Heinrich Heine, José Eduardo Agualusa, Jack Hirschman, Kenneth Patchen, Anton H.J. Dautzenberg, Jean Rouaud, Ida Vos, William Drummond, Robert Gernhardt

 

De Duitse dichter Heinrich Heine werd geboren in Düsseldorf op 13 december 1797. Zie ook alle tags voor Heinrich Heine op dit blog.

 

Die Wahl-Esel

Die Freiheit hat man satt am End,
Und die Republik der Tiere
Begehrte, daß ein einzger Regent
Sie absolut regiere.

Jedwede Tiergattung versammelte sich,
Wahlzettel wurden geschrieben;
Parteisucht wütete fürchterlich,
Intrigen wurden getrieben.

Das Komitee der Esel ward
Von Alt-Langohren regieret;
Sie hatten die Köpfe mit einer Kokard,
Die schwarz-rot-gold, verzieret.

Es gab eine kleine Pferdepartei,
Doch wagte sie nicht zu stimmen;
Sie hatte Angst vor dem Geschrei
Der Alt-Langohren, der grimmen.

Als einer jedocn die Kandidatur
Des Rosses empfahl, mit Zeter
Ein Alt-Langohr in die Rede ihm fuhr,
Und schrie: Du bist ein Verräter!

Du bist ein Verräter, es fließt in dir
Kein Tropfen vom Eselsblute;
Du bist kein Esel, ich glaube schier,
Dich warf eine welsche Stute.

Du stammst vom Zebra vielleicht, die Haut
Sie ist gestreift zebräisch;
Auch deiner Stimme näselnder Laut
Klingt ziemlich ägyptisch-hebräisch.

Und wärst du kein Fremdling, so bist du doch nur
Verstandesesel, ein kalter;
Du kennst nicht die Tiefen der Eselsnatur,
Dir klingt nicht ihr mystischer Psalter.

Ich aber versenkte die Seele ganz
In jenes süße Gedösel;
Ich bin ein Esel, in meinem Schwanz
Ist jedes Haar ein Esel.

Ich bin kein Römling, ich bin kein Slav;
Ein deutscher Esel bin ich,
Gleich meinen Vätern. Sie waren so brav,
So pflanzenwüchsig, so sinnig.

Sie spielten nicht mit Galanterei
Frivole Lasterspiele;
Sie trabten täglich, frisch-fromm-fröhlich-frei,
Mit ihren Säcken zur Mühle.

Die Väter sind nicht tot! Im Grab
Nur ihre Häute liegen,
Die sterblichen Hüllen. Vom Himmel herab
Schaun sie auf uns mit Vergnügen.

Verklärte Esel im Gloria-Licht!
Wir wollen Euch immer gleichen
Und niemals von dem Pfad der Pflicht
Nur einen Fingerbreit weichen.

O welche Wonne, ein Esel zu sein!
Ein Enkel von solchen Langohren!
Ich möcht es von allen Dächern schrein:
Ich bin als ein Esel geboren.

Der große Esel, der mich erzeugt,
Er war von deutschem Stamme;
Mit deutscher Eselsmilch gesäugt
Hat mich die Mutter, die Mamme.

Ich bin ein Esel, und will getreu,
Wie meine Väter, die Alten,
An der alten, lieben Eselei,
Am Eseltume halten.

Und weil ich ein Esel, so rat ich Euch,
Den Esel zum König zu wählen;
Wir stiften das große Eselreich,
Wo nur die Esel befehlen.

Wir alle sind Esel! I-A! I-A!
Wir sind keine Pferdeknechte.
Fort mit den Rossen! Es lebe, hurra!
Der König vom Eselsgeschlechte!

So sprach der Patriot. Im Saal
Die Esel Beifall rufen.
Sie waren alle national,
Und stampften mit den Hufen.

Sie haben des Redners Haupt geschmückt
Mit einem Eichenkranze.
Er dankte stumm, und hochbeglückt
Wedelt’ er mit dem Schwanze.

