Jacob Groot, Josef Haslinger, Barbara Frischmuth, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Felix Timmermans, Jean Cocteau, Jean Raspail, Tin Ujević

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Groot werd geboren op 5 juli 1947 in Venhuizen (West-Friesland). Zie ook alle tags voor Jacob Groot op dit blog.

Tramlijn Begeerte

Zo gaat het: je hoort een deur bonzen en de schelp van de ruimte
bruist open; de werkelijkheid schampt langs en laat een lege weg
achter zich heel, terwijl je geschiedenis schroeit er vol van dicht
maar de uitspraak wandelt verder omdat je lippen dat afspraken

Zo hoort het: de natuur opent je blad na blad zoals een leerboek
bladert je door tot je dichtgaat onder de avondwijdte, de noordelijke
kroon brandt op je hoofd en je vrucht wil dragen de wind, de Bora
het liefst, of de Harmattan, met hun messen die snijden in het brood

van het donker en geboren worden dan je zaden, de naakten die je kleden,
van de kosmos een zoon, kosmetisch, zoneloos, gemorst als korstmos
langs een rotsblok in een atlas die je leest om te reizen: van de dorpsweg

naar de tramway, vanwaar een twijg loopt uit een steel tot de afdruk
in de tijd dat je waaide, je wiel van spaken, die langzaam smelten door
de drukke lucht, waarin je hoopt, bij de stam, te sterven als geen ander

 

Buig

Ik sprak mijn woorden niet uit.
Ze werden gezegd. Ook ik hoorde ze
En, min of meer verwijfeld, probeerde ik
de bijbehorende bewegingen. Ongeveer
het omgekeerde van hoe een partituur
werkt: niet eerst schrift en dan spel,
maar eerst gespeeld en dan pijlsnel,
vrijwel vergeefs, geschreven. Of een
piano: de toetsen bewegen, en mijn
handen zijn steeds, een fraktie
maar, te laat. Te laat. Ik zat
te doen of deze woorden de mijne
waren. Ik bewoog wanhopig mijn lippen.
Ik schudde met mijn schouders. Ik boog
mij toe naar degene die dezelfde woorden
dacht te horen. Ik boog mij voor diezelfde.
Die was mijn enige geborgenheid.

Jacob Groot (Venhuizen, 5 juli 1947)

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook alle tags voor Josef Haslinger op dit blog.

Uit:Jáchymov

„Wie bei der Erstkommunion, denke ich und ziehe ein paar Dor-nen aus den Socken. Ich höre das Motorengeräusch und sehe die Staubfahne auf mich zukommen. Heiliger Thad-däus, mächtiger Fürsprecher, blicke herab auf mich!Ich springe auf und laufe weiter. In meinen Sandalen ver-fängt sich Gestrüpp, das ich mitschleife. Der Jeep kommt näher. Nach kurzer Zeit muss ich die Richtung ändern, denn vor mir tut sich ein tiefer Graben auf, ein Abgrund, in dem ganz unten ein ausgetrocknetes Flussbett liegt. Die Böschung ist zu steil, um hinabsteigen zu können. Ich laufe an diesem Graben entlang. Hier wachsen die Sträucher hö-her und üppiger, und ich kann mich besser verstecken. Der Fahrer hat keinen freien Blick mehr auf mich. Ich laufe von Gebüsch zu Gebüsch und suche nach einer Stelle, an der ich ins Flussbett hinabsteigen kann. Ich finde keine. Trotz-dem fasse ich neuen Mut, denn in der Ferne sehe ich eine Brücke, eine Fachwerkkonstruktion aus vielen ineinander-gefügten Baumstämmen. In der Mitte der Brücke stehen zwei Menschen. Sie tragen lange Kleider und gestikulieren. Ich nehme alle meine Kraft zusammen und laufe auf sie zu. Es sind Männer mit Bärten. Sie heben die Arme, ich glaube sie auch rufen zu hören, beeil dich, aber ich bin nicht si-cher, mein Atem ist laut und hinter mir das Motorenge-räusch. Die vielen Büsche machen es dem Jeep schwerer, mir zu folgen. Gleich werde ich ihn ganz abschütteln kön-nen, denn die Brücke ist zu schmal für ein Fahrzeug. Ich erreiche sie, bevor der Jeep mich einholen kann.Die bärtigen Männer, auf die ich keuchend zugehe, ha-ben runzlige Gesichter. Sie scheinen sich nicht für mich zu interessieren, sie scheinen mich nicht einmal wahrzuneh-men. Ihre Hände, mit denen sie unentwegt gestikulieren, sind knochig und ausgetrocknet.Es ist seine Konstruktion, sagt der eine und holt zu einer weiten Armbewegung aus. Ihm gebührt alle Ehre.Seit es diese Brücke gibt, sagt der andere, ist unser Leben viel einfacher geworden. Ihm gebührt alle Ehre.Und nun erhebt der Erste die Hände zum Himmel und sagt: Herr, du bist Zeuge, er hat uns die Brücke geschenkt, ohne dass wir ihm dafür etwas gegeben haben. Belohne seine Kinder mit Glück.Und nun erhebt der Zweite die Hände zum Himmel und sagt: Herr, du bist Zeuge, es ist eine schöne Brücke, eine stabile Brücke, kein Sturm kann sie wegblasen. Danke es seinen Kindern mit Glück.Ich bin vor den beiden Männern stehen geblieben, und ich weiß, dass sie von meinem Vater reden. Er hat diese ele-gante Brücke gebaut. Aber mich nehmen sie nicht wahr, auch nicht, als ich langsam an ihnen vorbeigehe. Ich höre sie noch weitersprechen. Er hat uns das Leben erleichtert. Er ist ein großer Architekt. Glück seinen Kindern.“

Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zie ook alle tags voor Barbara Frischmuth op dit blog.

Uit: Verschüttete Milch

„Das Dorf im Gebirge lebte nicht von seinen Agrarproduk-ten, dafür war das Klima zu rau, sondern vom Salz, das abgebaut, und vom Tourismus, der in den letzten einein-halb Jahrhunderten aufgebaut worden war. Es gab zunehmend mehr Zweithaus- und Zweitwohnungsbesitzer als seit Generationen im Familienbesitz befindliche Bauern- und Bergarbeiterhäuser und wesentlich mehr Gäste, die jahrelang im selben Privatquartier anstatt im Hotel wohn-ten. Mit der Zeit trugen auch weitaus mehr Sommer-frischler ihre Zweitkleidung als die Einheimischen, die sich wenigstens auf diese ihre Kleidung als angestammte Tracht berufen konnten.Sei’s drum, alles fließt, und nichts bleibt, wie es ist, nicht einmal das Wetter. Dem allgemeinen Klimawandel fol-gend, verzichtete das Dorf auf die langen sommerlichen Regenperioden, die mit ihren unwirtlichen Kälteeinbrüchen samt unberechenbaren Überschwemmungen die saisonmäßige Zuwanderung einigermaßen im Zaum gehalten hatten.Die Chancen für einen absichtlich herbeigeführten Sonnenbrand stiegen, wodurch er an Attraktivität verlor, während er noch Jahre zuvor den raren Tagen mit sommerlicher Hitze als Trophäe abgetrotzt worden war. Inzwischen bedurfte es sogar mehrerer Schichten schützender Cremes, so dass die Oberfläche des Sees, aber auch der umliegenden größeren und der höher gelegenen kleineren Seen so gut geölt war, dass sogar Kleinkinder mit empfindlicher Haut gefahrlos, ohne mit unliebsamen Verbrennungen rechnen zu müssen, darin plantschen konnten.Was die Hygiene betrifft, war der See mittlerweile durch effiziente Kanalisierung so perfekt von Abwässern gereinigt, dass man ihm Trinkwasserqualität nachsagte. Wovon aber sollten nun die landesweit bekannten Fischeleben, die sich nicht kannibalisch ernähren, sondern von Exkrementen, die, von Algen weiterverdaut, zu Fischfutter werden? Kein Wunder, dass die Bestände zum Nach-teil der Gastronomie schrumpften, wobei die fortschreitende Erwärmung der Seen, auf denen auch im tiefsten Winter kaum noch Eis wuchs, ihren Teil dazu beitrug.Womit wir wieder bei den Sonnenbränden wären.“

Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)
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De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Zie ook alle tags voor Michael Blake op dit blog.

Uit: Marching to Valhalla

“MAY 18, 1876
I am as compelled to write as I am to take breath. There is so much in my heart—anger and the deepest pain and love for so many things. Yet it all remains unspoken because emotionally I am mute. I have been as a muzzled dog all my life.
But I can write. I feel I can write all the way through till morning, stopping only at the waking of camp. There is something afoot in me tonight that tells me I am finally writing with my true heart. Not a chatty letter, nor a calculated article, nor a carefully worded report. The constant compulsion to write is now wedded to an impulse to tell all, to tell it simply and without embellishment. To tell the truth.
I will lay this down when we meet the enemy, if we meet him at all, but until that time I will make these nights after tattoo my own—a stool and a tiny desk, a candle and a pen. And I, of course, my brow fully knitted as I try to squeeze something out in ink that I cannot say through the hole in my face. Me. The man from Monroe, the Boy General, Son of the Morning Star, Iron Butt, Old Curly, Long Hair, Fanny and Cinnamon and Autie and Bo. And so much more. And so much less. And like all the great and small of this constantly convulsing world, so alone.
It is terrible to be alone. It leaves a certain part of the human appetite forever unfed. But sitting here by myself in the night, still in my boots, the only sound the mechanical scratching of the pen, makes me feel a king. Strangely, being alone has always filled me with courage, too. Perhaps that is why I have always done so well in battle. I have always felt as alone in the chaos of battle as I do here tonight.
Libbie is gone now. She has been my other life. In lives I have always had two. Life with myself and life with Libbie. I can still feel her breath on my shoulder. It cut through this morning as it always does, cut through the tunic and shirt straight to the skin. Her breath has always burned straight into my flesh.
For a long time we have been experts at separation. She shed no tears as I helped her into the paymaster’s wagon. She smiled her brave smile and said she would listen each night for my step on the stair or the clank of my saber in the hall. She knows that I will come back to her as soon as I can. I have always come to her. She knows I will pay any price to be with her because I have done so many times before. And so has she. We have never been content to be devoted in mind or spirit alone for our marriage has been a marriage of action. We have thrived on demonstrating our devotion and our love has never been at rest.”

Michael Blake (5 juli 1945 – 2 mei 2015)
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De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zie ook alle tags voor Jacqueline Harpman op dit blog.

Uit: Ce que Dominique n’a pas su

“Les héros de romans ne meurent jamais, ils existent dans un univers défini par les mots du livre. Certains prétendent qu’ils sont enfermés dans un temps qui, trois jours ou trente ans, tourne en boucle et se répète de la première à la dernière page, mais que savent les humains ordinaires de leur propre réalité et comment discuteraient-ils de la mienne ? Moi, Julie d’Orsel, j’habite mon histoire, qui poursuit son cours. Oh ! je sais bien qu’elle a été conçue par un certain Eugène Fromentin, qui l’a publiée sous le titre Dominique, mais je sais aussi que je suis moi, dans mon monde, et je ne me soucie pas d’imaginer comment ces deux vérités se conjuguent.
Il se peut que des lecteurs dociles à Dominique qui n’a regardé que ma sœur, Madeleine, ne m’aient pas remarquée : je suis au fond de la scène, toujours présente et toujours en colère. Je continue. Et je vais raconter ce que Dominique n’a pas su ou, s’il le savait, n’a pas dit. C’était un homme – c’est, car lui aussi vit toujours – aux idées étroites qui se croit large d’esprit car il a souffert. Il vient d’un temps où l’on pensait que la souffrance sanctifie : il a fait notre malheur à toutes deux. Il y a eu ce moment terrible où elle a senti qu’elle succombait : le sot aurait dû la prendre par la taille, la jeter sur ses épaules et partir avec elle, au lieu de quoi il n’a pris que son chapeau, ses gants et la porte. Elle ne s’en est jamais remise. Elle est retournée dans une vie sans joie et a pensé à lui jusqu’à son dernier moment.
J’ai relu hier, pour la centième fois, le récit que Dominique a fait à ce monsieur Fromentin – j’allais dire de notre histoire, mais justement, ce n’est pas la nôtre, c’est la sienne. Il est passé à côté de nous en ne voyant que lui, et encore, lui selon la conception étrange qu’il s’en faisait. Il dit, pendant près de trois cents pages, qu’il aime Madeleine : peut-on aimer et être à ce point aveugle à ce que l’on aime? Pour moi, aimer, c’est regarder, je ne l’ai jamais quitté des yeux, et même si depuis des décennies je ne l’ai plus vu, je le regarde toujours. J’ai, comme chaque fois, refermé le livre avec fureur, mais cette fois-ci je me suis dit que je devais rétablir la vérité.
De mon monde, j’ai vu changer le vôtre. Je le comprends sans doute mieux que vous ne comprenez le mien. Beaucoup d’entre vous pensent qu’ils sont libres parce qu’ils ne croient plus en Dieu ni en l’Enfer, les deux mythes qui ont tellement détruit nos vies : vous avez les vôtres. Dans votre grande vanité, vous haussez sans doute les épaules. Ne comptez pas que je tente de vous détromper : je ne suis pas une bonne personne.”

Jacqueline Harpman (5 juli 1929 – 24 mei 2012)
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De Vlaamse dichter en schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook alle tags voor Felix Timmermans op dit blog.

Menselijkheid

Ik, die mij somtijds klein voel in dit grote Leven
dier duizend zonnen, boven dees mijn doodgaand hoofd,
en moedloos dwaal omdat ik hier als mens moet leven
en mij geen hoger doel van wezen schijnt beloofd….

