Andrzej Stasiuk, Carlos Ruiz Zafón, William Faulkner, Rebecca Gablé

De Poolse schrijver en letterkundige Andrzej Stasiuk werd geboren op 25 september 1960 in Warschau. Zie ook mijn blog van 25 september 2008 en ook mijn blog van 25 september 2009 en ook mijn blog van 25 september 2010.

 

Uit: Hinter der Blechwand (Vertaald door Renate Schmidgall)

“Diese Stadt deprimierte mich, aber ich wußte, ich würde keine bessere finden. Ich betrachtete die Taxifahrer, die den ganzen Tag am Marktplatz standen, und spürte, daß ich im Grunde ein Glückspilz war. Ich hatte noch nie gesehen, daß einer von ihnen mit einem Kunden weggefahren wäre. Stundenlang standen sie da, redeten, gingen dann zu ihren Kutschen, lasen Zeitung, lösten Kreuzworträtsel: Fluß in Afrika, drei Buchstaben, erster “N”, letzter “L”, dann kehrten sie wie- der zu den anderen zurück, zu ihrem Gerede darüber, welches Auto wieviel auf freier Strecke verbrauchte und wieviel in der Stadt, daß die Juden die arabischen Ölfelder gekauft und jetzt das russische Gas im Auge hätten, also würde sich in ein, zwei Jahren gar nichts mehr lohnen, auch das Rumstehen in der Sonne und im Staub würde sich nicht mehr lohnen, nichts, nie mehr, in Ewigkeit amen. Das war der Refrain dieser Stadt: “Es lohnt sich nicht.” Außer Stehen und Warten versuchten sie gar nichts, es hätte sich schließlich nicht gelohnt. Ja, diese Angst des Bauern, daß er wie ein Idiot dasteht, daß man ihn anpißt, daß die Wirklichkeit ihn nach Strich und Faden verarscht, hing über der Stadt wie eine Dunstglocke. Nur regloses Abwarten gab den Leuten das Gefühl von Sicherheit. Sie standen neben ihren Kutschen, klopften ihnen aufs Dach und öffneten die Türen, um die Fürze rauszulassen. Sie waren mir ein Trost. Verächtlich betrachteten sie den rostenden Ducato, wenn ich vorsichtig zwischen ihre herausgeputzten Mercedes rollte, die sie aus dem Reich angeschleppt hatten und mit denen sie in fünf Jahren fünftausend Kilometer fuhren. Ich glitt mit meiner nie gewaschenen Spaghettikiste an den fetten, auf Hochglanz polierten Hintern der deutschen Schrottwagen vorbei, und an der Ecke beim Tabakladen, wo wir uns gewöhnlich verabredeten, hielt ich Ausschau nach meinem Partner. Dort gab es die billigsten Zigaretten in der Stadt, dort deckte er sich ein. Ich fuhr ganz langsam, er lief mit und sprang herein, fiel auf den Sitz, holte Luft und fragte:

“Hast du getankt?”

“Halb”, erwiderte ich. “Für mehr hat’s nicht gereicht.”

“Das heißt?”
“Für circa vierhundert Kilometer, knapp die Hälfte.” “In Mariafalva ist heute große Kirchweih.”

 


Andrzej Stasiuk (Warschau, 25 september 1960)

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Lu Xun, Patricia Lasoen, Maj Sjöwall, August Kühn

De Chinese schrijver Lu Xun werd in 1881 in Shaoxing in de provincie Zhejiang geboren als Zhou Shuren. Zie ook mijn blog van 25 september 2008en ook mijn blog van 25 september 2009 en ook mijn blog van 25 september 2010

 

Uit: Kong Yiji

“The layout of the wine taverns in Lu Town is quite different from those in other towns. There is always an L-shaped counter facing the street. Hot water is kept available at the counter so that it can be used to warm the yellow wine at any time. Laborers, back from work at noon or dusk, would spend 4 coppers to get a bowl of yellow wine – that was the price over 20 years ago and a bowl of wine costs 10 coppers now—where they lean over the counter, drink the warm wine and have their “happy hour“. With one more copper, you can get a dish of salted bamboo shoots or anise beans to go with the wine. If you are willing to pay over 10 coppers, you can buy a meat dish,. But most of the customers are the “Short Jackets” who cannot afford such luxuries, whereas, those who wear robes would stride to the back room, order their wine with some dishes and sit there taking their time to eat and drink.
At age 12, I started to work as a busboy at Xianheng wine tavern located at the entrance of the town. The tavern keeper said that I had a dumb looking face and was probably not smart enough to serve the “robed clientele,” and thus should only work in the front room. The “short jackets” in the front room, although usually easy going, were no less troublesome. Some wouldn’t be satisfied until they saw me scoop out the wine from the wine jar with their own eyes, to make sure that there was no water at the bottom of the pitcher. And even watched me put the pitcher in the hot water. Under such tight surveillance, it was impossible to water down the wine. Therefore, after a few days, the tavern keeper said I couldn’t even do that. Fortunately, due to the influence of my patron, the tavern keeper didn’t dismiss me but he assigned me to the insignificant task of just heating wine.“

Lu Xun (25 september 1881 – 19 oktober 1936)

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Manouchehr Atashi, William Michael Rossetti, Charles Robert Maturin, Herbert Heckmann

 

De Iraanse dichter, schrijver en journalist Manouchehr Atashi werd geboren op 25 september 1931 in Dashtestan, in de provincie Bushehr. Zie ook mijn blog van 25 september 2010.

 

 

The Lay of Regret

 

One morning
– One true morning –
If the sun rises according to your wishes;

A frame of mountain and valley,
A frame of window, if the bird had reaches you –

A wide plain, wet tulips!
No!
A laughing sepal,
A sigh of contentment and peace
– O you melancholy and persistent one –
O living stone, an embodiment of patience! –
A defeated life would have been your portion.

 

 

Manouchehr Atashi (25 september 1931 – 20 november 2005)

 

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