Frans Erens, Thea Dorn, Kai Meyer, Hubert Selby jr., Raymond Chandler

De Nederlandse schrijver Frans Erens werd geboren op 23 juli 1857 in Schaesberg. Zie ook mijn blog van 23 juli 2007.

 

Stilte

Ginds rijzen de stammen zilvergrijs recht naar de takken omhoog. Donkere strepen en lappen van boschdichtheid daar ginds.

Ik sta alleen in eene dronkene heerlijke alléénheid.

Suizende stilte, heerlijke eenzaamheid.

Geen blad dat kleppert, geen stem die bezoedelt de ronddwalende gewaden mijner ziel, die blank-wit drijven, rondom me drijven, witte slepen in de kristalheldere bronnen, straal-sidderende plassen, glasheldere zonwemelende plassen met reine kiezelsteenen op den bodem beneden, in de zinkende gezonkene diepte.

Alléén, alléén; heerlijk alléén. In de lichtwemelende, vonkelende wellen het spattende zonnegoud; gouddruipend licht in het daveren der doorzichtige zilveren vloeibaarheid.

Naar de diepe blauwe hemelen in het oneindige verzinken, weg in de wellen oneindig weg.

Reine halmen rondom, tierende welige halmen, grashalmen van groene hoop, stijgende hoop naar de blauwe luchten daar boven, verbleekende zilverreine blauwluchten.

Alléén, alléén; heerlijk alléén. Reine aarde, zand-aarde; geurige, zieldrenkende heidebloemen, blauw-bleek verpurperende knoppen in duizenden, duizenden om mij heén, onbezoedeld, zuigende de stille vaste aarde.

Ik ben alléén. Geen menschen. Geluk dan, eindelijk geluk.

Weg zijn de vrouwen-japonnen de roode, geele, muffe vrouwen-japonnen, de onreine zweetende vrouwenarmen, weg. Geen adem te ruiken van vrouwen uit den slijmerigen mond. Weg de nare vrouwenstemmen, die kakelen van visites van heeren en dames.

Weg zijn de vrienden, de bekenden. Weg, gelukkig weg, zij kennen de aarde niet, de reine aarde.

Alléén sta ik, heerlijk alléén op de aarde die me heeft doen zijn, de aarde die tiert, opstuwt de boomen en bloemen, die verwerkt en filtert de onreinheid van menschen en dieren, ze verwerkt tot schakels van levens, nieuwe, steeds nieuwe levens.

Weg het vervelende gepraat en het onnoozele Woord. Weg zijn de schilders die mooie dingen willen zien.

Klaterend geluid van het wellende, vallende water over de buigende biezen. Rimpelend vlak van het vonkende water, sprankelend, goudsprenkelend in de diepte, zandgoudend het zonnelicht. Ongeschondene stilten.

Mijn hand in het water. Mij doorwasemende koelte, koele reine vlagen van den ijlenden wind langs mijn lichaam in het suizen der heide, onafzienbare heide. Hoog in de lucht stildraaiende sperwer uitgespreid hangend in de diepe blauwte alléén, spelend en vallend en schietend omhoog, hoog ijlend en deinend en voortijlend met den wind, en terug en omlaag en zinkend en verdwijnend in de gouden tinteling, oneindige lucht.

Alléén sta ik in de stilte der grootmachtige aarde, in het reine worden der dingen om me heen.

Ginds liggen de graf heuvels van verdwenen, ongekende volkeren: er over heen bloeit de heide, door de heide ruischt de wind.

 

ERENS

Frans Erens (23 juli 1857– 5 december 1936)

 

 De Duitse schrijfster en televisiepresentatrice Thea Dorn (peudoniem van Christiane Scherer) werd geboren op 23 juli 1970 in Offenbach am Main. Dorn volgde eerst een opleiding tot zangeres maar studeerde later filosofie en theaterwetenschappen in Frankfurt am Main, Wenen en Berlijn. Zij was onder meer werkzaam als dramaturge en schrijfster aan het Niedersächsische Staatstheater Hannover. Haar pseudoniem verwijst naar de filosoof Theodor W. Adorno. In 1994 publiceerde zij haar eerste roman, Berliner Aufklärung, waarvoor zij de Marlowe prijs kreeg. In 2000 schreef Dorn het toneelstuk Marleni, over een gefingeerde ontmoeting tussen Marlene Dietrich en Leni Riefenstahl. De eerste opvoering ervan was in Hamburg. In 2008 verscheen Mädchenmörder: Ein Liebesroman. Sinds februari 2008 presenteert Dorn, afwisselend met de Franse journaliste Isabelle Giordano de talkshow Paris-Berlin op de Duits-Franse zender ARTE.

