Jehuda Amichai, Erik Lindner, Ben Elton, Johan de Boose, Jens Wonneberger

De Duits-Israëlische dichter en schrijver Jehuda Amichai werd op 3 mei 1924 geboren in Würzburg. Zie ook alle tags voor Jehuda Amichai op dit blog.

Great Serenity: Questions and Answers

People in a hall that’s lit so brightly
It hurts
Spoke of religion
In the lives of contemporary people
And on the place of God

People spoke in excited voices
Like in an airport
I left them
I opened an iron door that had written on it
“Emergency and I entered within.
Great serenity: Questions and answers

 

My Father

The memory of my father is wrapped up in
white paper, like sandwiches taken for a day at work.

Just as a magician takes towers and rabbits
out of his hat, he drew love from his small body,

and the rivers of his hands
overflowed with good deeds.

 

My Child Wafts Peace

My child wafts peace.
When I lean over him,
It is not just the smell of soap.

All the people were children wafting peace.
(And in the whole land, not even one
Millstone remained that still turned).

Oh, the land torn like clothes
That can’t be mended.
Hard, lonely fathers even in the cave of the Makhpela*
Childless silence.

My child wafts peace.
His mother’s womb promised him
What God cannot
Promise us.

* The traditional burial place in Hebron of Abraham
and the other Patriarchs and Matriarchs of Israel.

Vertaald door Benjamin en Barbara Harshav

Jehuda Amichai (3 mei 1924 – 22 september 2000)

Foto: Rina Castelnuovo

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Klaus Modick, Tatjana Tolstaja, Agnès Desarthe, Paul Bogaert, Juan Gelman

De Duitse schrijver Klaus Modick werd geboren in Oldenburg op 3 mei 1951. Zie ook alle tags voor Klaus Modick op dit blog.

Uit: Vatertagebuch

“Freitag, 2. Januar
Emily und Marlene sind auf dem Land aufgewachsen, haben ihregesamte Kindheit bis in die Pubertät zwischen Feld, Wald,Wiesen und See im Mollberger Haus verbracht.
Dennoch wissensie nicht recht, wie mit der umständlichen und antiquierten Technikdes Hauses umzugehen ist. Die Wasserversorgung an- undabzustellen, die Heizungen und Öfen zu bedienen, haben sienicht gelernt, weil das immer von den Erwachsenen erledigt wurde.Jetzt, da sie das Haus nutzen wollen, wächst ihnen mit derleipraktischen Mühen auch Selbständigkeit und Verantwortung zu.Erwachsensein ist eine lästige Angelegenheit.
Ich fahre nach Mollberg, um nachzusehen, ob Marlene nachder Party dort das Haus aufgeräumt und winterfest hinterlassenhat; etwas schlechtes Gewissen dabei, weil’s so nach Kontrolettiaussieht, rechne zwar nicht mit Chaos, aber doch mit geöffnetenFenstern oder/und laufenden Heizungen. Es ist aber alles tadellosin Ordnung. Das Haus, das immer freundliche Geborgenheitausgestrahlt hat, deprimiert mich in seiner verlassenen Kälte undklammen Unbewohntheit. Seit unserem Umzug vor dreieinhalbJahren haben wir dort kaum einen Handschlag investiert. SchleichenderVerfall macht sich breit, den man spüren, sehen und riechenkann, und sobald die Haustür von außen verschlossen ist,tanzen wieder die Mäuse auf dem Tisch. Wir müssen das Hauswohl verkaufen; die Doppelbelastung können wir uns langfristignicht leisten, und die kommenden Jahre werden finanziell nichtleichter. Als Idylle ihrer Kindheit bleibt das Haus den Mädchenvermutlich sogar besser im Gedächtnis, wenn es ihnen real nichtmehr zugänglich ist.”

Klaus Modick (Oldenburg, 3 mei 1951)

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