70 Jaar Uwe Timm, Gerrit Komrij, Paul Verlaine, Milton Acorn, Christine Wolter

De Duitse schrijver Uwe Timm werd geboren op 30 maart 1940 in Hamburg. Hij viert vandaag dus zijn 70e verjaardag. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Halbschatten

 

„Ein Gebirge, aufgetürmt, schroffe Felsen, blaugrau, der eingeschnittene, zum Gipfel führende Weg, ein helles Braun, auf dem Weg ein Büffel, den ein Mann reitet, die Beine seitlich herabhängend. Alt ist der Mann, mit einem grauen langen Bart. Beide, der Mann und der Büffel, blicken in das Tal. Auf mittlerer Höhe Bäume, Kiefern, die Kronen heben sich von dem abendroten Himmel ab. Dort die Wolken, zarte, den Himmel verschleiernde Wolken. Es ist ein Bild der Ruhe, ein wenig bewegt von einem Licht, das von außen hereindringt.

Wie kompakt das Weiß von hier aus wirkt, und wie das Weiß, je näher es kommt, zerfasert, durchsichtiger wird. Und jedes Mal wieder stellt sich diese Unruhe ein, beim Eintauchen in das ziellose Grau, in dem sich schnell das Gefühl für Höhe und Tiefe, für oben und unten verliert. Feuchtigkeit, sichtlose Kühle, dann, langsam, wird das Grau heller, und plötzlich dieses Blau der Tiefe.

Der Kanal, die Steinböschung, zertretenes Gras, ein Weg, asphaltiert, dahinter der kleine, gärtnerisch gepflegte Bereich, alte Grabsteine, viele durch Einschüsse und Bombensplitter beschädigt, weiter

hinten Wildnis, Unkraut, hohes Gras, Disteln. Frü8 her war der Friedhof militärisches Sperrgebiet. Die

Mauer, die Ost und West teilte, verlief am Ufer des Kanals. Hinter der Mauer waren die Grabsteine für

ein freies Schussfeld entfernt und ein Sandstreifen aufgeschüttet worden, sorgfältig geharkt wie in einer japanischen Tempelanlage. Die Spuren sollten Flüchtende verraten. Einige der umgeworfenen Grabplatten waren mit Holzplanken bedeckt worden, hier patrouillierten die Grenzsoldaten, Kommandorufe, graue Uniformen, Stahlhelme, Karabinerhaken, ein leises metallisches Klappern, Schäferhunde, keine Blumen, keine Büsche, hinter denen sich jemand hätte verstecken können, so sah es aus, zerstört und wüst, als wäre der Krieg erst vor Tagen zu Ende gegangen. Dann fiel die Mauer, sagt der Stadtführer, und nach der Vereinigung von Ost und West war auch dieser Friedhof wieder zugänglich.“

 

Timm,-Uwe-Koeln-literaturhaus

Uwe Timm (Hamburg, 30 maart 1940)

 

De Nederlandse dichter, schrijver, criticus, polemist en toneelschrijver Gerrit Komrij werd geboren op 30 maart 1944 in Winterswijk. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

Woordenschat

’t Is wonderlijk om als een omnivoor
De woorden op te kunnen vissen uit
Een zelden aangesproken reservoir
van taal, een zwarte bron die zich ontsluit

Zodra je in haar mijnengang afdaalt.
Daar sluimert alles wat je moeder zei,
Daar zijn de woorden uit je jeugd verdwaald,
Daar is de taal nog nieuw en vogelvrij.

Wat wordt omhooggehaald gaat zich verbinden
Tot zinnen die zo helder zijn als glas.
Ik zou er van geluk om moeten wenen –

Dat ik iets in mijn eigen hoofd kan vinden
Wat ik niet wist dat daar te vinden was –
Fluor en mica in de dode stenen.

 

De Taalsmid

De klinker en de medeklinker zijn
De weke onderbuik en het korset
Dichter is hij die, schijnbaar zonder pijn,
Het vormeloze in de steigers zet.

Zijn woorden, corpulent of slank van lijn,
Verenigen zich vloeiend tot couplet.
De moeiteloosheid, niet het rookgordijn,
Is zijn geheim. Met taal gaat hij naar bed.

De taal, van A tot Z, is zijn fles wijn.
Halfdronken wordt er, zomaar voor de pret,
Een kind verwekt, een epos of kwatrijn,

Of iets daartussenin, zeg een sonnet,
Terwijl de lezer onbekend blijft met
Zijn worsteling met spekvet en balein.