– Kan plotseling zoals een vuur omhoge klimmen
wanneer ik voel en weet, dat in mijn hert getroond,
standvastig en steeds levend zonder aardse kimmen,
vol ongekende luister Godes beeltnis woont.

Ik voel mij rijzen dan en ken noch tijd, noch dagen.
‘k Ben gans allene, ‘k heb noch vriend noch vijand meer…
De wereld is vergaan, en al het menslijk zeer
en blij mag nutloos van zijn tijdlijk-zijn gewagen!….

En needrig knielt het heelal voor mijn voeten neer!….
Wee! dat ik al die schoonheid in mijn vlees moet dragen!…

 

Verzen

I
De blaadren rijzen door den stuggen nevel,
er zijn geen klanken meer, er is geen lied,
slechts in het dorre riet een vroom geprevel.
Dit is de tijd dat men naar binnen ziet.

Want wij zijn arm, en knagen aan ’t verleden,
en spelen met de kaarten van verdriet.
Het schoonste sprookje stelt ons niet tevreden,
en door de nevel lokt de toekomst niet.

Het leven vlood en d’asch blijft in onz’ handen,
’t verlangen stijgt om mede te vergaan.
Doch in den weemoed blijft één lichtje branden,

het licht dat we in den zomer overslaan,
waarvoor wij slechts, tot onze scha en schande,
rondom den wintertijd om olie gaan.

 

’t Gebergt…

’t Gebergt ligt in den nacht verborgen,
maar d’hoogste toppen zijn verlicht.
Zij zien het worden van den morgen
in ’t aangezicht.

Zoo glinstren de kristallen tinnen
van mijne ziel in Gods gelaat,
terwijl zij zelf in den nacht der zinnen
verdronken staat.

En wijl zij smacht naar ’t eeuwig flonkren,
zuigt zij zich vast aan d’ijdelheid.
En angstig, tusschen licht en donkren,
vergaat mijn tijd.

o Heer, laat mij het nog beleven,
dat Uw genadig morgengoud
door gansch mijn ziele wordt geweven,
want ik word oud.

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)
Op een postzegel uit 1986


De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook alle tags voor Jean Cocteau op dit blog.

Soft Caramel

Take a young girl.
Fill her with ice and gin
shake it all up to make it androgynous
And return her to her family
Hello, hello, operator don’t cut me off
Ah! how sad it is to be the king of animals,
Nobody says a word
Oh! Love is the worst of evils
Take a young girl,
Fill her with ice and gin
Put a slight drop of angostura on her mouth
I knew a man very unhappy in love
Who played Chopin’s nocturnes on the drum
Hello, hello, operator don’t cut me off
I was talking to….I was talking to the….hello, hello?
Nobody says a word.
—don’t you find that art is a bit…..
We tell children wash your hands
We don’t tell ‘em wash your teeth…..
Soft caramel—

 

L’Ange Heurtebise

III
Angel Heurtebise pushes me;
And you, Lord Jesus, mercy,
Lift me, raise me to the corner
Of your pointed knees;
Undiluted pleasure. Thumb, untie
The rope! I die.

IV
Angel Heurtebise and angel
Cegeste killed in the war-what a wondrous
Name-play
The role of scarecrows
Whose gesture no frightens
The cherries on the heavenly cherry trees
Under the church’s folding door
Accustomed to the gesture yes.

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)


De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. Zie ook alle tags voor Jean Raspail op dit blog.

Uit: Les Royaumes de Borée

« La frontière courait sur quelque quatre cent soixante-dix lieues face à l’est et au nord-est. Elle franchissait d’interminables forêts, noir et argent durant le long hiver, des plaines spongieuses semées de lacs dont l’eau avait la couleur du plomb, des marécages qui disparaissaient sous des océans de roseaux et des rivières roulant leurs flots boueux vers des destinations incertaines. Elle escaladait des collines au relief tourmenté qu’un ciel bas faisait apparaître comme autant de montagnes infranchissables dont les sommets se confondaient avec l’épais plafond des nuages. Face au nord, elle se perdait dans l’infini d’une taïga au-delà de laquelle s’étendait une mer glauque hérissée de rochers battus par des vents furieux, mais nul voyageur, nul marin, hormis le commodore Liechtenberg en 1631, ne s’était avancé jusqu’à ces rivages.
La frontière, au demeurant, ne portait pas encore ce nom. Aucun pays ne la revendiquait, sinon, de façon toute symbolique, le lointain grand-duché de Valduzia, aux confins septentrionaux de l’Europe, mais ses princes souverains ne s’étaient jamais souciés d’y envoyer qui que ce soit pour en prendre possession. Le jeu n’en valait pas la chandelle. Ils avaient déjà fort à faire avec leur province de l’Est, à peine en voie de peuplement, et sa récente capitale, Ragen, encore à l’état d’ébauche. Au-delà se percevait le vide, et au-delà de ce vide, à une distance hypothétique évaluée en jours de marche, avec une marge de cinquante à cent impossible à préciser, la frontière, appelée plutôt bordures, ou lisières, marquait les approches d’une immense contrée inhabitée, baptisée Borée par des géographes inspirés.
À l’époque où commence cette histoire, le prince souverain de Valduzia était le grand-duc August III. De sa rencontre avec un téméraire cavalier, Oktavius Ulrich de Pikkendorff, alors âgé de vingt-six ans, date le début d’une longue aventure qui vit la frontière sortir des limbes et se dessiner peu à peu.
Oktavius était arrivé à Valduzia un matin de l’année 1658 après avoir traversé toute l’Europe. Il venait d’une principauté minuscule et crottée du haut Danube où son grand-oncle le margrave von Altheim-Neufra und Pikkendorff, aussi endémiquement désargenté que les précédents margraves, se trouvait bien incapable d’entretenir ses fils cadets et encore moins ses nombreux neveux, lesquels n’avaient d’autre ressource que de s’en aller proposer à des monarques étrangers le service de leur épée. Beaucoup firent souche en Angleterre, en France, en Prusse, en Autriche, en Bavière.”

Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême, 5 juli 1925)
Cover

 

De Kroatische dichter Tin Ujević werd geboren op 5 juli 1891 in Vrgorac in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Tin Ujević op dit blog.

Verlängerte Welt

Die Dinge rund um mich sind zutiefst mit Inhalt gefüllt.
Aussage haben, und Worte, die Blumen, die am Wegrand blühn
Aus jedem Wasserlauf nachts geheime Botschaft quillt
und ab und zu flüstert der Wind seltsame Phantasien.

Tieraugen funkeln im Drange sich mitzuteilen,
Sinn und Gestalt erhalt jäh im Gebirge der Stein.
Unbewußt fragt das Bewußtsein: wo ist ein Weg in die Welt
aus diesem Zauberkreis der Gesetze von Vers und von Reim?

Und noch einmal verwandeln Träume die Wirklichkeit
als ging sie entgegen dem tiefsten Herbst ihrer Zeit,
die alle Gekreuzigten von ihren Kruzifixen befreit
als hielt die Natur fiir jeden ein letztes Ruhelager bereit.

Über die Ende wandern, als wären sie trunken, die Dichter,
von leisen Worten heimlich beseligt und reich,
als dächten sie: bald tagt es, bald wird es lichter und lichter –
jetzt, vor einem .Tahr oder einem Jahrhundert, ist es nicht gleich?

Träumer, die nicht gerne reden, allein über die Erde wandeln,
doch was tuts, sie könnten auch trunken sein,
es ist als zög’ ein uraltes Wissen in sie ein:
daß sie schon einmal gelebt und sich in ein andres Wesen verwandelt,
ein zweites, ein drittes? wie schon Menschen zu fühlen pflegen beim Wein.

Die alte Erde empört sich Weil sie so klein,
unhörbar schiebt sie sich immer weiter vor in den Raum.
noch einmal ist sie den Idealen Heimat und Schrein,
das Märchen der Erde reicht his an den blankgescheuertenHimmelssaum.

Träumer, allein, die nicht gerne reden, jedoch im Schreiten
alle Klänge der Welt einschliirfen und dann, nur für sich,
zu keinem anderm, unbewußt, fliisternd erläutern
wie tief doch das Weltall und wie leidenschaftlich, wie unerhört dicht.

 

Vertaald doorIna Jun Broda

Tin Ujević (5 juli 1891 – 12 november 1955)
Standbeeld in Zagreb 

 

Zie voor de schrijvers van de 5e juli ook mijn blog van 5 juli 2018 en ook mijn blog van 5 juli 2017 en mijn blog van 4 juli 2013 en mijn blog van 5 juli 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Josef Haslinger, Barbara Frischmuth, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Felix Timmermans, Jean Cocteau, Jean Raspail, Tin Ujević, Marcel Achard

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook alle tags voor Josef Haslinger op dit blog.

Uit: Opernball

„Einen Monat lang bin ich ihm nachgestorben, einen Monat lang habe ich ihm beim Sterben zugesehen. Ich habe im Bandmaterial die letzten Sekunden seines Lebens gefunden. Einen Monat lang habe ich sie in allen Einzelheiten studiert, wieder und wieder. Wenn die Tränen ausblieben, hielt ich das fiir ein Versagen, fiir einen Verrat. Ich hörte Eric Claptons Tears in Heaven, ich hörte Gustav Mahlen Kindertotenlieder. Dann konnte ich wieder weinen.
Der kleine Bub in London. Wie er mit der Schultasche vor unserem neuen Haus in der Talbot Road auf den Eingangsstufen saß. Stundenlang. Uni zwei Uhr hätte ich zu Hause sein sollen, aber ich kam erst nach fünf. Ich hatte ihn vergessen. »Einmal die Woche«, schrie mich Heather in der Nacht an. »Nur einmal die Woche. lind das vergißt du?« Fred saß da in seinem gelben RegenmanteL Er sah mich an, als würde er mich nicht kennen. Er verweigerte mir die Hand. Die Nachbarn links von uns waren nicht zu Hause gewesen, die anderen kannten uns noch nicht. Ich entschuldigte mich hunderttausendmal bei ihm. Er wollte mir nicht ins Haus folgen. Als wäre ich nicht wirklich hier. Ich öffnete die Tür, er blieb auf den Stufen sitzen. Ich trug ihn hinein und setzte ihn auf ein Sofa. Er blieb den ganzen Abend lang ein stummes Kind. Als ich ihn später auszog und zu Bett brachte, sagte ich, er solle sich etwas wünschen. Alles hätte er haben können. Er sah mich an und begann zu weinen. Ich streichelte ihn, bis er einerhlief. Als wir Jahre später, nach seiner Heroinsucht zusammenfanden, sagte er zu mir, er sei damals überzeugt gewesen, seine Eltern nie mehr zu sehen. Als Kind hatte er Heather und mich oft streiten gehört_ Es ging vor allem um ihn. Fred war kein Wunschkind. Heather hatte sich geweigert, abzutreiben. Als das Kind da war, kamen wir mit ihm nicht zu Rande. Erst recht nicht als Heather wieder zu arbeiten begann. Sie war beim Hörfunk der BBC, Kulturredaktion. Ich arbeitete in der Dokumentationsabteilung des Fernsehens. Unsere ständigen Zankereien seien eine Folge der zu kleinen Wohnung, redete ich mir ein. So konnte ich endlich in jene Gegend ziehen, in der ich meine Studentenjahre verbummelt hatte. Wir verschuldeten uns maßlos, als wir das Haus in der Talbot Road, einer Seitenstraße der Portobello Road, kauften. Nun mußten wir uns erst recht auf unsere Karrieren konzentrieren und hatten für Fred noch weniger Zeit.“

Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zie ook alle tags voor Barbara Frischmuth op dit blog.

Uit: Über die Verhältnisse

„Erleichtert bestellen die hauptamtlichen Schutzverantwortlichen erst einmal ein Bier – ist doch Unauffälligkeit die Voraussetzung ihres erfolgreichen Wirkens –, denn was wäre auffälliger, als zu dieser Nichtessenszeit hier zu sitzen und kein Bier zu trinken? Die Kellnerin aber, längst durch das einmalige Zukommenlassen einer Opernkarte gefügig gemacht, signalisiert rechtzeitig den geheimen Rückzug des im Auge zu Behaltenden, worauf die pflichtbewußten Beschatter sich sofort auf den Weg machen, ohne ihr Bier zu bezahlen, um kurz vor dem Wiederbetreten des Amts zu beiden Seiten des Schutzverurteilten Aufstellung zu nehmen, unverschämterweise auf gleicher Höhe, beinah so, als arretierten sie ihn, was natürlich protokollwidrig ist, aber im Hinblick auf die Demokratie, die das Staatsvolk als Regierungsform verordnet bekommen hat, und seine eigene bäuerlich-proletarische Herkunft verabsäumt der Chef, die vom Protokoll vorgeschriebene Geh- und Stehordnung einzufordern.
Und je unverschämter die beiden Benimm-Verletzer ihn anlächeln, desto trauriger schaut er vom einen zum anderen, nicht weil er nicht wüßte – schließlich bezahlt er in regelmäßigen Abständen die im Spanferkel offengebliebenen Biere –, sondern weil sie ihm die flüchtige Illusion persönlicher Freizügigkeit auf so ordinäre Weise vergällen.
Die Herkunft aus dem Volk ist kein Mangel für einen Regierungschef, auch dann nicht, wenn er sie glaubhaft verkörpert. Doch auch er denkt an das Volk nur mehr als Wahlvolk, als Hausmacht eben. Und manchmal fragt er sich, wo das frühere, das gewöhnliche Volk plötzlich hingekommen sei. In unvorhergesehenen Pausen, die zu kurz sind für einen Ausriß ins SPANFERKEL, steht der Chef bisweilen am Fenster seines Amtszimmers und schaut durch den Operngucker, den er in seinem Regierungsschreibtisch verwahrt, in den Volksgarten hinunter. Doch seltsam genug, was er da sieht, ist alles, nur kein Volk. Leute, wo ist das Volk geblieben? Ein deutscher Dichter hat es zuletzt in Budapest vor der Alten Markthalle ausmachen können. »Unauffällig, nüchtern, bescheiden, ohne Illusionen. Es ist auf alles gefaßt, und es hat nichts vergessen.« Glänzender Essay. Er hat ihn von seiner außenpolitischen Beraterin lesen lassen, sie sollte die markanten Stellen ankreuzen. Leider erst nach dem Staatsbesuch erschienen, dennoch – Wissen ist Wissen.“

Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)

 

De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Zie ook alle tags voor Michael Blake op dit blog.

