Gwendolyn Brooks, Geno Hartlaub, Elizabeth Bowen, Jan Theuninck, Gábor von Vaszary, Fred Endrikat, Amelia Edwards, Charlotte Niese

De Amerikaanse dichteres Gwendolyn Brooks werd geboren op 7 juni 1917 in Topeka, Kansas. Zie ook mijn blog van 7 juni 2007 en ook mijn blog van 7 juni 2008 en ook mijn blog van 7 juni 2009.

A Sunset of the City

Already I am no longer looked at with lechery or love.
My daughters and sons have put me away with marbles and dolls,
Are gone from the house.
My husband and lovers are pleasant or somewhat polite
And night is night.

It is a real chill out,
The genuine thing.
I am not deceived, I do not think it is still summer
Because sun stays and birds continue to sing.

It is summer-gone that I see, it is summer-gone.
The sweet flowers indrying and dying down,
The grasses forgetting their blaze and consenting to brown.

It is a real chill out. The fall crisp comes
I am aware there is winter to heed.
There is no warm house
That is fitted with my need.

I am cold in this cold house this house
Whose washed echoes are tremulous down lost halls.
I am a woman, and dusty, standing among new affairs.
I am a woman who hurries through her prayers.

Tin intimations of a quiet core to be my
Desert and my dear relief
Come: there shall be such islanding from grief,
And small communion with the master shore.
Twang they. And I incline this ear to tin,
Consult a dual dilemma. Whether to dry
In humming pallor or to leap and die.

Somebody muffed it? Somebody wanted to joke.

Gwendolyn Brooks (7 juni 1917 – 3 december 2000)

 

De Duitse schrijfster Geno Hartlaub werd op 7 juni 1915 in Mannheim geboren. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.

Uit: Anselm der Lehrling

„Die Stimme des Registrators tut ihm weh. Wie ein Angelhaken bohrt sie sich ein, zieht ihn empor aus dem tiefen Meer, der grünlich schimmernden Finsternis seines Schlummers. Nur widerstrebend folgt er ihr hinauf bis an die Oberfläche des fahlen Tages. Hätte der Registrator nicht noch eine Weile warten können mit dem Auswerfen seines Angelhakens, ach, nur noch einen Augenblick, da doch die Flut des Schlafes sich schon wieder zu lichten begann und vom Meeresgrund sich Gestalten erhoben, lange vermißte, schmerzlich vertraute Bilder, nach deren Wiederkehr er sich in seinen nächtlichen Träumen vergeblich abgemüht hatte? War er nicht eben endlich an der Schwelle der Gärten gestanden, am Heckentor, umgeben vom Rauschen der ewigen Bäume, vom Murmeln der Quellen und dem verwirrend süßen Vogelkonzert? Miranda – endlich war es ihm gelungen, wieder vorzudringen bis an die Schwelle ihres Bereiches, da bohrt sich dieser gemeine Angelhaken in sein Fleisch, die quäkende Stimme dieses aufgeblasenen Wichtes, der sich Registrator nennt und hier den Herren zu spielen bemüht ist…“

Geno Hartlaub (7 juni 1915 – 25 maart 2007)

 

De Ierse schrijfster Elizabeth Bowen werd geboren op 7 juni 1899 in Dublin. Zie ook mijn blog van 7 juni 2007  en ook mijn blog van 7 juni 2008 en ook mijn blog van 7 juni 2009.