 

Solo

Geen mythe of wildwestverhaal
is het wat ik ditmaal opschrijf.
Ik klauter uit een krater, kaal –
de zon brandt op mijn dunne lijf.

Ik roep een zin. Het klinkt te schraal
in het omringende gewelf –
ik heb geen schim of filiaal –
ik ben vandaag alleen mezelf.

Ik kan mij niet beroepen op
een stand-in of een stijlfiguur,
een schuilnaam of een ledenpop.
Er is geen spoor van literatuur.

 

Komrij

Gerrit Komrij (Winterswijk, 30 maart 1944)

 

De Franse dichter Paul Marie Verlaine werd geboren in Metz op 30 maart 1844. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

A poor young shepherd

J’ai peur d’un baiser
Comme d’une abeille.
Je souffre et je veille
Sans me reposer :
J’ai peur d’un baiser !

Pourtant j’aime Kate
Et ses yeux jolis.
Elle est délicate,
Aux longs traits pâlis.
Oh ! que j’aime Kate !

C’est Saint-Valentin !
Je dois et je n’ose
Lui dire au matin…
La terrible chose
Que Saint-Valentin !

Elle m’est promise,
Fort heureusement !
Mais quelle entreprise
Que d’être un amant
Près d’une promise !

J’ai peur d’un baiser
Comme d’une abeille.
Je souffre et je veille
Sans me reposer :
J’ai peur d’un baiser !

 

Beams

Elle voulut aller sur les bords de la mer,
Et comme un vent bénin soufflait une embellie,
Nous nous prêtâmes tous à sa belle folie,
Et nous voilà marchant par le chemin amer.

Le soleil luisait haut dans le ciel calme et lisse,
Et dans ses cheveux blonds c’étaient des rayons d’or,
Si bien que nous suivions son pas plus calme encor
Que le déroulement des vagues, ô délice !

Des oiseaux blancs volaient alentour mollement
Et des voiles au loin s’inclinaient toutes blanches.
Parfois de grands varechs filaient en longues branches,
Nos pieds glissaient d’un pur et large mouvement.

Elle se retourna, doucement inquiète
De ne nous croire pas pleinement rassurés,
Mais nous voyant joyeux d’être ses préférés,
Elle reprit sa route et portait haut la tête.

 

Effet de nuit

La nuit. La pluie. Un ciel blafard que déchiquette
De flèches et de tours à jour la silhouette
D’une ville gothique éteinte au lointain gris.
La plaine. Un gibet plein de pendus rabougris
Secoués par le bec avide des corneilles
Et dansant dans l’air noir des gigues nonpareilles,
Tandis, que leurs pieds sont la pâture des loups.
Quelques buissons d’épine épars, et quelques houx
Dressant l’horreur de leur feuillage à droite, à gauche,
Sur le fuligineux fouillis d’un fond d’ébauche.
Et puis, autour de trois livides prisonniers
Qui vont pieds nus, un gros de hauts pertuisaniers
En marche, et leurs fers droits, comme des fers de herse,
Luisent à contresens des lances de l’averse.

Verlaine

Paul Verlaine (30 maart 1844 – 8 januari 1896)
Portret door Edmond Aman-Jean, 1892.

 

De Canadese dichter Milton James Rhode Acorn werd geboren op 30 maart 1923 in Charlottetown, Prince Edward Island. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Hummingbird

 

One day in a lifetime

I saw one with wings

a pipesmoke blur

shaped like half a kiss

and its raspberry-stone

heart winked fast

in a thumbnail of a breast.

 

In that blink it

was around a briar

and out of sight, but

I caught a flash

of its brain

where flowers swing

udders of sweet cider;

and we pass as thunderclouds or,

dangers like death, earthquake, and war,

ignored because it’s no use worrying ….

 

By him I mean. Responsibility

Against the threat of termination

by war or other things

is given us as by a deity.

 

MiltonAcorn

Milton Acorn (30 maart 1923 – 20 augustus 1986)
Omslag biografie door Chris Gudgeon

 

De Duitse schrijfster en vertaalster Christine Wolter werd geboren op 30 maart 1939 in Königsberg. Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Der Garten

 

Das Kind kannte ihn. Er lag am Ende der Straße,

wo das Pflaster aufgehört hatte und Sand

und Wagenspuren und Pfützen ironisch den Weg wiesen,

und sein Ende war, was das Kind grad noch erreichte.