 

 
Heinrich Heine (13 december 1797- 17 februari 1856)
Monument in Toulon

 

De Angolese schrijver José Eduardo Agualusa werd op 13 december 1960 in Huambo geboren. Zie ook alle tags voor José Eduardo Agualusa op dit blog.

Uit:Eine allgemeine Theorie des Vergessens (Vertaald doorMichael Kegler)

“Ludovica hielt sich nie gern unter freiem Himmel auf. Schon als Kind hatten sie schreckliche Ängste vor offenen Räumen geplagt. Außerhalb ihrer Wohnung fühlte sie sich verletzlich und ausgesetzt wie eine Schildkröte, der man den Panzer geraubt hat. Als sie noch klein war, mit sechs oder sieben Jahren, weigerte sie sich, ohne den Schutz eines riesigen schwarzen Regenschirms in die Schule zu gehen, bei jedem Wetter. Und weder der Ärger der Eltern noch der beißende Spott ihrer Mitschüler hielten sie davon ab. Später wurde es besser. Bis das geschah, was sie den Unfall nannte, und sie begann, in dieser früheren Angst eine Art Vorahnung zu sehen.
Nach dem Tod ihrer Eltern zog sie zu ihrer Schwester. Sie ging kaum vor die Tür. Sie verdiente sich etwas Geld mit Portugiesischstunden für gelangweilte Jugendliche, ansonsten las sie, stickte, spielte Klavier, schaute Fernsehen und kochte. Am Abend stellte sie sich ans Fenster und schaute hinaus in die Dunkelheit wie in einen Abgrund. Ihre Schwester Odete schüttelte missmutig den Kopf: Was ist los, Ludo? Hast du Angst, zwischen die Sterne zu fallen?
Odete gab Englisch- und Deutschunterricht am Lyzeum.
Sie hatte ihre Schwester gern, und darum vermied sie es, zu verreisen, um sie nicht alleine zu lassen. Blieb sogar in den Ferien zu Hause. Es gab Freunde, die lobten sie für ihre Selbstlosigkeit. Andere hatten nur wenig Verständnis für solch übertriebene Rücksichtsmaßnahme. Alleine zu leben, konnte Ludo sich nicht vorstellen. Doch es betrübte sie, dass sie eine Last war, wie ein siamesischer Zwilling am Bauchnabel ihrer Schwester hing, bewegungsunfähig, fast tot, und dass Odete sie überall mit hinnehmen musste. Sie war froh und zugleich entsetzt, als sich ihre Schwester verliebte. In einen Bergbauingenieur namens Orlando, Witwer und kinderlos, der in einer schwierigen Erbschaftsangelegenheit nach Aveiro gekommen war. Ein Angolaner, geboren in Catete und immer unterwegs zwischen Luanda, der Hauptstadt Angolas, und Dundo, einem Städtchen der Diamantengesellschaft, für die er tätig war. Zwei Wochen, nachdem sie sich zufällig in einer Konditorei kennengelernt hatten, machte Orlando Odete einen Heiratsantrag, und da er ihr Problem kannte, beschloss er, damit sie nicht ablehnte, dass Ludo zu ihnen ziehen solle. Einen Monat später schon wohnten sie in einer großzügigen Wohnung im obersten Stock eines der vornehmsten Häuser von Luanda, dem Haus der Beneideten, wie es genannt wurde.“

 

 
José Eduardo Agualusa (Huambo, 13 december 1960) 

 

 

De Amerikaanse dichter en sociaal activist Jack Hirschman werd geboren op 13 december 1933 in New York. Zie ook alle tags voor Jack Hirschman op dit blog.

 

Poets Eleven Poem

Between the page with the heart
and the mind wrestling upon it,

and the ear which later will receive
those limbs of light as perfect harmony,

there’s a stillness whose volume speaks
worlds of words defiant of measure,

treasures of the unsayable, secrets
of the ever-beginning enchantment

and the never-ending gathering
at the lips of the kiss of the poem.

