Konstantínos Petros Kaváfis, Rod McKuen, Bernhard Setzwein, Monika Rinck, Alejandra Pizarnik, Walter Kempowski, Bjarne Reuter, Kurt Pinthus, Humphrey Carpenter

De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook alle tags voor Konstantínos Petros Kaváfis op dit blog.

Heel zeldzaam

Hij is een oude man. Uitgeput en gebogen,
aangetast door de jaren en het wilde leven,
schrijdt hij langzaam stappend door de steeg.
Maar als hij zijn huis betreedt
om zijn ellende en zijn ouderdom daar te verbergen, bestudeert hij
het aandeel dat hij in de jeugd nog heeft.

Jonge mensen zeggen nu zijn eigen verzen.
Voor hun levendige ogen trekken zijn visioenen voorbij.
Hun sterke wellustige gedachten
en hun welgevormde strakke vlees
worden ontroerd door zijn getuigenis van schoonheid.

 

Stemmen

Aanbeden en geliefde stemmen
van hen die stierven en van hen
die voor ons verloren gingen alsof zij gestorven zijn.

Soms spreken zij in onze dromen;
soms hoort de geest hen in gedachten.

Met dit geluid keren zij weder:
geluiden uit de eerste poëzie des levens –
als verre muziek, wegstervend in de nacht.

 

Vertaald door M. Blijstra-van der Meulen

 

Sinds negen uur-

Half een. Snel is de tijd voorbij gegaan
sinds negen uur toen ik de lamp aanstak
en hier ging zitten. Ik zat zonder te lezen
en zonder te praten. Met wie zou ik ook praten
helemaal alleen in dit huis.

Sinds negen uur, toen ik de lamp aanstak,
is de schim van mijn jonge lichaam gekomen,
heeft mij gevonden, mij herinnerd aan
zeer welriekende gesloten kamers,
aan voorbijgegaan genot – wat een stoutmoedig genot! –
en heeft mij ook straten voor ogen gebracht
die nu onherkenbaar zijn geworden,
gelegenheden vol drukte die niet meer bestaan
en theaters en café’s die er eens waren.

De schim van mijn jonge lichaam is gekomen
en heeft me ook trieste overwegingen gebracht:
rouw in mijn familie, uiteengaan,
gevoelens van mijn verwanten, gevoelens
van de gestorvenen waarop zo weinig is gelet.

Half een. Hoe is de tijd voorbij gegaan.
Half een. Hoe zijn de jaren voorbij gegaan

 

Vertaald door Hans Warren en Mario Molegraaf’

 
K. P. Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)
Cover

 

De Amerikaanse dichter, zanger, singer-songwriter, componist en acteur Rodney Marvin McKuen werd geboren in Oakland, Californië op 29 april 1933. Zie ook alle tags voor Rod McKuen op dit blog.

Eighteen

I stood watching
as you crossed the street
for the last time.
Trying hard to memorize you.
Knowing it would be important
The way you walked,
the way you looked back over you shoulder at me.
      Years later
I would hear the singing of the wind
and the day’s singing would come back.
That time of going would return to me
every- sun-gray day.
April or August it would be the same
      for years to come.
        Man has not made the kind of bromide
that would let me sleep without your memory
or written erotically enough
to erase the excitement of just your hands.
        These long years later it is worse
for I remember what it was
as well as what it might have been

 

Thirty-six

I live alone.
It hasn’t always been that way.
It’s nice sometimes
to open up the heart a little
and let some hurt come in.
It proves you’re still alive.

I’m not sure what it means.
Why we cannot shake the old loves from our minds.
It must be that we build on memory
and make them more than what they were.
And is the manufacture
just a safe device for closing up the wall?

I do remember. The only fuzzy circumstance
is sometimes where-and-how.
Why, I know.

It happens just because we need
to want and to be wanted too,
when love is here or gone
to lie down in the darkness
and listen to the warm.

 
Rod McKuen (29 april 1933 – 29 januari 2015)
Cover 

 

De Duitse dichter en schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München. Zie ook alle tags voor Bernhard Setzwein op dit blog.