 

Uit: Die Brut (2004)

 

„Der Bildschirm blieb schwarz. Sie war nur fünf Minuten auf die Dachterrasse gegangen, um eine Zigarette zu rauchen. Als sie in ihr Arbeitszimmer zurückkam, war der Laptop abgestürzt. Ganz gleich, welche Tasten sie drückte, der Bildschirm blieb schwarz. Sie griff nach dem Branchenverzeichnis, um die Panik zu bekämpfen, die ihren Magen zusammenzog.
Computerspiele. Computerschulen. Computerreparaturen. Siehe Datenverarbeitungsanlagenreparaturen und -wartung.

Sie blätterte.
Dachdeckereien. Dachziegel. Datenverarbeitung, Programmierung.
Da. Datenverarbeitungsanlagenreparaturen und -wartung.
Computernotdienst. 24-Stunden Hotline.
Sie entschied sich für die Anzeige mit dem roten Stern. Nach dem zehnten oder elften Klingeln meldete sich eine müde Stimme.

„Computernotdienst Schäfer.“
„Hier ist Tessa Simon.“ Sie wartete. Am anderen Ende der Leitung gab es keine Reaktion. „Mein Laptop ist abgestürzt.“ Ihr Magen krampfte sich weiter zusammen. Warum reagierte der Mann nicht? Ach, Sie sind’s Frau Simon. Was kann ich für Sie tun? Das sollte er sagen.
„Welches Fabrikat?“, fragte der Mann und klang noch müder.
„Macintosh.“
„Macintosh sind wir nicht mehr zuständig.“
„Halt. Hören Sie.“ Tessa spürte, dass der Mann das Gespräch beenden wollte. „Ich habe morgen eine wichtige Sendung. Ich brauche meinen Laptop.“
„Der Techniker kommt um sieben.“
Tessa schaute auf die Uhr. Es war kurz nach Mitternacht.
„Ich brauche jemanden, der sich jetzt um meinen Laptop kümmert. Morgen früh ist es zu spät.“
„Tut mir Leid. Kann ich nichts machen.“
„In Ihrer Anzeige steht 24-Stunden Hotline!“
„Bin ich nicht ans Telefon gegangen?“
„Bitte! Ich kann meine Sendung morgen nicht moderieren, wenn ich heute Nacht nicht an das Material herankomme, das mir meine Redaktion noch mailen wollte.“
„Ich sag Ihnen aber gleich, das kostet erst mal hundertfünfzig Euro für die Anreise. Plus fünfzig Euro Nachtzuschlag. Und wie gesagt: Macintosh sind wir nicht mehr zuständig.“

Tessa legte auf, obwohl das kleine Mädchen in ihr weiter bitte, bitte rufen wollte. Mit dreiunddreißig war sie zu alt, um dem kleinen Mädchen den Hörer zu überlassen. Sie betrachtete ihre schlanken, leicht gebräunten Knie, die sie durch die Glasplatte des Schreibtischs hindurch sehen konnte. Sie moderierte Auf der Couch, eine der angesagtesten Talkshows, die es im deutschen Fernsehen gab. Zwar nur auf einem Regionalsender, aber dies hier war das Sendegebiet.
Der Nagellack an ihrem rechten großen Zeh blätterte. Obwohl sie erst vorgestern bei der Pediküre gewesen war. Sie musste mit der Kosmetikerin reden.“

 

 

Dorn

Thea Dorn (Offenbach am Main, 23 juli 1970)

 

De Duitse schrijver Kai Meyer werd geboren op 23 juli 1969 in Lübeck. . Zie ook mijn blog van 23 juli 2007.

