Bernard Malamud, Vincente Alexandre, Carl-Christian Elze, Leo Stilma, Hannelies Taschau, Theun de Vries, Hertha Kräftner, Johann Uhland, Margreet van Hoorn

De Amerikaanse schrijver Bernard Malamud werd op 26 april 1914 in Brooklyn, New York, geboren. Zie ook alle tags voor Bernard Malamud op dit blog.

Uit:The Mourners

“Kessler, formerly an egg candler, lived alone on social security. Though past sixty-five, he might have found well-paying work with more than one butter and egg whole-saler, for he sorted and graded with speed and accuracy, but he was a quarrelsome type and considered a troublemaker, so the wholesalers did without him. Therefore, after a time he re-tired, living with few wants on his old-age pension. Kessler in-habited a small cheap flat on the top floor of a decrepit tenement on the East Side. Perhaps because he lived above so many stairs, no one bothered to visit him. He was much alone, as he had been most of his life. At one time he’d had a family, but unable to stand his wife or children, always in his way, he had after some years walked out on them. He never saw them thereafter because he never sought them, and they did not seek him. Thirty years had passed. He had no idea where they were, nor did he think much about it.In the tenement, although he had lived there ten years, he was more or less unknown. The tenants on both sides of his flat on the fifth floor, an Italian family of three middle-aged sons and their wizened mother, and a sullen, childless German couple named Hoffman, never said hello to him, nor did he greet any of them on the way up or down the narrow wooden stairs. Others of the house recognized Kessler when they passed him in the street, but they thought he lived elsewhere on the block. Ignace, the small, bent-back janitor, knew him best, for they had several times played two-handed pinochle; but Ignace, usually the loser because he lacked skill at cards, had stopped going up after a time. He complained to his wife that he couldn’t stand the stink there, that the filthy flat with its junky furniture made him sick. The janitor had spread the word about Kessler to the others on the floor, and they shunned him as a dirty old man. Kessler understood this but had contempt for them all.One day Ignace and Kessler began a quarrel over the way the egg candler piled oily bags overflowing with garbage into the dumbwaiter, instead of using a pail. One word shot off another, and they were soon calling each other savage names, when Kessler slammed the door in the janitor’s face. Ignace ran down five flights of stairs and loudly cursed out the old man to his impassive wife. It happened that Gruber, the land-lord, a fat man with a consistently worried face, who wore yards of baggy clothes, was in the building, making a check of plumbing repairs, and to him the enraged Ignace related the trouble he was having with Kessler. He described, holding his nose, the smell in Kessler’s flat, and called him the dirtiest person he ever saw. Gruber knew his janitor was exaggerating, but he felt burdened by financial worries which shot his blood pressure up to astonishing heights, so he settled it quickly by saying, “Give him notice.” None of the tenants in the house had held a written lease since the war, and Gruber felt confi-dent, in case somebody asked questions, that he could easily justify his dismissal of Kessler as an undesirable tenant. It had occurred to him that Ignace could then slap a cheap coat of paint on the walls, and the flat would be let to someone for five dollars more than the old man was paying.”

 
Bernard Malamud (26 april 1914 – 18 maart 1986)
Cover luisterboek

 

De Spaanse dichter Vincente Aleixandre (eig. Vicente Pío Marcelino Cirilo Aleixandre y Merlo) werd geboren op 26 april 1898 in Sevilla. Zie ook alle tags voor Vincente Aleixandre op dit blog.

Letzte Gedanken

Er ward geboren und ohne Erfahrung. Gab Antwort und sprach
    nicht.
Die erstaunten Seelen schauen dich an,
wenn du nicht vorübergehst. Nie hält der Wind sein Wort.
Langsam und allein fallen deine Gedanken.
Fallen wie die abgestorbenen Blätter
und fallen erneut, wenn der Wind sie verstreut.
Die nüchterne Erde indes erwartet sie,
sich öffnend. Still das Herz, stumm die Augen,
dein träger Gedanke löst sich auf
in der Luft. Sanft bewegt. Ein Laut von letzten
Zweigen, ein mißlungener Traum von lebendiger Raute
breitet sich aus… Es fallen die Blätter.