Uit: Jean Paul von Adam bis Zucker (Adam)

„Wo wohnen Sie? Wie heißen Sie? Wer sind Sie? — Ihr Werk ist ein Juwel.” Man stelle sich vor: Nach einigem Zaudern und Zögern entschließt sich ein eigentlich gar nicht mehr so junger Mann — 29 ist er —, einer Berühmtheit seinen ersten Roman zu schicken, als mehrere hundert Seiten starkes handgeschriebenes Manuskript wohlgemerkt. Denn das Werk hat ja noch keinen Verleger. An einen solchen soll diese Berühmtheit es ja erst vermitteln. Aber man weiß doch: Vielbeschäftigt sind solche Exzellenzen, zumal wenn sie Professor der Königlichen Akademie in Berlin sind wie der Angeschriebene. Und außerdem selbst ein gefeierter Romanautor (deshalb hat man’s ihm ja geschickt, der Mann ist vom Fach). Und wie oft wird ihm das passieren, daß er unaufgefordert Manuskripte zugesandt bekommt, zur wohlwollenden Begutachtung. Eigentlich wäre es ein Wunder, wenn er überhaupt antwortet. Doch dann dieses! Mit noch weiter geöffneten Armen kann man jemanden gar nicht empfangen: „Wo wohnen Sie? Wie heißen Sie? Wer sind Sie? — Ihr Werk ist ein Juwel.” Karl Philipp Moritz, Verfasser des „Anton Reiser, war es, der solchermaßen reagierte. Er wußte in der Tat buchstäblich nichts über den Mann, der ihm dieses Manuskript, das wahrscheinlich noch ohne Titel war, zugeschickt hatte. Ließ sich vielleicht aus dem Romangeschehen etwas ableiten über die Person dessen, der das geschrieben hatte? Bekanntlich formen Autoren ja in ihren Erstlingswerken gerne einmal mehr oder weniger verschlüsselt das eigene Leben um. Sollte Moritz tatsächlich so gedacht haben, wäre er damit völlig in die Irre gegangen. Denn die Welt, die in diesem Buch beschrieben war, konnte kaum weiter entfernt sein von dem, was ihr Verfasser in seinem bis dato 29jährigen Leben gesehen und erlebt hatte. Der Roman spielt im Milieu von Fürstenhöfen, sein romantischer Held ist Gustav, der Sohn eines Rittmeisters, an dem ein außergewöhnliches Erziehungsexperiment vorgenommen wird: So als sei er Adam, der erste Mensch, soll Gustav von seiner Geburt an acht Jahre von der Außenwelt abgeschnitten in einer unterirdischen Höhle auf dem Falkenbergischen Rittersitz Auenthal aufwachsen und erzogen werden. Gewissermaßen in einem moralischen Treibhaus ohne Fremdeinflüsse — allerdings auch einem ohne Sonne. Eine eigenartige Erzählkonstruktion. Was muß das fier ein Mensch sein, der sich so etwas ausdenkt? Vielleicht gar selbst ein Rittmeisterssohn? Aber unter der Erde wird er doch wohl nicht aufgewachsen sein?”


Bernhard Setzwein (München, 29 april 1960)

 

De Duitse dichteres en essayiste Monika Rinck werd geboren op 29 april 1969 in Zweibrücken. Zie ook alle tags voor Monika Rinck op dit blog.

Kaninchen

Hört ihr das, so höhnen Honigprotokolle, mit raumfüllenden Stimmen,
ohne dass ich den Raum, den sie füllten, sähe. Ich bin im Hypnosezelt.
Ein leichter Luftzug, bebende, flackernde Bahnen, die gleich wieder
still von oben nach unten fallen wie undurchsichtige Farben, Orange,
durch die eine Stimme geht, die die Parzellen miteinander verbindet.
Sie sagt mir, was ich bin: ich bin entspannt. So liege ich allein im Schall
und lausche, bin ich viele Kaninchen, die aufgehört haben, zu flitzen.
Eingriff in die Dynamik der Seele geht so: Was assocciert ist, hemmen,
und das, was neuerlich dissociiert ist, re-associieren, Umkleidekabine.
Doch was streife ich klammheimlich ab, was lockert sich oder hakt?
Da die Bilder nicht heil wie die Stimme durch die Poren der Dinge
zu dringen vermögen, bin ich blinde Kaninchen, wir sind entspannt,
Indes geht der Hypnotiseur in durchbrochener Strumpfhose unsichtbar
und gedämpft auf dem dicken Teppich zwischen den Kabinen umher.
Schwarz befindete Schenkel, als kröche orchestriert etwas darüber,
wie ein stimmhaftes S, summend, gemustert. Ich denke: Kaninchen.
Ich bin entspannt, ich habe versagt. Kaninchen, immer: Kaninchen,