 

 

Worker’s Poem

You whose brows are knit
with electric streets, come sit beside
my fire-doomed face, you who gaze
on thin air, spaced out and longing
for nothing, broken violins
of bodies, diamonds of mind fractured
by the plague of money, come sit
in my winter flake, my room
which is part of this vast cage
where free birds break their wings
against the sunlight and warm
their suspicions at the broken
shoe-balance of the street.

 

 
Jack Hirschman (New York, 13 december 1933)

 

 

De Amerikaanse dichter Kenneth Patchen werd geboren op 13 december 1911 in Niles, Ohio. Zie ook alle tags voor Kenneth Patchen op dit blog.

 

Street Corner College

Next year the grave grass will cover us.
We stand now, and laugh;
Watching the girls go by;
Betting on slow horses; drinking cheap gin.
We have nothing to do; nowhere to go; nobody.
 
Last year was a year ago; nothing more.
We weren’t younger then; nor older now.
 
We manage to have the look that young men have;
We feel nothing behind our faces, one way or other.
 
We shall probably not be quite dead when we die.
We were never anything all the way; not even soliders.
 
We are the insulted, brother, the desolate boys.
Sleepwalkers in a dark and terrible land,
Where solitude is a dirty knife at our throats.
Cold stars watch us chum
Cold stars and the whores.

 

 

Nice Day For A Lynching

The bloodhounds look like sad old judges
In a strange court. They point their noses
At the Negro jerking in the right noose;
His feet spread crow-like above these
Honorable men who laugh as he chokes.

I don’t know this man.
I don’t know these white men.

But I know that one of my hands
Is black, and one white. I know that
One part of me is being strangled.
While another part horribly laughs.

Until it changes,
I shall be forever killing; and be killed.

 

 
Kenneth Patchen (13 december 1911 – 8 januari 1972)
In 1957

 

 

De Nederlandse schrijver Anton H.J. Dautzenberg werd geboren in Heerlen op 13 december 1967. Zie ook alle tags voor Anton H. J. Dautzenberg op dit blog.

Uit: Klophengst

“Natuurlijk voldoet mijn vrouw niet meer aan de eisen van de tijd. De jaren van de geprivilegieerde situaties zijn definitief voorbij, voor zover ze überhaupt ooit een vaste vorm hebben aangenomen. Dat laatste waag ik te betwijfelen. Dat dan weer wel.
‘Ik wens geen vrijpostigheden.’ Mijn vrouw. Een autodidact. Soms neemt ze het voor me op.
Wat is het smeltpunt van een autodidact? Lood gaat definitief om bij 335° C. Maar wanneer valt een zelfverzekerde zelfstudent op leeftijd uiteen in vloeiende plassen? Ik ben er nog niet achter. Misschien moet ik de cognitieve geilheid eens goed bij de staart pakken. Alhoewel…
‘Kies mijn naam/ mijn letters smaken/ naar huid.’ Opnieuw mijn vrouw, vorige week nog. Had ik haar maar niet verklapt dat ik lange tijd als klophengst door het leven ging. Vroeger wilde ik nog wel eens vrijpostig zijn. Die naïviteit ben ik kwijt. Met een klophengst kan niemand uit de voeten. Niemand!
‘Steeds vaker intakegesprek voor eerstejaars’ las ik vanmorgen in de krant. Zou ik wel voldoen aan die strengere toelatingseisen? Die gedachte laat me niet meer los. Terwijl ik twee universitaire studies heb afgerond. Niet cum laude, maar toch.
Mijn vrouw heeft waarschijnlijk gelijk. Eens een klophengst, altijd een klophengst. En ik maar dromen. Alsof de toekomst aan mijn voeten ligt. Heb ik wel een toekomst…? Een intakegesprek. Wie voert het woord? Die oude decaan met zijn strenge valkenogen en zijn verrassingskin?
Kinderen heb ik natuurlijk niet. Mijn geestelijke habitat is beperkt. Uiteraard, zou mijn vrouw erachteraan plakken. Ik niet. Bij twijfel van constitutionele aard hoort geen geplak. Hooguit een zweem van etymologische vraagtekens. Jawel, mijn geestelijke habitat heeft een grotere reikwijdte dan mijn vrouw veronderstelt. Van ons twee ben ik degene die de essentie van verstoppertje spelen nog altijd in alle vezels voelt.
‘Ik wens geen vrijpostigheden.’ Mijn vrouw weet wanneer ze er voor me moet zijn.
Dat is helaas niet wederzijds.”

