Jean Toomer, Hans Brinkmann, Willy Corsari, Alfred Huggenberger, René Bazin, Julien Benda

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Jean Toomer werd geboren op 26 december 1894 in Washington, D.C. Zie ook alle tags voor Jean Toomer op dit blog.

 

Georgia Dusk

The sky, lazily disdaining to pursue
The setting sun, too indolent to hold
A lengthened tournament for flashing gold,
Passively darkens for night’s barbecue,

A feast of moon and men and barking hounds,
An orgy for some genius of the South
With blood-hot eyes and cane-lipped scented mouth,
Surprised in making folk-songs from soul sounds.

The sawmill blows its whistle, buzz-saws stop,
And silence breaks the bud of knoll and hill,
Soft settling pollen where plowed lands fulfill
Their early promise of a bumper crop.

Smoke from the pyramidal sawdust pile
Curls up, blue ghosts of trees, tarrying low
Where only chips and stumps are left to show
The solid proof of former domicile.

Meanwhile, the men, with vestiges of pomp,
Race memories of king and caravan,
High-priests, an ostrich, and a juju-man,
Go singing through the footpaths of the swamp.

Their voices rise . . the pine trees are guitars,
Strumming, pine-needles fall like sheets of rain . .
Their voices rise . . the chorus of the cane
Is caroling a vesper to the stars . .

O singers, resinous and soft your songs
Above the sacred whisper of the pines,
Give virgin lips to cornfield concubines,
Bring dreams of Christ to dusky cane-lipped throngs.

 

 
Jean Toomer (26 december 1894 – 30 maart 1967)

 

De Duitse dichter, schrijver en criticus Hans Brinkmann werd geboren op 26 december 1956 in Freiberg in Sachsen. Zie ook alle tags voor Hans Brinkmann op dit blog.

Uit: Gesang auf mein Messer

Ihr habt um Statements gebeten. Was soll ich da sagen? Daß ich ein Provinzdichter bin, daß ich in einer stinkenden umweltverdreckten Stadt wohne, die man nicht lieben kann. Daß ich die weite Welt aus den Medien kenne. Daß meine Zähne, wie man mir gerade versichert, Kalzium brauchen. Daß es gut ist, daß es McDonalds gibt. Und Klaus Höpke. Vielleicht, daß ich eine gemeinsame Sprache suche mit allen, denen das Mitdenken mehr einbringt als die gehörigen Depressionen. Vielleicht, daß ich hoffe, eines Tages auch auf mündige DDR-Bürger zu treffen, nicht nur auf schnauzende Berliner und murrende Sachsen. Ich habe mein Heimatland als Provinz begriffen und Frau Welt als ein Sex-Symbol in Richtung Porno. Nun isses entweder eingeschnappt oder rastet aus. Ach, was soll ich Euch vorquasseln? Daß ich von Erich Fried herkomm. Gelernt hab ich von ihm etliches. Und ich hab auch zwei oder drei Leuten Verse von ihm ausm Kopp vorgesagt. Das ist nämlich wichtig, weil ja ganz wenige, die Lyrik brauchen, das Zeug lesen. Die Mündigkeit ist keine fixe Idee von mir; daß ich mich drauf versteife hat Sinn. Ich glaube, wer mit Sprache umgehn kann, kanns auch mit Vater Staat, und dessen Absterben ist ja unser aller Bedürfnis. Randy Newman kenne ich aus dem Westfernsehen und von Stimme der DDR, von Rolf Dieter Brinkmann ist sogar was in der DDR erschienen, fünf Gedichte oder sechs. Den Rest hab ich mir von Freunden geholt. Ich weiß nicht, ob Ihr mich versteht, aber das ist es, was ich Provinz nenne. Nun schimpft mich nicht borniert. Es ärgert mich eben, daß ich nicht mal einen Band Chlebnikow besitze, ja nicht mal ausgiebig gelesen habe. Dazu regt man sich hierzuort sogar noch über meine langen Haare auf; das ist absurd, aber heute passiert; eine Frau sprach mich diesbezüglich empört auf der Straße an (ca. 8 Jahre nach den Sex Pistols / ca. 20 Jahre nach den Beatles). Ich weiß nicht, aber vielleicht schreibe ich deshalb nur harmloses Zeug. Also, ein Statement war das nicht. Druckt lieber meine Gedichteln. Oder nichts davon. Ich grüße Euch herzlich.