Uit: Dances with Wolves

“They’d been sitting side by side all morning. But only because the wind was right. Though they were but a couple of feet apart, the stiff, little breeze was right, and Lieutenant Dunbar could not smell Timmons. In his less than thirty years he’d smelled plenty of death, and nothing was so bad as that. But death was always being hauled off or buried or sidestepped, and none of these things could be done with Timmons. When the air currents shifted, the stench of him covered Lieutenant Dunbar like a foul, unseen cloud. So when the breeze was wrong, the lieutenant would slide off the seat and climb onto the mountain of provisions piled in the wagon’s bed. Sometimes he would ride up there for hours. Sometimes he would jump down into the tall grass, untie Cisco, and scout ahead a mile or two. He looked back at Cisco now, plodding along behind the wagon, his nose buried contentedly in his feed bag, his buckskin coat gleaming in the sunshine. Dunbar smiled at the sight of his horse and wished briefly that horses could live as long as men. With luck, Cisco would be around for ten or twelve more years. Other horses would follow, but this was a once-in-a-lifetime animal. There would be no replacing him once he was gone. As Lieutenant Dunbar watched, the smallish buckskin suddenly lifted his amber eyes over the lip of his feed bag as if to see where the lieutenant was and, satisfied with a glance, went back to nibbling at his grain. Dunbar squared himself on the seat and slid a hand inside his tunic, drawing out a folded piece of paper. He was worried about this sheet of army paper because his orders were written down here. He had run his dark, pupilless eyes across this paper half a dozen times since he left Fort Hays, but no amount of study could make him feel any better. His name was misspelled twice.”

Michael Blake (5 juli 1945 – 2 mei 2015)

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zie ook alle tags voor Jacqueline Harpman op dit blog.

Uit: La plage d’Ostende

“Elle portait un éternel demi-sourire, comme d’autres un bijou dont elles ne se séparaient jamais. Sans aucun doute, elle était particulièrement enchantée qu’on fût là, ou bien on venait de dire une chose exquise? Il fallait un moment pour s’apercevoir que le sourire ne la quittait pas, qu’il s’adressait indifféremment à tout ce qu’elle voyait, la rue à traverser, sa soupe ou un passant. Si on lui parlait, elle venait à un air de ravissement pur, mais tout s’arrêtait et après un moment on avait une curieuse impression de vide et on se rendait compte que le sourire se promenait également sur chaque détail qui lui était donné de rencontrer. Si bien qu’on en venait à deviner que c’était un masque. Un jour de lassitude, son mari révéla qu’elle continuait à sourire en dormant et, quand elle enterra sa mère d’abord, son père ensuite, sans changer d’expression, on forma l’hypothèse qu’elle ne pouvait pas se défaire d’une sorte de crispation involontaire qui frappait certains muscles de son visage, même au sein d’une dispute ou au plus vif des remontrances qu’il pouvait lui advenir d’endurer, si bien qu’elle donnait à croire à ceux qui ne la connaissaient pas qu’elle se moquait d’eux. Elle avait toujours l’air d’être sur le point de se répandre en volupté et pour finit jetait la confusion dans les esprits. Peu après la fin de la guerre, elle se tua d’une balle dans la tête sans laisser de lettre, on la retrouva souriant et nul ne sut jamais à quoi. On l’enterra ainsi, et si l’éternité existe, elle y entra telle qu’elle avait toujours été, prête au ravissement pour ne jamais l’atteindre et semer, là-bas, la même perplexité qu’ici.
(…)

Léopold la tenait par le coude. Quand il me vit, il eut ce sourire aveuglant qui n’appartenait qu’à moi et, dans le brouhaha du cocktail, parmi les regards tous tournés vers nous, à côté de Blandine blême et qui se soutenait à peine, il se créa autour de nous cette zone de silence qui nous isolait, où nous étions seuls à pouvoir séjourner, ce royaume que nos regards définissaient. Debout dans cette assemblée dérisoire où chacun était venu pour être vu par des gens qui voulaient qu’on les voie, parmi la broussaille des paroles ineptes, dans le mouvement désordonné de la vanité, des petites ambitions, des projets médiocres et d’un maigre snobisme, je fus parcourue par le vent, l’océan déroula ses marées en moi, je me sentis radieuse, l’élue de toute terre promise et je souris à Léopold.”

Jacqueline Harpman (5 juli 1929 – 24 mei 2012)
Cover

 

De Vlaamse dichter en schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook alle tags voor Felix Timmermans op dit blog.

God rolt de zonnen door zijn handen…

God rolt de zonnen door zijn handen
zoals de boer het zaad.
De ruimte kent geen randen
en eindloos staat
de sterrentuin te branden.

Als dauwdrop aan der aarde bloeme’
weerspiegel ik het al.
Ik hoor de sferen zoemen
Gans ’t sterrendal
probeert Uw naam te noemen.

’t Geheim blijft tot de nacht behoren,
waarin ik ben ontstaan,
tot, opgeslorpt, in schijn verloren
in ’t licht vergaan
in U ik word herboren!

 

Hoe loopt de weg door de woestijn?

Hoe loopt de weg door de woestijn
naar Uw Beloofde Landen?
Er is veel dorst, er is veel pijn,
maar weinig troost voorhanden.
Wij kwamen in ’t begin der wegen
de kloeke druivendragers tegen,
en vroegen toen reeds: Is ’t nog ver ?
Zij wezen met kort duimgebaar,
alsof het nog een boogscheut waar,
naar d’ Avondster.
En ’t land werd niet gevonden.
Maar ’t heimwee blijft, spijts twijfel, nood
en ijdelheid en zonde.
Begint het soms in ’t aanschijn van de dood?
Men zegt: Wie God wil zien moet sterven…
Of loopt de weg doorheen de grot
van onze ziel, waarin Gij waakt, mijn God?
Dan valt de schone hoop in scherven,
want dan begint de weg van her…
Dan was het nooit zo na, mijn God,
maar ach, ook nooit zo ver!

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)
Borstbeeld in Lier

 

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook alle tags voor Jean Cocteau op dit blog.

Sobre Las Olas (On The Waves)

The boys in striped knitware
make the waves sprout–is it a storm?
Everything coos and the bathing girl
consults the mirror of the skies
Waltz, emerald carriages
As a rosebush swells its sides
Once more on the merry-go-round
Spring at the bottom of the sea.

 

L’Ange Heurtebise (Fragment)

I
Angel Heurtebise on the steps
Beats me with his wings
Of watered silk, refreshes my memory,
The rascal, motionless
And alone with me on the agate
Which breaks, ass, your supernatural
Pack-saddle.

II
Angel Heurtebise with incredible
Brutality jumps on me. Please
Don’t jump so hard,
Beastly fellow, flower of tall
Stature.
You’ve laid me up. That’s
Bad manners. I hold the ace, see?
What do you have?

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)
Portret door Amedeo Modigliani, 1916

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. Zie ook alle tags voor Jean Raspail op dit blog.

Uit: De ontscheping (Le Camp des Saints, vertaald door Jef Elbers)

“ De bejaarde professor dacht aan iets alledaags. Hij had té veel gelezen, té veel nagedacht, té veel geschreven om, zelfs in het diepst van zijn gedachten, onder dergelijke hoogst abnormale omstandigheden iets anders te durven bedenken dan een banaliteit die zo uit de koker van een vijftienjarige scholier had kunnen komen. Het was mooi weer. Het was warm, maar niet drukkend. Een frisse lentebries speelde zacht en geruisloos door het overdekte terras van een der laatste huizen op de heuvel. Het huis hing tegen de rotswand aan, als een vooruitgeschoven wachtpost van het oude bruine dorp dat troonde boven de hele streek. Het keek uit over de lager gelegen toeristische stad, tot aan de luxueuze avenue waar men zich de kruinen van groene palmbomen en de witte flatgebouwen kon inbeelden langs het water van de kalme blauwe zee. Een zee van rijkelui waarvan nu plotseling alle opulente vernis geschraapt was die haar gewoonlijk bedekte: verchroomde jachten, gespierde waterskiërs, zongebruinde meisjes en vette hangbuiken die uitgestald waren op het dek van grote, slome zeilboten. Op deze kale zee die door de bejaarde professor al de hele ochtend werd gadegeslagen, lag nu alleen nog de onwaarschijnlijke, roestige vloot, die vertrokken was vanaf de andere kant van de wereld om op vijftig meter van de kustlijn te stranden. De vreselijke geur van latrines die aan het opdoemen van deze vloot was voorafgegaan, zoals een donderslag voorafgaat aan de storm, was nu helemaal vervlogen.
Zijn blik afwendend van zijn telescoop die op een statief stond en waarin de onvoorstelbare invasiemacht zo dichtbij wriemelde alsof die al de heuvelrug had overspoeld en het huis was binnengedrongen, wreef de oude man over zijn vermoeide ooglid, en hij keek even naar de deur van zijn huis. Het was een massief eiken, onverwoestbare deur die scharnierde op scharnieren uit een versterkte burcht. In het donkere hout ervan stond de geslachtsnaam van de oude heer gegrift, samen met het jaar waarin de woning werd voltooid door een voorouder in rechte lijn: 1673. De deur verbond op de benedenverdieping het terras en het hoofdvertrek, dat tegelijkertijd als woonkamer, bibliotheek en kantoor dienst deed. Het was de enige deur van het huis, want het terras kwam rechtstreeks uit op het steegje, langs een vrijstaand trapje met vijf treden, dat elke voorbijganger volgens de dorpstraditie naar believen kon beklimmen wanneer hij zin had de huiseigenaar te begroeten. Elke dag bleef de deur van ’s morgens tot ’s avonds open, wat ook die bewuste avond het geval was. Nu pas was de oude man zich hiervan bewust. De enorme banaliteit van de enkele woorden die toen in hem opkwamen, toverde een soort overgelukkige glimlach op zijn lippen. ‘Ik vraag me af, of in onderhavig geval, een deur open dan wel gesloten dient te zijn…’ dacht de bejaarde professor bij zichzelf.”

Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême, 5 juli 1925)
Cover Franse uitgave

 

De Kroatische dichter Tin Ujević werd geboren op 5 juli 1891 in Vrgorac in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Tin Ujević op dit blog.

Star on High

He loves no less who does not waste his words,
but asks and cares too much, though seeming dumb,
and his whole scope of loving (like a crumb
of bread to feed to hungry teeth), he hoards,
preserving it to give some star on high –
his soul, his heart, his distant destiny.

His silence says: in this world’s alien loneliness,
flowers and sonnets occupy my dreams,
with plant-pots perched on seasoned wooden beams –
our poverty’s pure, simple lines of loveliness.
beneath the veil of day and night’s clean blue,
I’m dreaming: I shall come, I’ll come for you.

 

The Necklace

XXV
Who’ll understand why – no one will
I rail at God each time I pray?
Within my flesh my soul lies ill.
A woman makes me waste away.

Instead of staying in my shell
when young and green I sought renown
in the wide world – but here in hell
now wear this thorn and wormwood crown.

With each tear, more tears long to blend,
consoling each sad syllable.
Aye, Hope is all: but here’s an end,
my life, my world, my hope – farewell.

 

Vertaald door Richard Burns en Daša Marić

Tin Ujević (5 juli 1891 – 12 november 1955)

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon. Zie ook alle tags voor Marcel Achard op dit blog.

Uit:Mademoiselle de Panama

“GÉDÉON. Naturellement. – Figure-toi que cet idiot n’osait pas entrer sous prétexte que tu es honnête.
ROSALIE, — Je le comprends. Bien n’est plus décourageant, à première vue. Surtout sous ce climat. (Les deux hommes rient.)
DOGUEREAU. – N’est•ce pas ?
ROSALIE. – Mais pourquoi le lui dire ? II s’en serait aperçu tout de suite.
GÉDÉON — J’ai voulu t’éviter la fatigue de lui donner des gifles.
ROSALIE. – Ah ! bien.
GÉDÉON. – Il travaillait à Gamboa…
ROSALIE. — En effet. On doit s’y faire une drôle d’idée des femmes !
DOGUEREAU, gaiement. — Voilà deux ans que je travaille au Panama. J’ai commencé à Colon. J’ai élé à Gatun, à Chagresito et à Juan Grande. Je n’ai jamais yu une ville aussi pourrie que Gamboa.
ROSALIE, en riant. — Ce n’est tout de même pas pour cette raison que vous l’avez quittée ? DOGUEREAU, qui rit aussi. — Oh ! non. Au contraire. Je m’y plaisais bien. La rigolade y était extrêmement bien organisée. Mais le travail… pouah I
GÉDÉON. – Pouah !
DOGUEREAU.— Tandis qu’ici, il y a à faire, parait-il ?
GÉDÉON. — Tu t’en apercevras demain matin. (S’excusant.) Je te dis « tu », hein ? C’est plus pratique.
DOGUEREAU. — Bien sûr !
ROSALIE. — Ah ! si vous aimez le travail, vous vous plairez dans notre trou.”