Uit: Elizabeth Bowen: A Biography (Biografie door Victoria Glendinning)

„IN LATE 1959 Cornelius O’Keefe bought Bowen’s Court, near Kildorrery, County Cork, from Elizabeth Bowen, the last of the direct line, at a relatively modest price. She hoped that he and his family would inhabit and look after the house. The next year Derek Hill, the painter, asked by Elizabeth to do a painting of Bowen’s Court to hang in her new home in England, drove over from Edward Sackville-West’s house in County Tipperary. Parking his car by Farahy church, he looked north towards the familiar facade and saw that the roof was off Bowen’s Court. By the end of the summer the whole house was demolished.
One can still approach what was Bowen’s Court along what was the Lower Avenue. The woods and fine trees around the house are gone; the avenue is rutted by tractors. It may take the stranger a little while to identify the site of the house; it seems strangely small, covered with grass, scrubby bushes, and wild flowers. A line of stable buildings still stands. Walking north from the house-space towards the Ballyhoura mountains, through what was once rockery and laurel-lined woodland, you see that the walls of the three-acre walled garden, too, are still there. Elizabeth wrote of this garden:…“

Bowen_por
Elizabeth Bowen (7 juni 1899 – 22 februari 1973)
Portret door Patrick Hennessy, rond 1955

 

De Vlaamse dichter en schilder Jan Theuninck werd geboren in Zonnebeke op 7 juni 1954. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.

Whitesheets

gevallen bladeren
na de oorlogsstorm
zandstenen zerken
op groene heuvels

fallen leaves
after the warstorm
sandstone tombs
on green hills

 

Hill 60

Papaverbloed
op het groene gras
op de modderheuvels
gaan ze sterven

poppies’ blood
on the green grass
on the hills of mud
away they pass…

Theuninck
Jan Theuninck (Zonnebeke, 7 juni 1954)

 

De Hongaarse schrijver en draaiboekauteur Gábor von Vaszary werd geboren op 7 juni 1897 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.

Uit: Monpti

Wenn sich eine Frau allein fühlt, kommt sie einfach in einen der kleinen Gärten und setzt sich unter die Bäume, um den Sternenhimmel zu betrachten; sie bleibt nicht lange allein. Aber jetzt ist der Sommer schon vorbei. Die kühlen Herbstabende töten die Liebe und die Fliegen. Auch hier spazieren jetzt prosaische Leute: Arbeiter, Gouvernanten oder Pensionierte. Auch die pharmazeutische Fakultät der Sorbonne liegt hier, Studenten und Studentinnen rennen durch den Park oder setzen sich nieder und blättern in ihren Büchern.
Es ist ein stilles abgeschlossenes Viertel. Auf beiden Seiten starren ständig geschlossene Fenster vornehmer Häuser auf das grüne Laub der zwei Gärtchen. Jedes von beiden hat zwei Alleen. Zwischen den Alleen zieht sich ein blumenumsäumter Rasenstreifen hin, mit einer Statue an jedem Ende. Die Alleen entlang gibt es Bäume und Sessel; man kann sich niederlassen, um ein bißchen Romantik zu riechen unter windbewegtem Laub, oder ziehende Wolken, flatternde Tauben zu betrachten. Auf der einen Seite sieht man vom Jardin du Luxembourg her das Senatsgebäude, auf der andern hebt sich die Kuppel des Observatoire vom grauen Himmel ab.
Hier gehe ich gern spazieren und bilde mir ein, ich sei ein Gutsbesitzer, der, die Hände auf dem Rücken, langsam durch die Alleen schreitet, während die Blätter von den Bäumen rascheln. »Herr Graf, Sie haben tausend Francs verloren.«
»Lassen Sie nur, guter Mann. Man wird sie schon mit den Blättern zusammenkehren.«

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Gábor von Vaszary (7 juni 1897 – 22 mei 1985)

Horst Buchholz en Romy Schneider in de verfilming van Monpti uit 1957 door Helmut Käutner
 

 

De Duitse dichter, schrijver en cabaretier Fred Endrikat werd geboren op 7 juni 1890 in Nakel an der Netze. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.

Grüsse vom Münchener Odeonsplatz

Gehst du durch den grünen Wald
oder über Alpenmatten –
lieber Schatz, dann merkst du bald:
Wo viel Licht ist, ist viel Schatten.

Stehst du am Odeonsplatz,
fällt dir etwas auf die Jacke –
merkst du gleich, mein lieber Schatz:
Wo viel Tauben, da viel Kacke.

