Miroslav Krleza, Clemens Haipl, Hasan Abidi, Ludwig Ganghofer, Joseph Winckler

De Kroatische schrijver Miroslav Krleza werd geboren op 7 juli 1893 in Zagreb. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: The Banquet in Blitva (Vertaald door Edward Dennis Goy and Jasna Levinger)

 

Dr. Nielsen stood on the small grass plot surrounding the statue of Waldemaras and, as if enchanted by the magical glow of the streetlights, counted the cars as they descended from Beauregard and, above him in the greenish light of the gas lamps, dressed in his bronze frock coat, towered Andria Waldemaras, the greatest Blitvinian poet of the nineteenth century, who had mourned his fatherland with the well-known opening line “Blitva, my fatherland, thou art a poisonous disease.” Andria Waldemaras stood there, with his frock coat down to his knees, his trousers creased, in massive, elephantine shoes (that swelled like heavy loaves), and stepped merrily forward with his right leg, bareheaded, young like a high school reciter, and who read to the Blitvinians a book of his verse held in his left hand while, with his right hand, he held the fob on his watch chain on the right pocket of his bronze frock coat. That fob was in the form of a horse’s head to which the gifted sculptor had paid great attention and modeled down to the last detail, one might say, perfectly.

Andria Waldemaras, who died in his twenty-seventh year from tuberculosis, signing himself in his love letters to Miss Hildegarde, the first among Blitvinians to do so, as “a dead man on a holiday to Blitva,” he, the first among the dead Blitvinian holidaymakers, stood there like a monument on his granite pedestal, and a bronze Blitva knelt like an Oriental slave girl in front of him and offered him as a gift upon a velvet cushion a lyre, to him, Andria Waldemaras, the laurel-crowned genius, whose right hand held the horse’s head of his fob, stupidly and naively declaiming his historic reveille: “Blitva shall not ever perish, while we, her sons are yet alive.”

 

Krleza

Miroslav Krleza (7 juli 1893 – 29 december 1981)
Monument in Zagreb

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, cabaretier, tekenaar en muziekproducent Clemens Haipl werd geboren op 7 juli 1969 in Wenen. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Sind wir bald da?

 

Irgendwann hab ich mich tatsächlich geduscht und angezogen, bevor ich versucht habe, dem Tag etwas Sinnvollles zu entlocken. Geworden ist daraus wieder ein ausgiebiges Internet-Surfen und E-Mail-Checken. (Gott sei Dank habe ich zwei Computer und ein iPhone. Ich weiß zwar, dass auf allen dreien das gleiche Internet läuft, aber wirklich glauben tue ich es nicht. Deshalb laufe ich getrieben zwischen den Geräten hin und her, um zu überprüfen, ob nicht doch auf dem Laptop etwas Interessanteres zu sehen ist als auf dem Desktop oder dem iPhone.)“

 

Haipl

Clemens Haipl (Wenen, 7 juli 1969)

 

 

 

De Pakistaanse dichter, schrijver en journalist Hasan Abidi werd geboren op 7 juli 1929 in Jaunpur in Uttar Pradesh. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Arts Council award winners

 

„THE Pakistan Arts Council is jubilant over the Independence Day awards won by 11 of its members. Prominent among them are Talat Hussain, Mazhar Jamil and Prof Saher Ansari.
The happiness was evident at a gathering on Saturday to honour another award winner, head of the National Book Foundation, Iftikhar Arif.
Mirza Akhtar Ali presented a welcome address. Longtime friends and admirers of Iftikhar Arif, Khawaja Razi Akhtar and Asad Mohammad Khan, read interesting papers. An essay by Raza Ali Abedi written some decades back was also read out on the occasion. Shahida Hasan in her article critically examined Arif’s poetry and praised his chiselled and urbane diction. Prof Saher Ansari was brief in his discourse and mentioned the popularity of Iftikhar Arif — his former boss at the Urdu Markaz, London — in many countries and in many languages.
Dr Pirzada Qasim, Vice-Chancellor at Karachi University and a reputed poet, spoke highly of Arif, who was to him the “conscience” of our time. “Whenever the history of our country will be written, 50 or a hundred years later this age of ours will be described as the age of Iftikhar Arif,” Dr Pirzada declared.
Arif recited his ghazals, for which the audience had to wait for a long time. First a hamd, then a naat, then a manqabat and lastly a salam were presented.“

 

HasanAbidi

Hasan Abidi (7 juli 1929 – 6 september 2005)

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Albert Ganghofer werd op 7 juli 1855 geboren in Kaufbeuren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Edelweisskönig

