Konstantin Paustovski, Saint-John Perse, Georg Herwegh, Ludwig Tieck

De Russische schrijver Konstantin Paustovski werd geboren op 31 mei 1892 in Moskou. Zie ook mijn blog van 31 mei 2009 en ook mijn blog van 31 mei 2010

 

Uit: Verre Jaren (Vertaald door Wim Hartog)

 

’s Winters kwam tante Dozja altijd uit Gorodisjtsje een paar dagen bij ons op bezoek. Mama vond het heerlijk om haar mee te nemen naar het theater. De nacht ervoor sliep tante Dozja slecht. Al een paar uur voor het zover was, deed zij haar wijde bruinsatijnen jurk met ingeweven gele bloemen en bladeren aan, sloeg de bijpassende stola om haar schouders en verfrommelde zenuwachtig een klein kanten zakdoekje. Vervolgens ging zij, tien jaar jonger en een beetje angstig, in een huurkoetsje met mama op weg naar het theater. Zij knoopte een zwart hoofddoekje met roosjes om, net als de Oekraïense boerenvrouwen. In het theater waren alle ogen op tante Dozja gevestigd maar zij ging zo op in het stuk dat zij hier niets van merkte. Op een keer was tante Dozja midden onder het stuk opgesprongen en had in het Oekraïens tegen de verrader geschreeuwd: ‘Wat doe je daar, smeerlap? Je moest je ogen uit je hoofd schamen!’ Het publiek lachte zich halfdood. Het doek moest neergelaten worden. De hele volgende dag zat tante Dozja te huilen, zo schaamde ze zich; zij vroeg mijn vader om vergiffenis en wij wisten niet hoe we haar tot bedaren moesten brengen.’

 

Konstantin Paustovski (31 mei 1892 – 14 juli 1968)

Rond 1915

 

 

 

De Franse dichter en diplomaat Saint-John Perse (eigenlijk Marie-René-Alexis Saint-Léger) werd geboren op 31 mei 1887 in Saint-Léger-les-Feuilles op Guadeloupe. Zie ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008 en ook mijn blog van 31 mei 2009 en ook mijn blog van 31 mei 2010

 

Éloges

 

III

 

… Puis ces mouches, cette sorte de mouches, et le dernier étage du jardin… On appelle. J’irai… Je parle dans l’estime.

 

— Sinon l’enfance, qu’y avait-il alors qu’il n’y a plus ?

 

Plaines ! Pentes ! Il y

 

avait plus d’ordre ! Et tout n’était que règnes et confins de lueurs. Et l’ombre et la lumière alors étaient plus près d’être une même chose… Je parle d’une estime… Aux lisières le fruit

 

pouvait choir

 

sans que la joie pourrît au rebord de nos lèvres.

 

Et les hommes remuaient plus d’ombre avec une bouche plus grave, les femmes plus de songe avec des bras plus lents.

 

… Croissent mes membres, et pèsent, nourris d’âge ! Je ne connaîtrai plus qu’aucun lieu de moulins et de cannes, pour le songe des enfants, fût en eaux vives et chantantes ainsi distribué… À droite

 

on rentrait le café, à gauche le manioc

 

(ô toiles que l’on plie, ô choses élogieuses !)

 

Et par ici étaient les chevaux bien marqués, les mulets au poil ras, et par là-bas les bœufs ;

 

ici les fouets, et là le cri de l’oiseau Annaô – et là encore la blessure des cannes au moulin.

 

Et un nuage

 

violet et jaune, couleur d’icaque, s’il s’arrêtait soudain à couronner le volcan d’or,

 

appelait-par-leur-nom, du fond des cases,

 

les servantes !

 

Sinon l’enfance, qu’y avait-il alors qu’il n’y a plus ?…

 

 

Saint-John Perse (31 mei 1887 – 20 september 1975)

 

 

 

De Duitse dichter Georg Herwegh werd geboren in Stuttgart op 31 mei 1817. Zie ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008 en ook mijn blog van 31 mei 2009 en ook mijn blog van 31 mei 2010

 

Bei Hamburgs Brand

 

Ein freies Wort in Hamburgs Flammen!