 

 
Anton H.J. Dautzenberg (Heerlen, 13 december 1967)
Heerlen, Oranje Nassaustraat in kerstsfeer

 

 

De Franse schrijver Jean Rouaud werd geboren op 13 december 1952 in Campbon (Loire-Atlantique). Zie ook alle tags voor Jean Rouaud op dit blog.

Uit: Pour vos cadeaux

« Elle ne lira pas ces lignes, la petite silhouette opiniâtre qui courait après le temps perdu, traversant la vie à sa manière toujours pressée, en trottinant sur ses inévitables petits talons, la tête rentrée dans les épaules, le front volontaire, les bras le plus souvent chargés de colis, comme si elle cherchait à combler son retard, ayant tellement mieux à faire que de prendre littérairement la pose, nous suggérant à son passage éclair dans le couloir, par la porte ouverte de la cuisine où nous sommes attablés, tandis qu’elle court chercher dans l’entrepôt le verre manquant d’un service vendu dix ans plus tôt: commencez sans moi, ou, ne m’attendez pas, et que, comprenant immédiatement de quoi il retourne, nous choisissons prudemment de placer la soucoupe au-dessus de sa tasse afin de maintenir son café au chaud, qu’elle boira froid de toute façon, car elle ne reviendra pas de sitôt et elle déteste le café réchauffé, mais, maintenant que le magasin est ouvert, jusqu’à l’heure de sa fermeture, nous devrons composer avec notre comète laborieuse.
(…)

On se dit que, pour la liberté de penser de notre maman, ce ne devait pas être tout rose. En quoi il n’y a pas lieu de s’étonner, quand on sait qu’elle est née en mil neuf cent vingt-deux, c’est-à-dire dans ces terres de l’Ouest labourées par la Contre-Réforme, encore sous le choc des prônes menaçants de Louis-Marie Grignon-de-Montfort, lequel, s’il lutta férocement contre le jansénisme, n’encourageait pas pour autant à goûter aux plaisirs de la vie, et des régimes d’austérité du terrible abbé Rancé. Ajoutez les hordes chouannes et les châtelains du bocage toujours aux commandes, et vous comprendrez que cet héritage rabat-joie augurait mal pour la débarquée du cinq juillet d’une vie d’aventures et de licence.”

 

 
Jean Rouaud (Campbon, 13 december 1952)

 

 

De Nederlandse schrijfster Ida Vos (meisjesnaam Gudema) werd geboren in Groningen op 13 december 1931. Zie ook alle tags voor Ida Vos op dit blog.

Uit: Terugkeer

“Waarom ben ik hier?
Waarom zijn er zoveel andere kinderen en waarom maken ze zo’n lawaai?
De foto aan de muur heb ik nog nooit gezien. Tante Rosi staat erop. Tante Rosi is klein, de viool is groot. De vogel in zijn kooitje heb ik ook nog nooit gezien. Is dat mamma, die mevrouw met de viool?
Daar loopt mamma. Ze heeft haar witte jas aan. Ze moet helpen in de slagerij. Ze heeft een groot mes in haar hand. Als ze klaar is in de slagerij gaat ze piano spelen.
‘Leise flehen meine Lieder durch die Nacht…’
Ik zing. Ik moet lachen.
Wie zingt dwars door mijn liedje heen? Is dat Sallo?
Eerst ik, Sallo. Als mamma een ander liedje speelt mag jij weer.
Wees lief voor je broertje. Jij bent al tien.
Ik ben lief, pappa. Sallo mag zingen.
‘Zing dan maar, Sallo. Zing dan!’
Leuk dat geluid van Sallo’s bretels als ik eraan trek.
Waarom sla je me, Sallo?
Ik doe geen kwaad. Ik zeg alleen maar dat je mag zingen.
Ik sla terug.
‘Niet slaan, meneer van Leeuwen.’
Iemand zegt iets tegen Sallo? Ik moet lachen. Mamma is boos op Sallo.
Ze neemt hem mee naar een andere hoek van de kamer. Net goed. Moet hij maar niet door me heenzingen.”

