Belcampo, Ernest Hemingway, Hart Crane, Hans Fallada, Brigitte Reimann

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006 en ook mijn blog van 21 juli 2007.

Uit: Fragment uit een nagelaten manuscript

 

Donderdag 28 juli

 

Dus volgde ik welgemoed – welgemoed is een veel te zwakke uitdrukking voor de gemoedsstemming waarin ik toen verkeerde – door de heerlijke ochtend de Langbroeker Dijk.

De vele landhuizen grenzen met hun parken en geboomte pal tegen het water van de wetering. De huizen zelf blijven van de weg af meest onzichtbaar. Hier en daar wemelde de wetering van vogels en ander gedierte.

Een gelukzalige stemming deelt zich ook aan de omgeving mee. Je veronderstelt elke boom, een heel bos in zijn nopjes. Huizen ook, lekker droog wordend. Lekker de mensen dienend. Zo voelend liep ik urenlang langs de Dijk, de lange dag nog vóor mij.

Een gelukzalige stemming is een heel egocentrisch gebeuren, de buitenwereld heeft er niets aan.

 

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Belcampo (21 juli 1902 – 2 januari 1990)

 

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook mijn blog van 21 juli 2006  ook mijn blog van 21 juli 2007.

 

Uit: True At First Light

 

Things were not too simple in this safari because things had changed very much in East Africa. The white hunter had been a close friend of mine for many years. I respected him as I had never respected my father and he trusted me, which was more than I deserved. It was, however, something to try to merit. He had taught me by putting me on my own and correcting me when I made mistakes. When I made a mistake he would explain it. Then if I did not make the same mistake again he would explain a little more. But he was nomadic and he was finally leaving us because it was necessary for him to be at his farm, which is what they call a twenty-thousand-acre cattle ranch in Kenya. He was a very complicated man compounded of absolute courage, all the good human weaknesses and a strangely subtle and very critical understanding of people. He was completely dedicated to his family and his home and he loved much more to live away from them. He loved his home and his wife and his children.

“Do you have any problems?”

“I don’t want to make a fool of myself with elephants.”

“You’ll learn.”

“Anything else?”

“Know everybody knows more than you but you have to make the decisions and make them stick. Leave the camp and all that to Keiti. Be as good as you can.”

There are people who love command and in their eagerness to assume it they are impatient at the formalities of taking over from someone else. I love command since it is the ideal welding of freedom and slavery. You can be happy with your freedom and when it becomes too dangerous you take refuge in your duty. For several years I had exercised no command except over myself and I was bored with this since I knew myself and my defects and strengths too well and they permitted me little freedom and much duty. Lately I had read with distaste various books written about myself by people who knew all about my inner life, aims and motives. Reading them was like reading an account of a battle where you had fought written by someone who had not only not been present but, in some cases, had not even been born when the battle had taken place. All these people who wrote of my life both inner and outer wrote with an absolute assurance that I had never felt.“

 

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Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)

 

De Amerikaanse dichter Hart Crane werd geboren op 21 juli 1899 in Garrettsville, Ohio. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007.

  

Exile

 

My hands have not touched pleasure since your hands, —
No, — nor my lips freed laughter since ‘farewell’,
And with the day, distance again expands
Voiceless between us, as an uncoiled shell.

Yet, love endures, though starving and alone.
A dove’s wings clung about my heart each night
With surging gentleness, and the blue stone
Set in the tryst-ring has but worn more bright.

 

 

 

Legend

 

As silent as a mirror is believed
Realities plunge in silence by . . .

I am not ready for repentance;
Nor to match regrets. For the moth
Bends no more than the still
Imploring flame. And tremorous
In the white falling flakes
Kisses are,–
The only worth all granting.

It is to be learned–
This cleaving and this burning,
But only by the one who
Spends out himself again.

Twice and twice
(Again the smoking souvenir,
Bleeding eidolon!) and yet again.
Until the bright logic is won
Unwhispering as a mirror
Is believed.

Then, drop by caustic drop, a perfect cry
Shall string some constant harmony,–
Relentless caper for all those who step
The legend of their youth into the noon.

 

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Hart Crane (21 juli 1899 – 26 april 1932)

 

De Duitse schrijver Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen) werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007.

