Miklós Radnóti, Petra Else Jekel, Morton Rhue, Hans Werner Kolben, Christopher Morley, George Albert Aurier

De Hongaarse dichter en schrijver Miklós Radnóti werd geboren op 5 mei 1909 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 5 mei 2008 en ook mijn blog van 5 mei 2009 en ook mijn blog van 5 mei 2010.

 

 

Postcard 1

 

Out of Bulgaria, the great wild roar of the artillery thunders,

resounds on the mountain ridges, rebounds, then ebbs into silence

while here men, beasts, wagons and imagination all steadily increase;

the road whinnies and bucks, neighing; the maned sky gallops;

and you are eternally with me, love, amid all the chaos,

glowing within my conscience — incandescent, intense.

Somewhere within me, dear, you abide forever —

still, motionless, silent, like an angel stunned to complacence by death

or an insect inhabiting the heart of a rotting tree.

 

 

Postcard 4

 

I fell beside him — his body taut,

tight as a string just before it snaps,

shot in the back of the head.

“This is how you’ll end too; just lie quietly here,”

I whispered to myself, patience blossoming into death.

“Der springt noch auf,” the voice above me said

through caked mud and blood congealing in my ear.

 

 

Vertaald door Michael R. Burch

 


Miklós Radnóti
(5 mei 1909 – 9 november 1944)

Standbeeld in Boedapest

 

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Henryk Sienkiewicz, Richard Watson Dixon, Christian Friedrich Scherenberg, Wouter Steyaert, Catullus

De Poolse schrijver en journalist Henryk Sienkiewicz werd geboren in Wola Okrzejska op 5 mei 1846. Zie ook mijn blog van 5 mei 2007 en ook mijn blog van 5 mei 2008 en ook mijn blog van 5 mei 2009 en ook mijn blog van 5 mei 2010.

 

Uit: Quo Vadis? (Vertaald door Paul Seliger)

 

“Nach jenem Gastmahl also, bei dem er, der Narrenpossen des Vatinius müde, mit Nero, Lucan und Seneca über das Thema disputiert hatte, ob das Weib eine Seele besitze, war er spät

aufgestanden und erfrischte sich nun wie gewöhnlich in seinen Bädern. Zwei hünenhafte Balneatoren legten ihn gerade auf einen Tisch aus Zypressenholz, der mit schneeweißem ägyptischen Byssus bedeckt war, und begannen mit ihren in wohlriechendes Olivenöl getauchten Händen seinen schöngeformten Leib zu massieren, während er mit geschlossenen Augen wartete, bis die Wärme des Laconicums und die ihrer Hände in ihn eindrang und alle Mattigkeit vertrieb.

Doch nach einer Weile bekam er Lust zu reden. Er schlug die Augen auf und erkundigte sich zuerst nach dem Wetter, dann nach den Gemmen, die der Juwelier Idomeneus ihm zur Ansicht zu schicken versprochen hatte. Er erfuhr, das Wetter sei prächtig, ein sanfter Wind wehe von den Albaner Bergen

her und die Gemmen seien noch nicht eingetroffen. Petronius schloß abermals die Augen und befahl, ihn ins Tepidarium zu bringen, als plötzlich der Kopf des Nomenclators hinter dem Vorhang auftauchte und ihm meldete, daß der junge Marcus Vinicius, der gerade aus Kleinasien zurückgekehrt war, ihm

einen Besuch abstatten wolle. Petronius befahl, den Gast ins Tepidarium zu führen, wohin er sich auch selbst begab. Vinicius war der Sohn seiner älteren Schwester, die sich vor Jahren mit Marcus Vinicius, einem Konsular aus der Zeit des Tiberius, vermählt hatte. Der Jüngling hatte soeben unter Corbulo im Kampf gegen die Parther gedient und kam nun, da der Krieg fürs erste beendet war, nach Rom zurück. Petronius empfand eine gewisse, an Zuneigung grenzende Schwäche für ihn, denn Marcus war ein schöner und athletischer Mann, der es verstand, in seinen Ausschweifungen ein ästhetisches Maß zu halten, was Petronius überaus schätzte.”

 

 

Henryk Sienkiewicz (5 mei 1846 – 15 november 1916)

Buste in de kerk “Domine Quo Vadis?” aan de Via Appia Antica in Rome

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