Louisa May Alcott, Wilhelm Hauff, Franz Stelzhamer

De Amerikaanse schrijfster Louisa May Alcott werd geboren op 29 november 1832 in Germantown, Pennylvania. Zie ook alle tags voor Louisa May Alcott op dit blog.

 

Fairy Song

The moonlight fades from flower and tree,

And the stars dim one by one;

The tale is told, the song is sung,

And the Fairy feast is done.

The night-wind rocks the sleeping flowers,

And sings to them, soft and low.

The early birds erelong will wake:

‘Tis time for the Elves to go.

O’er the sleeping earth we silently pass,

Unseen by mortal eye,

And send sweet dreams, as we lightly float

Through the quiet moonlit sky;–

For the stars’ soft eyes alone may see,

And the flowers alone may know,

The feasts we hold, the tales we tell:

So ‘tis time for the Elves to go.

From bird, and blossom, and bee,

We learn the lessons they teach;

And seek, by kindly deeds, to win

A loving friend in each.

And though unseen on earth we dwell,

Sweet voices whisper low,

And gentle hearts most joyously greet

The Elves where’er they go.

When next we meet in the Fairy dell,

May the silver moon’s soft light

Shine then on faces gay as now,

And Elfin hearts as light.

Now spread each wing, for the eastern sky

With sunlight soon will glow.

The morning star shall light us home:

Farewell! for the Elves must go.

 

Louisa May Alcott (29 november 1832 – 6 maart 1888)

 

De Duitse dichter en schrijver Wilhelm Hauff werd geboren inStuttgart op 29 november 1802. Zie ook alle tags voor Wilhelm Hauff op dit blog.

 

Morgenrot

Morgenrot,

Leuchtest mir zum frühen Tod?

Bald wird die Trompete blasen.

Dann muß ich mein Leben lassen,

Ich und mancher Kamerad!

Kaum gedacht,

War der Lust ein End´gemacht,

Gestern noch auf stolzen Rossen,

Heute durch die Brust geschossen,

Morgen in das kühle Grab!

 

Trost

Die Mißgunst lauscht auf allen Wegen,

Daß sie der Liebe Glück verrät,

Doch treue, zarte Liebe geht

Auf tausend unbewachten Stegen;

Ein Druck der Hand, ein flücht’ger Blick

Sagt mir der Liebe süßes Glück.

Und zog ich auch in weite Ferne,

Es zog mit mir mein stilles Glück,

Denn schau ich nicht der Liebe Blick,

So blick ich auf zum Abendsterne;

Wie ihres Auges stille Glut

Strahlt er ins Herz getrosten Mut.

Und wallen meine Tage trüber

Und dringt kein Trost von ihr zu mir,

Und dringt mein Sehnen nicht zu ihr,

Kein Wort von ihr zu mir herüber;

Mein stilles Glück ist nicht getrübt,

Ich weiß ja doch, daß sie mich liebt.

Drum klag ich nicht in weiter Ferne,

Weil Neid der Liebe Weg belauscht,

Wenn auch nicht Wort mit Wort sich tauscht,

Mir strahlt ein Trost im Abendsterne;

Aus seinen milden Strahlen quillt

Mir meiner Liebe trautes Bild.

 

Wilhelm Hauff (29 november 1802 – 18 november 1827)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Stelzhamer werd geboren in Großpiesenham op 29 november 1802. Zie ook mijn blog van 29 november 2008 en ook mijn blog van 29 november 2009.

 

Jugend

Ich bin der Erde gleich

Im Frühlingsauferwachen;

Ich bin dem Himmel gleich

Im ersten Morgenlachen.

Ich bin der Sonne gleich,

Die alles glühend herzet;

Ich bin dem Lüftchen gleich,

Das mit den Blumen scherzet.

Ich bin der Quelle gleich,

Geschwellt vom Frühlingshauche;

Ich bin dem Vöglein gleich,

Das singend baut im Strauche.

Ich bin den Hügeln gleich,

Die tiefbeschaulich weilen;

Ich bin den Schäfchen gleich,

Die durch das Blaue eilen.

Ich bin den Bergen gleich,

Die Erz in den Adern rollen;

Ich bin den Wolken gleich,

Den Blitz und Donner vollen.

Ich bin dem Veilchen gleich,

Das still im Duft sich freuet;

Ich bin dem Baume gleich,

Der breiten Schatten streuet.

Soall und jedem gleich

In Wesen oder Weise,

Steh’ ich im weiten Reich

Wie im Familienkreise.

Es zieht mich her und hin,

Es drängt mich weit und weiter,

Der jugendfrohe Sinn

Ist Führer und Begleiter

Und sich allüberall,

Auf Flur und Feld und Heide,

Im Wald , am wilden Fall

Ist Lust und Augenweide

O Lenz, o Jugendlust,

O jubelvolle Erde,

Was hätt’ ich denn gewußt,

Wenn Gott nicht sprach sein: “Werde!”

Nun hebt der Vögel Chor

Im Haine an zu psalmen

Und neigt der Wiesenflor

Die Häupter an den Halmen:

Da beug’ auch ich das Knie

Zu Preis und Dank und flehe,

Daß Lieb’ und Glauben nie

Mir ganz verlorengehe!

 


Franz Stelzhamer (29 november 1802 – 14 juni 1874)

Standbeeld in Linz, Volksgarten

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e november ook mijn vorige blog van vandaag.