 

Für wen schreibe ich

I
Für wen schreibe ich? so fragte mich der Chronist, der Journalist oder ganz schlicht der Neugierige.

Ich schreibe nicht für den Herrn im vornehmen Jackett, nicht für seinen verärgerten Schnurrbart, nicht einmal für seinen erhobenen tadelnden Zeigefinger in den traurigen Wellen der Musik.

Auch nicht für die Reisekutsche noch für ihre verborgene Dame (hinter Scheiben, wie ein eisiger Strahl der Glanz des Lorgnons).

Ich schreibe für die vielleicht, die mich nicht lesen. Für jene Frau, die durch die Straße läuft, als wollte sie die Tore dem Frührot aufschlagen.

Oder jenen Alten, der auf der Bank des winzigen Platzes einnickt, während ihn die Abendsonne liebevoll berührt, ihn umfängt und sanft in ihrem Licht auflöst.

Für alle, die mich nicht lesen, die sich nicht um mich kümmern, sich aber vor mir in acht nehmen (obwohl sie mich nicht kennen).

Dieses Mädchen, das im Vorübereilen mich anschaut. Gefährtin meines Wagnisses, in dieser Welt zu leben.

Und diese Alte, die, vor ihrer Tür sitzend, Leben erfahren hat, fruchtbar von Vieler Leben, von müden Händen.

Ich schreibe für den zärtlich Verliebten; für ihn, der mit seiner Qual in den Augen vorüberging; für den, der ihn nicht anhörte; für den, der im Vorüber, nicht hinsah; für ihn, der schließlich umfiel, da er fragte und den man nicht hörte.

Für alle schreibe ich. Für die vor allem, die mich nicht lesen. Einen um den andern und die Menge. Und für die Brüste und für die Münder und für die Ohren, wo, ohne mich zu hören, mein Wort ist

 

Vertaald door Erich Arendt en Katja Hayek Arendt


Vicente Aleixandre (26 april 1898 – 14 december 1984)

 

De Duitse dichter en schrijver Carl-Christian Elze werd geboren op 26 april 1974 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Carl-Christian Elze op dit blog.

spaziergang I

zuerst die straße bis zum ende, die legende:
er sah sich rohrverlegung an, von innen
gesehen hat jedes rohrstück diesen dünnen
gummiüberzug, der grünt, für gute strömung.
es tut so gut, den grünen strömungsgummi
zu berühren; das fühlt sich reicher an an allen
fingerspitzen: glatt & frisch, weich wie fisch
wie junge haut. es kann nicht besser werden
sobald man um die ecke geht, doch wird es

besser! hier ist: kein rohr, hier ist ein aus-
gesprochen frisches ohr! verlegt? liegt da
als wär es da zuhaus? was täuscht. heb auf!
auch wenn sich gar nichts reimt, reim zu-
sammen: abgegangen von allein; jetzt steck
es ein & halt es fest & lauf es ab mit allen
fingerkuppen, im tiefen taschenohrversteck!
es tut so gut, die knorpelkanten sanft entlang-
zustreichen! es kann nicht besser werden
sobald man in den park einbiegt, doch wird es

besser! hier liegt: kein ohr, hier liegt ein chor-
gesang im ohr, wenn man die wiesen, auch
die blumenbeete, überläuft, doch unsichtbar!
schnall mal das eigne ohr aufs gras & lausch!
klarer fall: unterwiesenschall! es tut so gut

die finger tief ins erdfach einzuwühlen, die ganze
bohrhand, bis zum ellenbogen & dann fühlen:
die blanken schädeldecken streng in reih & glied
die blanken münder, wie die gehen: auf & zu
die starke luft, die in die hand einströmt dabei
bei jedem ton. ei, wie das tönt! echt lustgewinn

sagt die legende: spazieren gehen ohne ende.

 
Carl-Christian Elze (Berlijn, 26 april 1974)

 

De Nederlandse dichter Leo Stilma werd geboren op 26 april 1953 in Hilversum. Zie ook alle tags voor Leo Stilma op dit blog.