Marcel Achard (5 juli 1899 – 4 september 1974)
Hier met Jeanne Moreau in 1958

 

Zie voor de schrijvers van de 5e juli ook mijn blog van 5 juli 2017 en ook mijn blog van 4 juli 2013 en ook mijn blog van 5 juli 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Felix Timmermans, Josef Haslinger, Barbara Frischmuth, Jean Cocteau, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Tin Ujević, Marcel Achard

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook alle tags voor Felix Timmermans op dit blog.

Uit:Boerenpsalm

“Ik ben maar een arme boer en al heb ik veel miserie gehad, toch is het boerenleven het schoonste leven dat er bestaat. Ik wil nog met geenen koning verwisselen.
God, ik dank U dat Gij van mij een boer hebt gemaakt!
Ginder in die hut ben ik geboren. Wij waren met vijftien open bekken, en al kregen we soms meer kletsen dan eten, ’t was toch een jeugdige tijd en we wierden kerels lijk boomen.
Een groot huishouden is een lust.
Ik houd van een trossel kinderen. Een goede boom moet veel vruchten geven.
Aan mijn vrouw heb ik ook nooit een kindeken geweigerd. Kweeken is onze roep. Kinderen zoowel als savooien. Dan weet ge voor wat ge leeft en voor wie ge werkt. Onze Vader en ons Moeder zijn er ook niet van gestorven. Op haar tachtig jaar was ze nog recht lijk een panlat en droeg ze fluitend een zak patatten de schelf op. Onze Vader was krom gewerkt als een vraagteeken. Toen ze hem kistten zat hij of wel recht in zijn kist of staken zijn beenen in de lucht. Ze hebben hem moeten kraken, ten minste ik heb hem gekraakt. De anderen hadden schrik. De oude Mejonkvrouw van ’t kasteel, waar wij van huurden, kwam hem dikwijls vragen om hovenier bij haar te worden. Weinig werk, goede pree, en een deel in de winst van ’t fruit.
– Zwam! zei hij. Een boer moet een boer blijven, anders verstopt de gang van de wereld.
Daarom kon hij zoo duvelen en chagrijnig zijn, omdat er van ons allemaal maar één goesting had om den boerenstiel te doen.
Ik heb broers en zusters in Antwerpen en Brussel, twee zitten er in Amerika, een in ’t Fransch, een zot te Geel, dat kan in beste families voorkomen, en een is broeder bij de blootevoetpaters van Dendermonde. Dien zien we enkel als ze in zijn klooster centen noodig hebben.
Daarom zei onze Va altijd tegen mij: Onze wortel. Ik bleef. Ik kon het veld niet verlaten. Dat is zoo een genie. Het veld trekt u aan. Ge houdt ervan en ge weet niet waarom.
Want alles fijn nagegaan, Mijnheer pastoor heeft gelijk, als hij zegt dat het veld een soort van vijand is, een reus, zegt hij, die ons dag in, dag uit tegenwerkt.
Men moet er met lijf en ziel tegen ingaan. Hebt gij al nagegaan wat er moet gedaan worden om brood op uw tafel te krijgen?”

 
Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)
Affiche voor de film uit 1989

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Jean Cocteau, Felix Timmermans, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Barbara Frischmuth

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2010 en eveneens alle tags voor Jean Cocteau op dit blog.

 

Die Strafe

Wenn du alleine schläfst, sehe ich
Deine Träume fortlaufen wie Diebe.
Wenn du lügst, bist du so häßlich!
Schön macht dich der Schlaf und die Liebe;
So jung finde ich dein Gesicht,
Wenn die Wahrheit von dem Schlafe
Auf ihm erscheint in schwarzem Licht.
Dich schauen ist meine ewige Strafe.

 

Changements à vue

Clef de sol, n’êtes-vous la clef des champs ? Je raye

Ta vitrine, fleuriste éprise de wagons

La mer, la mer murmure au fond de notre oreille

S’il faut partir je pars, tu pars, nous naviguons

Ces Livres sont trop gros pour la belle qui charme

Les serpents enroulés aux arbres interdits

Méfions-nous, souvent le serpent est une arme

Sa tête un révolver dans la main des bandits

L’hercule du tréteau, qui mange de la neige

Vous a vaincu, monsieur l’athlète déloyal !

Rendez cinquante francs, on vous tendait un piège

On ne s’attaque pas au grand tigre royal

La princesse imprudente a meublé sa piscine

Avec des anges nus, habitants de Chaillot

Dame, si vous voulez que l’on vous assassine

C’est simple : montrez-leur votre grâce en maillot

Dans ce chiffre superbe écrit en majuscules

On voit singes grimpeurs, œuvre de l’amiral

Qui dessinait parfois, ou bien, au crépuscule

En bouteille mettait lui-même son journal

Marie Laurencin

Entre les fauves et les cubistes

Prise au piège, petite biche

Une pelouse, des amémies

Pâlissent le nez des amies

France, jeune fille nombreuse

Clara d’Ellébeuse

Sophie Fichini

Bientôt la guerre sera finie

Pour que se cabre un doux bétail

Aux volets de votre éventail

Vive la France!

 

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)

Portret door Frederico de Madrazo. 1910 / 1912

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Felix Timmermans, Jean Cocteau, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Barbara Frischmuth

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 7 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Sint Franciscus

Het is gedaan met al die ijdle dingen!

De maan speelt op de zilvren avondfluit;

hij zingt nu niet meer mee, dat lied is uit,

een schooner stem kon in zijn ziele dringen.

 

Hij zal in d’afgrond van Gods liefde springen,

trekt zijn verleden en zijn kleêren uit,

en in een pij, met zijne ziel als luit

gaat hij al beedlend langs de huizen zingen,

 

zingt voor den wolf, de vogels en de bloemen,

kan al wat leeft zijn broers en zusters noemen,

de Liefde zingt hem mager als een riet.

 

In zulke pure mensch wil God staand branden,

boort hem Zijn vuur door voeten, hart en handen.

Uit elke wonde juicht het zonnelied!

 

 

 

God rolt de zonnen door zijn handen…

 

God rolt de zonnen door zijn handen

zoals de boer het zaad.

De ruimte kent geen randen

en eindloos staat

de sterrentuin te branden.

 

Als dauwdrop aan der aarde bloeme’

weerspiegel ik het al.

Ik hoor de sferen zoemen

Gans ’t sterrendal

probeert Uw naam te noemen.

 

’t Geheim blijft tot de nacht behoren,

waarin ik ben ontstaan,


tot, opgeslorpt, in schijn verloren

in ’t licht vergaan

in U ik word herboren!

 

 

Timmermans

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)
Portret door Gerard Vekeman

 

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

 

Léone

 

1

C’est la nuit du vingt-huit que je rêvai Léone.
En posant sur la nuit ses pattes de lionne
Elle marchait (Léone) entre les feux éteints.
Ainsi les acteurs grecs marchent sur des patins.

 

2

Léone s’avançait jusqu’à l’aube nubile.
A marcher sur la nuit ses pieds étaient habiles
Car Léone marchait à même sur la nuit.

 

3

Le rêve était en moi comme Léone en lui.
Le cortège funèbre avait peine à la suivre
Le carrousel tordait ses cordages de cuivre
L’automate scandait la troupe de ses pas :
Tout paraissait tourner mais ne remuait pas.
Car Léone sachant que le miroir renverse
Montait à reculons l’échelle de l’averse.

 

 

 

Le camarade

 

Ce coup de poing en marbre était boule de neige,
et cela lui étoila le coeur
et celà étoilait la blouse du vaiqueur,
le vainqueur noir que rien ne protège.

 

Il restait stupéfait,debout
dans la guérite de solitude,
jambes nues sous le gui, les noix d’or, le houx,
étoilé comme le tableau noir de l’étude.

 

Ainsi partent souvent du collège
ces coups de poings faisant cracher le sang,
ces coups de poings durs des boules de neige,
que donne la beauté vite au coeur en passant.

 

 

jean-marais-jean-cocteau

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)
Hier met Jean Marais (voorgrond) aan de Cote d’Azur, 1939

 

 

De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: The Holy Road

 

„They might challenge their husband on the proximity of the family lodge to water, or the sleeping habits of the children, or the preparation of a feast, but they kept their misgivings about the white woman’s scalp to themselves. How their husband displayed his souvenir, taken in honorable combat at the cost of his own disfigurement, was simply none of their business.
Nor was it the business of anyone else in the village, and, like thewives of Wind In His Hair, every member of the community kept his feelings about the scalp hidden from public view. But the unvoiced opinions only added to a sense of dread that had been growing steadily among them for years. The presence of the white woman’s scalp in the village served as a constant reminder of the strange, unfathomable threat that had come to dominate their lives. It was the worst kind of threat a people can endure, an invisible horror that disturbs good sleep, confuses clear thinking, and makes the steadiest heart skip with odd, little ripples of fear at what tomorrow might bring.“

 

Michael_Blake

Michael Blake (Fort Bragg, 5 juli 1945)

 

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel.

 

Uit: Le bonheur dans le crime

 

“Il faut vous représenter cette maison en 1908, brillamment éclairée, avec des calèches qui arrivent de partout et des femmes couvertes de diamants et de plumes, quand le quartier n’était encore que prairies à la lisière de la forêt. (…)

Elle avait été construite par Georges Dutilleul, un banquier qui voulait y donner des fêtes prodigieuses. Il rêvait qu’on se disputerait le privilège d’être invité; il y aurait des intrigues. des déceptions et des victoires. (…)

Mais le jour de l’inauguration, il trouva sur la coiffeuse de sa femme le coffret à bijoux vide et un mot d’adieu. (…)

Elle était partie avec un Argentin aussi riche que le mari et bien plus beau. (…)

Le banquier se tira une balle dans la tête pendant que les premiers invités arrivaient. (…)

La maison, comme vous pouvez le voir, est très grande, et les murs ont des particularités qui font que le son s’y propage mal; on n’entendit pas le coup de feu. (…)

On ne sait pas pourquoi le banquier avait demandé à son architecte de lui faire des chambres et des passages dérobés, et cela est bien agaçant. La maison apparente est doublée d’une maison secrète dissimulée dans les murs et les planchers. Entre le plafond du grand salon et le sol de sa chambre, se trouvait un petit appartement où l’on pouvait à peine se tenir debout. Il y avait deux pièces, dont 1’une fut nommée la chambre aux Juifs et l’autre la chambre aux Anglais. (…)

Le plan de cette maison doit être d’une ingéniosité extraordinaire, on ne se doute pas du tout de ce qu’elle recèle, à peine s’il petit advenir que l’on pense, distraitement qu’elle est un peu moins grande qu’on ne le croirait quand on la voit de l’extérieur. (…)

Souvent, je me suis demandé ce qui avait pu conduire un banquier honorable, même s’il mourut d’être cocu, à un caprice si curieux.”

 

JacquelineHarpman

Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925.

 

Uit: Camp des Saints

 

“Car l’Occident est vide, même s’il n’en a pas encore et véritablement conscience. Civilisation extraordinairement inventive, certainement la seule à être capable de relever les insurmontables défis du troisième millénaire, l’Occident n’a plus d’âme. A l’échelle des nations, des races et des cultures, comme à celle de l’individu, c’est toujours l’âme qui gagne les combats décisifs. C’est elle et elle seule qui forme la trame d’or et d’airain dont sont faits les boucliers qui sauvent les peuples forts. Je ne distingue plus guère d’âme chez nous. A regarder par exemple mon propre pays, la France, il me vient souvent l’impression, comme dans un mauvais rêve éveillé, que bien des Français “de souche”, aujourd’hui, ne sont plus que des bernard-l’ermite qui vivent dans des coquilles abandonnées par les représentants d’une espèce à présent disparue, qui s’appelait l’espèce française et n’annonçait en rien, par on ne sait quel mystère génétique, celle qui s’est en cette fin de siècle affublée de ce nom. Ils se contentent de durer.”
“Mais le tout petit bourgeois sourd et aveugle reste bouffon sans le savoir. Encore miraculeusement à l’aise dans ses grasses prairies d’Occident, il cri
e en louchant sur son plus proche voisin : “Faites payer les riches!” Le sait-il seulement, mais enfin le sait-il! que le riche c’est précisément lui, et que ce cri de justice, ce cri de toutes les révoltes, hurlé par des milliards de voix, c’est contre lui et contre lui seul que bientôt il s’élèvera. C’est tout le thème du “Camp des Saints”.
Alors que faire?
Je suis romancier. Je n’ai pas de théorie, pas de système ni d’idéologie à proposer ou à défendre. Il me semble seulement qu’une seule alternative se présente à nous : apprendre le courage résigné d’être pauvre ou retrouver l’inflexible courage d’être riches. dans les deux cas, la charité dite chrétienne se révélera impuissante. Ces temps-là seront cruels.”

 

Jean-Raspail

Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême,  5 juli 1925)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee.

 

Uit: Donna und Dario

 

Die Häuser standen noch ziemlich dicht in jenem Teil der Stadt, und ihre Dächer waren von Tauben bevölkert. Dazu kamen Möwen vom nahen Kanal, aber auch Krähen aus dem Freiland vom anderen Ufer. Von Spatzenhorden und vereinzelten Wanderfalken gar nicht zu reden, die sich ebenfalls in der Stadt niedergelassen hatten, weil es da mehr zu fressen gab.

Es herrschte also reger Betrieb im Luftraum über den Gassen. Das Flügelschlagen nahm kein Ende, ebenso wenig das Tschilpen, Gurren, Krächzen und Pfeifen. Dass aber auch Katzen durch die Luft geflogen kamen, war eine Neuheit, die sogar die abgebrühtesten Käfigvögel auf ihren Fensterbrettern erstaunte. “Nichts für ungut.” Das war alles, was Dario zu der Riesenrabenkrähe zu sagen wusste, auf deren Rücken er nach seinem verhängnisvollen Sprung aus dem Fenster gelandet war. Sie waren beide auf einen vorüberfahrenden Sperrmüllwagen gestürzt, mitten auf ein altes Sofa, dessen Polsterung den Aufprall ein wenig milderte.