 

„Von der Bergseite des Tales kam ein Jäger über die Wiesen her, deren junges Grün in der Nachmittagssonne einen Glanz wie Metall bekam. »Grüss dich Gott, Finkenjörg! Schaust dir dein’ Hof an?« rief er einem Bauern zu, der, die Pfeife zwischen den Zähnen, am Zaun seines Gehöftes lehnte. »Aber hast schon recht! Da is auch was dran zum Schauen!«

Der Finkenhof mit dem zweistöckigen Wohnhaus, mit dem Gesindetrakt, dem Back- und Waschhause, mit der eigenen Schmiede, mit den Stallungen, Scheunen und Heustadeln und Holzschuppen bildete ein Dörfl inmitten des Dorfes. Ein brauner Staketenzaun mit breitem Gattertor und einer kleinen, zum Wohnhaus führenden Pforte schied das Gehöft von der Strasse; ein gleicher Zaun umschloss auf der Rückseite des Hauses den Gemüsegarten, während graue Bretterplanken die hügeligen Wiesen von den Nachbarhöfen trennten. Höher und höher stiegen diese Planken hinauf, bis sie im Wald der Berge sich verloren, die mit zerrissenen Graten in weitem Bogen das Dorf umspannten. Weiss lag noch der Schnee auf allen Felskuppen, und wie mit bleichen Fingern griff er durch viele Schluchten hinunter ins Tal. Die Almen waren schon frei von Schnee, aber ihre Grashänge zeigten noch ein totes Gelb; die Lärchenbestände waren bereits von zartem Grün überhaucht, und auch die tiefer stehenden Fichten begannen schon jene hellere Färbung anzunehmen, die der frische Trieb des Frühjahrs den dunklen Nadelbäumen verleiht. Wo aber von den obersten Wiesen aus der Buchenwald in breiten Streifen sich einzwängte zwischen die Fichten, blickte durch das Gewirr der nackten Äste noch das rötliche Braun des Berggrundes, auf dem die Blätter des verwichenen Sommers moderten. Auch die Haselnussstauden, die den grauen Bretterzaun geleiteten, waren in der Nähe des Bergwaldes noch unbelaubt; je mehr sie dem Tal sich näherten, desto sichtlicher zeigte sich an ihnen die Kraft des Lenzes; in der Nähe des Finkenhofes waren sie schon übersät mit kleinen blassgrünen Frühlingsherzen.“

 

Ganghofer

Ludwig Ganghofer (7 juli 1855 – 24 juli 1920)

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Alfred Josef Werner Winckler werd op 7 juli 1881 in Bentlage bij Rheine geboren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Brief an Richard Dehmel

 

In der Familie besitzen wir ein großes Landhaus mit Sälen, Gärten, Wiesen pp, das heißt, ein Junggesellenonkel ist der Inhaber, einer jener Stillen, Freien, Abgeklärten, denen Schicksal Stubensache, alles aber die Kunst bedeutet. Und dieses Haus soll das Stammhaus zu einer Kolonie von Geistesarbeitern werden! Dies ist das “Haus Nyland” bei Rheine in Westfalen, im liebsten Heidedörfchen der Welt. Wir rissen alle überflüssigen Ökonomiegelübde nieder und schmückten das Ganze zu einem stillen Idyll, darauf momentan eine Witwen-Tante Haushalt führt. […]
Nun haben wir zunächst einen kühnen, aber vielleicht phantastischen Plan: im Sommer von Haus Nyland aus eine Einladung an bekannte Dichter ergehen zu lassen, dort auf einige Tage zusammen zu treffen. Wir dachten an eine Art von geistigem Bayreuth […], dachten an ein Institut, wie es in Amerika bei
Boston besteht: eine Pfingstwoche des Geistes, in der alle Be deutenden sich treffen zu gemeinsamer Aussprache, sich kennen zu lernen, nach Art und Sinn, einmal “unter sich” zu sein. Wir dachten, daß ein Zusammenschluß für unser Kulturleben von unendlicher Tragweite sein müsse und eine Art von Äropag [sic] würde, ein letztes Forum, eine Götterversammlung. Wie hätte das sein müssen, wenn zum Beispiel Vater Ra[a]be mit seinem humorigen Bart in der Ecke gesessen und ein neues Kapitel vorgelesen hätte – und die er lauchten und erleuchteten Köpfe im Kreise bei Wein und Pfeifenwölkchen? Und so jedes Jahr einmal. Reporter ante portas! […]“

 

winckler

Josef Winckler (7 juli 1881 – 29 januari 1966)