Oude vrouw

1.
Ze loopt zo langzaam
zo traag alsof haar voeten
niet meer bij haar horen
en ze aan afstand heeft
verloren door de kaalslag
van een verdwenen tijd.

Ze droomt van een eiland
waar de dagen niet bestaan
maar er is geen streep
in de verte te zien, geen
teken van nevelig licht

alleen rimpelig water
waarin ze een gezicht
herkent dat ze mist

 
Leo Stilma (Hilversum, 26 april 1953)
Hilversum, de Sint Vituskerk

 

De Duitse dichteres en schrijfster Hannelies Taschau werd geboren op 26 april 1937 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Hannelies Taschau op dit blog.

Uit: Landfrieden

„Anne erinnert sich auch an den Tankstellenpächter. Er brauchte unendlich lange, er machte den Tank zu voll, im Wagen roch es nach Benzin, er zog den Stutzen Millimeter um Millimeter aus dem Tank, er kämpfte um jeden Groschen. Auch das Geldwechseln hatte Schwierigkeiten gemacht. Es war kalt, es war Nacht, Schrager sagte gereizt, ein Münztank müsse her. Und dann, sagte der Mann, kommen Leute wie Sie mit großen Scheinen und fahren zur Konkurrenz, weil hier keiner wechselt. Dann muß eben auch ein Münzwechsler her, sagte Schrager und fuhr grußlos davon. Den Münztank gibt es inzwischen, den Münzwechsler nicht. Unvorstellbar, in so einem Ort zu leben, hatte Schrager damals gesagt. Aber daran erinnert er sich jetzt nicht mehr. Laufen wir doch mal zum Bahnhof und zurück, sagt er ungeduldig, dann kriegen wir einen Eindruck, wir laufen ohnehin zu wenig. Anne trägt ihren gehäkelten knöchellangen Mantel über dem Arm, Schrager kann ihn nicht leiden. Er führt ihr den Ort vor: Sieh dich um, sagt er, sieh dir alles an, die gepflegten Straßen, diese vielen Kneipen, die Türen stehen schon morgens offen, die tiefhängenden Lampen, die den ganzen Tag brennen, der schöne Windschutz aus grünem oder rotem Filz vor den Türen; eine gesellige, sauffreudige Gesellschaft hier. Er bleibt vor einer Metzgerei stehen und schaut zu, wie von Blut und Kälte gerötete Finger mit kurzgeschnittenen Nägeln schöne, magere Fleischlappen auf die Waage werfen, absolut großstädtisch, Schrager ist zufrieden mit der Demonstration. Er ist unermüdlich, er strengt sich an, er bestimmt die Richtung, ist »überrascht«, »erfreut«, »angetan«. Insgesamt macht doch alles hier einen guten Eindruck, eine intakte Gemeinde, sagt er. Viele Handarbeitsgeschäfte, Kleintierhandlungen, auf einem Aquarium die Aufschrift: »Leisten Sie sich das vierte Programm.«

 
Hannelies Taschau (Hamburg, 26 april 1937)
Cover

 

De Nederlandse dichter en schrijver Theun de Vries werd geboren in Veenwouden op 26 april 1907. Zie ook alle tags voor Theun de Vries op dit blog.