Dort der Zaun, niedergesunken, von Jasmin überwuchert,

darin die Höhle, das heimliche Reich und Versteck,

aus dem man die leere Straße ganz überblickte.

Später ging es hinein, der Zaun verbot nichts,

ging das Kind mit tastende Schritten durch Melde, Löwenzahn, Gras,

das buschig und gelb war vom trockenen Sommer,

Bäume grüßten mit krummen freundlichen Armen,

voll Äpfelchen Birnchen, hart und sauer, doch süß, weil gestohlen,

und Büsche, triefend von Beeren, aus Rot und aus Weiß und aus Rosa,

Stachelbeeren und Bienen und Wespen, aus dem Grün

tauchte die Laube herauf, unter der Birke. Auf einer weißen Terrasse

klang Musik, der alte Plattenspieler drehte dreiunddreißigeindrittel,

schon reicht das Kind bis ans Dach, es tanzt oder umarmt

einen Tänzer, es singt, flüstert, schluchzt, weint, warum ach warum,

in den Ästen der Birke schaukelt ein Lampion rot wie Himbeersaft

rot wie die Wangen des großen Kinds, rot wie der dunkle Wein,

wie die dunkle Nacht, die Gartennacht, sommerwarm und so kurz.

In der Früh gehts in die Erdbeern, die Bohnenreihn wollen gehackt sein,

Sonnenblumen am Zaun nicken und drehen sich schneller,

unter dem braunen Flaum wachsen die Kernchen,

hinter Gladiolen, Rittersporn, Margeriten, Astern

mußt du dich bücken, Kind, da stehn Kartoffeln und Rüben,

die letzten Zwiebeln, der Lauch, und vom Kohl, was die

Raupen dir ließen, jetzt hack und grabe.

Und dunkler wirds, obwohl die Blätter jetzt gelb sind

und langsam sich lösen, und die Äste den Himmel durchlassen, Kind,

geh weiter, stapf durch Gestrüpp, durch den üblichen Gartenabfall,

Brennesseln, Quecke, Kraut, Kompost, Laubhaufen, Mist,

geh weiter, stapf durch das Brombeergeschling,

das sich dornig und schwarz an dir festhält,

bis zum niedersinkenden Zaun, dahinter erreichst du den Wald vielleicht,

das Fließ, vielleicht, neue Wege, vielleicht, Jasminhecken.

 

christine_wolter

Christine Wolter (Königsberg, 30 maart 1939)


Zie voor nog meer schrijvers van de 30e maart ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Erika Mitterer, Tom Sharpe, Gert Heidenreich, Theo Breuer, Jean Giono

De Oostenrijkse schrijfster en dichteres Erika Mitterer werd geboren op 30 maart 1906 in Wenen. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007 en ook mijn blog van 30 maart 2008.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Flucht

 

Nehmt mich, Wogen der Wälder, auf und wieget in Frieden

eine Seele, die wirr floh vor den Menschen, verstört!

Ob sie mich suchten und drängten, ob sie verächtlich mich mieden –

bis in den Traum hinein hab’ Schwatz ich und Hetze gehört.

 

Treue gilt nichts mehr und nichts Freiheit der Geistesentscheidung,

Christi feuriges Herz nichts, das die Völker verschmolz!

Flucht ist, feige, ich weiß, ängstliche Menschenvermeidung …

Aber wie wohl tut der Stirn Glätte von fühllosem Holz.

 

Nicht nach hilfreicher Hand taste ich mehr, seit im Schauern

kalten Regens ich müd scheintote Äcker betrat

bete nur stumm in den Sturm, daß einst den Söhnen der Bauern

dennoch heiliges Brot reife aus heilloser Saat.

 

 

 

Der erste Brief an R. M. R.

(Eine Erinnerung)

 

Wie das nichts gleichschaut: halb vergilbter Bogen,

bekritzelt zart mit scheuer Kinderschrift,

als habe eine rasche Hand den Stift,

halb widerrufend, übers Blatt gezogen!

 

Kein schönes Blatt! Nur eines Schulhefts Seite,

schief zugeschnitten ins Kuvert geknickt,

die Marke achtlos schräg ins Eck gepickt –

ein Brief, schlecht ausgerüstet für die Weite!

 

Und doch ward nie mit heißerm Zweifelshoffen

ein Gruß mit innigerem Traum begleitet

von Land zu Land, nach unbekanntem Ort:

 

Jetzt kann er dort sein … hat ihn angetroffen …

ward weggelegt … dann endlich ausgebreitet …

Ach, flammt der Funken aus verschlacktem Wort?