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Fred Endrikat (7 juni 1890 – 12 augustus 1942)

 

De Engelse schrijfster en egyptologe Amelia Edwards werd geboren op 7 juni 1831 in Londen. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.

Uit: Pharaohs, Fellahs, and Explorers

„Rameses took the field in person with the flower of the Egyptian army, traversing the Land of Canaan, which still remained loyal, and establishing his Syrian headquarters at Shabtu, a fortified town in a small valley a short distance to the south-west of Kadesh. Here he remained stationary for a few days, reconnoitring the surrounding country, and endeavoring, but without success, to learn the whereabouts of the enemy. The latter, meanwhile, had their spies out in all directions, and knew every movement of the Egyptian host. Two of these spies, being previously instructed, allowed themselves to be taken by the King’s scouts. Introduced into the royal presence, they prostrated themseles before Pharaoh, declaring that they were messengers from certain of the Syrian chiefs, their brothers, who desired to break their pact with the Kheta, and to serve the great King of Egypt. They further added that the Khetan host, dreading the approach of the Egyptian army, had retreated to beyond Aleppo, forty leagues to the northward. Rameses, believing their story, then pushed confidently onward, escorted only by his body-guard. The bulk of his horses, consisting of the brigade of Amen, the brigade of Ptah, and the brigade of Ra, followed at some little dis
tance; the brigade of Sutekh, which apparently formed the reserve, lingering far behind on the Amorite frontier.“

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Amelia Edwards (Oxlade) en haar man James Oxlade

 

De Duitse schrijfster Charlotte Niese werd geboren op 7 juni 1854 in Burg auf Fehmarn. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.

Uit: Reifezeit

Ja, einstmals ist der Teufel über Birneburg dahingefahren und hat den Kirchturm ausreißen wollen. Es ist ihm aber nicht geglückt; nur schief ist das Türmchen geworden und also eine Art Sehenswürdigkeit. Aber der Teufel tat sich weh. Die Hand verrenkte er sich, und in den Eifelwäldern hat es hinterher viel Stöhnen und Geschrei gegeben. Bis der Teufel wieder gesund war und anderswo sein Unheil versuchte.
Glaubst du die Geschichte, Mutterlieb? Harald und ich gingen vom Friedhof zur Stadt hinunter, und ich erzählte ihm vom Teufel. Auch wie er sich doch manchmal wieder nach Birneburg wagte.
Mein Junge macht dann so versonnene Augen und horcht mir zu, als wollte er mir die Worte von den Lippen nehmen.
Es ist eine Sage, Harald. Du weißt, Sagen sind Geschichten, die man nicht gerade zu glauben braucht, die —

Hier stockte ich. Wie ich immer zu tun pflege, wenn meine Rede einen schulmeisterlichen Anstrich erhält. Außerdem weiß ich nicht so recht weiter und freue mich, daß Walter, mein Ehemann, sichtbar wird. Ist er nicht gerade ordentlicher Professor geworden und muß alles wissen? Der Ordinarius hat lange genug auf sich warten lassen. Da war ein alter Vorgänger, der nicht abgehn und auch nicht sterben wollte. Nun hat er sich zu dem ersten entschlossen; und Walter Weinberg ist an seine Stelle getreten.
Also ich überantwortete Harald meinem guten Manne, ließ die beiden zum Gasthaus am Markte gehn und wanderte selbst eine schmale Gasse hinunter, die ich seit mehr als zwanzig Jahren nicht gegangen war. Und ich entsann mich ihrer doch noch so gut, wie ich weinend und in elendem schwarzem Kleide von der Frau Bäckermeisterin in ihr Haus geführt wurde. Mein Vater war meiner Mutter im Tode gefolgt, und ich sollte nicht allein in dem kahlen Zimmer bleiben, in dessen Mitte ein Sarg stand.“

Charlotte Niese (7 juni 1854 – 8 december 1935)