnen, door borden en pannen af te spoelen en op het aanrecht te stapelen. In plaats van een lawaaiige afwasmachine des avonds, manifesteerde zich een zingende dienstbode des ochtends, om acht uur. Mollig, uiteraard, maar schoon en energiek. Zij was destijds komen solliciteren, met twintig anderen, op een advertentie waarin een ‘beschaafde hulp’ werd gevraagd.
Na de krant en de propedeutische afwas en de eerste ronde huiswerk, serveerde mijn moeder thee. Daarna ging mijn vader ‘naar boven’, mijn moeder ging handwerken of lezen en ik volgde mijn grillige puberimpulsen. ’s Avonds nog wat buiten wandelen of naar een vreemd stadsdeel fietsen, was voor een jong meisje niet bijzonder gevaarlijk. Je ging zelfs in de eerste naoorlogse jaren niet een nachtwandeling door bos of duinen maken, hoewel dat eigenlijk wel kon en ik een enkele keer toch in het donker alleen in de Scheveningse bosjes ronddoolde. Maar ’s avonds langs de boulevard lopen of naar de binnenstad fietsen om boeken uit de bibliotheek te halen, of met de tram naar een verre buitenwijk aan de andere kant van de stad gaan om iemand op te zoeken, was geen probleem. Dat je na een schoolpartijtje door een jongen werd thuisgebracht, was een kwestie van etiquette of erotiek. Niet van lijfsbehoud.
Bij de schildersfamilie Frederik telden onze normen en regels niet. Misschien hadden zij er wel nooit van gehoord dat reinheid en regelmaat, orde en spaarzaamheid ergens toe dienden. In elk geval leken zij zich nergens tegen af te zetten zoals ik, in rebelse momenten, wel deed, maar geheel spontaan ‘anders’ te zijn. Gekwelde chaos, slopende ziekten, verwarring, vage dreiging vulden hun bestaan. Daarentegen bezaten en maakten zij mooie dingen.
Bij ons was iets ‘mooi’ als het oud was of duur en liefst allebei: geërfd antiek of voor veel geld gekochte huiselijke ornamenten. Bij hen werd het mooie geproduceerd en wat mooi was, beslisten zij zelf, al naar hun opvattingen en stemmingen van het ogenblik. Talloze schilderijen hingen in hun overigens kale kamers, nog meer stonden op zolder opgeslagen en enkele werden verkocht. Iedere verkoop maakte hen opgewonden blij en tegelijkertijd boos en verdrietig. Vader Frederik ging af en toe naar zijn schilderijen kijken in de huizen van de mensen aan wie hij iets had verkocht. Als de plaatsing van het doek hem niet beviel, zei hij daar wat van.”


Andreas Burnier (3 juli 1931 – 18 september 2002)
Het Plein in Den Haag

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York. Zie ook alle tags voor David Barry op dit blog.

Uit: Dave Barry’s 2017 Year in Review: Did that really happen?

“JANUARY
… which begins with the nation still bitterly divided over the 2016 election. On one side are the progressives, who refuse to accept Donald Trump as president, their reasoning being that:
1. He is Hitler.
2. He is literally Hitler.
3. He is LITERALLY WORSE THAN HITLER.
On the other side are the Trump supporters, whose position is:
1. You lost!
2. You whiny liberal pukes.
3. SHUT UP, LOSERS.
So there does not appear to be a lot of common ground between these positions. Nevertheless as the year progresses, the two sides will gradually find a way —call it the open-minded generosity of the American spirit — to loathe each other even more.
For his part, President Trump, having campaigned on three major promises — to build a border wall, repeal Obamacare and reform the tax system — immediately, upon being sworn in, rolls up his sleeves and gets down to the vital task of disputing news-media estimates of the size of the crowd at his inauguration, which the president claims — and Fox News confirms — was “the largest group of humans ever assembled.” The president also finds time, in his role as commander in chief, to send out numerous randomly punctuated tweets.”


David Barry (Armonk, 3 juli 1947)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn blog van 3 juli 2017 en ook mijn blog van 3 juli 2016 deel 1 en eveneens mijn blog van 11 juli 2015.

Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Masłowska, Joanne Harris, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, William Henry Davies

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit:Tagebücher 1910 – 1923

Sonntag, den 19. Juli 1910
(…)

„Meine Unvollkommenheit ist, wie ich sagte, nicht angeboren, nicht verdient, trotzdem ertrage ich sie besser, als andere unter großer Arbeit der Einbildung mit ausgesuchten Hilfsmitteln viel kleineres Unglück ertragen, eine abscheuliche Ehefrau zum Beispiel, ärmliche Verhältnisse, elende Berufe, und bin dabei keineswegs schwarz vor Verzweiflung im Gesicht, sondern weiß und rot.
Ich wäre es nicht, wenn meine Erziehung so weit in mich gedrungen wäre, wie sie wollte. Vielleicht war meine Jugend zu kurz dazu, dann lobe ich ihre Kürze noch jetzt in meinen Vierzigerjahren aus voller Brust. Nur dadurch war es möglich, daß mir noch Kräfte bleiben, um mir der Verluste meiner Jugend bewußt zu werden, weiter, um diese Verluste zu verschmerzen, weiter, um Vorwürfe gegen die Vergangenheit nach allen Seiten zu erheben und endlich ein Rest von Kraft für mich selbst. Aber alle diese Kräfte sind wieder nur ein Rest jener, die ich als Kind besaß und die mich mehr als andere den Verderben der Jugend ausgesetzt haben, ja ein guter Rennwagen wird vor allen von Staub und Wind verfolgt und überholt, und seine Räder fliegen über die Hindernisse, daß man fast an Liebe glauben sollte.
Was ich jetzt noch bin, wird mir am deutlichsten in der Kraft, mit der die Vorwürfe aus mir herauswollen. Es gab Zeiten, wo ich in mir nichts anderes als vor Wut getriebene Vorwürfe hatte, daß ich bei körperlichem Wohlbefinden mich auf der Gasse an fremden Leuten festhielt, weil sich die Vorwürfe in mir von einer Seite auf die andere warfen, wie Wasser in einem Becken, das man rasch trägt.
Jene Zeiten sind vorüber. Die Vorwürfe liegen in mir herum wie fremde Werkzeuge, die zu fassen zu zu heben ich kaum den Mut mehr habe. Dabei scheint die Verderbnis meiner alten Erziehung mehr und mehr in mir von neuem zu wirken, die Sucht, sich zu erinnern, vielleicht eine allgemeine Eigenschaft der Junggesellen meines Alters, öffnet wieder mein Herz jenen Menschen, welche meine Vorwürfe schlagen sollten, und ein Ereignis wie das gestrige, früher so häufig wie das Essen, ist jetzt so selten, daß ich es notiere.“

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
In 1923/24

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Franz Kafka, Joanne Harris, Gerard den Brabander, Christopher Kloeble, Manfred Bieler

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit: Tagebücher 1910 – 1923

Sonntag, den 19. Juli 1910, geschlafen, aufgewacht, geschlafen, aufgewacht, elendes Leben.
Variante
(…)