 

Erika_Mitterer

Erika Mitterer (30 maart 1906 – 14 oktober 2001)
Mitterer in 1928

 

De Engelse schrijver Tom Sharpe werd geboren op 30 maart 1928 in Londen. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Wilt in Nowhere

 

„‘God, what a day,’ said Wilt as he and Peter Braintree sat in the garden of the Duck and Dragon with their beers and watched a lone oarsman scull
down the river. It was summer and the evening sun glinted on the water. ‘After that bloody Entitlement meeting I had to tell Johnson and Miss Flour they’ve been made redundant because of the financial cuts, and then after that I was told that the Computer Department is going to do next year’s timetable and I don’t have to bother, the Vice-Principal sends a memo to say there’s a glitch in the programme or something and I’ve had to do it myself.’

‘You’d think the one thing a computer would be good at was sorting classes and putting them in the right rooms. All it requires is logic,’ said Braintree, Head of English.

‘Logic, my foot. Try using logic with Mrs Robbins who won’t teach in Room 156 because Laurence Seaforth is next door in 155 and she can’t make herself heard for the din his drama class makes. And Seaforth won’t move because he’s used 155 for ten solid years and the acoustics are just right for declaiming “To be or not to be” or Henry V’s speech at Agincourt in multi-decibels. Try getting a computer to take that into account.’

‘It’s the human factor. I’ve had the same sort of trouble with Jackson and Ian Wesley. They’re supposed to grade the same exam papers and if Jackson marks a paper high, Wesley invariably says it’s lousy. Human factor every time.’

 

Tom_Sharpe

Tom Sharpe (Londen, 30 maart 1928)

 

De Duitse dichter, schrijver en (radio)journalist Gert Heidenreich werd geboren op 30 maart 1944 in Eberswald. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

Restaurant mit Adlervoliere

Taschkent, Usbekistan

Uigurisch
ist hier die Küche,
ihr Abfall nährt einen Adler: der
Jäger auf Kundenfang. Immerhin Freiluft und Raum,
die gestutzten Schwingen zu dehnen, sie vorzuweisen
den Männern. Schweigend begaffen
sie ihn, als wüssten sie, was ihnen
blüht. Des Königs Federkleid
löchrig wie Lumpen. Im
Auge die Seele
blind.

Zum großen Vogel im Käfig
schlüpft durch die Stäbe ein kleiner, singt von
der unendlichen Steppe, zwitschert
Wolkenlicht in die Voliere, pfeift
Aufwind herbei. Da hackt
der ermüdete Große den
Kleineren tot.

Die Männer wenden sich ab.
Es ist Mittag.

heidenreich

Gert Heidenreich (Eberswald, 30 maart 1944)

 

De Duitse schrijver en dichter Theo Breuer werd geboren op 30 maart 1956 in Zülpich. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

das dunkel lösen

wir laufen dem tag nach der errötet
am horizont verschwindet
als schäme er sich für die nacht

die über das land kommt
wie ein unlöschbares feuer
doch wir sind zu langsam

und knicken ein in den schatten
der uns von hinten die kniekehlen
beugt mit gezieltem schlag

während der himmel die bäume
durchleuchtet bis sie schwarz werden
und mit finsternis verwachsen

schließlich geben wir es auf
das licht das uns schon so weit voraus ist
daß wir es in einem anderen land vermuten

im haus sind uns die lampen ersatz
mit denen wir die stunden etwas aufhellen
bevor wir zu bett gehen

und darauf warten daß der morgen
die dunkelheit löst
wie ein ihm altbekanntes rätsel

Breuer

Theo Breuer (Zülpich, 30 maart 1956)

 

De Franse schrijver Jean Giono werd geboren op 30 maart 1895 Manosque in het Département Alpes-de-Haute-Provence. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007.en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Les Âmes fortes

 