 

 
Hans Brinkmann (Freiberg, 26 december 1956)

 

 

De Nederlandse schrijfster Willy Corsari (pseudoniem van Wilhelmina Angela Douwes-Schmidt) werd geboren in Sint-Pieters-Jette, Brussel, op 26 december 1897. Zie ook alle tags voor Willy Corsari op dit blog.

Uit: Het mysterie van de Mondscheinsonate

`Is er iets?’ vroeg zijn vrouw en verwachtte een kermisherrietje of dronkenschap-met-verzet. `Er schijnt een dienstmeisje op het bureau te zitten, “helemaal d’r senewe kwijt”, zoals Harms dat noemt, een meisje van villa Maerlant… Er is daar geschoten en gegild maar ’t zal wel blijken niets te zijn. De mooie mevrouw Maerlant heeft zeker op een muis geschoten.’ In de ogen van de inspecteur glinsterde toch een sprankje hoop, toen hij zijn vrouw kuste. `Ik heb haar vanmiddag nog gezien in de bibliotheek,’ zei z’n vrouw, `met haar zuster, die dikke lobbes. Ze ruilde boeken… allemaal detective-boeken wou ze hebben, ze leest niets anders, zei de juffrouw later.’ Jij zeker wèl!’ spotte Lund nog gauw en toen hoorde ze hem al haastig weggaan. `Ik hoop dat het een moord is,’ dacht ze on-Christelijk en begon zich te ontkleden. Toen haar man om één uur nog niet terug was, wist ze dat het iets ernstigs was. Goeie hemel, dacht ze, het licht uitdraaiend, wie zouden ze daar vermoord hebben? En in haar gedachten zag ze de mooie villa van de rijke Maerlant, twintig jaren geleden gebouwd, sindsdien gemoderniseerd. Vroeger, met zijn eerste vrouw, woonde hij daar het hele jaar en ging elke dag met zijn auto naar Amsterdam. Sinds hij hertrouwd was, vier jaar geleden, bezat hij ook een woning in Amsterdam en zag men hem en zijn gezin alleen in de zomermaanden hier. Het was de jonge mevrouw Maerlant te stil in het mooie dorp. Vorige zomers wemelde het van gasten op de afgelegen villa, tussen heide en bos, een half uur van de eerste dorpshuizen gelegen. Nu was er nog pas één logé, de jongere broer van Maerlant, die priester was en sinds lange jaren des zomers een paar weken hier doorbracht. Wiè zou het zijn? De vrouw van de inspecteur liet de verschillende bewoners der villa in gedachten de revue passeren. Wel vreselijk zou het wezen, als er inderdaad iets ergs gebeurd was… zo’n gelukkig gezin… “

 


Willy Corsari (26 december 1897 – 11 mei 1998)
Brussel in de kersttijd 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Alfred Huggenberger werd geboren op 26 december 1867 in Bewangen nabij Bertschikon. Zie ook alle tags voor Alfred Huggenberger op dit blog.

 

Wegspruch

Die Erde sei ein Sorgenhaus,
Wer grämt sich einen Himmel draus?
Du magst dich ärgern und klagen,
Musst doch dein Bündel tragen.

Oft türmt ein Berg sich, riesengross,
Bei Licht ist’s eine Wolke bloss.
Warum, fragst du mit Lachen,
Liess ich mir bange machen?

Und wenn im Dunkel liegt dein Weg –
Das Glück kommt über Stein und Steg!
Lass ihm ein Pförtlein offen!
Wer leben will, muss hoffen.

 

 

Mutter

Nun gingst auch du den stillen Gang,
Ein Licht verglomm, ein Ton verklang.
Es war ein Leben, schlicht und recht,
Sein Sinn war gut, sein Kern war echt.

Umfangen noch vom Kindheitstraum,
Nahm Arbeit dich in Pflicht und Zaum.
Die Arbeit blieb dein Teil und Gut,
Du wusstest nie, wie Wohlsein tut.

Den Mädchenstrauss in deiner Hand,
Du pflücktest ihn im Sorgenland.
Die Hochzeitsglocke, bang und klar,
Sang nicht das Lied vom Märchenjahr.

Der plumpe Alltag zwingt die Welt –
Du hast dein Gärtlein doch bestellt!
Du schütztest mit verwerkter Hand
Für uns das Flämmchen, Glück genannt.

Wann gab ein Wort den Dank dir Kund ?
Das Wort quillt schwer aus sprödem Mund.
Doch Liebe ahnt, wo Liebe schweigt,
Du hast getrost dein Haupt geneigt.