Der Vorwurf darüber, daß sie mir doch ein Stück von mir verdorben haben – ein gutes schönes Stück verdorben haben – im Traum erscheint es mir manchmal wie andern die tote Braut –, dieser Vorwurf, der immer auf dem Sprung ist, ein Seufzer zu werden, er soll vor allem unbeschädigt hinüberkommen, als ein ehrlicher Vorwurf, der er auch ist. So geschieht es, der große Vorwurf, dem nichts geschehen kann, nimmt den kleinen bei der Hand, geht der große, hüpft der kleine, ist aber der kleine einmal drüben, zeichnet er sich noch aus, wir haben es immer erwartet, und bläst zur Trommel die Trompete.
Oft überlege ich es und lasse den Gedanken ihren Lauf, ohne mich einzumischen, aber immer komme ich zu dem Schluß, daß mich meine Erziehung mehr verdorben hat, als ich es verstehen kann. In meinem Äußern bin ich ein Mensch wie andere, denn meine körperliche Erziehung hielt sich ebenso an das Gewöhnliche, wie auch mein Körper gewöhnlich war, und wenn ich auch ziemlich klein und etwas dick bin, gefalle ich doch vielen, auch Mädchen. Darüber ist nichts zu sagen. Noch letzthin sagte eine etwas sehr Vernünftiges: »Ach, könnte ich Sie doch einmal nackt sehn, da müssen Sie erst hübsch und zum Küssen sein.« Wenn mir aber hier die Oberlippe, dort die Ohrmuschel, hier eine Rippe, dort ein Finger fehlte, wenn ich auf dem Kopf haarlose Flecke und Pockennarben im Gesicht hätte, es wäre noch kein genügendes Gegenstück meiner innern Unvollkommenheit. Diese Unvollkommenheit ist nicht angeboren und darum um so schmerzlicher zu tragen. Denn wie jeder habe auch ich von Geburt aus meinen Schwerpunkt in mir, den auch die närrischste Erziehung nicht verrücken konnte. Diesen guten Schwerpunkt habe ich noch, aber gewissermaßen nicht mehr den zugehörigen Körper. Und ein Schwerpunkt, der nichts zu arbeiten hat, wird zu Blei und steckt im Leib wie eine Flintenkugel. Jene Unvollkommenheit ist aber auch nicht verdient, ich habe ihr Entstehn ohne mein Verschulden erlitten. Darum kann ich in mir auch nirgends Reue finden, soviel ich sie auch suche. Denn Reue wäre für mich gut, sie weint sich ja in sich selbst aus, sie nimmt den Schmerz beiseite und erledigt jede Sache allein wie einen Ehrenhandel; wir bleiben aufrecht, indem sie uns erleichtert.“

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

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Reginald Gibbons, Franz Kafka, Joanne Harris, Gerard den Brabander, Christopher Kloeble

Dolce far niente

 

 
Eté en Provence door Jean-Marc Janiaczyk, z.j.

 

At Noon

The thick-walled room’s cave-darkness,
cool in summer, soothes
by saying, This is the truth, not the taut
cicada-strummed daylight.
Rest here, out of the flame—the thick air’s
stirred by the fan’s four
slow-moving spoons; under the house the stone
has its feet in deep water.
Outside, even the sun god, dressed in this life
as a lizard, abruptly rises
on stiff legs and descends blasé toward the shadows.

 

 
Reginald Gibbons (Houston, 7 januari 1947)
Houston

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Christopher Kloeble, Gerard den Brabander, Dorota Masłowska, Günter Bruno Fuchs

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook mijn blog van 8 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

Uit: Wenn es klopft (Vierundachtzig Schritte)

„Ich spreche ein Gebet in ihren Kopf. Das wird sie hören, solange ich es nur ernst genug meine, so ernst wie ein Kind, das nach seiner Mutter verlangt. Und genau das bin ich wieder, wenn ich auf diese Weise mit ihr spreche, ich bin zehn Jahre alt, und die Sonne versteckt sich vor mir.

Bis neunzehnhundertdreiundneunzig hatte der Sonnenaufgang noch seinen eigenen Klang. In den Stunden davor verschwand Segendorf, unser Ort, für einen, der es hören wollte, in der Nacht – abgesehen von dem Hof an der Ludwigstraße, auf dem ich mit meinen Eltern lebte, die sich frühestens um Mitternacht die Kehlen heiser schrien. Keine Tür, keine Wand war dick genug, wurde ich davon geweckt, war an Einschlafen nicht mehr zu denken, und trotzdem drückte ich oft das Kissen auf meine Ohren, schloss die Augen und atmete langsam und tief, wie man eben atmet, wenn man einschlafen will.

Weder wusste ich noch interessierte mich, worüber sie stritten, außerdem konnte ich sie kaum verstehen, ihre Worte blieben auf dem Weg zu mir an Balken und Dielen hängen, nur Laute drangen zu mir durch, so lange, bis ich mich irgendwann in die Bettdecke wickelte und zum Beten vor dem Fenster Platz nahm, das in Richtung der Berge zeigte, hinter denen sich die Sonne versteckte.