“Nimm sofort dein mörderisches Werkzeug aus meinem unschuldigen Leib”, zeterte die zerzauste Krähe, “oder ich hacke dir die Augen aus, so schnell kannst du gar nicht schauen.”

“Du meine Güte!” Dario zog schleunigst die Krallen ein, aber ganz ohne Gewalt ging das nicht. Der Vogel musste Federn lassen. “Ich habe es nicht so gemeint.” Dario spuckte und spuckte. Die pechschwarzen Daunen, die er sich aus den Pfoten zupfte, steckten nun zwischen seinen Zähnen.

“Soll das ein Witz sein, oder hast du eine Meise?” Die Krähe zielte mit dem Schnabel nach ihm und versuchte gleichzeitig ihr Gefieder in Ordnung zu bringen.

“Was für eine Meise?”, fragte Dario. Er kannte nur die Vögel von den städtischen Dächern.

“Du musst übergeschnappt sein”, krächzte die Krähe, ein beachtliches, ausgewachsenes Exemplar. “Seit wann springen Katzen aus dem fünften Stock?” Sie kämmte ihr Gefieder, hackte nach ihm und schimpfte abwechselnd, während Dario sich sachte immer weiter zurückzog, bis sein Schwanz sich an der Seitenlehne des Sofas stauchte.

“Ein Irrtum”, flüsterte er zerknirscht.

“Was heißt da Irrtum?” Die Krähe hatte nun selber den Schnabel voller Federn.“

 

frischmuth

Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)    

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Felix Timmermans, Jean Cocteau, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Barbara Frischmuth, Josef Haslinger, Marcel Achard, Ilse Gräfin v. Bredow, Tin Ujević, Walter Matthias Diggelmann, Marcel Arland

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 7 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008.

De dauw drop

God rolt de zonnen door Zijn handen

zoals de boer het zaad.

De ruimte kent geen randen

en eindloos staat

de sterren tuin te branden.

 

Als dauwdrop aan der aarde bloeme

weerspiegel ik het Al.

Ik hoor de sferen zoemen.

Gans’ t sterren dal

probeert Uw naam te noemen.

 

‘ t Geheim blijft tot de nacht behoren,

waarin ik ben ontstaan,

tot, opgeslorpt, in schijn verloren,

in ’t licht vergaan,

in U ik word herboren!

 

 

De herfst blaast op den horen

 

De herfst blaast op den horen,

en ’t wierookt in het hout;

de vruchten gloren.

De stilten weven gobelijnen

van gouddraad over ’t woud,

met reeën, die verbaasd verschijnen

uit varens en frambozenhout,

en sierlijk weer verdwijnen…

De schoonheid droomt van boom tot boom,

doch alle schoonheid zal verdwijnen,

want alle schoonheid is slechts droom,

maar Gij zijt d’ Eeuwigheid!

Heb dank dat Gij mijn weemoed wijdt

en zegen ook zijn vruchten.

Een ganzendriehoek in de luchten;

nu komt de wintertijd.

Ik hoor U door mijn hart en door de rieten zuchten.

Ik ben bereid.

 

 

felixtimmermans2

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)
Borstbeeld in Lier

 

 

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008.

 

Ma. Nuit

 

Quelquefois je m’endors. Soudain je me réveille

Le mur s’ouvre sur la merveille

De mon bel enfant endormi.

Je pense : on ne dort pas. On rêve à son ami

On lui glisse des vers sous la porte mal close

II dort… Il dort nu sur sa grande main rose

II dort : où le sommeil enlève-t-il ses pas ?

 

Il dort et c’est divin que je ne dorme pas

Que je m’échappe à ce monde astucieux du rêve

Et je sors une jambe et l’autre, je me lève

Je marche vers la table où je chante debout

Mon enfant endormi circule Dieu sait où

C’est à moi de veiller, d’être la sentinelle

Du bonheur que la vie accepte au milieu d’elle

 

Maligne à faire l’ombre et le froid sur l’amour

A se moquer de lui, prête à jouer des tours

Atroces, à brouiller les flèches et les cibles

A susciter les jeux des âmes insensibles

À… Mais que dis-je ? Assez. Mon enfant m’aime. Il dort.

 

Et je garde en avare un sublime trésor

Dont je saurai verser l’intérêt à la foule

Et de mon cœur ouvert le sang d’encre s’écoule

Dors mon fils, mon amant, mon peintre, mon acteur

Je suis ton seul poète et ton seul spectateur

Dors. Il est doux Jeannot de veiller de la sorte

Et de laisser mon sang s’allonger sous ta porte.

 

 

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Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)
Portret door Amadeo Modigliani

 

De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Blake’s familie verhuisde van North Carolina via Texas naar Zuid-Californië en trok daar van dorp naar dorp. Zijn schrijverscarrière begon op de Walker Air Force Base, waar hij was gestationeerd op het Public Information Office. Hij was assistent-redacteur van The Strategian, de krant van de Walker-luchtmachtbasis. Na zijn dienstplicht studeerde hij journalistiek aan de University of New Mexico. In 1970 verliet hij de universiteit en bleef schrijven voor periodieken (magazines, tijdschriften). Hij werd bekend door zijn boek Dances With Wolves uit 1988, dat hij voor de gelijknamige film, waarin de hoofdrol wordt gespeeld door Kevin Costner, heeft bewerkt tot filmscript. Voor het schrijven van het filmscript ontving Blake een Academy Award.  In 2001 kwam het langverwachte vervolg op Dances With Wolves uit, dat The Holy Road (De Dans van de Krijger) heette.

Uit: The Holy Road

„The scalp was red and thick but what made it especially extraordinary was its great length. It was the longest shock of hair anyone had ever seen, so long that its owner had to sit on the shoulders of another warrior to tie it to the rafters of his lodge. Had it not been tied so high the hair would have dragged the ground and people living in the lodge would have been forever brushing it aside, reducing it from a vaunted trophy of war to an unwanted, everyday annoyance.
Still, it fell to a point about chest high and Wind In His Hair’s wives grumbled about its presence from the moment it assumed a prominent place among the many other scalps hanging in their large home. The grumbling was something the wives did under their breath and out of earshot of their husband for they knew that to complain openly about such a thing would cause unnecessary trouble. And it would be unfair to a husband who had sired so many healthy children, had unfailingly provided an abundance for his family, and was widely revered as the highest-ranking member of the elite warrior society known to all as the Hard Shields, the combat unit that viewed protection of the village and its people as their most sacred responsibility.“

 

 

MichaelBlake

Michael Blake (Fort Bragg, 5 juli 1945)

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008.

 

Uit: Angélique

 

„Oh ! là ! là ! Toujours saint Georges! toujours le dragon! l’ange et la bête, les vertus et les vices, la victoire du bon droit! Et moi? Qui pense à moi? Ces messieurs se disputent entre eux, le meilleur l’emporte, c’est la moindre des choses, et aussi que le pape accourt et sanctifie le sauveteur des vierges, mais, par le Dieu des chrétiens et tous les Dieux des païens, qu’on oublie un peu trop, ne pourrait-on penser à moi? C’est que j’existe, dans cette histoire, j’en suis même le noeud, l’objet de l’intérêt général, tout a tourné autour moi, dont on ne parle jamais.
La terreur régnait dans le pays que le dragon parcourait à pas lents, selon le rythme de son appétit. Il ne mangeait pas très souvent, et seulement des vierges: toute autre nourriture lui donnait des coliques et de l’eczéma, dont il se plaignait amèrement.
– Concevez-vous mon malheur? Je suis le dragon le plus maigre de la famille et tous mes frères se moquent de moi. On dit que c’est un trouble psychosomatique: peut-être bien, mais que voulez-vous que cela me fasse quand je me tords de douleur après un mauvais repas et que je traîne pendant des mois ces plaies suintantes qui me rendent affreux à voir? Je voudrais me marier, avoir des enfants, de beaux dragonnaux vigoureux, mais aucune dragonne ne veut de moi, même plus toute jeune, même veuve, même dépucelée hors mariage!“

 

 

Harpman

Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008.

 

Uit: Terres Saintes et Profanes

 

Sous la mosquée d’Omar, au centre de l’ancienne esplanade du Temple, qui abrite le rocher sacré, le sommet fameux du mont Moriah, il est une petite grotte à six angles inégaux, fort vénérée des musulmans. Six prophètes y prièrent, révélant à eux six les trois religions monothéistes : là, Abraham. Là, David, Ici, Salomon. A côté, Elie. Là, Jésus, et là, Mahomet. C’est du moins ce que vous explique le guide.

Mais en tête de ce chapitre, nous avons écrit « Terre sainte » au singulier. Supprimer l’s signifie que des trois Jérusalem, cette ville que martyrise une triple sainteté, la Jérusalem de Salomon et des Juifs, celle du Christ et celle de Mahomet, nous ne retiendrons dans ce chapitre que la seconde, avec tout le pays qui l’entoure et qui est son complément : la Palestine, la Terre sainte, vers laquelle s’élancèrent huit croisades d’Occidentaux, nos semblables. Cette Terre sainte est nôtre, croyants ou non, puisque nous sommes d’Occident.

La géographie politique récente l’a partagée en deux pays : Israël et la Jordan
ie, l’un juif, et l’autre musulman, auxquels nous consacrons deux chapitres. La Jordanie en possède la plus grande partie, et son Commissariat au tourisme l’a baptisée Holy Land sur toutes les affiches de sa propagande ! Le Liban, lui-même, comprenant l’attrait publicitaire d’un tel vocable, rappelle qu’il est aussi « Terre sainte », puisque selon les Evangiles « Jésus alla dans le pays de Tyr et Sidon ».

 

Raspail

Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême,  5 juli 1925)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008.

Uit: Vergiss Ägypten

« Vergiss Ägypten, sagte Lamis. Ägypten ist ein uraltes Haus, von dem niemand genau weiß, was sich hinter den Türen befindet. Die Kellertreppe ist eingestürzt, und die Leiter zum Dach hat kaum noch Sprossen. Die einzelnen Räume sind nur mehr gefühlsmäßig zu erschließen. Lass es also, denk lieber an die Ägypter.
Lamis hat leicht reden. Es ist ihr Land, es sind ihre Vergleiche.
Wenn du tatsächlich etwas über Ägypten sagen willst, vergiss Ägypten. Denk an ein anderes Land. Ein ganz anderes Land. Stell dir vor, du fliegst nach Sydney. Auf dem Weg dorthin musst du umsteigen. Möglicherweise in Bangkok oder weiß der Teufel, wo. Du sitzt nach dem unbequemen Flug mit ausgestreckten Beinen im Transitraum und unterhältst dich mit einer englischen Journalistin, die in Hurghada Urlaub gemacht hat. Du warst natürlich nicht in Hurghada. Und plötzlich überfällt dich eine Vorstellung von Ägypten, die es wert wäre, aufgeschrieben zu werden.
Wieso Bangkok?
Die Betonung liegt auf Transit. An Orten des Übergangs ist die Seele ungeschützt, alles Mögliche kann ihr passieren. Es gibt vielfältige Rituale bei Geburt und Tod, die einem beim Umsteigen helfen sollen.
Es geht aber nicht um Geburt und Tod. Es geht um Wörter, um Sätze.
Es geht ums Begreifen, glaub mir, Valie.
Ich hasse diese amputierten Vornamen und unterschreibe meine Briefe immer mit Valerie. Valerie Kutzer. Lamis sagt auch Alex, wenn sie Alexandrien, und IA, wenn sie die Isis Air meint.
Ich möchte Lamis wiedersehen. Jede Herzensregung hat ihren Preis.
Das aviatische Paradoxon.
Nirgendwo fühle ich mich so geborgen wie in einem Flughafen, so als könne ich nie mehr verlorengehen. Wenn ich tatsächlich bliebe? Im Flughafen wohnen bliebe? Es wäre für alles gesorgt, Toiletten, Duschen, Friseur. Es gibt einen Arzt und einen Andachtsraum (ökumenisch), Buffets, Restaurants, Buchhandlungen.“

frischmuth

Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008.

Uit: Phi Phi Island

 

“ein paar monate lang war ich ziemlich sicher, dass ich dieses buch nicht schreiben w[1]rde. schon deshalb nicht, weil ich oft danach gefragt wurde: du arbeitest doch nicht etwa an einem tsunami-buch? – nein, keine angst.

oder: mensch, du hast da was erlebt, da musst du dir keine sorgen um dein nächstes buch machen.

das waren unangenehme situationen. ich wollte darüber schreiben, aber ich wollte es auch wiederum nicht. Ich konnte das, was ich erlebt hatte, nicht abwägen, ich konnte es nicht von außen anschauen. es war wie ein tief in mir sitzender knoten, der sich nicht lösen ließ.

der tsunami vom 26. dezember 2004 und seine verheerenden auswirkungen blieben einige monate lang ein medienthema. ich sah die bilder, ich las die vielen augenzeugenberichte, und ich erzählte, wenn ich gefragt wurde, wie es uns ergangen war. zwar sagte ich bei jedem interview zu mir selbst: wenn die tsunami-frage kommt, solltest du gar nicht darauf eingehen. du hast überlebt. und du hast keine angehörigen verloren. warum nicht einfach froh sein und schweigen? dann kam das gespräch auf den tsunami, und ich merkte, dass ich doch auch das bedürfnis hatte, darüber zu reden.

dabei stellte sich eine merkwürdige unschärfe ein. es waren immer details, die mir in den sinn kamen, bilder, die sich in der erinnerung festgesaugt hatten, die mir aber den blick auf diese paar tage mehr trübten als schärften. die bilder gruppierten sich um zwei momente, die mit dem tsunami nur äußerlich zu tun hatten, die auch bei ganz anderen ereignissen hätten auftreten können. um den einen moment, als ich plötzlich zu wissen meinte, das werde ich nicht überleben, und um den anderen, als es danach aussah, als hätten wir unsere beiden kinder verloren.”