„Tu ris ? Il n’y a pas de quoi rire, Thérèse. Il était comme ça ton Firmin.
– Je sais. C’est lui craché.
– Puisque tu sais alors, je ne vais pas me gêner. Gougeon chez qui il travaillait à Châtillon, c’était zéro en chiffre. Les messageries lui avaient retiré la clientèle. Il avait truqué avec des maîtres de postes. Puis, mauvaise vie. Une forge où l’on faisait cuire des châtaignes, une de ces maisons où le chien fait la vaisselle. Où il n’y a rien, le roi perd ses droits. A moins de porter l’enclume et le soufflet chez les prêteurs, il n’y avait pas de quoi gratter. Le Firmin y resta quand même un bout de temps parce qu’il fallait courir au plus pressé. Celle-là était dans ses derniers mois. Et, coûte que coûte, il fallait la becquée. On leur avait prêté la cabane à lapins. Ces dames de Sion avaient bien apporté quelques p
aniers mais en méfiance; elles s’activaient comme il se doit du côté des papiers et du mariage officiel. Celle-là donc se délivre de son premier. Dans quelles conditions ? Il vaut mieux ne pas le savoir. Mais, si vous ne vous êtes pas rendu compte que Firmin fait flèche de tout bois, je n’ai rien dit. Tout ça qui nous fait dresser les cheveux sur la tête, pour lui c’est une affaire. Celle-là a suffisamment déambulé dans Châtillon avec son gros ventre pour qu’elle ait tiré l’œil. Ces dames de Sion sont bien venues sept ou huit fois à la cabane à lapins. On n’a pas besoin de savoir qu’elles viennent, surtout pour des papiers. Le tout est qu’on les voie aller et venir avec leurs armes et bagages, c’est-à-dire chapeaux et corsages de satin. Si ces dames sont dans la bagarre, c’est bon signe. On peut y aller de sa larme à l’œil et tout le monde y va. Il n’est question que de cette pauvre fille. « Mais vous savez qu’elle va se marier ? – Mais que me dites vous ? – Je le tiens de ces dames de Sion qui s’en occupent. » Ce mariage, c’est le chef d’œuvre de Firmin. Il en a fait comme une course à pied. Qui arrivera le premier : le pasteur ou l’enfant ? C’est le pasteur. Mais au poil. C’est ce qu’il faut. Ne laissons pas refroidir le public. Thérèse est allée au temple un soir. Elle est comme une barrique. C’est tout juste su Firmin ne lui dit pas : « Tiens-le encore un peu. » Ou peut-être il le lui a dit. En tout cas elle le tient aller et retour, mais retour, elle lâche.“

 

Giono

Jean Giono (30 maart 1895 – 9 oktober 1970)

Sean O’Casey, Gabriela Zapolska, Luise Hensel, Anna Sewell, Herbert Asmodi

De Ierse dichter en toneelschrijver Sean O’Casey werd geboren in Dublin op 30 maart 1880. Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

Wisdom And Life

 

Wisdom is ofttimes nearer when we stoop than when we soar.

 

THE senatorial seers that pave
With obstacles the People’s way,
And shatter hopes of ages till
Poor life regrets her tim’rous day;
Half spending life in building words
Till hair is scant and beards are grey,
Then spending all the rest of life
To take the pile of words away.
But surging life, in spite of these,
Still holds her everlasting sway,
And manifests her wisdom in
The glorious tune of children’s play.

Poor precious priests with passion strive
Desires of flesh to overthrow,
And try to quench the flaming sun
In tiny flakes of sacred snow;
But clouds of sin and fear are chang’d
To rosy mists by love’s warm glow,
And sober priests give place to Pan
Where thickets shade and blossoms blow;

-3-

OCaseySean

Sean O’Casey (30 maart 1880 – 18 september 1964)

 

De Poolse schrijfster Gabriela Zapolska werd geboren op 30 maart 1857 in Podhajce bij Łuck. Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Sommerliebe (Vertaald door Karin Wolff)

 

Pita schlief, vollgestopft mit Naschereien und Hefekuchen. Die Laken rings um sie waren zerwühlt und die feinen, weizenblonden Haare in ihrer ganzen Fülle ausgebreitet.

Tuska trat neben die schlafende Tochter und warf das Bettuch rasch über sie. «Ewig deckt sie sich auf», dachte sie beinah grimmig. Sie kehrte ans Fenster zurück und erfaßte mit einem Blick denweitläufigen Markt, auf dem sich das von unten hell beleuchtete Massiv der Sukiennice2 erhob. Man mochte es für ein riesiges Mausoleum halten, gesäumt von einem Beet lichtvoller Tulpen. So weit das Auge reichte, über den gesamten Markt hin, ragten Buketts gelblicher Lichter auf, jählings durchschnitten vom Schein einer weiß blendenden Bogenlampe. Das Pflaster war schwarz vom Gewimmel der Menschen, wie Schaluppen3 glitten die Straßenbahnen dahin.