Manchmal ließ sie sich lange bitten. Mit den ersten Sonnenstrahlen wurden meine Eltern dann leiser, bis ich sie gar nicht mehr hören konnte, und obwohl das Dorf jetzt aufwachte, Kühe blökten und Traktoren losknatterten, war das ein eigenartig beruhigender Klang, der mich noch etwas schlafen ließ, bevor ich zur Schule musste“

Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, David Barry, Christopher Kloeble

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 3 juli 2006 en ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

Uit: Die Verwandlung

 

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

“Was ist mit mir geschehen?” dachte er. Es war kein Traum. Sein Zimmer, ein richtiges, nur etwas zu kleines Menschenzimmer, lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten Wänden. Über dem Tisch, auf dem eine auseinandergepackte Musterkollektion von Tuchwaren ausgebreitet war – Samsa war Reisender -, hing das Bild, das er vor kurzem aus einer illustrierten Zeitschrift ausgeschnitten und in einem hübschen, vergoldeten Rahmen untergebracht hatte. Es stellte eine Dame dar, die, mit einem Pelzhut und einer Pelzboa versehen, aufrecht dasaß und einen schweren Pelzmuff, in dem ihr ganzer Unterarm verschwunden war, dem Beschauer entgegenhob.

Gregors Blick richtete sich dann zum Fenster, und das trübe Wetter – man hörte Regentropfen auf das Fensterblech aufschlagen – machte ihn ganz melancholisch. “Wie wäre es, wenn ich noch ein wenig weiterschliefe und alle Narrheiten vergäße”, dachte er, aber das war gänzlich undurchführbar, denn er war gewöhnt, auf der rechten Seite zu schlafen, konnte sich aber in seinem gegenwärtigen Zustand nicht in diese Lage bringen. Mit welcher Kraft er sich auch auf die rechte Seite warf, immer wieder schaukelte er in die Rückenlage zurück. Er versuchte es wohl hundertmal, schloß die Augen, um die zappelnden Beine nicht sehen zu müssen, und ließ erst ab, als er in der Seite einen noch nie gefühlten, leichten, dumpfen Schmerz zu fühlen begann.

“Ach Gott”, dachte er, “was für einen anstrengenden Beruf habe ich gewählt! Tagaus, tagein auf der Reise. Die geschäftlichen Aufregungen sind viel größer als im eigentlichen Geschäft zu Hause, und außerdem ist mir noch diese Plage des Reisens auferlegt, die Sorgen um die Zuganschlüsse, das unregelmäßige, schlechte Essen, ein immer wechselnder, nie andauernder, nie herzlich werdender menschlicher Verkehr. Der Teufel soll das alles holen!” Er fühlte ein leichtes Jucken oben auf dem Bauch; schob sich auf dem Rücken langsam näher zum Bettpfosten, um den Kopf besser heben zu können; fand die juckende Stelle, die mit lauter kleinen weißen Pünktchen besetzt war, die er nicht zu beurteilen verstand; und wollte mit einem Bein die Stelle betasten, zog es aber gleich zurück, denn bei der Berührung umwehten ihn Kälteschauer.“

 

 

kafka

Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
Collage © door Klaus Oppermann

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren in Zlín op 3 juli 1937. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

 

Uit: Arcadia

 

[Hannah and Valentine. She is reading aloud. He is listening. Lightning, the tortoise, is on the talbe and is not really distinguishable from Plautus. In front of Valentine is Septimus’s portfolio, recognizable so but naturally somewhat faded. It is open. Principally associated with the portfolio (although it may contain sheets of blank paper also) are three items: a slim math primer; a sheet of drawing paper on which there is a scrawled diagram and some mathematical notations, arrow marks, etc.; and Thomasina’s mathematics lesson book, ie. the one she writes in, which Valentine is leafing through as he listetns to Hannah reading from the primer.]

HANNAH. ‘I, Thomasina Coverly, have found a truly wonderful method whereby all the forms of nature must give up their numerical secrets and draw themselves through number alone. This margin being too mean for my purpose, the reader must look elsewhere for the New Geometry of Irregular Forms discovered by Thomasina Coverly.’

[Pause. She hands Valentine the text book. Valentine looks at what she has been reading. From the next room, a piano is heard, beginning to play quietly, unintrusively, improvisationally]

HANNAH. Does it mean anything?

VALENTINE. I don’t know. I don’t know what it means, except mathematically.

HANNAH. I meant mathematically.

VALENTINE. [Now with the lesson book again] It’s an iterated algorithm.

HANNAH. What’s that?