 

haslinger

Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007

 

Uit: Jean de la Lune

 

Marceline, qui bâille : N’insiste pas!

Jef : Et, quand je fais une réflexion vraiment bien, tu ne la remarques même pas! Je t’ai dit: “Je suis un type épatant, qui t’aime-comme un imbécile!”. Tu n’as même pas sourcillé Mais, quand je dis “Comme l’amie de Cloclo”, tu me trouves extraordinaire. C’est un peu fort tout de même! Remarque que, après tout, “Comme l’amie de Cloclo”, c’est assez drôle. Oui, peut-être que le fait d’associer Richard et l’amie de Cloclo a pu te paraître amusant. Mais il ne faut pas exagérer. Quoi ? Tu ne réponds pas ? Elle dort. ma parole. (il la regarde) Elle dort. (il la regarde longuement) Comme elle est belle! (Timidement) Comme tu es belle (Et, maladroitement,. il s’essaie à dire 🙂 Mon amour! (il répète très vite) Mon amour! Mon amour! (et avec une tendresse infinie) Mon amour! (il la regarde) Elle a l’air de souffrir. C’est drôle ! Elle a presque toujours l’air de souffrir quand elle dort. Toute la journée, elle rit avec nous, elle s’amuse, elle est heureuse. Et, la nuit, ce n’est plus la même. Quels rêves tait-elle donc? (il va éteindre le lustre) Le matin, quand je les lui demande, elle ne s’en souvient jamais. (il tousse, remue une chaise) Oui, elle dort vraiment. Alors, à nous deux, ma petite. Je vais te faire quelques petits reproches. D’abord, pourquoi me trouves-tu extraordinaire à tort et à travers, comme tout à l’heure, là? Mais c’est une question à laquelle tu es bien incapable de répondre, naturellement. (hausse 1es épaules avec pitié) Voyons un peu les autres. (il sort un carnet de sa poche et s’installe au chevet du divan. il ouvre le carnet) Avril… mai… mardi… mercredi… Voilà, que de reproches ! Ah ! c’est parce qu’il y a ceux d’hier. Oui, excuse-moi, mon petit, hier, je me suis endormi avant toi. Cloclo t’avait tellement énervée avec son coup de téléphone. Alors… (il consulte le carnet) Nous disons donc: Pourquoi, pourquoi prends-tu toujours le parti de la bonne contre moi? Ce n’est pas gentil. Avant-hier. je lui ordonne je ne sais plus quoi. Elle me dit: “Je veux d’abord demander a Madame, parce que je connais Monsieur, si Madame n’est pas de son avis, Monsieur me disputera pour avoir fait ce qu’il voulait”. Je te raconte ça, et au lieu de te fâcher, tu ris avec elle. Avoue que ce n’est pas gentil. (il consulte à nouveau le carnet)… « 

 

Achard

Marcel Achard (5 juli 1899 – 4 september 1974)

 

 

De Duitse schrijfster Ilse Gräfin v. Bredow werd geboren op 5 juli 1922 in Teichenau. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007

Uit: Kartoffeln mit Stippe

“Städter waren in Vaters Augen eine Heimsuchung, eine Landplage, schlimmer als Rüsselkäfer und Waldbrände. «Dieses Volk» spazierte durchs Dorf wie durch einen Zoo, drang ungebeten in Ställe und Gärten, gaffte durch offenstehende Fenster und benutzte die Hochsitze als Liebesversteck. «Diese Leute» trampelten durch das Getreide und über die Wiesen, als seien es Landstraßen, rissen Pilze mit Stumpf und Stiel aus dem Boden, schlossen nie ein Koppeltor hinter sich und brachten es sogar fertig, auf einem Wildschweinwechsel zu zelten, worüber eine Bache mit Frischlingen so in Harnisch geriet, daß sie das Zelt niedertrampelte. Sie verstießen gegen jede gute Sitte, indem sie nur mit einer Badehose bekleidet ins Dorf kamen und provozierten Mutter, die sich gern in vieles mischte, zu der Bemerkung: «Wir sind hier schließlich nicht im Busch.» Sie mäkelten an allem herum, was sie im Dorf einkauften – «die Milch sieht ja ziemlich wässerig aus!», «sind die Eier auch wirklich frisch?» und gingen in trockenen Sommern reichlich sorglos mit Streichhölzern und Feuer im Wald um.

Trotz unserer ablehnenden Haltung waren sie von uns und dem Dorf begeistert. Dabei war es das mickrigste weit und Breit. Es gab weder Wasserleitung noch elektrisches Licht, noch Telefon. Weder Kaufmann noch Gasthaus. Einmal wöchentlich kam der Krämer vom Nachbardorf mit Pferd und Wagen und hielt vor den aus Lehm zusammengepappten, mit Efeu verschnürten Fachwerkhäusern, die sich zwischen zwei Seen unter Linden und Kastanien duckten. “

Bredow

Ilse Gräfin v. Bredow (Teichenau, 5 juli 1922)

 

De Kroatische dichter Tin Ujević werd geboren op 5 juli 1891 in Vrgorac in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Hij bezocht het gymnasium in Split. Daarna verbleef hij enkle jaren in het bohemienmilieu in Zagreb. Hij probeerde in he toenmalige Joegoslavië politiek actief te worden en pleitte voor een broederlijke vereniging van Kroaten en Serven. Hij werd echter doo het servische nationalisme afgeschrikt en keerde terug tot de literatuur.

 

 

Blessed morning

Blessed morning, you cascade

Roaring lightfalls in this room.

How can pain make me afraid,

Dead already, in my tomb?

 

Well, perhaps you can ignite

Buried sparks from ash and dust

Since the lilac and the light

Still swell longing in your breast.

 

When I lift your veil, you show

Lines of quiet, forms of grace

In shelves of books, row on row –

Then the whole room’s careworn face.

 

Yet, there’s something still I miss

From this crib without a cross,

A smile on darling lips, the kiss

Of flowers in a waterglass.

 

Blessed morning, while you dress

This room in your translucent robe,

I have no fear of death’s caress.

Only give love back to this Job.

 

 

Vertaald door Richard Burns en Daša Marić

 

 

ujevic

Tin Ujević (5 juli 1891 – 12 november 1955)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 5 juli 2008.

De Zwitserse schrijver Walter Matthias Diggelmann werd geboren op 5 juli 1927 in Zürich. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007.

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 5 juli 2007.

De Franse schrijver en criticus Marcel Arland werd geboren in  Varennes-sur-Amance op 5 juli 1899.

 

 

 

 

Felix Timmermans, Jacqueline Harpman, Jean Cocteau, Jean Raspail, Barbara Frischmuth, Josef Haslinger, Walter Diggelmann, Ilse Gräfin v. Bredow, Marcel Arland, Marcel Achard

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 7 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007.

Uit: O.L. Vrouw der visschen

“Vettigen Min, de visscher met zijn vermiljoen gezicht en zijn witten stoppelbaard, had het zilveren O.L. Vrouwenbeeld gestolen uit het blauw glazen kappelleken der Begijnhofstraat.

Och, ’t was zoo rap gedaan; ’t lag in zijn armen zonder dat hij ’t zelf wist, alsof het er in gesprongen was.

Zoo als alle dagen als hij met zijn netten naar de Nethe ging, bad hij voor het beeld drie weesgegroetjes om een goede vischvangst te hebben.

En terwijl hij nu weer te bidden stond in den avondschemer, zag hij de glazen deur wat open staan. Alvast had het nonneken, dat het beeld moest verzorgen met versche bloemen, de deur vergeten terug op slot te doen.

Vettigen Min zag onder het bidden met zijn wimperlooze oogskens eens sluw rechts en links. Er was geen levende ziel in de straat, niets dan een wit mager hondeken dat zoekend in de goot liep. En Vettigen Min zijn gedachten werden doorbliksemd met al dit zilver, dat zoo maar om te nemen was. Dan zou hij nooit meer moeten werken, en kost hij alle dagen vleesch eten.

‘Gebenedijd zijt gij boven alle vrouwen’ en wip! Vettige Min wipte naar omhoog, en ach, ’t was rapper gedaan dan hij dacht, ’t beeld zat onder zijnen naar visch riekenden frak.

Hij meende er eerst mee naar huis te gaan, maar ’t wijf en de jong zouden het rap over hun tong laten vallen, en hij ging dan maar naar zijn schuitje naar de Nethe.

Hij had medeen al groot spijt over hetgene hij gedaan had en stotterde onderwegen: ‘Dief! Dief! moest ik daarvoor zoo oud geworden zijn!’

Hij kreeg nog goesting het beeld weerom te dragen. Maar men moest hem eens betrappen als hij het terug in ’t kappelleke zette? Al zou hij ook zeggen dat hij het op de vest gevonden had, ze zouden hem niet gelooven, ze zouden hem uitpersen met vragen, en voor twee jaar kost hij dan in ’t gevang gaan zitten.

Maar hij moest van ’t beeld afgeraken, daar was lezen noch bidden voor!

Hij wou het ievers in ’t veld gaan verloren leggen, ze zouden het wel vinden, en dan was alles weer in zijn vouwen. En hij was reeds op weg het te doen, als hij plots bleef stil staan en zei: ‘Maar nooit of van mijn leven niet! Ziet ge dat diegene die het vindt, het in een potteken smelt, en het in Antwerpen voor groot geld gaat verkoopen! Dan zou ik het gestolen hebben voor een ander zijn profijt! Maar nooit of van mijn leven niet!’

En hij keerde met het zilveren beeld weerom, naar de Nethe, waarboven de maan opkwam.”

 

timmermmans

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007.

Uit: Orlanda

“Orlanda realiseerde zich eensklaps dat ze werd gedreven door een ijzeren vastberadenheid, ze wilde echt dat hij dat verrukkelijke leven dat hij sinds twee weken leidde opgaf en zou geen nee accepteren. Hij kreeg een aanval van razernij. ‘Nooit! Nooit kom ik terug in jou!’ schreeuwde hij dol van woede. ‘Je zou me weer in je ondergrondse krochten opsluiten waar je me jaren bloedeloos en gecastreerd hebt laten wegkwijnen, ik dacht dat ik stikte in jouw bekrompen ziel, je zou me de mannen weer afnemen en ik zou weer damesachtig moeten lopen in plaats van met grote stappen rond te rennen.[…] Je hebt me meer dan twintig jaar onderdrukt, ik ga nog lieverd dood dan opnieuw bij jou onder de plak te mo
eten zitten.”

 

Harpman

Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007.

 

PLAIN-CHANT

 

Je n’aime pas dormir quand ta figure habite,
La nuit, contre mon cou ;
Car je pense à la mort laquelle vient trop vite,
Nous endormir beaucoup.

Je mourrai, tu vivras et c’est ce qui m’éveille!
Est-il une autre peur?
Un jour ne plus entendre auprès de mon oreille
Ton haleine et ton coeur.

Quoi, ce timide oiseau replié par le songe
Déserterait son nid !
Son nid d’où notre corps à deux têtes s’allonge
Par quatre pieds fini.

Puisse durer toujours une si grande joie
Qui cesse le matin,
Et dont l’ange chargé de construire ma voie
Allège mon destin.

Léger, je suis léger sous cette tête lourde
Qui semble de mon bloc,
Et reste en mon abri, muette, aveugle, sourde,
Malgré le chant du coq.

Cette tête coupée, allée en d’autres mondes,
Où règne une autre loi,
Plongeant dans le sommeil des racines profondes,
Loin de moi, près de moi.

Ah ! je voudrais, gardant ton profil sur ma gorge,
Par ta bouche qui dort
Entendre de tes seins la délicate forge
Souffler jusqu’à ma mort.

 

 

 

Carte postale souvenir

 

L’alcyon où la neige dort

Où ? Cherchez vous-même. Le sais-je ?

Nous irons dormir sous la neige

À l’auberge du Chamois d’or.

 

Le soleil sur les hautes cimes

Veloutait les neiges cruelles

C’est ainsi que nous réussîmes

À v
oler sans acheter d’ailes.

 

Ainsi nous nous envolâmes

Ainsi que le froid endormait

Les enveloppes de nos âmes

Jusqu’au crocus du mois de mai.

 

C’est ainsi que l’alcyon vole

C’est ainsi que la neige fond

C’est ainsi, c’est ainsi que font

Les plumages de ma parole.

 

 

 

Le mauvais tapis volant

 

Ma sottise est sans limite

C’est la sottise du marbre

La sottise de l’arbre

C’est la nature qu’elle imite.

 

Il ne faut pas trop m’en vouloir

Ni me trouver trop ridicule

Car je marche endormi le long de ce couloir

Où ceux qui veillent reculent.

 

Dans le sommeil reste tapi

Comme un trésor dans sa cachette

Pour savoir mieux voler attendons que j’achète

Bientôt un mieux volant tapis

 

Mais nul ne peut t’aimer qu’il veille ou bien qu’il dorme

Plus que ce poète-oiseleur

Qui n’était que fantôme et n’a pris une forme

Que par ta forme et ta couleur.

 

 

Cocteau2

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007.

Uit: Le Vent des Pins*

« Et vous, reprit-il, que faites-vous au Japon ?

— Je ne suis là que depuis peu de temps, simplement pour promener quelques touristes dans ce pays. Le Japon est à la mode.