 

Uit: Die Wellenläufer

 

Mit weiten Schritten lief Jolly über den Ozean. Ihre nackten Füße versanken fingerbreit im Wasser. Unter ihr gähnte der tintenblaue Abgrund der See, bis zum Meeresboden mochten es einige hundert Mannslängen sein.

 

Jolly konnte seit ihrer Geburt über Wasser gehen. Mit den Jahren hatte sie gelernt, sich mühelos auf der schwankenden Oberfläche zu bewegen. Für sie fühlte es sich an, als liefe sie durch eine Pfütze. Flink sprang sie von einer Woge zur nächsten und wich den schaumigen Wellenkämmen aus, die manchmal zu tückischen Stolperfallen wurden.

 

Um sie herum tobte eine Seeschlacht.

 

Kanonenkugeln pfiffen ihr um die Ohren, aber selten kam ihr eine so nahe, dass sie den Luftzug spürte. Beißender Rauch trieb über das Wasser zwischen den beiden Segelschiffen und vernebelte Jollys Sicht. Das Knarren der Planken und Flattern der großen Segel mischte sich mit dem Geschützdonner. Der Qualm des entzündeten Schwarzpulvers brannte in ihren Augen. Sie hatte diesen Geruch noch nie gemocht, ganz im Gegensatz zu den anderen Piraten:

 

Ihre Freunde von der Mageren Maddy sagten, nichts rieche so gut wie der Duft abgefeuerter Kanonen. Und wenn dann in der Ferne die Bordwände feindlicher Schiffe barsten und das Geschrei der Gegner über das Meer wehte, war das besser als jedes Gelage mit Rum und Gin.

 

Jolly mochte Rum nicht besonders, genauso wenig wie den Qualm der Bordkanonen. Aber ganz gleich, was ihre Nase davon hielt, sie kannte ihre Aufgabe und würde sie zu Ende bringen.”

 

Meier

Kai Meyer (Lübeck, 23 juli 1969)

 

De Amerikaanse schrijver Hubert Selby jr. werd op 23 juli 1928 in Brooklyn, New York geboren. . Zie ook mijn blog van 23 juli 2007.

 

Uit: The night spirits told my wife I was dying

 

One night my wife found herself walking down an aisle she had never been in before, and had no intention of going to, and her arm sort of reached out and her hand grabbed a book from the shelf. It was a book about Huna, which has been referred to as a Polynesian Psychological/Spiritual Religion. We subsequently bought the books available on the subject and studied them intently.

At this point in my life I was a member of the Self Realisation Fellowship and was studying Raja Yoga. I thoroughly enjoyed these studies and diligently practiced. On Sundays we went to the SRF Temple in Hollywood as a family, our son and daughter going to the Sunday School.

These days were idyllic. I had made some money writing a film for TV and we bought a nice home pretty much in the midst of the Borscht Belt of LA and I loved to watch the families walking to temple on Friday night, and Saturday. So all I had to do was write, I did not have to work at a job to support us. We didnt have any furniture other than beds and kitchen table, and were always talking about getting some when extra money came in. But every time that happened we bought a painting or a statue. We much preferred that to furniture. After all, we/re New Yorkers and we like to sit around the kitchen table and talk. On the surface it seemed like all our troubles were behind us.

However, they are more than just Famous Last Words. As you can see, there were times of simple and exquisite joy, but there were also times of madness. Periodically I was a raving lunatic. There were a thousand demons in my mind and body and I could not exorcise them. It seemed like periodically the only relief I could get was screaming. It was a safety valve. The pressure would build up and I would feel as if I would burst and I would literally wrap my arms around my head, or bang it against the wall, or go for walks or meditate. Music, of course, would always soothe and calm me, but sooner or later I became a screaming lunatic.”

 

selby

Hubert Selby jr. (23 juli 1928 – 26 april 2004)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 23 juli 2007.

 

De Amerikaanse schrijver Raymond Thornton Chandler werd geboren in Chicago op 23 juli 1888.