VALENTINE. Well, it’s … Jesus … it’s an algorithm that’s been … iterated. How’m I supposed to …? [He makes an effort] The left-hand pages are graphs of what the numbers are doing on the right-hand pages. But all on different scales. Each graph is a small section of the previous one, blown up. Like you’d blow up a detail of a photograph, and then a detail of the detail, and so on, forever. Or in her case, till she ran out of pages.“

 

 

tom_stoppard

Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)

 

De Britse schrijfster Joanne Harris werd geboren op 3 juli 1964 in Barnsley, Yorkshire. Zie ook mijn blog van 3 juli 2009.

 

Uit: Blackberry Wine

 

Wine talks; ask anyone. The oracle at the street corner; the uninvited guest at the wedding feast; the holy fool. It ventriloquizes. It has a million voices. It unleashes the tongue, teasing out secrets you never meant to tell, secrets you never even knew. It shouts, rants, whispers. It speaks of great plans, tragic loves and terrible betrayals. It screams with laughter. It chuckles softly to itself. It weeps in front of its own reflection. It revives summers long past and memo
ries best forgotten. Every bottle a whiff of other times, other places, every one — from the commonest Liebfraumilch to the imperious Veuve Clicquot — a humble miracle. Everyday magic, Joe had called it. The transformation of base matter into the stuff of dreams. Layman”s alchemy.
Take these six in Jay”s cellar, for instance. The Specials. Not wines really meant for keeping, but he kept them all the same. For nostalgia”s sake. For a special, yet-to-be-imagined occasion. Six bottles, each with its own small handwritten label and sealed with candle wax. Each had a cord of a different color knotted around its neck, raspberry red, elderflower green, blackberry blue, rose hip yellow, damson black. The last bottle was tied with a brown cord. Specials ”75, said the label, the familiar writing faded to the color of old tea.
But inside was a hive of secrets. There was no escaping them: their whisperings, their catcalls, their laughter. Jay had hidden them behind a crate of more sober vintages the day he”d brought them back from Pog Hill Lane. Five weeks later he could almost persuade himself they were forgotten. Even so he sometimes imagined he heard them, without really knowing what it was he heard.

 

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Joanne Harris (Barnsley, 3 juli 1964)

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook mijn blog van 3 juli 2006. en ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

 

Uit: De zwembadmentaliteit  (Van masculinisme naar androgynie)

 

“In onze kleutertijd komen wij tot de ontdekking dat de mensheid is verdeeld in vrouwen en mannen. Kort of lang daarna, dat hangt van het tempo van onze bewustzijnsontwikkeling af, gaan wij ervaren dat aan het geboren zijn in een vrouwelijk of een manlijk lichaam enorm veel sociale consequenties vastzitten. Onze medemensen behandelen ons anders, onze ontplooiingsmogelijkheden en toekomstkansen zijn anders, al naar gelang de aard van de kinderlijke genitaliën waarmee wij ter wereld kwamen. Lang voordat er van enig noemenswaard psychisch verschil tussen meisjes en jongens sprake is, wordt meisjes vaak verboden het soort wilde, de buitenwereld explorerende spelletjes te doen die zij even leuk zouden vinden als jongetjes. Meisjes krijgen van hun ouders geen duur technisch speelgoed en jongetjes meestal geen poppen. Meisjes mogen veel minder hun agressie uiten, jongetjes mogen minder hun gevoelens uiten. Kortom: voordat iemand heeft kunnen vaststellen of en welke verschillen er zouden kunnen zijn tussen kleine vrouwelijke en manlijke mensen is er al een heel proces van sociale discriminatie en culturele stereotypering op gang gebracht. De inhoud van het door de omgeving verlangde sekse-stereotype kan variëren van cultuur tot cultuur en binnen één cultuur nog eens per sociale klasse.

 Maar dát er wordt gediscrimineerd en gestereotypeerd op sekse is een universeel gegeven.

Ook universeel is, dat in de totale ons bekende cultuurgeschiedenis en in alle ons bekende culturen mensen met een manlijk lichaam als groep een hogere sociale status hebben dan de vrouwelijke mensheidshelft. Zij genieten talloze sociale en economische privileges, bevoordelen elkaar ten koste van vrouwelijke mensen en staan in hoger aanzien dan hun vrouwelijke medemensen. Het is, bij wijze van spreken, zo dat als in een bepaalde cultuur de landbouw belangrijker wordt geacht dan de visserij, ‘landbouw’ als iets typisch manlijks wordt gedefinieerd en ‘vissen’ als
vrouwelijk.”