 

Uit: Wenn du fort bist, ist alles nur halb

 

Du musst mich nur weiter lieb haben, dann wird schon alles werden. Ich will Dir auch ein Geständnis machen: so viel ich auch erlebt habe, ich habe mich nie gern lieben lassen, die Gefühle der andern waren mir lästig. Ich finde die Geschichte Rilkes vom verlorenen Sohn, der nicht geliebt werden wollte, so schön und habe immer gefunden, dass sie auch ein wenig meine Geschichte ist. Ich habe mich einmal in der Liebe wirklich hingegeben, mich ganz so gegeben, wie ich wirklich war und ich bin dabei böse verletzt worden. Ich bin so verletzt worden, dass ich das Gefühl Liebe bei mir wirklich gefürchtet habe; ich habe die andern von Liebe reden lassen, ich habe gelächelt, aber ich habe gemeint, das gebe es für mich nicht mehr. Ich hab Angst gehabt. Nur nicht merken lassen, dass man sich innen vielleicht doch einmal nach Weichheit sehnt, lieber darüber spotten, lieber einem andern auch einmal weh tun, als sich noch einmal einem Menschen in die Hand geben, der einen so wehrlos machen kann.
Dann bist Du gekommen. Ich habe in den letzten Tagen viel über das alles nachgedacht. Ich weiss jetzt, dass ich bis zur letzten Minute, ja, bis zur Sekunde, wo ich Dich in meinen Arm nahm und küsste – oh gesegnete Sekunde! – nie an meine Liebe zu Dir geglaubt habe. Ich habe es Freundschaft genannt, habe nichts gewusst. Ich wollte Dein Freund sein. Ich wollte Dir auf Deinem Wege ein paar Stunden leichter machen dürfen und mich einmal Deines Glückes neidlos freuen.
Und dann wurde ich sehend. Es wurde plötzlich taghell. Die Liebe, die arme verachtete, verspottete Liebe war plötzlich bei mir, sie hielt ich mit Dir in den Armen, sie sah mich mit tausend frohen Lichtern aus Deinen Augen an.
Aus all dem, was Dich gefreut, was Dir Schmerzen gemacht hat, was Dich einmal gequält hat, aus all dem ist jene Suse geworden, die ich heute liebe. Grade die. Und wenn ein Erlebnis aus Deinem Leben ausgestrichen würde, Du wärest nicht mehr genau die, die ich heute liebe, ein wenig verändert. So, wie Du bist, so wie Du wurdest, so liebe ich Dich und werde ich Dich immer lieben, Du mögest sprechen oder schweigen – ich bin Dein.
Und nun, liebe Suse, ade! Der Mutter sage einen recht herzlichen Gruss und Dank für die Sardinen. Ich bin noch bei der Vertilgung, sie sollen mir heute Abend gut schmecken.

Dein Ehegatte in spe grüsst Dich verbindlichst.
Kuss!
Dein David”

 

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Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)

 

De schrijfster Brigitte Reimann werd op 21 juli 1933 vlakbij Maagdenburg geboren en groeide op in de DDR. Zie ook mijn blog van 21 juli 2007.

 

Uit: Eine Biographie in Bildern

 

Burg,
den 17.5-1943­

 

Lieber Vati!

Bei uns ist jetzt jeden Tag Fliegeralarm. Bei euch auch? Hoffentlich hört das nächtliche Manöver bald wieder auf. Im Wehrmachtbericht werden Tag für Tag schwere Verluste der Bevölkerung zuge­geben. Es sind schwere Zeiten! Wenn ich an die verdammten Engländer denke, balle ich die Faust und möchte die Kerle an der Gurgel packen und schütteln, dass ihnen Hören und Sehen vergeht! Oder wenigstens »mang« die »damischen Teifi« schlagen, dass die Fetzen fliegen! Aber es muss bei den löblichen Vorsätzen bleiben, denn die Engländer sind ja nicht mal in Griffweite, höchstens bei ihren Stuka­angriffen. Auch das aufgegebende Afrika ist für mich ein schwerer Schlag! Ein Strich durch meine ganze Zukunftsrech­nung! Leider! Aber ich gehe einfach in den wilden Westen, mit Achim natürlich, denn er teilt meine Sommerkrankheit, oder vielmehr meinen Fimmel. Er hat ein Wildwestbuch gelesen und plötzlich einen Tick bekommen! –

Ich war gestern zum Ehrenkreuzverteilen an die kinderreichen Mütter. Ich habe den Müttern gratuliert und ihnen Blumen­sträusse überreicht. Der Redner hat von Stalingrad erzählt, und da haben viele Mütter geweint. Eine Mutter war schon mindestens 90 Jahre alt. Dies alte Mütter­chen hat immer so gewankt, und die hat­te ganz zittrige Hände, ihr Mund hat auch immer gezittert. Zu ihr waren die Vor­steherinnen besonders nett. Bei der Rede von Stalingrad hat in meiner Nähe eine Frau geweint, sie hat zwei Söhne in St. verloren. Beim Blumensträusseverteilen blieben 3 übrig. 1 gab ich dem alten Müt­terchen zur Zugabe für ihr Zittern und 2 der Mutter der gefallenen Söhne, um ihre Bilder zu schmücken. Beide Mütter haben das goldene Ehrenkreuz bekommen und sich bei mir für die Blumensträusse be­dankt-„

 

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Brigitte Reimann (21 juli 1939 – 20 februari 1973)