Uit: De neven

“De begrafenis van Tjalling was achter de rug; staande op de drempel van het kleine renteniershuis had Reinou Herres de leeddragers de hand gedrukt. Zij bleef niet geheel alleen achter; een dochter van haar broer Pier zou bij haar wonen. Ekke Wiarda was een van de laatsten, die afscheid namen, nadat hij een rij van mannen en vrouwen langs zijn tante had zien gaan, de mannen met de oudmodische hoge hoeden in zonderlinge kartonnen dozen, de vrouwen met dofbefloerste oorijzers. Ook Herre had zijn moeder de hand gedrukt; ze hadden elkaar aangekeken: Rudmer was niet op de begrafenis geweest; ze wisten niet, waar hij uithing, en Reinou had de nieuwsgierige vragers verteld, dat hij ziek was. – Ekke keek Herre na, die wegschreed naar het station – ook hij droeg het hoedenkoffertje met lijdzaam en onvermijdelijk gebaar – en haastte zich, om hem in te halen.
Er hing een blauwig schaduwig lichtstof tussen de elzenstruiken van de weg; een koele herfstige geur van boomschors en galappels en vermoeide bladerdracht dreef van het bouwland aan, dat nog dik in de loverwallen lag. Ekke trok sneller aan de achterste voet; hij wilde zijn neef inhalen. Het was een zwaar, haast onverteerbaar brok, maar hij moest het toch slikken, terwille van At, terwille van het ongeborene… Hij liep in het boerse laken, dat hem in de vrije loop belemmerde; zijn hemd plakte onder zijn armen, aan zijn rug. Het was nodig, nu nog, voor Herre hem ontsnapte, de grote vraag te stellen, die hij zijn oom Tjalling had willen doen: het geld, de zekerheid van te leven. – Hij zag Herre voor zich; de halfnurkse, sterke schok, die rug en schouders doorveerde bij elke tred – een kracht en een afweer, die Ekke vreesde. Het beeld werd steeds duidelijker, en Ekke keek vertwijfeld naar den krachtigen man, daar voor hem, met de meesterlijke gang, het langwerpig forse achterhoofd, dat met een aanzet van een vetplooi in de boord verdween. Deze man was zijn neef, was een fabrieksbezitter! Maar hij betekende misschien ook de redding, nee, móest de redding zijn, nu Tjalling verscheiden was.
– Herre!…
Ekke schrok bijna, toen hij de naam had uitgesproken. Het was, of hij over een afstand riep, die groter was dan de meetbare, die nog tussen de twee mannen op de eenzame woudweg lag. Herre Wiarda keek om, zag hem; een halve tel had het er de schijn van, of hij wilde doorlopen. De onwilligheid van het onderdrukt gebaar remde Ekke’s moed nog meer. Hij naderde, links, met een poging, een familietoon te vinden, die er tussen hem en den ander nooit was geweest.”


Theun de Vries (26 april 1907 – 21 januari 2005)

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Hertha Kräftner werd geboren op 26 april 1928 in Wenen. Zie ook alle tags voor Hertha Kräftner op dit blog.

Selbstbildnis

Die Stirne Einsamkeit,
beschattet durch den Fall der Haare,
zuweilen im Gesenktsein von Verworrenheit
bedeckt und leidend
an der Ungestalt der frühen Jahre.
Die Brauen aber schon in Klarheit,
in ihrer Schwärze manchmal fremd
den blassen Wangen,
der Bogen oft mit Sehnsucht sehr
behangen,
und manchmal wie von Zärtlichkeit
überschwemmt.
Die Augen wie von Abenden verhüllt,
der Blick bekannt mit ungeschauten Dingen,
bisweilen aber blau erfüllt,
wenn ihm die Tage nicht gelingen.
Die ungenauen Lippen aber singen
nicht alles, das die Welt an sie vergibt.

Gesicht des Widerspruchs von dicht und lose,
verstreut an Augenblicke, die es liebt,
und so, als ging es schmal ins Ausweglose,
von dem es weiß, daß es besiegt.

 
Hertha Kräftner (26 april 1928 – 13 november 1951)

 

De Duitse dichter, literatuurwetenschapper, jurist en politicus Johann Ludwig Uhland werd geboren in Tübingen op 26 april 1787. Zie ook alle tags voor Johann Uhland op dit blog.

Des Knaben Berglied

Ich bin vom Berg der Hirtenknab’,
Seh’ auf die Schlösser all herab;
Die Sonne strahlt am ersten hier
Am längsten weilet sie bei mir;
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Hier ist des Stromes Mutterhaus;
Ich trink ihn frisch vom Stein heraus;
Er braust vom Fels in wildem Lauf,
Ich fang ihn mit den Armen auf;
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Der Berg, der ist mein Eigentum,
da ziehn die Stürme ringsherum;
Und heulen sie von Nord und Süd,
So überschallt sie doch mein Lied:
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Sind Blitz und Donner unter mir,
So steh ich hoch im Blauen hier;
Ich kenne sie und rufe zu:
Laßt meines Vaters Haus in Ruh’!
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Und wann die Sturmglock einst erschallt
Manch Feuer auf den Bergen wallt,
Dann steig ich nieder, tret ins Glied
Und schwing mein Schwert und sing mein Lied:
Ich bin der Knab’ vom Berge!

