Hilda Doolittle, George Bataille, Jeppe Aakjær

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886. Zie ook mijn blog van 10 september 2006  en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

 

ORCHARD

 

I SAW the first pear

as it fell–

the honey-seeking, golden-banded,

the yellow swarm

was not more fleet than I,

(spare us from loveliness)

and I fell prostrate

crying:

you have flayed us

with your blossoms,

spare us the beauty

of fruit-trees.

 

The honey-seeking

paused not,

the air thundered their song,

and I alone was prostrate.

 

O rough hewn

god of the orchard,

I bring you an offering–

do you, alone unbeautiful,

son of the god,

spare us from loveliness:

 

these fallen hazel-nuts,

stripped late of their green sheaths,

grapes, red-purple,

their berries

dripping with wine,

pomegranates already broken,

and shrunken figs

and quinces untouched,

I bring you as offering.

 

 

Doolittle

Hilda Doolittle (10 september 1886 – 21 september 1961)

 

 

De Franse schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne). Zie ook mijn blog van 10 september 2006 en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

Uit: Larmes d’Eros

 

Le monde lié à l’image ouverte du supplicié photographié, dans le temps du supplice, à plusieurs reprises, à Pékin, est, à ma connaissance, le plus angoissant de ceux qui nous sont accessibles par des images que fixa la lumère. Le supplice figuré est celui des Cent Morceaux, réservé aux crimes les plus lourds. Un de ces clichés fut reproduit, en 1923 dans le Traité de psychologie de Georges Dumas. Mais l’auteur bien à tort, l’attribue à une date antérieure et en parle pour donner l’exemple de l’horripilation: les cheveux dressés sur la tête! Je me suis faire dire que pour prolonger le supplice, le condamné recevait une dose d’opium. Dumas insiste sur l’apparence extatique des traits de la victime. Il est bien entendu, je l’ajoute, qu’une indéniable apparence, sans doute, en partie du moins, liée à l’opium, ajoute à ce qu’a d’angoissant l’image photographique. Je possède depuis 1925 un de ces clichés ( photographie ci-contre ). Il m’a été donné par le Docteur Borel, l’un des premiers psychanalystes français. Ce cliché eut un rôle décisif dans ma vie. Je n’ai pas cessé d’être obsédé par cette image de la douleur, à la fois extatique (?) et intolérable. J’imagine le parti que, sans assister au supplice réel, dont il rêva, mais qui lui fut inaccessible, le marquis de Sade aurait tiré de son image: cette image, d’une manière ou de l’autre, il l’eût incessamment devant les yeux. Mais Sade aurait voulu le voir dans la solitude, au moins dans la solitude relative, sans laquelle l’issue extatique et volptueuse est inconcevable.“

 

bataille

George Bataille (10 september 1897 – 9 juli 1962)

 

 

De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866. Zie ook mijn blog van 10 september 2007.

 

Uit: Die Kinder des Zorns (Vertaald door Erich Holm)

 

“Der alte Wollesen saß schmunzelnd, den Geifer über die kurze Pfeife spritzend, und lachte über das Getümmel und Gehopse der besessenen Tiere. Sein Hauptspaß war, einen Brotbrocken an die Zwinge seines Eichenstockes zu stecken und ihn in Armhöhe von der Erde emporzuhalten. Da begann alsbald ein Schnappen nach dem Kloß, über das sich auch andere als Wollesen hätten kranklachen können. Die gefräßigen Geschöpfe sprangen immer aufs neue in die Höhe, um den lockenden Köder zu erhaschen, fielen aber stets wieder enttäuscht auf den Rücken ins Gras nieder; hier rächten sie sich, indem sie ihre Nachbarn aufs Ohr schlugen oder sich gegenseitig Haarbüschel aus den Pelzen rissen. Auf einmal kommt ein alter dicker Staatsrat aus der Schar der Ratten hervorgewatschelt und nähert sich Wollesen. In einem Nu hat das Tier den Sessel erklettert; mit grünschillernden Augen und einem nervösen Zittern der Schnauzhaare duckt es sich über Wollesens Knie, setzt von da mit keckem Sprunge auf seinen Arm, läuft an dem vorgestreckten Stock dahin, nimmt das Brot in die Schnauze und läßt sich dann dumpf aufklatschend ins Gras zurückplumpsen. Die andern begrüßen diesen wohlgelungenen Versuch mit infernalischem Geheul.

Plötzlich stürzt die ganze Rattenschar über Hals und Kopf unter die Kletten hinein …

Wollesen dreht langsam und verdrießlich wie ein alter Uhu sein sonnvertrocknetes Runzelgesicht dem Eingangsgatter zu, wo gleich darauf ein ältlicher hagerer Mann mit großer Nase und rotem Backenbart hinter den Johannisbeersträuchern zum Vorschein kommt. Er tritt vor Wollesen, macht eine grüßende Bewegung mit dem gekrümmten Zeigefinger nach dem rechten Ohr und ruft mit lauter Stimme: »Guten Abend, Wollesen!«

Es ist der Gemeindevorsteher und Armenrat Hans Nielsen aus Runge. Er stützt sich auf seinen dicken Rohrstock und fährt dann fort: »Wird wohl am besten sein, ich rück gleich mit meinem Geschäft heraus; ich hab mir erlauben wollen, mit Euch wegen der verdammten Schusterleut bei uns drunten zu sprechen, für die sich die Gemeinde gewissermaßen bei Euch zu bedanken hat.«

»He, he, he!« lacht Wollesen, schleudert die in der Schüssel noch übrigen Brotrinden unter die Kletten und wischt sich mit der Handwurzel einen großen hellen Tropfen unter den Nasenflügeln weg.

»Ja, Ihr habt, meiner Seel, gut lachen, jetzt, wo Ihr draußen seid,« fuhr Hans Nielsen fort, »aber, wie ich sag, das verteufelte Schustervolk wird noch den ganzen Gemeinderat auseinander bringen. Und was einen am allermeisten fuchst, das ist das Gerede, das unter den Leuten jetzt umgeht, wir in Runge hätten uns von Euch hier in Skejby nur zum Narren halten lassen, und an der ganzen Bescherung war nur unsre dumme Gutmütigkeit schuld.«

Aakjaer

Jeppe Aakjær (10 september 1866 – 22 april 1930)