— Je sais !… On a eu Loti, et puis Farrère, Claudel, et d’autres qui y passaient quelques mois et repartaient avant d’en avoir assez de s’extasier. Puis est venu Thomas Raucat, et on a commencé à rire un peu. On a pourtant tort de se moquer des Japonais, l’humour leur va si mal. Lorsque je suis arrivé à Tokyo il y a vingt ans, j’ai croisé en débarquant un missionnaire catholique qui prenait le bateau pour la France. Nous avons vidé quelques verres ensemble. C’était une sorte de saint. Il avait converti vingt personnes en trente ans de séjour au Japon et s’en montrait satisfait. Au quatrième verre, il m’a dit : « J’écris un livre sur le Japon, je tiens déjà la première phrase : le Japon est une bande de terre habitée par une bande de cons. » Le livre n’a jamais paru, je crois. Il avait dû réfléchir. C’est dommage, c’aurait été passionnant de voir développer ce point de vue.

— Je pense que vous exagérez un peu. Je les trouve sympathiques.

— C’est ce que je disais aussi. L’histoire se répète, mon ami… Je suis arrivé ici enthousiasmé, et j’ai rencontré ce vieux prêtre qui s’en allait. Je n’ai pas voulu le croire. Aujourd’hui, c’est mon tour de partir et de vous renseigner. Vous ne me croirez pas, c’est normal.

— De toute manière, je ne suis pas là pour juger. Mon rôle se borne à faire vivre six touristes, pendant un mois, dans une ambiance typiquement japonaise.

— Oh ! pour l’ambiance, ils ne seront pas déçus. Réfléchissent-ils beaucoup, vos touristes ?

— En principe, non. Nous essayons de ne pas leur en laisser le temps ni l’occasion.

— Dans ce cas, vous êtes tranquille. Car si vous réfléchissez, vous êtes perdu, ou plutôt le Japon est perdu pour vous. Donnez-moi un papier et un crayon, je vais vous expliquer… Pour aller de A à B, l’Occidental suit en général un processus de pensée simple, qu’on peut figurer par une ligne droite. »

 

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Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême,  5 juli 1925)

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007.

 

Uit: Die Schrift des Freundes

 

Es war einmal, es war keinmal …” Das ist ein Traum, aus dem man nur schwer erwacht, träumt Anna Margotti und macht sich auf den Weg durch viele Fährnisse. Unbewaffnet und auf sich gestellt. Sie kann sich gehen sehen zur Station an der Ecke Unerkennbare Straße, Linie Sieben, Auf der Hut.
Nebel oder Augentrübung, die Richtung ist immer schon vorgegeben. Auch sind die Fahrgäste aus Papier, von oben bis unten beschrieben. Ein Buchstabe angelt nach ihr, fischt sie aus sich heraus, hängt sie zwischen Himmel und Erde. Aber noch braucht sie Boden unter den Füßen.
“Wo ich doch in die Donaustadt möchte!”“ Sie weiß, dass sie niemals ankommen wird. Der Zugführer gibt sich als Derwisch zu erkennen, mit einem Blick, der sie von sich abliest. Es muß eine alte Wagengarnitur sein, mit Steuerknüppel und Schlaufengriff, ein Remisenstück, das nur noch um Mitternacht ausfährt.
Die Vorstadt lichtet sich, mehr und mehr Schnee füllt die Zwischenräume, gekerbt von Vogelspuren, eine Geschichte der Überschneidungen. Und die Stationen klingen alle nach Längsthinüber. Lauter Schutzengelnamen für Hände und Füße.
“Endstation!”“ Rascheln und Knistern in den Bögen. Die Seiten wenden sich. Der wandernde Derwisch gähnt gewaltig und lässt seinen Mantel liegen.
“Komm mit mir, mein Kind, dann belebe ich dir die Welt mit meinem Hauch.”
Sie gehen zusammen an der alten Donau spazieren, erwärmt bis zum Ineinanderverschmelzen. Und doch wird jedes Schaf an seinen eigenen Beinen aufgehängt.
“Anna Margotti, mein Kind, jetzt nehme ich mir dein Herz!”
Der Traum dauert schon zu lange.
Da hat der Dschinn des verborgenen Sinns sich ins eigene Fleisch gehackt, und Anna Margotti macht die Augen auf.“

 

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Barbara Frischmuth (Altaussee,5 juli 1941)

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007.

 

Uit: Das Vaterspiel

 

Mimi rutschte zu mir herüber und berührte mich mit ihrem Knie. Sie sagte: Heute muss ich dir noch ein paar Dinge erzählen. Und morgen früh sagst du mir, ob du gleich wieder zurückfliegst oder ob du bleibst und mir hilfst.
Was ist es?, fragte ich. Und warum diese Geheimniskrämerei?
Mimi sagte auf Deutsch und so laut, dass der Fahrer es hören konnte: Halten Sie bitte an! Der Fahrer reagierte nicht.
Sie lehnte sich zurück und sagte: Dieses Haus auf Long Island ist nicht leer. Dort lebt jemand, von dem niemand weiß, dass er noch lebt. Auch ich habe es jahrelang nicht gewusst. Und diejenigen, die vermuten, dass er noch lebt, wissen nicht, wo er
lebt.
Wer ist es?
Mein Großonkel. Der Bruder meiner Großmutter.
Und warum muss er sich verstecken?
Weil er gesucht wird.
Weshalb?
NS-Verbrechen.
Der muss doch ein alter Mann sein.
Sogar sehr alt. Er ist 78.
Und seit wann versteckt er sich?
Seit 32 Jahren.
Seit 32 Jahren?
Ja. Zuerst in der Wohnung, in der wir gerade waren, dann im Haus auf Long Island. Und was soll ich machen?
Sein Versteck verbessern.
Während dieses Gesprächs war mir, als würde ich in einem Aufzug stecken, der in den Keller hinabrast. Hilflos drückte ich noch an irgendwelchen Knöpfen herum, ohne Hoffnung, dass sie den Aufzug zum Halten bringen würden. Dann schlug der Aufzug im Keller auf. Sein Versteck verbessern. Einem Nazi helfen. Sonst noch etwas? Ich saß in diesem Taxi und glotzte auf die Hochhäuser hinaus. Mein erster Gedanke war: Da darfst du dich nicht hineinziehen lassen. Das bist du deiner Herkunft schuldig. Großvater in Dachau, Enkel hilft seinem Peiniger. Das ist eine zu steile Karriere.”

 

haslinger

Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

De Zwitserse schrijver Walter Matthias Diggelmann werd geboren op 5 juli 1927 in Zürich. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007.

 

Uit: Das Verhör des Harry Wind

 

„Hauptmann Kurz trägt keine Uniform. Der Kommandant, er hat den Rang eines Majors, trägt auch keine Uniform. Auch die Leutnants tragen keine Uniform. Nur die Soldaten, die Gefreiten und die Unteroffiziere müssen Uniform tragen. Natürlich sind auch die Beamten der Kriminalpolizei nicht uniformiert. Alles in der Kaserne ist hell und freundlich. Würde es nach Antibiotika riechen, würde man annehmen, dies sei ein Krankenhaus. Aber es riecht nur nach Büro, nach Verwaltung. Hauptmann Kurz geht links von mir, bei Engpässen, bei Türen zum Beispiel, geht er voraus. Rappold hat sich in letzter Sekunde entschlossen mitzukommen, obgleich man ihn nicht nötig hat. Uniformpolizisten mit Papieren in Händen begegnen uns, grüssen auf militärische Art. Hauptmann Kurz grüsst zurück, indem er zwei Finger der rechten Hand an seine Schläfen legt. Wir kommen an einer Türe vorbei, und ich bleibe stehen, denn die Anschrift interessiert mich:
“Fernmeldezentrale”. Kurz sagt:
“Das kennen Sie noch nicht. Interessiert Sie das?”
Ich nicke. Wir besichtigen die Fernmeldezentrale: Sende- und Empfangsgeräte, Fernschreiber, Telefone, Alarmvorrichtungen. An der Wand eine Mattscheibe von drei mal vier Meter: Zahlen leuchten auf, und gleichzeitig ertönt eine männliche Stimme aus irgendeinem Lautsprecher, der nicht zu sehen ist. Kurz sagt:
“Ich will Ihnen etwas zeigen.” Er geht zum Schaltpult, das aussieht wie irgendein Regiepult beim Rundfunk oder ein Mischpult im Schallplattenstudio. Kurz drückt auf einige Tasten und ruft eine Nummer auf. Die aufgerufene Nummer erscheint auf der Mattscheibe. Dazu meldet sich eine Stimme.
“Wo sind Sie?”, fragt Kurz. Die Stimme antwortet:
“Hier ZH 2357, wir patrouillieren zwischen Birmensdorf und Affoltern am Albis.”
“Nichts Besonderes?”
“Nichts Besonderes. Zwei Anzeigen wegen Überfahrens der Sicherheitslinie.”
“Danke. Ende.”

 

Dingelmann

Walter Diggelmann (5 juli 1927 – 29 november 1979)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 5 juli 2007.

De Duitse schrijfster Ilse Gräfin v. Bredow werd geboren op 5 juli 1922 in Teichenau.

De Franse schrijver en criticus Marcel Arland werd geboren in  Varennes-sur-Amance op 5 juli 1899.

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 2007 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon.

 

 

 

 

 

Felix Timmermans, Jacqueline Harpman, Marcel Arland, Jean Cocteau, Jean Raspail, Marcel Achard, Barbara Frischmuth, Ilse Gräfin v. Bredow, Josef Haslinger, Walter Matthias Diggelmann

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 7 juli 2006.

Uit: Pallieter

“In die eerste Lieve vrouwkensdagen was de Lente ziek. De zon bleef weg en klaterde maar van tijd tot tijd, zoo door een wolkenholleken, een bussel licht op de gele boterbloemen. Het versche groen dat zij langs alle kanten geweldig uit den grond, de boomen en het water had gezogen,

zat er ongeduldig naar te wachten.

 

Pallieter zei, met een scheeven mond van bitterheid: “’t Spel is nor de knoppe!…”

 

Maar in den avond van dezen dag was de volle maan, rood lijk een blozenden appel, uit de wolken gebroken en een dunne nevel was lijk een fijn gaas op de Nethe en de beemden komen staan. Zie, als Pallieter dat zag, maakte hij met speeksel zijn wijsvinger nat, stak hem in de lucht

en als hij voelde dat zijn vinger koel werd langs den Zuiderkant, schoot hij in een luiden lach, rolde spertelend in het gers en zong in den stillen avond dat het klonk tot over de Nethe:

 

  “Die mi morghen wecken zal

  dat salder wesen die nachtigal

    die nachtigale soete;

  ick wille dan gaen in genen dal

  die suvere bloemen groeten….”

 

Morgen was het opnieuw zonlicht!

 

Hij kon er moeilijk van slapen en had bijna den heelen nacht, met het venster wagenwijd open, wakker gelegen. Hij hield den wolkbrekenden hemel in ’t oog, die na lang wachten gezuiverd was en fijn blauw bleef, bedrest met bleeke sterren en gevuld met klaren maneschijn.”

 

 

Timmermans

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)
Zelfportret

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zij is naast schrijfster tevens psychoanaliste en woont in Brussel.

 

Werk o.a.: Brève Arcadie (1959, prix Rossel), La Mémoire trouble (1987), La plage d’Ostende (1991), Orlanda (prix Médicis 1996) et La Dormition des amants (2002).

 

 

Uit: LE PASSAGE DES EPHEMERES (2004)

 

« Delphine ’t Servens à Werner Riemann :
20 octobre 2001, neuf heures du matin.
Il est impossible que, hier, à cinq heures, dans l’agitation d’une fin d’après-midi pluvieuse, j’aie vu cette fille, inchangée après quarante ans ! Elle sortait d’un grand magasin, les mains dans les poches d’un imperméable, elle a fait la moue devant l’averse, a relevé son capuchon sur la masse de cheveux blonds dont je me souviens si bien, puis s’est enfoncée dans la foule. J’étais figée, terrifiée. Lorsque j’ai pensé à la suivre, il était trop tard, elle avait disparu. Ce ne peut être qu’une ressemblance incroyablement exacte, ou une trahison de ma mémoire, mais j’en suis encore tremblante. Dites-moi, mon cher Werner, de m’apaiser. Rentrée chez moi, je suis allée au miroir : j’ai les cheveux blancs, mon visage est sillonné de rides, je parais largement mes soixante-dix ans, le temps passe pour tout le monde, il est évident que je me suis trompée. Peut-être a-t-elle eu une fille – mais qui aurait, forcément, plus de vingt ans ! Donc, ce serait sa petite-fille. Ou le hasard d’une ressemblance. Le patrimoine génétique de l’humanité est immense, certes, mais il y a tellement d’humanité que rien n’interdit d’imaginer une répétition parfaite. Cela est si absurde que je ne parviens pas à m’en servir pour me rassurer.
Tout de même, il y a quarante ans ! D’où me vient l’idée folle que ma mémoire serait précise au point que je n’aurais pas été leurrée par le souvenir ? Une fille blonde, aux traits peu marqués, jolie de façon assez banale : cela doit courir les rues, n’est-ce pas ?
Je tremble encore, Werner.
Rassurez-moi.

                                                                            DELPHINE.”

 

harpman

Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

De Franse schrijver en criticus Marcel Arland werd geboren in  Varennes-sur-Amance op 5 julu 1899. Met René Crevel en Roger Vitrac richtte hij het dadaïstische tijdschrift Aventure op. In 1929 kreeg hij de Prix Goncourt voor L’Ordre.In 1968 werd hij lid van de l’Academie Française. Van 1968 tot 1977 leidde hij de Nouvelle Revue Française.