Der harte Widerhall einer Glocke zerrte an den Nerven. All das mochten Lebensregungen sein, doch lag über ihnen das graue, undurchdringliche Bahrtuch grenzenloser Leere und Langeweile.

Tuska starrte auf die flammenden Lampenbuketts und zählte unwillkürlich erneut das Geld.

«Vierhundert Rubel, das macht fünfhundert Gulden…

» Sogleich kam ihr, messerscharf und unliebsam, der Gedanke: «Wo habe ich denn bloß an die hundert Rubel gelassen?», und sie versuchte angestrengt, sich ihrer Ausgaben zu erinnern.

«Man muß mich bestohlen haben oder…»

Das ließ ihr keine Ruhe – sie fühlte sich, als hätten Übeltäter ihr das Fell über die Ohren gezogen und sie in diesem Zustand den Unbilden der Natur ausgesetzt. «Man muß mich beraubt haben.»

Doch allmählich fiel es ihr wieder ein. «Nein, nein… mal sehen…» Sie rechnete die Ziffern zusammen und kam tatsächlich auf eine entsprechende Summe. «Das kann ja heiterwerden,wenn das so weitergeht… Bevor ich noch in Zakopane eintreffe, habe ich schon keinen roten Heller mehr.» Wieder empfand sie Groll gegen ihren Ehemann. «Nur seinetwegen muß ich mir Sorgen machen und leiden meine Nerven.»

 

zapolska1

Gabriela Zapolska (30 maart 1857 – 17 december 1921)

 

De Duitse dichteres Luise Hensel werd geboren op 30 maart 1798 in Linum nabij Fehrbellin (Brandenburg). Zie ook mijn blog van 30 maart 2009.

Unbegreiflich

Sie rechnen viel und zählen,
Und eins ist doch nur not.
Sie sorgen stets und quälen
Sich nur ums Erdenbrot.

Sie schaffen, tauschen, wählen,
Und bald kommt doch der Tod,
Der ihre Güter stehlen,
Vernichten wird – o Not!

Drum laßt das Sorgen, Quälen
Und denkt ans Himmelsbrot.
Habt kurze Zeit zum Wählen:
Heut rot und morgen tot.

So laßt das Rechnen, Zählen,
Begreift: »Nur eins ist not«,
Und denkt an eure Seelen
Und denkt an Gott und Tod.

hensepor

Luise Hensel (30 maart 1798 – 18 december 1878)

 

De Engelse schrijfster Anna Sewell werd geboren op 30 maart 1820 in Great Yarmouth, Norfolk. Zie ook mijn blog van 30 maart 2007. en ook mijn blog van 30 maart 2009.

 

Uit: Black Beauty

 

„The first place that I can well remember was a large pleasant meadow with a pond of clear water in it. Some shady trees leaned over it, and rushes and water lilies grew at the deep end. Over the hedge on one side we looked into a plowed field, and on the other we looked over a gate at our master’s house, which stood by the roadside. At the top of the meadow was a plantation of fir trees, and at the bottom a running brook overhung by a steep bank.
While I was young I lived upon my mother’s milk, as I could not eat grass. In the daytime I ran by her side, and at night I lay down close by her. When it was hot we used to stand by the pond in the shade of the trees, and when it was cold we had a nice warm shed near the plantation.
As soon as I was old enough to eat grass, my mother used to go out to work in the daytime and come back in the evening.
There were six young colts in the meadow besides me. They were older than I was; some were nearly as large as grown-up horses. I used to run with them, and had great fun; we used to gallop all together round and round the field, as hard as we could go. Sometimes we had rather rough play, for they would frequently bite and kick as well as gallop.
One day, when there was a good deal of kicking, my mother whinnied to me to come to her, and then she said:
“I wish you to pay attention to what I am going to say to you. The colts who live here are very good colts, but they are carthorse colts and, of course, they have not learned manners. You have been well bred and well born; your father has a great name in these parts, and your grandfather won the cup two years at the Newmarket races.Your grandmother had the sweetest temper of any horse I ever knew, and I think you have never seen me kick or bite. I hope you will grow up gentle and good, and never learn bad ways; do your work with a good will, lift your feet up well when you trot, and never bite or kick even in play.”

 

SewellAnna

Anna Sewell (30 maart 1820 – 25 april 1878)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 30 maart 2009.

De Duitse dichter, schrijver en draaiboekauteur Herbert Asmodi werd geboren op 30 maart 1923 in Heilbronn.