 

Verborgenes Leid

Im Walde wohnt mein Leid,
Ich darf es niemand klagen,
Zum Walde muß ich’s tragen
Zur tiefsten Einsamkeit.

Kommt je in künft’ger Zeit
Ein Mensch zu jenen Gründen,
Im Walde kann er finden
Mein scheues Herzeleid.

Sieht er im Walde weit,
Recht einsam und verschwiegen,
die tiefsten Schatten liegen,
Das ist mein finstres Leid.

 
Johann Uhland (26 april 1787 – 13 november 1862)
Op een postzegel uit de DDR, 1987

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Margreet van Hoorn (pseudoniem van Greta de Reus) werd geboren in Hoorn op 26 april 1922. Zie ook alle tags voor Margreet van Hoorn op dit blog.

Weerom?

En ja… weerom, weerom den toch,
ik kin ’t gienien meist zegge,
weerom ‘k ’t anker van m’n skip
’t liefst ‘deer’ zou legge,
in ’t durpie met de smalle sloôt
en heêl die vere woide
met mens en dier in fris vertier
en vrolijkhoid zo bloide.
Weerom? Omdat ik van ’t durpie… hou
met leige, vere luchte
met rust en stilt’ en stilt’ en rust
en koele klare vruchte.
Omdat… ik weet, ik weet ’t niet
ik kin ’t gienien meist zegge
want nerges kin ik m’n hande zo
tevreden samenlegge.

 
Margreet van Hoorn (26 april 1922 – 18 maart 2010)
Hoofdtoren te Hoorn door Hendrik Elias Roodenburg, 1947

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 26e april ook mijn blog van 26 april 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Ilse Starkenburg

De Nederlandse dichteres Ilse Starkenburg werd geboren in Dieren op 26 april 1963. Starkenburg studeerde Nederlandse taal-en letterkunde, (analytische) filosofie en (als bijvak) cultuurgeschiedenis aan de Rijksuniversiteit Groningen. Ze debuteerde als dichteres in 1987, in het literaire tijdschrift Maatstaf. Voorpublicaties verschenen verder in o.a. Tirade, Hollands Maandblad, Krakatau, Ballustrada, Bunker Hill, Signum. Blätter für Literatur und Kritik, de Poëziekrant, de Gids, de Revisor en Revolver. Zij publiceerde vervolgens vijf dichtbundels en een verhalenboek. Haar werk werd ook opgenomen in talrijke bloemlezingen waaronder Nederlandse Poëzie van Gerrit Komrij en De Nederlandse poëzie van de twintigste en eenentwintigste eeuw in 1000 en enige gedichten van Ilja Leonard Pfeijffer. Starkenburg treedt verder op bij festivals als Poetry International, Dichter aan Huis, Lowlands, de Nacht van de Poëzie en ze verzorgt gastcolleges en workshops. 

windstille vraag

de shuttle zweeft heen en weer
alsof niet wij het zijn
die hem richting geven

op zijn hoogtepunt en
precies tussen ons in
twijfelt hij een moment

alsof hij kiezen moet
tussen ons, alsof wij
zijn ouders zijn
alsof hij plaats wil maken.

 

de kapster

‘je haar wil wel’
zegt ze

ze knipt het in laagjes
krul, krul, kastanje-
rood is mooi bij
je groengrijze ogen

ben ik haar kunstwerk
ik hoor bijna Brahms
zoals in ‘the great dictator’
met Chaplin als kapper

met Chaplin als dictator
ik zie er enkel oud uit
in vergelijking met haar
op het moment dat wij

samen in de spiegel
zijn. ‘je haar wil wel’
zegt ze ‘en nu jij nog’

Ilse Starkenburg (Dieren, 26 april 1963)