Denn in den Flammen seht ihr’s gern;

Es wird mich Fürst und Volk verdammen

Und doch – ich find’ kein Lied, ihr Herrn;

Kaum will ein Laut sich in mir regen,

Ein Laut für den Philistersegen,

Der aus der heißen Asche bricht;

Laßt mich ein Sprüchlein niederlegen:

Bewahrt das Feuer und das Licht!

 

Ihr wißt, ich bin ein schlechter Reimer,

Dies liegt trotz eurer Nacht am Tag;

Doch ist mein Vers kein Wassereimer,

Den man zum Löschen füllen mag;

Ich jauchzte, als die Feuerzungen

Jüngst so beredt durchs Land geklungen,

Ja, Feuer! rief noch mein Gedicht;

Ich hab’ den Stürmen zugesungen:

Bewahrt das Feuer und das Licht!

 

 

De Hamburgse brand van 1842 bij de Zollenbrücke. Lithographie van Peter Suhr

 

 

Manch trocken Auge ward gefeuchtet,

Manch kalte Seele wurde heiß,

Und glühend hat das Eis geleuchtet,

Das starre, deutsche Gletschereis;

Der Bund der Eintracht ward beschworen,

Das Feuer hat uns neugeboren,

Des Rheines Wasser konnt’ es nicht –

O sei kein Funke drum verloren:

Bewahrt das Feuer und das Licht!

 

Laßt sie von Land zu Lande wallen,

Die Glut, die uns solch Heil gebar;

Laßt alle, alle Tempel fallen,

Doch jede Seele werd’ Altar.

»Mehr Licht!« nur Licht kann uns erretten,

Nur Feuer tilgt das Mal der Ketten,

Das Feuer halte sein Gericht.

Das Feuer will die Freiheit betten:

Bewahrt das Feuer und das Licht!

 

Georg Herwegh (31 mei 1817 – 7 april 1875)

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Tieck werd op 31 mei 1773 geboren in Berlijn Zie ook mijn blog van 31 mei 2010 en eveneens alle tags voor Ludwig Tieck op dit blog.

 

An Fanny

 

Vom Himmel fiel ein heller Tag hernieder,

Mit seinem Blumenschmucke angethan

War schon der grüne Wiesenplan,

Und Nachtigall sang ihre Sommerlieder,

Da trat ein holdes Kind in diese Welt,

Und lächelte und freute sich im bunten Frühlingszelt.

 

Die zarten Geister, die in den Kristallen

Der Flüsse wohnen, die in Luft,

In Sommerwind, in Blüthenduft,

In kühlen Lauben, grünen Blättern lallen,

Sie kamen alle spielend hergezogen,

Und sangen süßen Gruß: »wir sind dem schönen Kind gewogen.

 

Sieh, wie sich dir entgegen neigt gelinde

Der hellen Lilien weisse Pracht,

Wie dir entgegen Rose lacht,

Das Veilchen blau, das liebliche Gesinde

Das Frühling mit sich bringt zu seinen Scherzen,

Die Aeuglein süß, die Lippen roth, die brennend goldnen Kerzen

 

Sie alle dienen dir, die bunten Strahlen,

Die still und zärtlich nach dir blicken,

Und dich mit lieben Duft erquicken,

Sie alle wollen nur dein Bildniß mahlen;

Doch Anmuth und den Reiz die dich umschweben,

Ermangeln sie der Mahlerkunst, drum stirbt ihr flüchtig Leben.

 

Wir schenken dir der Nachtigallen Klänge,

Daß du mit zartem Lautenspiele,

Kannst singen deiner Brust Gefühle,

Und gern vernimmst der Dichtenden Gesänge.

Drum horche deines Dichters Weisen,

Wird er des Liebesgotts Gewalt und deine Schönheit preisen.«

 

Ludwig Tieck (31 mei 1773 – 28 april 1853)

Portret door Carl Christian Vogel von Vogelstein, 1830