 
Ida Vos (13 december 1931 – 3 april 2006)

 

 

De Schotse dichter William Drummond werd geboren op 13 december 1585 in Hawthornden, in de buurt van Edinburgh. Zie ook alle tags voor William Drummond op dit blog.

 

Doth Then The World Go Thus?

Doth then the world go thus? doth all thus move?
Is this the justice which on earth we find?
Is this that firm decree which all doth bind?
Are these your influences, Powers above?
Those souls, which vice’s moody mists most blind,
Blind Fortune, blindly, most their friend doth prove;
And they who thee, poor idol Virtue! love,
Ply like a feather tossed by storm and wind.
Ah! if a Providence doth sway this all,
Why should best minds groan under most distress?
Or why should pride humility make thrall,
And injuries the innocent oppress?
Heavens! hinder, stop this fate; or grant a time
When good may have, as well as bad, their prime!

 

 

To His Lute

My lute, be as thou wert when thou didst grow
With thy green mother in some shady grove,
When immelodious winds but made thee move,
And birds their ramage did on thee bestow.
Since that dear Voice which did thy sounds approve,
Which wont in such harmonious strains to flow,
Is reft from Earth to tune those spheres above,
What art thou but a harbinger of woe?
Thy pleasing notes be pleasing notes no more,
But orphans’ wailings to the fainting ear;
Each stroke a sigh, each sound draws forth a tear;
For which be silent as in woods before:
Or if that any hand to touch thee deign,
Like widowed turtle, still her loss complain.

 

 
William Drummond (13 december 1585 – 4 december 1649)
Portret in de universiteit van Edinburgh

 

 

De Duitse dichter en schrijver Robert Gernhardt werd op 13 december 1937 in het Estische Reval (het huidige Tallinn) geboren. Zie ook alle tags voor Robert Gernhardt op dit blog.

 

Das Dunkel

Menschen kleiden sich gern bunt,
das hat einen dunklen Grund.

Menschen zeigen sich gern nackt-
Dunkelheit in Haut verpackt.

Ob im Mann, ob im Weib,
Dunkel herrscht in jedem Leib.

Auch trifft zu, daß Greis und Kind
innen völlig dunkel sind.

Hinter jedem roten Mund
öffnet sich ein dunkler Schlund.

Meerrettich und Brot und Wein
läßt der Schlund ins Dunkel ein,

Rein in Magen, Blase, Darm,
alle dunkel, aber warm.

Wein und Brot und Meerrettich
wandern durch ein dunkles Ich.

Auf dem Weg vom Ich zum Du
freilich geht’s noch dunkler zu.

Dunkel lockt der Zeugungstrieb:
Laß mich ein. Hab mich lieb.

Dunkel bleibt auch, ob es frommt,
daß da das zusammenkommt:

Same sah nie Tageslicht,
Ei warf niemals Schatten nicht.

Klar ist nur, daß es das Glied
gradewegs ins Dunkel zieht,

Und daß es ein Spalt empfängt,
den es dunkel zu ihm drängt.

Dunkel ist, was sich dann tut,
Dunkel herrscht, wenn alles ruht,

Doch im Schoß der dunklen Nacht
regt sich dunkel der Verdacht,

Alles Licht sei eitel Schein
auf dem Weg ins Dunkelsein.

 

 
Robert Gernhardt (13 december 1937 – 30 juni 2006)

 

 

Zie voor nog meer de schrijvers van de 13 december ook mijn blog van 13 december 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 13 december 2008 en eveneens mijn blog van 13 december 2007 en mijn blog van 13 december 2006.