 

Uit : Avons-nous vécu ? (1977)

 

 »Attendez. Au bas du ventre, un sexe.
– Un seul ?
Un seul par sujet, mais qui pour le féminin se creuse, et s’étale pour le masculin ou s’érige.
– Et alors ?
Alors tout vient de là.
– Vous plaisantez ! Le charme, la crainte, le bonheur, la honte, … ?
Oui.
– Le chant, l’inspiration, la grandeur, la plénitude, l’infini, presque Dieu, Dieu ?
La trace de Dieu dans les corps : ombre ou plainte, appel ou refus selon les jours ou l’alliance.
– Mais après les jours et les années, quand vient l’âge ?
Quand ce qui fut la beauté n’est plus guère qu’un souvenir…
– Oui…
Quand l’homme a perdu ses raisons et ses fins, qu’il souffre, qu’il a peur, qu’il sent la nuit qui monte…
– Oui. Eh bien ?
Il demande : « Où es-tu ? » Elle répond : « Tout près de toi. » Il dit : « Reste encore, ne t’en va pas, je t’en prie. Donne-moi la main, ta main. » Elle la lui donne, et jamais la main ne fut plus douce à sentir, jamais plus beaux les yeux dont il devine simplement le regard.
– C’est étrange.
Et qu’il meure : tout ce que l’on fut, ce que l’on a dit, ce que l’on a fait, tout ce qui peut sembler un jeu vain, une dérision, une légende, une fumée, tout, au bout du compte, se justifie dans la mort.
– Drôle de fable.

 

 

marcelarland

Marcel Arland (5 juli 1899 -12 januari 1986)

 

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2006.

 

Réveil

Bouche grave des lions
Sourire si
nueux des jeunes crocodiles
Au fil d’eau du
fleuve charriant des millions
Iles d’épices

Qu’il est beau le fils
de la reine veuve
et du matelot

Le joli matelot délaisse une sirène
Sa plainte de veuve
au sud de l’îlot

C’est la diane dans la cour de la caserne
Rêve trop court
Aube lanternes mal éteintes

Nous nous réveillons
Fanfare en haillons!

 

École de guerre

Que la vie est ennuyeuse
à cinq heures et demie
de ce petit matin en berne

Les dianes contagieuses
se propagent dans les casernes
comme une douce épidémie

Dieu que ce coq de cuivre est triste
l’ange cycliste
sort de la crèche
pour envoyer mille dépêches

La pauvre Diane s’enroue
dans cette énorme bâtiment
Réveillez-vous frileusement
voyageurs de la Grande Roue

 

Aglaé

Je bois l’eau froide par saccades
Coup de couteau je bois encor
O lourde lourde cavalcade
Galope dans la nuit du corps

Le jet d’eau boîte, éclabousse
le massif de bégonias
On dirait que dans l’herbe il y a
Des morceaux mouillés de langouste

Aux profondeurs d’un océan
Deux poissons aux belles ouoes
chantent sur un arbre blanc
Mais leur chanson n’est pas ouoe

Tu n’auras jamais Amphitrite
Ce joli cortège de truites

 

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Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. In de tientallen essays en romans die Jean Raspail sinds het begin van de jaren vijftig heeft geschreven staan dikwijls verre en afgelegen oorden centraal.

Zijn boek “Le Camp des Saints”, uitgebracht in 1973, zorgde voor enige beroering.Critici betichtten hem van rechts-extremisme en racisme, maar gezien zijn vele wereldreizen en boeken waarin hij met sympathie schrijft over exotische volkeren en stammen, zijn deze beschuldigingen moeilijk hard te maken. Kenmerkend voor Raspail is dat hij het opneemt voor bedreigde talen, culturen en tradities waar dan ook ter wereld. In deze optiek noemt hij zich dan ook een conservatieve tegenstander van massa-immigratie. Zijn roman “Moi, Antoine de Tounens, roi de Patagonie” werd in 1981 bekroond met de Grand Prix du roman de l’Académie française.

In 2004 werd de Prix Daudet aan hem toegekend door de luisteraars van Radio Courtoisie.

 

Uit: Moi, Antoine de Tounens, roi de Patagonie

“Sur une modeste tombe d’un petit cimetière du Périgord, on peut lire cette épitaphe : Ci-gît Orélie-Antoine Ier, roi de Patagonie, décédé le 18 septembre 1878. La plus étrange épopée qui puisse se concevoir… Durant les vingt-huit année du règne d’Orélie-Antoine, le rêve et la réalité se confondent aux bornes extrêmes du monde, là-bas, en Patagonie, au détroit de Magellan. Qui est Antoine de Tounens, roi de Patagonie, conquérant solitaire, obscur avoué périgourdin embarqué sur les flottes de la démesure, sous pavillon bleu, blanc vert claquant aux vents du cap Horn? Un fou? Un naïf ? Un mythomane? Ou plus simplement  un homme digne de ce nom, porteur d’un grand destin qu’il poursuivra toute sa vie en dépit des échecs, des trahisons, des sarcasmes qui peupleront son existence… Es-tu roi de Patagonie? Je le suis! Il n’en démordra pas. Roi il fut, quelques jours au moins, et toute une vie. Des sujets; il en eut : Quillapan, cacique des Araucans, Calfucura, cacique des Patagons, mais aussi Verlaine, Charles Cros, le commodore Templeton, le général Chabrier, l’amiral Dumont d’Urville, l’astronome Camille Flammarion, le colonel von Pikkendorff, Véronique, reine de Patagonie, au multiple visage, et tant d’autres, le cœur débordant d’émotion, qui se déclarèrent un jour ou l’autre, l’espace d’un instant, sujet du roi Orélie-Antoine. Car nous sommes tous des Patagons.”

 

 

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Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême, 5 juli 1925)
Geschilderd door Jacques Terpant

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 2007 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon. Zijn eerste grote succes kwam in 1923 met Voulez-vous jouer avec moâ? Zijn grootste successen vierde hij in het interbellum met stukken als La Belle Marinière (1929), La femme en blanc (1933) en Le corsaire (1938).

 

Citaten:

 

“L’espérance est un de ces remèdes qui ne guérissent pas mais qui permettent de souffrir plus lo
ngtemps »

 

«  La force des femmes n’est pas dans ce qu’elles disent mais dans le nombre de fois qu’elles le disent « 

 

« Si l’amour n’était pas la plus noble des passions, on ne le donnerait pas pour excuse à toutes les autres »

 

Archard

Marcel Achard (5 juli 1899 – 4 september 1974)

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zij studeerde Engels, Turks en Hongaars in Graz, Erzurum, en Debrecen als ook oriëntalistiek in Wenen.

Werk o.a.: “Die Schrift des Freundes“, 1998, „Schamanenbaum. Gedichte“, 2001, „Amy oder Die Metamorphose“, 2002, „Die Entschlüsselung“, 2003, „Der Sommer, in dem Anna verschwunden war“, 2004

 

Uit: Alice im Wunderland (2000)

 

“Alice läuft zum Haus des Kaninchens, aber da steht neben dem Spiegel schon wieder ein Fläschchen. “Ich weiß, dass etwas Interessantes passieren wird, wann immer ich etwas esse oder trinke.” Tatsächlich. Schon stößt ihr Kopf gegen die Decke und einer ihrer Ellbogen gegen die Tür. Und da sie noch immer weiterwächst, sitzt sie im Haus fest. So fest, dass sie den einen Arm aus dem Fenster strecken muss. Das weiße Kaninchen ist ihr gefolgt und möchte endlich Fächer und Handschuhe haben. Doch es kann nicht durch die Tür. “Dann gehe ich eben außen herum und steige durchs Fenster ein.” “Das wirst du nicht!” Alice schnippt mit den Fingern, hört einen Schrei und das Splittern von Glas. Das Kaninchen ist wohl in ein Gurkenbeet gefallen. Es muss eine bedeutende Persönlichkeit sein, denn die vielen kleinen Tiere, die ihm zu Hilfe eilen, reden es mit “Euer Ehren” an. Und nun soll Erwin, die Eidechse, durch den Kamin ins Haus einsteigen, um den Arm daraus zu vertreiben. (Mehr haben sie ja von Alice nicht gesehen.) Doch die tritt in den Kamin, und Erwin fliegt in hohem Bogen in den Garten zurück.”

 

 

Frischmut

Barbara Frischmuth (Altaussee,5 juli 1941)

 

De Duitse schrijfster Ilse Gräfin v. Bredow werd geboren op 5 juli 1922 in Teichenau. Zij groeide op in Havelland. Zij werkte als freelance journaliste voor diverse kranten en tijdschriften. Ook schreef zij korte verhalen. Haar eerste boek “Kartoffeln mit Stippe“ (1979), waarin ze haar jeugd beschrijft, was zeer succesvol en werd ook verfilmd. Er volgden vele romans die net zo succesvol werden.

 

Uit: Deine Keile kriegste doch

 

“Politische Ereignisse fanden in unserem Dorf nur geringes Echo. “Das is mich allens eins, wenn man die Hühner legen”, war der einzige Kommentar der Jungfer Zech zu Hitlers Aufstieg als Reichskanzler gewesen. Da gaben die Hornissen in Nachbar Trägenapps Kastanie mehr Gesprächsstoff her.
Sie versetzten Mensch und Vieh in Angst und Schrecken. Sobald sie zu hören waren, galoppierten die Pferde mit den Heuwagen schnaubend über die ungepflasterte Dorfstraße, und
lange Staubfahnen drangen in unsere Fenster. Schließlich kam Trägenapp die geniale Idee, den Biestern mit dem Feuerlöscher den Garaus zu machen. Er bereitete den Angriff sorgfältig vor, bastelte aus einem Stück Fliegengitter und einem Seihtuch einen provisorischen Schutzhelm, zog sich Handschuhe an und schleppte eine lange Leiter herbei. Vorsichtig das Terrain sondierend, stieg er bedächtig Sprosse für Sprosse hinauf. Wir hatten uns auf der Dorfstraße versammelt und sahen ihm aus respektvoller Entfernung z
u, wie er das Minimaxgerät in Gang setzte, bis aus jedem Astloch Schaum quoll. Leider stellte sich die erwünschte Wirkung nicht ein, die Hornissen waren nicht zu Hause.”

 

 

Bredow

Ilse Gräfin v. Bredow (Teichenau, 5 juli 1922)

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Hij studeerde filosofie, theaterwetenschappen en germanistiek in Wenen. Samen met Gustav Ernst was hij vanaf 1977 uitgever van het literaire tijdschrift Wespennest. Zijn politieke thriller Opernball, waarin een terroristische aanval op het Weense Opernball vanuit verschillende gezichtshoeken beschreven wordt, maakte hem ook buiten de grenzen van oostenrijk bekend. In 1998 ontstond uit het boek een driedelige televisieserie.

 

Uit: Opernball

 

Fred ist tot. Die Franzosen haben ihn nicht beschützt. Als die Menschen vernichtet wurden wie Insekten, schaute ganz Europa im Fernsehen zu. Fred war unter den Toten. “Gott ist allmächtig”, hatte ich als Kind gehört. Ich stellte mir einen riesigen Daumen vor, der vom Himmel herabkommt und mich wie eine Ameise zerdrückt. Wenn etwas gefährlich oder ungewiß war, hatte Fred gesagt: “Die Franzosen werden mich beschützen.”

Ich saß damals im Regieraum des großen Sendewagens. Vor mir eine Wand von Bildschirmen. Auf Sendung war gerade die an der Bühnendecke angebrachte Kamera. Plötzlich ging ein merkwürdiges Zittern und Rütteln durch die Reihen der Tanzenden. Die Musik wurde kakaphonisch, die Instrumente verstummten innerhalb von Sekunden. Ich schaltete auf die Großaufnahme einer Logenkamera und überflog die Monitore. Die Bilder glichen einander. Menschen schwanken, stolpern, taumeln, erbrechen. Reißen sich noch einmal hoch, können das Gleichgewicht nicht hatlen. Stoßen ein letztes Krächzen aus. Fallen hin wie Mehlsäcke. Einige schreien kurz, andere länger. Ihre Augen sind weit aufgerissen. Sie sehen, sie spüren, daß sie ermordet werden. Sie wissen nicht, von wem, sie wissen nicht, warum. Sie können nicht entkommen.

 

josefhaslinger

Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

De Zwitserse schrijver Walter Matthias Diggelmann werd geboren op 5 juli 1927 in Zürich. Tijdens zijn leven was hij een van de geëngageerdste en meest omstreden Zwitserse schrijvers wiens werk ten dele alleen in het Duitstalige gebied buiten Zwitserland gepubliceerd kon worden.

 

Uit:  Der Tag erzählt seine eigene Geschichte (1992)


“Über die Hintergründe des Mordes hätte ich nichts erfahren, wenn ich nicht zufällig, wie um Erinnerungen nachzugehen, im “Hinteren Sternen” gesessen hätte. Da sass nämlich einer am gleichen Tisch und las aufmerksam den Gerichtsbericht der “Neuen Zürcher Zeitung”.
Dieser Mann las die Zeitung sehr aufmerksam, manche Stellen zwei- und dreimal, vielleicht deshalb, weil seine eigenen Gedanken ihn immer wieder vom Geschriebenen ablenkten.
Als er mit seiner Lektüre zu Ende war, schob er die Zeitung zur Seite, bemerkte mich und sprach mich nach einer Weile an: “Das mit dem Mord glaube ich einfach nicht. Gewiss ist ein Siebzehnjähriger zu einem Mord fähig. Aber in diesem besonderen Fall habe ich gute Gründe, daran zu zweifeln. Schliesslich war ich einer der Hauptzeugen.”
Ich hätte diesen Mann gar nicht ermuntern müssen, denn es drängte ihn von selbst, jemandem seine Geschichte zu erzählen.”

 

 

diggelmann

Walter Diggelmann (5 juli 1927 – 29 november 1979)