 

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Andreas Burnier (3 juli 1931 – 18 september 2002)
Hier met criticus en schrijver Anthony Mertens (links)

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York.  Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009.

 

Uit: Dave Barry’s History of the Millennium (So Far)

 

It was a momentous year, a year of events that will echo in the annals of history the way a dropped plate of calamari echoes in an Italian restaurant with a tile floor. Decades from now, our grandchildren will come to us and say, “Tell us, Grandpa or Grandma as the case may be, what it was like to be alive in the year that Angelina Jolie, Tom Cruise, Brad Pitt, Britney Spears, and Katie whatshername all had babies, although not necessarily in those combinations.” And we will smile wisely and emit a streamer of drool, because we will be very old and unable to hear them.

And that will be a good thing, because there are many things about 2006 that we will not want to remember. This was the year in which the members of the United States Congress, who do not bother to read the actual bills they pass, spent weeks poring over instant messages sent by a pervert. This was the year in which the vice president of the United States shot a lawyer, which turned out to be totally legal in Texas. This was the year in which there came to be essentially no difference between the treatment of maximum security prison inmates and the treatment of commercial airline passengers.

This was the year in ¬which—¬as clearly foretold in the Bible as a sign of the ¬Apocalypse—¬Howie Mandel got a hit TV show.“

 

davebarry

David Barry (Armonk, 3 juli 1947)

 

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook mijn blog van 8 juli 2009.

Uit: Helles, Mattes, Dunkles

 

„Die Beerdigung fand am ersten winterlichen Tag im November statt. Reif an den Gedenkkränzen, ein schneidender Wind und die zittrigen Stimmen der Trauernden machten ihn noch kälter, als er ohnehin schon war. Nachdem der Pfarrer sein Gebet beendet hatte, warf Fabian als erster eine Handvoll Erde auf den herabgelassenen Sarg. Danach dauerte es nicht lange, bis die anderen unterwegs zum Restaurant waren, und Fabian sich ungestört auf den Grabstein seiner Mutter setzen konnte. Sie hatte ihn noch zu Lebzeiten in Vorsorge aufstellen lassen, er war schlicht, aus Marmor, mit kantigen Metalllettern. Fabian zog seine Handschuhe aus und strich über die Zahlen und Buchstaben.

Vierundsiebzig Jahre hier. Und jetzt? Er versuchte die Lettern vom Stein zu kratzen, aber sie gaben nicht nach.

Kaum war er ins Taxi gestiegen, um den anderen zu folgen, zückte er einen Notizzettel, strich mit dem Daumen über die Zahlen und wählte die Nummer. Es klingelte, drei Mal, vier Mal. Dann nahm jemand ab – nein. Es hörte nur auf zu klingeln, darauf folgte ein leises Rauschen, selbst er nahm es kaum wahr, wie bei einer Schellackplatte, die sich tonlos dreht. Fabian drückte das Telefon an sein Ohr und genoss das ruhige Nichts. Er wiederholte das Spiel, rief an, ließ es klingeln, bis das rauschende Nichts abnahm, legte auf und rief wieder an. Er rief Mutter an.

Noch zwei Tage bis Weihnachten und Fabians Vater im größten Sessel des Wohnzimmers. Angenommen, sein Vater wäre zuerst gestorben. Man hätte ihn beerdigt, an derselben Stelle. Man hätte ihn betrauert und vermisst. Man hätte bei tausend Gelegenheiten daran gedacht, dass er nicht mehr hier war, nicht mehr im größten Sessel, in Fabians Sessel, Platz nahm, ohne zu fragen, nicht

mehr anrief, wenn eine Fernsehsendung lief, die er für empfehlenswert hielt, nicht mehr seine Schwiegertochter schickte, Orangengelee fürs Frühstück einkaufen. Doch Fabian hätte in seinem Sarg keinen Anrufbeantworter installieren lassen, er hätte sich damit abgefunden. Sein Vater wäre tot gewesen, und sein Vater war alt genug, um tot zu sein.“

 

 

christopher-kloeble

Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn vorige blog van vandaag.