 

Augenfühlerfisch

Hört ihr das, so höhnen Honigprotokolle, es ist ja nicht gesagt,
dass das Klare stets hell sich mit Deutungswucht verdunkeln
ebensogut auch könnte aber dabei an Klarheit nicht einbüßt.
Wie es für Fische ist. Die den Unterschied sehen aber nicht
aussagen können. Bspw. für den Augenfühlerfisch der blind
für den eigenen Nuppsi ist. Aber wer ist das unter uns nicht?
Wobei beim Augenfühlerfisch der Nuppsi unblind für den Fisch.
Er nutzt das Außenauge um genau zu unterscheiden was klar
zwar aber dunkel und was dunkel zwar aber zudem unklar ist.
Mit seinem Augenarm dem angebauten Teleskop ist ihm das klar.
Schau ein als veralgter Stein getarner Augenfühlerfisch. In irrer
viel zu heller Beleuchtung. Mit diesem Auge sieht er nur Dunkles,
mit dem anderen Auge sich selbst, wenn er hell ist. Mit beiden
sieht er das Klare im Dunkeln aufflackern aber da er getarnt ist
sieht er sich nicht. Und noch was: Das Wasser dürfte nicht brennen.

 
Monika Rinck (Zweibrücken, 29 april 1969)

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voorAlejandra Pizarnik op dit blog.

Sex, Night

Once again, someone falls in their first falling–fall of two bodies, of two eyes, of four green eyes or eight green eyes if we count those born in the mirror (at midnight, in the purest fear, in the loss), you haven’t been able to recognize the voice of your dull silence, to see the earthly messages scrawled in the middle of one mad state, when the body is a glass and from ourselves and from the other we drink some kind of impossible water.
Desire needlessly spills on me a cursed liqueur. For my thirsty thirst, what can the promise of eyes do? I speak of something not in this world. I speak of someone whose purpose is elsewhere.
And I was naked in memory of the white night. Drunk and I made love all night, just like a sick dog.
Sometimes we suffer too much reality in the space of a single night. We get undressed, we’re horrified. We’re aware the mirror sounds like a watch, the mirror from which your cry will pour out, your laceration.
Night opens itself only once. It’s enough. You see. You’ve seen. Fear of being two in the mirror, and suddenly we’re four. We cry, we moan, my fear, my joy more horrible than my fear, my visceral words, my words are keys that lock me into a mirror, with you, but ever alone. And I am well aware what night is made of. We’ve fallen so completely into jaws that didn’t expect this sacrifice, this condemnation of my eyes which have seen. I speak of a discovery: felt the I in sex, sex in the I. I speak of burying everyday fear to secure the fear of an instant. The purest loss. But who’ll say: you don’t cry anymore at night? Because madness is also a lie. Like night. Like death.

 

Vertaald door Patricio Ferrari en Forrest Gander


Alejandra Pizarnik (29 april 1936 – 25 september 1972)

 

De Duitse dichter en schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929. Zie ook alle tags voorWalter Kempowski op dit blog.

Die Preßblume

Zwischen den Seiten des Folianten,
zwischen den Seiten des geschöpften Papiers
liegt sie entblättert,
die Blume.
Ein Fleck aus Orange
hat sich über die Schrift gelegt,
ein Seufzer aus Braun und Metall.

 

Stacheldraht

Ganz hübsch,
diese Falter von Draht!
Sie halten die Beine gespreizt.
Sie fliegen nicht fort.
Tropfen hängen und fallen.
Die Stäbe vibrieren im Wind.

 

Sommerabend

Es war Abend,
als Sommerschwall
zu dir drang.