 

 
Alfred Huggenberger (26 december 1867 – 14 februari 1960)
Alfred Huggenberger Haus in Bewangen

 

 

De Franse schrijver René Bazin werd geboren op 26 december 1853 in Angers. Zie ook alle tags voor René Bazin op dit blog.

Uit: Les Noëllet

– Réponds donc, mon Noellet, dit la métayère, dont un peu de fierté, comme une flamme,
illumina le visage: puisque M. Hubert te parle, réponds donc!
Le jeune gars, sans lever la tête, leva à demi les yeux, le temps de montrer qu’ils étaient plus
clairs et plus durs que ceux du père, et, d’un ton où perçait la vanité blessée:
– Je fais même du grec, dit-il.
– Voyez-vous cela: même du grec! L’an prochain, tu seras au collège de Beaupréau, je parie?
– Puisque c’est son idée, répondit le père.
– J’en suis ravi, dit M. Laubriet. Lis, travaille, instruis-toi, mon Pierre: intelligent comme tu l’es, tu auras bientôt rattrapé les autres. Et vous tous, bon appétit! Je n’ai pas voulu passer ma
première journée à la Landehue sans dire bonjour à la Genivière. Voilà qui est fait: je me sauve.
Et, tandis que M. Laubriet se retirait, salué par un concert de voix jeunes, disant: «Bonsoir,
monsieur Hubert; adieu, monsieur Hubert; à vous revoir, monsieur Hubert», il se pencha vers
le métayer qui l’accompagnait.
– Toi, mon bonhomme, dit-il, je te félicite: un fils prêtre, un autre laboureur, l’image de notre
Vendée. Il est gentil, ton Pierre.
– Je ne dis pas non; un peu trop fiérot seulement. Ça lui passera, j’espère, puisque le bon Dieu le veut pour lui. Mais Jacques sera plus facile, monsieur Hubert.
– Vraiment!
– Plus chérissant pour la mère. Et vaillant au travail avec ça, comme un poulain: il n’arrête qu’à bout de forces.
– Un vrai métayer, alors?
– Tout à fait.
– Tu es un heureux homme, Julien, ne te plains pas. Le paysan était arrivé au bord du chemin qui longe la grange. Il serra la main de M. Laubriet, et répondit, de son ton tranquille, un peu traînant:
– Je ne me plains pas non plus, allez!
Puis il revint vers la maison, où tout était bruit de voix et de rires d’enfants et de sabots claquant sur la terre battue. Un valet de ferme rentra derrière lui. Les hommes allèrent prendre leurs cuillers attachées au mur par une bride de cuir. Ils s’assirent autour de la soupe fumante.”

 

 
René Bazin (26 december 1853 – 19 juli 1932)
Angers in de kersttijd

 

 

De Franse schrijver en filosoof Julien Benda werd geboren op 26 december 1867 in Parijs. Zie ook alle tags voor Julien Benda op dit blog.

Uit: The Treason of the Intellectuals (Vertaald door Richard Aldington)

“A true “clerk” (Renan) says excellently: “The mother-country is a worldly thing; the man who wants to play the angel will always be a bad patriot.” Thus we see that the “clerk” who claims to secure the works of the world has a choice between two consequences. Either he secures them and transgresses all his principles, which is the case with the Church supporting the nation and property; or he maintains his principles and causes the ruin of the institutions he claimed he was supporting, which is the case with the humanitarian who claims to safeguard what is national. In the first case the “clerk” is despised by the just man, who denounces him as cunning and strikes him out of the rank of “clerk”; and in the second case he collapses under the hooting of the nations who call him inefficient, while he provokes a violent and loudly acclaimed reaction on the part of the realist, which is what is now happening in Italy. From all this it follows that the “clerk” is only strong if he is clearly conscious of his essential qualities and his true function, and shows mankind that he is clearly conscious of them. In other words he declares to them that his kingdom is not of this world, that the grandeur of his teaching lies precisely in this absence of practical value, and that the right morality for the prosperity of the kingdoms which are of this world, is not his, but Caesar’s. When he takes up this position, the “clerk” is crucified, but he is respected, and his words haunt the memory of mankind. The need to remind the modern “clerks” of these truths (for every one of them is angry at being called Utopian) is one of the most suggestive observations in connection with our subject. It shows that the desire to be practical has become general, that the claim to be so has now become necessary in order to obtain an audience, and that the very notion of “clerkdom” has become obscured even in those who still tend to exercise that function.”

 

 
Julien Benda (26 december 1867 – 7 juni 1956)
Cover Franse uitgave 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 26e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 26 december 2008 en eveneens mijn blog van 26 december 2007 en mijn mijn blog van 26 december 2006.