Kein stummer Mond,
keine tönende Sonne.

Ein Hauch von Wärme.
Riefen Kinder nach dir

 
Walter Kempowski (29 april 1929 – 5 oktober 2007)
Cover (bundel literaire studies)

 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj. Zie ook alle tags voor Bjarne Reuter op dit blog.

Uit: Das dunkle Lied des Todes (Vertaald door Gabriele Haefs)

„Er ist sogar gut angezogen, ohne geckenhaft zu wirken, und entspannt, ohne Arroganz zu zeigen. Am Telefon hatte er sich als Lars Emil Bromsen vorgestellt, Sport und Schlagzeug, und sie hatte geantwortet: Eva Bergman, Deutsch und Triangel. So hatten sie sich ausgedrückt. Kein Schnickschnack, keine Übertreibung. Ein vielversprechender Anfang einer guten Zusammenarbeit.
»Willkommen, du siehst aus, wie du dich anhörst. Am Telefon, meine ich. Wir können hier reingehen.« Eva öffnete die Tür zum leeren Lehrerzimmer und legte ihr Ringbuch ab.
»Kaffee?« »Danke nein. Ich halte nichts von Kaffee, oder genauer gesagt von Koffein.« Bromsen setzte sich aufs Sofa und schlug ein Bein über das andere. Eva lächelte und sagte, die Zeit auf der Klassenreise könnte möglicherweise sehr lang werden und sie werde dann einen Eimer Kaffee brauchen können. »Schön, dass wir zu zweit sind«, sagte sie. »Ich würde ja allein mit ihnen fertig, aber für die Jungen ist es gut, wenn auch ein Mann dabei ist. Ansonsten gelten sie als Musterklasse. Die beste aller Zeiten. Fachlich ungeheuer stark. Die Hälfte von ihnen wird sofort aufs Konservatorium überwechseln, wenn sie so weit sind. Setz dich. Kaffee? Nein, das hab ich ja schon gefragt. Hast du den Minibus?« »Das ist erledigt, und ich habe auch den entsprechenden Führerschein, wenn du daran gedacht haben solltest.« »Das ist doch hervorragend.« Eva wühlte in ihren Papieren und spürte, wie Hitze ihren Rücken hochjagte. Stress, dachte sie, einfach nur Stress. Sie suchte nach einem Erfrischungstuch und merkte, wie vor ihren Augen alles flimmerte. Hinlegen. Sie musste sich hinlegen. Nur für einen Moment. Zweimal tief durchatmen, spüren, wie ihr Puls sich beruhigte. Bromsen war sicher total in Ordnung, nur schade, dass er diese stechenden Augen hatte. Es war unmöglich, normal mit ihm zu reden, wenn er dermaßen glotzte.
»Ich weiß nicht, warum er mit uns reden will«, sagte Eva, »Kelberg meine ich.« Bromsen ließ sich zurücksinken. »Er hat mich gestern Abend angerufen.« »Da siehst du’s. Und was wollte er?« »Mich über die Gruppe und die nicht ganz gewöhnliche Situation informieren.« Eva schlug das Ringbuch mit den Klassenbildern auf. »Was für eine Situation?« Bromsen machte eine vage Handbewegung. »Ich habe gehört, dass du lange krankgeschrieben warst.«


Bjarne Reuter (Brønshøj, 29 april 1950)

 

De Duitse schrijver en bloemlezer Kurt Pinthus werd geboren op 29 april 1886 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Kurt Pinthus op dit blog.

Uit: Zuvor (Vorrede zur Anthologie ‘Menschheitsdämmerung)

„Freilich wird die Musik dieser Dichting nicht ewig sein wie die Musik Gottes im Chaos. Aber was wäre die Musik Gottes, wenn ihr nicht die Musik des Menschen antwortete, die sich ewig nach dem Paradies des Kosmos sehnt… Von den vielen, vielen Dichtungen dieser Generation werden fast alle mit den verebbenden Stürmer ihrer Epoche untergegangen sein. Statt einiger großer leuchtender wärmender Gestirne wird Nachlebenden ihre Menge wie die von unzähligen kleinen Sternen erschimmernde Milchstraße erscheinen, die fahlklärenden Glanz in wogende Nacht gießt. Keiner dieser Dichter kokettiert mit der Unsterblichkeit, keiner wirft sich den Triumphmantel mit distanzierend heroischer Gebärde um, keiner will als Olympier in edler Haltung entschweben; und wenn diese Dichter in ausschweifender Weitschweifigkeit, in unmäßigem Fortissimo psalmodieren, stöhnen, klagen, schreien, fluchen, rufen, hymnen – so geschieht es niemals aus Hochmut, sondern aus Not und Demut. Denn nicht sklavisches Kriechen, untätiges Warten ist Demut; sondern es ist Demut, wenn einer hintritt und öffentlich aussagt, bekennt und fordert vor Gott und den Menschen, und seine Waffen sind nur sein Herz, sein Geist und seine Stimme. Als einer, der mitten unter ihnen stand, vielen durch Freundschaft und allen durch Liehe zu ihren Werken verbunden, trete ich vor und rufe: Lasst es genug sein, die Ihr Euch selbst nicht genügtet, denen der alte Mensch nicht mehr genügte; lasst es genug sein, weil Euch diese zerklüftete, ausbrechende, zerwühlende Dichtung nicht genügen darf! Lasst es nicht genug sein! Sondern helft, alle, voraneilend dem Menschheitswillen. einfacheres. klareres. reineres Sein zu schaffen. Denn jener Augenblick wird, muss kommen, da aus Beethovens Symphonie, die uns den Rhythmus unserer Jugend gab, im wildesten Chaos der tobenden Musik plötzlich die vox humana emporsteigt: Freunde, nicht diese Töne! Lasset uns andere anstimmen und freudenvollere!“


Kurt Pinthus (29 april 1886 – 11 juli 1975)
Portret van de componist Arnold Schönberg door Oskar Kokoschka, 1924

 

De Britse schrijver en biograaf  Humphrey Carpenter werd geboren op 29 april 1946 in Oxford. Zie ook alle tags voor Humphrey Carpenter op dit blog.

Uit: The Brideshead Generation

“Of course, I may be mistaken, and there is a faint risk that he may develop into a bore. But what do you think, my dear, he has a passion for campanology.’ `Really, Brian?’ responds the other. ‘And is that interesting?’ `Why, it is the art of ringing bells, my dear. He knows everything, simply everything there is to know about it. I’m trying to persuade him to write a causerie on the subject. It could be extremely suggestive. I think I shall send it with a covering letter to the Eton Chronic/e, explaining to the editor why I think it so very important.’ He pauses and blinks his long eyelashes. He usually tells new acquaintances: ‘I am said to be the image of Max Beerbohm when he was beautiful as well as brilliant,’ and he does indeed bear a close resemblance to the Rothenstein drawing of the young Max. His companion, whose vowels do not sound altogether English — a lengthened a here, an American twang there — asks why campanology should be so important. `It struck me’, answers the Beerbohm cherub, ‘that every house’ (he means every boarding house in Eton College) ‘should build its own belfry. Then it could be distinguished both musically and architecturally. But I’m afraid’, he adds with a sigh, ‘that in my case m’tutor is bound to choose Lutyens. I suppose it can’t be helped, though one hears that he has made some tolerable designs for New Delhi. You, of course, will want to erect a Florentine campanile.’ The cherub pouts thoughtfully for a moment. ‘Having originated the scheme, I shall insist on being Chairman of the Bell Committee. I shall choose m’tutor’s bells.’ His companion laughs. ‘At Cartier’s, I suppose? And of platinum inlaid with cabochon rubies?’ The cherub frowns. ‘Now, don’t be facetious, dear, it doesn’t happen to suit you. I am in earnest. Just think of the carillons, my dear! I shall commission Rimsky-Korsakov!’ `But he’s with the angels, Brian.’ `Will you stop interrupting? I can see that you’re getting into one of your mosquito moods. Of course Rimsky’s dead, we all know that. I meant … Granados.”

 
Humphrey Carpenter (29 april 1946 – 4 januari 2005)
Een exemplaar van de Eton Chronicle uit 2014